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Sternentor

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  • »Sternentor« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 12. Februar 2012, 13:53

Demos meiner Band, Kritik bitte (Metal)

Hi,
würde mich über Kritik zu folgenden Songs freuen.
Es gibt da schon einiges was mir nicht gefällt, aber für die mir gegebenen Möglichkeiten bin ich eigentlich recht angetan.
Bevor ich jetzt aber sage was mich alles stört hätte ich gerne mal eure unvoreingenommene Meinung.
Über Musikalische Kritik freue ich mich natürlich auch.
In der Band spiele ich übrigens Gitarre und nicht Schlagzeug, falls es jemanden interessiert^^.

lg

http://dl.dropbox.com/u/10671555/Las...2.12%20MP3.mp3

http://dl.dropbox.com/u/10671555/Bla...2.12%20MP3.mp3

http://dl.dropbox.com/u/10671555/WAA...2.12%20MP3.mp3

shardik

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2

Sonntag, 12. Februar 2012, 14:19

Der Gesang klingt scheiße. Sorry.
Absolut dahinplätschernd und belanglos.

slo77y

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  • »slo77y« ist männlich

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3

Sonntag, 12. Februar 2012, 14:45

Dat war nix, in jeglicher Hinsicht.
sieg natur.

tschino

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4

Sonntag, 12. Februar 2012, 15:51

Meine bescheidene Meinung (was nicht als Referenz oder Kritik gelten soll, sondern nur was mir nicht gefällt):

Der Gesang gefällt mir nicht, mag vielleicht auch deshalb sein, daß ich das Gegrunze mittlerweile nicht mehr gut finde. Da habe ich mittleweile lieber einen "cleanen" Gesang.
Mir gefällt die Stimmung vom Schlagzeug nicht, mir gefällt nicht diese platschige undefinierte Snare, da habe ich es lieber höher gespannt und definiert mit Attack. Die Bassdrum ist mir zu schwach, die hätte ich lieber ein wenig lauter.

Generell zu den Songs:
Song 1: bis auf das Soloteil wiederholt sich alles immer wieder in zu kurzen Abständen. Fehlt ein wenig die Spannung. Bei 2:29 ist mir der Übergang/Fillin des Schlagzeugs zu fremd, passt IMHO nicht rein.

Song 2: ist wie bei Song 1, es fehlt die Überraschung, es zieht sich in die Länge und man wünscht sich, daß es bald fertig ist. Für mich wäre interessant die ganzen Stücke gleich gespielt aber mit einer anderen Stimme zu hören. Vielleicht wäre es dann nicht so langatmig. Die Stimme ist wirklich in meinen Augen schrecklich. Die Gitarre an sich gefällt mir, die Soli sind halt ein wenig unstrukturiert.

HOffe war nicht zu vernichtend, weil ich weiß ja wieviel Mühe jeder in solche Sachen steckt. Aber wirklich, möchte die gleichen Stücke mal mit einer anderen Stimme hören, zu schauen wie interessant es doch werden kann. Stimme macht halt schon gewaltig einen Unterschied.

Holzhacker

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5

Sonntag, 12. Februar 2012, 16:40

Gefällt mir leider überhaupt nicht.

wittekka

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  • »wittekka« ist männlich

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6

Sonntag, 12. Februar 2012, 16:59

Man kann es auch positiv sehen. Du hast in 20 Jahren was wo du mit deinen Kindern drüber lachen kannst.

Es mangelt an spielerischem Können bei allen Instrumenten und dem Gesang. Dazu kommt die mäßige Produktion und die unausgereifte Komposition.

Aber lass dir den Mut nicht nehmen, meine ersten Aufnahmen klangen auch nicht besser.
Wenn man einmal ein Ohr dafür entwickelt worauf man achten muss, dann geht es recht schnell besser.
viel Erfolg!

Sternentor

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  • »Sternentor« ist der Autor dieses Themas

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7

Sonntag, 12. Februar 2012, 17:21

So danke erstmal für die mehr oder weniger :whistling: ausführlichen Antworten.

Was würdet ihr denn am Gesang anders machen? Clean Vocals stehen leider nicht zur Diskussion, haben lange nach einem Sänger gesucht aber leider niemanden gefunden.
@tschino:
Was genau gefällt dir an der Stimmung der Toms nicht? Was mir jetzt nicht so gefällt, ist der Abstand zwischen Tom1 und 2.
Gleiche Frage zur Snare, gut gespannt war das Schlagfell eigendlich.
Das mit der Bassdrum ist auch ein Punkt der mich stört. Das Problem ist wohl eher nicht die Lautstärke sondern das ich keine Möglichkeit hab das ganze an den richtigen Frequenzen zu Eqen. (Hab nur einen 4 Band Eq mit festgelegten Frequenzen zur Verfügung)
@wittekka.
Wenn du sagst deine ersten Aufnahmen waren auch nicht besser, wie hast du dich denn verbessert.
Bzw wo besteht für dich am ehesten Handlungbedarf, jetzt mal abgesehen von der Komposition.

