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danyvet

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1

Sonntag, 31. Mai 2020, 11:29

Stephen Taylor zahlte "Profis" für Drumspur - Video - zur Diskussion und ev. daraus folgende Idee fürs DF? (?)

Liebe Leute,
ich will hier keine Werbung für S.T. machen, aber ich hab mir das Video (sein vorletzt-neuestes, das eh schon seit 1 Woche online ist), gestern Abend reingezogen, und muss sagen, da gibts einige Aha-Erlebnisse für mich, zu denen ich auch gerne eure Meinungen gehört hätte.
Puncto Preise musste ich sofort an den Thread mit unserem DJ-Dingens denken, der für lau eine Drumspur für seinen Deutschkrautsong (oder wie nennt ihr dieses Genre nochmal?) haben wollte.
S.T. hat da offenbar diverse Profis (er definiert Profis als solche, die Geld für ihre Arbeit verlangen) wahllos aus dem Internet rausgesucht, die unterschiedlich Kohle für so einen Drumpart für einen fertigen Song verlangen. Die Spanne war da von 12 $ bis 210 $.
Hierzu gleich mal meine erste Frage: 12$???!!! 8o ich hab keine Ahnung von Preisen, aber ich dachte auch eher in so Dimensionen wie das was die Siegerin verlangt hat. Also unter 200€ hätt ich mir nicht gedacht, dass jemand sowas macht. Seine Bewertungen mögen natürlich zT subjektiv sein, manche von euch hätten vielleicht andere gewinnen lassen. Aber bei seiner Bewertung hat zufällig die teuerste gewonnen... dass nur 1 Drummerin dabei war und dass das einzige Mädel dann ausgerechnet die Siegerin war, freut mich natürlich nebenbei ;) (am zweitbesten hat mir übrigens das von dem Typen um 37 $ gefallen).

Seine Kommentare zu den einzelnen Einsendungen find ich äußerst interessant. Vermutlich ist das für die meisten von euch eh ganz normal, aber für mich war es ein eye-opener, auf welche Punkte er Wert legt. Ich denke, hiervon kann jemand, der noch nicht sooooo lange spielt, doch einiges mitnehmen ^^
Ich bin ja musikalisch noch nicht so weit, ganz zu schweigen vom technischen Können, aber ich denke, ich werde mir dieses Video noch ein paar Mal reinziehen und noch genauer auf die Unterschiede der einzelnen Einspielungen aufpassen. Interessant ist für mich auch, dass es quasi 1000 verschiedene Möglickeiten gibt den drumpart für einen Song zu gestalten, aber doch einige Details/Passagen von den meisten Kandidaten dann sehr ähnlich umgesetzt wurden.
Würde mich auch interessieren, wie die erfahrenen "Hasen" unter euch die einzelnen Bewerber beurteilen würden, was hättet ihr anders gemacht (sofern man das hier schriftlich rüberbringen kann), wer wäre euer Favorit gewesen?
Gerne dürfen hier auch die unerfahrenen Hasen mitkommentieren und ihre Favoriten nennen bwz. würd ich gern wissen, ob das Video auf euch auch so diesen aha-Effekt hat =)
Ich finde es jedenfalls sehr interessant zu ein- und demselben Song so viele unterschiedliche Drumspuren zu hören, das könnte doch etwas bringen puncto Ideen, Kreativität, wie setz ich was um, worauf kommt es in einem Song an, etc.

Es lässt sich vermutlich schlecht umsetzen, und ihr habt eh alle recht viel um die Ohren, aber ich fände es interessant, sowas ähnliches hier im Forum zu machen, sei es als eine Art Competition, oder einfach nur um voneinander zu lernen (bei letzterem würden sich vermutlich mehr unterschiedliche Levels mitmachen trauen). Müsste man natürlich irgendwie in einem geschützten Bereich machen, wegen Copyright usw. und niemand darf daraus Gewinn schlagen. Aber ich glaube, es könnte für die nicht gaaaaanz so "alten Hasen" sehr lehrreich sein (über den Benefit der "profis" unter euch muss ich noch grübeln.... Spaß? :D )

Was haltet ihr von der Idee? Toll? Völliger Quatsch? Umsetzbar oder nicht? Keine Zeit/Lust für sowas? Wenn ihr es gut findet und ihr mitmachen wollen würdet, schreibt gerne eure Ideen zur möglichen Umsetzung eines solchen Projekts ^^ (mehr als die Idee dazu hab ich auch noch nicht im Kopf ;) )
Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.

