Meine Vorstellung: Wer ist eigentlich MoM Jovi? - 2 Paiste Chinas im Vergleich

  • Haha rsbusch und Korki :D Ja es war wie gesagt ein Stück weit für mich selbst. Man wird sich seiner Vergangenheit bewusst und es wird einem klar, warum das eine oder andere so gelaufen ist oder nicht. Zwischendrin habe ich es mal bereut, dass ich es so detailliert angefangen habe. Ich hätte in der Zeit ja auch üben können. Aber das wäre nun auch wieder nicht recht gewesen. :D

    Aber was spricht dagegen, dass ihr eure Geschichten auch noch mal ausrollt. ;)


    Übrigens, gestern habe ich zum ersten Mal in den "Bumm Zack" Podcast reingehört. Die erste Folge ist mit Mario Stübler. Ich konnte nicht glauben, was er in den ersten 10 Minuten erzählt. "Das bin doch ich!" =O Angefangen vom selber gebauten Schlagzeug mit dem "runtergspaxten Notenständer" als HiHat (bei mir war es ein Pfannenwender in die unterste Schublade des Wohnzimmerschranks eingeklemmt) über die Schürzenjäger bis zu den ersten Erfahrungen im Musikverein... ^^ Das krasse ist, dass ich mich dabei gedanklich so gut ins Wohnzimmer meiner Eltern zurückbeamen kann, als ich vielleicht 6 Jahre alt war!


    Wer Lust hat, kann ja mal reinhören und mit meinem >> Teil 1 und >> Teil 2 vergleichen. Ich hoffe, die Links funktionieren, ansonsten einfach mal nach "Bumm Zack Podcast Episode 1" suchen:


    BummZack 1 - Mario Stübler by BummZack. Der Schlagzeuger Podcast von Sascha Madsen


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    Four on the floor sind zwei zu viel.
    SONOR Vintage Series: 22" BD; 14" Snare-Drum; 12", 13" TT; 14", 16" FT
    PAISTE 2002 Big Beat: 15" HiHat; 18", 20", 22" Multi, 16" PSTX Thin Crash, 14" Stack aus PST7 China und 14" PTSX Thin Crash

    VIC FIRTH 5A American Classic Hickory, REMO Ambassador Coated

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  • Kurzes Update nach dem Wochenende!

    Ich hatte ja erzählt:

    Momentan sind zwei Paiste Chinas auf dem Weg zu mir: 16" Signature Thin China und 18" 602 Modern Essentials China.

    Am Mittwoch waren sie angekommen.

    In meinem Übungsraum sah es aber seit dem letzten Auftritt aus wie Kraut und Rüben. Das Sonor Kit hatte ich noch nicht wieder ausgepackt und man konnte vor lauter Cases und Stativen kaum laufen. Nebendran steht das Roland VAD506, an dem ich recht oft sitze, und die letzten freien Flächen nehmen Versandkartons ein, die man ja mal brauchen könnte, wenn das eine oder andere Becken wieder über die Theke geht...der Raum ist also viel zu voll und eigentlich zu klein für 2 Sets. Aber muss irgendwie gehen. =O

    Habe dann auf die schnelle 2 Stative aufgebaut und die Chinas drangehängt. Erster Eindruck war tatsächlich: "naja, sind halt Chinas." :/ Der Eindruck, der sich bei den "normalen" Becken der 2002er Serie gegenüber den Alpha-Erinnerungen ergeben hatte, nämlich dass sich die (evtl. gleiche) Bronze weicher spielt, wenn sie aufwendiger verarbeitet ist, stellt sich hier zunächst nicht ein. Nun habe ich die Becken aber nur kurz im Stehen angespielt, sicher ist da der Winkel nicht optimal.

