Vorstellung Oliver_Stein - Eine Festplatte voll mit Bassdrum-Testaufnahmen

  • Two


    Ja, habe ich ein paar Mal gemacht, das funktioniert super. Nachdem ich allerdings gesehen hatte, dass Reinhard Kobialka im Topaz Studio in Köln ein AKG D112 für Jazztrommeln benutzt, habe ich das Thema BD-Mics für mich etwas ad acta gelegt. :-)

    Habe seit 18 Jahren mein Beta 52, das ich ab und an auch mit anderen Mikros kombiniere.

  • Haha, ich nehme derzeit auch ein D112, und war damit nicht sehr zufrieden. Wenn aber Reinhard das empfiehlt, weiss ich, dass es an mir liegt und nicht am Mikrofon. Da muss ich dann noch mal experimentieren.


    Reinhard war übrigens mein Lehrer (lange bevor er das Topaz Studio eröffnet hat). =)

  • Gestern habe ich 8h lang Bassdrum-Mikrofone getestet. Im Rennen waren vier dynamische Mikrofone (Beta52a, Beyer TG D70, EV RE320, Beyer M88TG), ergänzt noch durch ein M201TG, von dem ich wissen wollte, wie sehr es dem M88 ähnelt. Diese Kandidaten habe ich einzeln in jeweils 5 Positionen getestet. Parallel liefen immer die drei Grenzflächen im Inneren der Bassdrum mit (Behringer BA19A, Shure Beta91a, Beyer TG D71). Behringer und Shure haben EQs an Bord, so dass ich die später auch nochmal in An- und Ausstellung dokumentiert habe.

    Bei jedem einzelnen Test habe ich erst die Bassdrum alleine, dann im Set und weiterhin mit zwei Playbacks (Rock und Soul) gespielt.

    Am Ende war ich ziemlich durch, die Festplatte voll mit über 70 Takes und jetzt kommt die Auswertung... Ich habe gestern Abend nochmal kurz reingehört - es gibt sehr große Unterschiede zwischen den Mikros schon an der gleichen Position. Und die Reaktion auf unterschiedliche Positionierung ist sehr verschieden.

    Wenn man dann noch mit ins Auge fasst, dass ein für sich alleine völlig pöckig klingendes Mikro durch Kombination mit einem anderen Signal mit einmal super funktionieren kann, dann ergeben sich zig Kombinationen und Sounds. Eine sehr spannende Sache...

    Die Ergebnisse werde ich dann im Recording und PA Unterforum vorstellen, aber das wird sicher noch ein bisschen dauern...

  • Oliver_Stein

    Hat den Titel des Themas von „Vorstellung Oliver_Stein - erste Töne von den Bassdrum-Mics...“ zu „Vorstellung Oliver_Stein - Eine Festplatte voll mit Bassdrum-Testaufnahmen“ geändert.
  • 5 Mikrofone in jeweils 5 Positionen… Je Mic und Position 13 Samples durch die verschiedenen Grenzflächen und solo/mit allen Mics, nur Bassdrum bzw. Groove.

    5*5*13 = 325

    325 Soundbeispiele nur für die Bassdrum-Mics. Dann noch einige extras wie Grenzflächen mit und ohne eingeschalteten EQ, Mikros mit EQ an aus, Solospuren etc…

    Ich muss echt bekloppt sein… :D

    Ohne jetzt groß zu spoilern, kann ich schonmal sagen, dass ein Mic auf alle Fälle bleibt, eine Grenzfläche. Von den dynamischen bin ich noch nicht sicher, sie haben alle ihre Eigenarten, die in mancher Position und/oder in Kombination mit einem anderen Mikro geil klingen. Vielleicht blicke ich selber besser durch, wenn alles sortiert und aufbereitet ist.

  • Wir könnten die 325 ja noch mit etwa 50 Lautsprechersystemen einiger Forenmitglieder multiplizieren. :)

    Four on the floor sind zwei zu viel.
    SONOR Vintage Series: 22" BD; 14" Snare-Drum; 12", 13" TT; 14", 16" FT
    PAISTE 2002 Big Beat: 15" HiHat; 18", 20", 22" Multi, 16" PSTX Thin Crash, 14" Stack aus PST7 China und 14" PTSX Thin Crash

    VIC FIRTH 5A American Classic Hickory, REMO Ambassador Coated

    >> Mein Vorstellungsthread

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