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trommla

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2

Sonntag, 31. Mai 2020, 12:40

Das Video von Steven Taylor fand ich auch ausgesprochen spannend. In mehrfacher Hinsicht, und mit ähnlichen Eindrücken, wie du sie hier beschreibst.
Hierzu gleich mal meine erste Frage: 12$???!!!

Das alte Thema, wieviel ist Musik wert? So eine Spreizung der aufgerufenen Tarife kommt vielleicht daher, dass die Inserenten ihre Fähigkeiten insoweit realistisch einschätzen, dass sie die gebotene Qualität noch nicht auf professionellem Level sehen und daher noch keine professionellen Preise verlangen. Es handelt sich vermutlich eher um eine kleine Aufwandsentschädigung, die dem Umstand Rechnung trägt, dass die Anbieter selbst weitaus mehr dabei gewinnen als der Kunde. So ein bisschen wie Friseur-Azubis, die zur Prüfungsvorbereitung kostenlos Haare schneiden.
Anderseits gibt es aber auch genügend Leute, die einfach keine Ahnung vom Business haben und sich Profis nennen, nur weil sie schon einmal auf einem Bunten Abend gegen ein paar Euro getrommelt haben.
Ebenso gibt es Amateurbands, die für Lau gegen Speis und Trank auftreten und dabei musikalisch nicht weniger überzeugen als vergleichbare Profibands. Nur dass die eben aus mehreren Gründen auf eine Gage bestehen müssen und sich mitnichten freuen, hauptsache endlich mal wieder vor Leuten auftreten zu dürfen. Mancher Profi wirft dann dem Amateur vor, das Geschäft kaputt zu machen.

Ich finde es jedenfalls sehr interessant zu ein- und demselben Song so viele unterschiedliche Drumspuren zu hören, das könnte doch etwas bringen puncto Ideen, Kreativität, wie setz ich was um, worauf kommt es in einem Song an, etc.

Viele Einschätzungen von S.T. könnte man schon fast als "objektiv" bezeichnen, wenn z.B. am Anfang gefühlte 3 Stunden auf der Hihat gescheppert wird, statt endlich Gas zu geben. Andere sind deutlich mehr geschmacksabhängig und stehen nach meinem Gusto gleichwertig nebeneinander.
Wenn ich verschiedene Interpretationen höre, fällt mir sofort auf, dass ich selbst wohl zu eher unspektakulären bis biederen Lösungen neige und vielleicht mal über den Tellerrand rausschauen könnte. Andererseits liegt mein Fokus mehr darauf, wie ich die Dinge spiele, und weniger was. Also auch einen simplen Bumm Tschak nach Phil Rudd klingen zu lassen statt nach Heinz-Günter Schmidt.

ich fände es interessant, sowas ähnliches hier im Forum zu machen

Das findet dann wohl ohne meine Beteiligung statt, da mir nicht nur die Zeit, sondern vor allem die technischen und räumlichen Voraussetzungen fehlen. Abgesehen davon möchte ich mein Leben nicht als Dauercontest gestalten. Musik ist meine Freizeit, und da will ich auch einfach mal machen, wie ich will, ohne mich messen zu müssen. Vielleicht liegt's auch a bisserl an meiner Schüchternheit, wer weiß. Fand's schon immer angenehm, wenn in Bands alle auf SängerInnen und GitarristInnen geschaut haben und ich hinterm Set meinen Frieden hatte.

danyvet

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3

Sonntag, 31. Mai 2020, 13:01

Abgesehen davon möchte ich mein Leben nicht als Dauercontest gestalten.

