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m_tree

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1

Freitag, 9. August 2019, 13:44

Kabel Hi-Hat

Ich spiele mit dem Gedanken, mal eine Kabel Hi-Hat auszuprobieren. Im Prinzip würde ich die Hi-Hat einfach nur gerne links über der Bassdrum haben, das Pedal aber eben nach wie vor links neben der Snare (dann evtl. sogar rechts vom Bassdrum Slave-Pedal). Ich bin Rechtshänder und werde mir im Leben kein Open-Handed mehr aneignen. Und bin primär ein Groover und bediene Stile mit viel Hi-Hat Arbeit. Nun bin ich an einen Punkt gekommen, an dem mir die fehlende Ergonomie durch den Standard Aufbau und das Überkreuz-Spielen ziemlich auf den Senkel gehen. Auch habe ich mein Ride gerne ungefähr waagrecht rechts über der Bassdrum. Der gesamte linke Bereich vom Set könnte so sinnvoll mit Toms, weiteren Becken und Pipapo bestückt werden. Die Snare wird so auch ergonomisch bzw. symmetrisch mehr zum Herzstück des Sets usw.

Allerdings war ich erst mal von den Preisen der einschlägigen Geräte schockiert. Das ist z.Z. nicht drin (später sicher, sollte das prinzipiell für mich funktionieren). Aber es gibt ja diese Millenium Maschine für 60€. Der Haupt Kritikpunkt ist da die extreme Schwergängigkeit bzw. Unspielbarkeit. Genau dieser Punkt ist meine größte Sorge dabei, auch wenn die teuren Maschinen das besser machen. Denn ich spiele meine Iron Cobra Lever Glide schon immer auf der schwächsten Feder Einstellung und bin auf der Hi-Hat teilweise mit relativ filigraner Fußarbeit unterwegs. Auch tappe ich sie gerne durch. Sollte die Leichtängigkeit meiner erwähnten aktuellen Konfig nicht annähernd mit einer Kabel Hi-Hat reproduzierbar sein, wäre das das K.O. Kriterium.
Jedoch hat jemand in eine Bewertung geschrieben, dass er einfach das Kabel gekürzt und geölt hat und das wohl wahre Wunder bei der Millenium Maschine bewirkt. Ich brauche auch kein 2m Kabel und das wäre notfalls auch bei einer teureren Maschine eine Option.

Wie sind denn diesbzgl. so die Erfahrungswerte hier?

Danke schon mal. ;)

zu spät

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  • »zu spät« ist männlich

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2

Freitag, 9. August 2019, 14:16

Leider gibt es das Remote Speedy Hat nicht mehr. Ich hatte mal Kontakt zum Erfinder, habe dann aber zu lange gezögert, eines zu bestellen.

Er hat, so wie das damals verstanden habe, das Patent oder so an einen Hardwarehersteller verkauft und dort ist es wohl dann in der Schublade verschwunden.

Das wäre bestimmt das ideale Ding für dich. Und für mich eigentlich auch.


Irgendwo gab es auch mal bessere Videos von dem Teil, als auf der Facebookseite.

GuTh

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  • »GuTh« ist männlich

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3

Freitag, 9. August 2019, 14:30

Und Öl für Bowdenzüge ist keine gute Option, zieht den Dreck magisch an. Wenn schmieren dann mit Grafit.
Wie beim Bike 8o

-

streichelzeuger

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4

Freitag, 9. August 2019, 14:59

Ich habe bei Bowdenzügen/Kabeln die gleichen Sorgen, die mich bislang vom Remote-Hat-Kaufs ferngehalten haben.
Zuletzt dachte ich über den Kauf eines Cajon-Fußpedals, ebenfalls mit einem Kabel, nach. .Da es nur für eine einmalige Aktion benötigt wurde, habe ich es dann angesichts der Preise, bzw. der mäßigen Rezensionen für die günstigen Hausmarken-Varianten der Händler, lieber gelassen..
Ich hoffe, irgendwann kommt mal so ein Hersteller um die Ecke, und bedient sich ideenmäßig bei den hydraulischen Scheibenbremsen, die man vom Mountainbike her kennt. Ich habe sowas an meinem MTB, und das sind mal echt feinfühlige aber kraftvolle Wurfanker, damit gelingt bei jeder Wetterlage mit nur einem Finger bedient der Abstieg nach vorne über den Lenker.
Ich weiss nur nicht, ob ich jemals Lust hätte, zwecks der Druckpunktoptimierung meine Hi-Hat vor dem Gig zu entlüften 8o?

Dr_Schmoker

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  • »Dr_Schmoker« ist männlich

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5

Freitag, 9. August 2019, 15:25

Hi,

ich habe zwei alte Threads gefunden, siehe hier → Empfehlungen Kabel Hihat bzw "variable" Hihat Ständer und hier → Yamaha Kabel-Hi-Hat Ersatzteile, die sich mit dem Thema auseinander setzten. Von dem Millenium-Teil kann ich nur abraten, man sieht schon auf dem Foto, wie der Bowdenzug bald stirbt, siehe hier → https://www.thomann.de/de/millenium_dchset01_kabel_hihat.htm
Drummer setzten mit ihren Extremitäten die Tonspuren um, die im Gehirn ablaufen.

Tama01

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6

Freitag, 9. August 2019, 17:06

Ich hab vor 4 wochen die pearl kabel hihat kurz ausprobiert.coole sache.kannte ich gar nicht,vielleicht für mich auch mal ne option.

