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lexa

Mitglied

  • »lexa« ist männlich

Registrierungsdatum: 19. Januar 2005

Wohnort: Remseck

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101

Montag, 5. August 2019, 16:52

Passt ganz gut zum "Snare erkennen" :-)

https://www.youtube.com/watch?v=MBQmi4rtSbM
- Axel -
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Zu verkaufen: zur Zeit nix

Tama01

Mitglied

  • »Tama01« ist männlich

Registrierungsdatum: 10. Mai 2019

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102

Montag, 5. August 2019, 17:40


Oh......

Also zu 1.rate ich mal Metall , Holz, Metall, acryl ;( ;(

103

Montag, 5. August 2019, 17:42

hallo drumdiva123 ^^,
Hallo Leute,


ich hätte gerne mal eure Erfahrung zu Set´s von Ludwig und Gretsch gehört. Ich interessiere mich für ein Set mit 20iger Bassdrum. Damit die aber noch richtig Wums hat, stelle ich mir vor, dass es mit einer Tiefe von 14 oder 16 Zoll echt eng werden könnte mit den Tiefen, die der Kessel noch liefern kann.

1. Liege ich da komplett daneben und es muss nicht unbedingt eine 18 Zoll Tiefe sein?

2. Welche Serie von Ludwig oder Gretsch haben die "fetteren" Bassdrums?

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht mit den Set´s ?

3. Welche von den Beiden liefern die bessere Hardware? Also ordenliches Zeug und keine Chinaware.


Ich bin gespannt, was ihr dazu sagen könnt.....

Danke

ich verfolge den fred von anfang an. eigentlich wollte ich hier nichts dazu schreiben, weil das alles geschmackssache ist. ich hab beides, 3x 20" und 3x 22". ich liebe meine 20"x18" sonor ascent und meine 20"x14" von midmilldrums. mein favorit in meiner auswahl ist ganz klar die midmill bassdrum in 20". die ist auch schwerer wie alle 22"iger die ich habe. das komplette set besteht aus 20", 12" (up), 14" und 16" (down). und es ist das schönste set der welt :D, weil meins :D .
von den 22"igern ist mein favorit mein "hotrod" von sonor. über 40 jahre alt. sehr stabil, gebaut für die ewigkeit.
ich würde mir ein angebot von einem schlagzeugbauer machen lassen. da kannst du dir alles aussuchen für die kohle die du ausgeben willst. farbe, holz, kesseldimensionen, hardware. war bei mir günstiger als ein highend set von der stange.
da es hier auch offtopic um snaresounds geht, meine midmill schnarre (2cm dick :D) ist der knaller! mit der geht alles! ich kenne nicht viele schnarren, die so eine sensible ansprache haben! die wurde genauso so gebaut wie ich das wollte. danke nochmal boris, für die zeit die du dir nimmst, und die beratung!

so, verwirrung gestiftet :D.
mfg :D
...hauptsache es groovt...

m_tree

Mitglied

  • »m_tree« ist männlich

Registrierungsdatum: 5. Februar 2007

Wohnort: Gotha (wieder, vorübergehend)

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105

Montag, 5. August 2019, 18:31


Tja ja ... sich selbst richtig zu zitieren will auch gelernt sein. :D

Ich spiel übrigens 22-10-16 ... geht auch. Das 14er Rack Tom hatte ich verkauft und mir ein 16er Floor Tom angeschafft. Und ein 12er über der Bassdrum ist mir irgendwie zu klobig. :whistling:
Ist halt ziemlich kontrastreich. Aber geht. 8)

106

Montag, 5. August 2019, 21:55

Moin,

erinnert mich bisschen an meinen Setkauf vor ca. 13 Jahren. In meinem Kopf hatte (vor allem Testen) DW einen schlechten Sound und mit Sonor habe ich auch einen Sound verbunden, der mir nicht gefiel. Letzten Endes wurde es ein DW, auch wenn das Sonor objektiv nicht schlechter klang und auch andere Konkurrenten wirklich gut und in manchen Aspekten besser als DW waren.
Beim DW war es das Finish (und ist es heute noch), was ich einfach richtig geil finde. Dazu klingt die Kiste halt auch einfach richtig gut, wenn man auf den eher kontrollierten DW-Sound steht. Ich muss sagen, dass z.B. Tama und auch die teurern Sonor Kisten qualitativ von der Verarbeitung für mich über dem DW Collectors liegen.

