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3rdFriend

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1

Montag, 7. Mai 2012, 11:56

Slide Techniqe - Frage zur Ausführung

Hallo Leute,

Threads hierzu gibts wohl irgendwie nicht. Jedenfalls war das jüngste, das ich fand von 2007.
Ich persönlich bevorzuge die Slidetechnik und frage mich eine Sache.
Wenn man mit dem Fuß nach nach vorn slidet, macht man ja (gewöhlich) den ersten Stroke mit der Mitte des Pedals. Wenn das Pedal dann zurückschwingt, macht man den 2. Stroke mit einer Bewegung nach vorn.
Wie bringe ich das nun am besten auf das Doppelpedal?
Soll ich doubles spielen oder beide Füße mit der Technik ineinandergreifen lassen? Das heißt, ich spiele:
R (mitte)
L (mitte)
R (vorn)
L (vorn)
R (mitte)
L (mitte)
...

Beides ist irgendwie möglich, was denkt ihr ist vorteilhafter und eigentlich richtig (auch wenn das nicht zählt, weil man seine Erfahrungen ja selbst machen muss...)



Danke schonmal für die Antworten!

LG

groovinHIGH

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2

Montag, 7. Mai 2012, 12:22

Nun ja, ich hab das auch noch nichts gefunden, was die technik auf dem doppelpedal anwendet, deshalb bist du vielleicht der erste und kannst deshalb für andere entscheiden, was nun richtig ist :D .

Aber im ernst. vielleicht hilft dir dieses Video weiter:

Heel-toe umgekehrt

Es ist nicht direkt die slide technick, aber von der bewegung fast gleich, nur dass du die bewegung nicht so extrem ausführts, was am doppelpedal sich viel Unruhe erzeugen wird.
Aber die idee ist schon "double strokes" zu spielen. Man könnte aber auch versuchen Fußballen rechts - Fußballen links - Slide rechts - Slide links zu spielen (Also die bewegung im "canon" EDIT: eben das was du oben mit "ineinandergreifen meinst). Das erfordert mehr koordination, hilft aber ggf. Beim speed, da die "double bewegung" eben nur noch halbso schnell ausgeführt wird, dafür aber verstetigt (wie bei double stroke vs. push pull technik)
Imho ist die slide technik eher was fürs single pedal, wo man sich dann mit dem anderen fuß ruhend etwas mehr ballance holen kann.
Ich ändere meine meineung sofort, wenn ich eines besseren belehrt werde :D .


LG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »groovinHIGH« (7. Mai 2012, 12:32)


3rdFriend

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3

Dienstag, 8. Mai 2012, 01:04

Danke!
Also doubles und diese Koordinationssache ein wenig wirken lassen. Bin momentan auch dabei, die HeelToe zu üben und will das, wenns einigermaßen klappt, auch können...

Zitat

wo man sich dann mit dem anderen fuß ruhend etwas mehr ballance holen kann.


Wie meinste das? Also ich kenn recht einfache Schlagvariationen damit (Rechts double, links ein Single = cooles Gadget, was sich in jedem Beat verbauen lässt)...
Aber wenn der linke Fuß ruht, hat man doch nicht mehr balance... 8|
Ich kann die mit rechts auch echt gut, links hauts ausreichend hin.

den link zieh ich mir morgen mal rein.. :thumbsup:

groovinHIGH

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4

Dienstag, 8. Mai 2012, 15:00

Wie meinste das?

Nun ja... wie soll ich das erklären... Wenn es bei dir klappt, dann ist doch alles in butter.
Wenn man was neu lernt, dann kann man nie genau sagen, was die anfänglichen probleme bereitet. Koordination und ballance sind da 2 seiten der selben medallie, Das greift ineinander. man stellt nach ner zeit fest, dass die koordination besser wird und es klingt dennoch nicht rund. Dann experimentiert man mit der sitzposition und stellt fest, dass es Haltungen gibt bei denen man seine "innere mitte" findet. Diese haltung erfordert vielleicht ein umdenken bei dem was man vorher so praktiziert hat. man will ja nicht 10 mal während des stücks seine sitzposition am dern wollen.

