Dührssen sein Krams - Toureindrücke aus UK

  • …..ne Playback (vom Band) Veranstaltung im Fernseh Sommergarten :) ;) - Und Wer hat gesungen?
    ääähhh Edith so auf anhieb ausdem Stegreif heraus würd ich sagen: Tromsa Kessel mit Mapex Lug`s und Ludwig Krallen an der Bassdrum ;)


    Edith lässt noch Fragen wie der Schellenring aus Post 253 auf der Hihat befestigt ist, das der so schön mittig liegt,
    oder liegt der gar ein einer China- förmig gebogenen Gestaltung (Wanne) des Tops.
    Schöne herbstliche Farben und schöne Fotos :thumbup: - und welches ist jetzt der Lebkuchen der, matt Braune.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



    4 Mal editiert, zuletzt von orinocco ()

  • Richtig, der ZDF Fernsehgarten war's. In dem Fall allerdings nur für eine Probe, nicht für die Livesendung selbst. Die Künstlerin lasse ich an der Stelle mal ungenannt :)


    War glaube ich ein Basix Kit mit...sehr leisen Fellen ;)


    Den Schellenring (bzw. Ching-Ring) habe ich tatsächlich einfach nur locker drübergeworfen, der passt tatsächlich so wie er dort liegt.



    Hier noch ein kleiner Schnappschuss vom O'MARA-Gig am Freitag in Frankfurt, geschossen von Heart Attack Media:

  • Am Wochenende habe ich mein Examenskonzert in Frankfurt gespielt.


    Für diesen Anlass (ich habe eine Stunde lang eine Mischung aus Jazz, Funk, Latin und Pop gespielt; oder um genauer zu sein: Stücke von Vulfpeck, Roy Hargrove, Billy Cobham, Massive Attack, Backstreet Boys, Chick Corea und Snarky Puppy :D ) und weil die Konzerthalle eh recht hallig war, habe ich mir ein bisschen was zusammen gezimmert:


    Töpfe:
    - 18" Ozan Bassdrum (das komplette Kit habe ich lustigerweise hier im Forum erstanden)
    - 10" und 14" Mapex Saturn V Toms
    - 14x7 Noble&Cooley Snare
    - 14x8 Sonor Phonic Snare (mit 8" Splash drauf)


    Deckel:
    - 14" Diril AD Hihat
    - 19" Diril Silk Crash
    - 20" Diril Jazz Crash (mit lustigem Ching Ring drauf)
    - 10"/12" Diril Stack (aus Ocean Splash und Primitive Custom China)
    - 22" Diril AD Ride
    - 8" Raw Splash (auf der linken Snare)




    Und ein mal die Cockpitansicht:


  • Wenn die Bilder schon hier sind, vermute ich mal , dass das Event erfolgreich war... :whistling: Schönes setup & die Playlist klingt ebenfalls vielversprechend! :thumbup: Glückwusch! PS. Fernsehgarten ist echt übelster Aggroscheiss :D

    13% Arschlöcher in Hessen :cursing: :thumbdown:


    bermut

  • Um mich vorm Üben zu drücken hab ich mal wieder ein kleines Bastelprojekt ergattert. Ein altes Sonor (Super?) Champion (glaube ich zumindest), in kitschigem rot. Stark von der Zeit gebrandmarkt, aber an sich ein schönes Kit.
    Ich hab's mal bis auf die "Unterwäsche" ausgezogen, jetzt steht's hier rum und ich frage mich: Folie dranlassen oder ganz ausziehen? Ich bin irgendwie kein Fan von der Farbe, habe bisher aber auch keine Erfahrung mit dem Entfernen der Folie bei einem solchen Set.


    Hier gibt's ja einige Bastler, grade was Sonor angeht - hat jemand eine Ahnung wie die Maserung untendrunter aussehen könnte (die Kesselinnenseiten sind schon recht stark vergilbt, daher ist das wenig repräsentativ) und ob man den Kleber gut runterbekommt bzw. generell wie Sonor in den 70ern verklebt hat?




