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Dr. Albern

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Freitag, 3. April 2020, 14:47

"Wohnzimmerschlagzeug" mit Cajon zusammenstellen

Hallo liebes Forum,


ich heiße Manuel, bin 38 Jahre alt und war hier vor laaanger Zeit schon mal Mitglied (so ca. 2004 bis 2006 glaube ich). Ich habe damals Schlagzeug gespielt, hab dieses Hobby dann aber irgendwann aus praktischen Gründen aufgegeben (Umzug und dadurch veränderte Lebenssituation). Getrommelt habe ich aber weiterhin, bevorzugt auf Tischplatten und Oberschenkeln, aber auch beispielsweise auf einem Cajon. Ich bin den Trommelvirus also nicht losgeworden, sehr zum Leidwesen verschiedener Lebensabschnittsgefährtinnen. :D


Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, mal wieder ein wenig in das Schlagzeugspiel einzusteigen. Da ich überdies Akustikgitarre (und seit einer Weile auch Irish Bouzouki :thumbsup: ) spiele und deshalb ohnehin viel übrig habe für leiseres Musizieren in Wohnzimmern oder ähnlichem Umfeld, scheint es mir sinnvoll, es vielleicht für den Anfang mit einer Art "Wohnzimmerschlagzeug" zu versuchen, auch weil ich gerade wirklich nicht wüsste, wo ich ein normales Schlagzeug unterbringen sollte. Ein Schlagwerk-Cajon ist vorhanden, außerdem Kleinkram wie Cowbell, Percussionblock, ein Beckenstativ plus ein paar Becken von damals (Stagg DH, allerdings nur Crash-Becken, die anderen Becken sind zusammen mit dem Schlagzeug gegangen) und Meinl-Bongos (vielleicht wie Toms einsetzbar???).


Ich würde gerne auf dem Cajon sitzend dieses als Bassdrum nutzen, bräuchte dafür also eine Fußmaschine. Nach meiner Recherche sind die Kabelfußmaschinen wohl nicht das Gelbe vom Ei, weil sie relativ schnell kaputt gehen und ein schwammiges Spielgefühl erzeugen. Was könnt ihr da empfehlen? Eins mit Kardanwelle? Oder eins mit Direktantrieb, wie es das von Meinl gibt?


Ferner bräuchte ich eine Snare. Was würde sich da anbieten? 13 oder 14"? Welche Tiefe? Eher Piccolo oder viel Tiefe? Welches Material? Kann jemand konkrete Modelle empfehlen, wenn die Preisobergrenze so bei ca. 300 Euro liegen würde?


Gleiches gilt für einen Hihat-Stand und entsprechende Becken. Es darf ruhig was kosten, würde mich aber auch über so etwas wie Geheimtipps in Sachen Preis-Leistung freuen, die es auch damals schon hier gab. So z.B. die Stagg DH, die von einigen hier im Forum sehr geschätzt wurden und die ich damals bei Forumsmitglied Commus (hieß der so? gibt's den noch?) gekauft habe. Mochte die Dinger auch sehr gerne und habe sie deshalb behalten. Wäre vielleicht die Genghis-Duo-Serie von Stagg in meinem Fall interessant (http://drumcenter.de/de/stagg-14-genghis…-duo-serie.html)? "Detailreich, dunkel, warm". Wohnzimmertauglich? Oder die Zultan-Raw-Becken von Thomann? Oder die Istanbul Mehmet 13" Hi-Hat aus der Sultan Series? Oder gehe ich falsch in der Annahme, dass sich für meinen Bedarf dunklere, wärmere und dadurch dezentere Klänge anbieten würden?


Mit in den Laden fahren und ausprobieren ist ja leider gerade nicht viel, deshalb dachte ich mir, ich mache mich einfach schon mal auf diese Weise schlau.


Ich danke im Voraus herzlich für sachdienliche Hinweise!


