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m_tree

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Freitag, 17. Mai 2019, 12:25

Danke. Ich habe gerade eben schon ein Update gemacht und wollte den Link eigentlich nur direkt austauschen :D

https://www.dropbox.com/s/ofuohlc3c7pb14…20Mix2.mp3?dl=0

Habe mich noch mal dem Bassbereich von Gitarren, Orgel und Klavier angenommen und den Bass 0,5dB leiser gemacht. So ists runder und auch etwas fetter.

Am anfang is mir der gesang zu laut .zu weit vorn... Dann gehts.

Der ist dort im Verhältnis auch viel lauter als der Rest. Zum einen komprimieren meine Kompressoren dort kaum und zum anderen habe ich ihn dort auch mehrere dB lauter gemacht und das Delay, das im Refrain und den lauter gesungenen Strophenparts an ist, ausgemacht. Ist also so gewollt.
Hört man den Mix leise oder mit "Mittenlupe" (kaum Bässe und Höhen -> vergleichbar mit kleinen Küchenradios etc.) würde der dort Bass-lastige Gesang dann untergehen.
Ich hab mal nen Screenshot der Lautstärke Automation des Lead Gesangs angehängt ...

Zitat

Mir als VOLL-Laie gefällt der mix gut. :thumbup:
War aber sicher nich DIE große herausforderung für DICH...?
Oder ?
lg

Danke. Mittlerweile nicht mehr. Aber so vor 2 Jahren noch hätte ich ziemlich lang rumgefriemelt und wäre mit meinen damaligen Ansätzen sicher nicht so richtig zufrieden gewesen. Darum gehts ja dabei: Weiter entwickeln, dazu lernen und routinierter werden. :)
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m_tree

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Samstag, 18. Mai 2019, 21:10

Noch ein Update. :whistling:

https://www.dropbox.com/s/nn18tpihvu0fae…20Mix3.mp3?dl=0

Ich mach solche Mixe ja zum Üben und Experimentieren. Nach dem Vergleich mit ein paar Referenzen stellte ich jedenfalls fest, dass ich es hier und da etwas übertrieben hatte und dass mein experimenteller Ansatz, ohne Summenkompressor zu mischen (nur im Mastering mit niedriger Ratio drüber) wohl doch nicht so ganz das Wahre ist. Der abrundende und zuammenschweißende Effekt eines Summenkompressors ist schon nicht schlecht. Bringt mit passenden Einstellungen auch noch das letzte Fünkchen Klarheit und Transparenz im Mix. Deswegen hatte ich es auch etwas übertrieben - weil ich meine Mischungen z.Z. auf die maximale Klarheit und Transparenz trimme. Allerdings eben schon wieder teilweise auf Kosten eines runden Gesamtklangs und künstlerischer Gestaltung - sowohl der einzelnen Elemente als auch des gesamten Mixes.

Ich habe nun folgendes geändert:

- die Drums etwas im Höhenbereich entschärft (in letzter Konsequenz nur auf den Einzelkanälen, nicht auf dem Drum Bus) und den Drums Kompressor (der einzige normale Kompressor auf den Drums) vor den Drums EQ geschaltet und ein wenig die Bässe auf der Drums Summe angehoben
- die Bass Absenkung auf den Vocals drastisch entschärft und weicher gemacht sowie die Kompressoren (Limiter und 1176 Blue Klon auf 4:1) vor den EQ geschaltet
- Levels von Drums, Bass und Vocals sowie die Lautstärke Automation des Mix Busses (Post-FX) angepasst ... aufgrund der Änderungen und des Summenkompressors nötig
- den Mastering Kompressor entsprechend sachter (1,3:1 statt 1,7:1) und mit wesentlich geringerer Gainreduction komprimieren lassen

Ich habe übrigens überhaupt keine Timing Korrekturen gemacht. Glaube auch nicht, dass da was gemacht wurde, weil das Tempo ganz leicht schwankt und die Band einfach (ohne Klick?) richtig gut eingespielt hat.

Und die Drums sind fast zu 100% echt ... 8) Um damit zu werben bin ich ja hier im richtigen Forum :thumbsup:
Habe alle Spuren (auch Snare Teppich und Raum) benutzt und nur mein aktuelles Snare Sample ganz leicht dazu gemischt (vor allem auch für den Reverb). Bei der Bassdrum kam ein neues BD Mikro von Telefunken zum Einsatz ... habe das schon mehrfach im Höhenbereich entschärft und finde es immer noch etwas zu präsent für diese Musik. Für Metal eher passend.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »m_tree« (18. Mai 2019, 21:14)


Soundclass

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Sonntag, 26. Mai 2019, 10:48

Das könnte auch hilfreich sein, auch um zu erfahren, was ein guter Mix ausmacht:

https://youtu.be/XS3FQAWpkKg?t=538

m_tree

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Montag, 27. Mai 2019, 13:56

Hatte gestern mal stellenweise reingeschaut. Ist schon interessant. :thumbup:

Hier übrigens noch mein letzter Mix auf Soundcloud. Ab der Hälfte (4:53) ist ein Roh-Mix zum Vergleich zu hören - für mich immer eine Grundvoraussetzung um einschätzen zu können, was eigentlich überhaupt gemacht wurde und wie es vorher / nachher klingt.
Herunterladbar für verlustfreie Qualität. Soundcloud streamt mit 128kbps MP3 ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »m_tree« (27. Mai 2019, 13:59)


Soundclass

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Freitag, 31. Mai 2019, 10:28

Die letzten Mixe hast du toll hingekriegt. Meiner Meinung steht der Mix bei soliden 85%. Es sind nur ein paar kleine Feinheiten, wie das scharf akzentuierte open Hi-Hat, das etwas gebändigt werden sollte.
Der Mix ist dicht besetzt, und trotzdem hört man die verschiedenen Instrumente gut heraus, ohne dass es zu sehr ausdünnt.

m_tree

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Samstag, 1. Juni 2019, 03:39

Danke. :)

Die Hi-Hat hatte ich schon fleißig automatisiert, aber ein paar der offenen Anschläge sind wohl doch noch zu laut. Korrigiere ich evtl. noch und tausche ich auf Soundcloud aus.
Welche weiteren kleinen Feinheiten sind dir denn noch aufgefallen?

