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seppel

Hausmeister Rhein/Ruhr

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41

Donnerstag, 25. März 2004, 23:48

angenommen wir gehen davon aus das phil rudd groovt.
der typ ist ein recht "einfacher" trommler, der schon gegroovt hat als es das wort noch garnicht gab. ist hier jemand der meinung das phil rudd sich mitte/ende der siebziger gedanken um dinge wie microtiming gemacht hat? ist hier jemand der meinung das mitch mitchel sich gedanken um sowas gemacht hat? buddy miles?
leute, man muss diese scheisse nicht studieren um gut darin zu sein. die wenigsten sind gut, auch wenn sie sich die grösste mühe geben. die akzeptierten drummer sind durch musik zu ruhm gekommen - egal obs katché mit "sledgehammer" oder vinnie mit "joes garage" war.
hätte copeland nicht bei "police" getrommelt wäre er ein unbedeutender garagentrommler, weil ihn keine sau kennen würde. copeland hat ein scheiss timing, erntet aber nur lob. und warum? weil das ein TYP ist, der was bewegt hat! wer von den neuen helden bewegt denn heute was in sachen musik?
es gibt eine! geile platte mit rené creemers, die wirklich innovatives rockschlagzeug zeigt. die ist von 1989 - also relativ neu. die band heisst "blowbeat" , die platte auch.
das ist die letzte scheibe die mich echt aus der bahn geworfen hat - ansonsten: fehlanzeige!

wo sind die geilen, innovativen, sensationellen alben der "superhelden" denn??!!

p.s.
anfügend ist dazu zu sagen das ich nicht wirklich auf dem laufenden bin, die frage ist also nicht als rein rethorisch zu betrachten.

edit
upps... ist etwas off topic geworden - kann aber passieren im eifer des gefechts...
Satellite of Love

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »seppel« (26. März 2004, 01:14)


commus

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42

Freitag, 26. März 2004, 01:06

DEN Groove kann man net lernen,
entweder man hat ihn im Arsch oder net.

Da kann man technisch noch sogut sein.

Hat meiner Meinung NULL mit Microtiming zu tun.

Die Sache liegt im Inneren eines Drummers.

So jetzt Schluss mit der Diskussion.

ICH HAB RECHT. BASTA

Wenn man richtig grooved isses einfach net zu erklären
Man muss nicht immer gleich auf Konfrontationskurs gehen,
ein zivilisiertes, freundliches "HALT DEI WAFFL DU DEPP" wirkt oft schon Wunder!

DEI ist in diesem FAll richtig, weil fränkisch

vintage

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43

Freitag, 26. März 2004, 01:26

Philosophische Threads stinken

commus

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44

Freitag, 26. März 2004, 01:30

deswegen hab ich ihn ja auch vorhin geschlossen

siehe "BASTA" 8) ;)
Man muss nicht immer gleich auf Konfrontationskurs gehen,
ein zivilisiertes, freundliches "HALT DEI WAFFL DU DEPP" wirkt oft schon Wunder!

DEI ist in diesem FAll richtig, weil fränkisch

DF

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45

Freitag, 26. März 2004, 02:22

Ist eine Diskussion über Groove schon Philosophie, nur weil es sich bei Groove um eine Sache handelt, die nicht in Einheiten messbar ist? Ich meine nicht!

Kann man über Sachen, die nicht in Einheiten zu messen sind, wie Groove oder Gefühle (Beispiel kam hier), nicht vernünftig reden? Ich meine man kann das trotzdem!

Gab es seit dem Blowbeat Album kein geiles Album mit geilem Drumming mehr? Ich vermeide bewusst den Ausdruck "bahnbrechend", weil ich das Album zwar für gut, aber nicht für bahnbrechend halte, aber nicht im Entferntesten. Es ist ein Album von handwerklich sehr guten Musikern, dass nichts bewegt hat. Hätte es das, würde Rene Cremers nicht davon leben in Arnheim Dozent zu sein, sondern hätte irgendwas Nennenswertes neben seiner Trommelgruppe am Start. Den wollte aber keiner, obwohl er sich international beworben hat.

Ist es wahr, dass nur laid back Spieler grooven? Ich meine nicht!

Ist die empirische Feststellung, dass viele intuitiv etwas richtig machen ein Grund dafür, dass etwas nicht zu analysieren ist. Ich meine nein. Na klar groovt Phil Rudd, aber man kann schon sagen, warum das so ist. Hört mal auf die Hihat und in Relation dazu auf BD/SD.

Haben Leute, die ihre Statements mit BASTA beenden noch Argumente? Ich meine nein!

