Meine Vorstellung: Wer ist eigentlich MoM Jovi ???

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    Teil 9: Noch mehr Geartalk: Über die Alpen nach Byzanz


    Ich war irgendwie frustriert. Ich hatte nach dem 2010er Greatest Hits Release immer mehr Abstand von Bon Jovi genommen, weil alles, was danach von Bon Jovi kam, so flach war. Früher hatte ich Stunden damit verbracht, zu Bon Jovi mitzuspielen, hatte fast jeden Song drauf und habe nie wirklich geübt, einfach nur gespielt. Ich war ziemlich tight in allem und hatte ein großes Faible für ausladende synkopierte Fills im Balladenspiel, wie es für Tico Torres typisch ist. Dafür wurde ich sogar mal von einem Orchester-Dirigenten gelobt. Ich war nie der schnelle und technische Spieler, aber konnte mich überall gut einbringen. Das habe ich dann irgendwie verloren. Heute ist es für mich ätzend, einen Bon Jovi Song durchzuballern, weil ich über die Jahre einen gewissen "Swing" entwickelt habe und ich den sturen 4/4 Beat ohne Achtel nicht mehr so hinbekomme. Es ging so weit, dass ich mich nicht mehr wohlfühlte, wenn ich zu Aufnahmen spielte, weil das Feeling nicht passte. In den Bands hatte ich keine Probleme, wenn ich der einzige Drummer war, obwohl ich konsequent auf Klick gespielt habe. Irgendwie war mein Mikro-Timing futsch. Eine regelrechte Sinnkrise, in der ich alles hinterfragt hatte: Felle, Sticks, die großen Kessel, die ich mit dem Tama-Set bewusst gewählt habe, aber auch ob ich einfach üben sollte, und ... natürlich: Becken!! :P Ich hatte mich in das Spiel von Benny Greb verliebt und glaubte, dass man so dynamisch spielt, wenn man diese wahnsinnig butterigen Byzantiner hat! :saint: Der Music Store preist die Teile in einem Video als "echte Allrounder" an. Ich kann es nach wie vor nicht verstehen, wie sämtliche Demo-Drummer diese Dinger in den ganzen Videos zum klingen bringen, ohne dass ihnen die Ohren abfallen, aber gut. Ich war euphorisch und habe mir im mFrühling 2018 dann kurzerhand das Thomann-Edition Set bestellt, bestehend aus 14er HiHat, 18er Thin Crash, 20er Ride, alle jeweils "Byzance Sand" sowie einem extra 16er Vintage Trash Crash. Dazu habe ich noch das 18er Medium Sand Crash bestellt, weil ich zwei "große" Crashes wollte. Das 16er wurde tatsächlich schon Ende des Jahres wieder zu sehr gutem Preis veräußert. Das war ein echt fieses Teil. Bei der kleinsten Berührung faucht es dich ganz gemein an! Ride und HiHat waren ja ganz cool, aber das Verhältnis zu den Crashes passte irgendwie nicht. Die Crashes waren so "entweder laut, oder China", analog zu manchem Brass-Cymbal "entweder laut, oder Blech". Ich war anfangs etwas ernüchtert, wollte aber nicht wahrhaben, dass ich für die Dinger technisch wohl zu schlecht war. Ich dachte, das wird noch. Crash-Stafetten á la Tico Torres waren damit jedenfalls nicht drin! Aber mit Ohrstöpseln und/oder abgenommen wars ganz gut. Dann konnte man die Crashes auch so anschlagen, dass sie nach Crash klangen. Zudem habe ich mir angewöhnt, weniger zu crashen, mehr zu "trommeln" und schließlich mit 2 Crashes klarzukommen - was theoretisch sogar den Geldbeutel schont, es sei denn, man gibt für die 2 Crashes soviel aus wie vorher für 4...ich arrangierte mich echt gut mit den Byzantinern, wennauch der erste Beckenwirbel auf dem Thin Crash im konzertanten Akkordeonorchester-Stück gewöhnungsbedürftig war. Die Bandkollegen von Brasstastisch waren allerdings sichtlich geschockt, als diese Crashes sie zum ersten mal anfauchte - sind die doch alle sehr vom Blasmusik-Verein geprägt und kennen nur PST7/2002 oder Vergleichbares in kleiner/gleich 16 Zoll...ich konnte sie aber überzeugen, dass es im Gesamt-Kontext gar nicht so schlecht klingt.