    Am Freitag Abend dann fand ich endlich Zeit, das Set aufzubauen und die Chinas im Set mit den anderen (schwarzen 2002er) Becken zu spielen. Der Eindruck bleibt: Chinas sind hart und laut. Nun liegt das sicherlich auch an den dünnen und "leisen" Big Beats". Leider gibt es in der Serie keine Chinas. Momentan hängt das Signature rechts über dem zweiten Floor-Tom niedrig und flach, und das 602ME links über der HiHat und angewinkelt. Das Signature ist meines Erachtens das definiertere, das 602ME eher dunkel und verwaschen und nicht so aufdringlich im Attack. Vielleicht passt es so besser zur Big Beat Bronze, aber ich bin mir nicht sicher. Wenn ich mich am Ende für eines entscheiden will, wird es vermutlich schwierig.

    Es ist eigentlich auch ganz cool, links oben ein washiges für Swells und Effekte zu haben und rechts außen eines für Snare-Akzente. Die andere Frage ist, ob ich das immer mitschleppen und aufbauen möchte. Und irgendwie sind mir die Klänge dann doch wieder fremd und aufgesetzt. Mein Gitarrist hat sich bei einem Auftritt mal in einer Mischung aus Verwunderung und Gereiztheit während des Gigs zu mir umgedreht, als ich zum ersten Mal mein damaliges China gespielt habe, weil ich im Proberaum nie eines hatte. ^^ Und im Prinzip kann auch ich keine Chinas ohne Gehörschutz ertragen, weswegen ich mir bei der ganzen Sache noch sehr unsicher bin. Vielleicht sind die PstX Crashes ein ganz guter Kompromiss für mich, denn manchmal braucht man dann doch etwas Trash - glaubt man zumindest. Bei den PstX stimmt für mich dann auf jeden Fall das Preis-Leistungs-Verhältnis. Bisher habe ich auch noch kein China gefunden, das ähnlich leicht anspricht wie ein PstX. Beim 602ME hatte ich da schon etwas Hoffnung. Vielleicht hat jemand einen Tipp?


    Ich habe auf jeden Fall noch vor, ein paar Aufnahmen zu machen.


    Beim Wiederaufbau des Drumsets bin ich noch über eine andere Sache gestolpert: Vor einiger Zeit hatte ich das linke Pedal der Doppelfußmaschine links vom HiHat Pedal gestellt:


    20201108_194233


    Dadurch kommt die HiHat näher an die Snare, war erstmal super ist. Für die 15er HiHat war es allerdings immer ein bisschen zu weit. Es geht und es ist besser als anders herum, aber es gibt Optimierungspotential. Die Verbindungsstange der Fuma war dabei auf Anschlag und immer noch ein bisschen zu kurz. Jetzt habe ich es wieder einmal "richtig" herum aufgebaut und festgestellt, dass der Winkel zwischen meinen Beinen angenehmer ist und ich entspannter spiele. Jetzt ist aber das HiHat-Becken einen kleinen Tick zu weit außen...nachdem ich dieses Wochenende auch ein paar Videos von Steve Jordan geguckt hatte, habe ich einen Blick auf meine kleine Beckensammlung geworfen und kurzerhand eine 16 Zoll HiHat gebastelt aus einem Zultan Caz Crash als Bottom und dem Paiste Pst8 Cajon Crash. Alles in allem also eine extrem dünne HiHat, das Cajon Crash ist ja so dünn, dass es sich fast schon durch die Schwerkraft biegt, wenn man es am Rand hält. Und das war dann richtig cool, muss ich sagen. Die HiHat rückt faktisch einen halben Zoll näher und die Kombi hat einen wunderbaren Rebound an der Kante gespielt. Mit der Stockspitze fehlt der Rebound etwas und das weiche Top ist auch nicht so crispy. Habe dann am Sonntagmittag ausgiebig damit rumgespielt und war völlig überrascht, wie crispy die 15er Big Beat am Ende wieder war. ^^ Vielleicht läuft mir ja mal eine 16er Big Beat über den Weg!

    Werde euch das auch noch mal aufnehmen zusammen mit den zwei Chinas.

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    PAISTE 2002 Big Beat: 15" HiHat; 18", 20", 22" Multi, 16" PSTX Thin Crash, 14" Stack aus PST7 China und 14" PTSX Thin Crash

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  • Also ich muss sagen ein altes 2002 Black Label China in 20" ist eines der weichsten Chinas das ich kenne. Davon aber abgesehen würde ich mal die Stagg Lion Modelle in 16 oder 18" genauer anschauen. Mein 16er ist auch ultradünn, es ist sehr laut, aber kein Käng, sprich der Attack ist nicht sonderlich präsent, sondern nur ein ohrenbetäubendes Rauschen, welches sofort weg ist.

