• Leg` Dich nicht mit dem falschen an, sagt man in Hessen so vielsagend.


    Meine Gegner waren Dienstag Abend der knallharte Beton und sein übler Kumpel Asphalt. Das Photo zeigt nach unserem impulsiven Zusammentreffen noch die besterhaltene Stelle von mir, die dem Arzt zwar gar nicht gefiel und seiner Meinung nach der Nachsorge bedarf, aber viele Röntgenbilder später offenbarte sich, dass eben viel gravierender: eine Rippe angerissen ist (die Lunge rechtsseitig dann auch in der Unfallnacht von mir bemerkt, nicht mehr viel Leistung brachte) und die unbeschreiblichen Schmerzen aus dem Innern des Körpers die ich immer wieder mehrfach als Grund meines Erscheinens am Folgeabend in der Notfallambulanz nannte, den zarten „Elchkuß“ am Oberarm zum Witz verkommen lassen.


    Ich sah als Kind oft nicht-kindgerechte Filme, „Die Brücke am Kwai“ etc. Da haben die martialischen Durchhalteparolen wohl doch mehr maskulinisierend auf mich abgefärbt 😉 als der Asphalt. So ließ ich es mir nicht nehmen nach dem Sturz und dem sofortigen! infernalischen Schmerz (und bereits im festem Glauben es sind aufgrund der Wucht des Aufschlags und des Schmerzes tief aus dem Körperinneren, 1-2 Rippen angebrochen) die letzten 15 Kilometer noch unter Stöhnen und Schmerzschreien auf dem Rad zurückzulegen. Muß ich nicht noch mal machen, bzw. im nächsten Leben schaue ich Teletubbies und werde stolzes! Weichei. Es tut dann weniger weh einen Krankenwagen zu rufen, wie mir mehrere Passanten vorschlugen als die 15 Kilometer, unter Aufbietung aller letzten Körperreserven weiterzuradeln.


    Wer schneller sein will, kommt später an, auch eine Redewendung die viel Wahrheit birgt.

    Wer mag, kann gerne das Photo interpretieren. Ich sehe einen Elefanten (Elefantenauge und Elefantenrüssel, letzterer in Form meines Armes).


    Erstes Zwischenfazit ;-) : ich kann nur jedem raten niemals eine Rippe aufs Spiel zu setzen. Die Schmerzen sind unbeschreiblich bis unvorstellbar.

    Zweites Zwischenfazit: es gibt diverse andere Frakturen bzw. Fraktur-Spuren die viel älter sind, wie der Arzt anmerkte.

    Ich war etwa mit 12 Jahren die ultra-steile Schräge zu meines Vaters Garage mit dem Rad hinuntergefahren als sich das verfluchte sperrige Tor von selbst wieder schloss. Es erwischte mich damals wie ein Lanzentreffer beim Ritterturnier im Bauch/(Rippenbereich. ;-) Ich konnte nicht mehr ausweichen. Der Schmerz war schlimm, mir bleib damals total die Luft weg aber der Schmerz war nicht soo schlimm wie heute. Ich dachte damals schon sofort "da sind wahrscheinlich Rippen gebrochen" biss aber die Zähne zusammen und erzählte nix! Gut, das habe ich nun amtlich, es gingen scheinbar welche kaputt ;-) vor über 4 Jahrzehnten.

  • Erste Frage und wie schaut denn denn das Radl aus, wars ein "Renner" oder "Jeep" ;)


    Nee Spaß beseite, hört sich ja übelst an.

    Sieht ja fast aus als würde die Schulter hängen, so rein bildlich kommt mir das verdächtig bekannt vor

    und hoffentlich sind keine Löcher in der Lunge, nicht das aus den Löchern Pfeift.

    Und schon wieder so "Kacke" am Hals.

    Alles Gute und gute Besserung.

    und ein gut verträgliches Schmerzmittel.

    Als Kleiner Trost da kannst in nächster Zeit evtl. mal mehr nur auf die Linke konzentrieren.

    l.g.


    edith würde dann jetzt aber auch gerne wissen wollen wies dazu gekommen ist, insofern Texte schreiben gerade nicht zu anstrengend ist


    edith2: Ein altes Sprichwort sagt, ein Indianer kennt kein Schmerz, also damals vor vier Jahrzehnten, da hattest du ja die Haare noch lang,

    also brauchst dich nicht wundern, wenns heute jetzt dann schmerzt.

