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samuel

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1

Montag, 7. Januar 2019, 18:18

Einsteigerhilfe; Mix und Recording

Liebes Forum

Ich lese mich seit einiger Zeit ins Thema Mixen und Recording ein und versuche, mir einen Überblick über all die Möglichkeiten zu verschaffen. Da die Materie für einen Anfänger sehr komplex ist, hoffe ich auf eure Ratschläge und Know-How.

Was ich gerne machen möchte (laienmässig formuliert):
  • Meine Drums (derzeit 4 Spuren) abgemischt (und "bearbeitet" = EQ?) live über InEars hören
  • Mit meinem Smartphone/externe Quelle den Klick auf meinen InEars wiedergeben und dazu spielen
  • Mein Getrommle aufnehmen und mit einer DAW weiterbearbeiten
  • Später/Reserve: Toms (2-3), Hi-Hat, Bandmitglieder ebenfalls aufnehmen (Git, Bass, Keys, Gesang)

Vorhandes Equipment:
  • Audio-Interface Behringer 1820 UMC
  • Macbook Pro (mit Garageband)
  • Audix DP Squad (Snare, 2 OH, Bass)

Das Behringer Interface habe ich mir mal als Anfang gekauft, um die Spuren mal auf mein Macbook zu bringen und aufzunehmen. Wahrscheinlich wäre ich mit einem Mixer aber vorerst besser bedient gewesen. Bei den Mics habe ich die Audix empfohlen bekommen. Hier war es mir wichtig, dass ich Qualität habe und nicht in ein zwei Jahren wieder was Neues kaufen muss. Nun meine Frage: Was mache ich mit meinen Zielen in Bezug auf das Equipment? Interface verkaufen und ein Mischer mit Interface kaufen? Oder kann ich da irgendetwas ergänzen das Sinn macht?

Wie gesagt ich bin Anfänger und taste mich langsam an die Materie.

Danke & Liebe Grüsse
"If you don't feel it, how do you expect others to do?" (Tony Royster Jr.)

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AAXplosion

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2

Montag, 7. Januar 2019, 19:16

Moin!

Wenn du vorhast später mal eine Band komplett aufzunehmen und allen Musikern einen unabhängigen Monitormix mit 0 Latens zur Verfügung zu stellen, wäre das Behringer XR18 ideal.
Eine brauchbare DAW dazu wäre nicht verkehrt.
Cubase 10 z.B.
Die Artist Version reicht da erstmal aus.

In der Zwischenzeit kannst aber mit deinem Interface wunderbar aufnehmen und Erfahrung im Mixen sammeln.
Gibt dazu auch einige gute Tutorials auf Youtube.

Gruß
Matze

Beeble

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3

Montag, 7. Januar 2019, 19:24

Im Prinzip hast du alles was du brauchst ja schon am Start.
Das Behringer ist jetzt nicht gerade das Interface der Wahl um eine gute CD zu produzieren, aber völlig ausreichend um sich in das Thema
einzuarbeiten.
Garage Band ist eher suboptimal, es ist eher ein Spielzeugsequenzer um mit einfachen Mitteln schnell mal was zu skizzieren.
Zum Mischen ungeeignet. Damit wirst du schnell an Grenzen stossen.
Du brauchst eine echte DAW, welche ist ziemlich egal und eher Geschmackssache, die machen alle das selbe, die einen mehr, die anderen noch mehr.
Preiswert sollte sie sein und mitwachsen. Sei dir bewusst das wenn du dich erst auf eine Eingeschossen hast, der Wechsel später nicht leicht fällt auch wenn es vernünftiger wäre.
  • Reaper kostet 60$ hat schon ne Menge on Board und ist allgemein sehr beliebt im Hobbybereich, da ist alles drin was du brauchst.
  • Studio One bietet eine kostenlose Version, die zwar benutzbar ist, aber eingeschränkt. Los gehts dann erst ab 100 Euro
  • Cubase wäre die DAW meiner Wahl, gibt es ab kostenlos bis zur PRO Version.
  • FL-Studio hat den Schwerpunkt eher aufs komponieren.
  • Logic scheidet aus, das es ein Abomodell ist und eigentlich nur in professionellem Umfeld Sinn macht.

