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martinelli

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  • »martinelli« ist männlich
  • »martinelli« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 15. Juli 2007

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1

Samstag, 19. Januar 2019, 21:06

Triangel für Schlagzeuger (Holz-Sticks)

Hallo Gemeinde,

wenn ich einen Triangel-Sound brauche, stellt sich immer das gleiche Problem: Ich bin Schlagzeuger und habe nun mal meine ganz normalen Holz-Sticks in den Händen. Für einen guten oder auch nur halbwegs brauchbaren Triangel-Sound braucht man aber einen dazugehörigen Metallstab zum Anschlagen. Meistens ist aber keine Zeit, um diesen zu nehmen. Es sollte doch was geben, wo man mit dem normalen Holzstock draufschlägt und es kommt ein vernünftiger Triangel-Sound raus, oder?

Zwar habe ich eine Einrichtung zur Triangel-Bedienung mit den Händen gefunden (Pearl PPS-12T), aber die scheint mir noch nicht optimal geeignet, um sie mit einem normalen Schlagzeug-Stock zu bedienen. Eine Notlösung wäre es eventuell. Die andere Notlösung wäre eine reine Becken-Glocke (z.B. "Bell" von Masterworks oder Zultan), aber das ist auch nicht das gleiche.

Vielleicht gibt es hier ja Pit-Musiker oder Schlagzeuger mit "Gerassel und Gerümpel", die dieses Problem gelöst haben; also irgendwo draufschlagen und es frohlockt ein klarer Triangel-Sound.

M.

Lexikon75

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  • »Lexikon75« ist männlich

Registrierungsdatum: 9. Dezember 2012

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2

Samstag, 19. Januar 2019, 21:18

Hallo

Habe für mich eine brauchbare Lösung gefunden. Ist ein Wechsel des Handwerkzeug nicht möglich,um gewünschte Klänge zu erzeugen,so muss die Elektronik zu Hilfe eilen.
Ein einfaches Sampling Pad reicht dafür völlig. Drauf schlagen und "frohlocken" ;)

Gruß
Lexi

  • »drummerjoerg« ist männlich

Registrierungsdatum: 16. Februar 2006

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3

Samstag, 19. Januar 2019, 22:09


Vielleicht gibt es hier ja Pit-Musiker oder Schlagzeuger mit "Gerassel und Gerümpel", die dieses Problem gelöst haben; also irgendwo draufschlagen und es frohlockt ein klarer Triangel-Sound.


Ich hatte in einer Band in den 70er Jahren einen Song gespielt, wo in einem bestimmten ruhigen Part eine Triangel eingesetzt wurde. Ich hatte diese Triangel damals an einem der beiden Overheadstative hängen.
Heute ne Triangel am Overheadstaiv hängen? No go! :D

Im April letzten Jahres habe ich den Song nochmal mit einer Revival Formation gespielt. Ich hatte dann Live das eingesetzt:
https://www.thomann.de/de/paiste_2002_06_accent_cymbal.htm
Das Paiste war gestackt auf einem 16er Crash (so ca. 10-15cm Absatnd). Wer nun den Song kannte (das heißt also 100pro niemand im Zuschauerraum 8) ) hat (hätte) das durchaus authentisch wiedererkannt.
Es muß sicher nicht die original Triangel sein, selbst wenn man eure Musik (in und auswendig) kennt. Vielleicht akzeptieren eure Zuschauer auch so eine Idee mit diesem "ErsatzSound"?
Den Vorschlag mit dem Sample mag ich auch. Passt dann aber nicht mehr 100pro in ein eventl. vorhandenes Akustikkonzept. ;)
ProgRocker in Rente :whistling:

Heartbeat

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  • »Heartbeat« ist männlich

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4

Samstag, 19. Januar 2019, 22:45

Hallo,
wenn dir der Pearl PPS-12T nicht ausreichend ist dann brauchst du den Grover https://www.thomann.de/de/grover_pro_per…gger_deluxe.htm

martinelli

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  • »martinelli« ist männlich
  • »martinelli« ist der Autor dieses Themas

