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Moe Jorello

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461

Montag, 26. November 2018, 15:03

Ich hatte beim EAD10, als es präsentiert wurde, zunächst eine Klangqualität ähnlich einem Zoom-H1 erwartet, aber das Gerät ist da spürbar besser, wie ich finde, es klingt viel satter, voller, ausgewogener. Ich war auch erstaunt, dass Yamaha das Gerät sogar für die Demoaufnahmen ihrer neuen Recording Custom Birch Snares auf ihrer Webseite genutzt haben. Bei jener Vorzeige-Snare hätte ich erwartet, dass die deutlich teurere Mirkos auffahren würden. Surprise, surprise.

Bei den Ratz-Fatz-Ergebnissen, die ich mit eher schon ausgelutschten Schlagfellen erzielt habe, denke ich, dass da sicherlich noch einiges an Klangoptimierungen drin sein müsste, wenn man etwas mehr Zeit und Gehirnschmalz investiert. Neue Felle oben und unten, bei den Toms nochmal tonal präzise zur jeweiligen Musik "einstimmen", ein wenig mit Dämpfungsvarianten und Raumakustik spielen, und dann sollte theoretisch ein recht gutes Ergebnis zu erzielen sein. Ich werde dahingehend jedenfalls ein wenig die kommenden Monate experimentieren. Mal sehen, was die kleine Zauberkiste so leisten kann. B)
"You don't have to show off" - Peter Erskine

Moe Jorello

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462

Montag, 26. November 2018, 15:10

Einzeln geht leider nicht mehr - ich habe das Playalong in die EAD Soundfile reinkopiert und als es fertig war, die MP3 überschrieben. (Call me stupid) Ich kann aber nächstes Mal gerne eine Aufnahme ohne Playalong + eine mit Playalong machen und diese dir zukommen lassen.
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NoStyle

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463

Montag, 26. November 2018, 16:18

Ich hatte beim EAD10, als es präsentiert wurde, zunächst eine Klangqualität ähnlich einem Zoom-H1 erwartet, aber das Gerät ist da spürbar besser, wie ich finde, es klingt viel satter, voller, ausgewogener. Ich war auch erstaunt, dass Yamaha das Gerät sogar für die Demoaufnahmen ihrer neuen Recording Custom Birch Snares auf ihrer Webseite genutzt haben. Bei jener Vorzeige-Snare hätte ich erwartet, dass die deutlich teurere Mirkos auffahren würden. Surprise, surprise.

Bei den Ratz-Fatz-Ergebnissen, die ich mit eher schon ausgelutschten Schlagfellen erzielt habe, denke ich, dass da sicherlich noch einiges an Klangoptimierungen drin sein müsste, wenn man etwas mehr Zeit und Gehirnschmalz investiert. Neue Felle oben und unten, bei den Toms nochmal tonal präzise zur jeweiligen Musik "einstimmen", ein wenig mit Dämpfungsvarianten und Raumakustik spielen, und dann sollte theoretisch ein recht gutes Ergebnis zu erzielen sein. Ich werde dahingehend jedenfalls ein wenig die kommenden Monate experimentieren. Mal sehen, was die kleine Zauberkiste so leisten kann. B)

Einer meiner Toningenieur-Freunde meinte, dass es aktuell bei Drum-Recordings wieder einen Trend gibt hin zu sogenannter Center-Mikrofonierung. Wie das im Detail aussieht weiss ich nicht genau, aber das EAD10 trifft da ja offensichtlich genau ins schwarze.
Ich denke auch, das wenn man ordentlich in Felle/Stimmung/eventuelles Dämpfen investiert, man zu sehr guten Ergebnissen kommt. Ich fange mal an zu sparen ... :)

Moe Jorello

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464

Dienstag, 27. November 2018, 19:27

So, auf Wunsch nochmal etwas mit Original-Soundfile vor dem Mix.

Ich habe mir heute, als ich nach der Arbeit grübelte, womit ich den lieben Oliver beglücken könnte, gedacht, ach, mach doch mal auf Wild auf deine alten Tage. :thumbsup: Habe mein Telefon durchforstet und siehe da, da lächelte mich ein schöner Rockklassiker an. "Who are you" von The Who. Dazu gab es doch ein Playalong? Kurz Youtube durchforstet... Bingo. Zweimal angehört, dann durchgeschnauft und auf meinem kleinen 4pc Starclassic eingespielt (hat besser als erwartet funktioniert). Das einzige, wo ich gefrustet war, war, dass sich beim ersten Take eine Fehlermeldung kam, dass die Übertragungsrate des USB-Sticks zu lahm sei, Aufnahme abgebrochen - auf 80 Prozent der Strecke ;( . Also: Aufpassen, ältere bzw. 08/15 USB-Sticks können wohl zu Problemen führen. :thumbdown: Also in die Drogerie gelatscht, neuen Stick geholt. Nochmal. Dann hat es gefunzt. :thumbup:

Einziger Unterschied zu den vorherigen Aufnahmen: Als Snaredrum ist diesmal meine SLP Super Aluminium 14x5 am Start, Evans G1 oben, Hazy 300 unten, zwei Viertelstücke Moongel auf 5 und 7 Uhr gebappt. Auf die Toms habe ich jeweils am Rand ein komplettes Moongel raufgelegt. Zwischen Bassdrumschlagfell und Fußmaschine befand sich zur Dämpfung ein zusammengerolltes Tuch Babymolton. Ach ja, Sticks: RegalTip Jake Hanna Signature (Jazz Sticks) mit Nylon Tip.

Hier der Link erstmal zum abgemischten Lied, dabei wieder nichts in Audacity verändert außer die Lautstärke der Drumspur um 2db hochgezogen. Ich finde das Klangmäßig schon ziemlich "fett".

https://www.dropbox.com/s/rep51lva3iloc9…mcover.mp3?dl=0

Und hier der Link zur Wave-Datei.

https://www.dropbox.com/s/rr2xrgy0yxwjjq…%20you.wav?dl=0

Viel Spaß.


Eventuelles gemecker wegen untighten drummings und kleinen Fehlerchen hier und da nehme ich mit Humor hin. (Warum hört man die doofen Fehler eigentlich immer erst nachher so deutlich? Vorher wäre es doch besser. ;) )
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Hebbe

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465

Dienstag, 27. November 2018, 19:39

Das ist ja echt ein cooles Teil :thumbup:




Mann, mann, mann warum muss ich hier reinlesen ?( das wird wieder teuer :whistling:

  • »Oliver_Stein« ist männlich

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466

Dienstag, 27. November 2018, 22:35

So, auf Wunsch nochmal etwas mit Original-Soundfile vor dem Mix.

Ich habe mir heute, als ich nach der Arbeit grübelte, womit ich den lieben Oliver beglücken könnte, gedacht, ach, mach doch mal auf Wild auf deine alten Tage. :thumbsup:

:thumbup: Danke, das ist irgendwie das erste Real-Life Beispiel, dass ich von dem Yamaha-Teil mal gehört habe. Alles, was ich vorher mal auf Youtube gehört hatte, war so Elektro-Pui-Pui... Im Mix ist mir das Schlagzeug (speziell die HiHat) immer noch zu leise, aber das ist sicherlich auch Geschmackssache. Bei der Solospur bekommt man eine Idee, was das EAD10 so ungefähr macht: da ist auf alle Fälle sehr kräftig ein Kompressor am Werk und ich vermute auch ein künstilcher Raum? Wenn man weiß, dass die BD gesampled ist, hört man es auch deutlich. Interessant finde ich die starke R-L Trennung. Ich muss unbedingt nochmal probieren, was mein H5 an der Position aufs "Band" bekommt und ob man damit ein brauchbares Signal erzeugen kann (sicherlich mit BD-Stützmikro statt des Triggers)...
Ich glaube, dass das EAD10 in erster Linie für Leute interessant ist, die ansonsten keinerlei Ambitionen haben, sich mit Drumrecording zu beschäftigen und einfach nur schnell und ohne Aufwand brauchbare Aufnahmen haben wollen - mit oder ohne Playback. Wer es fleixibler haben will, dem stehen dann andere Geräte in allen Abstufungen von finanziellem und Material-technischem Aufwand zur Verfügung. Der enorme Erfolg am Markt gibt den Yamaha-Leuten ja recht - der Bedarf für das Konzept ist wohl da.

Vielen Dank nochmal für das Beispiel! :)

ibins

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467

Dienstag, 27. November 2018, 23:24

Für mich ist das EAD10 vor allem live interessant um in kleinen und mittleren Locations das Set "anzufetten" und es "produzierter" klingen zu lassen.
Dabei ist der Natursound meines Sets immer noch mehr oder weniger dominant, das EAD10 fügt dem Sound eine Art "professionellen Touch" hinzu, der sich einfach und unaufwendig hinzu mischen lässt.

Wir machen jetzt gerade Aufnahmen damit, das klappt ebenfalls wunderbar schnell und einfach.

