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deirfloo

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1

Donnerstag, 3. September 2020, 10:29

Kleines Set zum Spielen im Stehen

Hallo, ich habe mich neu hier im Forum angemeldet, weil ich eine ganz spezielle Frage habe.
Wir sind ein Sänger-Quartett mit Pianisten.

Da zwei von uns Bass bzw. Schlagzeug spielen können habe ich eine Frage:
Wir wollen uns ein Mini-Set zusammenstellen

Es soll eine Jazz-Trio Begleitung werden mit Klavier, Kontrabass und eben drums
Es soll im Stehen oder so im Halbstehen mit einem Kontrabassstuhl zu spielen gehen, da der drummer auch gleichzeitig im Stehen singen soll.
Was gibt es da für Möglichkeiten.
Für snares gibt es so hohe Konzertständer, aber wie hoch kann man eine Hi-Hat einstellen?
Oder: Kann man an so Cocktail drums auch eine vernünftige Snare anschrauben?
Was brauchen wir minimal überhaupt? Es soll sehr entspannt bleiben, so minimal wie möglich, meist mit Besen gespielt, eben ganz klassischer leiser Jazz.

Ich wäre für Anregungen sehr dankbar, ich kenn mich einfach viel zu wenig aus.

Korki

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2

Donnerstag, 3. September 2020, 10:49

Hallo,

da gibt es viele Möglichkeiten. Die auf den ersten Blick sinnvollsten hast du ja schon genannt.

Musikalisch habe ich allerdings ein wenig Bedenken bei der Hi-Hat. Aus Gleichgewichtsgründen kann man im Stehen schlecht beide Pedale, also Bassdrum und Hi-Hat bedienen. Also beschränkt man sich bei den Füßen auf die Bassdrum. Vorteil: man kann sich den Hihat Ständer sparen und nutzt stattdessen einen viel günstigeren und flexibel zu befestigen closed Hi-Hat (oder X-Hat) Halter. Nachteil: Man kann die Hi-Hat nicht mehr mit dem Fuß öffnen. Und eben auch nicht schließen. Ich spiele sehr viel im Stehen und kann mit dem Kompromiss wunderbar leben. Im Jazz bin ich mir aber nicht sicher, ob die Einschränkung sinnvoll ist. Geht natürlich alles, aber mir würde da vermutlich der Chick auf 2 und 4 fehlen.


Andererseits: Wenn ich deine Frage richtig verstehe, dann spielt ihr momentan ohne Schlagzeug und alles, was dazu kommt, wäre eine Bereicherung. Da würde ich erstmal eine kleine Bassdrum hinstellen (gerne auch aufrecht stehende Cocktail Drum). An der Bassdrum würde ich ein Ride-Becken befestigen und eine Snare auf einen hohen Snareständer packen. Damit würde ich spielen und schauen, wie es so minimal klappt und von da aus dann, bei Bedarf, optimieren.

Schaut euch mal das Setup von Thomas Weiser von Boppin' B an. Das wäre doch ein sehr guter Start mit vermutlich vorhandenen Komponenten, ohne viel Bastelei.
https://www.youtube.com/watch?v=JHr7RdHGEHY

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Korki« (3. September 2020, 10:59)


orinocco

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3

Donnerstag, 3. September 2020, 12:03

....im Ernst, jetzt.

Indem Video schauts eher so aus als würde hier die Kickdrum nur als Dekoration rum stehen.
In den ersten allersten Sekunde, ist ein Blick von der Seite kurz zu sehen, da ist auch kein Pedal zu erkennen.
Und so wie der Trommler hinterm Set rumtänzelt, stell ich mir das schwer vor die BD zu bedienen.

Vielleicht irre ich mich ja auch?
ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
die Dörfer getrieben werden.




Korki

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4

Donnerstag, 3. September 2020, 12:07

War vielleicht kein gutes Beispiel, das ist ja ein Musikvideo.
Hier live besser zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=ZoTU_nPqpek

Das funktioniert sehr gut.

orinocco

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5

Donnerstag, 3. September 2020, 12:19

Auf einem Bein muss man da aber schon Standfest sein. Der hat danach bestimmt mindestens einen harten Oberschenkel.
Für Jazz und dynamische 'Spielweise, also bevorzugt oder Vorteilhafter Weise, evtl. mit HellDown, sehe ich stehende Spielweise als eher "Problematisch".

