audiowerks eDrum-Set (Update Juli 2015)

  • Hallo Forengemeinde,


    nach 2 ½ Jahren Mitlesens im Forum (zunächst als Gast, später dann registriert v.a. in der eDrum-section) dachte ich es ist nun an der Zeit, die Drummergalerie mal mit der Vorstellung meiner eDrum anzureichern (eDrums sind imho etwas unterrepräsentiert 8) ) und ein paar Infos zu mir selbst zu geben.


    Zur Person
    Baujahr 1973, in der Jugendzeit musikalisch an der akustischen Gitarre und dem Akkordeon ausgebildet, hatte ich damals Ende der 80er eine Begegnung der „dritten Art“ im Proberaum meines Musiklehrers: ein akustisches Drumset. Schon damals begeisterte mich das Instrument und hin und wieder konnte ich die Felle des Sets quälen. Leider blieb es aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen als Gymnasiast damals nur bei dem Reinschnuppern- aber bereits zu jener Zeit gab ich mir das Versprechen „irgendwann wenn ich mal mein eigenes Geld verdiene werde ich mir ein Drumset zulegen“.


    Bis zum „irgendwann“ vergingen Jahre in denen Wehrdienst, Studium, Berufseinstieg und Familiengründung im Vordergrund standen. Aber dann kam mein Schlüsselerlebnis auf der Messe Hobby Elektronik in Stuttgart in Form eines eDrums beim Messestand der Fa. Alesis (nunja…) – „cool“, dachte ich. Was sich mit eDrums alles anstellen lässt…


    Das war Ende 2011 und in der Folge ergoogelte ich das Drummerforum um das Thema eDrum nachzuverfolgen. Für mich war das Thema der verminderten Geräuschbelästigung meiner Nachbarschaft in der Großstadt Stuttgart sowie die stilistische Variabilität pro eDrum (vs. A-Set) entscheidungserheblich.


    Mein Einstieg bei den eDrums begann mit dem preiswerten Einsteigerset Roland TD-4 K2, da ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste ob mir neben dem Beruf genügend Zeit blieb für das Hobby „Trommeln“.


    In den 80ern wäre es nicht möglich gewesen, aber mit den Möglichkeiten des WWW und den verfügbaren Tutorials, Playbacks und dem drummerforum ;) , konnte ich mir das Trommeln weitgehend selbst beibringen. Und die Motivation, Rudiments zu üben und die Technik zu verfeinern, ist ungebrochen.
    Mein Hobby gibt mir am Abend und an den Wochenenden den Ausgleich zu den Anforderungendes Alltags. Ich habe das Glück, dass mein jüngerer Bruder ebenfalls als Hobby Musik macht und mit seinem Instrument, der E-Gitarre, regelmäßig zum Jammen bei mir vorbeikommt. Mit Guitar Pro 6 und einem anständigen Mikro bewaffnet, üben wir zusammen just für fun. Musikalisch bewegen wir uns dabei irgendwo zwischen Progressive Metal, Nu-Metal und Alternative Rock. Ach ja, meine Drum-Heroes sind Gavin Harrison, John Dolmayan und Mike Portnoy.


    Inzwischen hat mich der Roland-Virus befallen und ich begann, mein Set Schritt-für Schritt zu ergänzen. Sehe mich da weniger als Opfer des Marketings eines Großkonzerns, denn jedes neu zugelegte Teil gibt mir ein bestimmtes Gefühl, was wahrscheinlich nur Briefmarkensammler oder die Becken-Sammler aus der A-Drum-Sparte kennen. Es ist für mich ein wunderbarer Zeitvertreib, das Rack zu verändern und die Pads neu zu konfigurieren, natürlich auch mit Playbacks (Tipp) meine Lieblingssongs nachzutrommeln.


