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demjansein

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  • »demjansein« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 2. Dezember 2017

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1

Freitag, 21. Dezember 2018, 12:19

Wiedereinsteiger nach 25 Jahren fragt sich ob er sein altes A-Drumset mit Triggern ausstatten soll oder lieber ein komplettes E-Drumset kaufen soll?

Hallo zusammen,
wie ich oben schon schrieb, bin ich ein Wiedereinsteiger (jetzt 43 Jahre mit Familie) der zum ersten Mal seit der Studentenzeit wieder spielen möchte. Ist das ne Midlifecrisis? Vermutlich! :)

Egal - vor einem Jahr hab ich mir ein Meinl-PracticePad gekauft um auszuprobieren, ob ich auch 12 Monate später noch Lust auf trommeln habe. Ja, hab ich! Ausserdem möchte ich für meine beiden Töchter mehr Musik ins Haus bringen. Kurzum: ich will wieder trommeln. Erst mal für mich allein, dann auch gern in ner Altherrenband oder beim Musikverein. Beim Stil bin ich da altersmilde und großzügig geworden.

Ich hab mein altes billig-Akustikset (China) noch im Keller stehen, wohne aber mittlerweile in einem Reihenhaus und kann dort nicht einfach loslegen. Deshalb die Entscheidung: E-Drums... jetzt gäbe es ja theroetisch noch die Möglichkeit auf dem alten Set Meshheads nachzurüsten, Trigger und E-Cymbals zu kaufen, ein Modul dranzustecken und sich quasi sein eigenes E-Set zusammenzustückeln. Meine Intention dabei wäre: Echtes Akustiksetfeeling soweit es geht, aber kein TD-50 kaufen müssen... will sagen; Geld zu sparen.

Ist das ein sinnvoller Ansatz oder eine Holzweg? Die Alternative wäre weiter sparen und ein Komplettset kaufen (mind. 1300 Euro... also Roland TD-17-Liga).

Bin gespannt auf Eure Meinungen.

orinocco

Mitglied

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2

Freitag, 21. Dezember 2018, 12:45

:thumbup:

Endlich mal eine passende Frage zu Weihnachten und für gut investiertes Weihnachtsgeld.
Wenn Platz und Transport keine Rolle spielen, allein schon aus optischen, haptischen und Anschlagstechnischen Gründen, einen akustischer Kesselsatz mit Mesh und Elektronik.
Das Auge und Wohfühlcharakter spielen mit.
Wenn das China Set technisch von den Beschlagteilen und optisch noch gut aussieht und/oder evtl. eine Augenweide wegen z.B. eines super Finish`s erst recht aufrüsten.
Ansonsten evtl. auch einen gebrauchten schönen Kesselsatz, alte Felle etc. spielen keine rolle die kämen sowieso runter.

Ansonsten Glückwunsch zum Wiedereinstieg und weitherhin viel Spass!
Midlifechrises je Oller je Doller.
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

noPsycho

Therapie erfolgreich beendet

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3

Freitag, 21. Dezember 2018, 12:50

. Meine Intention dabei wäre: Echtes Akustiksetfeeling soweit es geht, aber kein TD-50 kaufen müssen


Ein TD-50 brauchst du dafür nicht, auch nix anderes. Denn Edrums haben kein echtes Akustiksetfeeling, auch nicht nur ein bisschen. Das hättest du mit einem nachgerüsteten A-Drum dann allerhöchstens visuell solange du nicht auf die Beckenpads schaust. :D

Gerade umgerüsteten A-Sets fühlen sich noch weniger ähnlich wie ein A-Set an als ein reines E-Set. Das liegt v.a. an der Größe der Kessel des A-Sets. Die größeren Meshsheads auf A-Sets bedeuten nämlich noch mehr Rebound und damit unnatürliches Spielgefühl als bei den eher klein gehaltenen Kesseln von E-Drums.

Rampen

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4

Freitag, 21. Dezember 2018, 12:56

Wenn Du eh in einer Band spielen willst, wirst Du vermutlich das Akustikset dafür brauchen. Daher würde ich empfehlen es so wie ich zu machen: Akustikset für den (zukünftigen) Proberaum und normales E-Drumset für daheim. Ich finde solange man zumindest gelegentlich Zugriff auf ein richtiges Set hat, ist das mit dem fehlenden Akustik-Feeling alles Firlefanz. Der Sound ist dann noch eher das Problem, ich persönlich bin aber mit einem TD-11KV und VST-Plugin zuhause völlig zufrieden.
Nix da.

danyvet

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5

Freitag, 21. Dezember 2018, 13:12

haha, ich hab mit meiner Antwort mal abgewartet, weil wir hier ja in der e-drums Abteilung sind und da wollt ich nicht ev. als einzige Akustikbefürworterin dastehen :D
Ich möcht nur sagen, ich hab auch ein Reihenhaus... und für mich kam die "A- oder E-Frage" nur so lange in Betracht, bis ich wusste, dass man auch ein akustisches Schlagzeug zum üben leise machen kann.

