Sie sind nicht angemeldet.

Tschattner

Mitglied

  • »Tschattner« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 8. Oktober 2018

  • Nachricht senden

1

Montag, 25. Februar 2019, 16:14

nervus ulnaris-Problem - Was hat euch geholfen? Was hilft euch?

Hallo,
mein linker Ringfinger und mein kleiner linker Finger (bin Rechtshänder) fühlen sich doof an. Als wenn irgendwie Spannung drauf wäre. Nicht so "frei", wie rechts. Ganz komisch.
Lt. Ortho kommts wohl vom nervus ulnaris. Hat mir ne Bandage verschrieben. Die bringt gleich mal gar nichts, außer dass ich mit dem Bereich weicher aufliege.
Sonst weiterhin Probleme!
Ortho jetzt im Urlaub. :-/
Kennt ihr das?

Falls ja, was hat euch geholfen oder was hilft euch?
Danke.
Grüße

NoStyle

Mitglied

  • »NoStyle« ist männlich

Registrierungsdatum: 10. Dezember 2007

Wohnort: Köln/Köllefornia

  • Nachricht senden

2

Montag, 25. Februar 2019, 18:18

Ich habe seit Ende November mit dem sogenannten Ulnaristunnel-Syndrom zu kämpfen. Bin leider gerade auf dem Sprung, kann aber dazu morgen ausführlich etwas sagen.
1. Tipp: Geh zum Neurologen, da Nervenbeeinträchtigung/Schaden. Der kann Dir wirklich weiterhelfen!

LG
Toddy

  • »Der Kritische« ist männlich

Registrierungsdatum: 22. Oktober 2007

Wohnort: Bergisches Land

  • Nachricht senden

3

Montag, 25. Februar 2019, 19:10

Generell bleibt: Der Arzt ist die bessere Wahl als wir DFler wenn es um medizinische Probleme geht.


So, das gesagt und nun direkt mal meine Empfehlung.

Ich kenne kribbelde Finger und taube Daumen... ich weiß aber, dass die Probleme vom Rücken her kommen. Wenn ich mich einrenken lasse, verschwinden auch diese Symptome gleich wieder. Schau mal ob du in deiner nähe einen Chiropraktiker oder ähnlichen Fachmann für das Skelett findest.
"Man muss das Grundgesetz vor seinen Vätern schützen und die Verfassung vor ihren Schützern."
"Der Faschismus ist eine Spielart der freien Marktwirtschaft."
Wolfgang Neuss

Mick

Mitglied

  • »Mick« ist männlich

Registrierungsdatum: 3. September 2009

Wohnort: Mühlenhof

  • Nachricht senden

4

Montag, 25. Februar 2019, 22:55

Hi!

Ich habe berufsbedingt öfters mit Menschen zu tun gehabt, die auch über Taubheitsgefühl, Kribbeln und Spannung in den Fingern klagten (eigentlich immer berufsbedingt durch körperliche, jahrelange Arbeit/Überanstrengung mit z.B. einem Stemmhammer o.ä.)
Hier lautete eigentlich immer die Diagnose: Karpaltunnel Syndrom.
Mein Tip daher: geh auch mal zum Neurologen in Deiner Nähe. Der kann das dann anhand der sog. Nervenleitgeschwindigkeit messen und ggfs. bestätigen und behandeln.

Viel Erfolg!

Mick
DON`T PLAY THE DRUMS - PLAY THE BAND!

orinocco

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juni 2017

Wohnort: Raihion (Sanenya)

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 26. Februar 2019, 01:31


Kennt ihr das?

Falls ja, was hat euch geholfen oder was hilft euch?
Danke.
Grüße

Ja kenn Ich
Die Frage ist eigentlich irrelevant, und muss/sollte besser Heissen, was dir hilft.
Was Anzeichen, Ursachen, Behandlug betrifft, kannst ja Googeln, ist aber Allgemein gehalten und deckt Vieles ab, Wichtig ist ja dein ganz persönlicher Fall.
Dazu bedarf es einer Anamnese (seit wann, wie oft, schon Häufiger, tritt Wann auf, Beruf, Sportliche Aktivität etc.p.p ), in ersten Linie Deiner ganz eigenen Persönlichen.