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5

Sonntag, 20. Januar 2019, 11:37

Tausend Dank für die schnellen und sehr guten Antworten. Ich fasse mal zusammen:
  • @Lexikon75: Ein kompaktes Sample-Pad wäre zwar vielseitig, aber ich bin Purist.
  • @Heartbeat: Der "Triangle Trigger" von Grover ist eine tolle Fundsache und würde den Zweck ganz sicher erfüllen. Als Orchestermusiker würde ich mir sowas kaufen, aber für meinen Zweck ist es mir zu teuer, solange es eine preiswerte und vielseitigere Alternative gibt, nämlich:
  • @drummerjoerg: Das "Paiste 2oo2 Accent Cymbal" ist für mich die Lösung. Nach Recherche durch Klangbeispiele habe ich mich entschlossen, das ganz kleine (also 4", nicht 6") zu wählen. Der Sound ist sehr passend und dieses Effektbecken kann auch bei anderen Titeln Verwendung finden.

  • »infernofreak« ist männlich

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6

Sonntag, 20. Januar 2019, 19:58

Ich durfte mal dieses Ding https://www.schlagzu.com/verkauf/schlagzu/triangelmaschine benutzen. War begeistert, vor allem bei den wirbeln. Leider steht da kein Preis.

Mick

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  • »Mick« ist männlich

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7

Sonntag, 20. Januar 2019, 20:33

Gib die Triangel doch dem Sänger/in?!
DON`T PLAY THE DRUMS - PLAY THE BAND!

  • »rastahfahrii« ist männlich

Registrierungsdatum: 29. September 2003

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8

Sonntag, 20. Januar 2019, 21:19

Kann man nicht einfach den normalen Triangelschlegel an das Ende des Schlagzeugstocks kleben. Zum/Beim anschlagen dann einfach umdrehen.

heute leider keine zugabe.
ich kann auch ohne spass alkohol haben

trommeltom

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  • »trommeltom« ist männlich

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9

Montag, 21. Januar 2019, 08:28

Zum/Beim anschlagen dann einfach umdrehen.

Na, ja.... :|
Die Balance des Sticks fühlt sich dann bestimmt super an.
Und rausstehen sollte das Metalldings auch etwas, damit man besser treffen kann.
Der Stick ist dann gut verlängert.
8|

trommla

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  • »trommla« ist männlich

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10

Montag, 21. Januar 2019, 09:44

Gib die Triangel doch dem Sänger/in?!

Haha, zumindest bei Amateursängern hätte ich bei so einem prägnanten Instrument wenig Vertrauen :D
Selbst eine saubere 1 wird da oft schon zur Herausforderung.

Rampen

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  • »Rampen« ist männlich

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11

Montag, 21. Januar 2019, 09:58

Haha, die Erfahrung habe ich auch gemacht, besonders wenn im ganzen Konzert nur 1 Triangelschlag erforderlich ist. Das geht dann meist so: "und 3 und 4 und 1 und... Ach verflixt, verpasst :cursing: "
Nix da.

  • »Der Kritische« ist männlich

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12

Montag, 21. Januar 2019, 13:09

Vorschlag DIY Grover Version.
Triangelstab in ein Stück Schlauch packen und mit einer ollen Multiclamp ( Liegt irgend wo in der Ecke) vor dem Triangel befestigen.
"Man muss das Grundgesetz vor seinen Vätern schützen und die Verfassung vor ihren Schützern."
"Der Faschismus ist eine Spielart der freien Marktwirtschaft."
Wolfgang Neuss

martinelli

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  • »martinelli« ist männlich
  • »martinelli« ist der Autor dieses Themas

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13

Dienstag, 22. Januar 2019, 23:37

Triangelstab in ein Stück Schlauch packen und mit einer ollen Multiclamp ( Liegt irgend wo in der Ecke) vor dem Triangel befestigen.

Gute Idee, wenngleich ich jetzt das kleine Effektbecken probiere. Aber woher weißt Du, dass bei mir in der Ecke (tatsächlich) Multiklammern liegen?

M.

trommeltom

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  • »trommeltom« ist männlich

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14

Mittwoch, 23. Januar 2019, 09:59

Triangelstab in ein Stück Schlauch packen und mit einer ollen Multiclamp ( Liegt irgend wo in der Ecke) vor dem Triangel befestigen.