Wenn du über kurz oder lang wieder in einer Band spielen willst, dann würd ich die E-Frage auch gleich wieder beiseite schieben. Die Lautstärke ist kein wirkliches Argument mehr gegen ein akustisches Set bzw. für ein E-drum. Meshheads, LowVolume-Becken, soundoff-Matten... was auch immer, es gibt 100 Wege für ein akustisches Schlagzeug in einem Reihenhaus ^^ und vielleicht brauchst du das ja auch nicht mal mehr lange, denn dann bist du vielleicht eh schon in ein paar Wochen/Monaten in einem Proberaum und kannst dort laut spielen :)

Wenn die Hardware deines alten Sets noch ok ist, reicht es ja auch neue gute Felle aufzuziehen für einen kleinen club-gig, bzw. stehen in manchen Clubs ja auch hauseigene Sets rum, da braucht man sein eigenes nicht mal mehr mitnehmen, oder zumindest für den Proberaum, in dem man dann auch noch ev. ein kleines mobiles Gig-Set, allzeitbereit in Taschen, lagern kann :whistling:
Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.

“You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis

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6

Freitag, 21. Dezember 2018, 13:41

Ich habe lange nur auf einem E-Drum (Roland TD-20) geübt. Irgendwann konnte ich den Sound nicht mehr ertragen, egal wie viel ich an den Reglern verstellt habe.
Mittlerweile steht in meinem Proberaum (Keller im Eigenheim) ein Akustik-Set mit Drum-Tec Pro Meshfellen (die schwarzen) und Zildjian L80 Low Volume Becken. Die Drum-Tec Pro Meshheads haben ein relativ realistisch Spielgefühl, besonders auf den Toms und machen auch noch einen leichten Ton. Damit kann ich auch abends noch spielen, ohne dass sich jemand gestört fühlt.
Natürlich macht das nicht so viel Spaß wie ein richtiges Akustikset, meiner Meinung nach es ist aber deutlich besser (und günstiger!) als ein E-Drum.

T120

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7

Freitag, 21. Dezember 2018, 13:55

Willkommen im Club der Wiedereinsteiger. Ich 42, habe vor 8 Monaten das Gleiche durch. Hin und her überlegt ob A oder E-Set. Für das E-Set entschieden und schon nach 3-4 Monaten festgestellt, dass das nix ist. So gerne ich dir das "Für" eines E-Set geben würde (weil ich das damals auch wollte) so sehr muss ich dir zu einem A-Set raten. Ist nicht im Ansatz zu vergleichen. Leider....

seelanne

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8

Freitag, 21. Dezember 2018, 14:50

Zu einem A-Set würde ich nur dann raten, wenn Du Dir im Keller nen schallisolierten Raum basteln kannst, wo Du dann nach Herzenlust rumhämmern kannst.

So sehr ich auch A-Drums den E-Drums vorziehe, würde ich ansonsten für das Spielen zu Hause zum EDrum raten:

TD 1 DMK (665 €) oder TD 11 KV (888 €). Die angegeben Preise beziehen sich auf Drum-Tec. Siehe Dir die Sets einfach mal auf Video bei YT oder Drumtec. Aufbauen, anschließen, spielen. Über Computer kannst Du bei beiden auch noch Superiordrummer anschließen und bist also nicht auf die Sounds vom Roland angewiesen.

Für den Hausgebrauch und Proben der Idealfall: Lediglich Anfängern würde ich abraten, weil das Spielgefühl dann doch ein total anderes ist im Gegensatz zu A-Drums, alleine die "kurzen Wege" am Set können dem Anfänger falsche Vorgaben machen. Aber wenn Du seinerzeit eine bereits ordentliche Grundtechnik hattest, wird Dich das Spielen am EDrums nicht "versauen". Mit den Sets hast Du für Dich selbst ne Menge Spass und bei Proben schonst du Lauschlappen deiner Mitmusikanten. Selbst bei kleinen Gigs kann man damit arbeiten.

Denn ehrlich: Eine wegen Schallisolierung totgedämpfte Snare bsp. ist Shice und klingt Shice. Das Spielgefühl leidet da genauso, als wenn man auf einem Meshhead rumklopft.
"Pommes/currywurst hat einfach seine eigenen Gesetze."
(c) by frint / 2008

"Es macht so viel Spaß, ein Mann zu sein, das können sich Frauen gar nicht
vorstellen!" (c) by Lippe / 2006

demjansein

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9

Freitag, 21. Dezember 2018, 20:01

Wenn das China Set technisch von den Beschlagteilen und optisch noch gut aussieht und/oder evtl. eine Augenweide wegen z.B. eines super Finish`s erst recht aufrüsten.
Ansonsten evtl. auch einen gebrauchten schönen Kesselsatz, alte Felle etc. spielen keine rolle die kämen sowieso runter.
Nee, eher das Gegenteil. Das sieht gar nicht mehr schön aus.
Ansonsten Glückwunsch zum Wiedereinstieg und weitherhin viel Spass!
Midlifechrises je Oller je Doller.

jipieh! :)