Die Bezeichnung Syndrom, sagt es eigentlich schon, die Ursachen können sehr vielfältig, und auch "verflochten" sein, und der Nerv ist ja ziemlich lang.
Der Ursachenbereich z.B. eine Einengung des Nervs, muss nicht unbedingt mit dem Punkt oder Bereich zusammenliegen, wo der Schmerz oder das Taubheitsgefühl sich äußert.
Der Neurologe kann die Stelle. z.B. bei einer Kompression u.a. lokalisieren, in manchen Fällen auch bestätigen.
Manchmal gibt`s auch ziemlich deutliche sichtbare, optische, oder tastbare Anzeichen.

Entsprechend, vielfältig ist die Diagnose, und entsprechend auch die Behandlung.
Die Behandlung kann sich minimalistisch (z.B. Schonung , Schiene, medikamentöse Unterstützung etc., bis Aufwendiger (z.B. Operation) gestalten.
Was wann und in welcher Reihenfolge sinvoll, unter allen Risokoabwägungen/Aufwand etc. zum Tragen kommt, entscheidest Du mit deinem Arzt des Vertrauens.

Was mir geholfen hat.....ganz am Ende, aber das kann dauern..... bin ich um eine Operation nicht drum herum gekommen.
Und momentan hab ich auch wieder, leicht Probleme mit, ich hoffe auf interne Umbauprozesse, die sich wieder geben.


Gute Besserung und Gesund bleiben.

Edith meint, aber keine Angst, vieles geht auch mit nur einer Hand bzw. oder du glaubst gar nicht wie die Andere an Fähigkeit aufbaut und gewinnt, wenn die Ander mal eine Zeit ausfallen sollte.
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »orinocco« (26. Februar 2019, 01:38)


Lite-MB

Mitglied

  • »Lite-MB« ist männlich

Registrierungsdatum: 20. Juni 2005

Wohnort: bei Pforzheim

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 26. Februar 2019, 03:43

vielleicht lieg ich ganz daneben...

...mir bleiben gelegentlich "die Finger stehen", hab dann keine Kontrolle mehr - bei mir: totsicheres Zeichen, daß ich erheblich zu wenig getrunken habe und daß der Magnesium-Spiegel zu niedrig ist.

Bei mir tritt das hauptsächlich in Kombination auf, wenn ich vorher lange mit einer Gartenschere, Blechschere, etc. gearbeitet habe und sommers zu viel geschwitzt und zu wenig Wasser hatte.
..."meine" Musik: Jazz (Big Band bis Free), brasil. Musik, Avantgarde, hin+wieder Klassik ->am Drumset, an den Percussions, am Schlagwerk

diekoh

Mitglied

  • »diekoh« ist männlich

Registrierungsdatum: 9. Dezember 2011

  • Nachricht senden

7

Freitag, 1. März 2019, 16:11

Kleiner Finger und die Hälfte des Ringfingers sind auf
Jeden Fall Innervationsgebiete des N. Ulnaris. Carpaltunnel
Wäre dann N Medianus und der versorgt Mittel und Zeigefinger.

Eine OP sollte vermieden werden, außer es bestehen dauerhafte neurologische
Zeichen ( Taubheit, Lähmung)

Du beschreibst deine Symptome mit Spannungsgefühl.
Ist das permanent, oder nur beim drummen oder bei anderen
Tätigkeiten?

Erhöhtes Spannungsgefühl kann Nerv oder Muskel / Sehne sein!
Entstehen kann so etwas durch: Einseitige Tätigkeit z.B. Trommeln mit schlechter Technik,
Oder durch dauerhaften Druck auf den Ellbogen z.B. Vom Schreibtisch oder
Tatsächlich wie schon erwähnt von Blockaden im Hals / Brustwirbel Übergang!

Der Neurologe testet die Sensibilität, die Kraft , die die Reflexe und vielleicht noch
Die Nervenleitung und sagt dir dann, da ist alles in Prdnung! Mehr meist nicht.

Ich würde dir raten zu einem guten Physio / ostheopaten zu gehen.