Über Konstruktive Antworten freue ich mich natürlich weiterhin nur Kommentare wie, mag ich nicht, helfen mir nun wirklich nicht weiter. Was stört denn besonders?
Wie wittekka schon sagt, hat jeder mal klein angefangen und ohne Feedback kann ich mich auch leider nicht verbessern.

lg

m_tree

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  • »m_tree« ist männlich

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8

Sonntag, 12. Februar 2012, 17:26

Irgendwie macht mir das schlechte Laune :whistling:

Btw: Dat war wirklich nix.

Amüsant finde ich den Strophenpart bei "Bladefire" .. was machen die Gitarren zur Hölle da? So schwierig auf nen 4/4 geradeaus zu spielen?

wittekka

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  • »wittekka« ist männlich

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9

Sonntag, 12. Februar 2012, 17:29

Die Frage: "Wie hast du dich denn verbessert?" kann ich nur mit dem Wort "Üben" beantworten. Spielen Üben, mischen üben, zuhören üben und an allem Spaß haben.
Ich habe auch tausendmal gedacht jetzt hab ich es und dann ne Woche später reingehört und gedacht: so ein Scheiß.

Wenn ihr euch bewusst werdet, dass alles was ihr da gespielt habt noch nicht so klasse ist, dann habt ihr schon den größten schritt gemacht.
Jeder muss dann hingehen und an sich arbeiten. Groove, Genauigkeit, Intonation, Dynamik usw. in allen Bereichen liegt da noch ein gutes Stück Arbeit vor euch.

Timlod

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10

Sonntag, 12. Februar 2012, 17:37

Üben ist sehr wichtig. Wenn man aufnimmt, ist das Anhören dessen aber noch viel wichtiger mMn.
Analysiere, wo genau deine Fehler liegen. Verbesser das. Meine ersten Aufnahmen waren auch grausig, ich fand sie trotzdem geil beim ersten Hören. Das Gehör zieht nämlich immer nach. Erst geht das Können, dann muss das Gehör nachziehen, um beim begrenzten Können wieder Fehler zu finden. Wenn dein Können und Gehör wieder auf einem Level sind, kannst du dein Gehör wieder pushen, um dein Können auch weiter zu verbessern.
Wenn du schon fragst, was genau gemeint ist, heißt das ganz klar: Du musst mehr Hören, mehr Selbstwahrnehmung kriegen. Die Sachen, die anderen beim Hören auffallen (Schlechtes Timing, Gesang, Arrangement), müssen dir auch auffallen.
Selbstkritisch sein hilft viel. Wenn du was aufgenommen hast, und da sind kleine Fehler, aber du sagst dir, ach nee, das passt schon, fällt nicht auf - denke dran, dass es allen, deren Gehör weiter ist als deines, sehr wohl stark negativ auffallen wird.
Und bevor du was hochlädst, warte einen Tag, und hör es später nochmal an. Oft ist es auch so, dass dus in dem Moment wo es fertig ist, geil findest - das ist aber nur der "Flash" der fertigen Aufnahme.
Und hör dir deine Aufnahmen oft an, die ganze Woche über.
Fürs Timing hilft halt erstmal straight ohne Gefrickel zum Click oder zur Musik zu spielen. Aber Selbstwahrnehmung dabei ist wichtig - wenn du Timing übst, aber denkst, es sei schon gut genug, bzw. die Fehler nicht findest, wirst du nicht besser.

shardik

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11

Sonntag, 12. Februar 2012, 18:50

Als ich mit 14-15 Jahren damals mit ein paar Freunden mein erstes "Black Metal"-Demo aufgenommen hatte,
wollte ich auch Growls an 1-2 Stellen einsingen. Das Ergebnis klang genauso schrecklich wie hier.

Es ist keine Kraft dahinter und fügt sich kein Stück in die Musik ein.
Bei mir war das damals so weil ich bei meinen Eltern im Keller versucht hab das ganze bei Zimmerlautstärke
einzusingen (um niemand damit auf die Ketten zu gehen :D ).

Was da bei euch falsch gelaufen ist weis ich nicht. Es klingt aber genauso.

Zum Rest kann ich auch nur sagen das es spielerisch noch einiges zu tun gibt und die Kompositionen
einfach zu langweilig sind. Daran kann man sicherlich arbeiten.

