Sie sind nicht angemeldet.

Rampen

Mitglied

  • »Rampen« ist männlich
  • »Rampen« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 4. Februar 2011

Wohnort: Nürnberg

  • Nachricht senden

1

Freitag, 26. August 2011, 08:59

Bassdrumfuß lahmt

Hallo,

gestern hatten wir Bandprobe und ich hatte folgendes Problem, das schon hie und da mal aufgetreten ist: Um mich (wie öfters :whistling: ) kurzfristig vorzubereiten, bin ich über Mittag in den Proberaum marschiert und habe einen Part mit vielen schnellen Doppelschlägen auf der Bassdrum 1.5 h lang geübt. Danach habe ich gemerkt, dass ich erschöpft war, es tat nichts weh oder ist verkrampft oder so, aber die Doppelschläge wurden immer unpräziser, bis es keinen Sinn mehr hatte, weiter zu üben. Abends um 20:00 Uhr war dann unsere 3h-Probe und ich habe in der gesamten Zeit keinen einzigen gescheiten Doppelschlag mehr spielen können. Zu den anfänglich rein physischen Problemen gesellte sich dann bald ein psychisches, bei dem ich schon vor den entsprechenden Stellen angefangen habe, mich zu verspannen aus lauter Panik. Dann ging natürlich erst recht nix mehr. Das war insgesamt ein relativ frustierendes Erlebnis.

Kennt Ihr das auch? Ist das einfach mangelndes Training? Sollte ich ab jetzt jeden Abend stundenlang Doppelschläge üben? Oder übernehme ich mich da und sollte meine Drumparts vereinfachen?

Ich bin leider Autodidakt und spiele auch erst seit 1,5 Jahren, daher ist meine Technik vermutlich nicht gerade lupenrein, aber ich spiele eigentlich sehr entspannt und locker und glaube nicht, dass ich etwas total falsch mache. Zeit für Unterricht sieht im Moment gerade ganz schlecht aus, vielleicht sind irgendwann in einem halben Jahr mal ein paar Stunden drin, aber im Moment bin ich eher auf schlaue Forentips angewiesen... :D
Nix da.

kride20

Mitglied

  • »kride20« ist männlich

Registrierungsdatum: 9. Januar 2007

Wohnort: "Bierstadt"

  • Nachricht senden

2

Freitag, 26. August 2011, 09:18

Ich denke, es ist eher zu viel Training. Wenn Du merkst, dass die Muskulatur zumacht, hör auf!!!! Ich kenn das... man wills dann unbedingt auf Biegen und brechen, und dann geht nix mehr... Darum, wart mal paar Tage, wirst sehen, dann läufts wieder... wird aber immer Schwankungen geben...
Wer beim Üben gut klingt, wird nicht besser. - Sinngemäß nach Jojo Mayer


Meine Spielsachen

egnever

Mitglied

  • »egnever« ist männlich

Registrierungsdatum: 6. September 2006

Wohnort: Schorndorf

Endorsements: Agner Drumsticks

  • Nachricht senden

3

Freitag, 26. August 2011, 09:20

Hi und hallo,

grundsätzlich kann es an vielen Faktoren liegen.

Ich selbst habe manchmal ein ähnliches Problem und ich spiele schon geraume Zeit. Ich bekommen ab und zu ziemliche Ermüdungserscheinungen und ein ganz ekelhaftes Ziehen im Bein.
Das Ganze kommt zu unterschiedlichsten Zeiten und Situationen ( Anfang einer Probe, Ende einer Probe, beim Üben ).
Ich denke oftmals ist es so, dass man körperlich nicht immer in der selben Verfassung ist und dies natürlich auch mit rein spielt.
Ebenso die Psychische Verfassung - der Kopf macht viel aus - und das Ergebnis ist dann der Frust!!

Was mich sehr verwundert ist, dass Du bei einer Probe am Abend über 3 Std. Dich vorher 1,5 Std. warm zockst.
Hier denke ich, dass es direkt am Abend eine halbe Stunde VOR der Probe auch tut.

