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m_tree

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Samstag, 3. November 2018, 02:10

DW 5000 vs. 3000 (Unterschied zu 7000?)

Ich als eingefleischter Iron Cobra Spieler, der alle 3 Cam Versionen kennt, konnte es kaum glauben. Die Woche hatte ich mir eine DW 3000 Single günstig neuwertig besorgt und verstehe meine damaligen Zweifel nicht mehr. Denn nach langjähriger Unzufriedenheit und Zweifel an meiner Technik habe ich vorhin festgestellt, dass mir das ja beinahe schon "legendäre" DW Spielgefühl liegt. Alles, was mir bisher in gewissen Geschwindigkeiten immer wieder Schwierigkeiten bereitete, ging jetzt einfach: Sehr schnelle Double-Strokes und Single-Strokes sowie ein sichereres und entspannteres Spiel. Ohne, dass man die Fußmaschine überhaupt noch wirklich wahrnimmt. ^^
Und das bei unter einer Stunde Spielzeit.

So weit ich weiß ist die 3000er den ganz älteren 5000ern ja sehr ähnlich. Schmalere Pedale, keine kugelgelagerten Federaufhängungen (seit der 4. 5000er Generation), Scharniere mit etwas mehr Spiel ...
Nach dem ersten Test konnte ich aber keine mangelhaften Laufeigenschaften feststellen. Stand meiner Iron Cobra, die in der 5000er Liga spielt, dahingehend in nichts nach - im Gegenteil :D

Bei mir steht dann der Kauf einer Doppelten an und deswegen frage ich. Geld ist gerade etwas knapp, Zeit ist dafür vorhanden :whistling:

Ach ja, und was hat's mit der 7002PT auf sich, die es bei Thomann statt der 3002er gibt? Sieht an sich genau so aus, aber auf Bonedo gibts trotzdem zwei verschiedene Tests. 8|

trommla

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2

Samstag, 3. November 2018, 09:40

https://drumsauce.com/dw-3000-versus-dw-…uble-bass-pedal
Vielleicht beantwortet das zumindest teilweise deine Fragen.

Iron Cobra, die in der 5000er Liga spielt

Die beiden Modelle hatte ich vor einigen Jahren auch mal gegeneinander antreten lassen und war überrascht über die völlig unterschiedliche Abstimmung der beiden. Das einzige, was sie gemeinsam hatten, war der Preis. Allerdings bin ich inzwischen ziemlich weg von aufwändiger Suche nach dem Heiligen Gral. Ich weiß, welches Gefühl ich unter dem Fuß mag, der Rest ist zweitrangig. Sprich, welches Pedal sich unter den Füßen gut anfühlt, ist das richtige. Egal, ob ein anderes dieses oder jenes Extra hat, so lange (wie bei den üblichen Verdächtigen wohl anzunehmen) die Verarbeitung solide ist. Einstellen tu ich eh meist weit weniger, als manche Geräte zu bieten hätten.

Auf meiner alten Camco spiele ich auch nicht viel anders als auf meiner Cobra oder meinem Jojo-Pedal, obwohl preislich und konstruktiv teils Welten dazwischen liegen. Spielerische Probleme bereiten mir alle drei vor allem dann, wenn ich länger nicht zum Üben gekommen bin ;)

Was die 7000er betrifft, gabs die meines Wissens nach zunächst als Einzelkette, was auf Einstiegsgerät hindeuteten könnte. Also vielleicht in Summe weniger hochwertige Komponenten, weniger Einstelloptionen und so Kram?

Nick74

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3

Samstag, 3. November 2018, 11:59

Ein Unterschied (jedenfalls zur aktuellen 5000er) ist jedenfalls die Rim-Klemm-Mechanik: die 3000/7000 haben da noch die sich weit vorne befindende, senkrechte Schraube, die sich durch Belastung gern mal ein wenig biegt und auch mal nach einiger Zeit durchbricht.

Ein weiterer Unterschied: die 5000er gibt es auch als exzentrisches Ketten-Abrollsystem, was sich durchaus anders anfühlt.

