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Elisa22

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1

Montag, 31. Dezember 2018, 11:44

E-Drums bis 500 €

Hallo,
ich hoffe, mir kann jemand weiterhelfen. Ich bin absoluter Laie und habe keine Ahnung von Drums – das nur vorneweg ;).

Wir möchten zusammenlegen und einem Freund, der ca. 20 Jahre lang Schlagzeug gespielt hat, ein E-Drum-Set zum Geburtstag schenken. Unsere finanziellen Mittel sind begrenzt, daher soll es möglichst nicht mehr als 500 € kosten. Mir ist natürlich bewusst, dass hier massive Abstriche notwendig sind und richtig gute Sets weit über 1000 Euro kosten. Es geht darum, dass besagter Freund seit einigen Jahren in einer Stadtwohnung wohnt und dort keine Gelegenheit mehr hat, Schlagzeug zu spielen. Ziel ist es also letztlich, ihm die Möglichkeit zu "schenken", wieder ein bisschen zu üben. Einen Gutschein, den er dann selbst aufstocken kann, möchten wir nicht schenken. Diverse Gespräche mit Fachverkäufern von Thomann, Kirstein etc. haben mir nicht wirklich weitergeholfen. Die eine Seite sagt, dass z. B. das Millenium MPS-750 seinen zweck durchaus erfüllt und auch gute Drummer damit Spaß haben können. Die andere Seite rät komplett von Sets unter 1000 Euro ab.
Die Alternative lautet: Entweder ein Set um die 500 Euro oder gar kein Set.

Ich bin total unsicher und hoffe sehr, dass ihr mir weiterhelfen könnt. Gibt es Sets im genannten Preisrahmen, die ihr empfehlen könnt? Hat jemand ganz konkret Erfahrung mit dem Millenium MPS-750 oder auch mit dem X-Drum DD-530?
Ist es wirklich so, dass ein guter Drummer mit diesen Sets nichts anfangen kann?
Ich bin dankbar für jegliche Hilfe/Tipps/Anregungen!
Liebe Grüße
Elisa

Dicker Bub

Mitglied

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2

Montag, 31. Dezember 2018, 12:33

Die Alternative lautet: Entweder ein Set um die 500 Euro oder gar kein Set.

Dann gar kein Set. Insbesondere nicht in einer Stadtwohnung.
Gretsch, Ludwig und Toontrack beherrschen mein Leben!

Elisa22

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3

Montag, 31. Dezember 2018, 12:39

Danke für die Antwort. Meinst du, dass ein E-Drum-Set auch für eine Stadtwohnung zu laut ist?
Und kannst du das vielleicht etwas ausführen, warum dann lieber gar kein Set?

Dicker Bub

Mitglied

Registrierungsdatum: 16. Juni 2009

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4

Montag, 31. Dezember 2018, 12:52

Für unter 500 EUR kommt kein Spaß auf - und in einer Stadtwohnung wird regelmäßig der Schall, der durch das Drumset in den Boden abgeleitet wird, zu viel Lärm für die Nachbarn entstehen.
Gretsch, Ludwig und Toontrack beherrschen mein Leben!

Gsälzbär

Hybriddrummer

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5

Montag, 31. Dezember 2018, 12:58

Du hast die Klackergeräusche auf den Pads und den Trittschall der Fußpedale. Diese können sich je nach Qualität des Hauses mehr oder weniger stark übertragen. Sie lassen sich durch Teppich und /oder Podeste nochmals reduzieren.
Meine Meinung zu diesem Thema:
Wenn ich mir als Schlagzeuger ein E-Set in die Wohnung stelle, noch etwas zur Lärmreduktion beigetragen hab und mich an die Ruhezeiten halte reicht es, hab ich genug guten Willen gezeigt. Sollten sich dann noch Nachbarn über den "Lärm" beschweren würde ich mir für 2 Wochen ein A-Set ausleihen.

Als Tipp für ein E-Set sollte das hier gehen. Hat ne recht gute Review im Nachbarforum bekommen. Liegt leider rd. 200€ über dem Budget.
Gruß Gerd
Beer is cheaper than therapy!

Elisa22

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6

Montag, 31. Dezember 2018, 13:04

Hallo Gerd,
ich danke dir für deine Antwort und den Tipp. Worin unterscheidet sich denn das von dir angegebene Set z. B. vom Millenium MPS-750? Bei Letzterem gefällt mir gut, dass es Meshes (?) hat.

