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Soundclass

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Freitag, 1. Juli 2016, 16:56

Die einflussreichsten Drummer!

Welche Drummer kennt ihr, die das Musikgenre stark geprägt haben? :whistling:

Hier hab' ich mal ein paar Beispiele:


Tony Allen - Erfinder des Afrobeat

https://www.youtube.com/watch?v=aqG-jGPppSI

https://www.youtube.com/watch?v=5UzIGdFZOgU

https://www.youtube.com/watch?v=8-hMkHkoFrU



Carlton Barrett - Er war ein Meister des One Drop, des Schlagzeug-Stils des Reggae, bei
dem die Bass-Drum statt auf die erste auf die dritte Zählzeit gespielt
wird. Diesen Rhythmus hatte Barrett zwar nicht erfunden,
aber zu neuer Perfektion gebracht.

https://www.youtube.com/watch?v=eZ3eA5gxiLs



Bis heute nennen viele berühmte Schlagzeuger Starr als einen ihrer Haupteinflüsse.

https://www.youtube.com/watch?v=wJTjjAXDZSY




Purdie gilt als einflussreicher und innovativer Vertreter des Funk und ist bekannt für einen „rolling“ Shuffle Beat, den er den „Purdie shuffle“ nennt. Zwei Beispiele des „Purdie shuffle“ sind auf Steely Dan's Home at Last und Babylon Sisters zu hören. Er gilt auch als einer der Erfinder des Acid Jazz-Genre. Kollegen beschrieben seinen Stil als funkiest soul beat im Musikgeschäft.

https://www.youtube.com/watch?v=ZxGA-XdekNY

Soundclass

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2

Freitag, 1. Juli 2016, 19:01

Clyde Stubblefield - ...the most sampled drummer ever..."He's got the Funk"! :thumbsup:

https://www.youtube.com/watch?v=OMj9wwO1yT4


...sogar Prince, Sinead O'Connor und Madonna haben Samples von ihm benutzt :huh:

https://www.youtube.com/watch?v=OOS18vi7WLc

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Soundclass

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Freitag, 1. Juli 2016, 19:23

Phil Collins - Die 80er ohne "Gated Reverb" sind kaum mehr wegzudenken und dank ihm zustande gekommen. Der markante, bombastische Drumsound ist auch sein typisches Merkmal. :P

The gated reverb effect became highly popular as part of the strongly syncopated sound of 1980s pop, rock and funk. Two early and prominent uses of the effect were associated with Peter Gabriel, Phil Collins and Hugh Padgham: first in the production of the third Peter Gabriel solo album (with drumming on a few tracks by Collins and engineering by Padgham), notably the opening track "Intruder", and half a year later on Collins' hit single "In the Air Tonight", produced by Collins and Padgham.

https://www.youtube.com/watch?v=PclPI54NvNM


...und noch was gechilltes von Phil's Drumming :love:

https://www.youtube.com/watch?v=O5-c79LQ3aM

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Moe Jorello

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Freitag, 1. Juli 2016, 20:46

Da wäre ja zunächst mal Gene Krupa zu nennen. Der Godfather-of-tuneable-toms, Hihat, Ride, Crash und Splash-Becken, der Mann, der das heutige Drumset quasi "entwickelt" hat. Und die Art, wie Becken gespielt werden, wie Jazz gespielt wurde. Einflussreichere Drummer gab es kaum.
"You don't have to show off" - Peter Erskine

Soundclass

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Freitag, 1. Juli 2016, 21:00

Da wäre ja zunächst mal Gene Krupa zu nennen. Der Godfather-of-tuneable-toms, Hihat, Ride, Crash und Splash-Becken, der Mann, der das heutige Drumset quasi "entwickelt" hat. Und die Art, wie Becken gespielt werden, wie Jazz gespielt wurde. Einflussreichere Drummer gab es kaum.
Danke! Guter Ansatz und essenziell! ^^

onyxlite

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6

Freitag, 1. Juli 2016, 22:08

Und die Art, wie Becken gespielt werden, wie Jazz gespielt wurde. Einflussreichere Drummer gab es kaum.