Moe Jorello

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468

Dienstag, 27. November 2018, 23:29

Tja, Olli, im Mix ist das tatsächlich Geschmackssache, dominanter mag ich die Schießbude in dem Lied nicht haben, da habe ich auch versucht, in etwa die unverbindliche Lautstärkeempfehlung des Originals aufzugreifen.

Bzgl. des EAD-Settings: Eines stimmt in deiner Denke nicht ganz. Die Bassdrum ist nicht komplett getriggert (das denken viele, stimmt aber de facto nicht). Du bekommst über das Modul zunächst den normalen Bassdrumsound, der wird aber über die Triggersignale verstärkt bzw. "verändert/aufgewertet". Es ist also nicht nur ein Trigger, den du da bei der Bassdrum hörst. Der Triggereffekt ist nur zu ca. 1/4 aufgedreht gewesen.

Womit du sicher Recht hast, ist, dass mit Sicherheit eine Art Kompressor am Werk ist. Beim Studo-Setting hast du eine (von mehreren) Raum-Simulation(en). Diese gibt einen relativ trockenen, nachhallarmen Klang her, bei dem Setting ist der Reverb standardmäßig auf etwa 1/3 aufgedreht. Was da noch so alles im Hintergrund abläuft, da habe ich partout keine Ahnung (Man kann aber auch alles rausdrehen und einen ganz nackten Schlagzeugklang bekommen, ganz ohne zugemischtem Trigger, Reverb, usw.).

Positiv ist, dass das EAD10 "pupseinfach" zu bedienen und anzupassen ist, (für Laien deutlich einfacher als die konventionelle Abmischung). Das macht sicher auch den Reiz für viele Käufer aus. Für professionelle Abmischungen ist das, brauchen wir nicht drum herum reden, nicht unbedingt erste Wahl, für Hobbyisten, insbesondere für jene, die beim Wort "Mikrofonierung" Schweißanfälle bekommen, ist es aber ein sehr ordentliches Arbeitsgerät. (Ich habe ürigens schon prefessionelle Recordings von Yamaha Endorsern zu sehen bekommen, bei denen das EAD10 als einziges Mikrofon im Einsatz war und das klang im Mix sehr sehr gut.)

Was das Gerät auf alle Fälle nimmt, sind Schwellenängste in Sachen Mikrofonierung, würde ich sagen. Alleine schon deswegen ist das Gerät eine Bereicherung. Mal sehen, wie es mich noch bereichern kann in den kommenden Monaten. :)
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469

Donnerstag, 29. November 2018, 12:28

Schöner Erfahrungsbericht :)

Im Grunde kann ich dir nur komplett recht geben - das Teil ist ein super Tool, grade für den Unterricht aber auch für's eigene Üben.
Kopfhörersplitter dran, schon kannst du zusammen mit dem Schüler/der Schülerin an einen Song gehen, hast dabei nen super Klang, hörst durch den Trigger sogar noch besser was da am anderen Set produziert wird und kannst das Ganze auch direkt aufnehmen.

Für mich war der größte Kaufgrund tatsächlich die damit verbundene App. Wenn ich so drüber nachdenke ist es eigentlich ein Unding, dass es die bisher nur für IOS gibt, denn die vereinfacht echt nochmal vieles.
So wie du jetzt mehrmals über Stick aufgenommen hast hab ich das anfangs auch ein paar Mal gemacht, irgendwann ist das dann aber echt einfach nervig (grade, weil du alles nochmal auf den PC ziehen und mit dem Track zurechtrücken musst etc.)

Die App ermöglicht vor allem aber auch folgendes:
- Song langsamer spielen (ohne dass es schäbig klingt)
- kann nen Clicktrack drüber legen (klappt meistens, manchmal aber noch nicht so gut)
- du kannst im Aufnahmemodus eben direkt nen Mix erstellen. Du spielst den Song auf Wunschtempo und mit Click ein und kannst im Nachhinein dann zumindest Musiklautstärke und Mic-Lautstärke anpassen, das aber auch echt super einfach.

Heißt für mich als Lehrer:
Schüler will nen Song lernen. Schüler bekommt nach ein wenig Vorbereitung den Song auf 80% und mit Click auf die Ohren. Wenn das Teil sitzt, kann er das Teil durchtrommeln während mein Handy auf einem Stativ mitfilmt. Lautstärke anpassen und Exportieren dauert ein, zwei Minuten. Ergebnis: Eine coole Playalong-Aufnahme vom Schüler, die er daheim anschauen und analysieren kann; und das in einer UE.
Das mal so als Beispiel.

