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Freda

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Sonntag, 10. Januar 2021, 11:26

DIY E-Drum-Kit aus einem Pearl Forum

Hallo zusammen,

ich bin neu hier bei euch,
da meine Tage als Drummer in einer Punk- und Metall-Band schon fast 20 Jahre her sind. Vor einigen Jahren hat mein Sohn mit dem DJing angefangen. Um ihn besser zu unterstützen und zu fördern habe ich mir mit ihm ein Heim-Studio zum produzieren aufgebaut. Auch wenn ich ursprünglich nicht viel mit elektronischer Musik anfangen konnte, gelingt mir der Umgang mit Ableton und div. Synths ganz gut. Bands wie Prodigy, Chemical Brothers und Boom Boom Satellites, haben mir schon früher gefallen. Leider empfinde ich die Drum und Percussion Sachen als zu statisch auch wenn man wenig quantisiert und den passenden swing nutzt. Der 2. Weg, mehr mit Samples zu arbeiten, ist auch nicht so meins. Gute Breakbeat Samples sind schon total abgelutscht und das Bearbeiten ist für mich auch keine schöne Tätigkeit. So kamen wir zu der Idee Samples selber herzustellen oder die Mididaten in Ableton aufzuzeichnen um weiter damit zu arbeiten. Nach langer Recherche und vielem lesen und Videos schauen, kamen wir zu dem Entschluss, dass es ein E-Drumset ähnlich dem Roland VAD306 werden soll. Da ich gerne Bastel und mit meinem Sohn etwas gemeinsam machen will und um evtl. etwas zu sparen, lernen und vielleicht ein individuelles passendes Kit zu erhalten, haben wir uns für den Selbstbau entscheiden.

Wir möchten euch hier von unserem Vorhaben und dem Voranschreiten des Projektes berichten und würden uns über eure Meinung, Erfahrungen und Tips sehr freuen!!!
Vielleicht können wir ja andere Neulinge wie wir oder Wiedereinsteiger ermutigen, nicht direkt ein Set von der Stange zu kaufen!

Was unser Ziel ist:
- optik vom Roland VAD306
- Verbindung zum PC, möglichst über USB-Midi
- einspielen der Mididaten
- mögl. realistisches Spielgefühl
- nutzen von vst´s wie EZ-Drummer und co.
- aufzeichnen von Audio Samples

Was wir bisher gemacht haben:
- wir haben günstig ein Kesselsatz eines Pearl Forum erstanden
18" Kick 8" Tom 10" Tom 12" Stand Tom 12" Snare
- die 8" Tom werden wir nicht verwenden
- die 10" Tom wurde vorsichtig in der Mitte halbiert
- die 12" Stand Tom wurde ebenfalls gekürzt, so haben wir ein weiteres 12" Pad für später übrig
- alle nicht benötigten Löcher wurden mit Holzstiften zugeleimt und geschliffen
- als Modul haben wir uns erst einmal für das Roland TD-11 entscheiden

Wir haben alles was wir für die Pads benötigen bestellt

- Piezo 35mm als Rim Trigger und für die Kickdrum
- Piezo 27mm als Head Trigger
- Moosgummi Pads 28mm zum entkoppeln der Head von den Rim Triggern
- Multiplexplatte 10mm für die Toms und 15mm für die Kick
- Verstellwinkel und etwas längere Schrauben mit Unterlegscheiben
- Triggerkegel für die Toms und Snare und Zylinder für die Kick
- U-Profil Kantenschutz für die Toms
- Noiseeater für die Spanneifen
- 6,35mm Klinken Buchsen
- Möbelfolie in schwarz mit Glitzer


wie gesagt wurden einigen Sachen noch nicht geliefert, so dass wir uns zunächst Zeit für die Kessel nehmen. Diese werden morgen an den geflickten Stellen gespachtelt und mit Folie bezogen.




Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Freda« (10. Januar 2021, 13:58)


Freda

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Sonntag, 10. Januar 2021, 12:01

Hier ein paar Bilder
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AE Hybrid Drums

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Sonntag, 10. Januar 2021, 13:06

Sieht super aus :thumbup: Und alles Notwendige habt ihr ja auch bereits am Start. Wenn ihr ausschließlich Software Sampler nutzen wollt kann ich das Roland TD-17 sehr empfehlen als eines der kostengünstigsten Module die sehr gute Triggerergebnisse liefern und Midi über USB ausgeben. Wenn es auch gebraucht sein darf, dann tut es auch ein altes TD-9 oder ähnlich (hat allerdings kein USB Midi und von günstigen MIDI<>USB Konvertern würde ich bei eDrum strickt abraten, ich glaube die TD-11er haben bereits USB MIDI). Als sehr günstige Notlösung funktioniert in Verbindung mit VSTi auch eines der besseren Millennium Drum Module, hier würde ich aber auf lange Sicht eher etwas mehr investieren. Mit Roland Modulen lassen sich Triggerparameter (gerade wichtig bei konvertierten Akustik Kits) am weitreichendsten einstellen und anpassen.

Bin sehr auf das Endergebnis gespannt. Ich werde wohl selbst auch für meinen Sohn nächstes Jahr ein Kinder e-Kit bauen. Bin allerdings noch etwas überfragt was die Sitzgelegenheit angeht. Ist dein Sohn schon älter/größer oder hast du einen guten sehr niedrig einstellbaren Kindersitz gefunden? Die sehr günstigen Kindersitze sind leider oft eher Klappergestelle die nicht lange halten und dann den Rücken ruinieren.

Falls ihr noch keine Mesh Heads habt: Sparedrum 3-ply (für den Preis die besten auf dem Markt)

Die neueren Versionen haben kleinere elegantere Logos.

PS: da du Ableton nutz... da gibt es diverse Youtube Tutorials wie man Synthesizer und Sequencer mit dem eDrum ansteuern kann um live in Echtzeit auch Melodien etc. direkt ansteuern zu können. Das lässt sich dann in Ableton natürlich auch mit VSTi wie EZDrummer kombinieren sodass man gleichzeitig Schlagzeug + Synth Begleitung (oder auch einfach andere Sound Sampler) spielen kann, was ungeheuren Spaß und kreativ macht. ;) Muss ich nachher mal raussuchen. Such einfach mal „Zach Danziger “ oder „Arthur Hnatek SWIMS “ auf Youtube dann bekommst du Vorstellung was so alles machbar ist. Mindestens die Hälfte bis alle Sounds die du hörst sind über Ableton vom eDrum angesteuert.

Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von »AE Hybrid Drums« (10. Januar 2021, 13:23)


Freda

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Sonntag, 10. Januar 2021, 13:57

Vielen Dank AE Hybrid Drums, für deine Rückmeldung.

Mein Sohn ist schon 14 und wächst wie Unkraut! ^^
Ein guter Schemel sollte somit kein Problem sein. Als Mesh Heads haben wir die 2 lagigen von DrumTec genommen. Die 3 lagigen sollen grad für die Snare besser sein, sind aber auch etwas lauter. Hardware und Becken habe ich mir bisher noch nicht so viele Gedanken gemacht. Da die Pads ja einzeln an den Beckenständern hängen sollen, habe ich mir die Tama Kombi Ständer HTC77W mal angeschaut. Als Cymbals finde ich momentan die Teile von Jobekydrums ganz gut.


Ich hoffe, dass erst einmal das Drumset gut triggert und eingestellt werden kann, dann denke ich daran weiter Geld ins das Projekt zu stecken. Falls es nicht läuft, habe ich 170€ in den Sand gesetzt. Aber davon gehe ich erst einmal nicht aus.
Werd mir mal die von dir genannten Tutorials bei YouTube anschauen!


LG. Fred u. Luis

Nick74

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Sonntag, 10. Januar 2021, 14:10

Als sehr günstige Notlösung funktioniert in Verbindung mit VSTi auch eines der besseren Millennium Drum Module
Da wäre ich vorsichtig, denn alle Medeli-Module (Millenium, Fame, Alesis, X-Drum und wie 'se alle heißen) "glänzen" mit unterirdischer Modul-Latenz, welche für SoftwareDrumming nicht mehr wirklich klargeht, selbst bei den schnellsten Audio-Interfaces wird's da eng. Apropos (@ Freda): hast du dir Gedanken um Rechner-Kram und Audio-Interfaces gemacht? Mega wichtig: Die CPU sollte richtig viel Power haben und die Audio-Treiber-Performance sollte bei kleinsten Latenzen und hoher ASIO-Last (beladenes AL-Projekt) äußerst stabil und am besten überdurchschnittlich schnell sein (ein dahingehend fähiges AudioDevice wäre dann Pflicht). Vergiß in jedem Fall (ganz sicher auf Windows) sofort die oberschlechte und -lahme ASIO-Performance der "built-in" TD-Hastenichtgesehen-'Audio-Interface'-Funktion für Echtzeit-Spiel, falls du sie in Erwägung gezogen hast, und vergiß auch Onboard-Sound (oder Billig-Soundkarten) mit Treiber-Emulationen wie "Asio4All". Naja, indem du sagst, du hättest ein Heim-Studio aufgebaut, wird das alles wahrscheinlich im grünen Bereich sein, nehme ich an...

