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Dr. R_o_c_k

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  • »Dr. R_o_c_k« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 3. Januar 2021, 13:55

Alternative (oder nicht) zu Yamaha EAD10?

Hallo liebe Leute,

ich bin neu hier im Forum! Nicht allzu neu im Drumming-Bereich, aber in vielen Belangen noch sehr grün hinter den Ohren.
Zu meiner Frage:
Ich möchte meine drums aufnehmen, zu backing tracks, bzw. ganzen Songs (sorry die event. unkorrekte Ausführung mancher, in meinem Repertoire noch nicht vorhandenen Fachausdrücke :rolleyes: ) covern, tontechnisch verändern, usw.
Wäre ich da mit dem Yamaha EAD10 gut beraten?

Was wird noch dazu benötigt?

Oder gibt es, von eurer Seite, bessere Alternativen?

Liebe Grüße!

Korki

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  • »Korki« ist männlich

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2

Sonntag, 3. Januar 2021, 14:03

Hi,

da gibt es sehr viele sehr unterschiedliche Möglichkeiten. Die wichtigsten Fragen sind da nach dem Qualitätsanspruch, der geforderten Möglichkeiten, ob das System später mal erweitert / zweckentfremdet werden soll und vor Allem dem Budget.
Weißt du schon, was du dafür anlegen möchtest?

dani808

Mitglied

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3

Sonntag, 3. Januar 2021, 14:09

Moin und herzlich willkommen,
Oder gibt es, von eurer Seite, bessere Alternativen?

"klassische" Mikrofonierung würde ICH sagen. Aber das ist subjektiv. Vielleicht (Wahrscheinlich) kommst du mit dem EAD10 schneller zu dem gewünschten (einem akzeptablen) Ergebnis.
Wie sind denn die Rahmenbedingungen? Kenntnisse, Aufnahmeraum, vorhandene technische Geräte?
Gruss
hr808 heisst jetzt dani808 - sonst ändert sich nix

Dr. R_o_c_k

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  • »Dr. R_o_c_k« ist der Autor dieses Themas

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4

Sonntag, 3. Januar 2021, 16:22

Danke gleichmals für euer rasches Antworten :thumbup:

Zu den Rahmenbedingungen: ca. 4x4m Raum ist im Keller (1 Fenster), Beton- und Ziegelwände.
Technische Geräte: Laptop (Win10), Android-SmartPhone.
Budget läge bei den Kosten fürs EAD10, also an die 600 Tacken.
Erfahrungen in diesem Bereich - 0, aber bereit dazu zu lernen.
Nicht zu vergessen: Frau und 3 Kinder (also zeitlich liegt hier eine Begrenzung vor :D

OT: Wie kann ich einstellen, dass ich über neue Nachrichten hier im Forum per Mail informiert werde?

Liebe Grüße!

Two

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5

Sonntag, 3. Januar 2021, 16:34

Ich mache sowas mit einem Zoom H4n als Overhead. Je nach bedarf kann man zwei externe Mikros, zB. ein D112 für die Bassdrum und ein SM57 für die Snare zusätzlich daran anschliessen.

Dr. R_o_c_k

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  • »Dr. R_o_c_k« ist der Autor dieses Themas

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6

Sonntag, 3. Januar 2021, 20:24

Was sagt ihr?


Ist es ebenso möglich, zu Musik über den Laptop ins EAD einzuspielen, um dazu zu drummen und gleichzeitig das EAD zu nutzen, als auch aufzunehmen?
Ist das Teil auch Android-tauglich?

Sorry für die Anfängerfragen :rolleyes:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dr. R_o_c_k« (3. Januar 2021, 20:33)


Tama01

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  • »Tama01« ist männlich

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7

Sonntag, 3. Januar 2021, 21:30

Zum ead 10 gibt's die rec n share App auch für Android.

Geh mal auf die Yamaha home page da gibt's Infos wie das funktioniert.

Wenn du die app startest kannst du einen Song deiner Wahl einlesen und bei Bedarf einen click generieren.