das mit dem Contest war nur EINE mögliche Option von so einem Projekt im DF. Ich fänd es auch besser, wenn es einfach so wäre, dass jeder für sich mal seine Version hochlädt und es weniger bewertet wird, sondern eher drüber diskutiert wird, was auffällt, was man besser/anders machen könnte, wo man noch mehr rausholen könnte (so man technisch/skillsmäßig) dazu in der Lage ist. Eben, um ein bisschen über den Tellerrand zu schauen. Um sich frische Ideen zu holen, etwas zu lernen, etc.
Aber vielleicht ist das auch gar nicht so einfach, dazu bedarf es schon der Disziplin aller, hier nicht überheblich, oberlehrerhaft, abwertend, usw. zu diskutieren, was ja - wenn ich an manche vergangenen Threads denke - vermutlich die größte Herausforderung wäre :S
Wer die technischen Voraussetzungen nicht hat... welche wären die denn? weil theoretisch reicht ja auch eine Raumaufnahme vom ganzen Set, ich hab auch noch nicht so viel Kenntnisse um einen sauberen hammermäßigen Studiomix-Sound abzuliefern, es sollte in erster Linie ums drumming selbst gehen, nicht so sehr um den Sound, aber vielleicht hab ich da jetzt auch ganz falsch Vorstellungen, wie sowas gehen könnte. Deshalb wollte ich meine frische, noch ganz rohe, unausgefeilte Idee einfach mal zur Diskussion stellen :)
Der Initialfunke zu dieser möglichen Idee ist relativ spontan in meinem Hirn entstanden, aus der S.T. Video und dem DJ-Dingens Thread ;)
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4

Sonntag, 31. Mai 2020, 21:30

Ich hab das Video auch gesehen. Ein paar Tage vorher gabs ein ähnliches Video von Drum Beats Online mit einem ganz anderen Drumtrack. Ebenfalls sehr aufschlussreich.

Ich finde tatsächlich auch, dass das Mädel am Ende des Videos den überzeugendsten Take abgeliefert hat. Sound gut, songdienlich, aber auch ein paar Schmankerl und es rockt, außerdem gute Attitude im Video. Wenn ich könnte, würde ich das auch so spielen.
Da man nicht den ganzen Song hören konnte, fiel mir die Bewertung allerdings schwer. Du kannst das ganze Lied gut spielen und dann das Ending gegen die Wand fahren, damit wird der ganze Take unbrauchbar.

musste ich sofort an den Thread mit unserem DJ-Dingens denken, der für lau eine Drumspur für seinen Deutschkrautsong (oder wie nennt ihr dieses Genre nochmal?)

Ich nenne das Genre "Schlager".

Hierzu gleich mal meine erste Frage: 12$???!!

Ein Fiverr-Profil wird bewertet. Viele positive Bewertungen führen zu vielen Aufträgen. Wenn man wenig positive Bewertungen hat, muss man wohl erst ein bisschen für Lau trommeln, um sich zu etablieren.

Es lässt sich vermutlich schlecht umsetzen, und ihr habt eh alle recht viel um die Ohren, aber ich fände es interessant, sowas ähnliches hier im Forum zu machen, sei es als eine Art Competition, oder einfach nur um voneinander zu lernen (bei letzterem würden sich vermutlich mehr unterschiedliche Levels mitmachen trauen).

Ich würde bei einem Playalong-wir-lernen-voneinander-Contest mitmachen. Weil sich das gerade gut trifft: Keine Bandproben und viel Zeit um mich mit Recording zu beschäftigen. Außerdem ist das eine wahnsinnig lehrreiche Übung, sich dem Zwang zu unterwerfen, etwas in kurzer Zeit rauszuhauen. Das ist etwas woran ich gerade arbeite. Auch ein Grund für mein Take für den Schlagersong (2 Stunden hatte ich dafür Zeit und ich hab unfassbar viel über mein Schlagzeugspiel gelernt). Es ist eine feine Sache, sich Monate mit einem Song zu beschäftigen, um dann nach dem 756. Take ein Drum-Cover bei YouTube online zu stellen. Mein Ziel ist es aber eher, möglichst schnell etwas abliefern zu können, mit dem ich zufrieden bin. Das ist das, was ich in meinem Hobby-Drummer-Leben brauche. Das ist aber auch eine der Qualitäten, die "echte" Profi-Drummer haben müssen: Echt schwere Sachen in kurzer Zeit zu lernen oder aber in hoher Frequenz qualitativ hochwertige und kreative Musik zu schaffen. Schau Dir mal die YoutTube-Kanäle von Carter McLean oder Ash Soan an. Die liefern da mehrere sensationelle Videos monatlich ab. Und zwar nebenbei. Ich bin mir sicher, dass da ganz viele first oder second Takes dabei sind. Ihre Hauptjobs sind Gigs, Studioarbeit, Workshops, Unterichten oder täglich Musicals spielen. Mich würde daher total interessieren, wie lange die einzelnen Einsender für Steven für das Einspielen gebraucht haben.