    So sah mein Set im Juli 2014 aus:




    So sieht mein Set aktuell aus:






    Das Set ist eine Kombination aus neuen und gebrauchten Parts und die Bezugsquellen waren die Bucht, Soundland Stuttgart (Dank an Dave!), der große T, drum-tec (Dank auch an Uwe!) und die quoka-Kleinanzeigen. Will wirklich keine Werbung betreiben und stehe in keinerlei geschäftlichem Kontakt zu den Firmen, sondern dies als Tipps für Neulinge (wie mich Ende 2011) zu verstehen wissen. Die Roland-Geräte sind nahezu unverwüstlich- dies ist ein Vorteil wenn es um den Erwerb auch gebrauchter Parts geht. Ich habe es nie bereut, für die gebotene Qualität etwas mehr zu berappen.


    Die aktuelle Ausstattung

    • Rack: Kombinierte Sets Roland MDS-4, Roland MDS-9V, Roland MDS-12
    • Modul: Roland TD-30+ TMC-6
    • HiHat: Roland VH-30 mit dw 5000 HiHat- Stand
    • Snare: 14"-DIY mit Airbrush-Motiv
    • Toms: drum-tec Diabolo
    • Rides: Roland CY-15 R, Roland CY-12RC
    • Crashes: 2x Roland CY-14
    • Splashes: 2x Roland CY-5
    • China: Triggera D14 und 2x Roland CY-12
    • Kick: drum-tec Diabolo mit Tama Speed Cobra Doppel-Fußmaschine
    • PA: Roland PM-30
    • Sticks: Vic Firth 5BVG American Classic Hickory


    Drumherum tummelt sich noch ein Mixer Phonic Helix Board 18 USB, das Mikro Shure SM 58 sowie das Mikro-Effektgerät (TC Helicon VoiceLive Play GTX).


    Das Set „thront“ auf einem DIY-Schallschutzpodest, welches ich basierend auf den Erfahrungen einzelner User des drummerforums (hier) von einem befreundeten Schreiner mit den Maßen ca. 140x140 cm bauen ließ.


    Im Hintergrund habe ich einen IKEA-Schminktisch aufgebaut, der mir Platz für mein Notebook (Ansteuerung SD2, Cubase ist VST-Host) und einen Keyboard-Controller (Novation Remote 37SL) bietet und in dessen Schublade der Kleinkram (Kabel etc.) bietet.


    Soweit, so gut. Möchte mich zu guter Letzt bei der Forengemeinde ganz ganz herzlich für den massiven Input an Tipps und Tricks rund um unser Thema bedanken- die User hier haben mir wirklich seeehr geholfen.


    Hoffe weiter auf einen guten Austausch hier im Forum und
    grüße herzlichst


    audiowerk



    P.S. Interesse an einem eDrum-Stammtisch für Stuttgart und Umgebung? Gibt’s, glaube ich, bislang noch keinen- oder?). Bitte pn an mich, vielleicht stellen wir was gemeinsam
    auf die Beine?

  • Herzlich willkommen!


    Wir sind ja fast gleichaltrig, und auch ich hatte Ende der 80er meinen ersten Kontakt mit dem Schlagzeug.
    Wenn ich Deinen Werdegang so lese, dann bin ich wirklich froh, damals schon die Möglichkeit gehabt zu haben, mich relativ ausführlich mt diesem Instrument auseinanderzusetzen. Aber auch ich hatte Leerlaufzeiten wegen Ausbildung, Zivildienst, zweite Ausbildung und Familiengründung. Da merkt man dann, endlich 40-jährig, wie schnell die Zeit vergeht! 8|


    Möchte mich zu guter Letzt bei der Forengemeinde ganz ganz herzlich für den massiven Input an Tipps und Tricks rund um unser Thema bedanken- die User hier haben mir wirklich seeehr geholfen.