Bei Ludwig und Gretsch habe ich aktuell den einen oder anderen Testbericht im Hinterkopf, dass dort im Detail die Qualität auch "Luft nach oben" habe. Und das in den üblichen Testberichten, wo jedes 500 Euro Kit eigentlich ziemlich gut geschrieben wird. Trotzdem gibt es genug Leute die sowohl Ludwig als auch Gretsch spielen.
Gretsch:

Zitat

Beim Anblick des Innenlebens der Kessel bereitet ein Detail jedoch kurzzeitiges Unbehagen: Die Muttern der Spannböckchen wurden hier etwas übereifrig angezogen, so dass so gut wie alle Unterlegscheiben nahezu verbogen sind.

Quelle: https://www.bonedo.de/artikel/einzelansi…-e823-test.html

Zitat

Das klangliche Potenzial ist offensichtlich, allerdings muss ich ein wenig Mühe investieren, um dieses auszuschöpfen. Zum einen finde ich den Stimmumfang meines Testsets recht begrenzt, zum anderen schwingen die Trommeln sehr lebendig und verlangen sowohl stimm-, als auch dämmtechnisch einige Aufmerksamkeit.

Quelle: https://www.bonedo.de/artikel/einzelansi…c-studio/4.html
Ludwig:

Zitat

Leider wird im Kesselinneren auf derartige Standards verzichtet: Die Metallschrauben sind ohne Schutzgummi direkt in den Kessel gebohrt. Das ist schade und unverständlich, da solche Details bei anderen Marken teilweise schon seit 20 Jahren selbstverständlich sind.

Quelle: https://www.bonedo.de/artikel/einzelansi…ab-4-set/2.html

Zitat

Die Spannreifen sind an einigen Stellen nachlässig lackiert, das zeigt sich in Form von diversen Lacknasen. Ohne Gummiisolierung werden die acht Stimmschrauben-Klemmen pro Seite auf die Reifen geschraubt.

Quelle: https://www.bonedo.de/artikel/einzelansi…-2016-test.html

Auf solche Qualität habe ich dann irgendwie auch keinen Bock, wenn es andere Hersteller deutlich besser hinbekommen bei gleichem Preis. Und es sind ja nicht die Einsteiger-Kits, die hier getestet wurden.

22er Kicks sind weiterhin ein Standard würde ich vorsichtig behaupten. Da macht man wohl wenig falsch. Mehr als 18" tief würde ich das nicht nehmen. Momentan geht der Trend ja eher zu kürzeren Bassdrums. Wobei ich das mit dem Trend auch rein betriebswirtschaftlich sehe: Die Hersteller müssen eben Kits verkaufen und dafür braucht es Argumente. Ob die nun schlagend sind, muss jeder für sich wissen.
20er Kicks funktionieren insbesondere mikrofoniert nicht wirklich schlechter. Damit wird es auch beim Aufbau und Transport etwas kompakter; insbesondere wenn man die kleineren Toms über der Bassdrum hat. Ich habe nach 12 Jahren mit einer 20er Bassdrum und 13 Jahren mit einer 22er Bassdrum nun auch eine 24er Bassdrum. Und es macht mir richtig Spaß. Mit einem Kit 24-12-16 trommle ich eben auch anders
als mit einem 20-8-10-12-14er Kit. Wenn man mit einer 24er Bassdrum eine dicke '1" spielt, braucht man vor der "3" keine weitere Bewegung mit dem rechten Fuß machen. Man freut sich einfach über die Wucht des Sounds. Man einer 20er Bassdrum hat man vielleicht etwas mehr Spaß an filigranen Bassdrum-Figuren. (Ich überspitze ein wenig).

Bei Deinem Budget hat man ganz ordentliche Optionen, auch wenn die Oberklasse preislich mittlerweile ins unverschämte Sphären entschwunden ist. Der Bauch sollte auf jeden Fall ein Mitspracherecht haben und das Auge isst bekanntlich mit. Mit einem Set mit Topklang und Scheißoptik würde ich auf Dauer nicht glücklich werden.

