Vorbilder


  • Ich dachte, dass man so vielleicht die Heavy-Technik-Freaks dazu kriegt. sich das Wesentliche bei Henry Spinetti anzuhören, also Groove ohne Ende und auch ohne Doppelpedal mit satt Power. Sorry für die Verwirrung.


    M.



    Manchmal bekommt man das Gefühl, als wenn Rock/Metaldrumming so ne Art Stiefkind des Schlagzeugspiels ist und die Jazzer und die Groover die "Guten" sind...


    Du hast sicher Recht, dass Technik nicht alle und ich selbst liebe ja Typen, wie Ian P., Jeff P., Simon P. und Co. aber es gibt auch im Rock- Metalbereich Typen, die nicht nur technisch runterballern... Aber sorry, ein Rock-Metaldrummer braucht wohl nicht bei Eric Clapton zu spicken, wie er seine eigene Mucke zu spielen hat.


    Und hey, was heisst "brauchen"? "Brauchts" die Ghostnotes bei "Rosanna" oder groovt das Ding am Ende ohne diese nicht genauso gut? Ich meine schon ;-) Es sind also nicht nur die Metaltrommler, die "mehr machen als nötig"... wobei ich deswegen keine gegner der Ghostnotes bin ;-)

    Wer beim Üben gut klingt, wird nicht besser. - Sinngemäß nach Jojo Mayer



    Meine Spielsachen

  • Rob Oswald (Ex K2B / Nebula), John Sherman (Red Fang), Q (Doomriders). Genau wie JP Gaster von Clutch und Evan Devine (K2B / Ancient Shores) - Das sind doch mit die geilsten Dreckschweine, die man überhaupt hinter ein Set setzen kann.
    Die Spielereien der ganzen Drum-Ronaldinhos mit ihren 20er BDs und Splash-Becken von mir aus, aber die Kollegen hier f***** einen einfach vernünftig weg.


    Schönen Sonntach :)


  • Todd Sucherman, Jost Nickel, Bill Stewart, Virgil Donati, Keith Carlock, Steve Jordan, Benny Greb, Gary Novak


    Yeah Jost Nickel! :thumbsup:
    Benny Greb hab ich paar mal mit der Ron Spielman Band gehört.
    Virgil Donati und Keith Carlock...
    Die Namen sagen mir was aber ich kann ihnen keine Band zu ordnen.
    Ja, ich weiß *shame on me*.

  • Vorbilder... das ist irgendwie nicht die richtige Bezeichnung. Ich würde eher sagen, es gibt einige Drummer die mich inspiriert haben, die meine Drum-Philosophie mit geprägt haben.


    Da wäre einmal Keith Moon. Unglaubliche Fills, auch in Situationen, wo vorher niemand einen Fill zu machen gewagt hatte. Sehr percussiver Drummer, der so kreativ war, dass er keine Drumsolis im Stück brauchte, um "irgendwem zu imprägnieren". ;)


    Joe Morello. Weniger ist manchmal mehr, untypische Rhythmen manchmal besser. Und Jazz geht auch mit 'ner 22er Bassdrum. Technisch irre gut. Und alles sieht so locker gespielt aus, als wenn der nur eben mal zum jammen vorbeigekommen ist und dabei die ganze Zeit an Urlaub in der Toskana denkt.


    Tony Williams. Sein Spiel mit Herbie Hancock gefiel mir gut, sehr kreativ und vor allem ein unglaublicher Klang. Seine Soli fand' ich dagegen doof.


    Manu Katché. Der einzige Drummer der Musik mit seinem Drumset zu malen versteht. Und nie zu aufdringlich. Wunderschön. Wer ihn live erlebt hat, weiß, wovon ich rede.


    John Bonham. Technisch 1a, satter Sound, auch mal überraschende Elemente/Rolls/Pausen im Spiel.



    Das Ergebnis dieser Inspirationen ist mein ganz eigener Stil am Drumset. Ich kopiere keinen, nehme aber Ingredentien des einen und anderen (zumeist unbewusst) in mein Spiel hinein, wenn's passt. Die Attitüde des einen oder anderen Drummers kann man daher sicher hier oder da mal heraushören.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Vorbilder oder besser Lieblinsschlagzeuger von mir sind:


    Ian Paice (weil er groovt, swingt und trotzdem heavy und druckvoll rüberkommt. Es gäbe da sicher noch mehr zu sagen)


    John "Pugwash" Weathers (hat bei Gentle Giant getrommelt und den Progrockern ein solides Fundament gegeben ohne viel Schnickschnack. Das gab einen spannenden Kontrast zu den ausgefeilten Kompositionen. Später bei "Man" auch großartig, ein extrem tighter, minimalistischer Rockdrummer.)


    B.J. Wilson (Procol Harum, fast unbekannt und total unterschätzt, großartiger Techniker, der viel beigetragen hat zu der Power und Grandezza der Band. )


    Die fallen mir im Moment ein. Ich selbst habe vor 4 Jahren im Alter von 34 angefangen zu trommeln und spiele eher auf bescheidenem Niveau. Natürlich respektiere ich ebenso die großen Jazzschlagzeuger etc., aber da ich eher von der Rockmusik komme, sind die hier unerwähnt.

  • Schlagzeuger, die mich geprägt haben und/oder deren Spiel ich in irgendeiner Weise inspirierend, mitreißend oder vorbildlich finde:


    Wolfgang Haffner: kann alles, spielt wenig, groovt wie sau
    Nicke Andersson: groovt in einem Genre, dass das eigentlich nicht zwingend braucht
    Tim Alexander: Groove, Dynamik, Ideen.....
    Boris Williams: kann Atmoshäre schaffen
    David Garibaldi: Groove und Frickel-König
    Richie Stevens: Groove
    Steve Jordan: der "weniger ist mehr"-Groover
    John Bonham: muss man nix zu scheiebn
    Amery Smith: fetter Groove und schnell
    Steve Gadd: muss man auch nix zu schreiben
    Oli Rubow: sehr sparsam, auf den Punkt und extrem ideenreich
    Vinnie Paul: hat ein ganzes Genre geprägt


    u.v.m.

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