Du schreibst das du mit einem Mixer vielleicht besser gefahren wärst, nun den hast du ja dann in deiner DAW wenn du dich mal von Garageband verabschiedest ^^
Anstatt des Behringer 1820 hättest du noch 2oo drauflegen können und hättest ein vollwertiges Digitalpult zb das XR-18 mit genug Ein- und Ausgängen für eine ganze Band.
Das XR18 kostet nur noch 379, dann hast du ein 18Kanal Mischpult, dutzende hochwertige Effekte schon drin, 8Ausgänge, allerdings nur über ein Tablet oder einen Rechner bedienbar.
Ein Behringer X32 Compact wäre das Optimum, damit kannst du mischen, recorden und vor allem ist das ein klasse Livepult. Du brauchst nichmal einen Rechner.

Mein Tip: lass erstmal alles wie es ist, entscheide dich für eine DAW (muss nicht Cubase sein :whistling: ) und fange an alles zu verstehen und sammel Erfahrungen.
Du wirst dann wissen was du brauchst und willst.
Verfalle nicht dem "must have" Wahnsinn und kauf die alle möglichen Plugins für deinen Daw. Alles was du zum mischen brauchst ist zu 99% dabei.
Schau dir Tutorials an und frage jemanden der dir was zeigen kann. Probiere aus. Mixen kann man leider nicht durch Bücher lernen, man muss sehen und hören was passiert um zu verstehen.
Theorie ist zwar wichtig für die Basics, aber besser wird man erst durchs anfassen.


Ich würde dir ja gerne raten das 1820 gegen das XR18 oder sogar gegen das X32 Compact zu tauschen, aber mach ich nicht :)
Edith: Da war Matthias wieder schneller :-) und sagt das gleiche in weniger Sätzen..und er hat Recht.
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diekoh

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4

Montag, 7. Januar 2019, 19:53

Ich würde an deiner Stelle Cubase LE kaufen, das hat alles was du brauchst.
Der Sound ist aber auch abhängig von den Mikrofonen, hast du gute?

Und dann recorden, anhören, recorden, anhören.............

Ich habe mittlerweile gute Erfahrungen im mixen von drums. Mit der Zeit
Bekommt man Raus was die Bassdrum, die Snare, die Toms brauchen um gut zu
Klingen.
Ich Mixe zum Beispiel die Bassdrum nicht einzeln, sondern im Gesamtmix ab.
Nur so kann man hören wie sie sich durchsetzt.

m_tree

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5

Montag, 7. Januar 2019, 20:04

Für den Anfang fehlt dir nur eine gute DAW. Garageband ist unbrauchbar. Ich empfehle auch Reaper. Steht anderen DAWs wie Cubase oder Pro Tools in nichts nach und wird auch von Profis genutzt. M.E. ist es sogar intuitiver und effizienter bedienbar als die beiden genannten DAWs. Davon abgesehen, dass es nur 60$ kostet, kannst du das auch erstmal 60 Tage kostenlos testen.

Wenn du das hast, sind die folgenden Punkte einfach geklärt:

Meine Drums (derzeit 4 Spuren) abgemischt (und "bearbeitet" = EQ?) live über InEars hören

Normalerweise bieten Audio Interfaces Latenz-freies Monitoring über den integrierten DSP. Dabei kannst du den Monitormix über die Interface Software auf dem Rechner steuern, tatsächlich verlassen die Monitorsignale aber nicht das Interface und werden direkt an den Monitor Ausgang weitergegeben.
Bietet der integrierte DSP wie üblich keine Effekte, kannst du dabei allerdings keine EQs nutzen. Der Hintergedanke dabei ist (sollte der DSP Effekte bieten), dass du auch mit Effekten keine Latenz hast und dass die eigentlichen Aufnahmen unbeeinflusst von der Monitoring Effektierung bleiben.
Ich kann dir allerdings aus Erfahrung sagen, dass Effekte fürs Monitoring nicht unbedingt nötig sind. Die Performance wird dadurch i.d.R. nicht besser. Stimmen die Lautstärkeverhältnisse insgesamt für dich (Außengeräuschdämpfung, Monitoring, Playback, Klick) ist die Grundvoraussetzung zum "Wohlfühlen" im Prinzip gegeben. Alles andere ist Luxus.

