Sie sind nicht angemeldet.

m_tree

Mitglied

  • »m_tree« ist männlich
  • »m_tree« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 5. Februar 2007

Wohnort: Gotha (wieder, vorübergehend)

  • Nachricht senden

1

Freitag, 14. Dezember 2018, 19:02

Mixdown - Kritik und Tipps (allgemein)

Hatte es ja in meinem letzten Mixing Thread schon erwähnt ... dieser Thread soll allgemein für jeden als Basis für Austausch über eigene und fremde "Werke" dienen. Es kann also jeder gerne Mix Ergebnisse jeglicher Art posten und nach Kritik und Ratschlägen fragen und umgekehrt auch Kritik und ggf. Tipps zu anderen Mischungen da lassen. Möglicherweise ist das nicht nur in meinem Interesse 8)


Ich habe jedenfalls einen weiteren Mix von öffentlich verfügbaren Spuren zum Üben und Ausprobieren neuer Dinge gemacht. Habe mich noch mal mehr der Kritik aus dem anderen Thread angenommen und es bewahrheitet sich vieles. Zwei entscheidende Schritte waren, die Implementierung und auch die Art des Halls noch mal zu überdenken sowie die (recht wahrscheinlich) endgültige Entscheidung dazu, den Mix wirklich Mix sein zu lassen und auf Summenbearbeitung beim Mischen komplett zu verzichten. Ich habe da seit Jahren immer wieder verschiedene Sachen ausprobiert - Mixbus Kompression und EQ sind eigentlich weit verbreitet (aber kein Muss und teilweise auch nicht gern gesehen). Aber ich bin gerade recht sicher, dass es mir ohne besser taugt. Natürlich müssen dann gewisse Dinge im Mix anders angegangen werden - das sind aber in der Summe Kleinigkeiten und es klingt einfach eher nach meinem Geschmack. Hatte schon immer so meine präferierten Referenzen und meinen Ziel Sound und nun bin ich ein Stück näher dran. Die Aufdringlichkeit im Mitten- und Höhenbereich habe ich jetzt auch entschärfen können, ohne Transparenz einzubüßen.

Diesmal geht es um Blues. Finde den Song eigentlich ganz cool. Der wurde ebenfalls im Rahmen einer Mix Rescue von Mike Senior abgemischt: https://www.soundonsound.com/techniques/…scue-trafficker

Die Spuren gibts hier zum Download: http://www.cambridge-mt.com/ms-mtk.htm#T…herNeverLovedMe

Allerdings finde ich die Spuren eigentlich gut. Da gibt es wesentlich schlechteres und schwierigeres Material. Mal von Drums und Bass abgesehen musste ich kaum einen EQ verdrehen. Die Hauptgitarren wurden mit 2 Mikros abgenommen, die Solo Gitarre mit 5 (oder sogar 6) und ich glaube 2 Amps. Bei der Solo Gitarre habe ich eine Spur weggelassen.
Die Lead Vocals waren schon vorkomprimiert. Wie Mike Senior habe ich die Vocals hörbar angezerrt (das passt hier schon gut) - aber nicht annähernd so stark wie er.
Vom Bass habe ich die mikrofonierte Amp Spur genommen.
Laut Mike Senior klingen die Overheads sehr aufdringlich. Ich habe das aber mit gezieltem, chirurgischem EQing (Mix Vorbereitung) in den Griff gekriegt und die OHs für Hi-Hat und Crashes gesplittet (unterschiedliche Frequenzen gedämpft und die Spuren in der Lautstärke automatisiert). Mike Senior hat den Becken Bleed auf den 4 Tom Spuren als Overhead Ersatz genommen. Ich hingegen habe die Toms in meiner gewohnten Manier (ist allgemein gängige Praxis) geschnitten, also nur für die Toms benutzt.
Eine Mono Raum Spur war auch dabei, die ich dieses Mal auch verwendet habe (wobei ich die stark EQt und komprimiert habe). Etwas Plate Hall habe ich nur für die Trommeln genommen. Die Drums sind auch zu 100% Original. Ich habe mir nur ein Snare Sample aus einem guten Schlag ohne Hi-Hat gebastelt und dazu gemischt (es gab nur ein Top Mic). Dieses Mal habe ich die Drums auch nicht parallel, sondern auf dem Bus komprimiert (wenn die Mixbus Kompression wegfällt braucht es da etwas mehr Kompression im Mix).

Mein Mastering habe ich wie üblich gemacht. Ich habe also wirklich eine Kompressions- und EQ Stufe weniger auf der Summe als bisher.