PS: da du Ableton nutz...
Check mal Ableton Drummer (Tobi Hunke ist der "MaxForLive"-Papst und macht jede Menge geilster Devices wie "MelodyTrigger" (Forum-Link), und wenn Du Bock hast, check auch mein SoftwareDrumming-Spezial-Forum. :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nick74« (10. Januar 2021, 14:18)


Freda

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Sonntag, 10. Januar 2021, 14:51

Hi Nick74 und vielen Dank,

unser Studio in unsrem Männerhaushalt, hat als PC einen in die Jahre gekommenen Win7 mit i5 der 4. Generation mit 4x3,5 Ghz und 32GB Ram. Dieser kommt bei komplexen Produktionen schon mal an seine Grenzen. Aufgrund der über die Jahre angesammelten Synths und aus Faulheit diese immer an und umzustöpseln haben wir uns das Behringer X32 Rack zugelegt. Damit können wir alle Audioquellen routen und in Ableton aufnehmen und die Hardware über USB Midi entsprechend auch ansteuern. Nur der JP 8000 besitzt kein USB Midi und auch mit einem Midi zu USB Kabel von Roland habe ich ihn bisher nicht integrieren können. Im kleinen Studio bei meiner besseren Hälfte haben wir einen Win10 Laptop mit i7 9.gen mit 6x2,6 - 4,5 Ghz und 16GB Ram. Als AI ist dort das Apollo USB Twin von Universal Audio. Ich glaube nicht dass der alte i5 Probleme macht, da es bisher nur bei vielspurigen und Stimmenintensiven Tracks Audioaussetzer gab. Aber langfristig wäre dort sicher mal ein neuer PC nötig.
Roland hat immer schon Wert auf geringe Latenzen gelegt, da haben sie echt die Nase vorn bei den Modulen. Wenn das Kit gut funktioniert werde ich mit evtl. auch ein TD-17 zulegen, da dort die USB-Midi besser sein soll als bei dem TD-11.

@Nick74: werd mir mal die Gruppe bei Facebook anschauen! ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Freda« (10. Januar 2021, 14:57)


Nick74

aka Martin6

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7

Sonntag, 10. Januar 2021, 15:16

Behringer X32 Rack
Das geht natürlich nicht klar, als Echtzeit-Device für's Drumming.

Wenn das Kit gut funktioniert werde ich mit evtl. auch ein TD-17 zulegen, da dort die USB-Midi besser sein soll als bei dem TD-11.
Nö, Midi bei TD17 funzt nicht besser als bei TD11. Hat einen Eingang mehr, aber sonst kein Unterschied für Rechneranbindung. TD-27 hätte weitere Features wie Positional Sensing.

Beeble

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8

Sonntag, 10. Januar 2021, 16:13

Das geht natürlich nicht klar, als Echtzeit-Device für's Drumming.
Ich komme mit dem Behringer auf folgende Werte bei 64 Samples mit einem i5 4460
Hinzu kommt noch die hohe Midilatenz des Moduls.




Allerdings sind 64 kaum noch möglich, aber wenn es hier nur ums einspielen geht und nicht zum Spaß haben reicht das durchaus.
Auch mit 128 Samplepuffer würde das noch funktionieren da liegt man Overall dann bei 10,6ms +Midilatenz
Man kann ja auch nur Midi einspielen und die Sounds vom Modul zur Spielkontrolle nehmen.Dann ist es egal.
»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
Chinesisches Sprichwort


Beeble

Beckenpolierer

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9

Sonntag, 10. Januar 2021, 16:25

Roland hat immer schon Wert auf geringe Latenzen gelegt, da haben sie echt die Nase vorn bei den Modulen.
Das stimmt so nicht. Wert gelegt haben sie darauf nie, so wie alle anderen Soundmodulehersteller auch.