Die Grundlagen für Schlagzeug im Jazz hat nicht Krupa gelegt, sondern Papa Jo Jones. Krupa war immerhin der erste, der das Schlagzeug als gleichwertiges Instrument im Jazz mit längeren Soloeinlagen etablierte.

Viel Einfluss auf die enorme Weiterentwicklung des heutigen Schlagzeugspiels haben sicher auch Bonham, Buddy Rich, Tony Williams, Elvin Jones, Copeland, Zigaboo Modeliste, Jeff Porcaro, Dennis Chambers, Weckl, Colaiuta und Gadd gehabt.

Moe Jorello

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7

Freitag, 1. Juli 2016, 22:21

Die Grundlagen für Schlagzeug im Jazz hat nicht Krupa gelegt, sondern Papa Jo Jones.

Pardon, habe ungenau formuliert. Ich wollte mich lediglich auf die Becken beziehen. Die Spieltechniken kommen zum Großteil aus Krupas Schublade - so wird es zumindest berichtet - und die Einteilung der Becken in Ride, Crash, Splash geht auch auf ihn und seine Zusammenarbeit mit Armand Zildjian zurück. So steht's zumindest an diversen Stellen geschrieben.
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DoctorCajon

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8

Samstag, 2. Juli 2016, 14:33

Für mich wären einflussreiche Drummer: Gene Krupa, Buddy Rich, David Garibaldi, Jeff Porcaro (oder wahrscheinlich genauso einflußreich Joe Porcaro), Stewart Copeland, Bernard Purdie, John Bonham, Dave Weckl und Steve Gadd. Diese Namen fallen oft in Interviews anderer Drummer auf die Frage, von wem sie beeinflusst wurden. Eventuell könnte man hier auch noch Steve Ferrone für sein Pocket Drumming nennen.

Auch gut, aber wahrscheinlich (bis dato) mit weniger Einfluß auf andere Drummer: Vinnie Colaiuta, Matt Sorum (wenn auch nur, weil viele Dummer meiner Generation wegen ihm angefangen haben mit dem Drummen ;)), Simon Phillips (wobei hier wahrscheinlich sein Einfluß auf´s Drumrecording hervorzuheben wäre) und Jojo Mayer und Benny Greb. Wobei bei letzteren wahrscheinlich die nächste Generation Drummer entscheiden wird, welchen impact sie haben werden ;) Auf jeden Fall macht es Spaß und ist hochinteressant die beiden über´s Drumming dozieren zu hören. Ob das bei einem oder anderem Einfluß auf sein Spiel hat bzw. soviel wie bei den anderen weiter oben genannten, werden wir in den nächsten Jahren sehen und hören :)
"The first rule of drumming: If you make a mistake, turn around and look angrily at the bass player" - Nick Mason

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Samstag, 2. Juli 2016, 20:39

Wobei bei letzteren wahrscheinlich die nächste Generation Drummer entscheiden wird, welchen impact sie haben werden
Okey bei Jojo Mayer bin ich mir nicht so sicher, den Amir Ziv hat schon vor ihm im Drum n' Bass abgerockt und im Jahr 2000 das Album Droid: NYC Dn'B herausgebracht.

https://www.youtube.com/watch?v=rEEVAXzf7EQ

https://www.youtube.com/watch?v=34vn6qlSDZ8

DoctorCajon

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10

Samstag, 2. Juli 2016, 20:53

Jojo hat vielleicht nicht einen großen impact auf eine bestimmte Musikrichtung, aber auf's Drumming im Allgemeinen denke ich schon. Und somit wahrscheinlich darauf, wie kommende Drummergenerationen die Musikstile weiter prägen werden. Aber wie schon geschrieben ist das im Moment wahrscheinlich schwer abzuschätzen.
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Samstag, 2. Juli 2016, 21:15

Yep, so isses... ;)
Den Wandel der Zeit mitzuverfolgen bleibt spannend. Derzeit ist das Meiste jedoch nur eine Reflexion dessen, was schon geschehen ist - Mayer nimmt darauf Bezug:

https://vimeo.com/93213203

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12

Samstag, 2. Juli 2016, 21:30

Ah...sorry, eigentlich meinte ich folgendes Video "uf schwitzerdüüütsch" ?( (das zweite Video weiter unten) 2:52 Min:

http://www.srf.ch/kultur/musik/drummer-j…ch-und-maschine

Terence Spencer

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Sonntag, 3. Juli 2016, 11:55

Roger Taylor von Queen!?