Viele Grüße


Dr. Albern

Clemson

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  • »Clemson« ist männlich

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Freitag, 3. April 2020, 16:16

Also bezüglich Pedal muss ich sagen dass ich mit dem mit Kabelzug von Schlagwerk mehr als zufrieden bin. Ist natürlich auch schon das höhere Preissegment aber rentiert sich hier voll. :thumbsup:
Natürlich bisschen verzögerter als mit Kette oder Direkt aber

Dr. Albern

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3

Freitag, 3. April 2020, 20:06

Also bezüglich Pedal muss ich sagen dass ich mit dem mit Kabelzug von Schlagwerk mehr als zufrieden bin. Ist natürlich auch schon das höhere Preissegment aber rentiert sich hier voll. :thumbsup:
Natürlich bisschen verzögerter als mit Kette oder Direkt aber
Danke für den Erfahrungsbericht. Werde ich bei der Auswahl berücksichtigen. :)

  • »Oliver_Stein« ist männlich

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4

Freitag, 3. April 2020, 20:59

Ferner bräuchte ich eine Snare. Was würde sich da anbieten? 13 oder 14"? Welche Tiefe? Eher Piccolo oder viel Tiefe? Welches Material? Kann jemand konkrete Modelle empfehlen, wenn die Preisobergrenze so bei ca. 300 Euro liegen würde?

Da würde ich Dir die Pearl Special Reserve-Modelle (nur erhältlich beim großen T) ans Herz legen - gibt es in 5", 6,5" und 8" zum gleichen wahnsinnig guten Preis von 289,-. Empfehlen für Deine Anwendung würde ich die 5":

















Hier kannst Du in meinem Vorstellungsthread darüber mehr lesen: Vorstellung Oliver_Stein - Pearl Special Reserve 14"x5" Snaredrum

  • »odd-meter1701« ist männlich

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5

Freitag, 3. April 2020, 21:24

Hallo Manuel,

ich fürchte, Du wirst mit einer Cajon-Bassdrum-Lösung einerseits und einer "regulären" Snare nicht glücklich. Eine Cajon klingt als BD nie wirklich gut, auch wenn das Pedal etwas taugt. Und der Sound wäre untereinander nie ausgewogen. Nimm etwas Geld in die Hand und leg Dir ein wirklich kleines Set zu , z.B. das Tama Club Jam oder das Tama Cocktail Jam, es gibt von anderen Firmen aber auch sehr ansprechende Lösungen.

Und selbst aus einfachen Sets kommt wirklich ein klasse Sound raus, wenn man sich etwas Mühe gibt, ich hatte gerade eines unter der Mangel. Kürzlich habe ich mir gar ein Kinderschlagzeug in der Nachbarschaft geholt für ein paar Euro (ein tolles Fußpedal war dabei, und interessiert hat es mich, was dabei rauskommen kann). Ich war bass erstaunt, allerdings waren auch andere, ordentliche Felle aufgezogen. Gerade die Bassdrum mit 16 inch hat es mir angetan, aus dem Rest bringt man auch etwas Brauchbares raus. Die BD ist kaum größer als eine Cajon, und sie klingt erstaunlich gut für diese Größe. Etwas handwerkliches Geschick sollte man allerdings haben.

Dr. Albern

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6

Freitag, 3. April 2020, 23:27

Da würde ich Dir die Pearl Special Reserve-Modelle (nur erhältlich beim großen T) ans Herz legen - gibt es in 5", 6,5" und 8" zum gleichen wahnsinnig guten Preis von 289,-. Empfehlen für Deine Anwendung würde ich die 5":
Merci für den Tipp, die sieht schick und vielversprechend aus! :thumbsup: Meinst du denn, dass eine Kombi aus dieser oder einer ähnlichen "normalen" Snare und meiner Cajon-Bassdrum überhaupt funktionieren könnte? Bei einer entsprechend dezenten Spielweise auf der Snare. Odd-Meter meldet ja Bedenken an, wofür ich mich herzlich bedanke.