Und es gibt keine 3000/7000-Welle als Ersatzteil zu kaufen (nur die klumperte 5000er für riesiges Geld; ein unangenehmer Punkt, besonders wenn man den starken Verschleiß der DW Kardan-Wellen bei heftigerem Double-BD-Spiel bedenkt...). Ich behelf mir da mit der halb so teuren Sonor-Welle, welche paßt (aber natürich auch ein Klump ist). Die stabile, schwere Trick fühlt sich leider träger an...

Drankolz

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4

Samstag, 3. November 2018, 13:49

Ich habe doch vor Jahren schon gesagt dass DW sich super spielen :D

Die Unterschiede zwischen der 3000er und der 7000er Serie sind eher gering; die 3000er Serie wurde als Nachfolger der 7000 eingeführt, weil es natürlich intuitiver ist, wenn das im Vergleich zur 5000 günstigere Pedal auch eine kleinere Zahl als Namen hat. Analog dazu wurde 4000 zu 2000. Den Unterschied zur 5000er merkt man bei der Bedienung und beim spielen auf jeden Fall noch, die Lager und die gesamte Konstruktion sind stabiler und genauer. Wenn man zu den Leuten gehört, die die Fußplatten am Pedal durchtreten, dann ist man mit der 5000er sicher länger glücklich, aber beide Pedale sind gut verarbeitet und machen sicherlich lange Freude. Wenn man oft unterwegs ist freut man sich vielleicht sogar dass die 7000er etwas leichter ist.

Im Detail sind bei der 5000er die Federn nicht nur oben, sondern auch unten drehbar aufgehängt, die Befestigung für den Bassdrumspannreifen ist ausgefeilter und das Lager der Trittplatte ist auch höherwertig bei der 5000. Außerdem hat die 5000 eine Gummi-Unterseite der Bodenplatte, während die 3000/7000 Klett hat - macht ein neu Positionieren angenehmer und rutscht trotzdem nicht.

m_tree

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5

Samstag, 3. November 2018, 14:37

Danke erst mal für die Antworten.

Also ich suche nicht nach dem heiligen Gral, sondern will das Fußmaschinen Thema einfach endgültig für mich abhaken. Aber vorher natürlich mein persönliches Optimum gefunden haben. Sprich: Das, was sich gut anfühlt.
Nachdem ich alle 3 Iron Cobra Varianten durch habe bin ich schon länger bei runden Kettenblättern. Würde mir von der 5000er also auch die Turbo holen.

Es ist eigentlich gerade einfach nur eine Geldfrage. So, wie ich das verstanden habe, stehen die 3000er den 5000ern vom Spielgefühl aber nicht wirklich nach und man macht mit denen wohl nichts falsch. Ich bezweifel, dass ich mit einer 5000er oder 9000er spürbar schneller als mit der 3000er wäre. Da ist der Unterschied zur Iron Cobra zig mal größer.
Und ich kann ja später immer noch aufstocken :whistling:

Ich habe doch vor Jahren schon gesagt dass DW sich super spielen :D

Hatte kurz gebraucht ... du bist der Andy von Repellent aus dem MUZ Proberaum Zentrum in Frauenaurach (Erlangen). Richtig? 8)
Klein ist die Welt ... :D

Zitat

Im Detail sind bei der 5000er die Federn nicht nur oben, sondern auch unten drehbar aufgehängt

Aber erst seit der 4. Generation, so weit ich weiß. Wie bei den 9000ern, da ist das ja schon immer so.
Aber ich frage mich, ob das wirklich so sinnvoll ist. Denn prinzipiell wird so die Masse der Federaufhängung inkl. Lager mit ins "Schwing System" eingebunden und damit eigentlich träger. Ist die Feder fest aufgehängt, entfällt das. Hmm ...