Gerade den nächsten Übungsmix fertig gestellt. Ein knackiger 2-Minuten Metal Track, der spricht mir gerade ein bisschen aus der Seele (nein, nicht dieses Forum betreffend :D ).

https://www.dropbox.com/s/baj9s3obcenn3e…%20Mix.mp3?dl=0

Der ging ziemlich fix (für meine Verhältnisse). Drums sind wie beim anderen Mix nur mit meinem Snare Sample ergänzt. Viel Feinarbeit steckt in den ganzen Beckenspuren. EQ Säuberung und Lautstärke Automation.
Selbes Spiel bei Gitarren und Bass - da waren auch noch DI Tracks dabei. Habe aber die Amp Spuren genommen (die Hauptgitarren kamen mit 2 Amp Spuren). Die mittlere Gitarre nur mit einer und auch mit einem etwas anderen Sound. Die hab ich während der Gesangs Parts ausgemacht, also ein bisschen ins Arrangement eingegriffen.

Vocals sind vergleichsweise leise gemischt ... aber gerade bei solchen Stilen gefällt mir das. Wenn man dadurch dazu neigt den Mix lauter zu hören und die Energie der Instrumente den Mix bzw. Song trägt.

Es müsste sich um diese Band hier handeln (kommt mir allerdings ein bisschen spanisch vor, weil die Spuren öffentlich verfügbar sind): https://de.wikipedia.org/wiki/Hollow_Ground

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »m_tree« (1. Juni 2019, 04:29)


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Sonntag, 2. Juni 2019, 22:16

UPDATE ... die Verhältnisse hatten doch nicht so ganz gestimmt. Ungewohntes Material. Aber jetzt müsste's passen.

https://www.dropbox.com/s/o7hyh9yxs9u5xo…0final.mp3?dl=0

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »m_tree« (4. Juni 2019, 02:36)


Soundclass

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Donnerstag, 6. Juni 2019, 18:54

Welche weiteren kleinen Feinheiten sind dir denn noch aufgefallen?

Der Mix ist dir super gelungen. Top! :thumbsup:

Vielleicht ist es einfach auch nur eine Geschmacksfrage. Die Orgel würde ich eher mono halten, um schön Platz für die Gitarren zu machen - so können sich beide Instrumente besser entfalten und damit ergibt sich ein aufgeräumteres Panorama. Das Piano ab 3 Minuten ist ganz schüchtern und dezent gehalten.
Genau an dieser Stelle dürfte es viel lauter sein und auch werden(Crescendo). Die Tiefenstaffelung der Stimme würde ich auch etwas angleichen. Zu Beginn klebt die Stimme an den Lautsprechern, und ab 30 Sekunden gibts dann etwas Distanz, wahrscheinlich durch die Kompression. Du dürftest der Stimme ruhig etwas Delay oder ein längeres Predealy an Räume, Plates, etc. geben und im Refrain etwas mehr aufmachen. "Schon ganz wenig kann viel bewirken". Muss jetzt nicht so wie hier sein, aber man kann spielerisch damit umgehen.

https://youtu.be/jYm0g2oxdUw?t=147
Wie gesagt, sonst alles bestens!

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Sonntag, 9. Juni 2019, 18:05

Danke. Habe mir die Kritik zu Herzen genommen. Du hast da schon die richtigen Schwachstellen entdeckt :thumbup:

https://www.dropbox.com/s/qjj7bjiqecuece….06.19.mp3?dl=0

Folgendes habe ich geändert:
  • Die Orgel Mono gemacht (Kompression und Level natürlich noch angepasst).
  • Die Hi-Hat Lautstärke Automation noch mal komplett durchgecheckt, weitere Stellen leiser gemacht und andere noch leiser gemacht, insgesamt noch 1dB zurück genommen.
  • Die Bässe mit meinem passiven EQ auf der Drums Summe noch etwas mehr angehoben ... mittlerweile halte ich eine sehr weiche "Höhenlastige Badewanne" auf der Drums Summe mit einem guten EQ für am besten.
  • Das Piano am Anfang des letzten Parts noch etwas lauter gemacht. Das "Crescendo" ist ja schon eingespielt. Und ich hatte die leisen Parts auch schon vor dem Kompressor deutlich lauter gemacht. Im Rohmix gehen die komplett unter.
  • Die leichte Verzerrung auf den lead Vocals ausgemacht. Passt sogar selbst in dem Metal Mix nicht so wirklich, wenn die Verzerrung nur sättigen und nicht hörbar verzerren soll. Der Gesang ist nur limitiert, komprimiert und sachte EQt. Sonst nix weiter. :)
  • Die tief gesungenen Parts anders EQt, den Hall dort lauter gemacht und das Delay im Refrain lauter gemacht.


Also quasi alles umgesetzt. :)