Kann man Dinge, von denen man im Augenblick nicht weiß, warum sie passieren, die man also im Augenblick nicht erklären kann, grundsätzlich nicht erklären bzw. ist so ein Versuch von vorne herein Schwachsinn? Ich meine nein!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DF« (26. März 2004, 02:45)


Knautschke

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46

Freitag, 26. März 2004, 02:40

Sorry,
hab nich alle Beiträge durchgelesen, AAAAbbeeeeer...
die Band groovt oder niemand groovt. Ohne meinen Bassisten bin ich nix. Kein Groove, kein Garnix.

Ein Kunstmacker hat einmal gesagt: Kunst ensteht im Auge des Betrachters.
Knautschke sagt: Wenn es groovt fängt der Deutsche an zu schunkeln. :D :D :D
Groove ist für mich: Bass und Schlagzeug zelebrieren den Groove und der ganze Laden geht mit. Ich bin ein Auserwählter, dem das schon einmal passiert ist. Ich weiß nicht wie, aber es groovte einfach. Und das war geil.
Groove entsteht und keiner weiß warum.
Groove
Knautschke
http://www.ramblinbluesband.de
Wer anderen einen Groove gräbt
http://www.rockcyclus.de
ist der Groove erst ruiniert, lebt es sich gänzlich unscheniert

Al_Sabbah

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47

Freitag, 26. März 2004, 03:05

By The Way:

War grad eben auf ner Jam Session (JB Session in Erfurt)
Da gings ab, das hat gegroovt wie Sau, da ham alle Musiker geil zusammengespielt, ham kommuniziert über die Musik. DAs war geil.(Ich bin immer noch voller Glück und Freude und Entäuschung(nu isses vorbei *schnief*))

Aber was daran nun den Groove ausgemacht hat weißsch och net, die ham einfach geilen Funk gemacht... ok, das war kein sehr konstruktiver Beitrag, aber is ja wurscht, wollt au ma meinen Senf dazugeben(war aber eher Mayoneise(son kack, wie schreibt man dieses Wort??)

LUDI

PS: Kennt jemand Jürgen Kerth(Gitarrero)?Der hat da bei einem Titel mitgemacht(geil!).
Es geht mir gut, wenn mich gute Musik geflasht hat...

alecco

Alterspräsident-Anwärter

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48

Freitag, 26. März 2004, 03:12

Also ich weiß eigentlich gar nicht was ich dazu sagen soll. Vieles was hier gesagt wird empfinde ich genauso oder aber eben auch nicht. Ich bin auf der Suche nach der Definition die man eigentlich gar nicht aufstellen kann. Jeder versteht hier unter "Groove" etwas eigenes/anderes.

Man könnte auch über andere feelings tratschen. Versuche doch mal jemand die eindeutig richtige Definition für "Liebe" zu finden. das wäre ebenso eine SissiFUZZ(richtig geschrieben?) Arbeit.

Groove ist für mich das Zusammenspiel einer Band, das sich über lange Zeit des Zusammenspiels hinweg aufbaut. Dieses Wissen was der andere wann macht, das automatisierte richtige agieren.

Aber hier werde ich bestimmt auch wieder jede Menge Vetos´s bekommen. Macht mir aber nix aus :]

Sollte jemand eine Definition im Duden o.ä. finden, bitte ne mail an mich;-)
so long, Alex Tromm(l)er

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alecco« (26. März 2004, 03:14)


Knautschke

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49

Freitag, 26. März 2004, 03:27

Hey alecco,
erkläre mir den pangalaktischen Donnergurgler.
Wer groovt, ein Musiker oder die Band?
Ich bin der festen und fast unumstößlichen Meinung:
Nur eine Band kann grooven, niemals ein einzelner Musiker (der spielt verkehrt)
Grus
Knautschke
http://www.ramblinbluesband.de
Der einsame Groover im Walde

50

Freitag, 26. März 2004, 08:56

KNAUTSCHKE!! Dam it!

Als echter Blueser UND auch noch Trommler hätte ich das von DIR nicht erwartet! ;-)

TOM BRECHTLEIN groovt wie Sau, und zwar gerade alleine (wenn ihn keiner stört :D) und das stundenlang!

Hausaufgabe: ab innen CD-Laden und Robben Ford (mit "blue line") kaufen und wenn da auch gleich noch die Mark Ford - Scheiben (die mit Robben und der blue line)!

Zum Thema an sich pflichte ich DF weitgehend zu.