Drumstudio1

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5

Sonntag, 31. Mai 2020, 21:36

Zitat

Deutschkrautsong

Mist, mir kam einer zuvor. ;)
Ohne Häme, das Genre war auch für mich beim ersten Mal hören sofort: Schlager. Vielleicht mit viel wohlwollen auch "Schlager-Parodie", aber jene habe ich nicht verstanden.

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6

Sonntag, 31. Mai 2020, 22:01

Das ist vielleicht ein wenig Off-Topic, aber ich würde mal gerne versuchen diese Geld-Diskussion ein wenig in die Realität zu bringen.

Grundsätzlich gilt aber, und da ist es egal ob man trommelt, Treppen putzt oder Trapezturnen betreibt: Deine Kosten bestimmen deinen Preis. Oder wie Opa sagte: Wer seine Kosten nicht kennt, kann keinen Gewinn machen.

"Ich kann fließend vom Blatt spielen und perfekt aufnehmen und das kostet pro Stunde 240 Dollar."
Das heißt: wenn jemand das Blatt liefert und die Person drei Minuten spielt und das aufnimmt, dann bist du bei ... rrllrrllrrllrrl ... 12 Dollar.



Nicht immer an absoluten Preisschildern abarbeiten, das ist einfach, aber trifft halt nicht unbedingt die Realität.
Wenn man das Knie sieht, ist die Bassdrum zu klein!

orinocco

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7

Sonntag, 31. Mai 2020, 22:16

…. sicher!?
ich mein für die 12 Dollar
ist da nicht ein…...rrl am ende zu viel - und überhaupt bei wieviel Bpm, und welchem Tageskurs. :) ;) ;)
ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
die Dörfer getrieben werden.




Lexikon75

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8

Sonntag, 31. Mai 2020, 22:47

Würde mich auch interessieren, wie die erfahrenen "Hasen" unter euch die einzelnen Bewerber beurteilen würden, was hättet ihr anders gemacht (sofern man das hier schriftlich rüberbringen kann), wer wäre euer Favorit gewesen?
Gerne dürfen hier auch die unerfahrenen Hasen mitkommentieren und ihre Favoriten nennen bwz. würd ich gern wissen, ob das Video auf euch auch so diesen aha-Effekt hat

Um da wirklich ne realistische und faire Meinung abgeben zu können,wäre es schön wenn Mr. Taylor mal den Mund halten würde ;)
Jeder hat da einige gute Stellen,die klasse gespielt sind. Picke nur mal einige raus.
-47$ schöne Figur auf der HiHat und sehr locker gespielt,Wechsel aufs Ride ist auch schick,
-37$ schön gleichmäßig auf einem Level durch getrommelt,dem Song dienlich gedient,aber mir fehlt da was.Das Ende hat er aber echt gut gemacht
-210$ da erkennt man,dass es ihr Stil ist zu spielen, wirkt ehrlich,Wie Taylor sagt,sie setzt ihren Stempel drauf,sie hat als einzige mal ein Ferkel fliegen lassen,
schaut mal in ihr Gesicht,dann wisst ihr was ich meine.Das spiegelt sie auch in ihrem Spiel wieder.
Daher,in meinen Augen,eine verdiente Gewinnerin


