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Schnarre

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21

Samstag, 21. März 2020, 23:16

weil es dabei hilft zu beurteilen was man da hört.
Du sagst das du einen Rocksound haben möchtest, bestehst aber auf ein geschlossenes Reso und einem innenliegendem Mikro.
Du wirst dutzende Male das Fell immer wieder runterschrauben müssen um die Position des Mikros und der Dämpfung zu verädern
Du wirst ganz sicher Schwierigkeiten haben einen fetten Rocksound zu bekommen mit dieser Art der Abnahme, und durch das viele Experimentieren wirst du dich lange damit beschäftigen müssen.

Achso, das war zu einfach. Habe eigentlich vorausgesetzt, die Files unbearbeitet zu lassen, da sie nur so annähernd vergleichbar sind. Außerdem ist es eigentlich mein Ziel, den Sound so hinzubekommen, dass nur noch wenig Nachbearbeitung notwendig ist.

Auf meine geschlossene Bassdrum würde ich zur Not noch verzichten, aber eine Ständerlösung möchte ich schon gerne vermeiden, wenn's irgendwie möglich ist. Natürlich hast Du Recht, dass ich viel mit den Positionen herumprobieren muss und zugegeben, das viele Herumschrauben nervt natürlich (obwohl ich Bastelei gerne mag). Dennoch hoffe ich (wenn ich erst einmal das für mich passende Setup gefunden habe), am Ende ein sowohl optisch als auch klanglich schönes Endergebnis erzielen zu können.
Ich habe also heute noch einige Versuche gefahren (unter anderem auch, um den Übeltäter für das immer noch teilweise vorhandene Klappergeräusch endgültig zu finden). Hier noch ein File mit der Mapex Bassdrum und der kompletten Befellung der Drum Craft Bassdrum (also mit Loch im Resonanzfell). Das Mic war hier am Ständer montiert und ragte gerade so eben in die Bassdrum hinein. Zudem war der Kicker als Dämmung eingelegt, was den Sound sehr (meiner Meinung nach zu sehr) trocken macht. Morgen werde ich weiter testen.
Das muß kesseln!!! :D

Schnarre

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22

Samstag, 21. März 2020, 23:32

P.S.: Das wäre der Sound, den ich mir von meiner Bassdrum auch wünsche: https://www.youtube.com/watch?v=COi-MwNFMMk

Und das hier folgt dann wohl morgen (siehe Bild)...
»Schnarre« hat folgende Datei angehängt:
  • nexttry.jpg (148,77 kB - 20 mal heruntergeladen - zuletzt: 30. März 2020, 13:14)
Das muß kesseln!!! :D

Beeble

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23

Sonntag, 22. März 2020, 19:51

Das wäre der Sound, den ich mir von meiner Bassdrum auch wünsche

vielleicht kannst du den Autor des Videos mal fragen wie er es gemacht hat.
Ansonsten um für diesen Sound noch mehr Low End zu bekommen hilft auch ein alter Lautsprecher den du als Subkick
davor stellst..aber dann hast du wieder einen Ständer vor der BD.
Keine Ahnung ob du mit einem innenliegenden 902 so einen Sound bekommst.
Wenn ich bei geschlossenem Reso ein innenliegendes Mikro verwenden würde, wärs eine Grenzfläche.
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Schnarre

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24

Sonntag, 22. März 2020, 21:08

Danke für den Tipp @ Beeble. Werde den Autor mal anschreiben.

Naja, von einem geschlossenen Frontfell könnte ich mich schon verabschieden. Aber eine ständerlose Lösung sollte doch zumindest mit gutem Ergebnis machbar sein, oder?
Jedenfalls habe ich heute nochmal zahlreiche Tests gemacht und viele Kombinationen ausprobiert. Ich habe fast das Gefühl, dass dieses Klappergeräusch einfach der Sound des Schlagfells ist, der sich bei der Mapex-BD
stärker bzw. meiner Meinung nach unharmonischer bemerkbar macht als bei der DrumCraft-BD. Anbei noch ein Soundfile mit fünf verschiedenen Szenarien:
Das Klappergeräusch, welches ich meine, ist besonders gut in Szenario 4 zu hören. Fragt sich jetzt, wie extrem sich das in einem Mix bemerkbar machen wird. Ansonsten wäre wahrscheinlich mein nächster Ansatz, mal das Schlagfell gegen ein anderes zu ersetzen.