Wie wird die Triangel befestigt?
Sie sollte nicht zu sehr runmwackeln können, meine ich.
Sonst trifft der Stab nicht garantiert dahin, wo er treffen soll.
Ist die Triangel aber selber irgendwo eingespannt hat das bestimmt eine Auswirkung auf den Klang.

  • »Der Kritische« ist männlich

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15

Donnerstag, 24. Januar 2019, 12:28

Wenn das Rummgewackel zu stark ist, kann man mit ein paar Gummibändern das Triangel stabilisieren. Ist ja auch kein Hexenwerk. Triangel ist irgendwo aufgehangen und am anderen Ende ist die Multiclamp mit dem Schlägel, somit hat man den 2. Punkt zur Befestigung.
"Man muss das Grundgesetz vor seinen Vätern schützen und die Verfassung vor ihren Schützern."
"Der Faschismus ist eine Spielart der freien Marktwirtschaft."
Wolfgang Neuss

Jürgen K

PS: Mitglied

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16

Donnerstag, 24. Januar 2019, 14:52

Hallo,

ich spiele derzeit gelegentlich das Triangel.

Für die Anwendung im Popularbereich aum Drum-Set mit nicht allzu
hohen Anforderungen habe ich mich seinerzeit mal für ein Accent 4"
als Ersatz entschieden, da die Handhabung des echten Geräts nicht
pragmatisch möglich war. Die Kuppel von Becken wäre auch noch eine
Idee, allerdings schon deutlich weiter weg vom (vermutlich) gewünschten
Klang.

Das Triangel wird als Instrument gerne unterschätzt.
Es hat einen Grund, warum im teuren Orchester da gerne mal ein ganzer
Schlagwerker dafür bezahlt wird. Nebenbei ist bei denen das Gerät auch
deutlich teurer und das hört man auch.

Grüße
Jürgen

Rampen

Mitglied

  • »Rampen« ist männlich

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17

Donnerstag, 24. Januar 2019, 15:01

Ob es im Triangelisten-Forum auch Threads über die Vor- und Nachteile von Vintage-Messing-Triangeln vs moderner Edelstahlvarianten gibt? Und ob es da auch einen Beitrag gibt, in dem sie sich fragen, ob hier ernsthaft jemand über Snaredrum-Materialien diskutiert ?(
Nix da.

  • »Der Kritische« ist männlich

Registrierungsdatum: 22. Oktober 2007

Wohnort: Bergisches Land

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18

Freitag, 25. Januar 2019, 10:59

Hörenswert: Georg Kreisler - Das Triangel
"Man muss das Grundgesetz vor seinen Vätern schützen und die Verfassung vor ihren Schützern."
"Der Faschismus ist eine Spielart der freien Marktwirtschaft."
Wolfgang Neuss

sonorfan

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19

Freitag, 25. Januar 2019, 11:22

...Hey lieber Thread-Starter, sieht aus als würdest Du die Miller-Machine brauchen :D:

https://www.themillermachine.com/

So ein Teil steht auch schon lange auf meiner Liste der Sachen, die ich dringend brauche!

Viele Grüße,

S.
SCIENCE FOR THE WIN!
Ich habe Interesse an dünnen vintage Zildjian K-Istanbul und Avedis Rides und Hihats (bis ende 60er) :thumbsup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sonorfan« (25. Januar 2019, 11:26)


trommeltom

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  • »trommeltom« ist männlich

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20

Freitag, 25. Januar 2019, 12:10

Miller-Machine

Hey, cooles Teil, das kannte ich noch nicht.
Hier scheint es so, als würde auch nicht die Schwierigkeit auftreten, die ich weiter oben erwähnt hatte:

Wie wird die Triangel befestigt?
Sie sollte nicht zu sehr runmwackeln können, meine ich.
Sonst trifft der Stab nicht garantiert dahin, wo er treffen soll.
Ist die Triangel aber selber irgendwo eingespannt hat das bestimmt eine Auswirkung auf den Klang.


Eben beim T entdeckt:
https://www.thomann.de/de/grover_pro_per…gle_trigger.htm
Stolzer Preis, aber das Maschinchen sieht vernünftig gefertigt aus und kann sogar schräg montiert werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »trommeltom« (25. Januar 2019, 12:28)