Küstenwolf

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Sonntag, 3. Juli 2016, 12:10

Hm...,
ich führe einfach mal einige Drummer an, welche mich persönlich beeinflusst haben.

Ich habe gegen Anfang der 80er Jahre durch Zufall die Scheibe (ja, damals gab`s noch schwarzes Vinyl :D )
"Made in Japan" mit Ian Paice gehört. In dem Moment stand für mich fest, dass ich Drummer werden wollte... ^^
Danach folgten z.B. Stewart Copeland und Jeff Porcaro...

Gruß vom Tim 8)

trommla

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Sonntag, 3. Juli 2016, 13:07

Die Spieltechniken kommen zum Großteil aus Krupas Schublade - so wird es zumindest berichtet - und die Einteilung der Becken in Ride, Crash, Splash geht auch auf ihn und seine Zusammenarbeit mit Armand Zildjian zurück.

Gene Krupa war sicher ein wichtiger Wegbereiter, aber das heute im Jazz geläufige Ridepattern, also die Time auf dem Ride, wird Kenny Clarke zugeschrieben. Er dürfte somit die Nutzung der Becken im heutigen Sinne mindestens ebenso, wenn nicht gar deutlicher geprägt haben als GK.

Im übrigen finde ich diesen Diskurs nicht allzu sinnvoll, denn auf Basis fundierten Halbwissen, wie wir es hier einbringen können, werden sowieso nur immer wieder die selben Namen genannt werden, die jeder kennt. Also im Westen nichts Neues ;)

DannyCarey

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Sonntag, 3. Juli 2016, 18:50

Oh man, Collins mit seinem Sound ist einer der Gründe, warum die 80s so schlecht gealtert sind!Da krieg ich noch heute Brechreiz :D

Copeland gehört in die Reihe, auf alle Fälle. Aus ganz persönlicher Sicht noch Grohl, aber darüber lässt sich eventuell streiten.
Und hier gibts noch mehr::: www.christophcarle.de

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17

Sonntag, 3. Juli 2016, 19:25

Oh man, Collins mit seinem Sound ist einer der Gründe, warum die 80s so schlecht gealtert sind!Da krieg ich noch heute Brechreiz :D

Jetzt hast du mich direkt auf eine Idee gebracht. Der damalige Philly Sound war hingegen furztrocken. Earl Young muss ich hierbei dringend erwähnen- der Disco Drummer schlechthin. :thumbsup:

Hier zeigt er ein paar Patterns auf seinem uralten Rogers Kit.

https://www.youtube.com/watch?v=z-xNs12ivN8

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Soundclass« (3. Juli 2016, 21:21)


Hebbe

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Dienstag, 5. Juli 2016, 09:16

Also wer die einflussreichsten Drummer der Welt sind kann ich nicht entscheiden. Die für mich einflussreichsten waren…


Jimmy Carl Black, Aynsley Dunbar, Ralph Humphrey, Terry Bozzio, Chester Thompson, Vinnie Colaiuta, Dave Logerman und Chad Wackerman :-)


Die sind nämlich in der Zeit, als ich den Entschluss fasste zu trommeln, ständig gelaufen (also ständig im Sinne von immer, rauf und runter, links und rechts, ausnahmslos) :thumbsup:


Aber nicht das Ihr meint ich hätte mir von denen was abgeguckt ;)

Olli K.

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Dienstag, 5. Juli 2016, 09:49

Hebbe: Kann es sein, daß da die ein oder andere Zappa Platte gelaufen ist? Mir ist so, als hätte ich die genannten Herren in diesem Zusammenhang schonmal gehört...

Hebbe

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20

Dienstag, 5. Juli 2016, 10:20

Hebbe: Kann es sein, daß da die ein oder andere Zappa Platte gelaufen ist? Mir ist so, als hätte ich die genannten Herren in diesem Zusammenhang schonmal gehört...
:thumbsup:
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