1. DrumCraft-Bassdrum mit Mapex-Schlagfell (Remo PowerStroke P3 Clear), gedämmt mit kleinem 40x40cm Kissen, mikrofoniert über Mic-Ständer, Mic in Höhe Resoloch, Stimmung tief (0:00)
2. Mapex-Bassdrum mit Mapex-Schlagfell (Remo PowerStroke P3 Clear) und Resoloch, gedämmt mit T-Shirt auf Boden + 40x40cm Kissen, mikrofoniert über Mic-Ständer, Mic 1/3 in Bassdrum, Schlagfell höher gestimmt (0:07)
3. Mapex-Bassdrum mit DrumCraft-Schlagfell (Remo Powerstroke 3 Bass weatherking) und Resoloch, keine Dämmung, mikrofoniert über Mic-Ständer, Mic in Bassdrum direkt hinter Resoloch, Stimmung tief (0:14)
4. Mapex-Bassdrum mit DrumCraft-Schlagfell (Remo Powerstroke 3 Bass weatherking) und Resoloch, gedämmt mit dünnem Handtuch, mikrofoniert über Mic-Ständer, Mic in Bassdrum direkt hinter Resoloch, Stimmung tief (0:20)
5. Mapex-Bassdrum mit Mapex-Schlagfell (Remo PowerStroke P3 Clear) geschlossen, gedämmt mit T-Shirt auf Boden + 40x40cm Kissen, mikrofoniert über Kelly-Shu-System, Mic ca. 20cm vom Schlagfell entfernt, Schlagfell höher gestimmt (0:27)
Das muß kesseln!!! :D

Beeble

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25

Sonntag, 22. März 2020, 22:05

Du schreibst Mic direkt hinterm Resoloch.
Es macht viel aus wohin das Mikro zeigt.
Versuche doch mal das Mikro auf den Beater zeigen zu lassen und auch mal weiter zum Rand.
Du solltest deutliche Unterschiede hören.
Richtung Beater gibts mehr Attack, zum Rand mehr Bass.
Auch mal andere Mikros testen wenn du kannst, da sind die Unterschiede auch extrem.
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Schnarre

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26

Sonntag, 22. März 2020, 22:51

1.) Du schreibst Mic direkt hinterm Resoloch.
Es macht viel aus wohin das Mikro zeigt.

2.) Versuche doch mal das Mikro auf den Beater zeigen zu lassen und auch mal weiter zum Rand.
Du solltest deutliche Unterschiede hören.
Richtung Beater gibts mehr Attack, zum Rand mehr Bass.

3.) Auch mal andere Mikros testen wenn du kannst, da sind die Unterschiede auch extrem.

Zu 1.) Das Mic zeigte in allen Szenarien geradeaus auf das Schlagfell, das Resoloch war dabei auf der rechten Resonanzfellseite (ausgehend davon, dass man sich direkt vor dem Resonanzfell befindet).
Zu 2.) Das war in meinem ersten Post der Fall. Aber generell hast Du natürlich Recht.
Zu 3.) Das kann ich gerne probieren. Habe noch ein Audix i5 rumliegen (ist zwar für die Snare, aber Versuch macht klug)
Kannst Du etwas zu meinem "Klappergeräusch" sagen? Meine bisherigen Favoriten kommen ja aus Post #18. Ich frage mich, warum ich so viele Probleme mit der Bassdrum des Mapex Saturn habe, während mit der Bassdrum des DrumCraft fast aus dem Stand heraus (meines Erachtens) brauchbare Sounds herauskommen. Jetzt könnte ich ja sagen, ich nehme einfach die DC-Bassdrum... aber das wäre jetzt zu einfach. Ich meine, das Mapex Saturn V ist meiner Meinung nach jetzt keine billige Gurke.
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Beeble