Der Fokus liegt auf gute Wiedergabe der internen Sounds.

Niedrige Latenzen hat zb. das edrumin von Audiofront mit 3ms.
Kostet nur den Bruchteil eines Rolands und unterstützt alle Pads und Funktionen aller Hersteller.
Ich selbst habe das Teil (noch) nicht, aber wenn man den positiven Aussagen derAnwender glaubt
scheinen die Werte zu stimmen. Einige hier im Forum haben sich das Teil zugelegt.
»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
Chinesisches Sprichwort


Freda

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10

Sonntag, 10. Januar 2021, 16:31

Oh ok,

das positional sensing ist erst einmal nicht wichtig für mich und habe mich damit auch noch nicht beschäftigt. Erst einmal geht es darum das Kit fertig zu bekommen. Alles Weitere wird man dann sehen. Kann euch morgen mal meine Latenzen vom x32 posten. Bin grad nicht daheim. Was ich wohl genau sagen kann, ist dass die Karte im X32 auch nicht schlechtere Latenzen liefert als ein Focusrite 6i6 2nd gen an meinem PC.

Aber vielen Dank schon mal für eure Infos und Anmerkungen! Ist echt Gold wert für uns! :thumbup:

Nick74

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11

Sonntag, 10. Januar 2021, 16:58

Ich komme mit dem Behringer auf folgende Werte
Vergiß mal ganz schnell, was ein Behringer ASIO in einer Application vermeldet: der lügt mit Anlauf und verschweigt u.a. nämich so einige "hidden Buffers", die beispielweise RME in ihrer Manual genau benennen.

Niedrige Latenzen hat zb. das edrumin von Audiofront mit 3ms.
Das stimmt auch nicht (also was auf der FAQ-Seite vom Hersteller steht (ist schon dreist, daß es da immernoch steht, aber so ist er halt, der gute Rob; ziemlich schlampig und teilweise auch falsch-informativ (veraltet und nicht aktualisiert) ist auch die Manual in Sachen Rechtschreibfehler)). Er selbst hat es in einem VDrums-Thread auf ca 6ms anberaumt. Auf 3ms muß man für dynamisch genauen Meshhead-Trigger-Scan schon allein die Scan-Time setzen (Lies).

Was ich wohl genau sagen kann, ist dass die Karte im X32 auch nicht schlechtere Latenzen liefert als ein Focusrite 6i6 2nd gen an meinem PC.
Nun, abgesehen von Feinunterschieden bei Latenzwerten geht es um Treiberperformance bei ASIO-Last im Zusammenspiel mit kleinen Audio-Stream-Puffern. Das ist was ganz was anderes; spiel doch mal einen CPU-intensiven Drum-Sampler oder ein insgesamt CPU-intensives Projekt (evtl. dann noch mit physikalischen Multi-Outs). Da weiß du dann sofort, was gemeint ist, und was der Unterschied bei ASIO-Treibern ist ;).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nick74« (16. Januar 2021, 03:17) aus folgendem Grund: die angebliche Fehlinfo der Manual war ein Irrtum: es stimmt, was dort drin steht. SORRY!


Freda

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Dienstag, 12. Januar 2021, 19:16

Nabend zusammen und danke dir Nick für die Info!

Mit multi-outs arbeite ich nicht. Bisher habe ich einzelne Spuren erst aufgenommen und sie dann entsprechend arrangiert. Was ich jedoch mit dem E-Drum anders machen möchte. Hier würde ich gerne zu bestehenden Spuren die Drumspur live einspielen bzw. die Mididaten aufzeichnen unter Verwendung des Drum Racks von Ableton. Dort kann ich dann ggf. nachträglich noch die Sounds ändern oder layern.

Zum eigentlichen Projekt:

Bis auf die Trigger Cones ist nun alles da. Gestern habe ich die Träger für die Trigger ausgeschnitten und bearbeitet und auch die Kessel an ein paar wenigen stellen gespachtelt und geschliffen. Morgen kommt dann die Folie auf die Kessel und es wird gelötet. Hoffe dann gegen Abend zumindest die Snare mal ausprobieren zu können. Werde euch morgen auch neue Bilder hier einstellen. Drückt mir die Daumen! =)

Vorausgesetzt, dass es gut funktioniert, brauche ich noch 2-3 Cymbal/Tom Kombiständer und eine taugliche HiHat Maschine. Was würdet ihr da empfehlen?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Freda« (12. Januar 2021, 20:47)


ant0n

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Dienstag, 12. Januar 2021, 20:21

Bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse! :)

Hab den Tama Iron Cobra HH605 HiHat Ständer und bin sehr zufrieden damit.
Falls du Doppelpedal spielst würde ich aber über eine zweibeinige Nachdenken

Freda

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Dienstag, 12. Januar 2021, 20:46

Ah danke ant0n,

ich erinnere mich an früher, da gab es immer Platzmangel an den Füßen! Ich werd aber erst einmal bei einem Pedal bleiben!