    Hoffentlich kannst du da ausnahmsweise jetzt nicht darüber Lachen, Lachen oder gar noch Husten soll ja in solchen Umständen weniger Gut kommen.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



    Einmal editiert, zuletzt von orinocco ()

  • Mensch Gerald, wenn mal wieder Scheiße verteilt wird - einfach nicht in der Schlange anstellen. :|


    Gute Besserung, ich weiß, wie sehr "Rippe kaputt" schmerzt.

    Grüße,


    De' Maddin Set
    ________________________________


    Dängdäng-Dängdäng-Dängdäng
    Bababababaaa-baba - Brack........Meet you all the way....dadadab...usw.

  • Zitat

    Mensch Gerald, wenn mal wieder Scheiße verteilt wird - einfach nicht in der Schlange anstellen.

    Das bringt es tatsächlich total auf den Punkt. Treffender kann man es nicht beschreiben.


    Zitat

    Gute Besserung, ich weiß, wie sehr "Rippe kaputt" schmerzt.

    Ich muß gestehen, ich hätte solch eine Schmerzentwickung "von `ner Rippe" nicht für möglich gehalten. Es sind "Lernerfahrungen" dieser Art, auf die ich gerne verzichtet hätte.


    Im Zuge der Rippe ist der Rücken so versteifft (vieles kommt aus Bewegungsvermeidungen durch die Angst vor überwältigendem Schmerz), das ich durch die Mischung aus steiffem Rücken und Schmerz der Rippe manchmal viele Minuten brauche um irgendwie aus dem Bett heraus zu kommen. Es geht teilweise nicht. Ein guter Freund kennt nun den Ort eines Zweitschlüssels, damit er zur Not hier öffnet und mich mit seinem Arm herauszieht ;-). Man kommt sich vor wie ein Säugling. Aber dieses Vermeidungsverhalten bzw. die Angst vor Schmerzattacken/Schmerzschreien... sofort! mußte ich an Mr. Bean denken, genauso! bin ich bein Versuch das Bett zu verlassen, und mich doch nicht zu trauen den Körper aufzurichten. Erschreckend ähnlich wie bei mir aktuell.


    DIVE Mr Bean! | Funny Clips | Mr Bean Official - YouTube

    Zitat

    Jetzt aber auch ordentlich auskurieren und auf den Körper hören.

    Wenn ich nur könnte. Ich spechen leider (hier nicht unbedingt nennbare) Sachzwänge dagegen.


    Zitat

    edith würde dann jetzt aber auch gerne wissen wollen wies dazu gekommen ist,

    Ohne Feindkontakt. Ich habe bei einsetzendem Regen einen saublöden Entscheidungs- und! Fahrfehler gemacht. Mir ist auf einem Rad (2. Rad) das ich nicht so gut beherrsche, völlig unvorbereitet das Hinterrad in der Nähe von Straßenbahnschienen 30 -40 Zentimeter zur Seite weg-gehüpt. Ich weiß bis heute nicht warum, ob es kurzzeitig in den Rillen der Bahnstrecke "eintauchte" oder wieder heraussprang oder "durch Glätte" (Regen hatte gerade eingesetzt) ist unklar. Das so heftige "Weghüpfen" bzw. total unerwartete! Ausbrechen des Hinterrads hatte mich aber ziemlich erschrocken, ich konnte das Rad aber gerade noch stabilisieren und habe instinktiv daran gedacht: "höhere Drehzahl = weniger Gleichlaufschwankungen" wie beim Plattenspieler und habe als das Rad wieder gerade so gefangen war von mir, immens beschleunigt. Im Glauben so würde ich durch die Beschleunigung an Fahrstabilität! gewinnen und ein womöglich weiteres so überraschendes Ausbrechen des Hinterrads verhindern. Das war saudumm, geschah aber alles in 2-3 oder X Sekunden, ich ging überhaupt nicht von einer sooo akuten Gefährdungslage aus (hatte aber als Grip-Referenz mein reguläres! Rad mit 7 mal dickeren Reifen wohl unterbewußt in der Birne). In der hohen! Geschwindigkeit bin ich wenige Sekunden danach so brutal aufgeschlagen, dass ich aufgrund der sofort einsetzenden immensen Schmerzen von mehreren Brüchen ausging. Also im ersten Schreck. Es war ein ultra-heftiger und widerlicher Aufprall auf dem Asphalt, ich würde ihn selbst für 10 Millionen Euro Gage, nicht wiederholen, aus Angst vor schweren Verletzungen. Es war ein dummer Fahrfehler der sich brutalst gerächt hat. Mancher von uns kennt die quälenden Gedanken: könnte ich nur in der Zeit zurückbeamen und die eine Entscheidung rückgängig machen. Doch wir alle können es (leider) nicht!

