D.drummer wird das allererste mal rohema spielen

  • So hier nun das schriftliche Review der Rohema sticks:

    Anfassqualität: Mittelmässig bis ok. Könnte besser sein.


    Verarbeitung: Unterschiedliche gewichtung und farbe des holzes schlechte bis mittelmässige Lackierung


    Handling: Die sticks liegen gut in der Hand und es macht Spass sie zu spielen trotz der kritick oben


    Speedsticks: Die „Kuhle“ erzeugt schmerzen in den Fungern wenn man die Sticks so spielt wie sie laut dem marketing und videos gespielt werden sollen. Spielt man sie jedoch normal und legt den Daumen und zeigefinger in die Kuhle ht man das Gefühl leichtere sticks in der Hand zu haben was dafür sorgt dass man weniger kraft bei schnellem Spiel braucht.


    Klang: 5 aHolzig und hart und brilliant. Speedsticks : heller und feiner.


    Die rohema Sticks sind gute sticks wenn man von der etwas minderwertigen verarbeitung absieht. Die speedsticks sind meine Favoriten.


    Das Review gibt es auch als Videomaterial auf meinem youtube Kanal.

  • Also für ein Review find ich das jetzt zu dürftig. Um wieviel Gramm unterscheiden sich die Sticks? Weshalb findest du die Lackierung mittelmäßig? Was an der Verarbeitung ist minderwertig?


    Wenn ich mir ein paar meiner unbespielten Rohema 5a so ansehe, erkenne ich keinerlei Mängel, bei keinem der 3 Paare, die ich gerade hier rumliegen habe. Klar lackieren verschiedene Hersteller ihre Sticks unterschiedlich, und die eine Oberfläche mag man lieber, die andere weniger. Aber ist das dann mangelhaft? Kleine Gewichtsunterschiede kommen ebenfalls auch bei anderen Herstellern vor (ja, auch bei VF!!!), das macht Rohema nicht besser oder schlechter als die Platzhirsche.


    Zu den Speedsticks kann ich wenig sagen, denn das Konzept ist speziell und sicher nicht für jeden geeignet. Aber die 5a kenne ich gut und kann deine Eindrücke so gar nicht nachvollziehen. Gut, ob man das Spielgefühl letztendlich mag oder nicht, ist individuell, aber deshalb von mäßiger Qualität zu sprechen, spricht nicht für besonders differenzierte Beurteilung, finde ich.

  • Vor allem einem halben Jahr hat mir das Unternehmen nach meiner Anfrage zum Bau eines historischen New Orleans Wire Beaters ein komplettes Sortiment geschickt. Einfach als Dankeschön für die (abgelehnte) Idee. Ausdrücklich ohne die Erwartung einer Namensnennung oder anderer fauler Gegenleistungen. Das hat Stil!


    Ich habe alle Sticks bis auf die Hammerschlägel für härteren Rock gründlich ausprobiert. Da ist viel für mich passend. Sehr sorgfältige Fertigung mit großer Haltbarkeit und einer durchdachten Fertigung für die jeweiligen Verwendungen in verschiedenen Musikrichtungen.


    Ein kleines Familienunternehmen mit langer Tradition. Ich hoffe, dass es mit dem eigenen Vertrieb (ohne Amazon) gut geht und noch lange so individuelle Sticks hergestellt werden.

  • Nur weil dir die Dinger nicht gefallen sind sie noch lange nicht minderwertig in der Verarbeitung.

    Ich persönlich klopfe seit über 10 Jahren mit den Rohema Stöcken und kann über die Verarbeitung nicht beschweren. Mängel konnte ich bis dato auch nicht feststellen.

  • So hier nun das schriftliche Review der Rohema sticks:

    Anfassqualität: Mittelmässig bis ok. Könnte besser sein.


    Die rohema Sticks sind gute sticks wenn man von der etwas minderwertigen verarbeitung absieht. Die speedsticks sind meine Favoriten.

    David, was Du hier schreibst, weicht von dem ab, was Du im Video sagst: dort wiederholst Du ungefähr 10x, dass alle (!) Rohema Sticks „großartig“ verarbeitet sind und ein tolles Anfassgefühl haben. Und das es die besten Sticks sind, die Du je hattest.

    Weiter führst Du dort aus, dass die Sticks sehr lange haltbar sind - Du hast die Teile doch erst ein paar Tage, wie kannst Du das beurteilen?

    Und ein Review eines Sticks über drei Videos verteilt? Echt jetzt? :/

  • Hallo

    Wenn wir hier von den "Besten" Sticks reden, dann frag ich mich warum man nicht an den 3B Vintage hängen bleibt ;)

    Ok. Spaß beiseite. Jeder hat so seine Vorlieben was die Stick-Wahl angeht.

