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cameo

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1

Sonntag, 21. August 2011, 15:44

Gibt's eigentlich einen Namen für umgedrehte Flams ...

... also in dem Sinne, dass die "Grace Note" nicht VOR sondern HINTER dem Akzent zu liegen kommt?

Ich experimentier da grad ein wenig mit rum, das ganze klingt (wenig verwunderlich) wie ein kurzes "Slapback Delay" als Effekt. Kann ganz witzig sein, wenn der Akzent unverändert auf dem Punkt sitzt und das "Echo" anschließend eben nicht z. B. auf die folgende 32tel fällt sondern im Abstand unabhängig vom Metrum ist - ähnlich wie auch beim "echten" Flam.

Nennt sich sowas irgendwie?
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BuddyRoach

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2

Sonntag, 21. August 2011, 15:52

Sowas heißt "Malf" (kein Witz!).
Le roi - c'est moi!
Je üppiger die Pläne blühen, um so verzwickter wird die Tat. (Erich Käsnter)

cameo

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3

Sonntag, 21. August 2011, 16:04

Tatsache.
Und kaum kennt man den Begriff, war VF natürlich auch schon da:

http://www.youtube.com/watch?v=qmg1C2mIyHk

Danke!
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drumrookie

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4

Dienstag, 23. August 2011, 20:00

Auf gut deutsch auch einfach Nachschlag, oder wenn es mal etwas mehr sein soll, der doppelte Nachschlag. ;)

robi

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5

Dienstag, 23. August 2011, 21:05

das heißt wirklich malf? wollte das grad ironischerweise hier mutmaßen.

Daniel S

Dauergast im Streichelzoo

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6

Dienstag, 23. August 2011, 21:06

Wie wärs mit "Inverted Flam"?

Fl0gging

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7

Dienstag, 23. August 2011, 21:33

ich kenn nur milfs :)
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8

Dienstag, 23. August 2011, 21:39

Und das Niveau sinkt...

rubeatz

turntablerocker, dephazzed, hattlersch & fanta nr5

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9

Mittwoch, 24. August 2011, 00:47

Danke DF: jetzt habe ich einen Namen für meine technische Schwäche.

Revanchiere mich mit 2 praktischen Anwendungen .
// mein Blog zum Buch und Thema e-Beats überhaupt. Und die Online-Klangsuchmaschine für's akustische Drumset: the drum sounds !

R_S_W

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10

Mittwoch, 24. August 2011, 01:13

Hmm... Der ganzen Geschichte einen Namen zu geben ist ja erstmal kein Problem. Es aber als eigenes Rudiment oder sonstwas darzustellen, halte ich für fehlleitend.

Sinnvoller finde ich die Sichtweise, dass es sich nicht mehr und nicht weniger um eine Variation des einfachen Flams handelt, als der akzentuierte Flam selbst. Ein Flam seien einfach erstmal nur zwei Schläge hintereinander. Keine zwei gleichwertigen Schläge. Vom Denken her ist der eine der Hauptschlag und der andere der Vor- bzw. Nachschlag. Aber die Schläge hören sich, wenn man ganz grundsätzlich vom Flam spricht, erstmal gleich an (theoretisch). Unakzentuierte Flams sind ja auch nichts allzu Exotisches.

Das heißt, ausgehend vom einfachen Flam als quasi Doppelschlag (beidhändig gespielt) gibt es vier Variationsmöglichkeiten:
- Erster Schlag als Ghostnote vor die Zählzeit, zweiter Schlag akzentuiert auf die Zählzeit ("der" Flam)
- Erster Schlag akzentuiert auf die Zählzeit, zweiter Schlag als Ghostnote hinter die Zählzeit ("Malf")
und jetzt wirds verflixt
- Erster Schlag als Ghostnote AUF die Zählzeit, zweiter Schlag akzentuiert HINTER die Zählzeit
- Erster Schlag akzentuiert VOR die Zählzeit, zweiter Schlag als Ghostnote AUF die Zählzeit
(würde ich jetzt auch Flam bzw. Malf nennen, aber eben "versetzt")

Edit: Meiner bescheidenen Meinung nach wurde hier bisher nichts falsches behauptet. Ich möchte nur zu einer sinnvollen Einordnung beisteuern. :)
Gruß Robert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »R_S_W« (24. August 2011, 01:17)


cameo

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11

Mittwoch, 24. August 2011, 13:22

@RSW: So kann man das wohl zusammenfassen.

Ich bin auf das Malf-Phänomen eigentlich nur zufällig gestoßen, indem ich mal mit Phasenverschiebungen experimentiert hab. (Steve Reich lässt grüßen.)

Wenn man z. B. mit beiden Händen synchron Achtel spielt und dabei eine Hand minimal verzögert, entstehen überall potentielle Malfs. Nix dolles soweit. Bringt man aber noch Dynamik ins Spiel, wird's interessant:

Angenommen, man akzentuiert rechts die geraden Viertel und links den Offbeat, bekommt man mittels Verschiebung der linken Hand nach hinten einen Malf auf der 1 (R l) und einen Flam auf der 1+ (r L), wobei dann tatsächlich DIE GHOSTNOTE (r) AUF DER ZÄHLZEIT liegt und der Akzent (L) nachgezogen ist. Das ganze eiert herrlich und bekommt beinah eine Art Latin-Touch, je nachdem wie weit man die Schläge auseinander oder zusammen zieht.
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