Also alles in allem hat die 5000er wohl schon einige Vorzüge. Ich überlege noch mal ...

trommla

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6

Samstag, 3. November 2018, 16:54

will das Fußmaschinen Thema einfach endgültig für mich abhaken

Ach komm, seit wann schaffen wir Drummer es denn, irgendwas in puncto Equipment endgültig abzuhaken? Das klappt doch bestenfalls immer ein paar Jahre :D

m_tree

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7

Samstag, 3. November 2018, 18:09

Hmm. Also wenn mein positiver Eindruck und das bessere Spielgefühl in naher Zukunft erhalten bleiben, glaube ich schon, dass ich mich Pedal-technisch dauerhaft auf DW festlege. Ein Zweitset muss sowieso irgendwann her. Auch von meiner Iron Cobra Lever Glide Hi-Hat Maschine hab ich irgendwie die Nase voll. Der längere Pedal-Weg nervt mich mittlerweile etwas.

Und ich erfinde mich gerade sowieso mehr oder weniger neu und mach 'nen kompletten Tapetenwechsel. Momentan habe ich noch die Zeit und Nerven, um mich mit solchen Basics wie Fußmaschinen zu beschäftigen. Es gibt ansonsten so viele Variablen und so viel weitere Dinge, mit denen man sich produktiv beschäftigen kann. Allein was Trommeln, Felle, Becken und Mikrofonierung betrifft. Mal von Band Aktivitäten und Geldverdienen ganz abgesehen. :)

Die DW war wirklich eine kleine Offenbarung. Ich habe ein paar komplexere Songs, die mich vom Drumming her begeistern, öfters mal nachgespielt. Darin enthalten sind schnellere und kompliziertere Single Bassdrum Läufe, die definitiv mit DW Fußmaschinen eingespielt wurden. Ich hatte da immer so meine Schwierigkeiten. Jetzt nicht mehr. Noch ein bisschen Eingewöhnung und sowas läuft künftig alles wie am Schnürchen.

Ich hab dann übrigens wahrscheinlich eine doppelte Iron Cobra Rolling Glide inkl. Power Glide Cams, Case und Zubehör, 2011 gekauft, abzugeben. :D

  • »Oliver_Stein« ist männlich

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8

Samstag, 3. November 2018, 19:20

Darin enthalten sind schnellere und kompliziertere Single Bassdrum Läufe, die definitiv mit DW Fußmaschinen eingespielt wurden.


Selbst wenn dem so ist, heißt das aber ganz gewiss nicht, dass man diese Parts nicht auch mit jeder anderen professionellen Maschine spielen könnte, oder? 8)

m_tree

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9

Sonntag, 4. November 2018, 00:13

Ok, es geht hier um Quäntchen und auch noch ein paar andere grundlegende Dinge, um Leistung bringen zu können. Ich bin kein Fußakrobat. Weiß aber dennoch ungefähr, was ich tue.

Ich kann die angesprochenen Dinge auch auf der Cobra umsetzen. Aber, wie ich jetzt erkennen musste, eben nicht zufriedenstellend für mich persönlich. Das muss letztendlich jeder für sich selbst rausfinden.

Und jetzt bin ich zu betrunken, um weiter schreiben zu können ... :sleeping:

AAXplosion

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10

Sonntag, 4. November 2018, 00:19

Ist alles eine Sache der Gewohnheit.
Spiel die DW mal 10 Jahre und wechsel dann zurück zur Cobra.
Dann gehen plötzlich wieder andere Sachen mit der Cobra viel leichter als mit der DW.

Ich bin nach fast 10 Jahren von Eliminator zur Cobra gewechselt.
DW hab ich noch nie ausprobiert. Ist mir ehrlich gesagt auch zu teuer.

trommla

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11

Sonntag, 4. November 2018, 11:30

Ich kann schon verstehen, dass man auf ein Pedal steigt und sich denkt "das isses". Bei mir war es das (ebenfalls viel zu teure ;)) Jojo-Pedal.
Und möglicherweise wird es ja nicht der einzige Tapetenwechsel des Drummerlebens sein, wer weiß was die Zukunft im Schlagzeug- und Hardwarebau noch so bringt.

Was ich nur nicht verstehe: wenn man das 3000er anspielt und eine solche Offenbarung erlebt, warum kaufst du dir dann nicht einfach das 3000er als Doppelhuf? Die einzige relevante Frage ist doch eigentlich nur, ob es Langzeiterfahrungen gibt, die dagegen sprechen könnten.