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27

Montag, 23. März 2020, 01:08

Ich denke nicht das es an der Mapex BD liegt, ich bin sicher das es am Mikro liegt.
Das Klappergeräusch kann ich nicht bestätigen, ich hör nichts klappern.
Ich höre sehr viel Attack. Dieses Klickgeräusch/klappern was du meisnt ist der Attack zwischen ca 3k und 5kHz.
Das E902 ist ein Mikro welches diesen Bereich sehr stark betont. Modern sagt man, im Metall ist sowas ja sehr beliebt.
Wenn das Mikro auf den Beater ausgerichtet ist verstärkt sich dieser Effekt noch.
Ich denke das deine Sounds aus deinen Beispielen schon ok sind, das E902 färbt halt sehr stark.
Versuche doch mal mit einem EQ zwischen ~ 50 und 70 Hz etwas anzuheben und mit einem schmalbandigen

Sweep das Klappern/Klicken im oberen Bereich zu finden und dann breitbandig abzusenken.
Nur mit diesem Mikro pur ohne bearbeitung wirst du deinen Traumsound wahrscheinlich nicht finden.
Simon Phillips ist zb. jemand der sehr wenig EQ einsetzt, aber auch nur weil alles perfekt zusammenpasst.
Die BD nimmt er vorwiegend mit 3 Mikrofonen im 4stelligen Preisbereich ab. Dazu kommen noch sehr gute Wandler

Nicht nur die Mikros auch der Raum sind pefekt. Sowas wirst du nicht erreichen und es ist auch nicht notwendig.
Wichtig ist nur das alle Trommeln so gut wie möglich klingen und du möglichst schon ohne Bearbeitung ein
ausgewogenes Gesamtbild erhälst. Der Rest passiert im Mix, da kommt man bei Rock kaum dran vorbei.
In einigen deiner Beispiele klingt die BD ausreichend um daraus einen fetten Rocksound zu schrauben.
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orinocco

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28

Montag, 23. März 2020, 01:52

Hast du bei der Mapex Bassdrum das gesamte Aufhängekonstrukt inkl. der verschraubten Aufhängebänder, bei der Abnahme über Stativ
durchs Loch, entfernt. Evtl. kommts von den Aufhängebändern das "klappern". Ich hab jetzt ohne Kopfhörer keins wahrnehmen können.

Ansonsten ist die DrumCraft mit ihren dünnen BD Kesseln, ich glaub 5,4 mm Stärke bei der Maple, etwas mehr bei der Birch,
auch beliebt für Studioaufnahmen.
Die Saturn hat im vergleich soweit ich weiss 7,5 mm Stärke, und auch runde Gratung.


Hier mal ein Beispiel, ein Vergleich eines DrumCraft im Set in Birch ist aber ne 20er BD, unten im Anhang Fragen Antworten auch zur Befellung,
Mikrofonierung u. Bearbeitung, etc.
Evtl. gefällts dir ja.
https://www.youtube.com/watch?time_conti…eature=emb_logo

Ansonsten find ich toll/beachtlich wie du, ohne Mühen u. Aufwand zu scheuen, mit Herzblut, an die Sache ran gehst. :thumbup:
Ist ja auch sehr lehrreich. Weiterhin viel Erfolg.

Und wie schon Erwähnt den letzten Schliff bekommst dann sicherlich über Bearbeitung.
Aber trotzdem Bemerkenswert was du jetzt schon Ohne rausgeholt hast. 8)
würde Zeiger schwarz lassen, passt wie gesagt z.Logo etc, allenfalls einen Vorderen kleinen Teil der Zeiger
Röten, evtl. auch nur beim Sek.zeiger.
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tschau

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Schnarre

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29

Mittwoch, 25. März 2020, 15:04

@Beeble: Ich glaube, dass mein Mikro die Höhen gut herausarbeitet. Ich hatte es mir anhand von mehreren Sounds (soundrecording.de - 44 Mikrofone im Vergleich) und den Erfahrungsberichten hier im Forum ausgesucht. Allerdings ist es auch so, dass dieser meiner Meinung nach klapprig klingende Attack bei der Drum Craft Bassdrum fast überhaupt nicht wahrnehmbar ist, während er bei der Mapex Bassdrum sehr deutlich zum Tragen kommt. Mit 'nem EQ hatte ich das Geräusch schon zu finden versucht, allerdings mit 'nem ganz einfachen in Audacity. Sicher gibt's hier noch professionellere, besser geeignete Werkzeuge?

Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich vielleicht noch versuchen, ein anderes Schlagfell auszuprobieren bzw. einfach mal das ganze Set gemeinsam abzunehmen und zu schauen, welches Ergebnis dabei herumkommt. Just for fun ein neues Mikro bestellen möchte ich momentan eher nicht.
@Orinocco: Danke Dir, freut mich zu hören. Ja, ich hatte alles demontiert. Die DC-Schlagzeuge der Serie 8 sind toll, das stimmt. Meine Mapex Saturn V Bassdrum scheint dagegen (zumindest in meinem Fall) eine Diva zu sein. Hab mir Dein Video mal angesehen, schick schick :thumbup: . Werde auf jeden Fall noch weitere Tests durchführen und fahre zumindest zum jetzigen Zeitpunkt die Strategie, so wenig EQ wie möglich einsetzen zu müssen.
Das muß kesseln!!! :D

Rampen

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30

Mittwoch, 25. März 2020, 15:24

Mit 'nem EQ hatte ich das Geräusch schon zu finden versucht, allerdings mit 'nem ganz einfachen in Audacity. Sicher gibt's hier noch professionellere, besser geeignete Werkzeuge?

Du brauchst dafür unbedingt einen parametrischen EQ, an dem Du während das File abspielt rumdrehen kannst. Womit willst Du denn später aufnehmen und mischen, wenn Du das ganze Set abnimmst? Reaper? Jede Audio Workstation bringt auf jeden Fall einen geeigneten parametrischen EQ dafür mit.

EDIT: ach Quatsch, Du willst es ja fürs Monitoring abnehmen. Naja, dann musst Du irgendwie mit dem EQ in Deinem Mischer klarkommen... Aber Du könntest zumindest die problematischen Frequenzen in Reaper oder ähnlichem herausfinden.
Nix da.

orinocco

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31

Mittwoch, 25. März 2020, 18:20

Zum "geklapper" , mit der M.
kontrolliere evtl. auch mal alle Verschraubungen/Scheiben der Lugs, Embleme etc.,
auch die Beine, inkl. evtl. vorh. Kontermuttern für die Spikeausfahrung
und ob nicht ein Spike kurz vor dem Rausstehen ist, also wirklich deutlich zurück gesetzt ist im Gummifuss.


Nicht das evtl. ein Scheppern daher kommt. Gibt ja manchmal die tollsten "Geschichten", die man nie vermuten würde.

Edith ach ja, zur Sicherheit, nur damit keine Missverständnisse aufkommen, als das Video ist nicht meins, ich hatte das nur Früher mal im Netz "ausgegraben"
ist also nur von mir verlinkt, bin auch nicht der Akteur
würde Zeiger schwarz lassen, passt wie gesagt z.Logo etc, allenfalls einen Vorderen kleinen Teil der Zeiger
Röten, evtl. auch nur beim Sek.zeiger.
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Schnarre

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32

Mittwoch, 25. März 2020, 18:35

Zum "geklapper" , mit der M.
kontrolliere evtl. auch mal alle Verschraubungen/Scheiben der Lugs, Embleme etc.,
auch die Beine, inkl. evtl. vorh. Kontermuttern für die Spikeausfahrung
und ob nicht ein Spike kurz vor dem Rausstehen ist, also wirklich deutlich zurück gesetzt ist im Gummifuss.
Das hatte ich schon kontrolliert. Leider negativ.
Das muß kesseln!!! :D

Beeble

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33

Mittwoch, 25. März 2020, 20:24

Das hatte ich schon kontrolliert. Leider negativ.