Der Mehrwert für einen selbst als Übenden ist natürlich identisch. Bisher müsste ich immer nen Laptop mitbringen und anschließen, wenn ich z.B. via. VLC-Player einen Track langsamer abspielen wollte.
Gut, vielleicht gibt's auch ne passende App die mir nicht bekannt war - mit der Yamaha-App ist das aber jedenfalls deutlich einfacher.

Wobei dazu angemerkt sei, dass man, um ein iPhone zu connecten, erst noch ein schweineteures Apple-Kabel kaufen muss (glaube das kostet um die 40-45€).

Wofür ich jetzt noch nicht wirklich Zeit hatte war das Spielen mit den verschiedenen Pre-Sets bzw. Möglichkeiten, eigene zu gestalten. Da glaube ich aber auch, ist es ähnlich wie bei E-Drums:
Vieles ist zwar ein lustiges Gimmick, aber eigentlich nicht zu gebrauchen.
Für wirklich interessante Spielereien ist das Gerät dann wahrscheinlich also doch eher zu oberflächlich - ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren.

Moe Jorello

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470

Donnerstag, 29. November 2018, 14:02

Wie mir Yamaha mitgeteilt hatte, arbeite man seit geraumer Zeit an einer Android Version. Das Problem ist wohl wie folgt: Die App muss auf allen auf Android basierenden Telefonen funktionieren, also für HTC, LG, Nokia, Samsung etc. optimiert werden. Und das sei halt viel zeitaufwändiger und komplizierter, als es nur für das iOS rund zu bekomen. Da sei die Zahl der möglichen "Fehlerquellen" viel begrenzter. Das klingt für mich auch völlig logisch. Bis Bugs beseitigt sind, die keine anderen Bugs auf einem anderem Telefon wiederum hervorrufen, braucht es einiges an Zeit.

Wenn man ein wenig in die "Innereien" des Systems geht, ist es eigentlich schon spannend, was da möglich ist. Alleine die Bassdrum kann man mit 125 Klangmustern in unterschiedlich starkem Grad unterlegen. Da könnte man theoretisch diverse Dämpfungen einer Bassdrum in Teilen simulieren. Auch, dass man z.B. Live innerhalb von Sekunden zu einem Calfhead-Ton wechseln kann, um gewissen Liedern ein kleines Extra an Atmosphäre einzuhauchen, finde ich nicht ganz uncharmant. Auch der Vinyl-Loop und der alte Motown-Klang oder Delays können sinnvoll eingesetzt werden. Viele der anderen "Sounds" (Pui-Pui!, wie Oliver so schön schrieb), die integriert sind, empfinde ich jedoch als eher wenig sinnvolle Spielerei. Mag für den einen oder anderen vielleicht putzig sein, für mich sind eher die "normalen" Klänge interessant.

PS: Was bei der App wirklich sinnvoll ist, ist, dass man Loops einstellen kann und diese tempomäßig runter oder hochdrehen kann für Lernzwecke. Und das ohne Klangverzerrung. Das ist wirklich toll für Lehrer und Schüler und auch sonst.
"You don't have to show off" - Peter Erskine

Moe Jorello

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471

Freitag, 10. Mai 2019, 17:59

Und noch ein Recording-Spielzeug ist ins Haus geflattert: Ein Zoom Q2n. Also dieses Teil (kennen sicher viele)



Kleiner süßer Klotz, schön portabel, sehr erschwinglich. Der wird bei einigen Live-Gigs künftig zum Einsatz kommen und da die Go-Pro ersetzen. Bei der Go Pro Hero3 ist der Sound recht schlecht, so das wir immer andere Recorder von Zoom parallel haben laufen lassen und dann Bild + Ton später zusammengeschnitten. Das ist dann immer so ein Akt, der Zeit und Überwindung braucht, es auch zu tun. Die kleine Box wird den Prozess einfacher machen, denn die Mikros darin sind deutlich (!) besser als bei der GoPro.

Nützlich wird es auch im Proberaum sein, um schnell was aufzunehmen und zu sehen, wie gut/schlecht in der Band kommuniziert wird, wo Handlungsbedarfe bestehen. Bin aber gespannt, wie gut der Q2n mit der Lautstärke im Raum klarkommt. Bis 120dbA soll er ja problemlos funzen. Schau 'mer mal.

Verarbeitung ist nach meinem Dafürbefinden okay. Der Monitor ist ... naja ... diplomatisch ausgedrückt ... ausbaufähig. Aber den braucht man eh nur einmal kurz zum Winkel einstellen und Basis-Menüeinstellungen anzupassen. Von der Handhabung ist das Teil kinderleicht zu verstehen. Schön. Mal schauen, wie sich der Winzling langfristig macht, sprich, ob er 'ne Weile hält oder nicht. Die Zeit wird's zeigen. 8)

PS: Hat sonst wer Erfahrungen mit dem Q2n und mag Eindrücke teilen?
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Moe Jorello« (10. Mai 2019, 18:29)


Tama01

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472

Freitag, 17. Mai 2019, 23:50

Zum Thema ead10 bin ich der gleichen Meinung wie ibins.