Der von mir verlinkte Vergleich kommt ja unter anderem zu dem Fazit, dass sich 3000 und 5000 unterschiedliche am Fuß anfühlen, manche das 3000 vorziehen, und das 3000 ein gut konstruiertes, professionelles Pedal ist.

Jetzt aufgrund irgendwelcher Marketingaussagen nach langem Hin und Her das vermeintlich höherwertige 5000er zu kaufen, wäre in meinen Augen nicht nur Zeitverschwendung, sondern möglicherweise sogar kontraproduktiv, wenn das etwas andere Spielgefühlt dann genau nicht mehr diesen Aha-Effekt böte.

  • »Oliver_Stein« ist männlich

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12

Sonntag, 4. November 2018, 12:55

Ok, es geht hier um Quäntchen und auch noch ein paar andere grundlegende Dinge, um Leistung bringen zu können. Ich bin kein Fußakrobat. Weiß aber dennoch ungefähr, was ich tue.

Ich kann die angesprochenen Dinge auch auf der Cobra umsetzen. Aber, wie ich jetzt erkennen musste, eben nicht zufriedenstellend für mich persönlich.

Das war gar nicht auf Dich persönlich bezogen vom Spielen her - es ging mir nur um die grundsätzliche Aussage, dass ein schneller Part, der mit einer DW eingespielt wurde, auch nur mit einer DW-Maschine zufriedenstellend nachgetrommelt werden kann - aber ich glaube, so hast Du das wohl gar nicht gemeint, sondern eher, dass Du mit der DW einfach besser klarkommst als mit der IC.
Ich hatte so einen Fußmaschinen-Aha-Moment auch schon mal, als ich von meiner alten Pearl P880 auf die Eli gewechselt hatte - nun ist die P880 natürlich nicht mit einer IC auf einem Niveau, aber erhellend war es schon für mich damals... was dann folgte war bei jedoch ein langer Kampf mit meiner Fußtechnik und das herum-Experimentieren mit verschiedensten Fell-/Stimmungs-/Dämpfungskombinationen, bis es denn jetzt endlich mit dem rechten Fuß so läuft, wie es soll. Auf dem Weg waren auch ein paar Sackgassen dabei, aus denen ich mühsam rückwärts wieder rausfahren musste (z.B. eine Bassdrum darf/soll nicht gedämpft werden).

Ich würde auch sagen: kauf die 3002er, wenn die 3000er sich für Dich so gut und richtig anfühlt.

m_tree

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13

Sonntag, 4. November 2018, 18:49

Danke für die weiteren Antworten.

Ich hatte gestern noch mal einen Direktvergleich mit dem selben Pattern gemacht und bin ganz klar bei der DW.

Allerdings sind mir ein paar Dinge negativ aufgefallen, die bei der 5000er nicht vorhanden wären:

- seitliches Spiel des Pedals
- Klettband auf der Unterseite ist vor allem beim Abbau hinderlich

Ich werde mal sehen, dass ich doch noch eine 5000er anteste. Sollte ich mit der genau so gut wie oder sogar besser als mit der 3000er klarkommen, fällt die Entscheidung auf die 5000er. Sollte die 3000er vom Spielgefühl gewinnen, sch... ich dann einfach auf die Klettband Geschichte.

Ist alles eine Sache der Gewohnheit.
Spiel die DW mal 10 Jahre und wechsel dann zurück zur Cobra.
Dann gehen plötzlich wieder andere Sachen mit der Cobra viel leichter als mit der DW.

Das bezweifel ich. Aber selbst, wenn es so sein sollte, wäre das ja auch kein Problem.

Zitat

Ich bin nach fast 10 Jahren von Eliminator zur Cobra gewechselt.
DW hab ich noch nie ausprobiert. Ist mir ehrlich gesagt auch zu teuer.

