Hebbe stellt sich vor… Power V Special mit reichlich 90's Charme (der dem HH-Pedal zum Verhängnis wurde)

  • Was mich ganz nebenbei mal interessieren tätete: sind die Floortom-Beine mit diesen wenig elastischen Ministopseln am Ende nicht totale Sustainkiller? Oder was haben die anders gemacht damals? Zumindest heute würde ich mir kein Floortom mit solchen Füßen mehr hinstellen, die eigentlich nur dazu dienen können, das Parkett zu schonen.

  • Was die Stabilität der BD-Beine betrifft, ist alles in Ordnung. Man sieht ja auf dem Bild die Reso-Seite. Bei Sonor stehen diese Beine nie über, gehen also nicht über die Frontseite raus. Und zum Sustainkiller: war damals kein Thema, guck mal auf das 19-mm-Rohr, an dem das Tom hängt. Da wackelt nix mehr, wenn die Schraube angezogen ist. Das Beste aber: es klingt einfach geil.

    Ein Mann vom Schlag eines Zeugers!

  • Hochheilige Feiertage wie Pfingsten können manchmal recht langweilig sein und auf's Gemüt schlagen… Guter Zeitpunkt um am Phonic weiter zu basteln :-)


    Mein altes 20" Phonic Bassdrum Case war immer zu eng für meine 20er Bassdrums. Nicht so für meine kleine 18er Phonic. Super Sache passt auch Badgemäßig (fast). Allerdings war's mir ohne Polsterung doch etwas zu unsicher. Zeit also mal wieder bei meiner Taschenschneiderin Gabi vorbei zu schauen :thumbsup: .


    Den gestrigen Feiertag nutzte ich dann um die fertigen Kissen in meinem Case zu Platzieren. Erste Test hebt ergeben – Prädikat: empfehlenswert




















    Die Kissen habe ich aus Verbundschaumstoff in der passenden Große ausgeschnitten, 2-lagig verklebt, einnähen lassen und mit einem Klettband befestigt. Beim Austesten (eigentlich schon beim Aufmaß) ist mir aufgefallen, das Die Rändelschrauben bei eingeklappten Beinen das Furnier berühren. Um eventuelle Druckstellen zu verhindern, schnitt ich noch zwei Stück Rohrisolierung zurecht. Die zieh ich beim Transport nun immer über die Beine.









  • Was mich ganz nebenbei mal interessieren tätete: sind die Floortom-Beine mit diesen wenig elastischen Ministopseln am Ende nicht totale Sustainkiller? Oder was haben die anders gemacht damals? Zumindest heute würde ich mir kein Floortom mit solchen Füßen mehr hinstellen, die eigentlich nur dazu dienen können, das Parkett zu schonen.


    Also, gestern hab ich getestet… am 14er Phonic Floortom ist der Unterschied zwar hörbar, aber nicht sehr groß. Interessehalber hab ich das auch an einem 16er Swinger-Tom, das die selben Beine und Gummistopfen hat, ausprobiert. Hier war ein deutlich größerer Unterschied hörbar. Ich führe das auf die unterschiedlichen Kesselstärken und -größen zurück.



    kleiner Kessel/mehr Holz(mehr Gewicht -> geringerer Einfluß durch die Gummifüße
    großer Kessel/weniger Holz (geringeres Gewicht) -> größerer Einfluß durch die Gummifüße


    Ich lass sie auf jeden Fall drauf, sieht auch besser auch. Ich frag mich eh, warum an der Hardware und an den Beinen die genialen Schraubgummis dran sind und an den FT-Beinen diese billigen Stopfen…



  • Danke für's Experiment. Damals war man halt schon froh, überhaupt gscheite Instrumente zu haben, da waren solche Kleinigkeiten doch völlig irrelevant und klangoptimierte Füße noch längst nicht erfunden. Wenn man sich anschaut, auf welch runtergenudelten Fellen Drummer damals teilweise selbst live oder im TV gespielt haben, wo man heute jedem Anfänger raten würde, als allererstes noch vor dem Trommeln lernen die Felle zu tauschen :D