VG diekoh ( Dipl. Osteophatie, Physiotherapie und Drummer)

Taktgeber

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. März 2014

  • Nachricht senden

8

Samstag, 2. März 2019, 10:49

Ich habe das Operieren lassen,wenn man zu lange wartet ,wird der Nerv dauerhaft geschädigt.Als erstes mal die Nervenleitbahnen messen lassen.Wenn die Diagnose gesichert ist (UNBEDINGT) einen Nervenchirurgen aufsuchen, der das schon oft gemacht hat.
Gruß Stefan

_kaotical_

Mitglied

  • »_kaotical_« ist männlich

Registrierungsdatum: 21. Dezember 2009

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

9

Dienstag, 5. März 2019, 12:33

Hi,

Handgelenkprobleme können auch Resultat aus schlechter Haltung sein. Heißt:
Sind deine Schultern bspw. nach innen gerundet (zeigen deine Daumen bei locker hängenden Armen
und aufrechtem Stand zueinander anstatt nach vorn), solltest du ergänzend Übungen in deinen Alltag integrieren,
die sich auf externe Schulterrotation fokussieren.

Edit: Deine Snare könnte auch zu hoch eingestellt sein. Sofern du die Möglichkeit hast, vor einem Spiegel zu üben, achte
am besten darauf, das Handgelenk und Unterarm in ruhender Position eine Linie ergeben

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »_kaotical_« (5. März 2019, 14:39)


st_b

Mitglied

  • »st_b« ist männlich

Registrierungsdatum: 7. November 2013

Wohnort: Tirol

  • Nachricht senden

10

Dienstag, 5. März 2019, 13:13

Der Neurologe testet die Sensibilität, die Kraft , die die Reflexe und vielleicht noch
Die Nervenleitung und sagt dir dann, da ist alles in Prdnung! Mehr meist nicht.


Genau so hatte ich das grade. Zusätzlich noch mit MRT Untersuchung (obere Halswirbelsäule und Kopf, wenn ich mich richtig erinnere), bei der auch nur raus kam, dass alles in Ordnung ist.

Beim Physiotherapeuten hab ich jetzt das Gefühl, dass das was bringt, was der da am Rücken herumdrückt.

Meine Einschätzung als Laie: das kommt bei mir vermutlich von einer schlechten Haltung, ganz besonders beim Arbeiten am Computer (an dem ich in den letzten Monaten leider viel zu viel gearbeitet habe). Das dann noch in Verbindung mit der bei mir sehr reduzierten sportlichen Aktivität in den Wintermonaten und los geht der Schlamassel.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »st_b« (5. März 2019, 13:18)


paul980

Mitglied

  • »paul980« ist männlich

Registrierungsdatum: 22. Mai 2006

  • Nachricht senden

11

Mittwoch, 6. März 2019, 09:38

Ich hatte das auch mal für eine ziemlich lange Zeit. Letzten Endes lag es an einer schlechten Haltung (Rundrücken) und Problemen mit der Halswirbelsäule aufgrund eines Autounfalls. Gegen die schlechte Haltung kann man durchaus viel tun. Mir persönlich hat dort vor allem das Krafttraining geholen. Also viele Übungen für die Rückemuskulatur wie Rudern, Kreuzheben, Klimmzüge, etc. Die ganzen verschiedenen Dehnübungen und Physio-Übungen haben für mich persönlich leider nicht geholfen. Einzig direkt nach dem Krafttraining zu dehnen, also wenn die Muskulatur schön warm ist, hilft ein wenig. Aufgrund des Unfalls wird der Hals-Nacken-Bereich trotzdem eine Schwachstelle bleiben, aber so habe ich die Taubheit in den Griff bekommen.

Bei solchen Sachen muss - nach meiner Erfahrung - jeder seinen eigenen Weg für seinen eigenen Körper finden, aber dafür gilt es halt viel zu probieren und über das, was die Ärzte einem so erzählen (dehnen, Voltaren und Schonung), auch mal hinwegzusehen. Just my 2 Cents...

orinocco

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juni 2017

Wohnort: Raihion (Sanenya)

  • Nachricht senden

12

Mittwoch, 6. März 2019, 11:18

Dehnen ist meist immer gut und Voltaren, wer es verträgt ein ganz hervorrangendes Medikament, am besten die Verschreibungspflichtigen "Resinat" Kapseln.
Sollte in keiner Hausapotheke fehlen.+Dazu noch ein guter Physio ist Goldwert.
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

Ähnliche Themen