Eliminator hatte ich auch angetestet. War nix für mich.
DW hatte ich vor meiner Entscheidung für die Iron Cobra auch noch nicht probiert. Dazu kam, dass viele befreundete / bekannte Drummer Kollegen Iron Cobra spielten. Hatte mich dann irgendwie so darauf eingeschossen ... aber nun hat halt DW gewonnen.
Und die hohen DW Preise treffen zumindest nicht auf die 3000er zu.

Zitat von »trommla«

Der von mir verlinkte Vergleich kommt ja unter anderem zu dem Fazit, dass sich 3000 und 5000 unterschiedliche am Fuß anfühlen, manche das 3000 vorziehen, und das 3000 ein gut konstruiertes, professionelles Pedal ist.

Die schreiben da aber, dass die Maschinen sich hauptsächlich durchs runde Kettenblatt bei der 3000er und dem exzentrischen bei der 5000er unterscheiden. Das ist aber Blödsinn, weil es von der 5000er auch eine Variante mit runden Kettenblättern gibt.
Also wenn die eine exzentrische 5000er (Accelerator) mit der 3000er verglichen haben, ist der Test das Spielgefühl betreffend wenig aussagekräftig.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »m_tree« (4. November 2018, 20:21)


T120

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14

Montag, 5. November 2018, 08:01

Falls Interesse an einer 3002er DW Maschine besteht ich hätte die günstig abzugeben. Ich hatte mir als Einstiegt und aufgrund der guten Kritiken und nur leichten Änderungen (Abspeckungen) bei der Ausstattung gegenüber der5000er Serie die 3002 gebraucht geholt. Ich kam mit der DW gar nicht zurecht und bin jetzt mit der Speed Cobra äußerst zufrieden.
Ist ein TAMA Koffer dabei und läuft ansich gut. Falls interesse besteht, einfach PN.

15

Montag, 5. November 2018, 08:12

DW hab ich noch nie ausprobiert. Ist mir ehrlich gesagt auch zu teuer.


die 5000er sind eine anschaffung fürs leben, da relativiert sich der preis.

gsüchd

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16

Montag, 5. November 2018, 09:54

@m tree :

ich hab beide Dw.

nimm die 3000.
und leichtere beater.
z.b. die von der IC... ^^ (90gr.)

der fakt könnte deiner spielweise noch mehr entgegenkommen.

Nick74

aka Martin6

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17

Montag, 5. November 2018, 13:23

der fakt könnte deiner spielweise noch mehr entgegenkommen

oder auch nicht; ich finde, die relativ schweren DW-Beater machen einiges an Feel aus...

Moe Jorello

Mitglied

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18

Montag, 5. November 2018, 14:40

DW hab ich noch nie ausprobiert. Ist mir ehrlich gesagt auch zu teuer.


die 5000er sind eine anschaffung fürs leben, da relativiert sich der preis.

Das mit den Anschaffungen für's Leben relativiert sich oft nach einigen Jahren. Manche Fußmaschinen halten ein viertel Jahrhundert lang, manche auch länger bei gemütlicher Spielweise. Manche werden auch nach einigen Jahren geschrottet oder gefallen einem einfach nicht mehr. "Fußmaschinen für's Leben" gibt es auch von anderen Herstellern - günstiger. Da relativiert sich der Preis sogar noch mehr. :P

Die Frage, die sich doch eigentlich stellt ist: Kaschiert die eine Maschine die eigenen spieltechnischen Imperfektionen besser, bzw. lässt die andere die technischen Grenzen des Bassdrumspiels deutlicher zu Tage treten (Das scheint mir hier der Fall zu sein)? In dem Segment, über das hier gesprochen wird, allesamt keine Billigpedale und allesamt mit Kettenantrieb, liegt es doch, wenn man ehrlich ist, weniger am Pedal als an den eigenen Fähigkeiten, wenn etwas nicht funzt. Oder? ;) Von daher wäre es vielleicht sinniger und billiger, das zu üben, was nicht so gut auf dem Pedal flutscht, bis es endlich gut flutscht. (Und man kann ja auch mal ein wenig mit den Einstellungen am Pedal herumprobieren, ob da noch etwas optimiert werden kann.) 8)
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m_tree

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19

Montag, 5. November 2018, 15:08

Falls Interesse an einer 3002er DW Maschine besteht ich hätte die günstig abzugeben. Ich hatte mir als Einstiegt und aufgrund der guten Kritiken und nur leichten Änderungen (Abspeckungen) bei der Ausstattung gegenüber der5000er Serie die 3002 gebraucht geholt. Ich kam mit der DW gar nicht zurecht und bin jetzt mit der Speed Cobra äußerst zufrieden.
Ist ein TAMA Koffer dabei und läuft ansich gut. Falls interesse besteht, einfach PN.