  • Autsch - gute Besserung!

    Das erinnert mich an eine Geschichte aus uralten Tagen (bestimmt 25 Jahre her).
    Wir hatten einen Übungsraum neben dem Studio M in der Nähe von Hildesheim, in dem auch z.B. Running Wild aufgenommen haben.

    Eines Tages sehen wir den Schlagzeuger einer Band, der u.a. mehrere Schürfwunden im Gesicht hatte.

    Er war mit dem Fahrrad in der Feldmark unterwegs und durch die Rüttelei lockerte sich das Vorderrad, ist aus der Gabel gesprungen und er machte einen Satz über den Lenker Richtung Feldweg.

    Warum das Gesicht so aussah? Weil er im letzten Moment dachte: "Nicht mit den Händen abstützen - die brauche ich ja gerade noch!".

    Also Landung auf Oberkörper und Gesicht...

    8|

  • Das kann ich Alles nur zugut Nachvollziehen und Fühle mit dir.


    Ich hoffe du hast zur Not ne Urinflasche und evtl. sogar auch nen Topf am Bett.

    Die ständige Angst vorm einschießenden Schmerz solltest aber nicht über längere Zeit "pflegen".

    Nicht selten rächt sich dann das Schmerzgedächtniss um so Brutaler.

    Im Zusammenhang mit solchen Unschönen Geschichten, glaubt man gar nicht, wie Schnell man da u. U. lernfähig ist. Wenns nur bei anderen Schönen Dingen mit dem Lernen auch so schnell Ginge.

    Also ne Schmerzunterbrechung mit Mitteln kann durchaus sinvoll ratsam sein.

    Allein auch schon um den Kreislauf der sich mitbeteiligten Verkrampfungen zu lösen.


    und 7mal Dickere Reifen - ein Fättie ? und selbst die kann`s dir Wegziehen, auf ebener Langsamfahrt Geradeausfahrt ohne Ruckartige Lenkbwegung oder Bremsung. Kommt wie schon angesprochen auf den Untergrund an.

    Ne Nasse Schiene, u. U. auch irgend ein rundlicher Gegenstand ungünstig getroffen. etc.


    Ja Nochmals Gute Besserung, halt die "Ohren Steif", ablenken mit Musik und sonstigen dingen die Möglich sind,

    Entspannen, leichter gesagt als Getan, aber nicht auf den Zeitpunkt spekulieren und Warten wenn er Wieder einschlägt der "Blitz".

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



  • Hey Gerald!

    Ersma Gute Besserung.

    Als ich die Story las, wie es passiert ist...


    Vor drei Jahren bin ich mit dem Vorderrad in

    in die Fahrbahn eingelassene Zugschienen

    geraten und übern Lenker abgestiegen. Ich war

    wohl kurz weg. Als ich die Augen öffnete, hat sich

    eine wunderschöne rothaarige junge Dame

    nach meinem Wohlbefinden erkundigt und

    mir geholfen, mich zu entknoten. Sie fragte, ob

    alles ok sei, ich bejahte das und weg war sie.

    Ein klarer Beweis, dass ich nicht bei Sinnen

    war. Nachdem ich mich berappelt hatte,

    stieg ich wieder auf und nach ein paar Minuten

    wieder ab, weil ich heftige Schmerzen auf der

    linken Seite hatte. Diagnose: Rippenbruch.

    Was fürn Sch... Kein Spaß und den hatte ich lange.