Das ist alles in keinster Weise vernichtend gemeint, sondern meine ehrliche Meinung zu der ganzen Sache.

tschino

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  • »tschino« ist männlich

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12

Sonntag, 12. Februar 2012, 20:56

Also die Stimmung der Toms sind schon ok. Ich meinte bei 2:29 den Übergang, das Fill. Kommt mir vor, als sei es komplett am Tempo vorbeigespielt und es würden da paar Triolenfiguren reinpassen.
Nun, das mit der Snare ist nur meine Geschmacksfrage. Mir wäre sie zu platschig. Ich mag gerne eine höher gestimmte Snare, wo es "knack" macht und nicht "platsch". Aber wie gesagt: Geschmack :)

FrontDamage

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13

Montag, 13. Februar 2012, 11:40

Moin,

ich bin immer wieder überrascht wie grundlegend ehrlich die Leute hier sind. Das mag zwar nicht immer dem entsprechen was man sich erhofft hat, ist aber 100%ig viel hilfreicher als falsche Lob aus reiner Höflichkeit.
Wäre natürlich noch etwas hilfreicher wenn der ein oder andere dann nicht einfach nur "Scheiße" oder "Toll" schreiben würde, sondern auch etwas mehr auf das eigentliche Anliegen ( Kritik zwecks Verbesserung ) eingehen würde.

Mein Senf :
Die Stimmung de Toms finde ich gar nicht so übel. Der Snaresound ist nicht meiner, würde aber meiner Meinung nach gar nicht so übel zu einem schleppenden, düsteren Song passen. Den Saiteninstrumenten merkt man auf jeden Fall an das noch Luft nach oben ist. Ich und meine Jungs schaffen es nach jetzt etwa einem Jahr auch den ein oder anderen Song ordentlich durchzuspielen....sind aber noch meilenweit von Songs mit echt gutem Feeling entfernt. Da hilft bei uns und bei euch einfach nur üben ;)

Was ich noch ganz gerne wissen würde :
Wie lange macht ihr schon zusammen Musik ?
Welches Equipment benutzt du/ihr für die Aufnahmen ?

Gruß
Andreas "The Dude"

kride20

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14

Montag, 13. Februar 2012, 13:59

Also, ich hab mal in den ersten Song reingehört. Also, denke auch, dass ihr da schon noch arg am Anfang steht. Ein SOng soll irgendwie schon auch musikalisch ne Geschichte erzählen... irgendwie schlüssig sein und nicht wie so ein Patchsworkdingens wirken ;-)

Gesang? Mei, wer´s mag, meins isses nicht.

Das schon angesprochene Drumfill bei 2:29 sollte Euer Drummer doch bitte hören, dass das absolut wackelig ist, sollte er beim Aufnehmen aber bei der Kontrolle mit Klick auch gehört haben...

Auch ich kann Dir nur sagen, ich meins net böse... wir nehmen auch grad unser Album auf und ich weiß, was da drinsteckt und vor allem weiß ich auch schon wieder, was ich beim nächsten Mal besser machen muss ;-)

Also, nicht entmutigen lassen, dem Drummer gib die Empfehlung mal mit Klick zu üben, dann wird das schon ;-)
Wer beim Üben gut klingt, wird nicht besser. - Sinngemäß nach Jojo Mayer


Meine Spielsachen

15

Montag, 13. Februar 2012, 14:31

Ich finde die Idee sowas aufzunehmen gar nicht mal schlecht.
Denn da hört man zumindest mal wie sich das alles so anhört was man
da erzeugt ;-)

In eurem Fall gibt es definitiv noch Luft nach oben.
Die Riffs hab ich schon 1000 mal gehört vorher und das
Schlagzeug dazu wackelt von vorne bis hinten.

Ich würd mich gar nicht so auf den Sound aufhängen, denn das
ist immer eine Frage der eigenen technischen Fähigkeiten und der Kohle.

Mein Tipp, miteinander proben proben proben, jeder einzeln üben
und ein bisschen mehr Zeit fürs Songwriting investieren.

Der Gesang is übrigens furchtbar. Also auch bezugnehmend auf eure Mucke
passt der gar nicht.

TimPT

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16

Montag, 13. Februar 2012, 14:56

ich hab schon besseres an metal gehört. Klingt alles recht eintönig

Sternentor

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17

Montag, 13. Februar 2012, 18:14

Hi
danke nochmal für die Antworten.
Ich werde mal in ruhe Punkt für Punkt durchgehen und gucken wie sich was verbessern lässt.
@Frontdamage
Wir sind jetzt seit ca 2 Jahren mit der Band dran. In der jetzigen Formation spielen wir aber erst seit ca 3-4 Monaten.Aufnehmen tun wir mit ein Sammelsurium von Mikros, von Selbstbau Back Elektret Mikros bis hin zu welchen verschiedenster Hausmarken. Die gehen dann in zwei Akai Dr 8 und von da aus in einen 16 Kanal Mitec Mixer in dessen Effektweg noch ein Rocktron Xpression für die Solo Gitarre so wie ein Behringer Hall für die Vocals hängen. Bzw die Vocals gehen vorher noch in ein Zoom G7.1Ut bei welchem nur der Kompressor an ist.
Aufgenommen wird übrigens zusammen und nur die Vocals werden dann separat aufgenommen.