Als ich mit dem doppelhuf angefangen habe musste ich feststellen, dass meine ganze ballance darauf baute den linken fuß ruhend oder tretend auf der HH zu haben.
Ob man es will oder nicht. Was man am single pedal entwickelt nutzt unbewusst alle freiräume die man sonst so hat um seine ballance zu finden und die bewegung locker auszuführen.
Der linke fuß auf der HH wird da sozusagen schamlos mit einberechnet. Er macht weniger und man ist es gewohnt den fuß auf der HH zu haben.Wer die slide technik mit ihre ausführlichen bewegung mit dem rechten fuß spielt nutzt automatisch jeden ruhepol in der Haltung um die technik locker auszuführen. Geht man nus aufs doppelpedal über hebt man die konstante auf und man kann sich nicht mehr auf diesen ruhepol verlassen. Ergo: große probleme und man muss umdenken. Auch wenn man die slide technik mit beiden füßen beherrscht....

Je nach entwicklungsstand ist das nicht immer das größte problem. Aber dadurch, dass beim sliden viel bewegung im spiel ist stelle ich mir das sehr schwierig vor.
Ich kenne die slide technik so, dass sie einem die möglichkeit bietet schnelle doubles auf dem single pedal zu erzeugen und das mit ordendlich wumms.
Ich sehe da einen kleine widerspruch wenn man das auf den doppelhuf bringen will. Das koordiniert und mit wumms aufs doppelpedalzu bringen, wo beide füße soviel arbeit verrichten stelle ich mir seh schwer vor.
Am besten du lässt es wirken und achtest drauf was du machst wenn du nur rechts slide spielst und vergleichst dann mit der bewegung, sound und wumms beim doppelhuf spiel.
Ich möchte mal wage prophezeien, dass jeder, der nach lockerem und entspanntem spiel strebt die bewegung für den doppelhuf etwas abwandeln wird (ganz natürlich).
Mit steigender geschwindigkeit wird man auch nicht mehr diese ausführliche bewegung durchhalten können. Das wird dann irgenwie in die richtung der technik konvergieren wie sie in dem Video oben vorgestellt wird. Ansonsten wirds unruhig auf dem Hocker.
Ist das dann noch slide technik? Worüber definiert sich die slide technik? Wie kann man sie dann noch trennscharf von anderen techniken abgrenzen???


Ich wünschte ich hätte es kürzer beantworten können ;)

5

Dienstag, 8. Mai 2012, 15:39

Double Strokes auf der Bassdrum? Für welches Einsatzgebiet soll das denn gut sein? Das kann ich mir höchstens für Trigger-Deathmetal vorstellen, und auch da hab ich so meine Zweifel, dass es vernünftig klingt.

Heel-Toe alternierend, oder auch den angesprochenen versetzten Slide machen wohl aber viele.

schnär tramm

schnarrt gerne unkontrolliert

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6

Dienstag, 15. Mai 2012, 21:35

scotty ich bin mir nicht sicher ob du etwas missverstanden hast, oder ich dich oder den TE missverstanden hab, aber so wie ich das verstanden hab gehts hier darum Doublebass zu spielen und das mithilfe von der Technick, die er ja schon nutzt.

Ob Doublebass sinnvoll is muss man jetz doch hoffentlich nicht diskutieren.