Ich bin so unsicher. Ich verstehe auch noch nicht ganz, warum die günstigeren Sets für einen geübten Schlagzeuger komplett ungeeignet sind? Ein guter Drummer kann doch theoretisch auch mit einem "schlechteren" A-Set spielen, wenn es nicht um Auftritte oder Aufnahmen geht? Warum ist das bei einem E-Set anders?

Was ist z. B. konkret am MPS-750 "schlecht"?
Wahrscheinlich sind meine Fragen ziemlich "blöd", bitte seht es mir nach, ich kenne mich nicht aus und versuche, eine Entscheidung zu treffen ... Die unterschiedlichen Aussagen von den Fachhändlern verwirren dabei zusätzlich ...

Liebe Grüße
Elisa

faenger

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7

Montag, 31. Dezember 2018, 13:54

Hallo Gerd,
ich danke dir für deine Antwort und den Tipp. Worin unterscheidet sich denn das von dir angegebene Set z. B. vom Millenium MPS-750? Bei Letzterem gefällt mir gut, dass es Meshes (?) hat.

Ich bin so unsicher. Ich verstehe auch noch nicht ganz, warum die günstigeren Sets für einen geübten Schlagzeuger komplett ungeeignet sind? Ein guter Drummer kann doch theoretisch auch mit einem "schlechteren" A-Set spielen, wenn es nicht um Auftritte oder Aufnahmen geht? Warum ist das bei einem E-Set anders?

Was ist z. B. konkret am MPS-750 "schlecht"?
Wahrscheinlich sind meine Fragen ziemlich "blöd", bitte seht es mir nach, ich kenne mich nicht aus und versuche, eine Entscheidung zu treffen ... Die unterschiedlichen Aussagen von den Fachhändlern verwirren dabei zusätzlich ...

Liebe Grüße
Elisa
Hi.

Also wenn, dann nimm das Fame. So auf den erstes Blick hatte vor vielen Jahren auch mal so ein Modul, allerdings von Millenium. Sieht daher ganz nach Medeli Komponenten aus. Zu meiner Zeit war es aber noch so das die Hi Hat wirklich sehr schlecht war, da keine Zwischenstufen. Auch das Ride ließ sich nicht vollumpfänglich nutzen, die Bell ging nicht. Habe mir gerade aber das verlinkte vom Gsälzbär angeschaut, da ist auch ein Produktvideo was erstmal keinen schlechten Eindruck macht. Die Becken sehen genauso aus wie die welche ich mal hatte. Werden unter anderem auch von Pearl, Alesis und anderen genutzt. Auch sieht man im Produktvideo des Fame auch das Getrommel, womit wir wieder bei einem von dir angesprochenen leidigen Thema wären. Ich glaube nicht das der Trommler in dem Video auf einem A-Set anderes oder schlechter/besser Trommelt. Zu dem Thema schaue ich mir häufig Videos von Ralf Schumacher an, der trommelt auf den Videos von Drum Tec. Es gibt aber auch Videos wo er auf nem A-Set trommelt. Ehrlich, ich finde beides geil!

Andere Möglichkeit, wirklich nen Gutschein schenken, oder halt das bare Geld mit der Bitte ein Schlagzeug zu kaufen. Könnt ihr ja dann alle zusammen machen. So kann er selber antesten und das für ihn geeignete mit eurer Hilfe kaufen. Entweder nur mit Euerm Budget, oder er legt was drauf.

Gruß

Elisa22

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8

Montag, 31. Dezember 2018, 14:17

Danke auch für deine Antwort! Ihr helft mir sehr weiter.

Ich werde das Fame mal näher ins Auge fassen, vielleicht find ich ja noch jemanden, der mitzahlt... Im gleichen Preissegment habe ich noch das Roland TD-1 DMK gefunden: https://www.hieber-lindberg.de/Roland-TD…okaAjopEALw_wcB
Was sagt ihr dazu?

Drummer2010

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  • »Drummer2010« ist männlich

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9

Montag, 31. Dezember 2018, 14:37

Vielleicht meldet sich noch Nick74 (oder du schreibst ihm ne PN) hier, der hat aus meiner Sicht viel Erfahrung, auch weil er auf E-Sets unterrichtet.

Von ihm wurde hier schon öfter dieses Fame hier empfohlen, das auch in dein Budget fällt:

Fame DD-6500 E-Drum Set Schlagzeug w/Mesh Heads

Ist eine Stufe unter dem DD-One, soll aber für den Preis lt. seiner Aussage sehr zu empfehlen sein.

Aus vielen anderen Threads - ähnlich dem deinen - wird aber im Zusammenhang mit E-Drum und "leises Spielen in Mietwohnungen" immer wieder auf den Trittschall, verwiesen, der ist nicht zu vernachlässigen (hatten ja auch schon andere hier erwähnt).

Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung....

LG Ferdl
"Bei Facebook eine große Anzahl Freunde oder Likes zu haben, ist wie bei Monopoli reich zu sein." (AAXplosion) :thumbsup:

Beeble

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10

Montag, 31. Dezember 2018, 14:52

Meine Meinung:
Wenn der beschenkte selbst den Wunsch geäußert hat das er gerne ein Edrum hätte, dann sollte man schon über ein bestimmtest Modell reden, vielleicht hat er ja mal was geäußert?
Falls das einfach nur eine gut gemeinte Geste wird ohne zu wissen ob er da überhaupt Spass dran hat, wird es einen ähnlichen Effekt haben wie wenn man jemandem ein Bild fürs Wohnzimmer schenkt
ohne seinen Geschmack zu kennen.
Dieser Beitrag beinhaltet gefährliches Halbwissen!

migru

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11

Montag, 31. Dezember 2018, 15:42

Sollte sich herausstellen, dass ein E-Drum doch keine so gute Idee war: bei den großen Versandhäusern kann man es innerhalb 30 Tagen zurückgeben.

Ich hatte das Fame DD-One und war sehr zufrieden (gerade wegen der Meshheads). Ich denke, das Fame DD-6500 (vermutlich baugleich mit dem X-Drum DD-530) wird nicht schlechter sein.

Gruß
Michael

Elisa22

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12

Montag, 31. Dezember 2018, 15:56

Ich danke euch sehr für eure Antworten. Das Millenium schließe ich jetzt erstmal aus – außer es kommt noch jemand, der es explizit empfehlen kann.

Die beiden von FAME gefallen mir gut, auch das One wäre noch machbar, wenn alle noch was drauflegen. Das ist dann aber preislich absolute Obergrenze.
Worin besteht denn der Unterschied zwischen dem One und dem DD-6500 genau?

Würdet ihr sagen, dass auch ein guter Drummer mit den beiden Freude haben kann?

Und kennt jemand das genannte Roland: https://www.hieber-lindberg.de/Roland-TD…okaAjopEALw_wcB
Ist das eher "besser" oder "schlechter" als die beiden von Fame?

Ich weiß, ich verlange euch hier einiges ab in Hinsicht auf "Pauschalaussagen", aber anders kann ich keine Entscheidungsgrundlage finden.

Bzgl. Trittschall: Wenn man ein Podest baut und das entsprechend isoliert – ist es dann trotzdem noch sehr laut für die (unteren) Nachbarn? Spielen würde er mit Kopfhörern.

Nick74

aka Martin6

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13

Montag, 31. Dezember 2018, 16:10

Von ihm wurde hier schon öfter dieses Fame hier empfohlen, das auch in dein Budget fällt:

Fame DD-6500 E-Drum Set Schlagzeug w/Mesh Heads

Ok, bin da. Hier nochmal die letzte Hilfestellung des Jahres mit besonders viel Mühe :D : Ja, ich würde entweder das DD6500 oder das genannte Millenium nehmen. Die vermeindlich tolle Hihat auf Ständer vom teureren DD-One ist sehr schrecklich, obwohl sie im Gegensatz zu den unter-500Klüsen-Sets eine Midi-ControllerPedal-Positions-Range generiert, von daher würde ich bei den günstigen Sets bleiben. Es handelt sich sowieso allseits nur um Mono-Hihat-Pads und drauf gesch...: Hihat geht für's e-Drummen mit Medeli-Kram auch erstmal durchaus zweistufig klar (closed-open); da muß man halt für den Anwendungsfall "Hihatzwischenstufen", der klanglich sowieso nicht immer taugt, Abstriche machen.

Vorteile Fame DD6500: BassDrum-Pad ist auch ein Mesh-Pad und somit wesentlich leiser, als das Gummi-Pad vom Millenium (Wohnung, Trittschall). Es hat zusätzlich zum heutzutage üblichen USB-Midi-Out noch 5-Pol Midi-Out und sogar -Midi-In.
Das Fame hat ein besonders doofes Hihat-Pads; so'n Wabbel-Ding, was nur am Rand angeschlagen ohne Ausfälle triggert. Dies würde ich mit einem dem linken Crash-Cymbal-Pad austauschen (als Mono-Crash geht das Wabbel-Pad klar).

Vorteile Millenium: zusätzliches 3-Zonen-Ride-Cymbal-Pad, alle Pads 10 Zoll (beim Fame ist nur das Snare-Pad ein 10er und alle Toms 8er, obwohl MusicStore fälschlicherweise auch das Snare-Pad als 8er angibt).

