Groove-Archiv der 20er bis 60er Jahre - stompology.org

  • Wie angekündigt folgt jetzt der zweite Teil der Artikelserie "Snowshoe im Selbstbau". In einem kurzen Video werden auch Klang und Funktion dargestellt.


    Hier geht es zum Artikel: https://stompology.org/2020/12…hoe-zum-selbstbau-teil-2/
    Insgesamt funktioniert das Ding genauso, wie ich mir es vorgestellt habe. Bei den Becken könnte man natürlich mit Geld nachlegen. Aber zwei obertonreiche 12-Zoll-Becken für insgesamt 45 Euro mit der für einen Snowshoe passenden Bauweise sind doch überraschend ausreichend und ein guter Anfang zum Experimentieren.


    Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Anschauen!


    Viele Grüße und bis bald.
    Christian
    PS: Am kommenden Wochenende ist es dann auch endlich soweit, so dass ich den Snowshoe in einem Groove ausprobieren kann.

  • Einen neuen Artikel habe ich zum Thema Recording mit der Multi-Tracking Video-App "MelodyLap" verfasst. Natürlich habe ich ein Video-Beispiel ("Brassband") hinzugefügt Hier geht es zum Posting mit dem Link.


    Recording: Erfahrung mit der "MelodyLab" App - Ein Bericht mit Video
    Viele Grüße und bis bald!


    Christian

  • Was ich in meiner Begeisterung übersehen habe und jetzt fesstelle:


    Die App ist zwar kostenfrei, dennoch (oder gerade deshalb) hat sie ihren
    Preis. Dieser besteht in der Sammlung und Auswertung von Nutzeraktionen
    zur Übersendung von personalisierter Werbung an die jeweiligen Nutzer.
    Leider bietet der inzwischen offenbar inaktiver Hersteller keine
    kostenpflichtige Version ohne Datensammlung zum Zweck der Werbung an.
    Denn diese haben es in sich! Nachdem mein iPhone mehrfach die
    Kopfhörerlautstärke ungefragt heruntergeregelt hat (Gehörschutz), zeigte
    die App tatsächlich Werbung für Hörgeräte an (siehe folgende


    Abbildung).


  • Ich wäre sehr überrascht, wenn das iPhone den Einsatz dieser Funktion an Werbetreibende weitergeben würde. Einem Musiker Werbung für Gehörschutz und Hörhilfen anzubieten ist aber wohl auch ohne das naheliegend ^^

    Nix da.

  • Nach wochenlanger Bastelarbeit ist es soweit: Der selbstgebaute Snowshoe ist einsatzfähig. Das
    erste Ergebnis ist hier anzuschauen und anzuhören.


    https://stompology.org/2020/12/19/how-to-play-the-snowshoe/
    :?: Was meint Ihr dazu? Sinnvoll für den Second Line Sound oder nur eine nette Spielerei?


    Herzliche Grüße und einen schönen vierten Advent wünscht


    Christian

  • Ich find' das Ding klasse, weil es sehr handlich ist und gut transportabel. Wie oft ich tatsächlich eine Verwendung dafür hätte, lasse ich mal dahingestellt, denn meist hab ich ja dann doch ein ganzes Set dabei. Aber gerade für so "Bunte Abende" mit einem Potpourri an Stilen, bei der man vielleicht noch verschiedene andere Instrumente dabei hat, kann das eine tolle Ergänzung sein.


    Ansonsten müsste man schon in einer 100% reinen Second-Line-Kapelle spielen, aber a) gibt's die wahrscheinlich nur in N.O. und b) wird die dann möglicherweise marschieren, statt auf einer Bühne zu stehen/sitzen.

  • Also das klingt schon eigen, etwas anders oder auch extra. Ob man das mit der "Hohen Maschine", so, auch hinbekommt.
    Sicherlich nicht ganz.
    Aber ein Versuch mit extrem schräg gestelltem Bottom und einem entsprechenden hohen Abstand zum Top, evtl. zumindest annähernd.


    Nix desto Trotz, tolle Sache :thumbup:


    Ganz nebenbei, zum andern Thread, Bill Halley, war eines meiner allersten Musik Kassetten überhaupt, zusammen mit zwei so Tanzschlager Samplern, was die Eltern so hörten.
    Zusammen (im Bundle als Geschenk) mit so einem, meinem allersten Kassettenrekorder im "Dunkel Eiche rustikal Design" aus dem Neckermann Katalog, gabs damals zu Weihnachten unterm Baum.
    Lange Zeit ist`s her. Bei den Tanzschlager Samplern hatte ich damals die "Überspielnasen" bei den Kassetten, später mit Thesa überklebt, weil da wohl mal gerade keine
    Leerkassetten zuhause greifbar waren, und irgend was Tolles im Radio lief, was unbedingt aufgenommen werden musste.
    Jetzt nach Jahren eigentlich schad drum. das wären bestimmt teils Sammler Raritäten.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



  • Danke dafür - tolle Sache. Besonders für Cajon-Spieler sehr reizvoll. Leicht zu bauen und preiswert gegenüber professionell vermarkteten Fertiglösungen. :thumbsup:
    Mit einer stabilen Feder (s. z.B. Tama Cobra Pedale) unter dem Pedal auch bestimmt für größere Becken einsetzbar.