Hier nun mein gemasterter Mix:

>> Trafficker - My Father Never Loved Me - m_tree Mix <<

Und zum Vergleich noch mal der Mix von Mike Senior:
https://soundcloud.com/soundonsound/remix-17

Im Gegensatz zu ihm habe ich die Hammond Orgel komplett drin gelassen und das Ende ausgefadet (passt hier m.E. ganz gut). Ein paar andere Sachen (Song Ablauf, Pausen, ...) hat er auch verändert.
Mein gemasterter Mix kommt auf -9,4 LUFS, der Mike Senior Mix auf -6,5 LUFS. Also ganze 2,9dB lauter - was bei einem direkten Vergleich zu berücksichtigen ist (lauter klingt immer besser). Ich bin kein Fan von tot geprügelten Mixen. ;)


Würde mich freuen, wenn jemand sein Feedback dazu da lässt. Natürlich können auch eigene Mixe, egal welcher Aufnahmen, präsentiert und nach Kritik und Tipps gefragt werden. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »m_tree« (15. Dezember 2018, 02:59)


trommla

Mitglied

  • »trommla« ist männlich

Registrierungsdatum: 30. Mai 2004

Wohnort: Raum München

  • Nachricht senden

2

Samstag, 15. Dezember 2018, 14:38

Mein Feedback fällt ja wie immer mehr in die Rubrik "auch dem Laien soll's gefallen".

Diesmal gefällt mir deine Interpretation sehr gut. Insbesondere der stark angezerrte Sänger stört mich bei Mike Senior eher, du findest eindeutig das bessere Maß (nach meinem Geschmack). Und ich brauch auch nicht unbedingt -6,5 LUFS zum Glücklichsein.

Wenn ich mir eine CD kaufen würde, die so klingt wie dein Mix, wäre ich als Konsument völlig zufrieden. Zumal ich den Song ziemlich geil finde:)

Was daran allerdings Blues sein soll, ist mir nicht ganz klar. Aber mit Benennung der Genres war ich noch nie der Crack.

orinocco

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juni 2017

Wohnort: Raihion (Sanenya)

  • Nachricht senden

3

Samstag, 15. Dezember 2018, 15:52

;(

man bin ich froh das ich was mit den Ohren habe und Laie bin.
Wenn ich mir die Cd kaufen würde und der Mix so klingt wie Der original Mix, wäre ich als Konsument zufrieden.
Muss man den heutzutage alles zum "Poppen" bringen damit`s ""klingt"" oder besser taugt. ;(
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

Das Honk

Mitglied

  • »Das Honk« ist männlich

Registrierungsdatum: 30. August 2006

Wohnort: Mannheim

  • Nachricht senden

4

Samstag, 15. Dezember 2018, 15:57

Mixdown - Kritik und Tipps (allgemein)

Auch von mir nur aus Sicht eines Konsumenten:
Dein Mix ist viel zu steril für diese Art von Musik (für mich ist das einfach Bluesrock). Das Schlagzeug sticht aus dem Mix wie bei einer Discopopnummer hervor. Es fehlt für mich ganz klar der Kleber der das alles zusammen hält. Es hört sich für mich so an, als ob du kein Verständnis für diese Musik hättest, es einfach nicht das ist was du selbst gerne und oft hörst und es zu einer Popproduktion machst. Das wird für mich auch am Gesang sehr deutlich, den du meiner Meinung nach, viel zu verhalten, sauber und brav gemischt hast. Ich kann dir zur Technik und dem Ganzen Hall-, EQ-, Kompressor-...Zeugs keine Tips geben, aber du solltest einfach mehr Musik in diese Richtung hören, um ein Gefühl für die spezielle Soundästhetic zu bekommen.

m_tree

Mitglied

  • »m_tree« ist männlich
  • »m_tree« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 5. Februar 2007

Wohnort: Gotha (wieder, vorübergehend)

  • Nachricht senden

5

Samstag, 15. Dezember 2018, 17:18

@trommla
:thumbup:

Was daran allerdings Blues sein soll, ist mir nicht ganz klar. Aber mit Benennung der Genres war ich noch nie der Crack.

Ok, es wird auf der Seite als Blues Rock bezeichnet. Aber das haut m.E. schon hin.

;(

man bin ich froh das ich was mit den Ohren habe und Laie bin.
Wenn ich mir die Cd kaufen würde und der Mix so klingt wie Der original Mix, wäre ich als Konsument zufrieden.
Muss man den heutzutage alles zum "Poppen" bringen damit`s ""klingt"" oder besser taugt. ;(

Der Original Mix ist übrigens der hier - also nicht der Mike Senior Mix: https://soundcloud.com/soundonsound/originalmix-12

Und das ist im Prinzip ein Roh-Mix.