    DAS ist wirklich wahr, ich hatte auch noch nie so viel Input bzgl. Schlagzeug wie in der Zeit, in der ich mich bisher hier bewegen durfte! :thumbup:


    Nun also weiterhin viel Spaß beim Trommeln und im Forum!
    Tom

  • Hallo audiowerk,


    Mein Hobby gibt mir am Abend und an den Wochenenden den Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags.


    Inzwischen hat mich der Roland-Virus befallen und ich begann, mein Set Schritt-für Schritt zu ergänzen. Sehe mich da weniger als Opfer des Marketings eines Großkonzerns, denn jedes neu zugelegte Teil gibt mir ein bestimmtes Gefühl, was wahrscheinlich nur Briefmarkensammler oder die Becken-Sammler aus der A-Drum-Sparte kennen.


    Ich habe diese Zeilen gerade einmal lesen dürfen und würde einmal behaupten wollen, dass man die Voraussetzungen im E-Drum Segment hätte nicht treffender zum Ausdruck bringen können. Damit sollte wohl auch glasklar umschrieben sein, dass es gerade bei Diskussionen innerhalb des DF bezüglich benötigter E-Drum Technologien wohl zwangsläufig zu gewissen Interessenkonflikten kommen wird. Ich sehe Dich nämlich durchaus als Opfer, weil es der Marktführer mittels äußerst geschickter Marketing Strategie geschafft hat Dir ausgesprochene Hobbyinstrumente zu Profi Preisen verkaufen zu können. Und weil dieses Geschäftsmodell scheinbar nicht nur in Deutschland so erfolgreich funktionieren wird, ist es dazu gekommen, dass der ambitionierte/professionelle Marktbereich erst gar nicht bedient wird mit den Konsequenzen daraus, dass trotz großem Potential die meisten Pro Anwender gerade auch auf den Bühnen weiterhin herkömmliche A-Setups benutzen werden welche entsprechende Anforderungsprofile auch tatsächlich bedienen sollten.


    Dieser Umstand ist hier im DF sicherlich nichts neues. Aber diese IMHO schonungslose Ehrlichkeit und Direktheit mit welcher Du mittels der Stichworte "Virus" und "Briefmarkensammler" dieses Thema sensibilisieren solltest ist umso bemerkenswerter. Aus der Pro Sichtweise wird man das zwar gedanklich auch genauso beurteilen wollen ohne dabei jene Gedanken öffentlich zu äußern, um nicht allzu schnell in Gefahr zu geraten den IMHO wichtigen Hobby/Freizeitbereich zu diskreditieren, aber letztendlich wird das bis dahin wohl immer ein Interessenkonflikt bleiben. Jedenfalls solange bis die Industrie geeignete E-Drum Technologien auch für das Pro Segment anbieten sollte. Aber "Pro" steht da schon lange auf den Instrumenten und die Preise sind es auch. Das bleibt also weiterhin ein recht fieser Etikettenschwindel welcher wohl darauf ausgelegt sein sollte bei dem großangelegten Hobbysegment möglichst hohe Gewinnmargen erzielen zu können.


    Ein Paradebeispiel hierzu sollten die professionellen Hardwaresampler Ende der 90er Jahre darstellen welche seinerzeit richtig viel Geld gekostet haben. Diese wurden von wesentlich leistungsfähigeren Computertechnologien regelrecht "weggebombt" und sind eigentlich komplett von der Bildfläche verschwunden weil die entsprechenden Anwender sehr genau drauf achten werden inwiefern bestimmte Technologien ein gewisses Potential erreichen sollten. Das Anforderungsprofil eines Hobbyisten wird aber ganz anders ausgelegt sein. Da scheint es nicht so wichtig zu sein wenn etwa VST-Instrumente via Computer ein ganz anderes Leistungspotential erreichen werden. Und das ist auch absolut nachvollziehbar. Aber auf Grund der beschriebenen Marktsituation wird man bei seiner Freizeitbeschäftigung trotzdem die Preise bezahlen müssen wie das bei entsprechend teuren High End Lösungen auch der Fall wäre. Und das ist wirklich sehr bedauerlich. Und ich hoffe dabei ganz stark, dass sich dieser Missstand endlich einmal beheben lässt.