ich habe in deinen Soundbeispielen keine lockere Schraube gehört, einzig auch dem Mikro geschuldete starke Höhenanhebung.
Wie Rampen schon schrub, ohne EQ wirst du nicht auskommen. Das ist auch nix schlimmes ^^
Du hast nur ein Mikrofon, und dann auch noch genau dieses, einen bestimmten Raum und eine bestimmte BD und nur eine mögliche
in Frage kommende Abnahme innen. Da kommt halt nur das raus was bei dieser Konstellation halt herauskommt.
Wenn du einen bestimmten Sound anstrebst ohne korrigierende Maßnahmen wie EQ, dann musst du alle Parameter so lange verändern bis du mit etwas

Glück und viel Arbeit zu deinem Sound kommst.
Also verschiedene Mikros, unterschiedliche BDs, unterschiedliche Räume usw.
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34

Mittwoch, 25. März 2020, 23:20

ich habe in deinen Soundbeispielen keine lockere Schraube gehört, einzig auch dem Mikro geschuldete starke Höhenanhebung.
Wie Rampen schon schrub, ohne EQ wirst du nicht auskommen. Das ist auch nix schlimmes ^^
Du hast nur ein Mikrofon, und dann auch noch genau dieses, einen bestimmten Raum und eine bestimmte BD und nur eine mögliche
in Frage kommende Abnahme innen. Da kommt halt nur das raus was bei dieser Konstellation halt herauskommt.
Wenn du einen bestimmten Sound anstrebst ohne korrigierende Maßnahmen wie EQ, dann musst du alle Parameter so lange verändern bis du mit etwas Glück und viel Arbeit zu deinem Sound kommst.
Also verschiedene Mikros, unterschiedliche BDs, unterschiedliche Räume usw.
Da hast Du natürlich Recht, ich sage ja auch nicht, dass ich EQ's verabscheue. Allerdings möchte ich schon versuchen, eine möglichst gute Basis zu schaffen. Und natürlich werde ich Kompromisse eingehen, vielleicht auch ein Loch ins Resofell schneiden. Das Mic soll jedoch schon möglichst fest in der Bassdrum bleiben (via Kelly Shu), wenn ich erst einmal die für mich passende Position gefunden habe. Wahrscheinlich wird auch noch einiges an Lehrgeld bei meinen Versuchen draufgehen, aber soll ja auch gut werden. Denkst Du, ein anderes Schlagfell wäre hier eine passende Lösung für mich? Momentan hab ich ja ein Powerstroke P3 Clear als Schlagfell und ein Powerstroke P3 Ebony als Reso.
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Beeble

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35

Donnerstag, 26. März 2020, 00:02

Sicher macht die Wahl des Schlagfells eine Menge am Sound.
Wobei das P3 sicher auch eins wäre das ich spielen würde.
Ich stehe ja auf Tiefbass und mächtig Punch und spiele sowohl auf der 24er als gerade auch auf der
22" das Evans Emad2, das mit dem austauschbaren Schaumringen.
Das Schlagfell hat am meisten Anteil am Sound (vom Mikro mal abgesehen)
Auch den Attack kann man mit der Härte des Beaters beeinflussen.
Holz hat brutal viel Attack, Filz ist ein guter Kompromiss und schont das Fell.
Dein "klackern" kommt mit Sicherheit nicht vom Fell oder der FuMA.
Ich bin ja auch neugierig und experimentierfreudig, aber mehr als 2 Felle würde ich nicht probieren,

geht ja auch ins Geld.
Das Reso würde ich mir erstmal schenken, das hat verhältnismäßig wenig Einfluß.
Wenn ich Du wäre würde ich die Variante nehmen die meinem Sound am nächsten käme und den

Rest würde ich mit EQ und Kompressor rausholen, bis es richtig schön in die Magengrube geht.
Du hast in deinen Soundfiles schon einige dabei die mir völlig ausreichen würden um

sie als Basis zu nehmen.
Zu den Fellen können andere sicher mehr beitragen.