    Einmal editiert, zuletzt von Hammu ()

  • Vielen Dank für Eure Einschätzungen! Cajon-Spieler hatte ich nicht so sehr im Auge; aber klar, für diesen Bereich wäre der "historische" Snowshoe auch außerhalb meiner archaischen Spielweisen praktisch.


    Ich fände es super, wenn sich eine kleine "Drum-Schmiede" als Nischenherstellerfindet, die den Snowshoe zu einem günstigen Preis wieder anbietet. Den nachgebauten "Wire Beater" habe ich als Anregung an einen deutschen Stick-Hersteller als Foto gesendet. Die fanden das Ding jedoch viel zu speziell, um daraus eine Serienproduktion zu machen. Erstaunlich, dass es auch in New Orleans keinen Hersteller gibt. Obwohl doch die Straßen voll sind mit Menschen, die eine Basstrommel vor dem Bauch haben und auf das kleine daran befestigte Becken mit dem (selbstgebauten) Wire Beater schlagen. :)


    orinocco: Genau so einen Kassettenrekorder hatte ich mit 16 auch. Mit einem fast genauso großen externen Netzteil aus einem Elektrobastelbedarfladen. Das brannte eines Tages einfach ab und damit auch teile meines meines Zimmers samt einiger Schulbücher und der Plattensammlung. Zum Glück keine weiteren Schäden. Ich finde, dass Bill Halley Songs auch heute noch so frisch wie damals klingen. Aufnahmetechnisch, wie auch von der Spielweise her. Woran das liegt, weiß ich nicht. Vielleicht waren die Musiker auch einfach nur sehr gut.


    Herzliche Grüße aus dem Norden
    Christian

  • 29.12.20: Bauanleitung WireBeater neu; jetzt bessere Formstabilität der Schlaufe durch vier 2 mm Drahtseile. Klangvariationen der Drähte und des Schafts im Video dargestellt.
    Bauanleitung: https://stompology.org/2020/11…stbau-eines-wire-beaters/
    Sound-Demonstration Video: https://stompology.files.wordp…beater-sound-29-12-20.mp4
    Foto zeigt die neue Ausführung des WireBeaters. Viele Grüße von Christian, bis bald und schon jetzt: Ein gutes neues Jahr!

  • Erstes Update im neuen Jahr:


    Eine sehr alte Technik des Spiels mit der Hi-Hat ist das
    "Ring-out-open", auch "double clinging" genannt. Hier kannst du einen
    notierten Groove sehen, in dem diese Technik prägend ist.




    In meinem Artikel stelle ich diese sehr frühe Spielweise der Hi-Hat am Beispiel eines Second Line Parade Grooves vor.




    Herzliche Grüße und allen ein gutes neues Jahr!




    Christian

  • Hallo Christian, dir auch ein frohes Neues & ich wollte mal ein dickes Danke da lassen. :thumbup:
    stompology.org ist super interessant und auch noch schick gestaltet.
    Tolle Sache die du da machst.
    Gruss
    Dani

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid breibt Blaubtkreid

  • Nach der ersten Erprobung des selbstgebauten Snowshoes finde ich die Möglichkeit eines einfachen Rückholmechanismus für das Top-Becken für bestimmte Spielweisen doch ganz nützlich als zusätzliche Option.


    Hier ist das Ergebnis anzuschauen:


    https://stompology.org/2021/01/11/snowshoe-selbstbau-teil-3/
    Viele Grüße
    Christain

  • Moin!
    Ich meine, dieser Groove ist auch heute noch berühmt und macht Spaß: der "Bo Diddley Beat".



    In der Artikelserie "Berühmte Grooves" habe ich zu diesem aufregenden Groove etwas aufgeschrieben und getrommelt. https://stompology.org/2021/01…oves-der-bo-diddley-beat/
    Viele Grüße aus Schleswig-Holstein und bis bald!
    Christian

  • Moin!


    Ich beschäftige mich zur Zeit mit "The Charleston" und möchte einen Artikel dazu schreiben. Wie übt Ihr das Ding?


    In der Literatur wird beschrieben, dass der zweite gespielte Schlag "ein wenig vor dem dritten Pulsschlag" liegt. Einge Autoren schreiben, dass der zweite Schlag lege genau auf der "Zwei-und". Wenn ich ein Metronom mitlaufen lasse, liegt der zweite Schlag der Figur aber doch auf der "Drei".


    Hier eine Version des Songs:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Über Hinweise, würde ich mich freuen. Beim Üben klappt es einfach aus dem Gefühl; aber wehe ich fange an darüber nachzudenken oder eine Idee zum Einüben zu entwickeln.


    Viele Grüße


    Christian

  • Wenn ich ein Metronom mitlaufen lasse, liegt der zweite Schlag der Figur aber doch auf der "Drei"

    ;)

    Unter der Annahme, dass der gemeine Jazzer einen swingenden Groove gerade notiert und nur in der Kopfzeile einen Hinweis aufs Feeling gibt, ist der zweite Akzent auf der 2 +.

    Nur eben "geschwungen" / triolisch gespielt. Somit ist der zweite Akzent etwas vor der 3, nämlich auf dem dritten Schlag der zweiten Achteltriole.


    Wenn du magst, scanne ich dir am Wochenende mal meine Noten ein, vielleicht wird es dir dann klarer.

    Bitte natürlich aus Urheberrechtsgründen nicht veröffentlichen.

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