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vandroiy

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1

Freitag, 31. Mai 2019, 13:08

Meine Juni Challenge

Hi,

mein üben war schon eine Weile sehr genau strukturiert (10 Minuten dies, 15 Minuten das....) und ich habe damit auch große Fortschritte gemacht. Vor kurzem erst auf Open Handed umgestellt und alles klappt wunderbar. Dachte ich.

Ich hab jetzt den Riesen Fehler gemacht mich selbst beim spielen aufzunehmen. ^^ Also jetzt weiß ich das ich in die korrekten Anzahl der Noten während der richtigen Anzahl an Klicks am Metronom spiele. Aber grooven tuts rein garnicht und die Übergänge zwischen Beats und Fill klingen teilweise als wäre mir jemand reingestolpert.


Der Grund ist klar: ich bin immer noch der selbe Depp wie früher und bin wieder zu schnell weitergegangen ohne das gelernte so richtig drauf zu haben. Und das obwohl ich es genau weiß. :thumbdown:
Die Lösung: Ganz einfach,
- drei Schritte zurück, alles nochmal üben, bis man es im Schlaf kann und nicht nur bis es halbwegs geht
- so langsam üben das es sauber und in Time ist, Tempo langsam erhöhen
- aufnehmen! und erst wenn die Aufnahme gut klingt weitergehen

Aber davor was anderes....
Mein Versuch für das Monat Juni: Ich wird jetzt ein Monat lang an 3 einfachen Songs arbeiten, die ich eigentlich schon spielen "kann" und gerne spiele, bis sie richtig gut klingen.
Und hoffe das es dann was wird.
Pearl Forum, Gretsch 12" Snare, Drumtec Design Mesh Heads (Real Feel auf der Snare), Triggers: Roland(Kick), 2Box(Toms) und Jobeky(Snare), Roland und Yamaha E-Cymbals, Roland TD25 Module.

rsbusch

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2

Freitag, 31. Mai 2019, 13:42

ja, aufnehmen oder filmen ist ganz schlecht fürs Ego :rolleyes:

Ich habe mein Spielen in Cubase aufgenommen und war da total überrascht wie sehr man schwankt. Mal kurz vor der 1, mal kurz nach der 1. Die HiHat nicht synchron mit der Bass oder der Snare. Ja und wie Du auch schreibst, die Übergänge zu den Fills, die sind dann oft einen "Gedanken" zu spät. Ja, da bekommt man das Grauen :cursing: .

Also üben, üben, üben.

Gruß
rsbusch
:thumbup:

martinelli

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3

Freitag, 31. Mai 2019, 14:00

Wieviel Einfluss hat denn die Umstellung auf "Hi-Hat mit Links" auf die Qualität? Dann hast Du das Problem ja vielleicht schon gefunden.

M.

Rampen

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4

Samstag, 1. Juni 2019, 07:29

Falls es hilft: geht mir genauso. Nach meiner Erfahrung hilft es nur eher wenig, die Stücke selbst zu üben. Besser sind Rudiments, Rudiments, Rudiments, über alle Gliedmaßen verteilt und immer schön langsam und mit Metronom... :sleeping:
Nix da.

trommla

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5

Samstag, 1. Juni 2019, 08:24

Ich finde deine Selbsterkenntnis herausragend. Nicht ohne Grund sind die wirklich gut gebuchten Drummer häufig Leute, deren Kunst darin besteht, einfach klingende Grooves und Fills schnörkellos und punktgenau abzuliefern.

Bei mir selbst habe ich die Erfahrung gemacht, dass mein Spiel insgesamt deutlich grooviger geworden zu sein scheint, seit ich nach einer Trennung keine Chance mehr habe, stundenlang im eigenen Keller tolle Dinge zu üben. Seither sind meine Hauptübungszeiten (außer Stick Control auf Pad) bei gemeinsamen Konzerten und Proben. Das zwingt einen automatisch, vor allem am Bandvortrag zu arbeiten statt an individuellen Skills.

Daher sind Open Handed und Co. für mich auch nicht mehr sonderlich interessant, denn das Spiel mag dadurch potienziell origineller werden, aber die Basics sind halt Bumm und Tschakk, und da bringt's mir keine Vorteile.

Cubanjazz

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6

Samstag, 1. Juni 2019, 19:25

Wie recht Du hast!!

vandroiy

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7

Samstag, 1. Juni 2019, 19:25

Falls es hilft: geht mir genauso. Nach meiner Erfahrung hilft es nur eher wenig, die Stücke selbst zu üben. Besser sind Rudiments, Rudiments, Rudiments, über alle Gliedmaßen verteilt und immer schön langsam und mit Metronom... :sleeping:

Das mache ich dann ab August wieder:

Zitat

Die Lösung: Ganz einfach,
- drei Schritte zurück, alles nochmal üben, bis man es im Schlaf kann und nicht nur bis es halbwegs geht
- so langsam üben das es sauber und in Time ist, Tempo langsam erhöhen
- aufnehmen! und erst wenn die Aufnahme gut klingt weitergehen


im Juli bin ich sowieso aufs Pad beschränkt.
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  • »drumrumköln« ist männlich

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8

Sonntag, 2. Juni 2019, 07:53

Falls es hilft: geht mir genauso. Nach meiner Erfahrung hilft es nur eher wenig, die Stücke selbst zu üben. Besser sind Rudiments, Rudiments, Rudiments, über alle Gliedmaßen verteilt und immer schön langsam und mit Metronom... :sleeping:

Zuerst kam die Musik , dann kam die Technik.... Und eigentlich kann man ja aus so ziemlich jeder Spielsituation beim Musikbegleiten technische Übungen basteln, die dann ganz grundsätzlich und universell dem "Hand-(+Fuß-)werk dienen und sich ja ebenfalls in allen erdenklichen Tempi zum Klick üben lassen um dann auch in abgewandelter Form für andere Spielsituationen abrufbar zu sein.
Im Gegensatz zu demjenigen, der zunächst ausschließlich "Technik" übt, wird hier eben gleich auch ein musikalischer Nutzen in Form von direkter Anwendungsmöglichkeit erarbeitet. Das fördert dann auch noch zusätzlich die Kreativität bei der Ideenentwicklung, wenn es eben um Musikbegleitung geht. Auch das ist ja ein Thema, an dem es sich ausgiebig arbeiten lässt.