Übereifer kann auch schaden - Ergebnis => das Wesentlich ( nämlich die Probe ) war für den Ars..

C YA Marc
Page of: MARC SAINT Mein Arbeitsplatz: TAMA STARCLASSIC MAPLE MARC ON FACEBOOK

  • »trommelfrosch« ist männlich

Registrierungsdatum: 28. Oktober 2004

  • Nachricht senden

4

Freitag, 26. August 2011, 09:35

hast du die 1.5h mittags durchgeballert, oder hast du dich immer schritt für schritt gesteigert?

furio

Mitglied

  • »furio« ist männlich

Registrierungsdatum: 20. November 2005

Wohnort: Graz, Österreich

  • Nachricht senden

5

Freitag, 26. August 2011, 09:51

Ich glaube sowas macht so ziemlich jeder mal durch.
Ich hab mal 2 Wochen jeden Tag ziemlich exzessiv DB geübt, und wurde zum Schluss hin immer schlechter.
Dann hab ich 1-2 Wochen gar nicht gespielt, und welch Wunder, danach ging es besser als jemals zuvor.
MMn spielt sich da das meiste im Kopf ab.
Also, Krides Rat befolgen, und einfach mal ein paar Tage Pause machen!

Jürgen K

PS: Mitglied

  • »Jürgen K« ist männlich

Registrierungsdatum: 18. März 2006

Wohnort: Frankfurt am Main

  • Nachricht senden

6

Freitag, 26. August 2011, 09:54

in den Proberaum marschiert

Hallo,

danach wäre ich auch fertig.

Eineinhalb Stunden lang dasselbe mit einseitiger Belastung zu üben, würde mich töten.

Dann noch eine Probe mit drei Stunden Geballer ..., da wäre ich nur noch physisch anwesend, auf dem Sofa mit einem kühlen Getränk.

Grüße
Jürgen

Rampen

Mitglied

  • »Rampen« ist männlich
  • »Rampen« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 4. Februar 2011

Wohnort: Nürnberg

  • Nachricht senden

7

Freitag, 26. August 2011, 12:16

Vielen Dank für die Antworten, es beruhigt mich, dass andere gelegentlich ähnliche Probleme zu haben scheinen!

Was mich sehr verwundert ist, dass Du bei einer Probe am Abend über 3 Std. Dich vorher 1,5 Std. warm zockst.
Hier denke ich, dass es direkt am Abend eine halbe Stunde VOR der Probe auch tut.

Es war nicht als Warmspielen gedacht, sondern hauptsächlich um mir Songablauf und Fills einzuprägen. Dafür habe ich mir das Warmspielen vor der Probe gespart :D .

hast du die 1.5h mittags durchgeballert, oder hast du dich immer schritt für schritt gesteigert?
Naja, abgesehen von Pausen, um mal am Monitorsignal rumzudrehen habe ich schon ziemlich durchgeballert :| . Vielleicht sollte ich mir für solche Sessions mal ein Programm mit Aufwärmen, langsamen und schnellen Abschnitten überlegen...
Nix da.

  • »trommelfrosch« ist männlich

Registrierungsdatum: 28. Oktober 2004

  • Nachricht senden

8

Freitag, 26. August 2011, 13:54


hast du die 1.5h mittags durchgeballert, oder hast du dich immer schritt für schritt gesteigert?
Naja, abgesehen von Pausen, um mal am Monitorsignal rumzudrehen habe ich schon ziemlich durchgeballert :| . Vielleicht sollte ich mir für solche Sessions mal ein Programm mit Aufwärmen, langsamen und schnellen Abschnitten überlegen...
... solltest du vielleicht ... vielleicht solltest du auch deine übegewohnheiten mal überdenken :whistling: ... wichtig fürs lockere und zuverlässige spielen ist die kontrolle über das, was du da tust ... kontrolle erlangt man durch langsames üben + zählen + klick + aufnehmen und in ruhe abhören

das geht leider nicht in einer 90min powersession, sondern besser in 6 x 15 min entspannter session ...

grüssle

Rampen

Mitglied

  • »Rampen« ist männlich
  • »Rampen« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 4. Februar 2011

Wohnort: Nürnberg

  • Nachricht senden

9

Freitag, 9. September 2011, 08:13

Alles ist gut ^^ !