Ich habe im Netz diese Becken/Tom Kombi gefunden, taugt das was? Ich bin zu lange raus und früher war eh immer alles zusammengesammelt und gefrickel!

TAMA Becken/Tom Kombiständer HTC 77 W

109,00€

Freda

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Mittwoch, 13. Januar 2021, 20:47

Nabend,
haben heute die Snare fertig bekommen. Leider konnten wir sie noch nicht ausprobieren. Das wird morgen nachgeholt! Werde dann berichten! Bis dahin hier ein paar Bilder!


Nachtrag:

Wir haben uns entscheiden die Platte für die Trigger bei der Snare an 6 Punkten zu befestigen und nicht nur an 3. Es war ein bischen tricky die passende Höhe im Kessel zu finden, da aufgrund der Bauart der Verstellwinkel nur ca. 15mm zum hoch und runter bewegen der Platte zur Verfügung stehen. Die Triggerplatte ist mit Schrauben, Unterlegscheiben und jeweils einem 4mm Gummipad an den 6 Böckchen verschraubt. Die Platte selbst ist mit M4 Schrauben, Unterlegscheiben und selbstsichernden Muttern befestigt. Nachdem die passende Position gefunden wurde, haben wir alles nochmal auseinander gebaut und den Kessel mit Folie beklebt. Dies hat viel besser funktioniert als erwartet. Sieht aus wie neu. Die Küchenfolie ist dick genug. Sie ist bestimmt nicht Road tauglich aber fürs Studio daheim ideal. Vorteilhaft war auch die gute Vorarbeit und das Spachteln unebener Stellen. Da dies der erste Kessel ist, habe ich nicht wie geplant auf die Lüsterklemmen verzichtet. Falls ich etwas falsch verkabelt haben sollte, ist so eine Korrektur einfacher. Der Rimtrigger wird neben einem einfachen beidseitigen Klebeband auch noch mit einer Schraube mit Gummischeibe am Rand festgehalten. Der Headpiezo wurde mit einem beidseitig klebenden Pad auf der Edelstahlscheibe aufgeklebt. Insgesamt baut er knapp 58mm auf. Der Kegel steht nun 1,5mm über der oberen Kannte der Snare.

Hab noch die Frage woran man den bemerkt, dass der Kegel zu hoch oder zu niedrig eingestellt ist???
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Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Freda« (13. Januar 2021, 23:54)


AE Hybrid Drums

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Donnerstag, 14. Januar 2021, 00:17

Hab noch die Frage woran man den bemerkt, dass der Kegel zu hoch oder zu niedrig eingestellt ist???
Die Kegelspitze sollte ca. 1-1,5mm über der Kesselkante hervor gucken. Nimm am besten etwas langes was möglichst „100%“ gerade ist und eine scharfe Kante hat (also nichts rundes oder abgerundetes) und leg es auf den Kessel direkt neben dem Kegel, dann siehst du wie weit er über steht. Bei der Bass Drum und wenn du einen Zylinder hast sollten es idR etwas mehr sein, so ca. 2-4mm. Aber hier geht auch Probieren über studieren. Die Felle sollten zur Hotspotvermeidung später sehr straff gespannt werden. Bei der Snare am wichtigsten und auch für das natürlichste Feeling. Die Real Feel Heads kannst du richtig fest anziehen, sodass sie „bretthart“ sind, fast wie ein Akkustikfell. Bei den Toms hat es die selben technischen Vorteile, fühlen sich aber möglicherweise beim Spielen zu hart an, hier kannst du meist auch etwas weniger Spannung nehmen und bekommst trotzdem gute Ergebnisse. Da bei der Bass Drum der Beater immer an der selben Stelle einschlägt brauchst du hier logischerweise nicht auf Hotspots achten. Hier hat die Fellspannung vor allem Auswirkungen auf das Triggerverhalten (Retrigger/Fehltrigger) und das Spielgefühl und durch möglicherweise zu hohen Rebound des Beaters wiederum verursachte Fehl-/Doppeltrigger. Wenn der Beater wie ein Tennisball vom Fell abprallt spielt es sich idR nur sehr schwer akkurat.