Wichtige ASPEKTE sind imho natürlich das Timing (und Mitch Mitchell hat sich bestimmt darüber Gedanken gemacht, auch wenn er nicht so aussehen mag - schau dir Bozzio in den Zappa-Zeiten an! ;)) und die Dynamik - insbesondere auch der einzelnen Instrumente untereinander (z.B. Verhältnis Hihat - Snare - BD, Thema Ghostnotes etc.).
Natürlich hängen noch ganz viele andere Aspekte damit zusammen, die nur schwer zu beschreiben und wohl auch immer unterschiedlich zu gewichten sind, aber man kann sich dennoch versuchen anzunähern.
Hat den schönen Effekt, dass man sich überhaupt mal Gedanken darüber macht und alleine schon dadurch viel lernt, meine ich.

rockabilly1

Befördert!

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51

Freitag, 26. März 2004, 09:16

@Al_Sabbah
http://www.kerth-music.de/pictures/bbs.jpg
Jürgen Kerth ist eine Blueslegende aus Erfurt (Bildchen mit B.B. King - sehr nett)
in der DeDeeR aufgewachsen und sehr viel im Osten unterwegs.
!Empfehlenswert! und für jeden Hirschbeutelträger :D ein Muß!

http://www.kerth-music.de
Die Site ist Scheiße - der Inhalt sehr gut! Guggst Du! :D
und als Untermalung spielt der Meister. :]

Das der GROOVT - nach (gerade gelesen) 39 Jahren Bühnenerfahrung - is klar. :D
Aber das war bei Ihm wohl schon immer so...

Für alle die keine Ostberührungsängste oder Vorurteile haben und auf guten Blues stehen - anhören!

Pearlex

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52

Freitag, 26. März 2004, 09:45

Im Prinzip kann man ja sagen, dass groove durch Reibung entsteht. Durch kontrolliert ungenaues spielen. Was brauche ich also um reibung zu erzeugen? Lediglich die time, das metrum, auf das ich mich beziehe und ein rhythmisches pattern. Es ist egal ob ich dieses rhythmische pattern in einer bigband mit 50 musikern oder mit einer hand auf der tischkante klopfe, es muss nur grooven. Wenn ich viertel in einem 4/4 takt auf meinem metronom einstelle und dazu viertel auf der tischkante klopfe kann ich bereits auf diesem einfachen wege reibung zwischen der exakten time und meinen vierteln erzeugen. Also groovt meine hand.

Doch wie sieht es bei elektronischer musik aus? Sicher gibt es technische wege um mikrotiming auch auf elektronischem weg zu ermöglichen aber nehmen wir mal an alle parts der musik spielen wie ein metronom genau im takt. Dann kann der groove nur durch akzente und dynamik erreicht werden. Das ist dann ein anderes groove feel.

Mein lehrer hat mir mal erzählt, dass es ein buch gibt in dem mathematisch untersucht wurde wie drummer spielen. Ob sie laid back spielen nach vorne oder immer drauf sind. Weckl z.B. war meistens genau drauf aber er groovt trotzdem. 8)

Simon2

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53

Freitag, 26. März 2004, 10:14

Hi,

ich finde es erstaunlich, wie viele "lernresistente Typen" sich hier tummeln.
So Meinungen wie:

Zitat

Original von catastrophy
...ob etwas groovt fühlt man und gefühle kann man, soweit ich weiß, nicht beschreiben.
das sieht hier alles nach einem ziemlich armseligen versuch aus, regeln zu setzen, die man befolgen sollte um zu grooven, aber sowas gibts nicht.
wenn etwas groovt, dann fühlt mans und wenns nicht groovt, dann merkt man das auch. egal ob zu früh, zu spät oder gar beides zusammen, damit keiner mehr weiß was los ist :rolleyes:


(nur beispielsweise, einige andere hier auch).

Ich verstehe vor allen Dingen folgendes nicht:
- OK, "grooven" ist subjektiv/nicht messbar ! Aber warum herrscht hier im Forum ein weitgehender Konsens darüber, dass bestimmte Drummer "grooven" und andere nicht ? Ist vielleicht doch nicht soooo subjektiv.
- OK, "grooven" ist also keine Technik, sondern eine "Himmelsgabe" ! Aber warum gibt es dann überhaupt ungroovende Drummer ? Eigentlich kann ein Drummer ohne "Groove-Gabe" seine Schlegel für immer hinlegen und Bankangestellter werden.
- OK, "grooven" ist ein Gefühl und damit unbeschreiblich ! Aber was ist mit Liebe, Angst, Hoffnung, Schmerz, Wut, .... sind das keine Gefühle oder ist die Weltliteratur gescheitert und sollte eingestampft werden ? Und ist damit Musikliteratur schon ein Widerspruch in sich ?

