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el_espiritu

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  • »el_espiritu« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 14. April 2015

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1

Montag, 8. Juli 2019, 11:47

Kopfhörer gesucht

Ich suche für mein neues A-Drum einen Kopfhörer der als entsprechender Gehörschutz taugt und ebenfalls in der Lage ist, Play Alongs in anständiger Qualität wiederzugeben. Falls es da was als "In-Ear" gibt gerne, alternativ auch geschlossene Systeme. Schlagt mir mal was vor.

  • »Oliver_Stein« ist männlich

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2

Montag, 8. Juli 2019, 11:58

Den KZ AS10 kann ich Dir empfehlen! Habe den jetzt bei einer Aufnahmesession und bei einem Gig als IEM benutzt mit Schaumstücken und bin vollkommen zufrieden damit. Bei dem Preis (um die 60,-) kann man da nicht meckern. Der Versand aus China dauert ein paar Wochen, wenn Du bei EBay bestellst...

Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

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3

Montag, 8. Juli 2019, 15:38

Klassiker: DT770M
»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
Chinesisches Sprichwort


st_b

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  • »st_b« ist männlich

Registrierungsdatum: 7. November 2013

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4

Montag, 8. Juli 2019, 17:35

Ich verwende den Shure SE215. Dämpft gut und klingt gut. Vermutlich lässt sich der Klang nicht mit High End Produkten vergleichen, aber ich hab mal noch bei jedem Gig alles auf den In Ears gut gehört. Hab damit natürlich auch schon manchmal zu Playalongs etc. gespielt und das funktionierte für mich wunderbar.

Ansonsten bin ich derzeit auch auf Recherche nach Studiokopfhöreren und stolpere immerwieder über den von Beeble genannten Klassiker Beyerdynamic DT 770. Nach allem was ich so gelesen habe, sollte der für deine Zwecke auch hervorragend funktionieren.

Jürgen K

PS: Mitglied

  • »Jürgen K« ist männlich

Registrierungsdatum: 18. März 2006

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5

Montag, 8. Juli 2019, 17:54

Guten Nachmittag,

mir hat sich die Frage 1988 gestellt, damals gab es den hier als "Klassiker" bezeichneten noch gar nicht.
Dennoch würde ich mir den wahrscheinlich heute holen. Damals war es der DT100.
Es handelt sich dabei um einen ohrumschließenden Kopfhörer mit geschlossenem System, den Profis schon
viel früher und seitdem gerne verwenden, vor allem auch bei Funk und Fernsehen. Inzwischen sieht man
tatsächlich vermehrt die neueren Modelle aus der 770er Reihe.

In-Ear-Systeme sind für mich nur mit Otoplastiken relevant und insgesamt zu teuer und/oder zu störanfällig.
Die Otoplastiken verwende ich mit Elacin-Filter und wenn es mal richtig laut wird, kann man die ja auch noch
zusätzlich zum Kopfhörer tragen.

Grüße
Jürgen

  • »Der Kritische« ist männlich

Registrierungsdatum: 22. Oktober 2007

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6

Montag, 8. Juli 2019, 18:56

Ich würde auch zum Shure greifen.

Ich hab 2x Shure Inears, DT770 PRO und M Kopfhörer. Die Shure Inears nutze ich zum Drummen am liebsten.
"Man muss das Grundgesetz vor seinen Vätern schützen und die Verfassung vor ihren Schützern."
"Der Faschismus ist eine Spielart der freien Marktwirtschaft."
Wolfgang Neuss

Rampen

Mitglied

  • »Rampen« ist männlich

Registrierungsdatum: 4. Februar 2011

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7

Montag, 8. Juli 2019, 19:04

Vision Ears! Ich habe gerade meine VE-3 geliefert bekommen, fantastische Inears (und sehen dank Customizationoptions auch noch atemberaubend aus...). Öhm, Budget hattest Du ja keines vorgegeben ;)
Nix da.

Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

Registrierungsdatum: 15. November 2007

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8

Montag, 8. Juli 2019, 19:06

Genau Jürgen, der DT100 war der wahre Klassiker, also heute schon vintage.
Der 770M ist deshalb so beliebt weil er wirklich gut isoliert (die 35dB halte ich aber für eine wagemutige Angabe)
Der kann leider keinen Bass, weswegen ich dann für Subbassfetischisten einen vernünftigen InEar Hörer nahe lege.
Da sind wir dann aber auch schnell in Preisregionen zwischen 600 und 1000 Euro.
Ich brauche zum recorden, Proben und Live kein HiFi auf den Ohren.
Live kommt ein InEar rein mit so einer Pseudoothoplastik, die Stagediver3 müssen mir reichen.
Im Proberaum oder Studio ist mir das gefummel mit Stöpseln zu albern und da kommen nur KH zum Einsatz.
Ein Tip wären noch diese KZ Stöpsel aus China, der KZ AS 10 hat 5 Treiber und kann auch Bass und das bei um die 60 Euro.

Wurde hier auch mal besprochen.
Noch ein Tip ist der HD300 Protect, der hat einen zuschaltbaren Limiter und kann auch Bass.
»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
Chinesisches Sprichwort

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Beeble« (8. Juli 2019, 19:23)


el_espiritu

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  • »el_espiritu« ist der Autor dieses Themas

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9

Dienstag, 9. Juli 2019, 07:14

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten! Ich dachte so an ca 100 EUR +- fürs Erste, glaube da bekommt man schon was ordentliches. Ich schaue mit mal eure vorgeschlagenen Produkte an! ;)

trommeltom

Mitglied

  • »trommeltom« ist männlich

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10

Dienstag, 9. Juli 2019, 07:43

Ich verwende den Shure SE215. Dämpft gut und klingt gut.

Ich auch und bin zufrieden.
Sowohl im Proberaum als auch auf der Bühne.
:)

Korki

Mitglied

  • »Korki« ist männlich

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11

Dienstag, 9. Juli 2019, 09:14

Ebenso.

jesses

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  • »jesses« ist männlich

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12

Dienstag, 9. Juli 2019, 09:56

Ich nutze aktuell im Proberaum/Live (selten) auch die Shure 215, bin da persönlich aber als Drummer-Inear nicht so zufrieden mit (ist bei mir auch schon das 2. Paar, das erste war in der Garantirzeit defekt, leider schön günstig im Ausland gelauft und daher nix erstattet bekommen, eigenen Doofheit) - ich finde die grundsätzlich gut, passen, halten, aber der Sound ist etwas dünn oder es ist vielleicht auch einfach etwas zu laut im Proberaum bzw. bei der eigenen Spielweise.

Die 215 werden ansonsten zum hören (Handy, MP3) täglich verwendet - dafür finde ich sie großartig, aber neutral ist was anderes....

- "Angepasste" wären ein Traum, konnte da schon div. Modelle von Rhines Custom etc. probehören, das ist aber leider nicht meine Preisklasse, daher werde ich jetzt mit den "Billiganbietern" experiemientieren.

-> erstes Experiment wird ein KZ ZS10 Pro, bei dem Modell wurden u.a. die Steckverbindungen optimiert (wurde in den Kritiken der Benutzer der Vorgängermoelle immer als Mangel empfunden, weil nach einiger Zeit der Benutzung zu locker), der liegt preislich bei ca. 50 Euro + gesonderte "Memory Foam Tips" (da würde ich mich über Vorschläge und Erfahrungswerte freuen)

-> wenn mir das nicht genügt, werde ich ein CCA-C16 ausprobieren, liegt aktuell um die 150$ (ist mir für einen ersten Versuch zu teuer und das Modell ist auch noch relativ neu, da warte ich lieber auf weitere Versionen)
"Geduld und Zeit bringen mehr als Gewalt und Streit"

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  • »Der Kritische« ist männlich

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13

Dienstag, 9. Juli 2019, 12:04

Wenn die Shures (bei mir die teureren Modelle) nicht genug Bass haben liegt es meistens daran, dass sie nicht tief genug im Ohr sitzen.