Auch von mir nur aus Sicht eines Konsumenten:
Dein Mix ist viel zu steril für diese Art von Musik (für mich ist das einfach Bluesrock). Das Schlagzeug sticht aus dem Mix wie bei einer Discopopnummer hervor. Es fehlt für mich ganz klar der Kleber der das alles zusammen hält. Es hört sich für mich so an, als ob du kein Verständnis für diese Musik hättest, es einfach nicht das ist was du selbst gerne und oft hörst und es zu einer Popproduktion machst. Das wird für mich auch am Gesang sehr deutlich, den du meiner Meinung nach, viel zu verhalten, sauber und brav gemischt hast. Ich kann dir zur Technik und dem Ganzen Hall-, EQ-, Kompressor-...Zeugs keine Tips geben, aber du solltest einfach mehr Musik in diese Richtung hören, um ein Gefühl für die spezielle Soundästhetic zu bekommen.

:thumbsup:

Da hast du dich geirrt. Auch wenn ich einen Tool Avater habe ... Blues und Blues-Rock ist eines meiner bevorzugten Genres. Sowohl beim Hören als auch Drumming. Bin mit Rory Gallagher, Gary Moore, aber auch Zappa und anderen älteren, klassischen Sachen aufgewachsen. Gerade Gallagher hab ich in den letzten Jahren noch mal viel gehört. Vor allem das Calling Card Album - und gerade das fällt Sound-mäßig aus der Reihe, weil es von einem bestimmten Produzent produziert wurde, was sich auch beim Mix bemerkbar macht. Lustigerweise hatte ich genau in das noch mal reingehört, als ich den "Kleber" (Summenkompression) bei mir entfernt hatte. Weil ich mir recht sicher bin, dass diese saubere Trennung der Elemente auf dem Album anders gar nicht so zu realisieren ist.

Es ist jedenfalls ein Trugschluss, dass bei der Mucke alles rotzen und roh klingen müsse. Es gibt viele Beispiele seit den 70ern, die das Gegenteil beweisen. Ich empfinde das heutige "das Genre muss rotzen und roh klingen" eher als Missverständnis dafür. Das liegt evtl. aber auch daran, dass man damals noch bestrebt war, das technische Maximum aus den Aufnahmen musikalisch klingend rauszuholen. Heute bedeutet das technische Maximum eher "viel hilft viel" und "höher, schneller, weiter".

Dennoch kann es natürlich sein, dass ich den Song etwas verfehlt habe ... mein Ansatz ist jedoch immer folgender: Stelle einen technisch sauberen Mix auf die Beine, in dem jedes Element seinen Platz hat und gestalte diesen musikalisch mit Lautstärke Automation und Feinarbeit der Effekte nach Gefühl und etwas "Make-Up" (Delays, Hall, Spezialeffekte). Denn hauptsächlich macht die Performance und das Recording die Musik und mein Ansatz ist halt, dass die Mucke besser rüberkommt, wenn nichts untergeht und an bestimmten Stellen gefeatured wird. Mit letzterem sind z.B. so Sachen gemeint wie das Schlagzeug bei wichtigen Fills lauter zu automatisieren (ist Gang und Gäbe und habe ich hier auch gemacht).

Alles in allem habe ich die Aufnahmen jedenfalls nicht "vergewaltigt", damit sie so klingen. Will heißen, die Eingriffe hielten sich in Grenzen. Beim Schlagzeug ist eine ordentliche Portion Präsenz und Durchsetzungskraft eigentlich Standard - auch schon damals in den 70ern.
Übrigens mische ich eher Old School. Also so, wie ich an die Sache rangehe, konnte man auch schon in den 70ern rangehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »m_tree« (15. Dezember 2018, 17:35)


orinocco

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juni 2017

Wohnort: Raihion (Sanenya)

  • Nachricht senden

6

Samstag, 15. Dezember 2018, 18:06

Nur nochmal zur Sicherheit und um Missverständnisse zu vermeiden, Ja, ich meinte den Originalmix, oder auch Rohmix, und nicht den vom Senior.

Ich hab mich dann auch geiert - ungelogen und ernsthaft, ohne jetzt was nur nachplappern zu wollen, war eigentlich das was @ Das Honk in seinem Post, geschrieben hat , (oder heists heutzutage Schrub), genau auch meine ersten Gedanken.
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

m_tree

Mitglied

  • »m_tree« ist männlich
  • »m_tree« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 5. Februar 2007

Wohnort: Gotha (wieder, vorübergehend)

  • Nachricht senden

7

Samstag, 15. Dezember 2018, 18:50

Ich glaub eher, dass ihr nicht zugeben wollt, dass mein Mix trotz eurer Hörgewohnheiten und vermeintlichen Genre Standards dem Song ganz gut steht. :P

Nee, kann schon sein, dass ich da das Ziel verfehlt habe. Allerdings geht es recht einfach, etwas Präsenz zurückzunehmen und die Vocals bspw. noch mehr anzuzerren und mit Delays und Hall voll zu klatschen.