Gerade umgerüsteten A-Sets fühlen sich noch weniger ähnlich wie ein A-Set an als ein reines E-Set. Das liegt v.a. an der Größe der Kessel des A-Sets. Die größeren Meshsheads auf A-Sets bedeuten nämlich noch mehr Rebound und damit unnatürliches Spielgefühl als bei den eher klein gehaltenen Kesseln von E-Drums.
das klingt allerdings ziemlich plausibel... Auf das Tennisschlägergefühl hab ich wenig Lust. Aber mir würden glaube ich die Dimensionen/Abstände des A-Sets abgehen...
Wenn Du eh in einer Band spielen willst, wirst Du vermutlich das Akustikset dafür brauchen. Daher würde ich empfehlen es so wie ich zu machen: Akustikset für den (zukünftigen) Proberaum und normales E-Drumset für daheim. Ich finde solange man zumindest gelegentlich Zugriff auf ein richtiges Set hat, ist das mit dem fehlenden Akustik-Feeling alles Firlefanz. Der Sound ist dann noch eher das Problem, ich persönlich bin aber mit einem TD-11KV und VST-Plugin zuhause völlig zufrieden.
Das klingt gut und genau nach dem was ich möchte. Plus dass ich dem Nachwuchs die Gelegenheit bieten will, auf den Geschmack zu kommen.
haha, ich hab mit meiner Antwort mal abgewartet, weil wir hier ja in der e-drums Abteilung sind und da wollt ich nicht ev. als einzige Akustikbefürworterin dastehen
Ich möcht nur sagen, ich hab auch ein Reihenhaus... und für mich kam die "A- oder E-Frage" nur so lange in Betracht, bis ich wusste, dass man auch ein akustisches Schlagzeug zum üben leise machen kann.
leiser... ok aber leise? Echt?
Wenn du über kurz oder lang wieder in einer Band spielen willst, dann würd ich die E-Frage auch gleich wieder beiseite schieben. Die Lautstärke ist kein wirkliches Argument mehr gegen ein akustisches Set bzw. für ein E-drum. Meshheads, LowVolume-Becken, soundoff-Matten... was auch immer, es gibt 100 Wege für ein akustisches Schlagzeug in einem Reihenhaus und vielleicht brauchst du das ja auch nicht mal mehr lange, denn dann bist du vielleicht eh schon in ein paar Wochen/Monaten in einem Proberaum und kannst dort laut spielen
Hab ich noch nie gespielt... macht das noch Spass? Edrums hab ich dagegen schon probiert... kann ich mir schon spassig vorstellen!
Wenn die Hardware deines alten Sets noch ok ist, reicht es ja auch neue gute Felle aufzuziehen für einen kleinen club-gig, bzw. stehen in manchen Clubs ja auch hauseigene Sets rum, da braucht man sein eigenes nicht mal mehr mitnehmen, oder zumindest für den Proberaum, in dem man dann auch noch ev. ein kleines mobiles Gig-Set, allzeitbereit in Taschen, lagern kann
Jahaaa... aber so schnell schiessen die Preussen nicht. Ich bin langsam, mein Timing ist mies, meine Dynamik ist kacke... will sagen: Muss erst wieder ne Weile üben, bevor ich andere Musiker da mit reinziehe! :)

Ich habe lange nur auf einem E-Drum (Roland TD-20) geübt. Irgendwann konnte ich den Sound nicht mehr ertragen, egal wie viel ich an den Reglern verstellt habe.
Mittlerweile steht in meinem Proberaum (Keller im Eigenheim) ein Akustik-Set mit Drum-Tec Pro Meshfellen (die schwarzen) und Zildjian L80 Low Volume Becken. Die Drum-Tec Pro Meshheads haben ein relativ realistisch Spielgefühl, besonders auf den Toms und machen auch noch einen leichten Ton. Damit kann ich auch abends noch spielen, ohne dass sich jemand gestört fühlt.
Natürlich macht das nicht so viel Spaß wie ein richtiges Akustikset, meiner Meinung nach es ist aber deutlich besser (und günstiger!) als ein E-Drum.
Klingt interessant... würd ich gern mal ausprobieren.


Willkommen im Club der Wiedereinsteiger. Ich 42, habe vor 8 Monaten das Gleiche durch. Hin und her überlegt ob A oder E-Set. Für das E-Set entschieden und schon nach 3-4 Monaten festgestellt, dass das nix ist. So gerne ich dir das "Für" eines E-Set geben würde (weil ich das damals auch wollte) so sehr muss ich dir zu einem A-Set raten. Ist nicht im Ansatz zu vergleichen. Leider....
Ich wusste doch damit bin ich nicht allein... :) Hast Du auch Kinder mit in der ÜBerlegung drin gehabt? Welches E-Set war deins?

