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  • »Oliver_Stein« ist männlich

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41

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 13:17

Liegt vermutlich daran, dass B8 Bronze härter als B20 Bronze ist. Je mehr Bronzeanteile, desto weicher wird das Becken strukturell. Und die Wölbung des Beckens kann da auch noch eine Rolle spielen.
Rein von der Metallurgie ist diese Aussage nicht richtig: die Härte nimmt mit steigendem Zinngehalt immer weiter zu. Kann man hier nachlesen: www.kupferinstitut.de/wp-content/uploads…druck-i.-25.pdf (Seite 11)

42

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 13:33

PAISTE 2002 Big Beat = des 1-ser Bluesrock Blech!

Moe Jorello

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  • »Moe Jorello« ist männlich

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43

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 17:25

Liegt vermutlich daran, dass B8 Bronze härter als B20 Bronze ist. Je mehr Bronzeanteile, desto weicher wird das Becken strukturell. Und die Wölbung des Beckens kann da auch noch eine Rolle spielen.
Rein von der Metallurgie ist diese Aussage nicht richtig: die Härte nimmt mit steigendem Zinngehalt immer weiter zu. Kann man hier nachlesen: www.kupferinstitut.de/wp-content/uploads…druck-i.-25.pdf (Seite 11)

Das ist ja mal interessant. Warum wird dann immer und überall postuliert, dass B8 härter als B20 als B25 sei? ?(
"You don't have to show off" - Peter Erskine

Moe Jorello

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  • »Moe Jorello« ist männlich

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44

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 17:40

@Moe Jorello: eigentlich wollte ich nur sagen, das Cymbals keinen "Bronzeanteil" haben.

Ach, du weißt schon was ich meinte. Zinn. Spät abends darfst du bei mir derzeit nicht zuviel Geistesleistung erwarten. :wacko:
"You don't have to show off" - Peter Erskine

Curby

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45

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 18:29

Das ist ja mal interessant. Warum wird dann immer und überall postuliert, dass B8 härter als B20 als B25 sei?

Marketinggeblubber..
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orinocco

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46

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 18:53

….das kommt von dem Spruch: "Wenn`s bricht mach`s weicher"

B20 ist zwar Härter, aber a bissl weniger Zugfest (naja fast gleich), und hat auch geringere Werte in der Bruchdehnung. siehe Tabelle Link Seite 11

Die Dauerschwingfestigkeit bzw. Biegewechselfestigkeit auf Link Seite 13, wäre wahrscheinlich noch interessanter.

Aber vieles hängt auch von, der Abkühlphase (auch Gießformabhängig wegen Werkstoff), der Nachbehandlung etc. ab
Also schwierig ganz generell zu sagen.

Und ein stark gehämmertes Becken z.B. bei vergleichbarer Stärke, ist meist steifer wie ein "Glattes".
Sowie bei einem Stück Papier das schon mal zerknüllt und wieder glattgestrichen, auch in sich Steifer ist, wie ein

gleiches Stück glattes, faltenfreies Papier, weil auch die Rede irgendwo beim Wabbern war.

Edith und imho generell sehen, doch farblich durchmischte Raw oder ähnliche Werkspatinierte Beckensätze in aller ihrer Vielfalt
auch optisch schön. Auch mit Glänzenden.
ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
die Dörfer getrieben werden.



Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »orinocco« (19. Dezember 2019, 19:01)


Soulfinger

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47

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 20:39

Ich bin jetzt wahrlich kein Metallurg, Alchimist o. ä., aber als Augenzeuge kann ich nur sagen, dass ich 2002er gesehen habe, die hatten als Misshandlungsspuren Dellen, Beulen, Wellen, verbogene Kuppenlöcher etc., die man bei B20-Becken nie so findet - letztere wären da einfach gerissen.
Allein deswegen würd ich sagen, dass B8 weicher ist als B20.

Und an Surfkoala:

Gib dem 22er Big Beat eine Chance. Ich bin sicher, ihr werdet noch Freunde. Grade im Bandkontext kann ich mir nicht vorstellen, dass der Unterschied zum 602er allzu groß ist.
Was das 20er Big Beat betrifft, kann ich mich nur anschließen - das ist einfach ein Hammer-Becken. Ich spiel meins als main ride mit Giant Beats, 15" Hi Hat und 18" Multi. Tolle Kombi, die auch für Jazz funktioniert.
"You can´t have everything. Where´d you put it?" - Lemmy Kilmister

Jürgen K

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48

Freitag, 20. Dezember 2019, 11:05

Guten Abend,

Mir gefällt das Formula 602 „leider“ besser.

Mir auch - jedenfalls in dieser Anwendung.

Ich persönlich habe inzwischen einen langweiligen Beckensatz.
Allerdings spiele ich im Akkordeon-Orchester einen bunten Mix. Das ist dann manchmal ein bisschen unharmonisch.

Zu den Metallfragen: es kommt darauf an, was man daraus macht.
Das hört und sieht man dann halt, wenn man sich es mal aus der Nähe ansieht (also nicht mit der Nase näher zum Bildschirm).