Dann kannst du dein Smartphone positionieren und dein Spiel mit Video aufnehmen.

dani808

Mitglied

Registrierungsdatum: 5. Februar 2011

Wohnort: Winterthur

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8

Sonntag, 3. Januar 2021, 22:22

Hast du diesen Thread schon gefunden? Da dürften viele deiner Fragen zum EAD10 beantwortet werden.
https://www.drummerforum.de/forum/86310-…Cr-android.html
Grüsse
hr808 heisst jetzt dani808 - sonst ändert sich nix

  • »Der Dührssen« ist männlich

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9

Sonntag, 3. Januar 2021, 23:49

Moin!
Also wenn du mit Recording sonst überhaupt nichts am Hut hast und auch noch kein passendes Equipment, gleichzeitig aber auch keinen professionellen Anspruch an eigene Aufnahmen hast, könnte das EAD10 schon taugen.
Letztendlich brauchst du nur das Modul, ein Schlagzeug, ein Handy sowie ggf. den passenden Adapter (zumindest für's iPhone kostet das Teil wahnwitzige 40€, dürfte bei Android-Geräten aber günstiger ausfallen) und ein Kabel.
Sonstige Programme auf deinem Rechner brauchst du nicht.

Dem gegenüber stünden beim klassischen Recording Mikrofone (je nachdem, wie detailliert du aufnehmen willst), Mikroständer, ein passendes Interface, Kabel für die Mikros, eine DAW und ggf. noch ein paar Plug-Ins (wobei es da vieles kostenlos gibt).
Außerdem ungleich mehr Arbeit, bis der Laden läuft und du vernünftige Ergenisse erzielst. Dafür bist du so natürlich weitaus flexibler und hast qualitativ viel mehr Luft nach oben. Das EAD10 ist dann irgendwann schon recht begrenzt.

Über die rec`n`share App von Yamaha, die über dein Handy läuft, das wiederum mit dem Modul verbunden wird, kannst du den passenden Song auswählen, über den die Software sogar einen Clicktrack legt (der nicht immer passt und bei odd-metern natürlich überfordert ist), und den Recordingprozess in wenigen Sekunden starten. Dabei kannst du automatisch auch ein Video aufnehmen, welches dir die App am Ende zusammen mit der aufgenommenen Drumspur ausspuckt. Danach kannst du noch zwischen Summe des EAD10 und des Audiofiles des Songs pegeln, einzelne Komponenten kannst du allerdings nicht separat mischen.

Alles in allem würde ich mal behaupten, hast du Recording mit dem EAD10 nach 1-2 Stunden drauf. Ob dir das Ergebnis dann genügt, kann dir wahrscheinlich aber niemand ausser dir selbst beantworten.
Schlagzeugunterricht in und um Offenbach:
www.schlagzeug-offenbach.de

Korki

Mitglied

  • »Korki« ist männlich

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10

Montag, 4. Januar 2021, 00:40

Ich würde vermutlich auch empfehlen, einfach mit dem EAD anzufangen. Wenn du dann nach einiger Zeit für dich merkst, was dir vielleicht fehlt und an welchen Schrauben du gerne noch drehen können würdest, kannst du dich ja wieder gezielt umschauen. Wenn du das EAD10 halbwegs pfleglich behandelst, sollte sich Verlust bei Wiederverkauf auch sehr in Grenzen halten.

Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

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11

Montag, 4. Januar 2021, 05:13

Erwarte dir von dem Ead keine tollen Ergebnisse.
Es ist lediglich ein einfaches X/Y Mikfonrosetting und die BD wird auch nicht aufgenommen, nur ein internes Sample.

Für das Geld eines EAD bekommst du gebraucht locker einen brauchbaren Satz Mikrofone.

Auch mit einem Zoom oder ähnlichem Fieldrecorder zu einem drittel des Preises wirst du bessere Ergebnisse erzielen.
»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
Chinesisches Sprichwort


Dr. R_o_c_k

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  • »Dr. R_o_c_k« ist der Autor dieses Themas

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12

Montag, 4. Januar 2021, 07:07

Danke, danke!
Ja, den Thread zur "eierlegenden Woll...." hab ich bereits entdeckt.
Eine weitere Frage noch zu Kopfhörern. Wenn ich am drum set sitz und zu Musik begleiten möchte, mach ich das ganze (höchstprofesionell 8) ) übers Handy mit Bluetooth-in-ear-headphones.
Welche Möglichkeit bezügl. Anschlüssen hab ich da beim EAD10?
Welche Kopfhörer könnt ihr allgemein zum Drummen empfehlen?