    Trotzdem weiterhin viel Spaß bei Deinem tollen Freizeitausgleich. Ich bin schließlich auch Schlagzeuger mit Leib und Seele und gönne Jedem vom Herzen angenehme Trommelabende.


    Gruß


    Trommeltotti



  • Ich sehe Dich nämlich durchaus als Opfer, weil es der Marktführer mittels äußerst geschickter Marketing Strategie geschafft hat Dir ausgesprochene Hobbyinstrumente zu Profi Preisen verkaufen zu können.


    Mensch, da bin ich echt froh, einen einträglichen Job zu haben, der mich in die komfortable Lage versetzt, ein Opfer sein zu dürfen wollen würden sein.


    Nun denn, der Wahnsinn geht weiter, das Set wächst und wächst...
    Durch die Integration des TMC-6 (52€ Schnapper in der Bucht) habe ich nun 2 Ride-Becken am Set und noch etwas mehr Variabilität beim Ansteuern von SD2.


    Aber so langsam ist das Set im finalen Stadium. Schade, weiß gar nicht wo hin mit meinem Geld ;)

  • hallo audiowerk, :D


    klasse e-drum, schöne vorstellung.


    wohin mit dem geld? ein 2. muss her, :D, oder ein schlagzeug, wenn du noch platz hast!
    ich hätte da keine probleme, das geld unter die leute zu bringen!! :D .


    mfg :D

    ...hauptsache es groovt...

  • Durch die Integration des TMC-6 (52€ Schnapper in der Bucht) habe ich nun 2 Ride-Becken am Set und noch etwas mehr Variabilität beim Ansteuern von SD2.


    In Anbetracht Deiner zusätzlichen Ergänzungen (SD2 und eine Erweiterung derTrigger-Eingänge) sollte damit deutlich geworden sein was ich mit dem Begriff "Opfer" zum Ausdruck bringen wollte. Rein sachlich betrachtet ist es nun einmal so, dass alles was wirklich ansatzweise in Richtung einer authentischen Simulation eines Schlagzeuges gehen wird, definitiv nicht von ROLAND/Yamaha oder Alesis stammen sollte. Und das, obwohl gerade auch der Marktführer immer wieder dieses Versprechen anpreisen möchte. Mit Ausnahme der derzeitigen Trigger-Technologien in den Modulen wird man in Bereichen wie Hardware, Kesselsets, Metallbecken, Klangsimulation und das optische Erscheinungsbild nur außerhalb der einschlägigen Hersteller vernünftige Lösungen finden.


    Ich denke man darf zurecht behaupten, dass Deine Investitionen außerhalb von ROLAND wohl die sinnvollsten und damit auch gleichzeitig die leistungsfähigsten Merkmale aufweisen werden. (Etwa die Klangsimulation via SD2 oder auch Deine sehr schöne und individuelle 14" Snare mit r-drums Trigger-Technologien oder etwa auch die Bassdrum von drum-tec)