Es ist jedenfalls immer sehr auffällig, dass top Produktionen - egal welchen Genres und welchen Jahrzehnts - sich durch ein hohes Maß an Transparenz und Präsenz (jedes Element hat seinen Platz) und technischer Sauberkeit (Mix kommt auf jedem Wiedergabegerät gut zur Geltung, alles ist ausgewogen und nichts nervt) auszeichnen, dennoch aber nie die Musikalität außer Acht lassen (der Song muss rüberkommen). Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

trommla

Mitglied

  • »trommla« ist männlich

Registrierungsdatum: 30. Mai 2004

Wohnort: Raum München

  • Nachricht senden

8

Samstag, 15. Dezember 2018, 19:35

Sorry, die Kritik finde ich gerade etwas merkwürdig. Wo man das Sounddesign ansetzt (transparent und klar vs. dirty und "alt") hat doch mit der Qualität eines Mixes nichts zu tun. Zu behaupten, Bluesrock müsse so und so klingen, ist vielleicht geringfügig engstirnig. Nur weil die "Erfinder" einer Stilrichtung zu ihrer Zeit noch nicht über die technischen Möglichkeiten verfügten, glasklaren Sound auf Konserve zu bannen, kann man das doch nicht als absolut verbindlich definieren.

Dann müsste man ja jede Jazzaufnahme, die stilistisch im Bebop oder früher angesiedelt ist, in Mono aufnehmen, weil das damals so war.
Wenn ich heute als Musiker Bock habe, Bluesrock zu spielen, darf der doch wohl im Soundgewand des 21. Jahrhunderts daher kommen. :wacko:

orinocco

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juni 2017

Wohnort: Raihion (Sanenya)

  • Nachricht senden

9

Samstag, 15. Dezember 2018, 20:09

….aber doch nett mit einer dann, "technisch so rein gewaschenen Gitarre" (speziell ab ich glaub so ab ca. 1:30) wie aus einer Leier und keiner Gitarre mehr.
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

Das Honk

Mitglied

  • »Das Honk« ist männlich

Registrierungsdatum: 30. August 2006

Wohnort: Mannheim

  • Nachricht senden

10

Samstag, 15. Dezember 2018, 22:47

Mixdown - Kritik und Tipps (allgemein)

Sorry, die Kritik finde ich gerade etwas merkwürdig. Wo man das Sounddesign ansetzt (transparent und klar vs. dirty und "alt") hat doch mit der Qualität eines Mixes nichts zu tun. Zu behaupten, Bluesrock müsse so und so klingen, ist vielleicht geringfügig engstirnig. Nur weil die "Erfinder" einer Stilrichtung zu ihrer Zeit noch nicht über die technischen Möglichkeiten verfügten, glasklaren Sound auf Konserve zu bannen, kann man das doch nicht als absolut verbindlich definieren.

Dann müsste man ja jede Jazzaufnahme, die stilistisch im Bebop oder früher angesiedelt ist, in Mono aufnehmen, weil das damals so war.
Wenn ich heute als Musiker Bock habe, Bluesrock zu spielen, darf der doch wohl im Soundgewand des 21. Jahrhunderts daher kommen. :wacko:

Ja, natürlich ist das erlaubt. Habe ich etwas anderes behauptet? Das ist alles Geschmackssache und ich glaube ich habe das mehrfach nur als meine Meinung als Konsument gekennzeichnet. Wenn du dir die von m tree genannte Aufnahme von Gallagher anhörst, dann wirst du feststellen, dass es auch schon in den 70ern möglich war sehr klare Aufnahmen zu machen.
Von m tree habe ich bisher immer nur solche Mixe wie den aus diesem Thread gehört. Immer klar und analytisch. Das passt halt meiner Meinung nach (nach meinem Geschmack) nicht immer. Es ist auch schwierig zu sagen, was hier bei diesem Song das "Optimum" ist (also die Beurteilung der Qualität des Mixes), denn das könnte nur die Band bestimmen. Diese müsste sich mit dem Mixer und Produzenten darüber klar werden, wie sie es haben wollen. Das ist dann einen künstlerische Entscheidung. Meine Entscheidung ist: Der Original-Mix und der Mix von Senior gefällt mir besser. Was meinen Geschmack anbelangt bin ich nicht nur geringfügig engstirnig, sondern total engstirnig. Ich kann z.B. die alten Studio-Aufnahmen im Gegensatz zu den Liveaufnahmen der gleichen Lieder von Genesis nicht ausstehen. Mein Lieblingslied "A Million Miles Away" von Gallagher ertrage ich als Studioaufnahme nicht, denn die Liveaufnahme von der Irish Tour 74 ist um so vieles besser. Dass ich fast immer Liveaufnahmen mehr mag liegt für mich u.a. auch daran, dass es meist organischer klingt, eben zusammen klebt und nicht analytisch voneinander getrennt. Bei anderen Musikgenres, die z.B. mehr elektronisch sind, ist mir das dann nicht mehr so wichtig. Bei aktuellen Black Metal Produktionen wie z.B. Wolves in the Throne Room - A Looming Resonance wird das Zusammenkleben u.a. über einen beständigen Rauschteppich (Verzerrerrauschen oder so) im Hintergrund erreicht. Hier wird eine bestimmte Wirkung erreicht die eben nicht beliebig ist und damit auch nicht beliebig durch jeden anderen Sound/Mix erreichbar ist. Wenn jemand entscheidet, dass sein Bluesrock modern klingen soll, dann ist das absolut ok. Ob er dann die gleiche Wirkung erzielt wie mit einem anderen Sound/Mix bleibt fraglich und ist eine künstlerische Entscheidung. Ob jemand anderem das dann gefällt ist eine Geschmacksfrage und oftmals auch von Hörgewohnheiten abhängig. Dass man als Künstler diese auch mal brechen will ist dann auch prima und bringt ggf. einen neuen künstlerichen Ausdruck hervor der sich dann vielleicht irgendwann durchsetzt. Es bleibt eh alles im Fluss. :)