Zitat

Mit meinem Smartphone/externe Quelle den Klick auf meinen InEars wiedergeben und dazu spielen

Die DAW kann auch einen Klick ausgeben. Alternativ kannst du den Klick aber auch mit ins Interface über Line eingeben und deinem Monitoring hinzu mischen.

Zitat

Mein Getrommle aufnehmen und mit einer DAW weiterbearbeiten

Wie schon gesagt wurde reichen die DAW internen Effekte dafür erst mal aus. Ansonsten kannst du bspw. Reaper mit sämtlichen verfügbaren VST Effekten erweitern, und da gibts auch ein paar brauchbare Freeware Sachen im Netz.

Zitat

Später/Reserve: Toms (2-3), Hi-Hat, Bandmitglieder ebenfalls aufnehmen (Git, Bass, Keys, Gesang)

Mit den 8 Mikrofon Eingängen des Interfaces wird das nur im Overdub Verfahren (alles nacheinander einspielen) funktionieren. Allerdings ist das Interface auch mit 8 Kanälen über ADAT erweiterbar.

Zitat

Das Behringer Interface habe ich mir mal als Anfang gekauft, um die Spuren mal auf mein Macbook zu bringen und aufzunehmen. Wahrscheinlich wäre ich mit einem Mixer aber vorerst besser bedient gewesen. Bei den Mics habe ich die Audix empfohlen bekommen. Hier war es mir wichtig, dass ich Qualität habe und nicht in ein zwei Jahren wieder was Neues kaufen muss. Nun meine Frage: Was mache ich mit meinen Zielen in Bezug auf das Equipment? Interface verkaufen und ein Mischer mit Interface kaufen? Oder kann ich da irgendetwas ergänzen das Sinn macht?

Das mit dem Interface ist schon ok so. Mixer brauchst du für deine Zwecke nicht unbedingt.

samuel

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6

Dienstag, 8. Januar 2019, 11:19

Herzlichen Dank für eure Antworten!

Mein Tip: lass erstmal alles wie es ist, entscheide dich für eine DAW (muss nicht Cubase sein) und fange an alles zu verstehen und sammel Erfahrungen.
Du wirst dann wissen was du brauchst und willst. Verfalle nicht dem "must have" Wahnsinn und kauf die alle möglichen Plugins für deinen Daw. Alles was du zum mischen brauchst ist zu 99% dabei.
Schau dir Tutorials an und frage jemanden der dir was zeigen kann.

Für den Anfang fehlt dir nur eine gute DAW. Garageband ist unbrauchbar. Ich empfehle auch Reaper. Steht anderen DAWs wie Cubase oder Pro Tools in nichts nach und wird auch von Profis genutzt. M.E. ist es sogar intuitiver und effizienter bedienbar als die beiden genannten DAWs. Davon abgesehen, dass es nur 60$ kostet, kannst du das auch erstmal 60 Tage kostenlos testen.

Ein guter Rat, danke! Ich denke ich werde mir mal Cubase und Reaper anschauen und mich für eines der beiden entscheiden.

Der Sound ist aber auch abhängig von den Mikrofonen, hast du gute?

Denke schon. Habe das i5 für die Snare, ein D6 für die Bass und zwei ADX51 als Overheads (alle von Audix).

Ich kann dir allerdings aus Erfahrung sagen, dass Effekte fürs Monitoring nicht unbedingt nötig sind. Die Performance wird dadurch i.d.R. nicht besser. Stimmen die Lautstärkeverhältnisse insgesamt für dich (Außengeräuschdämpfung, Monitoring, Playback, Klick) ist die Grundvoraussetzung zum "Wohlfühlen" im Prinzip gegeben. Alles andere ist Luxus.

Da gebe ich dir recht. Es geht mir vor allem ums Wohlfühlen. Ich wäre schon happy wenn ich einen einigermassen guten Mix habe und ich Klick und Musik auf meine Ohren geben kann, um dazu zu spielen/recorden.

Alternativ kannst du den Klick aber auch mit ins Interface über Line eingeben und deinem Monitoring hinzu mischen.

Müsste ich dann mein Klick (via Smartphone) direkt via Line/Cinch ans Interface hängen und das Monitoring ebenfalls direkt ab dem Interface beziehen (via Kopfhörerausgänge mache ich das bereits). Wo wäre denn der Line-In für den Klick? Hier habe ich ein Bild der Rückseite und hier die Vorderseite vom 1820.