Rampen

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9

Sonntag, 2. Juni 2019, 10:07

Ja, ich meinte natürlich wenn man denn die Stücke selber schon viel geübt hat und das Gefühl hat, nicht mehr weiterzukommen. Dann hilft es mir, mich wieder mehr auf die Technik zu konzentrieren.
Nix da.

vandroiy

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10

Montag, 1. Juli 2019, 20:09

Ergebnis: einfach Songs spielen hat nix gebracht, analysieren was ich falsch mache (Fills zu schnell spielen, Probleme bei Stickings die mit links beginnen und schnellen Doubles mit rechts) und das dann angehen hat geholfen. Immer wieder üben bis es automatisch geht, mit Übergängen von Fills zu Beats, auch wenn das frustrierend sein kann.
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nils

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11

Mittwoch, 3. Juli 2019, 10:17

ja, aufnehmen oder filmen ist ganz schlecht fürs Ego
:D Mir wird beim betrachten solcher Aufnahmen immer schlagartig klar, wie dick ich geworden bin.

Falls es hilft: geht mir genauso. Nach meiner Erfahrung hilft es nur eher wenig, die Stücke selbst zu üben. Besser sind Rudiments, Rudiments, Rudiments, über alle Gliedmaßen verteilt und immer schön langsam und mit Metronom... :sleeping:

Rudiments standen bei mir nicht so im Mittelpunkt. Als neulich jemand nach meinem Lieblingsrudiment fragte, war meine Antwort: "rlrl".
Ich habe über viele Jahre hauptsächlich daran gearbeitet, tight zu spielen, die Schläge, die ich mache richtig auf den Punkt zu kriegen. Das hat bei mir schon immer eine höhere Priorität als andere Koordinationsfragen oder Spieltechnik. Deswegen kann ich vieles nicht, aber das, was ich spiele klingt normalerweise ganz ordentlich (=> daher auch der Spruch in der Signatur).

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »nils« (3. Juli 2019, 10:26)


danyvet

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12

Mittwoch, 3. Juli 2019, 12:55

ja, aufnehmen oder filmen ist ganz schlecht fürs Ego
:D Mir wird beim betrachten solcher Aufnahmen immer schlagartig klar, wie dick ich geworden bin.


wem sagst das ... ich hab gestern Aufnahmen vom letzten Gig gesehen :wacko: oidaaaa... ich ziehe meine Konseqenzen...

aber nicht nur optisch gruselig...Auch spielerisch: ich hab zb. das Gefühl, schon echt locker zu spielen mit der Hihat-Hand, es schaut aber immer noch sehr verkrampft aus.

Hab jetzt im Sommer, wo weniger Bandproben sind, geplant, mich im Proberaum beim Spielen zu filmen und an meiner rechten Hand zu arbeiten. Wenn ich das mit anderen vergleiche, merk ich, wie sehr ich doch noch Anfänger bin. Hätt ich nicht gedacht, dass zwischen Gefühl und optischer Realität doch so ein großer Unterschied ist :S
Ansonsten find ich den Thread sehr interessant, das mit dem "langsames Tempo üben und langsam steigern" ist wohl sehr schlagzeugspezifisch. Ich les es überall, hör es überall, bin auch schon selbst draufgekommen, dass das extrem hilfreich ist. Ist mir sonst noch bei keinem Instrument/Hobby/Sport so aufgefallen.
Da ich ja doch recht viele Proben mit meinen Bands habe, besteht die meiste Übungszeit bei mir auch aus Songs spielen, aber ich versuche auch so oft wie möglich am Pad Rudiments/Stickings zu üben.

Für mein nächstes Leben wünsch ich mir allerdings einen 72-Stunden-Tag, um alles unterzubringen, was ich so üben sollte :P
Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.

“You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis

Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

vandroiy

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13

Freitag, 5. Juli 2019, 16:53

Tja, "Slow euqals smooth. Smooth quals fast" funktioniert immer. Wenn ich bei 70 bpm nicht mehr weiterkomme gehe ich zurück auf 50. Ein paar Tage später geht's wieder weiter. Man kann einfach dann die Bewegungen richtig machen.

Meine Juli Challenge ist jetzt "ein Monat ohne mein Drumset", (9. 7 bis 9.8.) nur mit Pad (nicht freiwillig auferlegt), eventuell 1 mal die Woche 2 Stunden an einem Set.
Bin gespannt, erwarte mir Fortschritte bei der Hand Technik wenn ich auf die "Ersatzdroge" Practice Pad beschränkt bin.
Pearl Forum, Gretsch 12" Snare, Drumtec Design Mesh Heads (Real Feel auf der Snare), Triggers: Roland(Kick), 2Box(Toms) und Jobeky(Snare), Roland und Yamaha E-Cymbals, Roland TD25 Module.