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m_tree

Mitglied

  • »m_tree« ist männlich

Registrierungsdatum: 5. Februar 2007

Wohnort: Gotha (wieder, vorübergehend)

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41

Freitag, 23. November 2018, 23:54

Und man sollte wissen, was man (nicht) kann und dass immer Luft nach oben ist.

Ja, und wenn man weiß, was man kann und was nicht, und sich im Bandkontext darauf beschränkt, was man kann, wird man i.d.R. für einen guten Schlagzeuger gehalten.

Mit einem gesunden Maß an "Wissen, was man will" und Selbstreflektion kommt man dann aber eigentlich auch automatisch dahin, seine Stärken da auszuspielen, wo sie gefragt sind. Jeder findet irgendwann/wo seine "Nische". Egal, auf welchem Niveau.

Hajo K

Mitglied

  • »Hajo K« ist männlich

Registrierungsdatum: 24. Juni 2007

Wohnort: Hamburg

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42

Samstag, 24. November 2018, 16:35

Hi,

wie so oft ... hat Jürgen K das Ding für mich auf den Punkt gebracht: Wozu bitte soll ich meine Zeit mit Stunden zählen verplempern? Die Frage ist doch eigentlich die verkappte danach, mit *wie wenig* man zur Höchstleistung kommt und die Hoffnung, vielleicht die Abkürzung "Talent" nehmen zu können.

Für mich persönlich ist das vollkommen belanglos. Ich setze mir musikalische Ziele. Ich stelle fest, dass ich diese besser und schneller (oder überhaupt) erreiche, wenn ich konzentriert und systematisch übe. (Was Wunder.) Und natürlich stelle ich fest, wo meine Stärken und wo meine (vielen) Schwächen liegen.

Da die Überei einem ja auch mal auf den Keks geht und man sich fragt, ob man nicht lieber auf Tischhalma umsatteln sollte, finde ich wichtig, die Motivation zu bewahren. Für manche mag das Vergleich mit anderen (Liga, Zeiteinsatz) sein und das ist dann ok. Für mich ist das die wahnsinnige Freude über den vergrößerten Freiraum im musikalischen Ausdruck, den mir ein erreichtes Übungsziel bringt. Da spielt für mich fast keine Rolle, wie lange ich gebraucht hab.

Grüße von
Hajo K
Meine Allmächtige Birke :) | Mein Playalong Demo | DF-Suche mit Google - so geht's
"Im Übrigen bin ich der Meinung", dass das DF eine aktuelle Board-Software braucht. Jetzt.

Burkie

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. Mai 2012

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43

Mittwoch, 28. November 2018, 23:41

Hallo,

ich glaube,

diese 10.000 Stunden Übungszeit sind so gemeint: Zeit im Proberaum, Zeit auf Auftritten, alles zusammen gezählt.

Wer wirklich 10.000 Stunden an seinem Instrument, im Proberaum auf Bandproben und auf Auftritten verbracht hat, dem macht keiner mehr so leicht was vor, der hat echte Routine und kann wirklich solide was.

Wie gesagt, die Beatles hatten vor ihren ersten Plattenaufnahmen lange Zeit auf der Reeperbahn in Hamburg live Abendunterhaltung gespielt, die ganze Nacht durch. Dabei haben sie sich wertvolle Routine und Übungsstunden drauf geschafft, die es ihnen ermöglicht hat, ihre Plattenkarrieren so gut und routiniert zu spielen.

Ich denke wirklich, je länger man spielt, desto besser.

Gruss
Ich an den Drums: "Harte Zeiten" von Tinomusik

joerchtee

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. Januar 2004

Wohnort: OHA harz

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44

Mittwoch, 13. Februar 2019, 15:32

Übt man nicht zeitlebens ?

Ich quäle mich gefühlt fünf jahre lang, an halbwegs spielbaren 6stroke rolls etc.
alles granatenquatsch