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Indian85

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  • »Indian85« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 23. Dezember 2015

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1

Dienstag, 18. September 2018, 08:54

Buch zur Erklärung von Bassdrum Techniken

Hallo, ich bin auf der Suche nach einem Buch, in dem verschiedene Techniken für das Spielen der Bassdrum Technik erklärt werden. Es gibt ja verschiedene Techniken wie z. B. Heel Toe oder Slide, wie ich in Videos gesehen habe. Es geht mir nicht um Übungen, sondern wirklich wie wird was gespielt und wo kann man es einsetzen bzw. wo passt welche Technik ganz gut?
Ich hab das Buch ,, Bassdrum Technik- Groove Controls" gefunden, nur weiss ich net ob da die Techniken erklärt werden oder nur Übungen drin sind?
Das Buch sollte auf deutsch sein.

Vielen Dank und Gruß

muchulos

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  • »muchulos« ist männlich

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2

Dienstag, 18. September 2018, 09:09

Schau dir mal "Fundamentale Konzepte für Schlagzeuger" von Stefan Schütz an.

Dort wird auch Bassdrum Technik angeschnitten und erklärt...ABER keine Noten im ganzen Buch zu finden.

Für mich eines der besten Drummer Bücher!

3

Dienstag, 18. September 2018, 09:14

Da bewegte Bilder m. E. hier mehr bringen dürften, empfehle ich auch mal die DVD von Jojo Mayer - Secret Weapons 2.

Lexikon75

Mitglied

  • »Lexikon75« ist männlich

Registrierungsdatum: 9. Dezember 2012

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4

Samstag, 9. Februar 2019, 10:08

Ich hab das Buch ,, Bassdrum Technik- Groove Controls" gefunden, nur weiss ich net ob da die Techniken erklärt werden oder nur Übungen drin sind?
Das Buch sollte auf deutsch sein.
Das Buch hat ne Menge Übungen,die die Unabhänigkeit trainieren kann und soll.Speziell Bassdrumtechniken werden aber nicht erklärt.

  • »drumrumköln« ist männlich

Registrierungsdatum: 22. Oktober 2006

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5

Sonntag, 10. Februar 2019, 08:45

Wenn man recherchiert, was mit "Ferse oben" und "Ferse unten" als erprobte Technik so alles machbar ist, dürften sich für die meisten Trommler auf diesem Planeten doch weitere Frage für den Rest der Lebenszeit eigentlich erübrigen...
https://www.youtube.com/watch?v=5g0MGRaF1oM
https://www.youtube.com/watch?v=j0uS-_bzqIo
Für "heeltoe" als nützliche Fuß-Technik fällt mir spontan eher die hihat ein...Diesen Effekt bekommt man mit dieser Technik gut hin...
https://www.youtube.com/watch?v=p0wfFvhL1Bg
Ich kenne das Video nicht, aber bei 1.10 wird gezeigt, was ich meine.
Grundsätzlich bleibe ich darüber verwundert, wie gäufig nach Fußtechnik gefragt wird, während mit den Händen demnach also "alles in Butter" ist...Irgendwie lässt mich das immer vermuten, dass der Fokus auf das Ganze vielleicht nicht so recht ausbalanciert ist. Aber das ist bloß mein persönlicher Eindruck.

orinocco

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Registrierungsdatum: 27. Juni 2017

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6

Sonntag, 10. Februar 2019, 12:09

Ich hab Meniskus, sollte ich mich da bei den abprupten absetzen der Ferse/des Hackens (wie mans teilweise sieht) in einem Sportgeschäft
nach gut gedämpften Schuhen (LaufJoggingschuhe oder so) im Hackenbreich beraten lassen. Das prellt mir ja sonst die feinen schlanken Fesselgelenke über den Unterschenkel
bis ins Knie Rauf.
Und wie pass ich denn den korrektenTrittplattenwinkel in genauen Gradzahlen an.
Durch den dämpfungsaufbauenden Bereich hinten wirkt das ja quasie wie ein Absatz hinten, falls vorne weniger gedämpft ist,
hier (also vorne) will ich`s ja evtl. lieber eher "Gefühlsecht" und auch direkter. Dämpfung hier würde hier ja auch der Effizienz eher entgegen stehen. Mmmmh ?( ;)
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

trommla

Mitglied

  • »trommla« ist männlich

Registrierungsdatum: 30. Mai 2004

Wohnort: Raum München

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7

Sonntag, 10. Februar 2019, 13:18

Irgendwie lässt mich das immer vermuten, dass der Fokus auf das Ganze vielleicht nicht so recht ausbalanciert ist