Freda

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Donnerstag, 14. Januar 2021, 06:59

Guten Morgen und vielen Dank für die Infos,

werde ich gleich mal ausprobieren. Momentan ist eine leichte Erhebung im Mesh Head zu fühlen und auch zu sehen, dort wo der Trigger Kegel ist. Das Fell könnte gefühlt noch fester gespannt werden.

Korki

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18

Donnerstag, 14. Januar 2021, 10:34

Ich hätte noch eine kurze Frage zur Latenz-Diskussion: Ist das nicht egal? :D
Wenn ich das richtig überflogen habe, dann soll doch nur aufgenommen werden. Zitat:
- einspielen der Mididaten
- nutzen von vst´s wie EZ-Drummer und co.
- aufzeichnen von Audio Samples

Die Latenz ist doch nur wichtig, wenn man die VST Sounds live beim Spielen auf den Ohren haben will. Das ist natürlich immer schöner, viel schöner, aber hier nicht wirklich nötig. Was ich sagen will: Für das Vorhaben ist eine große Latenz zumindest kein Showstopper.

AE Hybrid Drums

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19

Donnerstag, 14. Januar 2021, 11:28

Guten Morgen und vielen Dank für die Infos,

werde ich gleich mal ausprobieren. Momentan ist eine leichte Erhebung im Mesh Head zu fühlen und auch zu sehen, dort wo der Trigger Kegel ist. Das Fell könnte gefühlt noch fester gespannt werden.
Je fester du spannst desto mehr verschwindet die Erhebung des Kegels. Es ist ansonsten aber normal. Du kannst den Kegel aber natürlich auch auch versuchen niedriger zu stellen wenn dadurch ein zu großer Hotspot auftreten sollte. Ist der Kegel zu niedrig eingestellt bekommst du jedoch schnell Fehltrigger. Der Kegel sollte quasi möglichst immer gegen das Fell drücken/anliegen.



Ich hätte noch eine kurze Frage zur Latenz-Diskussion: Ist das nicht egal?
Wenn ich das richtig überflogen habe, dann soll doch nur aufgenommen werden. Zitat:
- einspielen der Mididaten
- nutzen von vst´s wie EZ-Drummer und co.
- aufzeichnen von Audio Samples

Die Latenz ist doch nur wichtig, wenn man die VST Sounds live beim Spielen auf den Ohren haben will. Das ist natürlich immer schöner, viel schöner, aber hier nicht wirklich nötig. Was ich sagen will: Für das Vorhaben ist eine große Latenz zumindest kein Showstopper.
Ich seh das ähnlich. Wenn man nicht die optimalsten Systemvorraussetzungen hat um ein VSTi einwandfrei spielen zu können und die Prämisse nicht auf dem Spielgefühl des VSTi liegt, ist es oft besser mit den Moduleigenen Sounds einzuspielen. Man hat hier bestmögliche Latenzen und im Falle von Roland Modulen zumindest ist das Feeling und die Dynamik meines Erachtens ungeschlagen. Was wiederum zu besseren Midi Track Ergebnissen führt, die sich hinterher authentischer mit VSTi bestücken lassen.

Edit: Möchte man jedoch elektronische Sounds oder eher unnatürliche Sounds mit Effekten einspielen kann das Spielen mit anderen Sounds musikalisch zu nicht ganz optimalen Ergebnissen führen.

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Freda

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20

Donnerstag, 14. Januar 2021, 13:10

Hi zusammen und vielen Dank an Korki und AE-Hybrid Drums,

die Snare ist fertig! :thumbsup:
Ich habe den Kegel noch ein wenig niedriger gestellt. Das Ergebnis ist Perfekt. Die Empfindlichkeit habe ich nun im Modul auf 20 eingestellt und der Thrashhold ist auf 0. Head, Rim und Rimshot klappen absolut perfekt. Ich hätte selber nicht gedacht, dass es so problemlos klappt! 8)
Anschließen über USB war auch kein Problem und das Abschpielen von Kits in Ableton funzt auch. Jetzt geht es weiter mit der Kick!

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