Zu einem A-Set würde ich nur dann raten, wenn Du Dir im Keller nen schallisolierten Raum basteln kannst, wo Du dann nach Herzenlust rumhämmern kannst.
nee, kann ich vergessen. Entweder externer Proberaum oder leise sein.
So sehr ich auch A-Drums den E-Drums vorziehe, würde ich ansonsten für das Spielen zu Hause zum EDrum raten:
Denk ich auch.
TD 1 DMK (665 €) oder TD 11 KV (888 €). Die angegeben Preise beziehen sich auf Drum-Tec. Siehe Dir die Sets einfach mal auf Video bei YT oder Drumtec. Aufbauen, anschließen, spielen. Über Computer kannst Du bei beiden auch noch Superiordrummer anschließen und bist also nicht auf die Sounds vom Roland angewiesen.
Klingt gut... muss ich wohl mal intensiv ausprobieren!
Für den Hausgebrauch und Proben der Idealfall: Lediglich Anfängern würde ich abraten, weil das Spielgefühl dann doch ein total anderes ist im Gegensatz zu A-Drums, alleine die "kurzen Wege" am Set können dem Anfänger falsche Vorgaben machen. Aber wenn Du seinerzeit eine bereits ordentliche Grundtechnik hattest, wird Dich das Spielen am EDrums nicht "versauen". Mit den Sets hast Du für Dich selbst ne Menge Spass und bei Proben schonst du Lauschlappen deiner Mitmusikanten. Selbst bei kleinen Gigs kann man damit arbeiten.
jo Grundtechnik ist da... der REst ist weg und muss wieder angelernt werden. :)


Tex-Drums

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  • »Tex-Drums« ist männlich

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10

Freitag, 21. Dezember 2018, 20:29

Hallo, bin auch seit 4 Jahren Wiedereinsteiger, habe zuerst ein TD-11 dann ein TD-15 kv gekauft, und bin jetzt bei einen Akustic-Set Umbau gelandet und es macht echt Laune, spiele mittlerweile wieder in 2 Bands und die Kollegen sind happy:-)

würde zum Umbau Deines alten Sets raten, z.B. mit TD-17 Modul, Drum-Doktor Triggern, Drum-Tec Mesh-Heads, Roland Hi-Hat und Becken, etc. ist Anfangs etwas bastelei und einstellerei, aber dann über einen guten Kopfhörer oder so ein, wie Ich finde cooler Sound zumindest für z.B. Rock, Blues, Funk,

Salute, Tex

Nick74

aka Martin6

  • »Nick74« ist männlich

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11

Freitag, 21. Dezember 2018, 21:14

Über Computer kannst Du bei beiden auch noch Superiordrummer anschließen und bist also nicht auf die Sounds vom Roland angewiesen.

Guter Punkt. Check mal, was für viele super tolle Sounds es in der virtuellen Welt für verhältnismäßig extrem wenig Geld gibt. Damit macht e-Drummen Spaß. Viel mehr als meineserachtens auf einem pappig klingenden A-Set mit DrumTecPro-MeshHeads und schrecklich dünn zischelnden LowVolume Cymbals, ganz zu schweigen von was Ausgestopftem/Totgedämpftem. ;) Und Schallpodest bauen! A-Getrommel jedenfalls lauter als e-Geklapper und oft der Grund für Nachbarschaftstreit; würde ich also gar nicht erst versuchen.

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12

Freitag, 21. Dezember 2018, 21:26

Viel mehr als meineserachtens auf einem pappig klingenden A-Set mit DrumTecPro-MeshHeads und schrecklich dünn zischelnden LowVolume Cymbals

Das habe ich auch mal probiert, aber ich hatte irgendwann keine Lust mehr auf das konfigurieren oder erst den Rechner einzuschalten bevor ich spielen kann. Die Lösung mit den Meshheads und den L80 gefällt mir persönlich besser. So verschieden sind eben die Anforderungen und Geschmäcker :D

Nick74

aka Martin6

  • »Nick74« ist männlich

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13

Freitag, 21. Dezember 2018, 21:45

erst den Rechner einzuschalten bevor ich spielen kann

Bei einem modernen, leistungstarken, dedizierten Audio-Rechner-System ist das heutzutage ein Sache von meist nicht viel mehr als 'ner halben Minute bis alles hochgefahren und geladen ist (selbst gigabyteweise Sample-Material!). Beim Konfigurieren kann man sich als Neuling auch professionell helfen lassen bzw. erstmal alles konfigurieren lassen. Ist insgesamt dann komplett stressfrei und auch preiswerter und komfortabler, als man denkt, besonders wenn man dann sehr bald den unglaublichen Mehrwert im Vergleich zu den Modulsounds checkt und zu schätzen weiß. ;)

Rampen

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14

Samstag, 22. Dezember 2018, 00:45

In der Tat, ich habe gerade mal gestoppt, wie lange mein Mac Mini braucht um aufzuwachen und BFD mit meinem Lieblingspreset zu laden: exakt 30 Sekunden, von denen knapp die Hälfte für die Eingabe des Passworts und das Rumklicken mit der Maus draufgeht. In der Zeit habe ich mich hingesetzt, meinen Kopfhörer aufgesetzt und die Sticks geschnappt.
Nix da.

faenger

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  • »faenger« ist männlich

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15

Samstag, 22. Dezember 2018, 21:03

Nabend.