Nick74

aka Martin6

  • »Nick74« ist männlich

Registrierungsdatum: 5. September 2015

Wohnort: Hannover

  • Nachricht senden

11

Sonntag, 16. Dezember 2018, 00:26

Black Metal Produktionen...Wirkung

Finde ich gut, daß auch mal Underground genannt wird. Ich habe in vielen Fällen seltsamen (Demo-)Klang, der absolut unprofessionell und unkonventionell daherkam ziemlich gefeiert (Beispiel). Die breiigen, einlullenden Gitarrenwände von vielem (Atmospheric)Blackmetal sind zumeist das Gegenteil von klar und analytisch: Beispiel Atmospheric Black + Beispiel gelungene beängstigende Atmosphäre, die ohne das entsprechende Soundgewand kaum möglich wäre + Beispiel Rasierapparatgittarren treffen auf Holzbrett-Snaresound, törnt aber.

Soundclass

Mitglied

Registrierungsdatum: 25. Oktober 2015

  • Nachricht senden

12

Sonntag, 16. Dezember 2018, 11:05

Also man erster Eindruck des m_tree Mix war:"Klingt schon mal ganz ordentlich". Wobei ich erwähnen muss, dass Mike Senior ein schweres Kaliber ist, gegen das du hier antrittst. Ich persönlich
stehe auch nicht auf geplättete Mixe, und der Remix ist ganz schön"over the top". Die Becken sind da auch zu verwaschen. Da wäre es kaum mehr möglich, ein schönes Vinyl zu pressen.

Nun zu deinem Mix: Von der Balance her sind mir die schleppenden Hats aber der Mitte des Songs zu dominant, besonders dann, wenn die Gitarre ein Solo spielt. Optimal wäre es, wenn die
Instrumente noch mehr Festigkeit und Straffheit bekämen, also kompakter und greifbarer herausstechen würden. Den Hall würde ich weniger als Effekt, sondern mehr zur Tiefenstaffelung
verwenden - wobei man den auch hier noch etwas zurücknehmen dürfte. Auf mich wirkt der Mix etwas statisch, wenn ich ihn direkt mit MS vergleiche.

m_tree

Mitglied

  • »m_tree« ist männlich
  • »m_tree« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 5. Februar 2007

Wohnort: Gotha (wieder, vorübergehend)

  • Nachricht senden

13

Sonntag, 16. Dezember 2018, 14:25

Ist sehr cool, was hier gerade so läuft :thumbup:

Habe meinen Mix schon wieder nachgebessert (merke: die als "finale" betitelte Version ist nie final ;) ) und ja ... irgendwie läuft es jetzt. Weniger nachdenken. Mehr nach Gefühl machen. Habe überall nachgedreht:

  • Auf den Drum Bus noch ne neutral klingende Tonband Simulation gehauen. Bringt ne Portion mehr Glue und Sättigung in die Sache. Die Höhen vorher noch minimal mehr angehoben.
  • Den Bass mit kürzerer Release Zeit bearbeitet (1/8 statt 1/4) und am Ende der Kette noch nen Softclipper gehauen -> kompakter und durchsetzungsfähiger
  • Die Kompression auf den Gitarren komplett runter gehauen (abgesehen von etwas Limiting auf den Hauptgitarren, dort habe ich meinen Low-Shelf auch noch etwas weiter runtergezogen, um die Färbung der Kompressoren auszugleichen). Der Sound des Solos ist im Prinzip nur noch das Ergebnis meines Mixes der vielen Mikrofone und etwas "Schön- und Fettmaching". Solo ist jetzt auch entgegen gesetzt gepannt, so setzt es sich besser vom Schlagzeug ab.
  • Die Hammond Orgel etwas anders komprimiert (SSL Channel EQ, lange statt kurze Attackzeit und Release auf 1/2 statt einen ganzen Takt gesetzt)
  • Die Kompression des Gesangs komplett runter gehauen (ist ja schon vorkomprimiert), und die Verzerrung und den De-Esser etwas anders eingestellt sowie meine zwei Delays (eins davon zusätzlich mit Haas Delay) lauter gemacht


Das Leveling habe ich auch noch feinangepasst bzw. feinanpassen müssen (EQing und Kompression gehen immer mit Leveling einher). Die besagte Hi-Hat während des Solos z.B. noch leiser gemacht.
Etwas lauter gemastert (-9 LUFS) habe ich auch. Ich werde den Mix auch mal an meine Mastering Connection aus Berlin schicken. Mal sehen, was der dazu so sagt und wie das dann klingt (kann ich ggf. auch hier präsentieren).

My Father Never Loved Me - m_tree Mix3

Finde den neuen Mix jedenfalls viel besser. Wem geht's auch so? 8)

Ich bin also nicht von meinem Weg mit der Transparenz, Präsenz und Trennung der Elemente abgewichen, sondern habe noch einen drauf gesetzt. Sozusagen nach dem Motto "wenn, dann schon richtig". Man muss sich halt entscheiden, was man will. Wenn mir ein Produzent aber von vorn herein sagen würde, dass ich rotzig mischen soll, würde ich das auch hinkriegen. Aber es ist nicht umsonst so, dass in der Branche Mischer x statt Mischer y, die sich Qualitätsmäßig nichts nehmen, für bestimmte Alben engagiert wird. Weil er dem Album halt nen bestimmten Sound verpasst.

Mein Lieblingslied "A Million Miles Away" von Gallagher ertrage ich als Studioaufnahme nicht, denn die Liveaufnahme von der Irish Tour 74 ist um so vieles besser.

Da sieht man wieder, wie sehr das vom Geschmack abhängt. Ich habe den Song selbst schon gespielt und der Herr Frontmann hatte mir besagte Live Aufnahme zum Anhören gegeben ... aber mir gefällt die Studio Aufnahme besser. ^^

Ich habe in vielen Fällen seltsamen (Demo-)Klang, der absolut unprofessionell und unkonventionell daherkam ziemlich gefeiert (Beispiel).

Ja ... solche "Produktionen" haben oft einen besonderen Charme. Kann ich schon nachvollziehen.

Also man erster Eindruck des m_tree Mix war:"Klingt schon mal ganz ordentlich". Wobei ich erwähnen muss, dass Mike Senior ein schweres Kaliber ist, gegen das du hier antrittst. Ich persönlich
stehe auch nicht auf geplättete Mixe, und der Remix ist ganz schön"over the top". Die Becken sind da auch zu verwaschen. Da wäre es kaum mehr möglich, ein schönes Vinyl zu pressen.

Danke ... ja. Aber wenn man sich verbessern und das persönliche Maximum erreichen will, ist es doch ganz gut die Top Liga anzustreben. Klar kann ich mich auch selbst feiern wenn mir Amateur Mixe zum Vergleich ranziehe. Das "törnt" mich wiederrum aber nicht.
Für Vinyl muss übrigens ein eigenes Mastering gemacht werden und dafür wäre mein Master auch schon zu laut.

Zitat

Nun zu deinem Mix: Von der Balance her sind mir die schleppenden Hats aber der Mitte des Songs zu dominant, besonders dann, wenn die Gitarre ein Solo spielt. Optimal wäre es, wenn die
Instrumente noch mehr Festigkeit und Straffheit bekämen, also kompakter und greifbarer herausstechen würden. Den Hall würde ich weniger als Effekt, sondern mehr zur Tiefenstaffelung
verwenden - wobei man den auch hier noch etwas zurücknehmen dürfte. Auf mich wirkt der Mix etwas statisch, wenn ich ihn direkt mit MS vergleiche.

Ich habe genau das in meinem neuen Mix beachtet. Theoretisch habe ich die Tiefenstaffelung übrigens nach Schulmanier gemacht (Hall Pre-Delay, Hall "Farbe", Hall Lautstärke): Drums hinten, Gitarren in der Mitte, Gesang vorne. Aber das geht nicht immer auf und ich gebe anderen Dingen wie dem Eigensound der Instrumente und Leveling mehr Priorität als der Tiefenstaffelung. Finde es sogar ganz gut, wenn der Gesang nicht total vorne ist, sondern bspw. die Gitarren. Natürlich trotzdem so, dass der Gesang genug Platz hat und gut im Mix sitzt.