    Es soll auch Drummer geben, die eigentlich nicht den optimalen Stick spielen, weil sie zu Beginn irgendwelche in die Hand gedrückt bekommen haben und sich schlicht dran gewöhnt haben. Und man bleibt meist auch dabei. Ich gehörte zu dieser Sorte Schlagzeuger.

    Motto" Was der Drummer nicht kennt, damit spielt er nicht". Irgendwann hat es mich mal auf einen Musikflohmarkt verschlagen und dort war auch ein Verkäufer von Sticks. Einer Marke die ich nicht kannte. Hatte wirklich eine große Auswahl am Start. Standard Sticks die jeder so kennt z.B. 5A

    Er nahm meine Hand, warf ein Blick drauf und drückte mir gleich diese 3B Dinger in die Hand. Mein erster Gedanke-viel zu leicht. Lagen aber an sich gut in der Hand. Dicke und Länge passten gut, aber das "fehlende" Gewicht machte mir doch "Sorgen". Also kaufte ich mir ein Satz 5A.

    Zuhause angekommen fand ich auch das 3B Pärchen. Dieser Schlingel dachte ich ^^ Also ran und ausprobieren.

    Was soll ich sagen. Ein halbes Jahr später stand ich wieder vor seinem Stand und zeigte sofort auf das Packet mit den 3B.

    Naaa, haben dir wohl doch gefallen. Jaaaa und wie. So philosophierten wir eine Weile darüber. Nebenbei erwähnt-Er spielt sie auch.

    Was machte ein Stick zu dem Stick? Er muss einfach zu einem passen. Ich fasse den Stick an ganz unterschiedlichen Stellen an.

    Kommt eben drauf an was und wie ich gerade spiele. Da ich das automatisch mache, weiß ich nicht mal genau, wann ich den Stick "wie" spiele

    Brauche ich Rebound, dann ist es der Sweetpoint. Oft fasse ich den Stick so ziemlich am Ende an, so dass der kleine Finger so gerade noch am Stick dran ist z.B. beim Akzent-Gewusel.

    Egal, was ich mache die 3B passen einfach immer. Sie folgen, ohne Widerworte, jeder meiner Bewegungen.


    Die 5A Dinger liegen immer noch mit der Banderole bei mir rum. Obwohl ich sie jahrelang gespielt habe, fühlt es sich jetzt "fremd" an, sobald ich sie in den Händen habe. Ich mache auch kein Starversuch, mich wieder mit ihnen anzufreunden, daher bleiben sie "ungeboxt" in der Ecke liegen


    Sind die Sticks wirklich lackiert oder einfach nur poliert? Bei mir verschwindet die Beschriftung sofort. Welcher Hersteller macht sich denn auch die Mühe und lackiert die Sticks und drückt dann seinen Stempel drauf?


    Sticks mit einer Verjüngung? Bringen die wirklich was oder ist das nur so ein "Mode" Ding?

    Ich glaube die wären nichts für mich. Ich bekomme schon zu viel wenn ich ne Macke im Griff-Bereich habe. Bilde mir manchmal auch ein die Beschriftung zu spüren, aber die ist ja eh nicht lange da.


    Aktuelle Meldung>Besteht Möglicherweise eine Verbindung zwischen dem Verschwinden der Beschriftung und dem Entstehen dieser sagenumwogenden schwarzen Stellen an der Spitze vom Stick? Man darf gespannt sein. Untersuchungen laufen ;)


    Ich finde die Suche nach den passenden Sticks gar nicht so unwichtig. Man verrichtet nun mal mit ihnen die meiste Arbeit.

  • Aktuelle Meldung>Besteht Möglicherweise eine Verbindung zwischen dem Verschwinden der Beschriftung und dem Entstehen dieser sagenumwogenden schwarzen Stellen an der Spitze vom Stick? Man darf gespannt sein. Untersuchungen laufen

    hm, mich düncht, vielleicht ja! Habt ihr alle so verschwitzte Schmutzhände? Bei mir bleibt auch die Beschriftung eeeewig lang sichtbar. Ich schwitze aber auch kaum in den Händen und halte die Sticks sehr locker, vielleicht deswegen. Bis auf die Raspelspuren von der Hihat schauen meine recht lang "wie neu" aus. Sogar die, die ich im Auto (rote Ampel) am Skoda-Pad spiele (das übrigens offenbar auch nicht abfärbt), obwohl ich vermutlich unterwegs nicht ganz so saubere Hände habe.