Das X-Drum hat als einzigen Unterschied zum Fame auch ein 10 Zoll FloorTom-Pad, ansonsten ist es komplett baugleich.

Zu den emulierten Akustik-Schlagzeug-Modul-Sounds (egal welches Medeli-Modul) kann man nur sagen, daß sie natürlich generell künstlich und machinegunning klingen und bald so nerven, daß man normalerweise schnell Sampler (z.B. vom Rechner) triggern wird, wo dann auch mit solchen LowBudget-Kits (eben akustikschlagzeugsoundmäßig) durchaus fett Spaß aufkommen kann (und wo diese Mini-Investition an eDrum-Hardware quasi ihre Stärken ausspielt), von daher ist die Aussage
Für unter 500 EUR kommt kein Spaß auf
meineserachtens falsch.

Und für die Whg. Schallpodest bauen nicht vergessen!

Also wenn, dann nimm das Fame. So auf den erstes Blick hatte vor vielen Jahren auch mal so ein Modul, allerdings von Millenium. Sieht daher ganz nach Medeli Komponenten aus.
Ist absolut alles Medeli! ;)

Guten Rutsch euch allen!

Elisa22

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14

Montag, 31. Dezember 2018, 16:21

Hallo Nick,
vielen lieben Dank, dass du dich noch äußerst.

Ich muss jetzt mal noch eine ganz blöde Frage stellen: Was ist "Medeli"? ?(
Das Fame DD-6500 ist von allen genannten das günstigste. Dass es zusätzlich auch noch recht "leise" ist, erachte ich natürlich als großen Vorteil. In diesem Sinne tendiere ich zu diesem Modell, wenn das teurere Fame One und auch das Millenium keine wirklichen Vorteile dazu bieten.

Ist beim Fame DD-6500 auch die Latenzzeit gut? Ich habe gelesen, dass sie unter 10 ms sein soll.



Fällt es denn sehr ins Gewicht, dass die Pads kleiner sind?
Zum Roland hat sich jetzt noch niemand geäußert – ich nehme an, dass das eher "raus" ist?
Nick, du bist ja Schlagzeuglehrer. Daher ganz direkt gefragt: Hättest du kein E-Drum und würdest das Fame D-6500 zum Geburtstag bekommen, würdest du dich freuen und könntest damit auch ordentlich arbeiten?

Für die Wohnung würden wir auf jeden Fall so ein Podest bauen, um den Trittschall zu reduzieren. Wenn man das macht, würdet ihr dann sagen, dass man in der Wohnung spielen kann, ohne obdachlos zu werden?
Tausend Dank für eure Hilfe, ich weiß das wirklich sehr zu schätzen!!!

Nick74

aka Martin6

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15

Montag, 31. Dezember 2018, 16:30

Roland TD-1DMK:
Set nicht erweiterbar durch zusätzliche Pads, schrecklich kleine Pads (6 Zoll FloorTom!), auch die Beckenpads klein aber zumindest dual (2 Zonen), Tom-Pads nur mono, wenig Modulklänge (und die sind auch nicht viel angenehmer als bei Medeli), Modul bietet quasi keine Triggersettings, Bassdrum-Gummi-Pad wird nicht gerade leise sein, da es am Rack befestigt ist.

Elisa22

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16

Montag, 31. Dezember 2018, 16:41

Ich danke dir, Nick!
Das Fame DD-6500 ist also dem Roland TD-1 DMK vorzuziehen?
Im Musikfachhandel wurde mir gesagt, dass ein geübter Drummer z. B. mit dem X-Drum DD530 keine Freude haben wird. Ich frage mich, inwiefern das Fame besser ist ... ?(

Gsälzbär

Hybriddrummer

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17

Montag, 31. Dezember 2018, 16:48

Wenn der beschenkte selbst den Wunsch geäußert hat das er gerne ein Edrum hätte, dann sollte man schon über ein bestimmtest Modell reden, vielleicht hat er ja mal was geäußert?

Diesen Einwand von beeble halte ich für durchaus gerechtfertigt. Habt ihr das geklärt? Es gibt durchaus auch Schlagzeuger die lieber gar nicht spielen bevor sie ein E-Set auch nur anschauen.
Gruß Gerd
Beer is cheaper than therapy!