    Eventuell hast du von einem China eine falsche Soundvorstellung? Ich dachte zB von meinem 22" Meinl China auch immer, dass es nicht gut einsetzbar ist, weil es so groß, dick und schwer ist. Aufgenommen ist das schon wieder ganz was anderes, da klingts einfach nur wahnsinnig gut. Ohne Gehörschutz spiele ich sowieso nicht mehr, und vielleicht liegt genau da der Hund begraben. Bin gespannt was du sagst wenn du die Becken aufgenommen hast, gerade das 602ME müsste ausgezeichnet passen. Vielleicht solltest du auch eine Nummer größer überlegen wie 20 oder 22".


    lg

  • Ohne Gehörschutz spiele ich sowieso nicht mehr, und vielleicht liegt genau da der Hund begraben. Bin gespannt was du sagst wenn du die Becken aufgenommen hast...

    Ja, ohne Gehörschutz spiele ich eigentlich nur noch im Akkordeonorchester. Und ich hatte halt überlegt, das China, welches es dann letztendlich würde, evtl. auch dort mal einzusetzen. Rein klanglich wärs äußerst interessant, aber Chinas sind halt schnell laut (ohne Gehörschutz).


    Heute Abend konnte ich jetzt auch endlich mal ein bisschen aufnehmen, nachdem ich letztes Wochenende das Set wieder verkabelt hatte. Man wird faul, wenn man ein elektronisches Kit immer spielbereit dastehen hat, und ich bin geradezu froh, dass im Moment keine Gigs anstehen. :saint:

    Anstatt einer trockenen Aufnahme habe ich schnell mit Samplitude einen Backing Track zusammengebastelt und ausschließlich schwarze Tasten verwendet, damit es schön nach China klingt. ^^ Daher auch der Titel "Welcome 2 China" als kleines Wortspiel.

    Man hört auf der Aufnahme nur Bassdrum, Snare und eben die 2 Chinas. Auf den Chinas bzw. den Overheads (2x Beyerdynamic TG I53c) ist lediglich ein 100Hz-Tiefpass, sonst nichts. Könnt ihr erraten, welches China welches ist? Habe sie schön auf beide Seiten gepanned. Oliver_Stein kennt ja mindestens eines von den beiden sehr gut. ;)

    Ich sage nur mal soviel: Ich muss mich bis Mitte der Woche entscheiden, ob ich eines und welches oder gar beide Becken behalte. Die Aufnahme macht es nicht unbedingt leichter... :saint:

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    P.S. Offtopic: Einige von euch laden hier ab und zu Audiofiles hoch, die dann als Player dargestellt sind. Wie mache ich das? Habe jetzt halt ein Standbild mit Ton auf YouTube geladen.


    Edith: 2 Tage bzw. Abende bleiben mir noch zur Entscheidung. Während mir das eine durch den eher hölzernen Klang als "Ride" gespielt sehr gefällt, fügt sich das andere glaube ich an der Kante gespielt gut in den Big Beat-Park ein. Vielleicht behalte ich doch mal beide, und verkaufe ggf. eines als gebraucht? :/ Da beide Becken B-Waren sind, wäre des Wertverlust wohl zu verkraften...


    Nochmal Edith: Zur Auflösung, das 602 Modern Essentials 18" China hört ihr links und das Signature 16" Thin China rechts!

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    2 Mal editiert, zuletzt von MoM Jovi () aus folgendem Grund: Auflösung hinzu.