    Halt' die Ohren steif, es kann nur besser werden

    Fränk

    nontoxic: kurze lange CD-Pause

  • Vielen lieben Dank für die tröstenden Rückmeldungen.

    orinocco

    Ja, vor dem Schmerzgedächtnis wurde ich sehr bald gewarnt. Entgegen meiner grundsätzlichen Einstellung, nehme ich nun recht starke oder sehr starke Schmerzmittel. Leichte und! moderatere halfen leider gar nicht. Die Rückensteiffe und die Schmerzen ließen nach 3-4 Tagen keine andere Wahl mehr zu. Es gab kein Abwägen mehr. So schnell werden Grundsätze von der Realität eingeholt. Muß man auch mal ehrlich zugeben können.


    Da jenes Mittel das hilft mich an einen alten Thin Lizzy Song erinnerte), und ich dachte, jetzt hast Du mal einen Freibrief jeden Blödsinn zu schreiben, den Du willst, schrieb ich einer tollen Lady vor dem Einschlafen: "Die Dinge die wir nun heute im Schlaf miteinander tun, werde ich Dir nie mitteilen, aber es liegt alles am Schmerzmittel, normalerweise würde ich niemals!!! so sexuell konnotiert schreiben."


    So wie im Vai-Song, der wirklich klasse ist:

    Steve Vai - In My Dreams With You - YouTube


    Ihr seht schon, so gruselig alles ist, der Humor ist immer noch nicht erstickt in mir. Apropops ersticken, die Atmung ist höllisch flach und sehr belastend... nun! werden die Masken auch wirklich! zu einem Problem, da sie die ohnhin schon sehr mühsame Atmung im jetzigen Zustand dramatisch! erschweren.

  • Das nachfolgende ist als Spaß zu verstehen mit möglicherweise ner Prise Wahrheit drin ;-) damit das klar ist. Gerald, ich mag mich täuschen, aber irgendwie schätze ich dich so ein als dass du weißt dass die größte Scheiße auch immer was Gutes mit sich bringt. Auch wenn das meistens erst viel später offenbar wird. Der eine oder andere muss sich vielleicht bißchen Mühe geben das zu bemerken. Als reflektierter Typ bringst du das doch locker mit ! :-) Anders herum könnte man auch meinen du hättest zuviel Karma angehäuft, dann kommt das nun gerade recht das du was abarbeiten kannst... :saint:

    Wie auch immer, für irgendwas muss das Ganze unterm Strich gut gewesen sein, garantiert.

    Rippen sind fies, das zwiebelt richtig. Lachen macht da nicht mehr so richtig Spaß. Zwei Tage nach einer Rangelei mit Jungs einer anderen Kapelle, und vermutlich nur geprellter Rippe, war ich mit einem Flightcase mit Beckensatz, Fussmaschine und sonstigem Klöterkram nach LA unterwegs. Alter.....das hat Spaß gemacht. Einen Fahrradsturz mit mountainbike hatte ich auch schon. Das gebrochene Schlüsselbein war ein Witz gegen die zusätzlich gebrochene Rippe. Krankenhausaufenthalt verweigert und alleine zuhause mehrere Nächte im sitzen geschlafen. Ich hatte Schiss ich komme nicht mehr hoch wenn ich liege. Wobei letztlich die durch das Sitzen entzündeten Hämorrhoiden dann die Rippe noch übertroffen haben, is leider kein Witz. :-)

    Ich wünsche dir dass du gut und schnell wieder auffe Beine kommst und dass dir der ganze Scheiß neue Türen zu was besserem öffnet !

  • Vielen Dank Rampen & Buddy Poor!

    Zitat

    mehrere Nächte im sitzen geschlafen. Ich hatte Schiss ich komme nicht mehr hoch wenn ich liege.

    Ich hatte früher nie jemand mit angebrochener Rippe gekannt (oder wahrgenommen), insofern hilft es nun umso mehr, dass viele "Strategien" oder "Ängste" von mir, die für mich fast absurd anmuteten, andere auch hatten. Genau dieser Schiss nicht mehr hochzukommen, das ist immens.