    Ich habe tatsächlich auch zu Beginn ganz klassisch die Vic Firth 5A empfohlen bekommen, habe aber recht bald verschiedene andere ausprobiert, komm aber immer wieder mal auf die VF 5A zurück, wenns lauter sein darf auch gerne auf VF 5B. Ich komme mit vielen Stick ganz gut zurecht, aber zB die Agner, die ich habe (lackierte 5A) mag ich gar nicht, die sind ziemlich kopflastig. Promark (747, active grip rebound und forward) mag ich auch ganz gern (besonders die rebound). Vater hab ich auch ein paar (5A, sind im Grunde sehr ähnlich wie die VF), Zildjian maple dip liegen auch gut in meiner Hand, aber die werden sehr schnell kaputt (Spitze splittert ab). Erst dacht ich, weil das Holz weicher ist, hab aber auch Hickory (dip) von Zildjian und auch bei denen ist die Spitze bereits kaputt, sowas hatte ich bei keinen anderen Sticks bisher. Seit ich die gedippten von VF entdeckt hab, brauch ich auch die Zildjian nicht mehr. Irgendwie wird diese Marke überbewertet, auch bei Becken :P (Paiste rulez! :P )


    Rohema hab ich bisher nur 1 Paar ausprobiert, unlackierte (5A natural series hickory), bei denen find ich aber nicht so wirklich den sweetspot für schönen rebound.


    Ich bin ja auch von der Sorte, die ihre Sticks abwiegt (schreib dann das Gewicht ans Butt-end). Dabei sind nach meiner Erfahrung die Vater und die Vic Firth am besten gematched, bei denen sind entweder beide gleich schwer oder nur 1 g Unterschied. Bei dem 1 Paar Rohema sind 3g Unterschied und bei irgendwelchen Promark (weiß nimma welche) hatte ich sogar 4g Unterschied. Merken die meisten beim spielen eher nicht, aber ist trotzdem ein Qualitätsmerkmal. Was mir allerdings aufgefallen ist, VF 5A waren "früher" leichter. Meine ersten wogen 45g pro Stück, meine zuletzt gekauften wogen 56g. Und diesen Unterschied merkt man schon. Allerdings ist das gerade für mich gut, denn ich bin anfangs mit "schwereren" Sticks nicht zurechtgekommen, inzwischen sind mir die schon lieber als so 45g Sticks.

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


    “You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis


    Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

  • Die besten sticks die ich jemals in der hand hatte waren die Vic firth peter erskine ride sticks und die vic firth 5a. Und ja hier im review gibt es abweichungen weil manchmal kann sich der eindruck ändern. Bei mir jedenfalls

    Manchmal ist es eben besser, etwas sein zu lassen, ehe man es schlecht macht ;)

    Da gebe ich dir völlig recht ich hätte warten sollen bis ich nen neuen pc gehabt hätte...

  • Vor ein paar Jahren bin ich auf die Rohema gewechselt. Zuerst die lackierten, seit geraumer Zeit die unlackierten. Ich spiele seit Jahrzehnten die 7A Sticks, früher die Vic Firth.

    Im Prinzip ist es doch egal welche Stickmarke, die Holzphilosophie und die Maschinen, an denen die Stöcke gedreht werden, dürften ähnlich sein.

    Die Rohema Besen sind auch sehr gut. Hier hatte ich mehr Probleme, was vernünftiges zu finden als bei den Sticks.

    Was auch gut sind, sind die Wahan Stöcke und Besen. Wobei auch die Wahan light Sticks schwerer sind als die 7A.

    Und wenn es extrem schnell zur Sache gehen soll, dann nehme ich 5A Sticks von Vater. Weil je dicker der Stick, desto schneller kann man spielen.

    Aber im Prinzip gehen zur Not auch Kochlöffel oder die Essstäbchen vom Chinesen.

  • .........

    Und wenn es extrem schnell zur Sache gehen soll, da nehme ich 5A Sticks von Vater.Weil je dicker der Stick, desto schneller kann man spielen..........

    Bevor Missverständnisse aufkommen ( ansonsten müsste jeder Drummer am Ende 2B-Sticks spielen):


    Jeder Drummer hat Stick-technisch einen gewissen individuellen Toleranzbereich, der bestimmt wird durch die wesentlichen Paramter wie Handgröße und Stick-Haltung bzw. Schlagtechnik.


    Im Rahmen dieses Toleranzbereiches allerdings – das stimmt – ist der möglichst dickste Stick in der Regel Fall auch der beste, da er die größte Laufruhe, Stabilität der Schlagbewegung als auch die meiste kraftsparende Power hat.

    "Pommes/currywurst hat einfach seine eigenen Gesetze."
    (c) by frint / 2008


    "Es macht so viel Spaß, ein Mann zu sein, das können sich Frauen gar nicht
    vorstellen!" (c) by Lippe / 2006

    Einmal editiert, zuletzt von Seelanne ()

  • ist der möglichst dickste Stick in der Regel Fall auch der beste, da er die größte Laufruhe, Stabilität der Schlagbewegung als auch die meiste kraftsparende Power hat.

    für diese sehr schön auf den Punkt gebrachte Aussage hätte ich 2 Absätze gebracht.

    don´t panic

  • Wirklich sehr sympathisch, der Maik. Und Euer Podcast ist auch nice! Ihr hattet doch in einer älteren Folge auch die Rohema Spezial-Sticks mit dem "Erfinder" als Thema...

    +++ my heart beats in seven +++

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