Grüße
Jürgen

49

Samstag, 22. Februar 2020, 23:39

Die Entscheidung

Zur Erinnerung: Weiter oben kann man lesen, dass ich vor der Entscheidung zwischen dem 22er Big Beat und dem Formula 602 22" Thin Crash stand.

Ich hab mir dann mit der Entscheidung doch noch etwas Zeit gelassen. Zwischenzeitlich stand mal das eine, dann wieder das andere zum Verkauf. Vor zwei Wochen hat aber mich eins der beiden Becken wirklich endgültig verlassen. Letzte Probe hab ich einen Jam mitgeschnitten. Ein Mikro im Raum, keine Nachbearbeitung. Hört selbst und wer Lust hat, kann nochmal tippen, ob B8 oder b20 bleiben durften.

B8 oder B20 Jam

50

Dienstag, 25. Februar 2020, 12:53

Zur Erinnerung: Weiter oben kann man lesen, dass ich vor der Entscheidung zwischen dem 22er Big Beat und dem Formula 602 22" Thin Crash stand.

Ich hab mir dann mit der Entscheidung doch noch etwas Zeit gelassen. Zwischenzeitlich stand mal das eine, dann wieder das andere zum Verkauf. Vor zwei Wochen hat aber mich eins der beiden Becken wirklich endgültig verlassen. Letzte Probe hab ich einen Jam mitgeschnitten. Ein Mikro im Raum, keine Nachbearbeitung. Hört selbst und wer Lust hat, kann nochmal tippen, ob B8 oder b20 bleiben durften.

B8 oder B20 Jam



Bevors vergessen geht: Auf der Aufnahme hört man einen kompletten Paiste Big Beat Satz. 16" HiHat, 20" und 22" Multis. Während des Gitarrensolos spiele ich das 22er als Ride.

Curby

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51

Mittwoch, 26. Februar 2020, 07:02

Die Einzelaufnahme war für mich für eindeutig. Aber diese Bandaufnahme zeigt, dass zumindest ich ab einem gewissen "Hintergrundrauschen" das Becken nicht mehr identifizieren kann.
Mein Setup: klick

Gugu

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  • »Gugu« ist männlich

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52

Mittwoch, 26. Februar 2020, 09:12

Ich finde es klingt genau wie es klingen sollte. Für mich ein sehr stimmiges Set, bei dem man nichts vermisst und das universell eingesetzt werden kann.

Irgendwie ist das sympathisch und bringt mich ins Grübeln, denn die Big Beat waren seit langem mal wieder Paiste Becken die mich (positiv) gereizt haben...

53

Freitag, 15. Mai 2020, 17:31

B8 vs. B8

Ich fuchse mich immer mehr in das Recording-Ding rein. Als "Abfallprodukt" wieder ein Vergleich. Diesmal alt gegen neu. Ein 2002er 20" Crash (black label) im Vergleich mit einem 2002er 20" Big Beat. Ich verrate erstmal nicht, in welcher Reihenfolge ich aufgenommen habe. Vielleicht möchte jemand raten.

Ihr hört nur die Rohspuren, die Bassdrum und die Tommikros sind ganz leicht mit einem EQ bearbeitet.

B8 vs. B8

  • »Oliver_Stein« ist männlich

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54

Freitag, 15. Mai 2020, 17:51

Das zweite ist das Bigbeat! Mir persönlich gefällt das Blacklabel 2002 (also das erste) besser in diesem Kontext.

55

Montag, 18. Mai 2020, 22:19

Leider falsch getippt. Das erste Becken ist das Big Beat. Die beiden sind aber auch tatsächlich sehr eng beieinander. Obwohl es so oft heißt, dass die beiden Serien so weit auseinander wären. Beim Spielen finde ich den Sound und das Feeling insbesondere beim Anspielen mit dem Tipp auf der Oberfläche, beim typischen "riden" am merkbarsten. Da ist das 2002er Crash cleaner und obertonreicher als das Big Beat. Außerdem ist es aufgrund des Gewichtes leichter zu kontrollieren. Ich mag beide sehr, aber eins muss gehen. Wer ein 20er Big Beat sucht, melde sich bei mir.

  • »Oliver_Stein« ist männlich

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56

Mittwoch, 20. Mai 2020, 14:39

Uppss! Ich hatte mich an der Höhe des Crashsounds orientiert durch Vergleich der beiden Becken im Paiste Soundroom. Da hat das Big Beat ganz klar den tieferen Pitch beim crashen, daher war ich mir so sicher... Ich finde, das zweite Becken in Deiner Aufnahme klingt tiefer vom Pitch beim Crashen.

57

Mittwoch, 20. Mai 2020, 16:21

So ging es mir beim Anspielen des 2002er Crashs auch. Ich war überrascht, wie tief das klingt. Ich denke schon, dass die alten Black Labels anders sind wie die neuen Red Labels. Auch wenn das immer wieder bestritten wird. Aber vielleicht liegts auch nur am Dreck in den Rillen?