    Somit wirst Du wohl auch zu jener hoffentlich immer größeren werdende Gruppe gehören welche eigentlich ein Modul im herkömmlichen Sinne gar nicht mehr benötigen sollte. Damit müsste eigentlich dann auch für Deine Person ein leistungsgerechtes und schnelles Drum To Midi Interface mit ausreichenden Trigger-Eingängen eine gewisse Notwendigkeit darstellen. Frage doch einmal bei der Firma ROLAND an, ob man nicht endlich einmal so eine Gerätegattung dem Anwender zur Verfügung stellen möchte. ;) So gesehen - falls Du das bereits vorhandene TD-30 Modul als Neuware gekauft haben solltest - sehe ich persönlich einen Neukauf dieser offenkundig unzureichenden Technologien eher als problematischen Umstand an. Ich denke es wäre vorteilhaft für den Anwender diese Technologien nicht zu sehr durch entsprechende Käufe zu supporten. Damit könnte man möglicherweise in der Gesamtheit einen gewissen Druck auf marktführende Unternehmen ausüben damit diese endlich einmal Geräte verkaufen sollten welche zumindest ansatzweise dann auch wirklich wie ein echtes Drumset klingen werden. Es wird nämlich seinen Grund haben warum nunmehr auch Du auf VST-Technologien via Computer zurückgreifen möchtest obwohl Du bereits ein TD-30 Modul zur Verfügung haben solltest welches ja auch in Sachen authentischer Klangsimulation angeblich nicht zu toppen ist.


    Ich würde Dir möglicherweise auch noch einige Anregungen bezüglich Deine jetzigen Konfiguration anbieten wollen:


    Man könnte sich vielleicht überlegen diese zusammen gewürfelte Kombination aus verschiedenen ROLAND Drumracks durch ein IMHO solides Pearl Drumrack zu ersetzen. Wenn dafür genügend Platz vorhanden sein sollte scheint mir das allemal eine bessere Option darzustellen. Das wäre eine Hardware Möglichkeit welche sich auch weltweit bei zahlreichen A-Drummern bewährt haben sollte.


    Mich würde nicht nur das Spielgefühl dieser unsäglichen Gummibecken stören sondern gerade auch dieses eher unschöne und störende Pock - Pock - Pock Anschlaggeräusch bei einem bevorzugten Hausgebrauch aufstoßen. Wer weiß, vielleicht besteht in naher Zukunft die Möglichkeit auch die Zildjian GEN16 Metall Cymbals entsprechend triggern zu können. Das Spielgefühl wäre damit wesentlich authentischer und das Anschlaggeräusch sollte dabei mehr nach Becken klingen was wohl möglich für die Umwelt nicht ganz so nervend wahrgenommen werden sollte. Darüber hinaus sehen diese GEN16 Cymbals auch wie echte Becken aus.


    Falls Du auf Deinen E-Drumset genauso spielen solltest wie auf einem echten A-Set dann möchte ich Dir aus eigener Erfahrung anbieten, dass auch diese RimNoise Eliminatoren Pro von drum-tec bei ausgeprägten Rimshot Schlagtechniken nicht wirklich lange halten werden. Ich persönlich bekomme diese Dinger innerhalb von 1-2 Wochen durchgeschlagen. Ich experimentiere an den markanten Anschlagstellen gerade mit schwarzen Gewebedruckschläuchen welche ich aufgeschnitten zusätzlich als Verstärkung auf die Eliminatoren aufgelegt habe. Mal sehen wie lange diese Option bei mir halten wird. Das sollte auch für den drum-tec Sound-Absorbing Beater an der FuMa gelten. (Falls vorhanden) Der ist bei mir auch ganz schnell "abgearbeitet". Ich selber trete in meine 20" Bassdrum genauso stark rein wie ich das auch bei einem akustischen Schlagzeug machen würde.


    Man könnte auch darüber nachdenken die verbliebenen ROLAND Tom "Kochtöpfe" ebenfalls durch echte Kesselsets zu ersetzen. Dann noch ein oben erwähntes Drum To Midi Interface und Du hättest damit ein System von dem man als ROLAND/Yamaha und Co. Anwender nur von träumen wird. ;)


    Gruß


    Trommeltotti




  • Hallo Totti,


    du hast wieder sehr umfangreich gepostet, dafür sei dir mein Dank ausgesprochen.
    Im Folgenden meine Antworten zu wesentlichen Gedanken.

    In Anbetracht Deiner zusätzlichen Ergänzungen (SD2 und eine Erweiterung derTrigger-Eingänge) sollte damit deutlich geworden sein was ich mit dem Begriff "Opfer" zum Ausdruck bringen wollte.