  • Schönes Set, ich nehm das 13" Tom, genau so eins suche ich gerade ;)
    Die Maserung sollte eigentlich gut aussehen, ich hab bisher einiges von Folie befreit und bisher war alles sehr ansehnlich.
    Folie lässt sich mit ner Heissluftpistole abziehen, nur nicht zu lang auf eine Stelle halten, sonst brennts. Den Kleber auf den Kessel schleif ich immer ab. Manche Kessel sind vollverklebt, manche nur an den Überlappungen. Dementsprechend ist es eine Drecksarbeit oder geht relativ fix.


    Gruß
    Delbert

    Einmal editiert, zuletzt von Delbert ()

  • Bezüglich der Restaurierung und wie es darunter ausschaut ... Frag doch mal den Hebbe. ;)


    Mit seiner Antwort habe ich (wenn nicht hier, dann später auf Facebook) sowieso schon fest gerechnet :thumbsup:



    Schönes Set, ich nehm das 13" Tom, genau so eins suche ich gerade ;)
    Die Maserung sollte eigentlich gut aussehen, ich hab bisher einiges von Folie befreit und bisher war alles sehr ansehnlich.
    Folie lässt sich mit ner Heissluftpistole abziehen, nur nicht zu lang auf eine Stelle halten, sonst brennts. Den Kleber auf den Kessel schleif ich immer ab. Manche Kessel sind vollverklebt, manche nur an den Überlappungen. Dementsprechend ist es eine Drecksarbeit oder geht relativ fix.


    Gruß
    Delbert


    Ja, so in etwa wie eine Kleberlotterie hab ich mir das schon gedacht. Die Folien sind definitiv überklebt und das Kit ist von 73-75, meine ich. Falls das hilft...
    Wegen der 13"-Tom schreib mir gerne auch noch mal eine Nachricht hier oder auf FB, ggf. komme ich auf dich zurück wenn ich Ende Feburar von einer spontanen Europatour zurückkomme, die ich nächste Woche antrete :)
    Ich spiele selber eh meistens 12/16 - falls ich das Set nicht komplett weitergebe hätte ich die also über.

  • Hi,
    da ich's nie lassen kann und fast schon regelmäßig den 70er Sonors das Fell über die Ohren ziehe (gerade wieder letzte Woche), kann ich dir sicher einige Tipps geben, was dich erwartet. Das ist jedes Mal aufs Neue spannend. Und wenn man das erstmals macht, ordentlich Aufwand.


    Sonor hat immer einen Kleber benutzt, der nach über 45 Jahren durchgehärtet ist. Entsprechend fest hängt der an den Kesseln. Das Finish ist eine Zwei-Komponenten-Folie, sie besteht aus einer dünnen, silbrigen, zellophanähnlichen Trägerfolie, die oft ins Milchige ausgebleicht ist. Darüber die rotgefärbte Kunststofffolie. Beides verpresst ergibt die für diese Ära typische Sonor-Folie. Natürlich ohne UV-Schutz.


    Ein Föhn ist m. E. nicht nötig. Ich setze immer eine Spachtel mit Holzgriff an die Überlappungskanten an und fahre dann mit mehr oder weniger Gefühl am Kessel entlang, um die Folie abzuziehen. Bei manchen Kesseln geht das erstaunlich schnell, die Folie ist am Stück binnen fünf Minuten abgezogen. Andere sind dagegen recht hartnäckig, die Folie reißt dann mehrfach, kann auch scharfkantig sein. Arbeitshandschuhe sind also obligatorisch. In aller Regel habe ich einem vierteiligen Sonor zwischen 20 und 30 Minuten die Hosen runtergezogen.