Nur so zum Bedenken, Abwägen
Prioritäten finden, Testen , und herausfinden. Singen ließe sich auch im Sitzen.
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Lite-MB

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6

Freitag, 4. September 2020, 03:40

... Der hat danach bestimmt mindestens einen harten Oberschenkel....


Boppin' B: Die haben noch viel mehr... - hab die schon live gesehen, da standen alle vier AUF dem stehenden Kontrabaß und haben auch noch super gesungen.
Klar, eine Zirkusnummer, aber auf der Bühne mal schnell affengeil!
..."meine" Musik: Jazz (Big Band bis Free), brasil. Musik, Avantgarde, hin+wieder Klassik ->am Drumset, an den Percussions, am Schlagwerk

deirfloo

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7

Freitag, 4. September 2020, 07:23

Optisch wäre es gut, wenn er nicht komplett sitzt. Ich denke aber auch, dass er einen Kontrabssstuhl verwenden sollte, da kann er sich zumindest entlasten.
Ich bin nicht sicher, ob es zwingend überhaupt eine Bassdrum braucht. Die Musik, die wir machen ist, auch mit der anstehenden "Jazztriobegleitung" immer noch Klassik, da wir alle Opernsänger sind. Mir würde sogar eine snare mit Besen und ein Becken reichen, noch eine HiHat für 2 und 4.
Aber wenn er einen Kontrabassstuhl verwendet, kann auch gleich ein Minimalset da stehen.
Kann man eine richtige Snare (also mindestens 12" an eine Cocktail Bassdrum schrauben oder brauchen wir diesen Konzertständer für die Snare auf jeden Fall?
Es ist, da es ja nur ein paar Nummern in unserem Programm betreffen würde, halt auch rine Budget-Frage.

Wir sind übrigens CantoSonor, falls jemand mal reinschaun möchte...

deirfloo

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8

Freitag, 4. September 2020, 07:34

War vielleicht kein gutes Beispiel, das ist ja ein Musikvideo.
Hier live besser zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=ZoTU_nPqpek

Das funktioniert sehr gut.
Danke für den Link.
Wir machen halt eine ganz andere Musik.
Wir sind klassische Sänger, die auch crossover Richtung Jazz und Weltmusik machen und unsere Begleitung jetzt eben um Kontrabass und Drums erweitern möchten.
Stell es dir so vor: wir singen klassisch vierstimmig, aber eben modernere Arrangements.
Alles unverstärkt und deshalb sollen die drums sehr minimal sein, eben Besen zB.
Ich würde grade am Liebsten ein Cocktailset hinstellen, aber statt dieser Minisnare eine richtige dranschrauben (wenn das überhaupt geht) und eine HiHatmaschine dazu.
Oder vielleicht noch besser ein normales Miniset besorgen und irgendwie alles in die Höhe montieren, wie auf deinem Video.

Korki

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9

Freitag, 4. September 2020, 10:07

Dann sollte das Set am Ende schon möglichst kompakt und "klassisch" aussehen, damit es in euer Bühnenbild passt.
Mir ist eben auch eine Cajon auf einem Ständer in den Sinn gekommen. Ist optisch nicht so aufdringlich, man hat das Teil schnell beiseite gestellt, man kann es mit Besen spielen, aber wenn man möchte eben auch als leisen Schlagzeug-"Ersatz" mit Bass-Sound und Snare-Sound nutzen, und das nur mit den Händen. Es gibt auch viele Percussion Add-ons, die vielleicht später mal ergänzt werden können.
Hier eine Cajon mit Besen
https://www.youtube.com/watch?v=l1oC3vACOnY

und hier ein möglicher Ständer, um im Stehen zu spielen:
https://www.youtube.com/watch?v=vztQHvR3wa4