    Ich weiß nicht, was genau du zum Ausdruck bringen wolltest. Auf mich hat es despektierlich gewirkt und in der Folge beim damaligen Lesen vom Anworten absehen lassen.


    Somit wirst Du wohl auch zu jener hoffentlich immer größeren werdende Gruppe gehören welche eigentlich ein Modul im herkömmlichen Sinne gar nicht mehr benötigen sollte. Damit müsste eigentlich dann auch für Deine Person ein leistungsgerechtes und schnelles Drum To Midi Interface mit ausreichenden Trigger-Eingängen eine gewisse Notwendigkeit darstellen.

    Stimmt. Wenn es DAS D2MI gibt, das die selben Leistungsmerkmale wie das TD-30 (+TMC6) aufweist, kaufe ich mir das auch. So lange es das nicht gibt, komme ich mit dieser Lösung zurecht. Die Investition habe ich auch jetzt, nachdem ich nicht mehr die Modulsounds nutze, nie bereut.


    Damit könnte man möglicherweise in der Gesamtheit einen gewissen Druck auf marktführende Unternehmen ausüben damit diese endlich einmal Geräte verkaufen sollten welche zumindest ansatzweise dann auch wirklich wie ein echtes Drumset klingen werden.

    Roland verkauft mehr eDrumsets als alle Hersteller von akkustischen Drumsets zusammen. Ein Boykott meinerseits hätte so viel Wirkung wie der bekannte Sack Reis in China- das sehe ich einfach realistisch. Deine Haltung dazu, und dass du deshalb mit einem Dino-Modul im Profi-Segment unterwegs bist, nötigt mir aber aufrichtigen Respekt ab!


    Man könnte sich vielleicht überlegen diese zusammen gewürfelte Kombination aus verschiedenen ROLAND Drumracks durch ein IMHO solides Pearl Drumrack zu ersetzen.

    Glaub mir, ich habe sie alle angeschaut. Auch das neue drumtec-Rack (mit Kabel-Innenführung) auf der MuMe. Für meine Zwecke ist das die optimale Lösung- die Racks sind gezielt von mir ausgewählt worden. Alle übrigens 2nd-Hand.


    Wer weiß, vielleicht besteht in naher Zukunft die Möglichkeit auch die Zildjian GEN16 Metall Cymbals entsprechend triggern zu können.

    Jepp, darauf warte ich. Vermute, dass sich da nicht so schnell was tun wird. Ich liebäugle mit den Jobeky-Cymbals...


    Falls Du auf Deinen E-Drumset genauso spielen solltest wie auf einem echten A-Set dann möchte ich Dir aus eigener Erfahrung anbieten, dass auch diese RimNoise Eliminatoren Pro von drum-tec bei ausgeprägten Rimshot Schlagtechniken nicht wirklich lange halten werden.

    Also, ich spiele wie am A-Set. Aber soooo einen Punch wie du ihn wohl hast habe ich definitiv nicht. Bislang keinen einzigen Eliminator verschlissen.


    Das sollte auch für den drum-tec Sound-Absorbing Beater an der FuMa gelten. (Falls vorhanden)

    Ja, die habe ich auch für die Doppelmaschine. Keine Abnutzung bislang.


    Man könnte auch darüber nachdenken die verbliebenen ROLAND Tom "Kochtöpfe" ebenfalls durch echte Kesselsets zu ersetzen.

    Schau genau hin- es ist ein Diabolo-Shellset verbaut, also alles "amtlich". Die Diabolos spielen sich einfach besser als die Roland-Pads, deshalb und nicht (nur) wegen der Optik habe ich sie gekauft.

  • Schau genau hin- es ist ein Diabolo-Shellset verbaut, also alles "amtlich". Die Diabolos spielen sich einfach besser als die Roland-Pads, deshalb und nicht (nur) wegen der Optik habe ich sie gekauft.