Interessant, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sind. Mir kommt es eher vor, als ob sich im Zuge der heute geläufigen Schlagzeugartistik die Beschäftigung mit den Füßen begonnen hat, weiterzuentwickeln. Zu meinen Anfangszeiten in den Achtzigern beschäftigte man sich ausschließlich mit den Händen und übte Rudiments, bis sie saßen. Der rechte Fuß hingegen gab sich damit zufrieden, zu definierten Zählzeiten auch synkopiert in time "Bumm" zu machen, und wer saubere Doubles hinbekam, war schon der King. Noch einsilbiger war der linke Fuß, dessen Hauptaufgabe es war, entweder auf dem Beat oder zum Offbeat die Time zu markieren.

Und auch damals gab es schon große Drummer, die die Frage aufwarfen, ob man derlei Virtuosität überhaupt braucht, und ob nicht einfachstes, musikalisches Spiel mit gutem Feeling völlig ausreicht (z.B. Ringo, Charlie Watts, Nick Mason und wie sie alle heißen).

Mit der Zeit erkannte ich dann, dass es für die Hände neben German, French und American Grip noch diverse andere Ansätze bekannter Lehrer gab, ob das jetzt Moeller, Gladstone oder andere waren. Plötzlich hörte ich von Push-Pull und anderen nie gesehenen Dingen, und obwohl alle "nur" trommelten, wurde der Fundus dessen, was man üben konnte, immer größer. Und bei mir machte die Bass Drum immer noch brav Bumm...

Ich finde es völlig einleuchtend, dass unterschiedliche Fußtechniken junge Drummer motivieren können, irgendwann mit viel Fleiß und Glück mit Händen und Füßen annähernd gleichwertig agieren zu können. Insofern scheint mir die Fußtechnik noch auf dem Weg zu sein, sich neben den Händen als gleichwertig und gleichbedeutend zu emanzipieren.

Braucht man das? Ich glaube nein, man kann auch ohne virtuose Technik gute Musik machen. Darf man das üben? Natürlich ja, denn alles andere wäre Stillstand, und wir alle würden immer noch Märsche auf Snares trommeln. :)

@orinocco: ich verstehe gerade (wieder mal) nicht genau, was du eigentlich sagen möchtest :D

orinocco

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juni 2017

Wohnort: Raihion (Sanenya)

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8

Sonntag, 10. Februar 2019, 14:18

@orinocco: ich verstehe gerade (wieder mal) nicht genau, was du eigentlich sagen möchtest :D

Was jetzt....echt nicht. :D

Achso ja, Alles was zum Thema Dämpfung in meinem Ausführungen da steht, bezieht sich auf die die Sohle des Schuhs, also hat nix mit Trommeldämpfung zu tun.

Ansonsten kurz gesagt, könnte man ja auch sagen Jeder Topf hat seinen passenden (evtl.besser ausgedrückt vorteilhaften) Deckel.
Verschiedene Töpfe, verschieden Deckel.
Oder auch einfach für sich selbst persönlich die passendste Technik heraus zu finden, dazu muss man die (Möglichkeiten) erst mal kennen, kennenlernen, probieren und evtl. als Angenehm mit dem eigenen

Körper erfahren und evtl. entsprechend bevorzugt anwenden.

Edith meint die Vorteile einer vielfälltig einstellbaren Maschine, auch in Bezug auf verschiedenen Techniken werden auch gleich mit abgedeckt.
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »orinocco« (10. Februar 2019, 14:22)


trommla

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  • »trommla« ist männlich

Registrierungsdatum: 30. Mai 2004

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9

Sonntag, 10. Februar 2019, 14:23

Ah...jetzt...ja... das versteh jetzt auch ich :thumbup:

  • »drumrumköln« ist männlich

Registrierungsdatum: 22. Oktober 2006

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10

Sonntag, 10. Februar 2019, 17:30

@trommla
Ja, im Idealfall wäre man mit den Füßen möglichst genauso fit wie mit den Händen. Da die Hände aber die wesentlich komplexer agierenden Werkzeuge sind, was sich in der Bewältigung des Alltags leicht feststellen lässt, wird sich das vermutlich in den nächsten 1000 Jahren nicht realisieren lassen. Das Schlagzeugspiel betreffend kann man natürlich die Hände soweit vernachlässigen, dass die Füße irgendwann vielleicht sogar fitter sind. Was ich seit sicher mehr als 10 Jahren gelegentlich aus einzelnen Räumen von Proberum-Komplexen höre, geht teilweise in diese Richtung, Aber egal - Wenn es der Klangvorstellung der zu spielenden Musik dient, ist ja alles ok.
Es ist natürlich lediglich Mutmaßung, aber wenn ich vergleichbare Fragen höre/lese, habe ich den Verdacht, dass es sich nicht um einen bereits weiter fortgeschrittenen Spieler handelt, der das "übliche Zeugs" bereits drauf hat und nun nachvollziehbar begründet nach dem weiteren Weg sucht. Das ist nicht despektierlich gemeint und resultiert lediglich aus meiner gar nicht sooo geringen Erfahrung in dem Bereich.

In den 80-ern gabs übrigens bereits Leute wie Simon Philipps und Billy Cobham, aber auch andere, die schon interessantes und schwieriges Zeugs auf der bassdrum gespielt haben, was man sich vom level her erstmal vergleichbar draufschaffen könnte, bevor man daran arbeitet "noch schnellere 16tel bzw 32 tel (je nach Kontext) zu spielen. Oft genug sind solche Nebensächlichkeiten, die Notenwerte überhaupt bestimmen zu können ja auch vollkommen egal. Da wird sich auf youtube "etwas zusammengeguckt" und dann nach "stiller Post" Manier eben umgesetzt. Das klingt dann häufig genug gar nicht mal so überzeugend.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »drumrumköln« (10. Februar 2019, 17:37)


trommla

Mitglied

  • »trommla« ist männlich

Registrierungsdatum: 30. Mai 2004

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11

Sonntag, 10. Februar 2019, 17:57

Ich sehe diese Entwicklung durchaus auch mit einer ausgeprägten Skepsis und kann der eher sportlichen Auslegung des Drummings selbst wenig abgewinnen. Und meine Füße machen auch nach 40 Jahren immer noch weitestgehen nur "Bumm" ohne viel Drumrum.

Trotzdem muss ich als "Alter Sack" in vielen Bereichen - nicht nur des Drummings - einfach anerkennen, dass die Zeit nicht stehen bleibt und Dinge sich u.U. auch in Richtungen weiterentwickeln, mit denen ich nicht mehr so recht warm werde. Aufs Trommeln bezogen bedeutet das, dass ich wohl auch weiterhin als Groove Drummer und nicht als Zirkusartist auf der Bühne stehe und damit auch völlig zufrieden bin. Und ich versuche auch in Zukunft, mit dem Bassisten zusammenzukommen, selbst wenn heutige Metaller angeblich vor allem mit dem Gitarrenriff synchron sein sollten.

Wer für sich - unabhängig vom Spiellevel - andere Prioritäten setzt, tut auch keinem Weh damit, selbst wenn vielleicht am Ende weniger Musik daraus entsteht als bei dir oder mir ;)
Wobei, was ist eigentlich Musik?

  • »drumrumköln« ist männlich

Registrierungsdatum: 22. Oktober 2006

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12

Sonntag, 10. Februar 2019, 18:08

Ich habe dahingehend NULL Problem mit GAR NIX. Jeder darf frei entscheiden, in welche Richtung er/sie/es sich entwickeln will. Ich bin auch noch immer an aktueller Weiterentwicklung interessiert und Virtuosität ist bei mir schon seit sehr lange eins der wichtigen, möglichen Kriterien, die mir Musik interessant erscheinen lassen ( ich kann aber auch an vermeintlich "einfacher" Mucke Spaß haben). Alleine schon deshalb, weil ich ja selbst in etwa ein bisschen einschätzen kann, wieviel Arbeit und Mühe dahintersteckt.

Ich sehe hier lediglich die Gefahr eines Irrwegs, den man vielleicht später mal bedauern könnte. Musik kann ein lebenslanger Begleiter sein. Ob man aber mit 70+ noch auf die schnellen Füße hoffen darf, ist regelmäßig eher zu bezweifeln...und es gibt doch eine Menge anderer musikalischer Möglichkeiten, die dann eine mögliche Ebene funktionierender Kommunikation bietet...und außerdem glaube ich auch daran, dass ein breiteres Spektrum an Musik in den "Lehrjahren" auch nur positive Auswirkung hat, selbst wenn man sich dann irgendwan spezialisiert.