Körpersprache und Emotionen sind da ein auch ein wichtiges Argument,was da sein sollte,auch wenn man in seinen eigenen vier Wänden spielt und keiner zuschaut..oder sehe ich das falsch?
Aber man kann es drehen und wenden wie man will,ein wirklich inspierirende Ideen in Dingen wie Schlagzeug spielen kann man aus dem Video nur bedingt bis gar nicht ziehen.Man muss sich leider eingestehen,dass es hier nicht um die Drummer/in geht,sondern nur um einen und der heißt Taylor.Das ist typischer Youtuber S....tt(das Aussfüllen der Lücke überlasse ich eurer Phantasie),der uns suggerieren soll was ganz tolles anzusehen.Taylor ist bestimmt kein Nasenbohrer in Sachen Schlagzeug.Aber man muss aufpassen,dass man sich nicht von dieser Youtubewelle mitreißen lässt.Man muss aufpassen,dass man sich nicht den Spatz in der Hand verliert,weil man die Taube auf dem Dach versprochen bekommt.
Möchte an dieser Stelle,jedoch betonen,dass Taylor ansonsten eigentlich tolle Videos zu bestimmten Themen erstellt,die sehr lehrreich sind.Aber hier ist er wirklich nervig.
Wollte eigentlich direkt nach der Werbung schon den roten Buzzer drücken,aber du warst so euphorisch dem Video gegenüber,da hab ich doch mal drüber geschaut,um zu sehen was du gesehen hast.Außer den paar genannten Stichpunkte von mir fällt mir zum Gezeigtem nicht ein.

Hatte irgendwo den Begriff Attitude gelesen.Das ist es.Gilt für ein Anfänger wie für ein Profi.


Hier im DF alle an einen Tisch zu bekommen halte ich auch für sehr schwierig.Dann müsste man auch unterschiedliche Contest´s aufstellen.Ich spiele eigentlich gar nicht zu irgendwelchen Songs.
Picke mir nur gelegentlich einige Stellen aus Songs heraus die technisch/skillmäßig für mich interessant sind..Black velvet war echt ne Ausnahme,da es dabei,um das Feeling in dem Song ging.Ist eigentlich auch gar nicht meine Musik,aber den Drumpart zu spielen,war mir ein Blick über den Tellerrand wert ^^


Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Lexikon75« (1. Juni 2020, 23:08)


m_tree

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9

Montag, 1. Juni 2020, 01:03

Und ich dachte erst, es geht um Steven Tyler :thumbsup:

Hab mal reingeschaut. Nach dem 2. Drummer hab ich allerdings ausgemacht, weil man einfach überhaupt keine Möglichkeit bekommt, wirklich selbst zu urteilen. Es wird weder der Song ohne Drums gezeigt noch die Performances der Drummer. Die paar - gegenüber dem ständigen Gelaber viel zu leise gemischten - Ausschnitte aus den Performances lassen überhaupt keine Beurteilung zu. Er redet dann von verhunzten Songübergängen und ähnlichem ... davon höre ich aber nichts, weil ich den Song nicht kenne und das Gelaber alles zudeckt. :whistling:

Er sagt zwar, dass die Zuschauer urteilen sollen, aber lässt keinen Platz dafür. Das Video ist - wie die meisten solcher Videos - in erster Linie Selbstdarstellung. Find ich ja auch in Ordnung, aber wenn dann sollte man es doch auch von vorn herein als solches erkenntlich machen. Bei einem Covervideo z.B. weiß jeder sofort bescheid.

Hier gehts im übrigen um Kreativarbeit, die in dem Kontext auch noch Vor- und Nachbereitung braucht. Selbst wenn das Drumset schon bereit zum Aufnehmen im Homestudio steht, ist hier also kein One-Take-Wonder vom Blatt möglich. Nee - wenn man das ernst meint, muss man sich schon erstmal in Ruhe ein Bild vom Song machen, dann Ideen entwickeln, dann die Performance üben und schließlich einspielen und zu guter letzt auch alles noch etwas nachbearbeiten. Die Kommunikation mit dem Kunden kommt auch noch hinzu. 12$ sind dafür Peanuts und eher ein Dankeschön an den Kunden für realistisches Übungsmaterial zum Weiterentwickeln und Referenzen Sammeln.

orinocco

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10

Montag, 1. Juni 2020, 12:35

Und ich dachte schon nur mir ginge es so,
kostete wirklich Überwindung aus den schon gesagten Gründen, da bis zum Schluss durchzuhalten,
nicht vorher weg zu drücken. Aber da ist jeder anders gestrickt.
War wirklich anstrengend zu zusehen, und zuzuhören.
Mehrmals bräuchte ich so Etwas sicherlich nicht.