    Dann erwartet dich die wahre Arbeit. Entweder hast du nur den festen Kleber auf den Kesseln oder auch noch die weißen Überreste der ursprünglichen Silberfolie. Mit entsprechenden Maschinen kannst du das Zeugs runterschleifen (denk an Atem- und Augenschutz). Habe ich noch nie gemacht und weiß nicht, wie schnell und gut das geht. Kessel haben halt immer einen direkten Auflagepunkt, da muss man mit Gefühl rundschleifen und darauf achten, dass an manchen Stellen nicht der Kessel oder am Rand die Gratungen abgeschliffen werden. Ich mache das mit Ziehklingen, im spitzen Winkel zur Holzmaserung. Nicht weniger aufwändig, aber sehr effektiv. Wenn du die Kessel weiter verarbeiten willst, ölen, lasieren, furnieren oder beziehen, dann müssen wirklich alle Rückstände unten sein. Das ist zeitlich nicht ohne. Selbst wenn man meint alles sauber abgeschliffen zu haben, sieht man im Licht immer noch verklebte Stellen, bei denen der Kleber wie eine supradünne Schicht im Holz ist. Das muss halt auch noch weg. Und erst wenn der Kessel roh ist, kannst du einschätzen, ob die äußere Lage für eine Behandlung taugt. Meine Erfahrung sagt da eher nein dazu. Die Struktur ist oft nicht so dolle, bisweilen bleibt an manchen Stellen beim Abziehen etwas Holz an der Folie und der Kessel hat dann ein paar Untiefen. Unschöne Stellen, die jedoch bei einer Neufolierung nicht von Belang, bei Rohbehandlung aber sichtbar sind.


    Die Super Champions, die ich bisher hatte, waren eigenartigerweise meist etwas dunkel im Farbton.


    Was sag ich? Ran an die Dinger.


    Grüße


    Katschi

    Ein Mann vom Schlag eines Zeugers!

  • Hey Katschi, dein Kommentar ist bei mir irgendwie untergegangen. Danke dir für die hilfreichen Tips.
    Ich hab das Schlagzeug (Corona sei Dank) in den letzten Wochen mal komplett sauber gemacht und neu zusammen gebaut - und ich denke ich werde es erstmal so lassen.
    Mal abgesehen vom Aufwand fehlen mir denke ich doch die Werkzeuge um das gescheit zu machen und die Gefahr, dass ich am Ende nur verschlimmbessere ist mir dann für's erste zu groß.


  • ...ansonsten, wo ich jetzt ein bisschen mehr Zeit habe dachte ich, könnte ich ja mal ein wenig zusammenfassend über die Tour berichten, die ich im Februar gespielt habe. Vielleicht interessieren den ein oder anderen ja ein paar Eindrücke aus UK.
    Ist viel Material, ich schaue mal wie ich das am besten einteile und wie ich die Zeit finde, alles nacheinander runterzuschreiben.


    Vorgeschichte dazu war folgende, wie es eben hin und wieder passiert:
    *Telefon klingelt, ein Bekannter ist dran*
    "Hi, du müsstest mir helfen. Ich soll für eine Band drei Wochen auf Tour aushelfen, bin aber krank geworden. Könntest du für mich einspringen?"
    "Öhm...wann denn?"
    "Naja. Nächste Woche. Erster Termin ist in London."
    "Puh..."


    Tatsächlich hatte ich bis dahin keine größere Tour gespielt, und schon gar nicht quasi ohne Vorbereitung und mit einer Band die ich nicht mal persönlich kannte.
    Aber gut, ich hatte Zeit, keine Termine mit anderen Projekten und bin mit der Arbeit zum Glück flexibel genug um mir spontan entsprechend freinehmen zu können.
    Insofern: Nach vier Tagen Üben und einer längeren Skype-Konferenz mit dem Sänger stand das Set größtenteils, der Flug war gebucht und es ging als Aushilfe der Aushilfe für die Supportband einer US-Band für drei Wochen und knapp 20 Termine durch England, Schottland, Wales, die Niederlande und Deutschland.


    Ursprünglich sah der Plan für Tag 1 aus wie folgt: Flug nach London um 7:00, Ankuft an der Venue 12:00, Soundcheck 15:00, Gig um 20:00. Meine Freundin kam auf die glorreiche Idee dass es wohl klug wäre, einen Tag früher zu fliegen und vielleicht nicht komplett abgestresst die erste Show zu spielen. Es war eine sehr gute Idee.




    Insofern hier quasi Tag 0 und Ankunft in...ich weiß nicht wo, aber London war das bei diesem Wetter sicher nicht.




