Probleme mit Heel Down :(

  • Hallo,


    spiele erst seit ca. 4 Monaten Schlagzeug (blutiger Anfänger^^), somit weis ich nicht ob mein Problem an mir, an fehlender Übung oder an einer falschen Haltung liegt.


    Ich habe bei 8tel Noten bis ca. 120bpm keinerlei Probleme mit Heel Down. Ab 130bpm jedoch kommen meine Füße einfach nicht mehr mit :( Mit Heel Up schaffe ich zwar höhere Geschwindigkeiten, jedoch finde ich Heel Up äußerst unbequem zu spielen und mir tut schnell alles weh.


    Denkt Ihr es fehlt mir einfach nur an Übung ? Ich hoffe doch sehr... denn Drumming macht mir voll viel Spaß :)


    Grüße


    EDIT: Ups... habs in den falschen Thread gepostet. Sorry :)

    Einmal editiert, zuletzt von grid ()

  • Üben - kommt.
    Du fängst grad an, da ist Heel down erstmal angenehmer.
    mit Hell up dazu fängst erst an Spaß zu machen.


    Lass Dir etwas Zeit, üb schön, die Muskeln kommen - wird schon!

  • Heel-Up ist zunächst Mal eine Hüpfbewegung aus dem Fuß heraus. Die restliche Beinmuskulatur bleibt komplett locker. Also nicht das Bein hochheben oder ähnliches, das führt zu Krämpfen und Schmerzen. Fand ich am Anfang unkontrollierter als Heel-Down, ist aber wesentlich kraftsparender.

    Nix da.

  • Hallo,


    auch mir geht es so: langsame oder leise Dinge gehen mit der Ferse unten besser, schnelle oder laute oben.
    Meine Meinung lautet daher: man sollte Beides üben, dann wird man besser in jeder Richtung.
    Die Übergänge sollte man auch mal üben, das schadet nicht.


    Das Problem liegt an mangelnder Übung. ;)
    Das will aber niemand einsehen. Heutzutage erwarten wir schnelle Erfolge, das ist eine Modekrankheit. Geübt wird bis zum bitteren Ende und bis dahin wird es immer besser.


    Grüße
    Jürgen

  • Super Übung:


    Schneller und langsamer werden. D.h. in Zeitlupe anfangen, dann langsam Tempo steigern bis zu dem Tempo an dem du anfängst ungenau zu werden. Dann das Tempo wieder runter nehmen bis du wieder beim Anfangstempo bist. Und darauf achten, dass du wirklich kontinuierlich schneller bzw. langsamer wirst und nicht bei einem Tempo bleibst! Der Effekt: Bei jeder Steigerung wird der Punkt, an dem du ungenau/verkrampft wirst immer später eintreten. Zusätzlich hast du direkt mehrere Tempi geübt. Bringt mir in Sachen Tempo immer sehr viel!

  • Knorke Tipp von Knorke :-))


    Danke, diesen Übetipp werde ich auch mal beherzigen, aber genau aus dem entgegengesetzten Grund… Ich spiele immer Heel-up (reine Gewohnheit), und das ist einfach Mist, wenn es mal langsamer und weniger druckvoll sein soll. Bei mir quengeln bei Heel Down dann andere Muskeln :-)) Bei einem Workshop im Drummers Institute im Sommer wurde noch eine – auf Dauer wohl entspanntere – Mischung aus beidem vorgestellt… Blöd bei Heel-up ist, dass der Knüppel am Fell liegenbleibt und Schwingung schluckt. So, und jetzt Schluss, das ist alles Spieltechnik und gehört nicht in diesen Thread…fällt mir gerade mal so auf…


    Gruß
    Franky

  • wenn du erst 4 monate spielst, spiel ruhig noch ne weile länger heel down... das hilft dir auch später für heel-up ungemein, um die bewegung des ganzen beins (was bei heel up zwangsläufig passiert) gering zu halten... ausserdem ist heel down auch nötig, falls du später mal schnelle doublebass spielen willst

    sieg natur.

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