Ich persönlich würde es aber vermutlich mit einer Cocktail Bassdrum versuchen. Und zwar in Silber Sparkle. :D
Den Beater würde ich durch einen weichen erstzen. (selbst gemacht oder sowas: https://www.thomann.de/de/vater_vbvb_bd_…tage_bomber.htm)
Dann würde ich versuchen, die Oberseite der Basstrommel als Snare zu benutzen:
Auf die obere Seite der Trommel würde ich ein aufgerauhtes Fell aufziehen.
Zusätzlich würde ich testweise externe Snarewires dranmachen (z.B. https://www.thomann.de/de/lp_1623_raw_series_snare.htm, es gibt auch interne, dafür müsste man aber ein Loch bohren: https://www.amazon.de/goedrum-12-24-inte…s/dp/B01N7DH39R) Ich bin noch nicht 100%ig überzeugt, dass die empfindlich genug sind, aber man kann es ja mal testen. Ich meine, dass das Yamaha Club Jordan Cocktail Set eine Snareabhebung für die Oberseite integriert hat. Beim Tama Cocktail Jam Kit sind Bassdrum und Tom getrennt, da würde es mit dem externen Snares noch besser / unabhängiger klappen. Allerdings bin ich da nicht sicher, ob man es wirklich hoch genug zum Stehen bekommt, und das Set ist einfach nicht so hübsch. :-)
Wenn man mit einem Stick drauf haut, klingt das vermutlich sehr experimentell (Snare + Tom = "Snom"). Aber für Besen könnte das passen. Da kommt es ja weniger auf den Body der Trommel und mehr auf die Oberfläche an, insbesondere, wenn es nicht so laut sein muss.
Ein Rimclick geht mit der Trommel (vermutlich 15"?) dann auch wunderbar.
Dazu ein schönes Ride dranhängen (bei einem Cocktail-Set sollte es ja dafür schon Hardware geben).
Bei Bedarf könnt ihr die meist kleine Snare (8" oder so) dran lassen, für einen richtigen, knackigen Backbeat. Werdet ihr aber vermutlich kaum brauchen.

Das wäre dann schön kompakt, mit einmal anfassen zur Seite zu tragen und hübsch anzusehen: Tom hochkant mit softer Bassdrum unten und Besen-Snare oben.
Könnte funktionieren. Muss aber nicht. :-)
Euer Schlagzeuger (oder bist du das?) kann das Besen-Wischen ja mal auf einem Standtom mit aufgerauhtem Fell probieren (evtl. schon mit den Snare-Wires) und testen, ob es eine einfache Alternative wäre.


noch ein edit: Schaut mal nach einem Manhattan Cocktail Kit von Peace. Das hat die Snare direkt über dem umgedrehten Standtom. Das sollte doch genau das sein, was ihr sucht (oder ich an eurer Stelle suchen würde ;-)). keine Ahnung, ob es die noch zu kaufen gibt.
https://www.youtube.com/watch?v=KKZkWpd-_WU

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Korki« (4. September 2020, 10:29)


deirfloo

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10

Sonntag, 6. September 2020, 01:20

Danke für den ausführlichen Beitrag, Korki.
Zu der Idee mit dem Cajon:
Ich bin nicht sicher, ob das Besenspiel auf der Holzfläche nicht viel zu leise ist.
Immerhin sind wir 4 klassische Sänger, da kommt schon ein gewisser Pegel zusammen.
Ich denke, Besen auf Fell sind doch deutlich lauter, oder?
Gibt es so was wir ein Cajon mit integriertem Fell?
Oder speziell rauere Cajonhölzer?
Der Cajonständer sieht schon ziemlich wackelig aus, ich glaub, da würde ich lieber selbst was stabiles baun mit Direktverschraubung.
Ein großes Standtom umbaun, wäre natürlich auch ziemlich cool.
Oben ein aufgerautes Fell und Snareteile und von unten her eine Fussmaschine...
Ich treff mich nächste Woche mit meinem Kollegen, der den Drumpart übernehmen wird, der soll mal rumprobieren.
Grundsätzlich gefällt mir die Idee mit dem montierten Cajon sehr gut, aber wahrscheinlich müsste man das dann dezent verstärken, was egal wäre, ich spiele mit einem Hybrid Bass, der auch angeschlossen wird...

Korki

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11

Montag, 7. September 2020, 17:35

Ja, Besen auf Cajon ist recht leise. Man könnte natürlich auch versuchen, die Oberfläche ein wenig aufzurauhen.
Aber setzt euch da einfach mal zusammen. Basteln macht Spaß. :-)

trommla

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12

Dienstag, 8. September 2020, 11:20

Welches Instrumentarium nötig bzw. sinnvoll ist, hängt nicht zuletzt auch von den Fähigkeiten des Drummers ab, mit Besen zu spielen. Für einen versierten Besenspieler ist es überhaupt kein Problem, alleine mit der Snare alles abzubilden, was eine leise Jazznummer üblicherweise braucht. Ich würde mir inzwischen statt der Hihat an die Snare noch ein Splash anschrauben, fertig ist die Laube. So habe ich schon ganze Konzerte bestritten, mein Avatar kommt nicht von ungefähr ;)
Falls mal ein Akzent richtig wumms braucht, stampfe ich herzhaft auf den Bühnenboden, reicht. Für größere Räume mit PA wäre auch ne Stomp Box möglich.