….aber doch nett mit einer dann, "technisch so rein gewaschenen Gitarre" (speziell ab ich glaub so ab ca. 1:30) wie aus einer Leier und keiner Gitarre mehr.

Genau das habe ich auch bedacht: Die Solo Gitarre gar nicht komprimiert. Die ist sowieso sehr stark verzerrt (stärker als die anderen Gitarren) und schon entsprechend stark komprimiert. Denke, so müsste es besser sein. Wie gesagt ist das ein Mix aus 5 Mikrofonen.

EDIT
Kleines Mix Update. Hab im Cambridge Forum schon Feedback gekriegt und die Bassdrum war wirklich etwas überfett und stach zu sehr hervor. Katertag heute ... :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »m_tree« (16. Dezember 2018, 22:36)


m_tree

Mitglied

  • »m_tree« ist männlich
  • »m_tree« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 5. Februar 2007

Wohnort: Gotha (wieder, vorübergehend)

  • Nachricht senden

14

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 06:19

Andere Baustelle ...

Ich nehme am aktuellen Hofa Mix Contest teil und mich würde interessieren, wie mein Mix hier ankommt, bevor ich ihn dort hochlade. Der Contest läuft noch bis zum 21.01.:

https://hofa-college.de/aktionen/hofa-xmas-mix-contest-2018/

Habe den Hofa Mix zum Vergleich in MP3 gerendert. Mein Mix ist gleich laut gemastert (-10,2 LUFS):

Maryam - m_tree Mix1

Maryam - Hofa Mix

... falls jemand Lust hat mal reinzuhören (dieses Mal ist der Song auch ganz gut, find ich) wär's cool, wenn 'ne Meinung zu meinem Mix da gelassen wird. ;)

EDIT
Korrigierter Mix. Lead Vocals noch etwas besser vom Rest abgesetzt. Und deutlich lauter gemastert (-8,3 LUFS):
Maryam - m_tree Mix2

EDIT 2
Hab doch einfach schon mal hochgeladen. Kann man ja jederzeit wieder runter hauen und neu hochladen:

https://songcheck.de/song/1367/

...

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »m_tree« (20. Dezember 2018, 08:55)


Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

Registrierungsdatum: 15. November 2007

Wohnort: Düsseldorf

  • Nachricht senden

15

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 16:41

Sorry, die Hofa Songs sind seit Jahren recht gruselig, weil immer die Frau des Chefs singt ^^
Ja, der Gesang bei deiner Version2 ist für mich ok. Im Original finde ich die etwas zu weit hinten.
Balance ist auch ok, alles recht ausgewogen und transparent.

Zum tieferen reinhören fehlt mir gerade die Zeit.
Vielleicht wäre[url]https://mix-challenge.com[/url]
was für dich. Da sind die Feedbacks klasse und es gibt sehr abwechslungsreiches Material.
Ist nicht ganz so überlaufen und es gibt nette Preise.
Songcontests und Mastercontests gibts auch.
»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
Chinesisches Sprichwort


m_tree

Mitglied

  • »m_tree« ist männlich
  • »m_tree« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 5. Februar 2007

Wohnort: Gotha (wieder, vorübergehend)

  • Nachricht senden

16

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 22:41

Sorry, die Hofa Songs sind seit Jahren recht gruselig, weil immer die Frau des Chefs singt ^^

Ach so. Deswegen :D

Aber dieses Mal find ich den Song ganz ok. Ok, der Gesang und der Text sind halt wieder Schlager-mäßig. Aber die Bigband ist schon geil. Da lernt man u.U. sogar noch was beim Mixen ^^

Zitat

Ja, der Gesang bei deiner Version2 ist für mich ok. Im Original finde ich die etwas zu weit hinten.
Balance ist auch ok, alles recht ausgewogen und transparent.

Gut zu wissen. Eigentlich wollte ich das etwas länger liegen lassen. Aber ist drauf gesch... viel besser wirds nicht und Gewinnen ist sowieso sehr unwahrscheinlich.

Zitat

Vielleicht wäre[url]https://mix-challenge.com[/url]
was für dich. Da sind die Feedbacks klasse und es gibt sehr abwechslungsreiches Material.
Ist nicht ganz so überlaufen und es gibt nette Preise.
Songcontests und Mastercontests gibts auch.