Tama01

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  • »Tama01« ist männlich

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13

Montag, 4. Januar 2021, 11:50

Soviel ich weiß hat das ead 10 keine Bluetooth Funktion.

Bei Youtube findest du viele Tests zum ead 10.
Auf der Yamaha home page kannst du dir die Betriebsanleitung runterladen da findest du auch alle Anschlüsse.

Was Kopfhörer angeht, ich habe den Audio technica, da gibt es aber auch noch Beyerdynamic......
Wenn mich nicht alles täuscht gibt es hier auch einen thread dazu.

Dr. R_o_c_k

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14

Montag, 4. Januar 2021, 12:20

Thanks!
Habe nun etwas rumgestöbert, was die Ausgänge des EAD betrifft.
Zur Kopfhörerverbining hab ich nichts explizit entdeckt :whistling:

Handelt es sich um eine 3,5mm Klinkenbuchse, oder doch ...?!?
Zu den Kopfhörern selbst ab ich den VicFirthSIH2 als auch den Roland RH-200S im Auge. Zweiterer wäre ein reiner E-Drums Kopfhörer. Was aber dem EAD egal sein wird. Oder gibt´s da was, was ich beachten muss?!

Tama01

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  • »Tama01« ist männlich

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15

Montag, 4. Januar 2021, 12:51

Also Seite 23 owners manual ead10 ist die Kopfhörer Verbindung explizit dargestellt.

Was Kopfhörer angeht da wűrde ich mal tests (bonedo) vielleicht mal Bewertungen bei thomann Kopfhörer durchlesen.
Wie gesagt ich hab den Audio technica in Betrieb.

Normalerweise haben Kopfhörer 3,5 klinke mit nem 6,3 adapter

  • »Der Dührssen« ist männlich

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16

Montag, 4. Januar 2021, 13:43

Die SIH2 von Vic Firth sind für den Preis schon okay. ein Klinkenadapter ist dabei - den brauchst du für den Anschluss am EAD10 auch.
Ich persönlich nutze stinknormale In-Ear-Kopfhörer von Sennheiser für 30€. Die sind für mich auch okay.

Auf der Rückseite des Moduls hast du einen AUX-Eingang, da kannst du deine Audioquelle einspeisen.
Wenn du gleichzeitig mit der App recorden willst, brauchst du wie gesagt einen bestimmten Adapter - das Handling ist aber recht einfach.

Bluetooth hat das EAD imho nicht.
Schlagzeugunterricht in und um Offenbach:
www.schlagzeug-offenbach.de

Dr. R_o_c_k

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  • »Dr. R_o_c_k« ist der Autor dieses Themas

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17

Mittwoch, 13. Januar 2021, 07:20

Zur Position des EAD10:
Da ich ziemlich groß bin, 197cm 8) , hängen meine beiden Hängetoms ca. zur Hälfte über der Vorderkante der BD. Könnte dies ein Problem beim Nutzen des EADs geben?
Liebe Grüße.

  • »Der Dührssen« ist männlich

Registrierungsdatum: 14. Mai 2010

Wohnort: Offenbach am Main

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18

Mittwoch, 13. Januar 2021, 10:01

Moin! Das kommt darauf an, wie flach sie über der Bassdrum sitzen. Ich würde mal mindestens 5cm Platz zwischen Bassdrumspannreifen und Unterseite der Toms einrechnen. Übermäßig groß ist das Teil aber auch nicht.
Schlagzeugunterricht in und um Offenbach:
www.schlagzeug-offenbach.de

Dr. R_o_c_k

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  • »Dr. R_o_c_k« ist der Autor dieses Themas

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19

Mittwoch, 13. Januar 2021, 13:35

Das heißt ich könnte die Resos der Toms direkt überhalb des EAD10-Moduls belassen?

ibins

Mitglied

Registrierungsdatum: 20. Juni 2017

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20

Mittwoch, 13. Januar 2021, 18:35

Jung, hol dir das Teil und probier's aus.
30 Tage sind üblicherweise ausreichend Zeit, um rauszufinden ob es für dich taugt.
Woher sollen wir von hier aus wissen, wie du sitzt und dein Set aufbaust?!
ÜBLICHERWEISE schraubt man es unterhalb der Toms ZWISCHEN dieselben (nicht unters Resofell). Aber verboten ist das nicht.

Versuch macht kluch...