Danke fürs Angebot. Werde mir aber wenn dann eine neue holen und nach Möglichkeit erst mal noch die 5000er antesten.


@m tree :

ich hab beide Dw.

nimm die 3000.
und leichtere beater.
z.b. die von der IC... ^^ (90gr.)

der fakt könnte deiner spielweise noch mehr entgegenkommen.

Wie sieht denn meine Spielweise aus? :whistling:
Ich komme doch ganz offensichtlich mit den schwereren DW Beatern besser zurecht.

Und hast du eine Begründung dafür, warum ich die 3000er nehmen soll?

oder auch nicht; ich finde, die relativ schweren DW-Beater machen einiges an Feel aus...

Jepp. Die gehören halt "dazu". Auf paradoxe Weise haben die etwas schwereren Beater m.E. ein paar Vorteile gegenüber leichteren. Schwergängiger oder unpräziser wird dadurch auch nichts, im Gegenteil.

Die Frage, die sich doch eigentlich stellt ist: Kaschiert die eine Maschine die eigenen spieltechnischen Imperfektionen besser, bzw. lässt die andere die technischen Grenzen des Bassdrumspiels deutlicher zu Tage treten (Das scheint mir hier der Fall zu sein)? In dem Segment, über das hier gesprochen wird, allesamt keine Billigpedale und allesamt mit Kettenantrieb, liegt es doch, wenn man ehrlich ist, weniger am Pedal als an den eigenen Fähigkeiten, wenn etwas nicht funzt. Oder? ;) Von daher wäre es vielleicht sinniger und billiger, das zu üben, was nicht so gut auf dem Pedal flutscht, bis es endlich gut flutscht. (Und man kann ja auch mal ein wenig mit den Einstellungen am Pedal herumprobieren, ob da noch etwas optimiert werden kann.) 8)

Jaaa ... Üben. Ich hab mit der IC schon genug geübt. Zeit für was anderes. Siehe oben. Ich krieg alles auch mit der IC hin, aber mit der DW gehts halt besser. Sicherer, entspannter und auch energiesparender. Und das, obwohl die ICs prinzipiell "leichter" als die DW sind. Feder, Beater usw.
Man sollte vielleicht nicht generell von sich auf andere schließen. So von wegen Üben ;)

Mit den Pedal Einstellungen rumzuprobieren bin ich übrigens leid. Hatte meine IC immer wieder auf die Standard Einstellung zurück gesetzt. Die 3000er hat weniger Einstellmöglichkeiten (z.B. keine Winkeleinstellung von Welle und Pedal), aber die brauche ich auch gar nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »m_tree« (5. November 2018, 15:13)


20

Montag, 5. November 2018, 15:09

Das ist eh alles situationsabhängig denk ich. Ich hab vor vielen Jahren mal eine DW5000 gekauft und bin nicht damit klar gekommen. Hab sie dann gegen eine Iron Cobra getauscht und war super happy damit auf Anhieb. Heute denk ich mir: So ein Blödsinn. Wenn ich vielleicht noch länger damit beschäftigt hätte, wäre ich mit der 5000 sicher auch happy geworden. So viel geben die sich nun wieder nicht. Gerade die Oberklassemaschinen sind doch alle mittlerweile richtig gut, egal welche Marke. Selbst die Eigenmarken sind doch mittlerweile nur noch minimal von den großen Namen entfernt. So eine Fußmaschine ist ja auch nicht gerade Atomphysik.
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“Life sucks, but in a beautiful kind of way.” Axl Rose

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