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bergheimer

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  • »bergheimer« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 13. August 2019, 07:09

Gleiches Fell als Schlag- und Resonanzfell?

Ahoi Allerseits,
Mein Schlagzeuglehrer überraschte mich in der letzten Session mit der Aussage, dass der Standard im Jazz beidseitige Coated Ambassador (oder andere beschichtete 1-lagige Felle) seien. Das höre ich das erste mal. Die meisten neuen Bob-Kits kommen ja mit beschichtetem Schlagfell und Hazy's als Reso.
Hat jemand mit dieser Befellung Erfahrung? Welchen Einfluss hat das auf den Klang der Toms?

die_happy

Freizeitmod

  • »die_happy« ist männlich

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2

Dienstag, 13. August 2019, 07:58

Moin,

auf den meisten Sets ist in der Regel ein Ambassador clear als Schlag und Resonanzfelle drauf. Das Ambassador clear ist auch mit das meistverwendete Resofell bei Toms. Man kann auch die coated Variante nehmen.

Hazy Felle sind nur als Snareresonanzfell gedacht.

Moe Jorello

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  • »Moe Jorello« ist männlich

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3

Dienstag, 13. August 2019, 09:36

Ambassador coated oben und unten ist genauso "Standard" (sofern es einen gibt) wie coated oben und clear unten. Ist reine Geschmackssache, wie "warm" man den Klang haben will (bzw. was zur Jazzmusik besser passt) und sicher auch von Drumset zu Drumset unterschiedlich. Manche Sets klingen mit clear unten schöner, andere mit coated. Es gab da mal so 'nen Typen namens WIlliams, der hat unten clear gespielt und oben ein Remo Controlled Sound. Wenn das die Musikerpolizei wüsste.... Pssst psst...! (Ich habe auch schon Pinstripes bei Jazzern gesehen. Uffa!)

Was dein Musikleher toll findet, kann ein anderer Jazzer für seine Musik als unpassend empfinden. Also nicht festnageln lassen.
"You don't have to show off" - Peter Erskine

Jürgen K

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  • »Jürgen K« ist männlich

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4

Dienstag, 13. August 2019, 09:40

Hallo,

ich habe auch nie verstanden, warum gewisse Ausstatter uns immer wieder diese klaren
Dinger untenrum hinmogeln.

In der Tat produziert ein beschichtetes Fell einen etwas wärmeren Ton. Gerade wenn man
dann eher hoch stimmt, sorgt das dafür, dass es nicht so knackig-bockwurstig klingt, sondern
immer noch rund.

Wenn ich ein reines Bop-Kit basteln wollte, würde ich in der Tat über beschichtete Felle oben und
unten nachdenken. Ansonsten gibt es da natürlich noch ein paar Spezialfelle, die dann erst mal
richtig viel mehr Geld kosten.

Was Robert auf seinem Kit hat, weiß ich natürlich nicht.
Man kann aber auch Evans, Aquarian oder sonstwas nehmen und Pinstripe, Emperor, CS habe ich
untenrum auch schon gesehen und gehört und sogar gespielt. War aber möglicherweise dann doch
Pop.

Pop und Bop liegen gar nicht so weit auseinander übrigens, aber bevor sich die Sittenwächter wieder aufregen ...
alles Rock 'n' Roll.

Grüße
Jürgen

Rampen

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  • »Rampen« ist männlich

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5

Dienstag, 13. August 2019, 09:47

Pop und Bop liegen gar nicht so weit auseinander übrigens,

Ich als Franke dachte immer, das wär das selbe ?(
Nix da.

trommla

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  • »trommla« ist männlich

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6

Dienstag, 13. August 2019, 10:26

Auf dem Catalina hatte ich mal coated Resos draufmontiert, glaube das waren Evans G1, weil ich dachte, das passt optisch besser zum klassischen Look (finde ich eigentlich nach wie vor). Trotzdem wurden es nach kurzer Zeit wieder klare Resos, weil mir der Klang einfach besser gefällt. Wie man an meinem Galeriefred sieht, spiele ich häufiger mal Jazz an sonnigen Sommertagen, das ist mir dann warm genug ;)

Abgesehen davon finde ich Pauschalaussagen wie die deines Lehrers wenig nützlich, insbesondere wenn man bedenkt, was alles unter Jazz subsummiert wird. Orchester spielen ja auch nicht alle Kalbfelle auf ihren Snares, obwohl der Klang gemeinhin als eher klassisch empfunden wird.

bergheimer

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  • »bergheimer« ist der Autor dieses Themas