Ich kann hier vielen Argumenten beiwohnen. Allerdings ist meine persönliche Meinung aufgrund dem was du geschildert hast, nimm ein E-Drum. Ja, es nicht und wird nie ein A-Set sein. Aber auch nur Soundtechnisch. Mit Software kommst du nah dran! Spielgefühl, Ich spiele regelmäßig A und E, unterstreiche Ich nur bedingt. Ich bin nicht der Meinung das Ich mir irgendwas "versaue", jedenfalls kam es mir bislang nicht so vor. Am E spiele ich ausschließlich 3-lagige Meshheads. Ich muss dazu sagen dass sie mir einfach besser liegen wie 2-lagige. Es fühlt sich besser an und auch hier kannst du mit der Spannung des Heads noch ein wenig spielen um deine Bedürfnisse zu erfüllen. Man muss beim E allerdings etwas Aufpassen, weil auch die Spannung der Heads Einfluss auf die Triggereigenschaften haben. Auch ist es in der Tat so, je größer der Kessel beim E, desto schwieriger bekommst du je nach Trigger gescheite Ergebnisse! Hier ist dann ein Punkt wo es auch ins Geld gehen kann. Ich habe gute Erfahrungen mit Drum Tec, Jobeky und Recycle Drums Triggern gemacht ( bei meinem Recycle Drums Trigger kommt der Kegel von R-Drums ). Bei den genannten bekommst du vernünftige Umbausätze ( bei Drum Tec nur fertige Sets, oder DDT Trigger ). Aktuell habe Ich auch einen Kessel mit Wronka Triggern. Hier kämpfe Ich allerdings momentan ein wenig...

Zu den Dimensionen, ein weiterer Punkt um das A-Set umzubauen. Hier hast du deine bekannten Abstände! Es ist nämlich, jedenfalls war es bei mir so, das Ich mich auch erst wieder zurecht finden musste. Am A-Set habe Ich 10,12,14,16 und am E 10,10,12,12. War nicht so schön, habe daher einfach mal den Zollstock bemüht und grob die mitten ausgemessen und mein E dann so positioniert wie das A. Ist natürlich etwas Luft zwischen den Kesseln, sieht nicht unbedingt schön aus, aber funktioniert.

Daher, nimm dein China Set und ein gewisses Budget und bau es um. Wenn du keinen Bock auf einen Externen Raum, Kellerumbau oder ähnliches hast bist du damit bestens bedient. Einen A-Kessel mit Meshheads umzubauen und Low Noise Becken zu nutzen ist auch nichts anderes wie ein E-Drum. Ausser das der Trigger fehlt.... Zum Sound, lass dir ein gewisses Budget für Software Drumming, wirst du nicht bereuen!

Gruss

T120

Mitglied

Registrierungsdatum: 3. Juli 2018

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16

Samstag, 22. Dezember 2018, 21:39

Willkommen im Club der Wiedereinsteiger. Ich 42, habe vor 8 Monaten das Gleiche durch. Hin und her überlegt ob A oder E-Set. Für das E-Set entschieden und schon nach 3-4 Monaten festgestellt, dass das nix ist. So gerne ich dir das "Für" eines E-Set geben würde (weil ich das damals auch wollte) so sehr muss ich dir zu einem A-Set raten. Ist nicht im Ansatz zu vergleichen. Leider....

Ich wusste doch damit bin ich nicht allein... Hast Du auch Kinder mit in der ÜBerlegung drin gehabt? Welches E-Set war deins?



Ich hatte mir ein Roland TD11K gebraucht besorgt. Es gab Sachen die mich und leider auch die Familie gestört haben.

1. Die Gummipads und auch das Kickpad ist weit entfernt von leisem Spiel. das geklackere auf den Gummipads war im gesamten Haus zu hören und auch das Kickpad durchdrang gerade mit DoubleBass die abendliche Ruhe im Haus. Meine Frau hat gestreikt.
D.h. wenn E-Drum, dann nur komplett mit Meshheads, wenns um die Laustärke geht.
2. Das ganze E-Drum war für mich mit meinen 1,90m (Langbeiner) viel zu klein. Keine Chance das vernünftig auf meine Größe einzustellen.
3. Das Kickpad hatte ein echt bescheidenen Rebound. Hier musste ich auf dem A-Set wie nochmal komplett anfangen.
4. Das komplette Feeling auf dem "Spielzeug", mit den kleinen Pads hat mir einfach nicht gelegen - ich kam damit nicht klar.