    Ups .... Verzeihung. Da habe ich in der Eile wohl nicht richtig hin geschaut und auch nicht ordentlich die Setliste gelesen. Vielleicht liegt das auch daran, dass mir persönlich die diabolo Tom Kesselgrößen irgendwie nicht gefallen werden. (Abgesehen auch von dem Finish) Das mag kompakt im Aufbau sein, ähnelt mir aber in der Kesselform zu sehr den üblichen Drumpads einschlägiger Hersteller. Ist aber wohl eher eine Sache des Geschmacks und nicht unbedingt funktional begründet.


    Zumindest wird man damit wohl festhalten können, dass bei Deinem E-Drum Projekt wohl abschließend kaum noch ROLAND Komponenten zugegen sein werden. (Etwa wenn es tatsächlich einen guten Drum To Midi Konverter geben sollte und brauchbare Metallbecken) Und genau diese Herangehensweise scheint mir zur Zeit die sinnvollste Lösung darzustellen wenn es darum gehen sollte ein möglichst authentisches E-Drum System zu erstellen um sich nicht mit einem "eigenständigen Instrument" begnügen zu müssen.


    Noch ein Wort zu den neuen Jobeky Metall Cymbals. Ich habe diese Teile noch nicht anspielen können. Aber ich vermute einmal das diese Cymbals im Anschlaggeräusch etwa genau so klingen werden wie z.B. Die ehemaligen Alesis Surge Metallbecken. Und Diese sind relativ laut. Gerade auch für den Hausgebrauch könnte das problematisch werden. Wenn man in diesem Bereich die Gummiteller loswerden möchte dann wohl besser mit einer Bauart wie die der Zildjian GEN16 Cymbals.


    Gruß


    Trommeltotti

  • Interessanter Rackaufbau. Sieht gut aus. Scheint auch alles am Platz zu sein. Viel Spass beim Spielen. Falls Du noch ein Tick bessere Spielbarkeit und realeren Rebound erreichen willst, versuch mal Hart Dynamics KSM Meshheads.


    Falls der E-drumstammtisch in Benz&Porsche-Town kommen sollte, wäre ich dabei.

  • Falls Du noch ein Tick bessere Spielbarkeit und realeren Rebound erreichen willst, versuch mal Hart Dynamics KSM Meshheads.


    Wobei das erst einmal noch bewiesen werden müsste. Zumindest auf der 14" Snare scheint bereits ein 3-ply "real feel" drum-tec Mesh vorhanden zu sein welches möglicherweise einen Vergleich mit den KSM Meshes nicht scheuen bräuchte.


    Und noch einen Tipp dazu: Da ja weiter oben angedeutet wurde das der Kostenrahmen nicht unbedingt einer Limitierung unterworfen sein sollte, wäre eine Überlegung hinsichtlich eines guten Bass Shaker Systems durchaus angebracht. Es gibt da Draußen etliche renommierte Drummer für die ein E-Drum System alleine schon deswegen nicht infrage kommen sollte, weil das "physikalische Feedback" in Form von Vibrationen komplett fehlen wird. Etliche Profis (Auch im A-Drum Bereich) schwören dabei auf die Produkte von Porter & Davies. Ich nutze auch so ein Shaker System und es sind tatsächlich Welten! In dem Moment wo man das Porter & Davies System gerade auch bei einem E-Drum Setup abschalten wird fühlt man sich augenblicklich kastriert! Deutlicher kann man es wohl kaum zum Ausdruck bringen. Nie wieder ohne!


    Des weiteren können auch hochwertige InEar Monitorsysteme das Gesamtergebnis deutlich verbessern. Wenn ich persönlich noch maßgebliche Finanzmittel zur Verfügung hätte, dann wüsste ich zumindest wo ich das Geld sinnvoll investieren könnte.


    Gruß


    Trommeltotti

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