Elisa22

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18

Montag, 31. Dezember 2018, 17:02

Hallo Gerd,
danke fürs Dran-Erinnern. Hatte vergessen, darauf zu antworten. Entsprechender Drummer hat tatsächlich schon geäußert, gerne ein E-Drum zu haben, einfach, um wieder spielen zu können. Das ist allerdings schon eine Weile her, aber ich glaube nicht, dass sich daran was geändert hat. Über ein konkretes Modell hat er nicht gesprochen. Er hat viele Sachen von Roland, daher wäre das natürlich am besten, aber das einzige, was hier finanziell noch maximal in Frage käme, wäre o. g. TD-1 DMK. Gebraucht finde ich auch nicht wirklich was. Zudem wäre Handel natürlich besser, falls er es doch umtauschen möchte.

Viele liebe Grüße und besten Dank für eure Hilfe.

Nick74

aka Martin6

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19

Montag, 31. Dezember 2018, 17:05

Hallo Nick,
vielen lieben Dank, dass du dich noch äußerst.

Ich muss jetzt mal noch eine ganz blöde Frage stellen: Was ist "Medeli"? ?(
Medeli ist ein China-eDrum-Hardware-Schrott-Hersteller, der aber für so einen Geldbeutel auch mal klargeht / (für den Anfang oder "lowered expectations") klargehen muß. Hauptunterschied zu Roland und Co ist halt, daß die Hardware minderwertiger ist.

Zitat

In diesem Sinne tendiere ich zu diesem Modell, wenn das teurere Fame One und auch das Millenium keine wirklichen Vorteile dazu bieten.
Vorteil DD-One: zusätzliches 3-ZonenRide-Pad, alles 10 Zoll Tom-Pads, ein zusätzliches Tom-pad. Ist insgesamt vom Stellplatz schon durchaus größer. Modul hat Triggereingänge ohne Kabelpeitsche, und es sind natürlich auch mehr Modul-Sound vorhanden (akustik-Drums-emulationsmäßig aber nicht viel wohlklingender)

Zitat

Ist beim Fame DD-6500 auch die Latenzzeit gut? Ich habe gelesen, dass sie unter 10 ms sein soll.
Modul-Sounds kein Problem und auch für Software-Drumming ist's noch ok.

Zitat

Fällt es denn sehr ins Gewicht, dass die Pads kleiner sind?
10 Zoll ist als Tom-Pad zwar angenehm, 8 Zoll tun es aber (vor allem als TomTom-Pads) auch, kleiner ist doof.

Zitat

Nick, du bist ja Schlagzeuglehrer. Daher ganz direkt gefragt: Hättest du kein E-Drum und würdest das Fame D-6500 zum Geburtstag bekommen, würdest du dich freuen
aber voll!

Zitat

und könntest damit auch ordentlich arbeiten?
Ich würde es halt mit meinem e-Drum-Rechner verbinden und dann geht's auch klanglich ordentlich zur Sache, mit allen Vorteilen, die eine Rechner-Einbindung bietet. Bewegungsabläufe üben kann man natürlich auch mit den Modul-Sounds. Musikmachen teilweise für spezielle Musik auch, wenn es nicht gerade A-Drum-Sounds sind, auf die es ankommt, denn so ein Modul hat so einiges an Kram-, Albern- und Elektro-Samples an Board. ;)

seelanne

Alles, was Recht ist.

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20

Montag, 31. Dezember 2018, 17:05

Zum Roland TD 1:

Beim DMK sind die Meshheads bei, dafür klackt das Gummi-Bass-Drum-Pad, was mit herkömmlicher Fussmaschine gespielt wird,sogar ganz erheblich. Für Mietwohnung der Stresstest. Ob da ein Podest hilft, glaub ich nicht. Als Therapie kann man das KT 9 oder KT 10 dazukaufen. Das KT 9 ist extrem leise und gibt’s bei DrumTec derzeit für 139 Euros.

Wahlweise gibt’s das KV mit leisem Pedal, was aber gewöhnungsbedürftig ist. Außerdem hat man dann die Gummi-Pads als Toms, die wiederum laut klacken. Irgendwas ist halt immer.

Die Bedenken hinsichtlich der Pad-Grössen teile ich nur bedingt. Und warum das FloorTomPad größer sein muss, erschließt sich mir ohnehin nicht.

Das TD 1 hat 15 Sets, die bis auf einen absolut tauglich sind. Die 15 Playalongs sind okay, die Coach-Funktion ganz nett. Über Computer ist Drum-Software wie bsp. Superiordrummer anschliessbar, sodass man nicht auf die Rolands-Sounds angewiesen ist.

Fazit: das TD 1 ist ne absolut runde Sache. Wenn man keine zusätzlichen eigenen Sounds kreieren will und auch sonst eher spielen denn tüfteln will, ist mit dem TD 1 genau richtig, wenn man maximal 500-700 Euros ausgeben will.
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