Ich habe eine Woche komplett mit Spielen ausgesetzt, in der ich mir zu allem Überfluss einen Hexenschuss geholt habe (nicht beim Trommeln :D ). Auf diese Weise konnte ich meine Fußtechnik mal von einem ganz neuen Winkel betrachten, nämlich welche Doppelschlagtechnik am wenigsten auf den Rücken geht... :pinch: Für mich persönlich ist das eindeutig Heel-Toe. Habe also jetzt eine weitere Woche meine Heel-Toe-Technik auf Vordermann gebracht und bei der Probe gestern festgestellt, dass ich damit stundenlang ohne Erschöpfungserscheinungen intensiv spielen kann. Es ist noch ein klitzekleines Bisschen wackeliger als mein vorher favorisiertes Heel-Up, aber ich habe in der Woche so viele Fortschritte gemacht, dass ich da bald keinen Unterschied mehr erwarte.

Man weiß also nie, wozu sowas wie im Original Post gut ist, ich habe auf jeden Fall etwas dabei gelernt... :)
Nix da.

Fish Guts

Mitglied

  • »Fish Guts« ist männlich

Registrierungsdatum: 3. Mai 2007

Wohnort: Oberösterreich

  • Nachricht senden

10

Freitag, 9. September 2011, 08:37

Geht mir auch öfters so. Das ist bei mir auch meistens, wie schon erwähnt, wenn ich körperlich nicht ganz fit bin oder meine Gedanken ganz wo anders sind. Dann lahmt aber meistens nicht nur der Bass Drum-Fuß. :wacko:

sebuard

Mitglied

  • »sebuard« ist männlich

Registrierungsdatum: 23. Mai 2009

Wohnort: Wien

  • Nachricht senden

11

Freitag, 9. September 2011, 11:04

auf die balance achten!
gut sitzen!
solche probleme entstehen bei mir oft bei längerem fucusieren auf einen fuss. manchmal lehnt man sich mit der zeit etwas eineitig nach vorne richtung bassdrum- in dem moment wird der fuss schwer wie blei.
mir hilft dann am meisten wenn ich mich schön aufrecht hinsetze und nicht zur bassdrum nach unten schaue sondern einfach gerade aus.
lg

meine0ma

Mitglied

Registrierungsdatum: 1. September 2011

  • Nachricht senden

12

Freitag, 9. September 2011, 22:28

Hi Rampen.

Kenn ich gut.Geht mir meist genauso, wenn ich versuche mir schnelle Figuren mit Druck anzueignen. Bei mir ist es glaube eher psychisch. Wenn ich Angst habe etwas nicht gut genug spielen zu können und es mir mit"professionellen" Übungen draufschaffen will.

Wollte mich letztens auch mit fastbeat-training für ein HC-Projekt fit machen und hatte beim training das Gefühl eher langsamer zu werden. Als ich bei den tatsächlichen Proben einfach nur spaß daran hatte, waren die sachen mehr als ausreichend schnell.

Für mich hab ich rausgefunden, dass ich mit Spielspass als Antrieb wesentlich schneller ans Ziel komme als über produzierte Professionalität.

Eine weitere Hilfe für mich ist, mich dabei nicht an den Fähigkeiten Anderer zu messen, sondern meine eigenen Fortschritte gelten zu lassen. Find ich super heilsam.

Verlier nicht die Freude dran und lass Dich von deiner Band pushen, aber nicht "drücken".

Omi

jogidrums

neues Mitglied

  • »jogidrums« ist männlich

Registrierungsdatum: 22. Juli 2011

Wohnort: Wolfsburg

  • Nachricht senden

13

Samstag, 10. September 2011, 08:25

was sehr häufig missachtet wird ist die Sitzposition (Höhe) wenn ich mal an fremden Sets länger gespielt hatte, ohne den Hocker richtig einzustellen, dann hatte ich auch schon dieses Problem!

Greetz

Jogi