Danke & Gruss
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Beeble

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7

Dienstag, 8. Januar 2019, 13:58

Wo wäre denn der Line-In für den Klick?
An den Eingängen 1-8, wahlweise XLR oder 6,3mm Klinke
Da gebe ich dir recht. Es geht mir vor allem ums Wohlfühlen. Ich wäre schon happy wenn ich einen einigermassen guten Mix habe und ich Klick und Musik auf meine Ohren geben kann

Ohne Bearbeitung wird das nix! Du brauchst ein Interface mit DSP wo du mit dem Rechner dessen Mixer steuerst für latenzfreies Monitoring.
Oder einen Rechner der gut genug ist das du den Mixer zb. in Cubase nutzt was die bessere Option ist.
Ich nutze ein X32 Compact und habe latenzfreies (0,1ms) Monitoring ohne Rechner und perfekt gemischen Sound.
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m_tree

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8

Dienstag, 8. Januar 2019, 14:39

Das Behringer UMC 1820 ist hinsichtlich Zero-Latency Monitoring ein Spezialfall, weil man das direkt am Gerät von Hand regelt und nicht über eine spezielle Mixer Software des Interfaces auf dem Rechner (nicht zu verwechseln mit deiner DAW).

Zitat von Bonedo

Zitat von »Bonedo«

Das Monitoring lässt sich an der Gehäusefront steuern

Drei Bedienelemente lassen mich beim Einsatz des Behringer U-Phoria UMC1820 staunen. Unter der Rubrik „Monitoring“ gibt es rechts neben dem Gain 8 zwei Knöpfe und einen Drehregler, die es in sich haben und von mir fast die goldene Nadel des „Eben-mal-schnell“-Preises verleiht bekommen hätten. Hier kann man „eben mal schnell“ das Monitoring für die Kopfhörer-Wege definieren. Entweder man legt sich ausschließlich die Eingänge 1 und 2 auf die Ohren oder gönnt sich alle analogen Eingänge 1 bis 8. Entweder geschieht dies ungradzahlig nach links gepant und gradzahlig nach rechts oder man beschließt einfach per Knopfdruck, die gewählten Eingänge mono auf den Kopfhörer zu schicken. Mit dem dort vorhandenen Drehregler ist es möglich, stufenlos zwischen den latenzfreien Eingängen und den DAW-Wiedergabekanälen 1 und 2 überzublenden. Auf Linksanschlag hört man zu 100 Prozent die latenzfreien Analogeingänge ab, auf Rechtsanschlag ausschließlich das, was aus der DAW ausgegeben wird. Unabhängig von der DAW-Session kann ich hiermit „eben mal schnell“ etwas aufnehmen und „eben mal schnell“ mithören, ohne vorab Programmierarbeit auf dem Rechner leisten zu müssen. Clever.


Behringer-Monitoring hat Vorteile, aber auch Nachteile

Das hat aber auch Nachteile, denn wer unbedingt darauf besteht, im Rechner das Direct-Monitoring zu regeln, hat Pech. Das in den DAWs so benannte Feature ist bei Einsatz des UMC1820 deaktiviert und muss über die Monitoring-Sektion an der Frontplatte geregelt werden. Hierbei lässt sich nur bestimmen, ob man die Analog-Eingänge 1 und 2 oder 1 bis 8 mit Zero-Latency auf die Kopfhörer schicken möchte. Die Pegel, mit denen man diese Signale dort hin schickt, sind ausschließlich von Preamp-Gain abhängig und können auch nicht im Mixer des Treibers nachjustiert werden. Die Digital-Eingänge können leider nur über die DAW zu den Kopfhörern zurückgeschickt werden. Wenn der Zero-Latency-Mix also etwas ausgecheckter sein soll, hat man mit dem Behringer U-Phoria UMC1820 schlechte Karten. Wer es schnell und unkompliziert mag, wird sich aber sicher mit der Monitoring-Hardware-Steuerung anfreunden können.

Die ganze Theorie setze ich nun mal im Feldversuch um. Mikro angeschlossen, eine Spur in Aufnahme geschaltet, Kopfhörer an Phones A angeschlossen, im Monitoring auf Mono gedrückt und den Drehregler auf Linksanschlag. So schnell und auf solch quasi mechanische Weise hatte ich noch nie einen Kopfhörermix fertig.