Dr. Albern

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7

Freitag, 3. April 2020, 23:39

ich fürchte, Du wirst mit einer Cajon-Bassdrum-Lösung einerseits und einer "regulären" Snare nicht glücklich. Eine Cajon klingt als BD nie wirklich gut, auch wenn das Pedal etwas taugt. Und der Sound wäre untereinander nie ausgewogen. Nimm etwas Geld in die Hand und leg Dir ein wirklich kleines Set zu , z.B. das Tama Club Jam oder das Tama Cocktail Jam, es gibt von anderen Firmen aber auch sehr ansprechende Lösungen.
Danke für den Einwand. Hast du selber diesbezüglich Erfahrungen sammeln können? Das Ding ist bei mir, dass ich gerade noch der festen Überzeugung bin, dass es so klein und platzsparend wie möglich sein sollte. Überdies möchte ich nicht mehr neues Zeug anschaffen als unbedingt nötig. Das Cajon ist schon da und hätte so einen Nebenjob als Hocker/Bassdrum. Gleichzeitig würde ich bei der Snaredrum ungerne zu einem faulen Kompromiss greifen, so wie es z.B. dieses kleine Pad von Meinl wäre, das die in ihrem Cajon-Schlagzeugset anbieten, weil ich gerne mal wieder eine vollwertige Snare mit all ihren Möglichkeiten besitzen würde, die später auch Verwendung in einem normalen Schlagzeug finden könnte. Wenn diese Kombination allerdings keinen Sinn machen würde, müsste ich halt umdenken.


Würde mich über weitere Meinungen darüber freuen, ob die Kombi Cajon/normale Snare funktionieren kann. Oder könnte eine andere Art Snare funktionieren? Habe ein Video gesehen, in dem jemand eine Jingle-Snare genutzt hat, und zwar diese hier:

https://www.amazon.de/Cato-TD-JSPKG1-Toc…e/dp/B000KCUCYW

Hammu

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8

Samstag, 4. April 2020, 08:25

Ich finde, eine Cajon kommt einer kleinen Bassdrum im Klang schon recht nahe (natürlich nur im entsprechenden musikalischen Zusammenhang) - macht ein tiefes Pock. Wenn man sie mit einem Mikrofon verstärkt sowieso (könnte man sich ja auch nur selbst auf die Kopfhörer geben, wenn einen der holzige Pock nervt).
Meine Cajon schlage ich seitlich mit dem Pedal an (auf den Fotos sind nur meine alte Cajon und das alte Pedal zu sehen - mittlerweile habe ich das Millenium Cajon Pedal vom großen T - klappt wunderbar), dann habe ich die Schlagfläche noch zum ungestörten Spielen frei.
Dazu habe ich eine HiHat mit einem Paar MEDINA (sehr dünne, billige alte B20 Becken. Vorsicht, neuere sind aus Messing) 14" Becken, die sehr leise und dunkel klingen - aber im akustischen Umfeld auch sehr schön.
Meine Snare ist eine 14x6,5" NoName Holzsnare, die aber auch recht leise klingt (je kleiner/flacher nämlich die Snares, desto durchdringender der Klang - wirken dadurch sehr viel lauter).
Zur Not legt man ein Handtuch auf die Snare - dämpft ungemein gut.

Als "Ride" habe ich ein altes 18" TOSCO Medium Crash, funktioniert alles mit dünnen, weichen Sticks (Maple, 7A) wunderbar.
index.php?page=Attachment&attachmentID=26080 index.php?page=Attachment&attachmentID=26081

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hammu« (4. April 2020, 08:34)


Dr. Albern

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9

Samstag, 4. April 2020, 09:15

Ich finde, eine Cajon kommt einer kleinen Bassdrum im Klang schon recht nahe (natürlich nur im entsprechenden musikalischen Zusammenhang) - macht ein tiefes Pock. Wenn man sie mit einem Mikrofon verstärkt sowieso (könnte man sich ja auch nur selbst auf die Kopfhörer geben, wenn einen der holzige Pock nervt).
Meine Cajon schlage ich seitlich mit dem Pedal an (auf den Fotos sind nur meine alte Cajon und das alte Pedal zu sehen - mittlerweile habe ich das Millenium Cajon Pedal vom großen T - klappt wunderbar), dann habe ich die Schlagfläche noch zum ungestörten Spielen frei.
Dazu habe ich eine HiHat mit einem Paar MEDINA (sehr dünne, billige alte B20 Becken. Vorsicht, neuere sind aus Messing) 14" Becken, die sehr leise und dunkel klingen - aber im akustischen Umfeld auch sehr schön.
Meine Snare ist eine 14x6,5" NoName Holzsnare, die aber auch recht leise klingt (je kleiner/flacher nämlich die Snares, desto durchdringender der Klang - wirken dadurch sehr viel lauter).
Zur Not legt man ein Handtuch auf die Snare - dämpft ungemein gut.
Als "Ride" habe ich ein altes 18" TOSCO Medium Crash, funktioniert alles mit dünnen, weichen Sticks (Maple, 7A) wunderbar.
Danke für deinen Erfahrungsbericht, Hammu! Dann wären also eine Snare in 14x5 oder 14x6,5 sowie eine Raw-Hihat für mich womöglich eine gute Wahl, richtig? Ein 18"-Stagg-DH-Crash (noch vorhanden aus der damaligen Zeit) könnte ja auch ganz gut in die Runde passen.