    Mit einem Kumpel ging's Abends schon mal ein bisschen in die City (wenn man schon mal da ist...) und zur Venue - nur um festzustellen dass die Messlatte für die erste Show direkt mal recht hoch gelegt wurde:




    Am Tag drauf ging's dann also los. Tag 1, London "The Underworld".
    Ich war früh Nachmittags bereits an der Venue. Außer Sticks und auf Wunsch meinen eigenen Becken musste ich dankenswerter Weise nichts weiter mitnehmen. Was natürlich noch fehlte war die Band, die zusammen mit dem Headliner und der Crew im Nightliner unterwegs war und, aus Spanien kommend, etwas länger brauchte als ich.
    Reisen im Nightliner kann man mögen oder nicht, in diesem Fall muss ich sagen: Wenn man das Glück hat und die Bus-Agentur aufgrund eines Defekts im angedachten Modell ein Upgrade schickt, kann man damit durchaus sehr komfortabel reisen.
    Hier kurz ein paar Eindrücke vom rollenden Zuhause für die kommenden Wochen:


    Der Gerät. 18 Meter + Hänger:


    Blick aus der Backlounge:


    Seitdem ich zurück bin vermisse ich einen Kaffee-Vollautomaten:


    Keine Ahnung wer meinte dass man im Bus auf alle Fälle geflieste Wände und eine richtige Spülung braucht, aber gut. Nehmen wir mal so mit:



    Mir wurde im Vorfeld schon berichtet dass die Hospitality (also in erster Linie die Verpflegung sowie die Ausstattung der Venues) in Großbritannien eher so lala sei. Im Folgenden könnt ihr Euch ja selber ein Bild davon machen. Der Backstage im Underworld (die Venue fasst etwa 500 Besucher) sah so aus:


    Das war dann der Moment in dem mir eingefallen ist dass ich meine Badeschlappen vergessen habe. Neben Sandwiches und ein paar kleineren Snacks gab's dann noch was aus der Küche des angeschlossenen (sehr gemütlichen) Pubs. Kein schlechter Anfang :)



    Die beiden anderen Jungs aus der Band und ich kamen recht schnell gut miteinander zurecht und nach einem ausgedehnten Soundcheck, bei dem wir knapp die Hälfte des Sets zumindest einmal durchgehen konnten lief die Show, mal abgesehen von kleineren, erwartbaren Wacklern aber ganz gut:




    Bis hierhin dann erstmal, weiter geht's dann morgen in Swansea :thumbsup:

  • Cool. Aber so lange im Bus... das ist ja wie Ausgangssperre bei Corona. :| Und dann gab es vermutlich jeden Morgen porridge oder english breakfast (wobei letzreres ja recht gut ist - wenn man die richtige Lokalität erwischt) :D


    Bin auf den Rest des Berichts gespannt. :thumbup:

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Meister,


    wenn man so tolle Touren hat (mittlerweile hatte), kommt man doch gar nicht zum zeitaufwändigen Restaurieren. Das Set hast du prima hergerichtet, es sieht so einfach perfekt aus. Diese kräftige Farbe mit der milchigen Tiefe ist eine Augenweide. Viel zu gut, um es neu zu folieren oder furnieren. Macht an sich nur Sinn, wenn die Originalfolie am Ende ist, gerissen, verblichen etc.


    Alles richtig gemacht. Viel Spaß damit.

    Ein Mann vom Schlag eines Zeugers!

  • Hab ich mir doch mal angeschaut hinter einem Altgüldenen Set mit durchgehenden Böckchen, und mit Kappe
    "Was war Das"

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



  • Cool. Aber so lange im Bus... das ist ja wie Ausgangssperre bei Corona. :| Und dann gab es vermutlich jeden Morgen porridge oder english breakfast (wobei letzreres ja recht gut ist - wenn man die richtige Lokalität erwischt) :D


    Bin auf den Rest des Berichts gespannt. :thumbup:


    Tatsächlich gab's morgens erstmal gar nix - der Tag-Nacht-Rhythmus bei Bus-Calls um +/- 4 Uhr hat sich dann leider doch recht schnell nach hinten verschoben. Tatsächlich gab's meistens ein bisschen Obst und dann direkt Mittagessen in der Venue. Habe ich alles natürlich fein säuberlich dokumentiert, da kommen dann auch noch ein paar Beispiele - aufgrund von Wohnungssuche muss ich das leider aber erstmal hinten anstellen.