Einfach das drum anfetten..

Űber Nuancen kann man streiten. Ich trigger die snare und die toms und dann volles brett.

Sesions aufnehmen mach ich mit dem zoom h4n pro.

Video nehm ich mit meiner nikon d5300 und takstar ext Mikrofon auf.

Die bildaufnahme ist eh gut und der Sound űber das Mischpult tip top.

Moe Jorello

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473

Sonntag, 19. Mai 2019, 09:55

Den H4n haben wir auch noch im Proberaum, der kann aber nicht Video, was - insbesondere für mich - eine sinnvolle Ergänzung ist.

Eine DSLR mit Mikro könnte, will ich aber nicht zum Konzert schleppen und dort relativ unbeaufsichtigt stehen lassen. Meine DSLR's (arbeitsgeräte) sind um ein vielfaches(!!!) teurer als so eine kleine Nikon. Da habe ich beim Q2n weniger Magenbrummeln, wenn der mal geklaut werden sollte. *klopf auf Holz*
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Tama01

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474

Sonntag, 19. Mai 2019, 10:49

Ja,das mit der DSLR ist eine aufwendige Sache suboptimal sozusagen.

Ich bin immer am Nachforschen nach einer guten,unkomplizierten Aufnahmemöglichkeit von Proben und auch von Gigs.
Da bin ich noch nicht soweit wie du.
Das Zoom H4 hab ich erst seit 1/4 jahr ,kannte ich vorher nicht,und gerade hab ich mir den bonedo test des Q2n durchgelesen.
Auch beim H4 habe ich extra Zubehör kaufen müsse wie fernbedienung ,netzteil...... das treibt den Preis.
Aber Ton und Video in einem kleinen kompakten Gerät das wäre schon was.

Moe Jorello

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475

Sonntag, 19. Mai 2019, 17:45

Ich hatte mir ein paar Aufnahmen mit dem Teil im Vorfeld auf YT angehört/angeschaut und war angenehm überrascht von dem Q2n.

ZUm Beispiel: Von Weckl gibt es Aufnahmen in seinem Proberaum, die nicht schlecht klingen...




und hier 'ne Band im Live-Einsatz. Kann sich schon sehen lassen, das ist nicht schlecht, optisch wie klanglich. (Ja, reicht nicht für MTV-Videos oder 'ne Wacken-Übertragung. Aber für 'ne Feierabend-Truppe schon ein sehr cooles, pupseinfach zu bedienendes Teil)




Und hier etwas vorspulen, etwa 10 Minuten.




Für die Knete gibt es m.E. derzeit nichts wirklich besseres in so einem kompakten Format, noch dazu mit Ultraweitwinkel. Der Q8 wäre noch 'ne Option, kostet aber deutlich mehr und bringt klanglich nicht so viel mehr.
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Tama01

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476

Sonntag, 19. Mai 2019, 19:13

Für mich ist im Moment noch die fehlende Möglichkeit der fernbedienung ein ko Kriterium. Stromversorgung kann man űber eine powebank machen oder halt Akku's. Lt. Test ist die Sound Qualität vergleichbar mit dem H4 und die find ich super auch űber Mischpult man hört alles und die beispiel Videos sind auch sehr gut. Es gibt anscheinend wenig video und sound Optionen beim q 2 und für live gigs läuft das Ding halt durch. Aber ja für das geld konkurrenzlos. Mal schauen ob ich das mal in mein Sammelsurium aufnehme.

Moe Jorello

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477

Sonntag, 19. Mai 2019, 20:37

Für mich ist im Moment noch die fehlende Möglichkeit der fernbedienung ein ko Kriterium.

Böse, politisch inkorrekte Zungen würden jetzt sagen: Dafür heiratet man doch. :whistling:
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Tama01

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478

Sonntag, 19. Mai 2019, 21:07

Ja, das ist ein Argument.

Ich wartete noch ab mit dem q2.

Jetzt putz ich meine starclassic bubinga elite snare spendier ein neues fell und montier ein 24er puresound Teppich.

Bin gespannt auf den Unterschied 20er Teppich a7f 24

Tama01

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479

Sonntag, 19. Mai 2019, 21:15

Oh mach ich grad einen neuen thread auf ;(

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