Dann geht's nur noch um einen stimmigen Monitormix und Außengeräuschdämpfung. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass durch die hohe Lautstärke von Drums man fürs Monitoring und Klick und/oder Playback eine gute Außengeräuschdämpfung braucht.
Der Klick kann wie gesagt auch von der DAW kommen.

9

Dienstag, 8. Januar 2019, 15:10

hallo ^^,
kauftipp, günstiger einstieg in cubase:

https://www.amazon.de/dp/B077HKSWMW/?th=1&psc=1



gibt`s auch bei ebay für 16,90€.

zitat: Cubase Elements 9 zum Sonderpreis
Ein Upgrade auf Cubase Elements ist für nur 49,99 Euro erhältlich. Diese Version kostet regulär im Einzelverkauf 99,99 Euro.

Cubase LE 9 funktioniert nicht auf 32-Bit-Systemen, ein 64-Bit-System wird vorausgesetzt.


hab ich so gemacht.

mfg ^^

...hauptsache es groovt...

10

Dienstag, 8. Januar 2019, 15:57

Logic scheidet aus, das es ein Abomodell ist und eigentlich nur in professionellem Umfeld Sinn macht.

Öhm, nein, das ist Blödsinn. Es kostet 229 Euro. ;-)

Ich seh das ein bisschen anders. Für den Anfang würde ich sagen Garageband reicht. Das hat schon viele Möglichkeiten mittlerweile und ist einfach zu bedienen. Früher war Garageband mal sehr simpel, aber heute ist Garageband quasi Logic Light. Sobald Du dann weiter biste und denkst Du brauchst mehr Möglichkeiten, kannst Du auf Logic aufsteigen. Die Bedienung ist ähnlich. Für die ersten Schritte ist Imho Garaband aber ausreichend.

Den Klick würde ich auch aus der DAW nehmen, das ist auch so üblich, weil Du sonst ja nicht alle anderen Instrumente synchron aufnehmen kannst.

Die Mikros sind doch schon mal super! Viel Spaß und immer Stück für Stück... das ist ein rießiges Feld in dem man jeden Tag dazu lernt und sich verbessert.


P.S.: Man kann die Files von GarageBand auch in Logic importieren.
----------------------------------------------
“Life sucks, but in a beautiful kind of way.” Axl Rose

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bluesmaker« (8. Januar 2019, 16:34)


Beeble

Beckenpolierer

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Wohnort: Düsseldorf

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11

Dienstag, 8. Januar 2019, 16:08

Öhm, nein, das ist Blödsinn. Es kostet 229 Euro. ;-)
ja, sicher ist das Blödsinn, ich wollte ProTools schreiben :rolleyes:
Dieser Beitrag beinhaltet gefährliches Halbwissen!

Drummer2010

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  • »Drummer2010« ist männlich

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12

Dienstag, 8. Januar 2019, 16:34

hallo ^^,
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zitat: Cubase Elements 9 zum Sonderpreis
Ein Upgrade auf Cubase Elements ist für nur 49,99 Euro erhältlich. Diese Version kostet regulär im Einzelverkauf 99,99 Euro.

Cubase LE 9 funktioniert nicht auf 32-Bit-Systemen, ein 64-Bit-System wird vorausgesetzt.


hab ich so gemacht.

mfg ^^



:thumbup: ich auch :D
"Bei Facebook eine große Anzahl Freunde oder Likes zu haben, ist wie bei Monopoli reich zu sein." (AAXplosion) :thumbsup:

13

Dienstag, 8. Januar 2019, 16:54

Zitat von »Bluesmaker«



Öhm, nein, das ist Blödsinn. Es kostet 229 Euro.
ja, sicher ist das Blödsinn, ich wollte ProTools schreiben
Ah! :-) Ja das nutzen vor allem noch einige große Studios.