P.S.: Bei mir unterstützt ein Porter & Davies die Inears... möchte ich nicht mehr missen! Spätestens mit denen fühlt sich auch ein schwachbrüstiges Inear an wie ein Stadion Gig mit fettem Stereo Drumfill). Die Sehschärfe läßt schon mal nach wenn der Basser seine H-Saite zuppft oder den Basssynth bedient.
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Wolfgang Neuss

jesses

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  • »jesses« ist männlich

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14

Dienstag, 9. Juli 2019, 13:00

Wenn die Shures (bei mir die teureren Modelle) nicht genug Bass haben liegt es meistens daran, dass sie nicht tief genug im Ohr sitzen.


Das ist ein wichtiger Hinweis. Was nutzt du da genau? Ich habe auf die Schnelle nur beim großen T. die "Comply Iso­la­tion Plus" gefunden -> Tut's das oder gibt's da was Besseres?

Porter & Davis - ist klar, DAS hätte ich auch gerne dazu... Wenn man das mal erwirtschaften könnte beim Spielen....
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Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

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15

Dienstag, 9. Juli 2019, 13:35

Tut's das oder gibt's da was Besseres?

ja und nein.
Ich finde inEars bei der Probe recht unpraktisch. Durch das ständige rein und raus verschleißen die Passtücke schnell.
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16

Dienstag, 9. Juli 2019, 14:04

Was nutzt du da genau?

Ich nutze die Silikon-Ohrpassstücke.
Durch das ständige rein und raus verschleißen die Passtücke schnell.

Ich lass die ständig im Ohr. Wer was zu sagen hat, hat ein Mic, oder steht nah genug an einem, so dass ich ihn hören kann.
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orinocco

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Wohnort: Raihion (Sanenya)

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17

Dienstag, 9. Juli 2019, 14:11

Frage, gibt`s eine Empfehlung für Einen mit Mono/Steroumschaltung
bzw. für eine gut gearbeitete, verlässliche Mono Adapterklinke und praktische Erfahrungen ob sich das
heutzutage in der Praxis mit der Kabelbelegungn ausgeht und mit Klinke in "jedem" Fall funktioniert.
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

trommeltom

Mitglied

  • »trommeltom« ist männlich

Registrierungsdatum: 1. März 2010

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18

Dienstag, 9. Juli 2019, 14:53

oder steht nah genug an einem

Genau das sagen wir unserem Gitarristen auch immer, wenn er loslabert, und keiner mitbekommt was er uns sagen will.
Manche lernen's nie... 8| :!:

m_tree

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  • »m_tree« ist männlich

Registrierungsdatum: 5. Februar 2007

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19

Dienstag, 9. Juli 2019, 22:58

Mich wundert, dass dieser hier noch nicht erwähnt wurde:

https://www.thomann.de/de/vic_firth_sih2.htm

Ich benutze den schon immer, jetzt das 3. Modell, glaube ich. Der wurde auch immer weiter verbessert. Der einzige Nachteil ist m.E. der hohe Druck auf den Kopf - aber irgendwo muss die Dämpfung der Außengeräusche natürlich herkommen.

el_espiritu

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  • »el_espiritu« ist der Autor dieses Themas

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20

Mittwoch, 10. Juli 2019, 08:07

Den Vic Firth hatte ich natürlich auch schon auf dem Schirm, bin derzeit aber eher interessiert daran die Shure 215 auszuprobieren. Ich hab hier noch einen Roland 300V rumliegen von meinem e-drum, glaube aber das der für's a-drum eher ungeeignet sein könnte.