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  • »DrumForJesus« ist männlich

Registrierungsdatum: 6. November 2004

Wohnort: Celle

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21

Mittwoch, 8. Januar 2020, 14:51

Einen hab`ich auch noch

Wo ich ja immer ganz scharf drauf bin, der Rest der Band aber nur schwer zu begeistern ist: Wenn Tempo und Tonart halbwegs zueinander passen, zwei Stücke unauffällig elegant oder mit einem kurzen Solopart eines Instrumentes ineinander übergehen lassen. ^^

22

Mittwoch, 8. Januar 2020, 15:01


Der ist ja lustig. Der Abschluss-Rülps beim Italiener ... :D

m_tree

Mitglied

  • »m_tree« ist männlich

Registrierungsdatum: 5. Februar 2007

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23

Mittwoch, 8. Januar 2020, 16:30

Viele Tipps wurden schon gegeben. Ich kann nur noch mal unterstreichen, dass das vielleicht der richtige Aufhänger für dich ist, kreativ zu werden und deine eigene Note ins Spiel zu bringen. ;)

Am interessantesten fand ich das immer bei Open Jam Sessions. Besonders, wenn man über längere Zeit am Set sitzt und mehrere spontane Kombos bedient.

Lexikon75

Mitglied

  • »Lexikon75« ist männlich

Registrierungsdatum: 9. Dezember 2012

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24

Freitag, 10. Januar 2020, 22:26

Hallo
Bin zwar nicht so der Experte im Schluss machen.Aber der Kreativität unterliegt keinerlei Grenzen.
Ich denke es kommt immer darauf an was für ein Lied/Song gerade gespielt wird.Muss ja nicht immer in einem Höhepunkt Enden.Ein PämPäm zum Schluss macht manchmal mehr her als ein nie enden wollendes "Gewusel".

Werden Solos von den einzelnen Band-Mitstreitern eingeplant,so kann der Übergang dahin das Ende eines Songs sein. Cooler Abgang der Band und nur der Solist macht sein Ding.
Ist dieser fertig,steigt die Band wieder ein :thumbup:
Ausklingen der Gitarre wird auch gerne und oft mitgenommen. Untermalt durch gezieltes anklopfen der Beckenkanten.

Oder Missverständnisse können auch das Ende bedeuten.Band hört auf zu spielen und nur der Schlagzeuger steht voll auf dem Schlauch und spielt einfach mal weiter.Man ist natürlich Profi und tut so als wenn es so geplant war.
Nur der hochrote Kopf des irritiert drein schauenden Schlagzeugers war ein Indiz dafür,dass da was unplanmäßiges am laufen war.
Im Boden versinken?Betonboden!!
Sich in Luft auflösen?Wusste nicht wie!!
Weg freischießen?Patronen vergessen!!
Weglaufen?Weg führte nur durchs Publikum und das war "brutal" und ließ mich nicht :wacko:
Einzige Option!!Weiter spielen und auf die Erlösung warten.Problem.Publikum war gut drauf und genoss es mich zu "quälen".


Nur unser Bandleader fand es sch..ade und war stocksauer.Weis gar nicht warum :D "kreatives" Schluss machen war nicht erwünscht :rolleyes: :rolleyes:

Gibt es ein richtig oder falsch im Abgang? Würde eher sagen "es muss passen".
Korrigiert mich wenn ich da falsch liegen sollte.Es kommt auch drauf an wo oder zu was ich spiele.Spiele ich Tanzmusik auf einer Hochzeit,dann kommt es nicht so sehr darauf an,
mein Können als Musiker unter beweis zu stellen,sondern das Ziel ist es die Massen zu unterhalten.
Daher eher dezente Abgänge/Übergänge.Es sei den die Massen(Publikum) hat es auf einen abgesehen und fordert ein "Opfer".

Befinde ich mich auf Festival und bin Drummer einer Metalbude,dann werden herausragendere Abschlüsse erwartet,die durchaus plötzlich unerwartet und abrupt oder aufwendig inszeniert sein können.
Bin da aber eher für "Weniger ist manchmal mehr".

Gruß
Euer Lexi

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lexikon75« (10. Januar 2020, 23:06)


Batschnass

Mitglied

  • »Batschnass« ist männlich

Registrierungsdatum: 13. November 2016

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25

Samstag, 11. Januar 2020, 08:50

Einen habe ich auch noch.
Ich persönlich finde es total langweilig, wenn eine Band (egal welcher Kontext) immer und an jedem Songende sein Tourettchen rausholt und alle Beteiligten wild rotieren bis der Drummer den Einsatz für alle gibt einmal kurz hochzuhüpfen und gleichzeitig auf Schlussakkord und Bühnenboden zu landen.


Soll heißen, jeder Song hat seinen eigenen Schluß verdient. Die Stücke spielt man ja nicht um am Ende die Sau rauslassen zu können, sondern wegen der Songs.


... was im übrigen nicht heißen soll, dass man nicht doch ein oder zwei solcher Dinger im Programm haben kann...

trommla

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  • »trommla« ist männlich

Registrierungsdatum: 30. Mai 2004

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26

Samstag, 11. Januar 2020, 09:29

... was im übrigen nicht heißen soll, dass man nicht doch ein oder zwei solcher Dinger im Programm haben kann...

Wollte ich gerade sagen ;)
Manche Songs schreien einfach danach, und für eine Sessionband ist ein Trash Can Ending dankbar, weil man zumindest unter erfahrenen Musikern nicht viel falsch machen kann. Ausser eben, es zu oft zu machen.