Es gibt einfach viel gutes Zeug mittlerweile. Früher war es wesentlich schwieriger und teurer. Da kann man nicht mehr viel falsch machen. Ich hatte erst Cakewalk (vor 25 Jahren), dann Tracktion (Mackie), Audacity (Freeware), auch mal Garageband, jetzt Logic. Ich würde sagen entscheide Dich danach, ob DU Kumpels hast, die das gleiche System haben, um sich auszutauschen. Oder was Dir das beste Gefühl gibt, wenn Du keine Kumpels mit DAW hast. Und dann bleib dabei. Ein Wechsel verbraucht zu viele Recourcen (Zeit um es zu lernen und Geld) und bringt zu wenig. Die können mittlerweile alle viel.
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samuel

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14

Dienstag, 8. Januar 2019, 21:39

Nochmals danke für eure Tipps. Ich werde mich nach den ganzen Inputs erst einmal noch intensiver mit meinem Interface auseinandersetzen. Ich habe aktuell noch ein paar Fragen und hoffe, die klären sich "Learning by Doing". Ich melde mich gerne zu einem späteren Zeitpunkt nochmals.

Liebe Grüsse
"If you don't feel it, how do you expect others to do?" (Tony Royster Jr.)

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samuel

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15

Mittwoch, 9. Januar 2019, 22:13

Also was ich nach meiner ersten Session nach diesen Inputs sagen und fragen kann:

  • Ich weiss jetzt, was ihr mit der Latenz gemeint habt. Wenn ich meinen Mix vom Interface in Garageband schicke und den Monitormix-Regler am Interface auf "DAW" stelle, dann höre ich eine leichte Verzögerung. Die Aussengeräusche habe ich mit dem Vic-Firth-SIH relativ stark abgedämpft, aber hören tu' ich sie trotzdem noch. Kann man diese Verzögerung auch wegbringen? Ich habe da was von Samplinggrösse/raten gelesen..
  • Wenn ich meinen Klick per LIne-Eingang auf die Kopfhörer geben möchte, kommt der nur Mono auf einer Seite. Woran kann das liegen? Am Smartphone? Am Kabel? Oder mache ich sonst was falsch? Ich würde den gerne stereo hören.
  • Wie stelle ich das an, wenn ich ab meinem Macbook einen Soundtrack (oder Klick ab der DAW) auf meine Kopfhörer geben möchte, der Monitor-Regler aber komplett auf den analogen Kanälen ist? Dann höre ich von der "DAW"/Macbook ja nichts. Ausser ich mache 50-50 (halb DAW, halb analog).


Im Moment spiele ich mit dem direkten Mix ab den analogen Kanälen. Dabei besteht mein "Mix" einerseits aus dem abgenommenen Schlagzeug und andererseits von dem, was ich von Aussen höre. Ich weiss das ist nicht wirklich der Sinn der Sache, aber ich bin einfach gerade happy dass es überhaupt klappt :thumbsup:
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m_tree

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16

Donnerstag, 10. Januar 2019, 12:18

Den Vic Firth Kopfhörer hätte ich dir sowieso empfohlen. Eine noch stärkere Außengeräuschdämpfung bietet kein anderer Kopfhörer, von In-Ears evtl. abgesehen. Bis zu einem gewissen Maß fließen die Außengeräusche immer mit ein. Aber das ist mit einem geeigneten Kopfhörer an den Drums z.B. im Vergleich zu Vocals eigentlich relativ unkompliziert.

Ich habe mir das Interface mal noch genauer angeschaut und glaube, dass da von Bonedo schon einiges beschönigt wurde. Einen richtigen Monitormix mit richtigem Leveling und Panning jedes Kanals kriegst du mit dem Teil wohl nicht hin. Abgesehen davon, dass die Pre-Amps und Wandler sowieso nicht so das Wahre sind.

Meine Empfehlung ist daher ein besseres Interface. Z.B. das Focusrite Scarlett 18i20. Ich habe sehr viel mit verschiedenen Exemplaren der Vorgänger Serie (Saffire mit Firewire Anschluss) an verschiedenen PCs gearbeitet und kann da eigentlich nur gutes berichten. Und besorge mit das 18i20 auch demnächst.

Der Gedanke beim Zero-Latency Monitoring hat schon einen bestimmten Grund. Nämlich Latenzfrei zu sein ;)
In die DAW bzw. den Rechner und zurück musst du das nur schicken, wenn du etwas damit machen willst, was das Interface nicht kann. Z.B. generell alle MIDI Geschichten oder eben, wenn du Effekte drauf ballern willst. Das brauchst du für deine Zwecke aber alles nicht. Ein guter Monitor Mix besteht erst mal aus guten Lautstärkeverhältnissen und am besten in Stereo mit Panning von allem außer Snare und Bassdrum.