  • MoM Jovi

    Hat den Titel des Themas von „Meine Vorstellung: Wer ist eigentlich MoM Jovi? - Hier und Jetzt“ zu „Meine Vorstellung: Wer ist eigentlich MoM Jovi? - 2 Paiste Chinas im Vergleich“ geändert.
  • Wer hätte es gedacht, ich habe die Rückgabefrist für die beiden Chinas verpasst, weil die Entscheidung ausgesprochen schwierig war! :saint:

    Im Beat-Kontext finde ich beide toll, doch habe ich mich nun vorerst für jenes entschieden, was auf mich den dunkleren, verwascheneren Eindruck macht. Dort ist auch der "Ride-Sound" schön holzig. Welches mag das wohl sein? :/ ;)

    Das andere ist aufs Wochenende hin in die Kleinanzeigen gefahren, mal sehen was passiert. Daher ist die Entscheidung auch "vorerst". Ich kann mich in meinen 4 Wänden nicht entscheiden und Live-Einsätze habe ich zur Zeit nicht. Daher habe ich eine Vorentscheidung getroffen und diese richtet sich daran, wie schnell das Becken 2. Wahl verkauft wird.


    Am vergangenen Wochenende hatte ich noch die Möglichkeit, die Zultan Dune Serie anzuspielen. Das ist ja eigentlich nun mal gar nicht der Sound, den ich in den letzten Monaten lieben gelernt habe, sondern geht ja ganz klar wieder in Richtung Meinl Byzance Sand oder Dry. Für meinen subjektiven Eindruck sind die Dune aber bei weitem nicht so ekelhaft laut wie die Byzantiner. Ich war sehr beeindruckt von der 14er HiHat und dem 20er Ride, die ich mir sehr gut in dieser Kombi bei einem kleinen Gig vorstellen könnte, ohne dass es noch weitere Becken braucht. Denn das Ride lässt sich wunderbar als Crash spielen. Die HiHat geht von crispy-trocken bis butterig und kann auch schön zischen. Da kann man schon ein bisschen ins Grübeln kommen...

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  • Dort ist auch der "Ride-Sound" schön holzig. Welches mag das wohl sein? :/ ;)

    Das andere ist aufs Wochenende hin in die Kleinanzeigen gefahren, mal sehen was passiert.

    Du hast das ME behalten und das 16 Signature Thin in den KA… ich würde es Dir ja sofort abnehmen, wenn ich es nicht schon hätte! :D

    Bei Chinas geht der Geschmack ja noch weiter auseinander als bei anderen Becken sowieso schon. Was für den einen „schön fauchig“ ist, ist für die andere „Mülleimerdeckel“…

    Das ME hätte mich interessiert, aber es besteht tatsächlich kein Bedarf nach Chinas.

  • JaJa, haben ist besser als brauchen. :D


    Die HiHat geht von crispy-trocken bis butterig

    Ich nutze ja auch solche Beschreibungen. Wohl wissend, dass die Interpretation ganz unterschiedlich ausfallen kann. Jetzt mal (!) Butter bei die Fische, wie tönt "butterig" Crispy-trocken fühlt sich dabei eher gegenteilig für mich an. Weich-geschmeidig vs feinglasig-hart-spröde. oh, mann wenn das einer liest :S

    :)

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid breibt Blaubtkreid

  • Was für den einen „schön fauchig“ ist, ist für die andere „Mülleimerdeckel“…

    Jap, und deswegen bin ich mir auch noch nicht so sicher. Das ME scheint mir einfach komplexer und so gesehen vielseitiger für zukünftige Anwendungen. Aber wer weiß, vielleicht bereue ich meine Entscheidung auch irgendwann.

    Aber:

    JaJa, haben ist besser als brauchen. :D

    Meine Beschreibung der Dune HiHat war natürlich nur die einer weiteren tollen HiHat, die man subjektiv betrachtet für fast alles einsetzen kann und eigentlich nicht braucht. :D

    Jetzt mal (!) Butter bei die Fische, wie tönt "butterig" Crispy-trocken fühlt sich dabei eher gegenteilig für mich an.

    Crispy und trocken ist sie, wenn sie zu ist. Butterig ist sie vom Spielgefühl, sie gibt quasi ein tolles haptisches Feedback. Aber warum soll sich das überhaupt ausschließen, ein Hähnchen ist am besten auch außen crispy und innen mit Butter gefüllt. ^^


    Ach, man sollte einfach mehr üben und weniger vergleichen. Wer weiß, wie viele Schläge ich jemals auf dem China machen werde. :S

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