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Fabi

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Registrierungsdatum: 21. November 2017

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21

Montag, 5. Februar 2018, 14:30

Ich spiel mit der Band auch ab und an mal Akustik Sessions. Neben dem Cajon hab ich mir einfach zwei Shaker Eggs in die linke Socke gesteckt. Funktioniert gut! Mit der Zeit braucht der Fuß dann aber mal ne Pause, dann wird gewechselt auf die rechte Socke :P
Für den Anfang reicht mir das erst mal. Kostet nicht viel (2€), also probier's mal aus.

DerNeue

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  • »DerNeue« ist der Autor dieses Themas

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22

Montag, 5. Februar 2018, 23:13

Mir gefällt es auch wie sich das Thema entwickelt. Wir tauschen Erfahrungen aus und das ist klasse. @dewel: Sehr cooler Aufbau. Das Sonor Cajons baut, wusste ich gar nicht. Die Resolöcher sind etwas unpraktisch, oder?
Ich setze zur Abnahme im Moment nur das Finhole Cajon Mic ein und bin recht zufrieden damit. Aber vielleicht muss ich auch vorne noch ein Mikro haben, damit man Shaker gut hört. Bin mittlerweile fast der Ansicht, dass die Cajon Add-Ons, die den Markt seit einigen Jahren ergänzen nicht so toll sind. Durch Tamburin, Shaker und ein bisschen Fantasie kommt man auch recht weit. Einzig ein Shaker für den Fuß finde ich ganz nett. Vielleicht bastel ich mir erstmal was mit Klett oder Bändern und ein bis zwei günstigen Shakern.

Danke schonmal für eure ganzen Ideen! Bitte weiter so!! :thumbsup:

dewwel

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  • »dewwel« ist männlich

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23

Dienstag, 6. Februar 2018, 16:05

@ DerNeue
Die Resolöcher in Sonor-typischem Markenstyle sind gar nicht sooo unpraktisch.
So, wie mein Beta52 positioniert ist, hat man den optimalen Luftdruck getroffen, das andere Loch klingt wesentlich unschöner, ABER, sorgt für einen Luftdruckausgleich... wahrscheinlich ungewollt vom Hersteller, aber ALLE Cajons, die ich bisher gespielt hab (Schlagwerk, Meinl, Selbstbau,...) hatten nicht diesen optimalen Luftströmungsverlauf, so dass fast immer das Mikrofon überlastet war und man heftig kurbeln musste, um mit dem Kompromiss an Tiefbass zu leben...
Ich wollte bewußt eine Frequenztrennung bei 1 Instrument erzielen, um die klassischen Elemente Kick, Snare, Blech/Rassel klanglich voneinander trennen.
Das schöne ist, über das "Snare"-Mikro erhalte ich meinen natürlichen Kick für die "Bassdrum"...
Ich selbst will nie mehr anders Cajon spielen.
*es muss clippen!
*wer einschlafe mit popo die kratz, der aufwache mit finger die stink...!

Death Metal: Souldevourer
Acoustic Covers with Flair: Ruppert Spielt

MoM Jovi

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  • »MoM Jovi« ist männlich

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24

Mittwoch, 1. August 2018, 16:47

Ich hab hier mal ne Frage, wie bei euch so das Feedback des Cajon für euch selbst ist, wenn nicht verstärkt?
Btw, es handelt sich um ein Schlagwerk 2-in-1 Snare Cajon!

Ich spiele öfter mal mit dem Akkordeon-Ensemble (5-6 Instrumente), wo ein Drumset zu dominant wäre. Ich habe aus meiner Position aber den Eindruck, dass das Cajon hier schon zu leise ist. Überhaupt funktioniert das Ganze nur, wenn ich hinterm Cajon (am besten unter 50cm Abstand) ne Wand habe. Sonst gehen mir die Bässe flöten. Und die Snare-Schläge lassen mir auch zu wünschen übrig (liegt vll auch an meiner nicht ausgereiften Schlagtechnik). Jedenfalls habe ich in einem Workshop von Matthias Philipzen schon gelernt, dass man sich am besten ein zweites Cajon mit Schalloch nach vorne, so ca. 30 cm hinter das Cajon stellt, um gute Resonanz zu erreichen. In freien Räumen kannst du das vergessen.

Ich habe aber schon den Eindruck, dass besagtes Ensemble bereits zu mächtig für mein Cajon ist. Wenn ich zuhause im Wohnzimmer entspannt für mich alleine spiele, bekomme ich ne gute Balance zwischen Bass und Snare hin, mit den Händen oder aber auch mit dem Schlagwerk Cajon Pedal und evtl. Cajon Brushes. Die dürfen aber nicht zu hart sein. Bei Rods habe ich dann das Gefühl, dass der Snare-Sound alleine vom Rod kommt und das Cajon gar nicht richtig schwingt.
Die Paiste Cajon Becken sind ne ganz nette Ergänzung, aber sehr sachte zu spielen, wenn man mit der "Snare" (Hand oder Brush) dagegen ankommen möchte.
Kurz, ob mit der Hand oder irgendwelchen anderen Werkzeugen (Brushes, Rods, Pedal...) habe ich den Eindruck, dass die Dynamik insbesondere bei meinem Cajon sehr viel breiter ist als beim Drumset, und echte Snare-Backbeats so viel Kraft brauchen, dass sie in keinem Verhältnis zum entspannten Begleitspiel stehen. ?(
Four on the floor sind zwei zu viel.
TAMA Superstar Hyperdrive: 22" BD; 14" Snare-Drum; 12" TT; 14", 16" FT
Meinl Byzance Sand: 14" HiHat; 18" Medium Crash; 18" Thin Crash; 20" Ride

VIC FIRTH 5AN American Classic Hickory, REMO Emperor Coated

DerNeue

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25

Freitag, 10. August 2018, 14:48

Eine schöne Frage. Ich verstärke meinen Cajon Klang mit dem Finhole Cajon Abnehmer, weil ich auch den Eindruck hatte, dass nicht genug von meinem Spiel durch kommt. Aber das kommt dadurch, dass die beiden Sänger und Gitarristen über eine 300 Watt Akustik/Gesangsbox spielen. Ist also nicht mehr richtig akustisch, was ich auch bemängel. Denn so versuchen wir uns ständig in der Lauststärke zu überbieten und entfernen uns immer mehr von der Akustikschiene.

Das Problem liegt sicher an der Wechselwirkung zwischen Raumakustik und welche Frequenzen sich im Raum klarer durchsetzen gegenüber den anderen. Ich habe bei der Probe gestern auch die Bässe angehoben. Ich spiele über den Tonabnehmer jetzt auch über die gleiche Box wie die anderen.

Auch nicht zu vergessen ist vielleicht, dass der Bass auch über den Boden einige Meter Raum braucht, um sich zu entfalten und dein Cajon an deinen Standort dünn klingt, während es an einem anderen Ort im Raum schon dröhnt.