Hammu

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10

Samstag, 4. April 2020, 10:07

Ich denke schon - Ausprobieren kostet ja erstmal nichts (wenn du schon eine Snare und HiHat hast).
Wenn nicht, probier mal diese: https://www.thomann.de/de/zultan_14_aja_hihat.htm oder diese: https://www.thomann.de/de/zultan_14_caz_hihat.htm
Es sollten schon B20 Becken sein, da diese normalerweise weicher klingen - Brass/Messing und B8 Becken klingen meist heller/schriller/lauter.
Snare sollte imo schon aus Holz sein (wg.weicherem Klang): z.B. https://www.thomann.de/de/14_zoll_holz_s…ums.html?oa=pra

Oder eben auf dem Gebrauchtmarkt schauen, meine Snare hat z.B. nur 25 € gekostet, die Becken 20€ (NoName will meistens keiner haben, obwohl sich manche Teile nicht vor den Markengeräten verstecken müssen).
Diese Snare hier wäre vllt interessant: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anze…9626851-74-8719
Durch die großen Löcher etwas verbastelt, also schlecht zu verkaufen, aber eben durch die großen Löcher etwas trockener im Klang (der Druck wird dadurch etwas herausgenommen).
Oder hier: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anze…9626851-74-8719
Zwar aus Metall, aber sehr preiswert - mit Markenfellen guter Klang erreichbar, leiser als sonstige Metallsnares (hatte die auch mal, war mir aber zu leise - wg des sehr dünnen Kessels)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hammu« (4. April 2020, 10:38)


Dr. Albern

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Freitag, 17. April 2020, 13:36

Kann mir mal jemand erklären, wie man hier Nachrichten zitiert? Ich kriege es nicht hin.

Lexikon75

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12

Freitag, 17. April 2020, 16:49

Kann mir mal jemand erklären, wie man hier Nachrichten zitiert? Ich kriege es nicht hin.
Ganz einfach. Mit der Maus markieren als wenn du es kopieren möchtest.Dann unten auf zitieren drücken. Dann sollte der Text in deiner Nachricht erscheinen.
Wenn nicht.
Entweder nochmal machen oder unter Zitate schauen,ob es da hinterlegt ist.
Aber warum fragst du?Du hast doch schon Zitate gesetzt

trommla

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Samstag, 18. April 2020, 10:22

Würde mich über weitere Meinungen darüber freuen, ob die Kombi Cajon/normale Snare funktionieren kann. Oder könnte eine andere Art Snare funktionieren? Habe ein Video gesehen, in dem jemand eine Jingle-Snare genutzt hat, und zwar diese hier:

Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich Drummer ticken. Das wäre auch mein Einwand gewesen, und ich würde, wenn schon Cajon als Bass Drum missbraucht werden soll, eher eine kleine Jungle-Snare o.Ä. dazu stellen. Die Kombi Cajon und "Fullrange"-Snare passt für meinen Geschmack hinten und vorne nicht.

Vor ner Weile hab ich ne regionale Band in ner Kneipe gesehen, da hatte der Drummer einen robusten großen Versandkarton zur Bass Drum umfunktioniert, hübsch beklebt und ne Jungle-Snare sowie ein kleines Becken einfach oben auf die Fläche draufgeschnallt. Das fand ich ne witzige Lösung, und mit Sicherheit in Summe nicht teuer. Klang ähnlich wie ne Cajon Bass Drum, durch die Größe vielleicht nen Tacken lauter.