Allerdings solltet ihr Besen nicht unterschätzen. Nicht jeder Schlagzeuger, und sei er noch so gut mit Sticks, kommt gleich mit Besen klar. Das setzt mit Sicherheit ne Weile konzentriertes Üben voraus.

Wenn ich mir Songs wie eueren Java-Jive anhöre, würde ich eher überlegen, die Snare noch um einen kleinen Percussionständer zu ergänzen, an dem man z.B. nen Wood Block. ne Cowbell und so Zeug im Stile alter Traps-Sets befestigt. Mit der Snare (mal mit, mal ohne Saiten gespielt), den Spannreifen (als Soundeffekt), einem Splash und diesen Utensilien kann man für "oldschool" Musik richtig Party machen.

Cajon finde ich persönlich für euer Genre als primäres Schlaginstrument eher ungeeignet, weil es für klassischen Jazz nicht richtig funktioniert. Je nach stilistischer Bandbreite kann es eine gute Ergänzung sein, ich hatte durchaus schon die Kombi Cajon (dann auch als Sitz), Snare, Splash und Multipercussion dabei. Da war die Cajon primär für poppigeres gedacht, Snare und Becken für Jazz und das Geschepper für Effekte. Triangel ist übrigens auch ein tolles Instrument für solche Rahmen, wenn man es nicht überstrapaziert. Aber mal eine Nummer mit leiser 16tel Latin-Triangel kommt häufig gut an :)

Hach Mensch, da bekäme ich gleich Lust, mitzuspielen...

deirfloo

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13

Montag, 14. September 2020, 09:19

Danke trommla für die ausführliche Antwort.
In der Zwischenzeit hatten wir einen Ausführlichen Beratungstest beim herrlichen Öllerer in Freilassing.
Fazit: Cajon eher nicht, Cocktailset klingt nicht wirklich gut.
Wir sind bei 2 Versionen gelandet:
Entweder Snare und Becken, also Minimaleinheit.
Oder sogar statt der Snare ein großes Tambourin mit rauhem Fell, ein Becken und evtl andere Percussionelemente.
Da ich selbst gerne Sachen baue (ich baue hobbymäßig Bässe und Gitarren), hab ich auch überlegt, etwas schönes zu baun, das unterschiedliche Percussionelemente auf einem Bühnenplatz vereinigt.
Da es sich beim aktuellen Projekt um ein Jazz-Klassik Crossover handelt, sollte es optisch eher ein Percussionset sein, als ein Drumset.
Meine Frage: ist ein gutes Tamburin als Snareersatz halbwegs geeignet, vor allem, wenn man es mit einem Besen bearbeitet, oder geht da zu viel an Sound verloren?

trommla

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14

Montag, 14. September 2020, 10:32

Tamburin statt Snare hab ich noch nie probiert, hab ja ein paar Snares rumliegen.
Wüsste aber nicht, woran das scheitern sollte, außer am zu glatten Fell. Aber das erkennt man zum Glück schon beim Kauf. Alles was nach Natur aussieht (auch wenn's synthetische "Natur" ist), hat i.d. R. genügend Textur für Besen. Ein Snarekessel dürfte natürlich etwas kräftiger klingen als ein Tamburin, so vermute ich jedenfalls.
Aber wenn man die Technik drauf hat, kann man auf einer ausgelassenen Feier durchaus auch mal Besen auf nem Pizzakarton spielen. Ich glaube, das müsst ihr einfach vor Ort ausprobieren. Tretet ihr üblicherweise verstärkt auf oder komplett akustisch? Wäre ja auch evtl. ein Faktor bei der Einschätzung.

Ansonsten, siehe meinen obigen Beitrag. Hängt vom musikalischen Einsatz ab. Für mich persönlich gäbe es drei Gründe, die eher für die Snare sprechen.
1.) Ich kann Tamburin nicht so gut spielen, um damit wirklich vielseitig arbeiten zu könnte.
2.) An der Snare kann ich noch Percussions anklemmen, am liegenden Tamburin eher nicht
3.) Ich mag den typischen Snaresound verfügbar haben, falls ich echt mal nen Backbeat oder nen leisen Wirbel brauche. Bin halt einfach "Drumsetter" (glaub den Begriff habe ich mal von Martin Grubinger gehört :D)

Allerdings hat eine Eigenkonstruktion definitiv Charme und bringt einen vermutlich wieder auf ganz andere Ideen. Sag mal Bescheid, wenn ihr im Münchner Raum seid, denn das Ergebnis würde ich gerne mal hören.