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7

Dienstag, 13. August 2019, 11:12

Also da muss ich erstmal meinen Lehrer in Schutz nehmen, das war nicht als Pauschalaussage gedacht, sondern wir hatten ganz allgemein über den Sound der Bob-Kits aus früheren Tagen gequatscht. In dem Zusammenhang hatte er das erwähnt. In einem amerikanischen Forum hatte ich gelesen, dass gleiche Befellung auf Schlag- und Reso-Site deshalb eine gute Wahl ist, da das Schwingverhalten und die Frequenzen der beiden Felle gleich sind. Wie auch immer, dass es im Jazz (zumindest was das Equipment betrifft) keine Standards gibt, ist mir mittlerweile schon klar.
Da diese Klangexperimente aber schnell ins Geld gehen, wollte ich einfach mal hören, welche Erfahrungen ihr damit habt und was sich am Klang dadurch ändert im Vergleich zu Coated/Clear.

trommla

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  • »trommla« ist männlich

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8

Dienstag, 13. August 2019, 11:24

ganz allgemein über den Sound der Bob-Kits aus früheren Tagen gequatscht

Ja, dann erklärt sich das. Kälber früherer Tage hatten halt auch selten durchsichtiges Fell, da war die Kombination vorgegeben.

Dass gleiche Felle gleich schwingen, ist völlig einleuchtend, aber nur relevant, wenn man auf möglichst resonante Stimmung steht, wo beide Felle auf den gleichen Ton gestimmt sind. Das hatte ich auch mal vorübergehend ausgetestet, wurde aber damit ebenfalls nicht glücklich. Meine Toms brauchen kein langes Sustain, sondern ein schönes. Und das bekomme ich mit nem Intervall zwischen beiden eher hin. Für mein halbwissendes Verständnis auch logisch, denn zwei identische Felle auf den gleichen Ton gestimmt, verstärken die dominaten Frequenzanteile am meisten, und zwar sowohl Grund- als auch (manchmal störende) Oberschwingungen. D.h. der Sound wird zwar länger, aber weniger "rund".

bergheimer

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  • »bergheimer« ist der Autor dieses Themas

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9

Dienstag, 13. August 2019, 12:55

Kälber früherer Tage hatten halt auch selten durchsichtiges Fell


:D :D :D

Also letztlich bedeutet das, daß man es doch selbst testen muss, da sich der Effekt bei unterschiedlichen Drumkits vermutlich unterschiedlich auswirkt auf den Klang. Für mich ist das jedenfalls völlig neu. Ich dachte bisher, als Resos nimmt man IMMER klare Felle.

DBDDW

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10

Dienstag, 13. August 2019, 13:23

Ich persönlich bevorzuge auf meinen 7-ply Maple Kesseln, überwiegend quadratische Größen, oben G2 clear und unten G1 clear. - Alternativ, wenns etwas wärmer sein darf, oben G2 coated und unten G1 clear. Simon Phillips antwortete auf die Frage, wie er die Toms seines damals gerade neuen Tama Star Kits befellt habe, dass er den perfekten Ton nur aus einer Trommel bekäme, wenn sie gleichmäßig schwinge. Das geht natürlich nur, wenn du oben und unten identische Felle hast.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DBDDW« (13. August 2019, 13:34)


m_tree

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  • »m_tree« ist männlich

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11

Dienstag, 13. August 2019, 13:38

Gerade wenn man
dann eher hoch stimmt, sorgt das dafür, dass es nicht so knackig-bockwurstig klingt, sondern
immer noch rund.


Pop und Bop liegen gar nicht so weit auseinander übrigens,

Ich als Franke dachte immer, das wär das selbe ?(


Kälber früherer Tage hatten halt auch selten durchsichtiges Fell, da war die Kombination vorgegeben.


:thumbsup:


Also letztlich bedeutet das, daß man es doch selbst testen muss, da sich der Effekt bei unterschiedlichen Drumkits vermutlich unterschiedlich auswirkt auf den Klang.

Selbst testen muss man immer. Der Effekt wirkt sich auch immer gleich aus, wenn das Set was taugt. Die Felle sind - laut Rossi Roßberg - zu ca. 70% am Sound beteiligt.

Zitat

Für mich ist das jedenfalls völlig neu. Ich dachte bisher, als Resos nimmt man IMMER klare Felle.