Dem TE sei gesagt, das solche Technischen umbasteleien meistens nicht optimal sind um ne durchgehende "In-die-Fresse" Doubelbass zu spielen. Da geht halt nichts über singlestrokes, und die muss man üben. (na gut, die andere Technick natürlich auch ;)




mfg Schnär

Kampftier

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7

Dienstag, 12. November 2019, 21:35

Hallo Liebe Drummerfreunde

Ich grabe diesen Thread aus da ich der Meinung bin, dass meine Frage gut hierhin passt.
Nachdem ich für über 10 Jahre meinem Hobby nicht mehr nachgegangen bin habe ich mir ein Bubemtraum verwirklich und mir ein e-drumset von Roland gegönnt.
Da ich mich früher kaum um Fusstechnik gekümmert hat habe ich da ein wenig Nachholbedarf. Ich kenn die Slide und Heel-toe Technik für Doppelschläge. Für mich funktioniert die Slidetechnik besser nur habe ich festgestellt, dass ich diese wohl falsch herum mache, siehe
https://youtu.be/tDd_txAlQ4I
Prinzipiell funktioniert es auch soherum. Gibt es evtl. Nachteile wenn mman es so macht?

Gruss

GL

Lexikon75

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8

Mittwoch, 13. November 2019, 04:38

Hallo

Ich denke,dass jede Fuß-Technik ihre Vor-und Nachteile hat. Nach meiner Meinung gibt es da nie ein Falsch-nur ein:Was will ich?Wie komme ich dahin?
Was bei deiner Technik eventuell sein könnte,dass du den Fuß erst nach vorne nimmst,um den ersten Schlag von dem "Doppelschlag" anzusetzen. Dabei kommt es zu einer kleinen Zeitverzögerung,weil du den Fuss erst anheben musst,um ihn dann nach vorne zu schieben. Bin da leider auch nicht der Fuß-Experte,um zu sagen,was passiert,wenn man mehrere Doppelschläge hintereinander setzt und dann das Tempo erhöht.
Wenn es so gewollt ist bzw. es notentechnisch korrekt ist,dann ist alles ok.

Man müsste es mal anders herum spielen,um den Unterschied zu sehen bzw zu hören. Anschlag-Dynamisch wäre da bestimmt ein Unterschied zu hören.

Bin,wie du,mal auf andere Meinungen gespannt.

Gruß
Lexi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lexikon75« (13. November 2019, 04:49)


Drumhead84

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  • »Drumhead84« ist männlich

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9

Mittwoch, 13. November 2019, 10:00

Also ich persönlich spiel bei durchgetretenen 16tel ausschließlich Singles. Ich finde heal-toe oder slide „eiert“ so und hört sich irgendwie nach Zug an. Für Akzente in den durchgehenden verwende ich das auch. Ist aber meiner Meinung nach kein Ersatz für sauber gespielte Singles.
Den sweetspot auf dem Pedal zu finden und sicher zu treffen ist übrigens schon die halbe Miete. Wenn das Ding macht was es will wird’s nix.
Wenn man ab und an mal schnelle doubles einbasteln will empfehle ich heal-toe. Da ist für mich die Intensität der Schläge gleicher als beim sliden.

Aber das empfindet auch wieder jeder anders. Einfach ausprobieren und üben, üben, üben

Niles

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  • »Niles« ist männlich

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10

Mittwoch, 13. November 2019, 11:24

Für mich funktioniert die Slidetechnik besser nur habe ich festgestellt, dass ich diese wohl falsch herum mache, siehe
https://youtu.be/tDd_txAlQ4I
Prinzipiell funktioniert es auch soherum. Gibt es evtl. Nachteile wenn mman es so macht?
Nö, ich spiele die Slide-Technik seit 2 Jahrzehnten genauso wie du. https://www.youtube.com/watch?v=buvx1u7J93Y

Kampftier

neues Mitglied

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11

Mittwoch, 13. November 2019, 15:17

Vielen Dank für eure Antworten!

@Niles
Da bin ich beruhigt! Nachdem ich mir ein paar How-to-videos auf YT angesehen habe ist mir aufgefallen, dass da der Fuss immer zuerst zurück gezogen wird (für den ersten Stroke) und dann nach vorn slided (für den zweiten Stroke)
Da ich genau das Gegenteil mache (Also zuerst nach vorn, danach zurück) war ich etwas verunsichert. Aber prinzipiell macht meine Ausführung ja was sie soll: Double-Strokes :-)

Freundliche Grüsse

GL