    Ich habe seit gestern die Röntgenbilder, die möchte ich bald mit einer Ärztin interpretieren. Als ich im Krankenhaus war hatten sie einen totalen Systemausfall. Also nicht wegen meiner Anwesenheit ;-) sondern dauernd sagten sie das. Will heißen alles passierte über Zettel oder mündlich oder passierte gar nicht! Man konnte weder ein Rezept ausstellen noch gab es sonst irgendwas schriftliches. Medikamente gab es wie Dropse auf die Hand ohne genauere Hinweise was es ist oder wie oft die einzunehmen sind. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht wie weit die Rechneranbindung in unserem Leben schon ist bzw. die Abhängigkeit davon, habe aber aktuell ganz andere Sorgen und Motivationen als "Gesellschaftsstudien" anzustellen ;-).


    Sehr verwundert war ich über die Menge an Röntgenaufnahmen. Ich war so angeschlagen, ich zählte nicht genau mit. Aber 6,7, 8 plus X waren es. Es gab auch Hinweise, "wir machen die nochmal" das mehrere wohl Mißlungen oder nicht interpretierbar waren. Sollte also jemand ein Kilo Äpfel länger haltbar machen wollen, ich schlafe gerne auf Zuruf eine Nacht daneben, dann halten sie bis ins Jahr 2035. Ich vermute ich strahle mehr wie der geschmolzene Reaktorkern in Tschernobyl ;-). Ich vermute viele Bilder gingen schief weil ich eben nicht! tief einatmen und/oder ausatmen konnte (was ich aber für die Aufnahmen aber unbedingt sollte). Es ging aber wegen dem immensen Schmerz nicht. Ich habe eingeatmet oder ausgeatmet wie eine kleine Feldmaus, mehr war nicht möglich. Und selbst das strengte schon an, als habe ich den Mount Everest bestiegen. Aber auch da würde ich vermuten, das kann ja für ein Krankenhaus keine total neue Erfahrung sein. Es muß doch schon vorgekommen sein, das bei Rippenbruch jemand sagt, "ich kann ihren Aufforderungen nicht entsprechen, es geht nicht wegen dem Schmerz".


    Ihr ahnt es, ich versuche es irgendwie mit Humor zu überspielen oder anzunehmen. Ich muß aber ehrlich sagen: direkt nach dem Aufprall als sofort die Schmerzen so immens waren, hätte ich am liebsten sofort und ungehemmt losgeheult wie ein kleines Kind. Der Schmerz war dann aber so viel größer, das es auch keine Spannungsabfuhr mehr bedeutet hätte. Ich hole es sicher später nach...

  • Hallo Gerald,


    zuallererst wünsche ich dir schnelle Genesung.


    Wollte nur einen Gedanken zu deinem Satz, bezüglich zum Rat dich mal ordentlich auszukurieren: "Wenn ich nur könnte. Ich spechen leider (hier nicht unbedingt nennbare) Sachzwänge dagegen."

    Manchmal gibt es Zeichen im Leben und dies ist meines Erachtens ein Zeichen: kuriere dich ordentlich aus und überprüfe ob die Sachzwänge nicht warten können, oder ob dir dabei jemand währenddessen zu Hilfe kommen kann, diese zu erledigen. Die Gesundheit ist und bleibt IMHO das Wichtigste im Leben und was jetzt noch überlebensnotwendig erscheint, erweist sich, daß es doch warten kann, bis du wieder gesundheitlich ok bist... Das ist nur mein Gedanke.

  • Sollte also jemand ein Kilo Äpfel länger haltbar machen wollen, ich schlafe gerne auf Zuruf eine Nacht daneben, dann halten sie bis ins Jahr 2035. Ich vermute ich strahle mehr wie der geschmolzene Reaktorkern in Tschernobyl ;-).

    Zumindest den Punkt „Nachstrahlen“ kannst Du beruhigt abhaken: Röntgenstrahlen sind Wellenstrahlung, die geht im Moment der Aufnahme(n) durch Dein Gewebe durch, aber hinterlässt keine strahlenden Teilchen in Dir. Durch Röntgen- und Gammastrahlung kann zwar Gewebe geschädigt werden, aber nicht kontaminiert. Ansonsten sind die Dosisleistungen von modernen Röntgengeräten lange nicht mehr so hoch wie früher. Das heißt nicht, dass man sich unnötig oft der Strahlung aussetzen sollte, aber in Deinem Fall war es ja zur Diagnostik angezeigt. Im Vergleich zu einem CT ist das immer noch sehr gering an Gesamtdosis.


    Ich wünsche Dir gute und schnelle Heilung!

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