Gibt andere Sachen von Hernn Taylor, nur mal wieder als ein Beispiel jenes
https://www.youtube.com/watch?time_conti…eature=emb_logo

oder jenes, speziell ab ca. 5:10 der Groove kommt mir bekannt vor, den hat mer doch erst ;)
https://www.youtube.com/watch?time_conti…eature=emb_logo

da kann man mehr lernen, so etwas ist interessanter.

Meinungen etc. ist immer auch Geschmacksache, und Wenn nicht mal ein klar definiertes ziel gegeben ist erst Recht nicht.
Vergleiche/Contests, zur und allgemeinen Meinungsbildung, zu was, Geschmäcker sind verschieden.
Ich muss nix verkaufen davon leben , mir muss es gefallen und vor allen ich selbst muß mit allem drum und dran auch mit meinen persönlichen Fertigkeiten, damit zu recht kommen.
Jedem wird mans sowieso nicht recht machen können.

Um Anregung für Songs in unterschiedlichsten Interpretationen, angeboten zu bekommen, braucht man doch nur ins Netzt schauen ist doch voll davon.
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Beeble

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11

Montag, 1. Juni 2020, 15:12

Ich verstehe nicht was das ganze bezwecken soll? Ist ja ganz offensichtlich ein fake.
Anschauen ist ziemlich anstrengend und ich konnte es nur im Schnelldurchlauf ertragen.

Zu den Preisen. Bei fiverr ist die ganze Welt vertreten, und 12$ in Indien sind was anderes als 12$ in der Schweiz.
Wer weiss, vielleicht wurde das auch alles bei ihm aufgenommen. Wer hat schon die Möglichkeit mit mehreren Kameras nicht nur fertiges Audio, sondern auch gleich noch das ganze fertig produzierte Video für 12 $ zu liefern.
Sorry Mr. Taylor, das nehme ich ihnen ncht ab..
»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
Chinesisches Sprichwort


12

Montag, 1. Juni 2020, 15:48


Ich verstehe nicht was das ganze bezwecken soll? Ist ja ganz offensichtlich ein fake.


Sorry Mr. Taylor, das nehme ich ihnen ncht ab..


Kann natürlich sein, dass Du Recht hast. Allerdings wäre das Eis dann wirklich dünn, auf dem er wandelt. Es wäre ja wirklich nicht schwer zu schauen, ob die Fiverr-Accounts existieren. Er zeigt ja sogar Ausschnitte aus den Profilseiten.

Wer hat schon die Möglichkeit mit mehreren Kameras nicht nur fertiges Audio, sondern auch gleich noch das ganze fertig produzierte Video für 12 $ zu liefern.


Jeder YouTube-Held, der irgendwelche Drum-Cover hochlädt...ich tippe auf deutlich über eine Millionen Menschen.

Lexikon75

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13

Montag, 1. Juni 2020, 16:11

da kann man mehr lernen, so etwas ist interessanter.
Letzteres Video ist sehr interessant..er erklärt das echt super..besonders die zweite HiHat-Variante ist schick..da muss man aber echt aufpassen..genau zuhören was er sagt..
gerade wenn er ohne Referenz spielt..also ohne four on the floor oder Metronom.Sehr gefährlich für jemanden der sich da auf Neuland bewegt,
weil man sehr leicht geneigt ist,den HiHat Pattern als Referenz wahr zunehmen,weil er gleichmäßig durchläuft..mit Referenz kann man es sehr schön hören was ich meine..
Kann jetzt gar nicht mal sagen,ob es zu dem Illusion-Gedöns gehört..
Sorry das ich da jetzt so zwischen grätsche..ich beschäftige mich gerade auch mit diesem Thema..hab selber gemerkt,dass ich selbst da erst echt ins schleudern gekommen bin..
Hoffe ihr versteht worauf ich hinaus will..ansonsten ist das echt ne interessant Kiste..auch für Anfänger..