Nee nee, da gibts keine Regeln. Bei John Bonham waren Emperor coated auf der Schlagseite und Ambassador coated auf der Resonanzseite. Letztere im übrigen viel höher als die Schlagfelle gestimmt, was m.E. für einen fetten Rocksound auch der beste Ansatz ist.
Simon Phillips spielt bspw. beidseitig Ambassador clear ohne Dämpfung und stimmt Schlag- und Resonanzfell auch exakt gleich hoch. So erreicht man die maximale Resonanz und das maximale Sustain - vorausgesetzt natürlich, beide Felle sind identisch (Dämpfung inbegriffen) ;)

Und nicht vergessen beim Testen: Gestimmt werden müssen die Felle auch. Und vorher am besten noch zentriert. ;)

orinocco

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12

Dienstag, 13. August 2019, 13:54

Hier nur ein Beispiel am Bobkit (serienmääsig)
mit Coated als Schlag- und Resofeel

https://www.youtube.com/watch?time_continue=3&v=LAEgzaL3TP0
https://www.youtube.com/watch?time_conti…5&v=fZD1k6yz0wo

Coated oder auch beispielsweise textured beispielsweise als Reso an der Snare unterstützt, imho, z.B. den Hölzernen Kesselton Bei Holzkesseln, die höheren Obertöne die man besonders wenn man Im/Am Set Sitz werden weniger,
und der hölzernen Kesselton wird besser hörbar.
Unmikrofoniert kommt ja sehr viel Ton Vom Reso, Mikrofoniert weil eben am Schlagfell abgenommen wird mehr von Oben uns sowieso mehr weil viel näher, elektronisch abgehört.

Einfach mal bei leiser Spielweise mit dem Ohr auf Mikrofonposition ran gehen.

Ich spiele auch Pinestripe coated als Schlagfell und Ambassador coated Als Reso, serienmässig /werkseitig.
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

Jürgen K

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13

Dienstag, 13. August 2019, 14:45

Guten Nachmittag,

Da diese Klangexperimente aber schnell ins Geld gehen, wollte ich einfach mal hören, welche Erfahrungen ihr damit habt und was sich am Klang dadurch ändert im Vergleich zu Coated/Clear.

Wenn es ums Geld geht, nimmt man die Felle, die man hat.
Das machen übrigens klassische Klassiker, Jazzer und Rocker genauso.
An meinem Set III ist tatsächlich ein Clear Ambassador auf dem Hängetom unten und beim Standtom ein Clear Controlled Sound Black Dot. Der Grund ist, dass diese Felle gerade da waren und ich nach ein paar Jahren noch nicht dazu gekommen bin, das anzugleichen.

Ich dachte bisher, als Resos nimmt man IMMER klare Felle.

Das ist eine Mode seit ungefähr den 1980er Jahren und es ist so, weil es so ist. Ich vermute ja, dass man die klaren Felle im Masseneinkauf billiger bekommt.
Das wäre eine Erklärung, warum diese Mode so nachhaltig ist. Sicherlich wird der ein oder andere argumentieren, dass der Klang dann klarer ist.
Das kann ein Vorteil sein, aber eben nur, wenn man auch so einen Klang will. Bei Bühnenanwendungen mit Starkstrom kann es passieren, dass man es in der dritten Reihe gar nicht hört.

Grüße
Jürgen

Moe Jorello

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14

Dienstag, 13. August 2019, 15:07

Wenn es ums Geld geht, nimmt man die Felle, die man hat.

... bzw. das, was für einen praktikabel ist. Ich habe z.B. keine Lust, wenn das Set für mehr als nur Bop-Jazz genutzt wird (z.B. auch noch Pop, Blues,...), ständig die Resos auszutauschen, nur weil ich mit dem einen Fell einen Mü mehr Wärme bekomme für Jazz. Spiele ich Funk oder Soul, ist mir dieses Mü evtl. schon zuviel oder einfach Wumpe. Ich habe klare Ambassadore untenrum und gut ist. Funzt eigentlich für alles, wenn man ehrlich ist. Wichtiger ist mir ein passendes Schlagfell für den Gesamtklang.
"You don't have to show off" - Peter Erskine

orinocco

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15

Dienstag, 13. August 2019, 15:48



Das ist eine Mode seit ungefähr den 1980er Jahren und es ist so, weil es so ist. Ich vermute ja, dass man die klaren Felle im Masseneinkauf billiger bekommt.
Das wäre eine Erklärung, warum diese Mode so nachhaltig ist. Sicherlich wird der ein oder andere argumentieren, dass der Klang dann klarer ist.
Das kann ein Vorteil sein, aber eben nur, wenn man auch so einen Klang will. Bei Bühnenanwendungen mit Starkstrom kann es passieren, dass man es in der dritten Reihe gar nicht hört.