Also wenn das einer liest der mehr Erfahrung mit Fellen hat, immer raus mit eurem Wissen.
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orinocco

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36

Donnerstag, 26. März 2020, 01:28

Man sagt doch zumindest nicht selten, jetzt zwar nicht generell für die BD der Ton kommt vom Reso,
der Attack vom Schlagfell.

Dann würde es ja evtl einen Versuch Wert sein, gerade auch bei Geschlossenen Frontfell und Nach dem Polardiagramm,
evtl. das Micro von innen Heraus mehr zum Reso zeigen zu lassen und mit der Rückseite zum Schlagfell und da dann noch mit Abstand zwischen
zum Schlagfell zu spielen.

Oder nicht nur im Fadenkreuz Horizontal, Vertikal kippen, sondern Diagonal kippen, und dabei Bedenken das unten in der
"Wanne", weiches Dämmpfungsmaterial liegt. Währen die "Haube drüber" (Kreisabschnitt) direkt Kesselholz, ohne Dämpfung zeigt


Also denn absolut "natürlichen gegebenen EQ" des Mikrofons übers Polardiagramm noch gezielter einsetzen. :) ;)


Am Ende ist evtl. auch 90 Grad Quer zu den Fellen ja eine Lösung - ach Quatsch 180° ^^

Orinocco muss jetzt heute mal etwas früher ins Bett - Gute Naaacht. :)
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »orinocco« (26. März 2020, 01:36)


GuTh

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37

Donnerstag, 26. März 2020, 12:49

Du bist jetzt mit den Powerstroke P3 zugange, die habe ich auf meiner 18" BD, ohne Loch im Reso. Klingt für mich in meiner Wohnung erst einmal gut. Ich hab die BD bis jetzt nicht mit Mikrofon getestet. Wie ist dein Eindruck jetzt mit dem P3 als reso, und batter? Die BD ist jetzt zwar vor gedämpft aber im Grunde immer noch offen klingend. Ist bei deiner auch so?

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Schnarre

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38

Donnerstag, 26. März 2020, 23:44

Also das mit dem Schlagfell interessiert mich jetzt auch immer mehr, allerdings würde ich mir hier vielleicht maximal zwei Stück kaufen, da meines (noch das Mapex Werksfell - den Werksfellen wird ja oftmals schlechtere Qualität nachgesagt) auch schon gute fünf Jahre auf dem Buckel hat. Es sieht immer noch sehr gut aus und klingt auch noch gut, aber wie gesagt... als Versuch würde ich vielleicht zwei Felle testen und dann war's das auch. Und da müsste ich dann schon vorab genau wissen, welche Kandidaten in Frage kämen. Durch diverse YouTube-Videos wird man da als Newbie auch nicht unbedingt schlauer. Habe momentan ja noch den Filzbeater der DW5000er-Fußmaschine und hätte vielleicht auch mal die Möglichkeit, mir einen anderen zu leihen. Mal schauen.
@Orinocco: Ich habe tatsächlich auch schon probiert, das Mikro 90 Grad versetzt zum Schlagfell auszurichten und auch auf's Resonanzfell hatte ich es schon ausgerichtet. Erstes klang in meinem Fall recht dröhnig und letzteres meines Erachtens recht verschwommen. Vielleicht setze ich da auch nochmal an, mal schauen. Ich denke, mein nächster Schritt wird wirklich erst einmal sein, das Schlagzeig mal als Ganzes abzunehmen und da meine ersten Versuche zu starten.
@GuTh: Für mein Gehör klingen die Powerstrokes gut, allerdings höre ich das ja auch von außen. Das Schlagfell liefert mit dem Filzbeater sehr viel Attack und das Tiefbassfundament ist wirklich gut bei der Mapex-BD. Zum Vergleich klingt die DrumCraft-BD bei gleicher Größe deutlich schlanker. Also mir gefällt's, nur die Mikrofonierung im Inneren schmeckt mir halt noch nicht... befinde mich allerdings auch noch am Anfang. Und ja, auch mit P3 klingt das Ganze dann noch sehr offen. Hab jetzt leider keinen Vergleich zu anderen Fellen.
Das muß kesseln!!! :D