Moe Jorello

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  • »Moe Jorello« ist männlich

Registrierungsdatum: 28. Dezember 2013

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107

Mittwoch, 7. August 2019, 22:37

Vielleicht als kurzes Addendum: Wie wenig wichtig ein teures Schlagzeug ist, um einen guten Klang zu erzeugen, zeigt dieses Video mit Funkjazz-Legende Eumir Deodato. Dessen Drummer spielt ein Tama Imperialstar in dem Video. Also ein echtes "Einsteigerset". Gut befellt und gestimmt und mikrofniert klingt es ziemlich amtlich. Da würde mit verbunden Augen keiner hier vemrutlich zunächst denken, dass das ein Einsteigerset ist, oder?

"You don't have to show off" - Peter Erskine

Jürgen K

PS: Mitglied

  • »Jürgen K« ist männlich

Registrierungsdatum: 18. März 2006

Wohnort: Frankfurt am Main

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108

Donnerstag, 8. August 2019, 11:54

Guten Morgen,

ich spiele seit einigen Jahren Rock mit einem 10 TT,12 TT,14 FT Set und war immer etwas unglücklich ohne ein 16er.

So ging es mir auch mal. Für "Allround" hatte ich 22-14-12-12. Tatsächlich funktionierte das gut für Pop, aber beim Rock fehlte 16 hinten recht deutlich.

Der Sprung von 12 auf 16 könnte doch funktionieren?

Es funktioniert alles. Ich hatte auch mal 12-18 aufgestellt.
Meine Favoriten sind aber 10-14, 12-15, 13-16, 14-18 - wenn es nur zwei sein dürfen.

es ist das schönste set der welt :D, weil meins

Das ist das Entscheidende.
Man muss seinen eigenen Klang und seine eigene Umgebung - optisch und haptisch - finden, dort, wo man sich wohl fühlt,
wird man auch gut spielen, alles andere wird unrund.

Bei Ludwig und Gretsch habe ich aktuell den einen oder anderen Testbericht im Hinterkopf, dass dort im Detail die Qualität auch "Luft nach oben" habe.
Das sind für mich Gründe, mich von diesen Kultmarken aktuell fern zu halten.
Trotzdem gibt es genug Leute die sowohl Ludwig als auch Gretsch spielen.

Jeder hat andere Prioritäten. Und das muss man bei allen Ratschlägen berücksichtigen. Ich habe nie auf Leute gehört, die mir erzählen wollten, mein Tom-Tom hänge zu hoch. Tatsächlich sind damit manche Anwendungen schwierig bis unmöglich. Allerdings sind diese modernen Flachbauten auch nicht für alles optimal tauglich. Man muss selbst heraus finden, was zu dem, was man musikalisch auszudrücken hat oder ausdrücken will, passt.

Grüße
Jürgen

PS
Ein einfaches Set klingt mit viel Arbeit anständig, ein gutes Set klingt mit wenig Arbeit anständig und mit viel Arbeit genial. Das sind die Unterschiede.
Ich bin faul und brauche daher gutes Gerät.

trommla

Mitglied

  • »trommla« ist männlich

Registrierungsdatum: 30. Mai 2004

Wohnort: Raum München

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109

Donnerstag, 8. August 2019, 19:03

Ein einfaches Set klingt mit viel Arbeit anständig, ein gutes Set klingt mit wenig Arbeit anständig und mit viel Arbeit genial

Das ist ein Pauschalurteil, das wir uns alle gelegentlich wünschen. Das Problem ist jedoch die Zuordnung zu der einen oder anderen Kategorie. Bzw. worüber definiert sich einfach, worüber gut? Und gibt es vielleicht auch einfach - gut? Und zu allem Überfluss, wer beurteilt denn, welcher Klang "nur" gut, und welcher genial ist?

Ich finde z.B. den Klang meiner 35 Euro No Name Piccolo mit Hayman - Böckchen sowas von genial, schon ohne große Mühe. Vermutlich liegt das an der Freude, bei Ebay damals so ein Schätzchen erworben zu haben. You hear what you expect ;)

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