Lexikon75

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14

Samstag, 18. April 2020, 10:28

da hatte der Drummer einen robusten großen Versandkarton zur Bass Drum umfunktioniert
Kann ich bestätigen,dass stabile Kartons einen ordentlichen Sound haben.
Also richtig cool wäre gewesen,wenn der Drummer als Snare-"Ersatz" ein Karl May Buch herausgeholt hätte ;)

trommla

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15

Samstag, 18. April 2020, 10:36

Karl May Buch

Am besten den Schatz im Silbersee, der hätte beim Anschlagen mitgescheppert.

bergheimer

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16

Samstag, 18. April 2020, 10:50

Ich hatte vor ein paar Jahren mal einen Jazz/Funk-Drummer auf einem Konzert gehört, der bei manchen Songs eine Cajon eingesetzt hatte und das Ding hat dermaßen gegrooved! Hab mir dann auch so ein Ding gekauft und bin damit nie wirklich glücklich geworden.
Auf dem Konzert kam das so fett rüber, weil die Cajon an eine fette PA angschlossen war, der Bass und der Slap waren einfach nur satt. Ohne Abnahme (selbt wenn man die Cajon in eine Ecke platziert) fand ich das immer fad und ohne Druck.
Ich würde immer eine 16er Bassdrum als Alternative vorziehen und eine Cajon nicht als BD-Ersatz nutzen wollen. Wenn, dann als eigenständiges Instrument und abgenommen.

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17

Samstag, 18. April 2020, 11:16

Ich würde immer eine 16er Bassdrum als Alternative vorziehen und eine Cajon nicht als BD-Ersatz nutzen wollen. Wenn, dann als eigenständiges Instrument und abgenommen.
Ein Cajon kann man überall mithin nehmen. Waren doch bisher immer die mit der Gitarre die Helden am Lagerfeuer. Jetzt können wir die auch mal vom Platz fegen oder mit ihnen zusammen Musik machen.

War vor Jahren in einem Jazz-Club. Da saß der Drummer am Schlagzeug auf einer "Kiste". War aber ein Cajon,welches er zwischendurch mal bediente. War cool..

bergheimer

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18

Samstag, 18. April 2020, 11:50



Ein Cajon kann man überall mithin nehmen. Waren doch bisher immer die mit der Gitarre die Helden am Lagerfeuer. Jetzt können wir die auch mal vom Platz fegen oder mit ihnen zusammen Musik machen.


Ja klar, für manche musikalische Kontexte ist eine Cajon natürlich super.

trommla

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19

Samstag, 18. April 2020, 12:29

Ich glaube, unser Problem als Drummer ist, dass wir gewöhnt sind, überall relativ fest draufzuschlagen und eher mal das Feedback zu bekommen "geht's auch a bisserl leiser".
Wenn wir mit nem Cajon ähnlich grobmotorisch umgehen, klingt das Ding einfach nicht, dafür tun uns nachher die Hände weh.

So locker und leicht, wie die Cajon-Könner es uns vormachen, fühlen wir uns aber auch nicht wohl, weil wir dann das Gefühl bekommen, uns selbst nicht mehr zu hören. Also treten wir lieber mit nem Pedal gegen die olle Kiste, das ist für uns vertrautes Terrain und erfordert keine Auseinandersetzung mit einem ANDEREN (man kann's nicht oft genug betonen ;)) Instrument. Klingt nur eben relativ bescheiden...

Aber wenn die Kiste nun schon mal im Haushalt rumsteht, verstehe ich, dass man sie nutzen möchte, ehe man extra was neues kauft. Und als Blumenständer sind zumindest gute Cajones zu schade.

Lexikon75

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20

Samstag, 18. April 2020, 12:40

Egal welches Schlaginstrument man bedient,jedes hat seinen ganz eigenen Flair und Charaktere.
Wenn ich einen Rhythmus klatsche oder mit den Händen auf meinen Oberschenkeln klopfe und dazu mit den Füssen auf den Boden tappen,dann kann ich dies durchaus auf Set übertragen.
Dabei übertrage ich aber nur die Noten,das Feeling wie bei der Oberschenkel-Jamm Session wird ein anderes sein.Einige Moves bekomme ich auf dem Set auch nicht so hin.
Ist wie der Vergleich zwischen Barfuß tanzen und mit Tanzschuhen tanzen.


Darum lege ich manchmal ein oder auch mal beide Sticks aus der Hand und trommel "barfuß".

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lexikon75« (18. April 2020, 12:50)


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Cajon, Fußmaschine, HiHat, Snare