  • Naja, so iss auch nicht :-) wenn'd Dir die Champion Phonic Stativgummis anschaust inkl. Messinggewinde, Federscheibe und Kontermutter, das ist schon ein sehr praktisches und gutes System… Da bringst mich auf a Idee… Die Floortombeine haben auch einen 10er Durchmesser, ich werd mal auf Phonic FT-Beine Gewinde draufdrehen und die Bassdrum Gummis aufschrauben… Hat mehr Style als die Pearl Gummis :thumbup:

  • Das System ist absolut geil, aber ich glaube, man hat damals weniger an Soundoptimierung gedacht als an stabilen Stand. Und stabil standen die alten Sonorsachen wirklich herausragend. Ich glaube, Billy Cobham hat damals mal ne Phonic Plus Hihat mit nem Wagenheber verglichen. Nicht ganz abwegig :D


    Die Dinger auf Floortombeine zu drehen, wär natürlich schon amtlich :thumbup:

  • Ich brauch für einen Gig im Juli eine Metallpiccolo und war dafür, entsprechend meines üblichen Procedere, suchend auf dem Vintage Markt unterwegs. Relativ schnell war mir klar, dass Piccolos die mir gefallen würden einen Preisbereich erreicht haben, den ich nicht für ne Snare, die ich jetzt nicht unbedingt meine Lieblingstrommel wird :-), bereit bin zu zahlen. Ok was tun…


    Bei Bonedo bin ich auf den Terstbericht der Millennium 14x3,5 vom großen T gestossen. Angefixed von dieser überschwänglichen Rezension, war der Weg zum Kaufen-Button nicht mehr weit… Gleichzeitig habe ich vorsichtshalber noch eine Gibraltar Piccolo-Abhebe und einen Satz Felle mitbestellt.


    Letzte Woche kam das Ding und gestern war Zeit um mich mit dem 55 € Eimer zu beschäftigen. Gleich vorweg, die Felle und der Strainer zu bestellen, war ne gute Idee. Der Preis der Trommel ist eine absolute Kampfansage, erwartungsgemäß muss irgendwo der Haken sein. Das waren diese beiden Teile auch. Felle wie Strainer waren von absolut minderer Qualität und nicht zu gebrauchen.


    Alles klar, Ersatzstrainer und Bohrmaschine auspacken und das Teil montieren. Dabei total übersehen, verdrängt oder nicht gecheckt, dass auf Grund der 12er Teilung (was sehr hohe Stimmungen ermöglicht und das auch noch einigermaßen stimmstabil) die Böckchenabstände geringer als bei anderen Trommeln sind. Eh klar, dass die Abhebung zu nah am Kessel saß und der Strainerhebel nicht vollständig geöffnet werden konnte. Nach einem Grübelbier, das ich im Schatten meiner Apfelbäume zusammen mit meinem Nachbarn zu mir nahm, bin ich in die Werkstatt um ein Adapter zu basteln. Herhalten musste ein altes Schild aus 4 mm Aluverbundmaterial. Der Gibraltar Strainer wird mit einer Gummiunterlage geliefert, der mir als perfekte Schablone diente. Also, malnehmen, feilen, bohren, schleifen und zum Schluß noch schwarz lackieren. Eine Viertelstunde später hatte ich meinen Adapter fertig. Nach dem Trocknen angebaut – perfekt.


    Zum Schluß noch verschiedene Teppiche ausprobiert und mich für den Puresound Equalizer entschieden.


    Fazit: Eigentlich steh ich ja nicht so auf das Taiwanzeug, muss aber doch sagen, dass mich die Trommel im Anbetracht des Preises von insgesamt 120 € ziemlich überzeugt. Die Verchromung der Beschlagteile ist jetzt nicht Sonor Quali aber der Kessel und die Hoops sind sauber gearbeitet, gut stimmbar und die Trommeln tönt wie man es von einer Piccolo erwartet… knallig und laut :P


    Hier Fotos von meinem neuen Billigeimer…




















  • Hallo zusammen,
    habe es tatsächlich geschafft beide Böckchen auf einem Bild zu knipsen!
    Der Unterschied ist marginal, an den Böckchen mit kleinen Klöppeln sind bei mir längere "Gewindeaufnahmen" für die Schrauben zur Montage am Kessel, ich schätze 1 bis 1,5mm höher/ länger.
    Bin zu blöd die Datei hochzuladen...
    Versuche es woanders!
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