lg

FrontDamage

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18

Dienstag, 14. Februar 2012, 16:52

Ok 8)

Da ich mich in den letzten Monaten ( zwecks erster eigener Aufnahmen ) mal etwas mit der Materie beschäftigt habe, würde ich sagen das da auch noch Luft nach oben ist. Grundlegend wäre eventuell ein abgestimmtes Mikrofonset und ein Audiointerface angebracht, mit dem ihr dann auch die Spuren einzeln aufnehmen könntet. Das ersetzt natürlich nicht das Üben oder ein gewisses Maß an Talent.....aber es macht es einfacher die aufgenommenen Sachen nachträglich dem gewünschten Sound anzupassen.

Bis dato schneiden wir unsere Sachen im Proberaum einfach mit einem Zoom H4N mit, was zur Eigenkontrolle und festhalten von Ideen voll und ganz ausreichend ist. In Zukunft soll dann ein Audiointerface her und ich würde mir auch gerne ( wenn Geld da ist ) ein ordentliches Mikroset für mein Kit zulegen.

Falls ihr also was an den Recordingtechniken verbessern wollt, solltet ihr mal hier im Forum die Recording Rubrik durchstöbern. Da ist schon so einiges an hilfreichen Infos zu finden.

Ansosnten, üben und am Ball bleiben :)


Gruß
Andreas "The Dude"

Søren

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19

Dienstag, 14. Februar 2012, 17:16

Hört mal Leute, das mag vielleicht nicht jederman's Geschmack sein (meiner ist es auch nicht), aber trotzdem sollte es auch konstruktive Kritik geben...wir sind hier doch nicht im Kindergarten...

Klar wackelt es mal ab und zu, aber wer spielt schon perfekt? Hört mal, das wurde - bis auf den Gesang - alles zusammen aufgenommen… Dass es sowas überhaupt noch gibt? Eigentlich wird bei den meisten Bands (leider!) Track für Track, Tom für Tom, alles nachbearbeitet, wenn ein Schlag nicht sitzt, kommt Logic oder Pro Tools zum Einsatz (wenn es eh nicht gleich komplett getriggert wird)... Da fehlt mir dann einfach das Echte an der Musik ... Das hier, das is echt! Die Instrumente sind echt und es wurde wirklich genau so gespielt. Die Musik mag zwar auch nicht meinen Geschmack treffen, aber dafür ist der Geschmack ja da. Jeder hat einen anderen! Es wird niemals 2 Menschen geben, die exakt den gleichen Geschmack haben….das ist aber noch lange kein Grund, die Aufnahmen als Grottenschlecht darzustellen, dass ist nämlich im Entferntesten nicht der Fall. Der Sound ist ziemlich gut, und erst recht für teilweise "zusammengebasteltes Equipment"... Die Wackler kann man auch noch beseitigen, immer fleißig mit Metronom üben...dann wird das schon! Außerdem sind es eigene Lieder, auch wenn das ein oder andere Riff einem vielleicht ziemlich bekannt vorkommt… Aber man merkt, dass der Spaß da ist. Und das ist das Wichtigste. Und es ist echt, kein Pro Tools. Oder Midi. Oder sonstwas... :thumbup:

PS: DAS hier, DAS ist grottenschlecht... :thumbsup:

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Søren« (14. Februar 2012, 17:21)


m_tree

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20

Dienstag, 14. Februar 2012, 18:24

Aha. Wenn ich also ins Studio gehe und mit meiner Band alles nacheinander - also nicht live - einspiele und die ganze Schose mit einer professionellen Recording Software wie z.B. cubase oder Pro Tools aufgezeichnet wird, fehlt also das Echte an der Musik?

Das wird heutzutage in 95% der Fälle gemacht. Liveaufnahmen glücken eigentlich nur bei alt eingessenen Studiomusikern so, dass es 100% zufriedenstellend sauber ist - und vor allem sind die nur in aufwändigen Studios mit mehreren, 100% voneinander entkoppelten Räumen möglich. Ist am Ende aber auch ne Stilsache. Komplexere Metalabarten werden wohl auch von Vollprofis nicht live eingespielt.

Außerdem wurde hier zu Hauf konstruktive Kritik geäußert - die wenigsten Posts (wie z.B. meiner - gebe ich offen zu) waren sinnlos oder nicht gut gemeint.