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21

Samstag, 15. Dezember 2018, 12:28

Der Rest der Band fand die Lautstärke meiner Hats immer ok - so oder so...

WIchtige Lehre fürs Leben: NIE auf die anderen Bandmitglieder hören. Zumindest gilt das bei meiner Band, ich hatte schon mal spontan die Becken durch völlig andere ersetzt, die Toms radikal umgestimmt und einen fetten Dämpfer auf die Snare gelegt. Selbst auf Nachfrage konnten die Herren Kollegen keinen Unterschied zu sonst feststellen ;( .

... wir hatten mal ne Keyboarderin, die hat überhaupt nicht zugehört - die hat stur nach ihren Noten gespielt. „Oh, so you play a C major there? Oh. I have an F major, here. Can‘t you play what I play, please?“ „You“ - das waren die sechs Bandmitglieder, die C-Dur spielten, bzw. das C sangen... Einmal hatte sie an ihrem Billig-Keyboard (ihr gutes brachte sie nur zu den Auftritten) das Metromom eingeschaltet gehabt, bei einem neuen Stück, das wir probten - weil ihr das Sicherheit gab. Ich hab sie gebeten, es auszuschalten. Unglaublich, im Rückblick, was man sich so alles antut.

Aber darum geht’s ja jetzt gar nicht.

:whistling:

MoM Jovi

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22

Montag, 17. Dezember 2018, 10:14

WIchtige Lehre fürs Leben: NIE auf die anderen Bandmitglieder hören. Zumindest gilt das bei meiner Band, ich hatte schon mal spontan die Becken durch völlig andere ersetzt, die Toms radikal umgestimmt und einen fetten Dämpfer auf die Snare gelegt. Selbst auf Nachfrage konnten die Herren Kollegen keinen Unterschied zu sonst feststellen ;( .

:D Meine Kollegen können nicht einmal sagen, was sie am Schlagzeug nervt - die Becken, die Snare oder sogar die Bass. Becken sind aber per Definition einfach schon laut. Da gibt es auch keine leisen Exemplare. E-Drum klingt aber auch scheiße. Also besser ohne Drummer spielen.

Zurück zum Thema. Ich werde eure Tipps mal ausprobieren. Ich glaube, dass es mit bewusstem Zuhören schon besser wird. Habe nämlich am Wochenende zuhause ein bisschen zu Aufnahmen mit Kopfhörer gejammt und es gibt tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Musik-Lautstärke und Spielweise. Bin dann zum Schluss gekommen, dass ich die Hats häufig mal zu heftig zimmere, oder zu weit offen hab und dann der Attack verloren geht.
Four on the floor sind zwei zu viel.
TAMA Superstar Hyperdrive: 22" BD; 14" Snare-Drum; 12" TT; 14", 16" FT
Meinl Byzance Sand: 14" HiHat; 18" Medium Crash; 18" Thin Crash; 20" Ride

VIC FIRTH 5AN American Classic Hickory, REMO Emperor Coated

orinocco

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23

Montag, 17. Dezember 2018, 15:10

So einiges kann ich aus deinem Eingangspost schon nachvollziehen und auch bestätigen.
Du spielst die HH mit Rod`s im Bandkontext, dann nehme ich an angecrasht mit "Fleisch" am Rand.
Alternativ wäre evtl. eine leichtere, "dreckige", leicht berührend von Top gen Bottomauf auf Tipp mit Stick auf der Fläche gespielt.

Und je nach Modell gehen die schon gerne mal klanglich unter. Eine hochpolierte heavy schwere natürlich weniger, aber die klingt ja auch erst wenn man ordentlich draufhaut, natürlich dann mit Sticks.
Über Rebound wird man bei einer solchen auch weniger klanglich schönes rausholen.
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

martinelli

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24

Sonntag, 27. Januar 2019, 19:54

Die Hi-Hat besteht aus sehr hohen Frequenzen
Aha! Ich dachte schon aus Bronze oder so.

Aber ist B8 wirklich so sch***e?
  1. Das Ausgangsmaterial für viele Billigbecken ist tatsächlich B8, jedoch gibt hervorragende (teuere) B8-Becken und beschissene (billige) B20-Becken.
  2. Klang ist relativ und als Bandmusiker zählt, was man im Band-Kontext erreichen kann. Gute B8-Becken sind hell und präsent, ohne im Frequenzbereich anderer hoher Instrumente (Mandoline, Flöte) herumzufuhrwerken.

M.

  • »odd-meter1701« ist männlich

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25

Sonntag, 27. Januar 2019, 20:24

Ich habe mir kürzlich ein (weiteres) Schlagzeug zum Restaurieren gekauft. Mit dabei war ein Hi-Hat-Paar Meinl Meteor Medium. Nie und nimmer würde ich anstatt meinen guten türkischen Hi-Hats solche einfachen B8-Becken benutzen...
Da ich aber für ein mit Mesh-Heads (zum Üben und für Playalongs) bestücktes Drumset eine leisere Hi-Hat wollte dachte ich, ich probiere es mal, und ich war perplex. Diese Becken sind relativ leise und nicht spitz oder schrill im Klang, nicht trashig, aber auch nicht zu rein/monoton. Wenn Dir so etwas weiterhilft, dann setze ein paar Euro in der Bucht. Für solche Becken wird man kaum mehr als 30 Euro investieren müssen.

m_tree

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26

Montag, 28. Januar 2019, 12:54

Die Hi-Hat besteht aus sehr hohen Frequenzen
Aha! Ich dachte schon aus Bronze oder so.

Korrektur: Der Klang der Hi-Hat besteht aus (vergleichsweise) sehr hohen Frequenzen. :P

Rampen

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27

Montag, 28. Januar 2019, 14:10

Ne, war schon richtig so :D : https://de.wikipedia.org/wiki/Materiewelle
Nix da.

martinelli

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  • »martinelli« ist männlich

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28

Mittwoch, 30. Januar 2019, 10:10

:thumbsup:

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