Der verkäufer meinte die pearl sei die beste viele würden die als 2.hihat benutzen.

kurz darauf hab ich die glaube für 200 € bei ebay gesehen.
Vor millenium wird allgemein abgeraten.

Jürgen K

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  • »Jürgen K« ist männlich

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7

Freitag, 9. August 2019, 17:32

Knock Out

Hallo,

Sollte die Leichtängigkeit meiner erwähnten aktuellen Konfig nicht annähernd mit einer Kabel Hi-Hat reproduzierbar sein, wäre das das K.O. Kriterium.

Mit einer herkömmlichen professionellen Maschine ist keine kabelgebundene Maschine vergleichbar, das hat technische Gründe.
Man muss schon den Zug großzügig legen und ein gutes Gerät haben und dann noch etwas Glück.
Ich halte von dem Unterfangen wenig, spiele aber seit Jahren schon die Haupt-Hi-Hat meistens mit Links. Für lustige Spielchen hatte ich mal zwei Kabelmaschinen (Yamaha) im Betrieb, aber die sind nie auf die Bühne gekommen und waren nie die Hauptmaschine, sondern Zweit-, Dritt- oder gar Viertgerät.

Grüße
Jürgen

trommeltom

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  • »trommeltom« ist männlich

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8

Samstag, 10. August 2019, 10:23

Im Prinzip würde ich die Hi-Hat einfach nur gerne links über der Bassdrum haben

Du meinst wahrscheinlich "rechts", oder?
Anders ergibt es für mich keinen Sinn.
?(

Edith meint:
Oder vielleicht doch?!?
Also zwischen Snare und Bass Drum?
:huh:

Schmanne

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9

Samstag, 10. August 2019, 15:13

Ich nutze zur Zeit die Pearl Maschine und bin gut zufrieden, allerdings hab ich auch eine an schon träge 19“ Hihat dadrauf. Wie filigran die Ansprache bei einer „normalen“ Hihatgröße ist kann ich nicht einschätzen und hängt sicherlich auch von deiner Fußtechnik bzw der Zieldynamik ab. Normales 4tel/8tel/Offbeats treten ist aber selbst mit der großen Hihat locker drin.
Ich hab auch ein günstiges Modell getestet, die Laufeigenschaften waren gefühlt wesentlich schlechter.

Lg Hendrik

trommla

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10

Samstag, 10. August 2019, 15:24

Oder vielleicht doch?!?
Also zwischen Snare und Bass Drum?

So hatte ich es jedenfalls verstanden. Hihat an der Stelle, an der ich z.B. mein Hängetom spiele.

Zum Glück muss ich mir wegen solcher Aufbauvarianten keinen Kopf machen, ich spiel einfach nur simple Oldschool-Beats, die jeder Anfänger drauf hätte. Und das geht mit jedem Standardaufbau :D

Drumhead84

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  • »Drumhead84« ist männlich

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11

Sonntag, 11. August 2019, 19:13

https://m.thomann.de/de/gibraltar_gi9707mlua_hihat_stand.htm


Schau die mal das Teil an. Nutze ich seit Jahren, unglaublich robust und flexibel. Du willst ja mit deiner HH nicht auf die rechte Seite kommen, wenn ich’s richtig verstanden hab.

knorke

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12

Sonntag, 11. August 2019, 22:15

Ich benutze seit neustem die DW Remote Hi-Hat. Die spielt sich exakt wie jede andere Hi-Hat-Maschine, super Teil! Leider etwas teuer...

https://www.thomann.de/de/dw_9550_universal_remote_hihat.htm

m_tree

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13

Montag, 12. August 2019, 12:11

Danke für die zahlreichen Antworten :)
Jetzt ist mir das etwas klarer ...

Nach dem Gig am Samstag wusste ich erst mal wieder, dass es mit dem Standard Aufbau nach wie vor prima geht ... und braucht keine Umgewöhnung. Ich will das aber auf jeden Fall ausprobieren und dann auch gleich mit der Pearl Maschine. Die wurde ja hier und auch in den älteren Threads hervorgehoben. Die Auslenkung der Gibraltar Maschine wird nicht reichen ... mindestens einen halben Meter muss die schon versetzt sein, schätze ich. Wahrscheinlich mehr. Die letzt genannte DW sieht interessant aus, nur eben sehr teuer und evtl. könnte es da auch Probleme mit einem Bassdrum Slave Pedal geben. Aber falls mir eine Kabel Hi-Hat vom Spielgefühl nicht taugt, eine Überlegung wert.

Mal sehen wann ich das dann mache. Danke an alle :thumbup:

martinelli

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14

Dienstag, 20. August 2019, 11:39

Sind ja gute Ideen, Hi-Hat-Becken nach rechts zu bewegen.

Hat es spieltechnisch eigentlich keine Nachteile, wenn die Becken so weit nach vorne/rechts rücken? Ich könnte mir vorstellen, dass der Weg zwischen Hi-Hat und Snare einfach weiter wird und/oder ineffizientere Bewegungsabläufe erfordert, z.B. bei Rhythmen mit beidhändig gespielten 16teln auf der Hi-Hat oder Fills mit geöffneten Hi-Hat-"Crashs". Die Befürchtung hält mich zusätzlich zu Extra-Aufwand und Optik davon ab, die ganz normale Hi-Hat-Maschine in Frage zu stellen.

M.

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