Ich habe es jetzt noch nicht wieder verkauft, trotz dass ich nun ein A-Set habe. Genau wegen der Kids. Ich hoffe, dass einer der beider vielleicht mal Lust bekommt. Dann kann man Ihm das E-Drum für den Anfang sicherlich hinstellen.

gaschi

Mitglied

  • »gaschi« ist männlich

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Wohnort: Idstein

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17

Samstag, 22. Dezember 2018, 23:46

Hallo demjansein,

bin 66 Jahre, Wiedereinsteiger seit 18 Jahren und habe angefangen mit A-Set Sonor 3000 Maserbirke und Paiste 602 Cymbals und Altherrenband. Aus Neugier ein Supermarkt E-Drum gekauft und mit den Sounds und Gummipads gespielt ( Doppeldeutig : Spiel gespielt und Instrument gespielt ). Mich hat fasziniert die Möglichkeiten der Sounds und die Lautstärke zu regulieren. Ich lasse jetzt mal die Argumentationen der A-Set Spieler, mit Können kann man auch leise auf einem A-Set spielen und der Sound ist Scheiße und die Gummipads prellen, außen vor, denn bei Billigdingens liegen sie richtig. Manchmal vergessen sie aber, daß der Sound eines normalen A-Sets ohne entsprechende Mikrofonabnahme und Mischpult und Bearbeitung sich ebenfalls Scheiße anhört. Siehe diverse Threats über bessere Mikrofonierung etc..
Kurzum, über Meshheads, Umbau kleiner, schicker A-Sets mit qualitativ guten Triggersystemen, über Roland TD-30 zu TD-50, guten Hihats VH-13, der neuen digitalen Roland Snare und Ride Becken und excellenter Wiedergabesysteme habe ich jetzt vier Sets bei drei Bands und transportiere nur noch mein Modul.
Ein spieltechnischer Unterschied von E-Set zu dem A-Set bei meinem Schlagzeuglehrer ist marginal. Mit dem Modul muß man sich lange Zeit beschäftigen, ggfls. neue Sets laden, mischen und bearbeiten . Das Dynamikgequatsche ist halbwegs ignorant, wenn ich mit einem guten Modul nicht umgehen kann, erzeugt es keine gute Dynamik, aber es geht bishin zu Jazz. Das Reboundgequatsche ist von Unwissenden. Bei den Mesheads ist die Kesselgröße egal, man spannt sie so, wie sie einen angenehmen Rebound haben. Ein A-Set Standtom kann, wenn man einen guten Sound hat so lasch sein, daß es den Stick festsaugt. Bei der Basspauke ist es entsprechend. Alles eine Frage wie intensiv beschäftige ich mich dem Thema und wie finde ich Lösungen. Habe ich gute Meshheads , gute Triggersysteme, variables Modul ( um den UltrabessersoundviaKabelLaptopFreaks entgegen zu halten, wenn ich nur Vorgefertigtes abrufe ist es nicht meins).
Ich verweise hier nur an die seitenlangen A-Set Threats, oh, welches Ride klingt gut, oh meine Fußmaschine hinkt, welche Snare für meinen Musikstil. Genauso ist es beim E-Set. Gute Komponenten gutes Spielgefühl, = Spielfreude.
Trotz der Threats " oh je, E-Drum nicht leise, macht pock pock und Bassklack stört Nachbar und Hausfrieden. Klar, wenn ich wo draufhaue entsteht Schall und ein E-Drum klick-klick klack-klack ist nicht leise, aber in ner Band wo die Saitenquäler immer am Master schrauben, von wegen ich hör mich net, ist es ganz nett sagen zu können, wenn die Gitarreros meckern sie hören deine Drums nicht : dreht euch doch runter !
( Hihi, ich könnte natürlich auch an meinem Master drehen und sie einfach wegpusten )
Résumé : Ich kann A und E. Das sagt nichts über mein Drumkönnen aus. Ich bevorzuge E als eigenes Instrument und als hervorragende Alternative mit all den Variablen das es mir bietet und habe meinen Sound gefunden. ABER billig is nicht und vorkonfektioniert auch nicht.
Auch ein 10.000 Euro A-Set weckt Bedürfnisse zu neuen Komponenten und ist niemals fertig und zufriedenstellend. :thumbup:

Und jetzt zu demjansein, wenn Dein altes A-Set kreußlig aussieht, abgewrakt ist, gammlig ist, bau es nicht zu E-Set um, schmeiss es weg. Such Dir was schnuckeliges, gebrauchtes billiges, kleines, transportables, leicht zu aufbauendes. Fang klein an, peu à peu, Snare Tom, Tom, Bass, freue Dich über Deine neue Errungenschaft, informiere dich über sehr gute Triggersysteme ( kein Geld zweimal ausgeben ) zum Einbau, gutes Modul, schicke Kabel, beste HiHat ( ganz wichtig für Spielfreude ) und bau es Dir zusammen. Und, kein Modul wird Dich zufriedenstellen, wenn Du es nicht personalisierst über Erweiterungen und neue Sets.

Grüßle Christian

Dieser Beitrag wurde bereits 16 mal editiert, zuletzt von »gaschi« (23. Dezember 2018, 01:09)


Modmc.mod

ist mc.man ist

  • »mc.mod« ist männlich

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18

Dienstag, 25. Dezember 2018, 10:18

Wenn es um Fragen geht, ob man besser ein A-Drum oder ein E-Drum wählen sollte, kann man dies prima hier weiter diskutieren.

Dem TS ging es nur um das E-Drum, daher habe ich das herüberkopiert.

Frohe Weihnachten
Uli
Gruß mc.mod

demjansein

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  • »demjansein« ist der Autor dieses Themas

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19

Mittwoch, 26. Dezember 2018, 08:14

Hallo und frohe Weihnachten!