Danke für den Tipp. Bei einer Mix Challenge werde ich definitiv mal mitmachen. Songs schreiben und Mastern können andere besser als ich.

m_tree

Mitglied

  • »m_tree« ist männlich
  • »m_tree« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 5. Februar 2007

Wohnort: Gotha (wieder, vorübergehend)

  • Nachricht senden

17

Sonntag, 30. Dezember 2018, 15:54

Und weiter gehts ...

Wieder ein reiner Übungsmix von der Cambridge Seite. Der Song hat mir gefallen ... jetzt nicht mehr so ganz, weil er ab der Hälfte m.E. schon etwas eintönig wird (das Arrangement ächzt unter der 4. Minute).

Wie gehabt ohne Summenbearbeitung (separates Mastering) und ohne Samples gemixt. Die Gitarren kamen mit jeweils zwei Mikrofonspuren und einer DI Spur. Auch hier habe ich die Original Mikrofon Spuren genommen. Abgesehen vom Solo, dort habe ich den DI Track re-amped, weil der Solo Sound IMO nicht nur selbst schrecklich, sondern auch im Kontext unpassend war. Außerdem dort die Dopplung weg gelassen. Die Band heißt "Atlantis Unbound".

>> It Was My Fault For Waiting - m_tree Mix1 <<

Viel rumprobiert habe ich bei den Lead Vocals. Schließlich habe ich mal was neues ausprobiert. Kann man ja machen, wenn es nicht drauf ankommt.
Hier noch der Link zu den Spuren: http://www.cambridge-mt.com/ms-mtk.htm#A…FaultForWaiting

Bitte wieder einmal um Feedback. Auch, wenn es mittlerweile langweilig ist :whistling:

Edit
Mir fällt noch mal auf, dass der Dropbox-eigene Player auffallend schlecht klingt. Aber das File ist ja herunterladbar ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »m_tree« (30. Dezember 2018, 16:00)


seelanne

Alles, was Recht ist.

  • »seelanne« ist männlich

Registrierungsdatum: 7. April 2002

Wohnort: Paris-Texas

  • Nachricht senden

18

Sonntag, 30. Dezember 2018, 17:07

Gefällt mir gar nicht:
Diese Klar-Gitarren sind übel spitz und klingeln mir die Lauschlappen weg. Auf minimaler Lautstärke ist es erträglich, aber das ist ja wohl nicht Sinn der Sache. Die Stimme ist ebenfalls zu spitz und ohne Wuzeln im Gesamtsound, Drums sind mir zu pappig, dünn und zu leise, insbesondere die Snare. In den Double-Time-Passagen gehen die Drums völlig unter, so auch im Solo-Teil. Der Sound des Guitar-Solos passt in der Mischung ebenfalls überhaupt nicht. Wirkt alles sehr glasig, dünn, spitz und nervend. Abgesehen vom Song selber, der extrem dürftig ist: Im Radio würde ich sofort den Sender wechseln allein wegen des Sounds. Mach mal besser ! 8)
"Pommes/currywurst hat einfach seine eigenen Gesetze."
(c) by frint / 2008

"Es macht so viel Spaß, ein Mann zu sein, das können sich Frauen gar nicht
vorstellen!" (c) by Lippe / 2006

AAXplosion

Mitglied

  • »AAXplosion« ist männlich

Registrierungsdatum: 17. Juli 2006

  • Nachricht senden

19

Sonntag, 30. Dezember 2018, 17:21

Klingt irgendwie nach 128kbit mp3. Die Höhen (Gitarren und Becken) klirren alles weg.
Ansonsten schließe ich mich da seelanne an.
Klingt alles ziemlich dünn und glasig. Das Fundament fehlt komplett.
Den würde ich komplett neu machen.

Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

Registrierungsdatum: 15. November 2007

Wohnort: Düsseldorf

  • Nachricht senden

20

Sonntag, 30. Dezember 2018, 21:12

irgendwas ist beim Rendern schief gelaufen oder?
Glaube nicht das das dein finaler Mix ist.
Ich habe mir den Mix runtergladen und bei den 320kbit kann man schon davon ausgehen das das .wav ähnlich klingt.

abgesehen das es heftig Laut ist (-7LUFS !!!) und dadurch schon einiges kaput ist und man die Limiter hört,
ist da um 50Hz was, das mir die ganze Zeit das Gefühl gibt ich hätte was an den Ohren.
Was an den unteren Mitten fehlt ist in den oberen zu viel. Das Low End ist ok abgesehen von einigen (harmonischen?)Peaks.

Der Gesang ist verwaschen, die räumliche Aufteilung etwas eng.
Insgesamt klingt es mulmig.
Ich denke nicht das das dein Mix ist wie er sein sollte. Vielleicht ist beim rendern irgendein routing oder sonst was falsch gelaufen?
Klingt fast als wenn man alle Rohspuren einfach durch den Master schickt.
»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
Chinesisches Sprichwort