Lexikon75

Mitglied

  • »Lexikon75« ist männlich

Registrierungsdatum: 9. Dezember 2012

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27

Samstag, 11. Januar 2020, 10:05

Ich spiele u.a. In einer Coverband, wir gestalten
Die Schlüsse meist spontan.

- im letzten Refrain Ritardando und dann schnelle Fills mit Abschlag
- Den Rhythmus des Gesanges mitbetonen ( nur die letzten Silben)
- Fade out passt bei manchen Songs seeeeehr gut
- Einfach nur chrashbecken auf die 1

Diese vier Variationen müssen natürlich an der richtigen Stelle kommen!!!!!
Wir spielen schon so lange zusammen, das es meistens spontan klappt.
Aber der Drummer muss den Schluss immer einleiten!!!
Hi
Manchmal sollte ich mir die Beträge alle mal genau durchlesen :rolleyes: ,um Wiederholungen zu vermeiden.

Hab da aber doch eine Frage. Warum der Drummer immer Schluss machen muss bzw.den Weg dahin einleiten muss?
Meinst du er gibt das Zeichen dazu?
Crash wirklich auf der 1? Mit ausklingen lassen oder mit "Stoppi"? Hab dafür in meinem Set ein "Schlußmacherbecken" ;)
Muss ich mal ausprobieren wie ein Becken am Schluss auf der 1 wirkt.Könnte mir vorstellen das Crash auf ne Zählzeit davor zu setzen>auf 4 Und oder letzte 16tel.
Was dazu bestimmt gut klingen würde.Becken in der Aufwärtsbewegung von unten und in der Abwärtsbewegung dann von oben anspielen.Hab ich früher in der Schülerband gemacht,aber eher unbewusst.
Mein damaliger Musiklehrer hat mich erst darauf hingewiesen,dass ich das so mache.
Dabei den ersten Schlag etwas vor die 1 setzen. Dafür eignen sich gut Effecktbecken die extrem kurz klingen.Es sei den der Drummer ist flink mit einem "Stoppi" zu Hand.


Gruß
Lexi

diekoh

Mitglied

  • »diekoh« ist männlich

Registrierungsdatum: 9. Dezember 2011

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28

Samstag, 11. Januar 2020, 23:24

Natürlich kann man auch auf die 4e+e, oder auf
Jede andere erdenkliche zählzeit aufhören.
( klingt sogar interessanter )
Nur der Rest der Band muss mitmachen und
Das ist spontan schwierig!
Wenn klar ist, dass der Drummer der Chef ist
Und die schlüsse einleitet, gibts weniger Chaos!

Bei Aint no Body z. B. Spiele ich ein Fettes Fill
Im ganzen letzten Takt und dann ist allen klar,
Das auf die 1 Schluss ist! Ich lasse das Becken ausklingen,
Zusammen mit der verzerrten Gitarre.

Als Schluss ist aber alles erlaubt, was die Fantasie so hergibt!!!!!
Er muss nur zum Song passen und funktionieren!

diekoh

Mitglied

  • »diekoh« ist männlich

Registrierungsdatum: 9. Dezember 2011

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29

Samstag, 11. Januar 2020, 23:28

Ein Zeichen gebe ich nie, höchstens kurzer Blickkontakt
Und dann eindeutige Spielweise:)

trommla

Mitglied

  • »trommla« ist männlich

Registrierungsdatum: 30. Mai 2004

Wohnort: Raum München

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30

Sonntag, 12. Januar 2020, 09:29

Diehoh, schön beschrieben, wie das in der Praxis gut funktionieren kann :)

Wenn klar ist, dass der Drummer der Chef ist
Und die schlüsse einleitet, gibts weniger Chaos!

Und das glaube ich, kann man trotzdem so pauschal nicht festlegen. Oft bietet sich der Drummer an, aber es ist kein Gesetz. Wenn z.B. der Sänger klare Zeichen gibt, kann das auch eine tolle Orientierung sein. Es gibt etliche Frontleute, die das so machen, und bei Frank Zappa hat selbstredend der Chef selbst die Ansagen gemacht.

Je weniger erfahren die Band ist, umso wichtiger ist es, sich bei den Proben die Schlüsse genau zu überlegen und festzulegen, WER nach WIE VIELEN Takten mit WELCHEM Zeichen WELCHEN Schlussteil einleitet. Ein Schlagzeuger alleine macht schließlich noch keinen Schluss.

orinocco

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juni 2017

Wohnort: Raihion (Sanenya)

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31

Sonntag, 12. Januar 2020, 12:16

Als Schluss ist aber alles erlaubt, was die Fantasie so hergibt!!!!!
Er muss nur zum Song passen und funktionieren!
Stimmt :thumbup:

Egal Wer, Was, Wann, wie macht, Schluss ist wenn eben keiner mehr Spielt oder singt.

Also auch, das was sich als eingeleitetes "Ende" anhört kann lückenlos auch als "Anfang" für ein Endlosstück als "Themenwechsel genutzt werden
Und egal auf welcher Zählzeit, Wievielen Takten, anhängen von neuen anderen Takten, "Gewittern", Notenwerten, Pausen, Spannungsbögen etc.pp. - was auch immer.

Und selbst wenn der Drummer irgend wann auf ein Ende zu, sich einfach irgend wie ausklingt und einfach aufhört zu spielen, und einfach etwas eher aufsteht und
von der Bühne geht, oder bspw. auch ein Nacheinander der Bandmitglieder kann das Was haben.

Sollte halt irgendwie passen.
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

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