DannyCarey

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14

Montag, 1. Juni 2020, 17:41

ich fände es interessant, sowas ähnliches hier im Forum zu machen

Das findet dann wohl ohne meine Beteiligung statt, da mir nicht nur die Zeit, sondern vor allem die technischen und räumlichen Voraussetzungen fehlen. Abgesehen davon möchte ich mein Leben nicht als Dauercontest gestalten. Musik ist meine Freizeit, und da will ich auch einfach mal machen, wie ich will, ohne mich messen zu müssen. Vielleicht liegt's auch a bisserl an meiner Schüchternheit, wer weiß. Fand's schon immer angenehm, wenn in Bands alle auf SängerInnen und GitarristInnen geschaut haben und ich hinterm Set meinen Frieden hatte.

Da bin ich ganz bei dir -und vorallem, wenn es um virtuellen Raum geht.
Das Video konnte ich mir nur im Schnelldurchlauf angucken. Wer auch immer dieser Moderator ist, er ist ja mega-nervig. :wacko:
http://www.christophcarle-film.de

Suche: Sonor Designer 8" Tom (Stain Blue)

Beeble

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15

Montag, 1. Juni 2020, 20:59

Jeder YouTube-Held, der irgendwelche Drum-Cover hochlädt...ich tippe auf deutlich über eine Millionen Menschen.
Du meinst jeder der seine Dienstleistungen bei fiverr anbietet filmt sich bei der Arbeit mit mehreren Kameras, schneidet und vertont es und schickt es dem Auftraggeber für 12 Dollar? :rolleyes:
»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
Chinesisches Sprichwort


Drumstudio1

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16

Montag, 1. Juni 2020, 21:43

Zitat

Wer auch immer dieser Moderator ist, er ist ja mega-nervig.


Genau so geht es mir auch.
Natürlich sind wir alle als Musiker auch systemimmanent ein bisschen narzisstische Selbstdarsteller (sonst würden wir vor anderen gar nicht auftreten). Das zu leugnen wäre albern, es jemand dann alleine quasi "vorzuwerfen" wäre unaufrichtig, wenn er irgendwie wie wir alle ist. Aber mitunter ist es im Einzelfall sooo weit over the top, dass es den Bildschirm sprengt. Ich konnte das Ding nicht konsequent ansehen.

Ich habe somit nur kurz durchgezappt. Alle die man da sieht würde "man" oder ich auch nicht als "pro" bezeichnen, da schon die Bewegungsabläufe selbst viele bzw. sehr viele Defizite im motorischen Verständnis und der Bewegungseffizienz offenbaren (die man dann oftmals auch spielerisch hören kann). Da dann aber noch dazu geschnitten wurde bzw. Mr. Testosteron :D `drüber-redet, wird vieles plattgemacht wie von einer Planierraupe.

Zitat

S.T. hat da offenbar diverse Profis (er definiert Profis als solche, die Geld für ihre Arbeit verlangen)


Andererseits hat er das "Pro" ja auch in Anführungstriche gesetzt! Es sind eben keine! Pro-Drummer, dies somit nur hier für die Rookie-Leser zum Verständnis, von denen das sicher nicht jeder bemerkt, da für manche recht schnell Drummer, die weiter sind als man selbst mit Attributen wie Profi oder "Pro" belegt werden und jene die Anführungsstriche auch schnell mal überlesen.

Deswegen mein Hinweis: wenn ich auf einem Portal "Tapeziere Ihre Wohnung, Preis nach Absprache" anbiete, mag dies für manche nach Profi wirken, da es scheint als würde ich einen Teil meines Lebens auch damit bestreiten (oder zumindest versuchen damit Einnahmen zu generieren). Das kann ja für viele Menschen mit Profi-assoziiert sein. Profession, Beruf, damit Geld verdienen etc. Es gibt tausende Assoziationen davon. Für viele, viele Menschen ist aber inbesondere im Musikbereich mit dem Wort "Profi" oder "Pro" aber auch ein gewisses handwerklich, künstlerisches "Vermögen" assoziiert, das weit oder gar sehr weit über dem Durchschnitt liegt und das selbst dann wenn jemand damit NICHTS verdient sondern seine Brötchen bei einer Versicherung verdient, aber nebenher! unheimlich gut trommelt das Wort "Profi" triggert. Wie ich finde zu Recht!

Zurück zum tapezieren: ich könnte also meine Tapezier-Fähigkeiten auf Portalen als Dienstleistung anbieten, würde für manche nun als "Pro" des Tapezierens gelten... kann es aber real gar nicht! Also ich kann es nicht etwa mäßig, sondern gar nicht.