    Meister,


    wenn man so tolle Touren hat (mittlerweile hatte), kommt man doch gar nicht zum zeitaufwändigen Restaurieren. Das Set hast du prima hergerichtet, es sieht so einfach perfekt aus. Diese kräftige Farbe mit der milchigen Tiefe ist eine Augenweide. Viel zu gut, um es neu zu folieren oder furnieren. Macht an sich nur Sinn, wenn die Originalfolie am Ende ist, gerissen, verblichen etc.


    Alles richtig gemacht. Viel Spaß damit.


    Och doch, hin und wieder als Ausgleich zum Entspannen lässt sich das einrichten :)
    Danke dir! Ich denke aber auch, dass es so schon noch ansehnlicher aussieht als ausgezogen mit der Gefahr auf Holz"fehler". Man muss eben Fan der Farbe sein :D

  • Okay wow, die Zeit rennt. Da kommen einem ein paar Dinge dazwischen und schon ist fast ein Jahr rum. Nächste Woche ist es genau ein Jahr her, dass ich nach England geflogen bin.
    Bedauerlicherweise hat sich am Ist-Zustand noch nichts geändert und die Tour ist leider immer noch das letzte musikalische Ereignis, an dem ich selber mitwirken konnte.

    Nunja, ich will die ersten Eindrücke natürlich nicht halbgar hier stehen lassen, sondern berichte natürlich noch zu Ende. Gut Ding will Weile haben und so.

    Wir haben also nun Tag zwei der Tour, nach einem gelungenen Aufakt vor ausverkaufter Hütte in London.
    Die erste Übernachtung im Bus war etwas gewöhnungsbedürftig. Ist ja auch nicht so alltäglich, dass man beim Schlafen rumgeruckelt wird - zumal englische Landstraßen jetzt auch nicht grade für ihren hohen Fahrkomfort bekannt sind.

    fMFDtsX.jpg

    Anyways, Tag zwei - in einer kleineren Überlandfahrt ging es nach Wales, genauergesagt nach Swansea:
    WaRaFlt.jpg

    Die Venue:
    ji9IuXh.jpg

    Ist irgendwie ein britisches Ding: Holzböden und unglaublich chorhaltiges Putzwasser. Den Geruch hab ich immer noch in der Nase:
    Wq5KOHh.jpg

    Ebenfalls sehr britisch, wie ich aber auch schon vorgewarnt wurde, ist das "Catering". Hauptbestandteil: Erdnussbutter, Toast und Softdrinks.
    Zugiger, leicht feuchter Backstage inklusive :D
    JYn6nKD.jpeg

    Das hier war dann übrigens mein Arbeitsplatz. Ein Yamaha Stage Custom samt sehr klapprigem Millennium-Hocker (den ich aus traumatisch bedingten Gründen nicht abbilden möchte), die bereits mit auf Tour waren als ich eingestiegen bin. Nur der Diril Sherazhad Beckensatz ist von mir.
    Or9zTCN.jpg

    So sah das dann später aus:
    Ni9vpDC.jpeg

  • Tag 3 - Holmfirth/England


    Die Fahrt mit dem recht klobigen Bus über sehr schmale, teils sehr kurvige Land"straßen" erwies sich als abenteuerlich, umso schöner war aber auch die Aussicht:
    FqxiOCC.png



    Auf einer Skala von 1 bis 10, wie britisch kann eine Stadt klingen? Richtig. Und so wie sie klingt, sieht sie auch aus:
    MVPlsIg.jpg

    Auch hier gab es wieder eine ausgewogene Mahlzeit (es gab natürlich auch jeden Tag einen kleinen Buy-Out, so dass wir für's Abendessen in's Restaurant gehen konnten. Die älteren von Euch werden sich erinnern, das sind diese Läden, in denen man Essen zum dort essen bekommt):
    09oxb4C.jpeg

    Dieses WC, das umso schiefer wird, je länger man es betrachtet, möchte ich euch nicht vorenthalten:
    gvmCa5E.jpg

    Die Venue an sich war aber super schön, wahrscheinlich sogar mein Favorit - ein altes Theater mit bestuhlten Oberrängen:
    FawVG5O.jpg
    (jetzt hat es der Hocker doch mit auf ein Foto geschafft. Mist.)

    Auch hier war am Ende ausverkauft und die Stimmung grandios:
    RNKD5Nf.jpg

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