Grüße
Jürgen
…..ich glaub ja das war nur Mode damit man auch (zumindest von einer Seite )in den Kessel gucken konnte, ganz Allgemein, und Insbesondere wann die Wattebäuschchen unten am/auf`m Reso von porentief ReinWeiss auf sonstige Farbe wechselten und nach turnusmässigen Wechsel verlangten. :) ;)
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

m_tree

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16

Dienstag, 13. August 2019, 16:01

Ich bevorzuge auf den Toms Emperor coated auf der Schlagseite und Ambassador clear auf der Resoseite. Ich hatte auch mal Ambassador coated als Resos ausprobiert und das hat mir persönlich nicht so getaugt, wenn ich mich richtig erinnere. Klar, sonst hätte ich ja nicht wieder klare Resos aufgezogen ... :rolleyes:

Bei Gelegenheit will ich auch mal wieder klare Schlagfelle ausprobieren.

Der Trend mit den klaren Fellen hat m.E. nichts mit irgend welchen wirtschaftlichen Faktoren zu tun. Sondern wirklich mit dem Sound. Klare Felle sind halt modern, coated eher Vintage. Allerdings ist auch das eine Pauschalaussage, die nur teilweise zutrifft, denn viele Drummer spielen coated ja auch in "modernen" Stilen.

Ich muss dazu sagen, dass ich meine Toms ziemlich tief stimme, das Reso etwas höher als das Schlagfell und nicht dämpfe. Und damit kann ich auch Jazz bedienen ... dafür muss ich meine Toms nicht beidseitig mit Amba coated befellen und "knackig-bockwurstig" stimmen. :P

Soundclass

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17

Dienstag, 13. August 2019, 18:41

Es gab da mal so 'nen Typen namens WIlliams, der hat unten clear gespielt und oben ein Remo Controlled Sound. Wenn das die Musikerpolizei wüsste.... Pssst psst...! (Ich habe auch schon Pinstripes bei Jazzern gesehen. Uffa!)

Naja, nicht ganz. Tony hat die CS Felle auch als Reso genutzt. Steve Smith hat dies von ihm übernommen:
https://www.youtube.com/watch?v=lceYHFjQsh0

Meine neuen CS Felle stehen schon einige Monate 'rum. Mich hat's bisher noch nicht gepackt, die mal aufzusetzten. Vielleicht starte ich damit vor Neujahr durch.

Hier gibt's noch aufschlussreiche Videos zum eigentlichen Thema:

Tom Tuning for Jazz, Bebop, and more | Season 2 - Episode 3
https://www.youtube.com/watch?v=pgmfYTKuuhc

Coated Resonant Heads for Natural Tonal Control | Season 2 - Episode 7
https://www.youtube.com/watch?v=8PdTEkF0mpc

Thin Tom Reso Heads for Dynamic Response | Season 2 - Episode 8
https://www.youtube.com/watch?v=OT7Anm9n3uQ

Moe Jorello

Mitglied

  • »Moe Jorello« ist männlich

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18

Dienstag, 13. August 2019, 19:40

Tony hat die CS Felle auch als Reso genutzt

Noch schlimmer! ;(

8o

"You don't have to show off" - Peter Erskine

Soundclass

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Registrierungsdatum: 25. Oktober 2015

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19

Dienstag, 13. August 2019, 20:02

Puh...Schwein gehabt...die CS Felle unterliegen nicht dem mosaischen Gesetz. :D

streichelzeuger

neues Mitglied

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20

Mittwoch, 14. August 2019, 18:54

Um nochmal auf den Ursprungspost zurückzukommen, mir kommt es nach einem Missverständnis vor zwischen bergheimer und seinem Lehrer?
Ich bin jetzt kein Jazzer, aber ich würde vermuten daß in dem Genre zwecks feiner Teppichansprache eher die dünneren Kandidaten bevorzugt werden, statt mit einem ultradicken Schlagfell-im-Resoeinsatz, daherzukommen?

Zum Vergleich:
Ambassador Schlagfelle sind 10mil dick, Ambassador Resos haben 3mil Dicke.
Die dünneren Diplomaten haben 7mil (Schlagfell) und 2mmil (Resofell).
Die dicken Emperors haben 2*7mil (Schlagfell) und 5mil (Resofell).

Ich komme mir schon ganz verwegen vor, für schwereren Rock ein Diplomat Clear Schlagfell auf der Unterseite einzusetzen, weil es mit 7mil sozusagen noch "Emperorer" ist als ein Emperor. Dieses 7mil Fell vermindert die Teppichaktivität schon nicht unerheblich, und muss aufgrund seiner Dicke schon ganz schön angeknallt werden, um in die typische Region der Resofelltonhöhen zu kommen.

Wenn ich jetzt erfahre, daß jetzt schon die Jazzer noch krasser drauf sind, und untenrum ein 10mil-Fell verbauen, wo sollen die Rocker da noch hinsteigern - LKW-plane oder Plexiglasplatten als Resofell? Oder Snare "unten zu" bauen, mit geschlossenem 6-lagigen Sperrholzboden? Schneeketten als Snarewire? ;)

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