Ich empfinde sowohl manche Kommentare des Hosters als auch die Schnitte als extrem "manipulativ" :D . So als wolle man seine eigene Sichtweise durchsetzen, sei aber bestrebt es nicht so auffallen zu lassen (was mißlang... hihihi).

Aber meine Güte, unser Leben hängt davon nicht ab. Es geht ja hier nicht um Objektivität vor Gott oder der Menschhheit. Der Hoster macht ein Video wie es ihm gefällt, und manche Menschen klatschen, während andere sich genervt abwenden. Die normale Bandbreite menschlicher Reaktionsmöglichkeiten. Kein Weltuntergang ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Drumstudio1« (1. Juni 2020, 21:53)


m_tree

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17

Montag, 1. Juni 2020, 23:29

Natürlich sind wir alle als Musiker auch systemimmanent ein bisschen narzisstische Selbstdarsteller (sonst würden wir vor anderen gar nicht auftreten). Das zu leugnen wäre albern, es jemand dann alleine quasi "vorzuwerfen" wäre unaufrichtig, wenn er irgendwie wie wir alle ist. Aber mitunter ist es im Einzelfall sooo weit over the top, dass es den Bildschirm sprengt.

Es gibt auch durchaus einen gesunden Narzissmus. Krankhafter Narzissmus geht jedoch immer auf Kosten anderer. Und das "over the top" hier geht halt irgendwie auf Kosten der engagierten Drummer.

Ich glaube übrigens schon, dass das echt ist und er vorher einfach nur alle informiert und darum gebeten hat, den finalen Take auf Video aufzunehmen.

18

Dienstag, 2. Juni 2020, 14:55

Ich glaube übrigens schon, dass das echt ist und er vorher einfach nur alle informiert und darum gebeten hat, den finalen Take auf Video aufzunehmen.


Er sagt am Anfang des Videos, dass er nur Leute gewählt hat, die auch ein Video anbieten.

Zitat von »Surfkoala«
Du meinst jeder der seine Dienstleistungen bei fiverr anbietet filmt sich bei der Arbeit mit mehreren Kameras, schneidet und vertont es und schickt es dem Auftraggeber für 12 Dollar? :rolleyes:


Nein, das meine ich nicht. Habe ich auch nicht geschrieben :rolleyes: . Ich meine, dass es für viele Schlagzeuger kein Problem ist, Tonspur plus Video anzubieten. Viele machen das auf YouTube ohne Geld dafür zu bekommen. Meine Meinung zu dem 12$ Angebot auf Fiverr ist davon unabhängig. Weiter oben schrieb ich ich dazu:

Zitat

Ein Fiverr-Profil wird bewertet. Viele positive Bewertungen führen zu vielen Aufträgen. Wenn man wenig positive Bewertungen hat, muss man wohl erst ein bisschen für lau trommeln, um sich zu etablieren.

Mattmatt

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19

Dienstag, 2. Juni 2020, 19:16

Ich find das Video spannend. Klar ist eine grosse Portion Selbstdarstellung mit dabei, aber ich glaube, niemand erwartet wirklich etwas anderes von ihm. Andererseits könnte es auch einfach
sein intuitiver Enthusiasmus sein ...? Er reagiert ja fast immer auf der Gefühlsebene. Wäre das, was er sagt, unsinniges Gelaber, sähe die Sache anders aus, aber meiner Meinung nach haben
seine Kommentare schon Hand und Fuss und zeugen davon, dass er selbst durchaus weiss, wovon er spricht.

Was mich eher irritiert, ist die Sache mit dieser Plattform an und für sich, und wie diese "Profis", die ihre "Dienste" dort anbieten, meist klingen :rolleyes: .

DannyCarey

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20

Dienstag, 2. Juni 2020, 23:06

...Was mich eher irritiert, ist die Sache mit dieser Plattform an und für sich, und wie diese "Profis", die ihre "Dienste" dort anbieten, meist klingen :rolleyes: .
...und wie man auf diese und andere Arten den Markt kaputt macht und sich auf kurz oder lang ins eigene Fleisch schneidet :whistling:
http://www.christophcarle-film.de

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