Beeble

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17

Donnerstag, 10. Januar 2019, 13:37

Ich denke mit einem XR16 oder XR18 wärst du in deiner Situation besser aufgestellt als mit einem hochwertigen reinen Interface fürs gleiche Geld.
So hättest du alles in einem Gerät, Mixer, Audiointerface und sogar 18 Kanäle. Es sind dutzende Effektgeräte dabei, du kannst 8 individuele Monitormixe erstellen.
So ein Gerät reicht für Monitoring im Proberaum für die ganze Band, für Aufnahmen und live Mixen und du brauchst nichtmal deinen Rechner, das kannst du alles intern im Gerät machen.
Du bist technisch längst nicht soweit das es für dich irgendeinen Unterschied macht ob du nur gute oder sehr gute Wandler benutzt.
Das Latenzproblem wäre damit auch vom Tisch, das Behringer hat weniger als 0,5ms. Einfacher zu bedienen als eine Kombination aus Rechner und Interface ist es auch.
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Nick74

aka Martin6

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18

Donnerstag, 10. Januar 2019, 14:54

Abgesehen davon, dass die Pre-Amps und Wandler sowieso nicht so das Wahre sind. Meine Empfehlung ist daher ein besseres Interface. Z.B. das Focusrite Scarlett 18i20. Ich habe sehr viel mit verschiedenen Exemplaren der Vorgänger Serie (Saffire mit Firewire Anschluss) an verschiedenen PCs gearbeitet und kann da eigentlich nur gutes berichten.
Kann ich bestätigen und auch empfehlen: der Klang eines Focusrite-Interfaces hat mit einem Behringer wenig gemein.

Burkie

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19

Freitag, 11. Januar 2019, 10:09

hallo ^^,
kauftipp, günstiger einstieg in cubase:

https://www.amazon.de/dp/B077HKSWMW/?th=1&psc=1



gibt`s auch bei ebay für 16,90€.

zitat: Cubase Elements 9 zum Sonderpreis
Ein Upgrade auf Cubase Elements ist für nur 49,99 Euro erhältlich. Diese Version kostet regulär im Einzelverkauf 99,99 Euro.

Cubase LE 9 funktioniert nicht auf 32-Bit-Systemen, ein 64-Bit-System wird vorausgesetzt.


hab ich so gemacht.

mfg ^^



Hallo,
es gibt noch ältere Version von Cubase LE, etwa die 7er-Version, die dann wohl noch auf 32Bit-Systemen läuft.

Anders als der Preis vermuten lässt, sind diese LE-Versionen von Cubase wirklich brauchbar.
Um den PC als Bandmaschine (Mehrspuraufnahme von Audio) und Mischpult (Hall, EQ, Kompressor,..) zu nutzen, braucht man wirklich nicht mehr.
Allerdings ist bei den LE-Versionen die Anzahl gleichzeitig aufnehmbarer Spuren künstlich eingeschränkt.
Die billigste "reguläre" Cubase-Version (Elements glaub ich heißen die) sollte diese Limitierung aufheben; man bekommt sie über das verbilligte Update.

Gruss
Ich an den Drums: "Harte Zeiten" von Tinomusik

zu spät

Mitglied

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20

Freitag, 11. Januar 2019, 12:05

Ich denke mit einem XR16 oder XR18 wärst du in deiner Situation besser aufgestellt als mit einem hochwertigen reinen Interface fürs gleiche Geld.
So hättest du alles in einem Gerät, Mixer, Audiointerface und sogar 18 Kanäle. Es sind dutzende Effektgeräte dabei, du kannst 8 individuele Monitormixe erstellen.
So ein Gerät reicht für Monitoring im Proberaum für die ganze Band, für Aufnahmen und live Mixen und du brauchst nichtmal deinen Rechner, das kannst du alles intern im Gerät machen.


Kleine Korrekturen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Wenn du die beiden Main Out abziehst bietet der XR16 vier individuelle Monitormixe, der XR18 bietet 6.
Zum live mischen brauchst du immer einen Rechner oder ein iPad.
Ohne Rechner aufnehmen geht nur mit dem XR16 auf USB-Stick und nur in Stereo. Beim XR18 brauchst du einen Rechner plus DAW. Dafür nimmt der XR18 dann auch 18 Spuren auf.