Wenn jemand nicht über "Groove" diskutieren will und mit dem Thema "abgeschlossen" hat, muss er das ja auch nicht. Aber angesichts der ernsthaften Versuche, dieses Phänomen mal zu betrachten (und nicht nur durch den "tut/tut-nicht-Filter"), gebetsmühlenartig zu behaupten "Wer das versucht ist blöd", scheint mir fragwürdig.

Gruß,

Simon2.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Simon2« (26. März 2004, 10:23)


Simon2

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54

Freitag, 26. März 2004, 10:17

Zitat

Original von commus
DEN Groove kann man net lernen,
entweder man hat ihn im Arsch oder net.

Da kann man technisch noch sogut sein.

Hat meiner Meinung NULL mit Microtiming zu tun.

Die Sache liegt im Inneren eines Drummers.

So jetzt Schluss mit der Diskussion.

ICH HAB RECHT. BASTA

Wenn man richtig grooved isses einfach net zu erklären


Hast DU den Groove oder nicht ?
und was ist es, was da "im Innern des Drummers liegt (außer "Verdauungsware" ;)) ?

Gruß,

Simon2.

DF

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55

Freitag, 26. März 2004, 12:44

Das mit der Reibung ist ein sehr wichtiger Punkt, den ich vergessen hatte. Es gibt dazu mittlerweile Untersuchungen. Man hat z.B. die genaue Mikrotime/Phrasierung verschiedener Bandmitglieder in berühmten, ohne Frage super groovenden/swingenden Bands mittels Computer verglichen, im einzelnen das Ride Pattern des Drummers mit der Phrasierung von Bläsern. Man hat dabei festgestellt, dass alle Drummer und Bläser auf die gleiche Art phrasiert haben: der Drummer phraiert die Triole immer etwas enger als sie nortiert wird (Ausnahme, wenn es richtig schnelle wird) und der Bläser immer etwas weiter. Man geht davon aus, dass das wesentlich für das Swingfeel und damit für den Groove ist.

Groove ist auf jeden Fall nicht das automatisierte richtige Agieren der Band.

Natürlich kann auch ein einzelner Drummer grooven. Natürlich auch die Band. Ich würde aber noch eine Regel aufstellen wollen: Wer alleine nicht groovt, tut dies auch nicht in der Band. Das gilt für alle Mitglieder der Band. Wer spielen kann, der klingt auch alleine.

commus

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56

Freitag, 26. März 2004, 12:52

@ DF: Da stimmt ich Dir in allen 3 Aussagen zu
Man muss nicht immer gleich auf Konfrontationskurs gehen,
ein zivilisiertes, freundliches "HALT DEI WAFFL DU DEPP" wirkt oft schon Wunder!

DEI ist in diesem FAll richtig, weil fränkisch

HR

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57

Freitag, 26. März 2004, 12:59

Ich würd sagen es gibt 3 Faktoren, die einen guten Drummer ausmachen bzw. bei denen die die Füße mitwippen:

1) Der Groove, wobei die meisten Leute ein Swing-mäßige Phrasierung oder auch funky Rhythmen damit verbinden. Meiner Meinung nach kanns aber auch grooven wenn es voll geradeaus auf die Eins gibt. Das wäre also mal eine reine Notationssache

2) Punch, das ist das was vielen Drummern fehlt. Es gibt unheimlich viele übernervöse Frickler die keine ruhigen, festen Schläge bringen. Punch ist der Schub, sozusagen das Drehmoment eines V8. Ein typisches Beispiel für einen guten Punch wäre Vinnie Paul oder Cozy Powell.

3) Timing, das ist dann die zeitgenaue Umsetzung, ganz gleich ob man mehr laid-back spielt oder "vor" dem Beat. Typisches Beispiel vielleicht Ian Paice.

Cheers Hartmut
Mein Space.
Mein Ludwig Classic Maple.
Meine Coverband.

catastrophy

schinken-käse-fondue

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58

Freitag, 26. März 2004, 13:29

@hr
mag schon sein, aber die letzten zwei von dir genannten punkte sind doch vorraussetzung dafür, dass es groovt...wenn ein drummer das timing nicht halten kann, dann groovt er bestimmt nicht...und nervöses rumgefrickel groovt genausowenig...
per i tuoi larghi occhi, per i tuoi larghi occhi chiari...

DF

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59

Freitag, 26. März 2004, 15:23

Außerdem ist dies hier ja nicht der Thread "Was einen guten Drummer ausmacht"!

Groove hat nichts damit zu tun, ob die Phrasierung binär oder ternär ist, ob es funky ist oder swingt etc. Kyuss groovt auch wie Hölle und klingt weder funky noch swingig.

Englishman

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60

Freitag, 26. März 2004, 16:37

gbmgm

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Englishman« (6. Januar 2013, 11:24)