Vielen Dank für alle Eure Hinweise, Tips und Meinungen. Ich find alle sehr interessant und hilfreich, da ich keine Ahnung von E-Sets, keine Ahnung von Triggern und keine Ahnung von Mesh-Fellen habe, außerdem nicht auf dem Stand der Technik bin und früher nur A-Set gespielt habe. Meine Vorgabe ist aber letztendlich: E-Drums für zuhause im Reihenhaus mit lieben Nachbarn, die teilweise Schichtarbeit machen und deshalb auch mal tagsüber schlafen wollen. Wir nehmen unter den Nachbarn viel Rücksicht aufeinander und das will ich nicht Schießbudenstyle über den Haufen werfen.

Ich hab mir auch mein altes China-A-Set noch mal genau angeschaut. Das geht zwar optisch noch... aber eigentlich ist alles daran schlimm und nix war hochwertig. Die Folie, die Hardware, die Felle und die Becken sind grausig. Aus heutiger Sicht versteh ich nicht, dass ich das nicht gemerkt habe. Geld war halt immer knapp. :) Das Teil werd ich wohl verkaufen bzw. spenden. Deshalb fällt auch die Mesh-Variante mit Low-Volume-Becken flach. Auch wenn ich das für die Zukunft weiter beobachten werde. Auch Triggern ist deshalb keine Marschrichtung die ich gehen möchte.

Deshalb: E-Drums! Ich befürchte, dass man hier viel Geld ausgeben muss, um zufrieden zu sein. Aber das werde ich mir Stück für Stück erarbeiten.


Vielen Dank für Dein längeres Posting, Christian. Das war ein gut geschriebener Volltreffer und hat mich in eine Richtung gebracht, die ich noch gar nicht auf dem Schirm hatte: Klein anfangen und nach und nach ausbauen!

bin 66 Jahre, Wiedereinsteiger seit 18 Jahren und habe angefangen mit A-Set Sonor 3000 Maserbirke und Paiste 602 Cymbals und Altherrenband. Aus Neugier ein Supermarkt E-Drum gekauft und mit den Sounds und Gummipads gespielt ( Doppeldeutig : Spiel gespielt und Instrument gespielt ). Mich hat fasziniert die Möglichkeiten der Sounds und die Lautstärke zu regulieren. Ich lasse jetzt mal die Argumentationen der A-Set Spieler, mit Können kann man auch leise auf einem A-Set spielen und der Sound ist Scheiße und die Gummipads prellen, außen vor, denn bei Billigdingens liegen sie richtig. Manchmal vergessen sie aber, daß der Sound eines normalen A-Sets ohne entsprechende Mikrofonabnahme und Mischpult und Bearbeitung sich ebenfalls Scheiße anhört. Siehe diverse Threats über bessere Mikrofonierung etc..
Kurzum, über Meshheads, Umbau kleiner, schicker A-Sets mit qualitativ guten Triggersystemen, über Roland TD-30 zu TD-50, guten Hihats VH-13, der neuen digitalen Roland Snare und Ride Becken und excellenter Wiedergabesysteme habe ich jetzt vier Sets bei drei Bands und transportiere nur noch mein Modul.
Ein spieltechnischer Unterschied von E-Set zu dem A-Set bei meinem Schlagzeuglehrer ist marginal. Mit dem Modul muß man sich lange Zeit beschäftigen, ggfls. neue Sets laden, mischen und bearbeiten . Das Dynamikgequatsche ist halbwegs ignorant, wenn ich mit einem guten Modul nicht umgehen kann, erzeugt es keine gute Dynamik, aber es geht bishin zu Jazz. Das Reboundgequatsche ist von Unwissenden. Bei den Mesheads ist die Kesselgröße egal, man spannt sie so, wie sie einen angenehmen Rebound haben. Ein A-Set Standtom kann, wenn man einen guten Sound hat so lasch sein, daß es den Stick festsaugt. Bei der Basspauke ist es entsprechend. Alles eine Frage wie intensiv beschäftige ich mich dem Thema und wie finde ich Lösungen. Habe ich gute Meshheads , gute Triggersysteme, variables Modul ( um den UltrabessersoundviaKabelLaptopFreaks entgegen zu halten, wenn ich nur Vorgefertigtes abrufe ist es nicht meins).
Ich verweise hier nur an die seitenlangen A-Set Threats, oh, welches Ride klingt gut, oh meine Fußmaschine hinkt, welche Snare für meinen Musikstil. Genauso ist es beim E-Set. Gute Komponenten gutes Spielgefühl, = Spielfreude.
Trotz der Threats " oh je, E-Drum nicht leise, macht pock pock und Bassklack stört Nachbar und Hausfrieden. Klar, wenn ich wo draufhaue entsteht Schall und ein E-Drum klick-klick klack-klack ist nicht leise, aber in ner Band wo die Saitenquäler immer am Master schrauben, von wegen ich hör mich net, ist es ganz nett sagen zu können, wenn die Gitarreros meckern sie hören deine Drums nicht : dreht euch doch runter !
( Hihi, ich könnte natürlich auch an meinem Master drehen und sie einfach wegpusten )
Résumé : Ich kann A und E. Das sagt nichts über mein Drumkönnen aus. Ich bevorzuge E als eigenes Instrument und als hervorragende Alternative mit all den Variablen das es mir bietet und habe meinen Sound gefunden. ABER billig is nicht und vorkonfektioniert auch nicht.
Auch ein 10.000 Euro A-Set weckt Bedürfnisse zu neuen Komponenten und ist niemals fertig und zufriedenstellend. :thumbup:

Und jetzt zu demjansein, wenn Dein altes A-Set kreußlig aussieht, abgewrakt ist, gammlig ist, bau es nicht zu E-Set um, schmeiss es weg. Such Dir was schnuckeliges, gebrauchtes billiges, kleines, transportables, leicht zu aufbauendes. Fang klein an, peu à peu, Snare Tom, Tom, Bass, freue Dich über Deine neue Errungenschaft, informiere dich über sehr gute Triggersysteme ( kein Geld zweimal ausgeben ) zum Einbau, gutes Modul, schicke Kabel, beste HiHat ( ganz wichtig für Spielfreude ) und bau es Dir zusammen. Und, kein Modul wird Dich zufriedenstellen, wenn Du es nicht personalisierst über Erweiterungen und neue Sets.

Grüßle Christian
Ich werde also ein E-Set aus hochwertigen gebrauchten Teilen zusammenstellen und nur mit Bass, Snare und Hihat anfangen und dann nach und nach ausbauen. Momentan denke ich an eine drum-tec-Snare, eine Roland TD-11-Modul für den Anfang um Erfahrungen zu sammeln, ein Roland KD-9(?) und ein Roland VH-11(?) Alles viel eher gebraucht als neu.

Grüßle
Jan

noPsycho

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20

Mittwoch, 26. Dezember 2018, 09:46

Das ist immer ein guter Ansatz, sich die Dinge nach und nach zu kaufen. Dann weiß man auch, was man wirklich braucht und hat am Schluss kein E-Drum von der Stange, sondern bist ein Custom-Edrummer. :D


Wenn du ein bisschen handwerklich begabt bist, würde ich die Tompads selber bauen. Die so viel gepriesene Triggertechnik von Roland und Co. ist zunächst nichts anderes als für ein paar Cent Plastik, Schaumstoff und Piezos. Der Schaumstoff und das Plastik haben nur die Aufgabe, die Piezos an der richtigen Stelle mit dem richtigen Druck gegen das Meshhead zu drücken.

Ein Beispiel: ein 10" oder 12" Kessel eines einfachen Sets wie das Tama Swingstar oder anderer günstiger Markenserien bekommt man schon ab ca, 40 - 50 Euro. Das ist bereits die Grundlage für zwei Pads, wenn man sich an die Säge damit traut. Mit Ständern, Tomhalterungen, Meshheads, Schaumstoff (Moosgummi), Triggerhalterungen kommst du so auf maximal 50 Euro pro Stereopad.

Dein altes Chinaset könnte da ein gute Basis sein. Die Bassdrum würde ich allerdings für eien Umbau nicht einsetzen.

Als Ende der 90er Jahre die Meshheads auf den Markt kamen und Roland die V-Drums mit dem TD-10 erfunden hat, habe viele ihre Sets umgebaut. Vor allem aus dieser Zeit stammen die Erfahungen mit den negativen Triggereigenschaften großer Meshheads. Heute macht das kaum noch einer, auch weil wir es ausprobiert haben und hier zu Zeiten kommuniziert haben, als es noch kaum Erfahrungen dazu gab. Um den akustischen Spieleigeschaften näher zu kommen, wurden dann mit der Zeit immer weniger A-Drums umgebaut, sondern Pads gebaut und die Meshheads mehrlagig

Ob das TD-11 dazu so gut geeignet ist, weiß ich allerdings nicht, weil ich keine Erfahrung mit Kabelpeitschen habe. Da wäre ein gebrauchtes TD-12, TD-20 wegen der einzelnen Aus- und Eingänge vermutlich besser.

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Eines muss ich mal in eigener Sache loswerden. Man kann sich ja über alles unterhalten, aber eine persönliche Diffamierung wie "Unwissende" gehören hier nicht hin. Wer andere Experten in einem Fachforum als Unwissende bezeichnet hält sich ja wohl für Wissend. Das tun Sekten auch. Wenn man so verblendet ist, dass man das Wissen nur für sich selbst gepachtet hat, sollte man nicht diskutieren sondern marschieren. Irgendwen gibt es immer, den man da hinterher laufen kann.

Und wer meint, dass ein A-Set ohne Mikros nicht klingen kann, kann es auch mit Mikros nicht vernünftig zum klingen bringen. Man sollte seine Fähigkeiten hier bitte nicht einfach verallgemeinern. Es ist ja nicht so, dass das, was einer nicht kann, automatisch jeder nicht kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »noPsycho« (26. Dezember 2018, 09:56)


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