    Bei einem Auftritt im Juni 2018 sah das folgendermaßen aus. Wer diese Becken kennt, kann sich vielleicht vorstellen, wie sie in Wechselwirkungen mit den Wänden im kleinen Club tun, wenn man Rock-Musik spielt:


    drummerforum.de/gallery/image/13281/


    Nunja, die von Meinl verarbeitete B20 Bronze war halt schon ein krasser Schritt von Paistes Alpha-B8, obwohl ich auch dort mittlerweile die Thin-Modelle bevorzugte. Von den anfänglichen "Power" Ausführungen hatte ich nur noch das Ride. Es war wie Butter auf hartem Brot. Anstatt aber endlich einzusehen, dass es mehr Sinn gemacht hätte, die noch recht jungen Meinls zu einem guten Gebrauchtpreis wieder loszuwerden, habe ich eher Paiste hinterfragt und dabei ihre Preis-Politik, sodass ich mich Ende des Jahres sogar zur "Billigmarke" Zultan hinreißen ließ. Ich suchte eigentlich "nur" eine günstige B20 Alternative für das Zweitset im Proberaum, weil mir dort meine PST7er auch zu garstig geworden waren, als ich mein Spiel aufgrund der Byzantiner zuhause umzustellen begann. Ich hatte einen interessanten Austausch über Zultan Becken mit einem Verkäufer bei Ebay Kleinanzeigen, und war ziemlich begeistert von den Becken für so kleines Geld. Da man auch bei den Byzantinern 3 unterschiedliche Becken mit ein und derselben Bezeichung haben kann, fand ich das bei Zultan nicht weiter tragisch. Es entstand ein hübscher Zultan-Mix für den Proberaum:


    v. l. n. r.: 14" Caz HiHat, 18" Raw Jazz Ride als Crash, 10" Paiste Alpha Splash, 20" Dark Matter Ride, 19" Caz Crash-Ride als Crash (alles Zultan bis auf das Paiste-Splash)

    Basix Custom


    Da ich mich nun mit den Meinl-Becken arrangiert und alternativ auf Zultan gegangen war, habe ich meine damalige Paiste-Sammlung fast vollständig in alle Himmelsrichtungen der Republik verteilt. Fast, denn die beiden Splashes in 8" und 10" in der Mitte sind noch da:


    drummerforum.de/gallery/image/13282/


    Für mich war nicht ausgeschlossen, vielleicht irgendwann zu Paiste zurückzukehren, hatte ich doch schon früher mal mit den 2002 Big Beats geliebäugt. Aber es war klar, dass mir die Alpha-Serie zu hart war. Insbesondere die "neue" Alpha-Serie mit dem neuen Logo, von denen ich auch einige hatte, hatte meiner Meinung nach wenig mit den klassischen Modellen zu tun.


    Das war also meine Reise über die Schweizer Alpen ans Schwarze Meer. Fortsetzung folgt!


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  • Ich war anfangs etwas ernüchtert, wollte aber nicht wahrhaben, dass ich für die Dinger technisch wohl zu schlecht war

    Ich denke, du weißt selbst, dass das nicht der Grund war ;)


    Wir hatten uns ja schon mal zu diesen Becken ausgetauscht, mit recht ähnlichen Eindrücken. Man muss vermutlich einfach Benny Greb sein, damit einen diese Sounds inspirieren. Gutes Spiel entsteht halt bei vielen Musikern durch inspirierende Klänge, und mich haben die Teile beim Antesten null inspiriert. Vielleicht müsste man sich die Sand Serie schön saufen, aber mich hat sie ernüchtert.

  • Gutes Spiel entsteht halt bei vielen Musikern durch inspirierende Klänge, und mich haben die Teile beim Antesten null inspiriert.

    Das stimmt. Allerdings inspirieren mich die Klänge schon, wenn ich Benny Greb zuschaue/zuhöre. Nur selber kriege ich diese Sounds nicht hin. Mein Thin Crash, das ich erwischt hatte, war auch komplett matt auf der Oberfläche, während es auf sämtlichen Produktabbildungen und im Setup von Benny Greb einen leichten Schimmer hat. Ich glaube ja nicht, dass das den Kohl noch fett macht (Edit meint, vielleicht macht es den Kohl doch fett, nachdem ich >> hier schon einmal darüber nachgedacht hatte). Aber ich würde zu gern den Grund erfahren, warum Herr Greb es gestackt mit einem kleinen China spielt und nicht alleine. Der Blindkauf ist ein Fehler gewesen, aber ich hätte ja auch nicht gedacht, dass es dermaßen krass ist. Wenn ich heute beim Thomann ins Becken-Zimmer laufe, wo übrigens kein Becken so klingt wie bei mir zuhause, dann kriege ich schon direkt die Krise bei allem von Meinl, was nicht glänzt. Das Mysterium bleibt: Wie kriegt man das Zeug zum Klingen? :/

    Vielleicht müsste man sich die Sand Serie schön saufen, aber mich hat sie ernüchtert.

    Geiles Wortspiel. :D


    Wen es interessiert, ich hatte schon einmal einen >> speziellen Thread zu den Mein Byzance Sand Becken erstellt. Dort wird ausgiebig darüber diskutiert.

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    Teil 10: Put the boy back in cowboy - Blackwood Mary


    "Put the boy back in cowboy", was für ein wegweisender Titel für den ausgerechet 10. Teil meiner Geschichte! Übrigens handelt es sich dabei auch um einen Song von Bon Jovi. Schließt sich da etwa ein großer Kreis, möglicherweise ein "Ring of fire"? Oh Gott, so viele große Metaphern! =O

    Aber der Reihe nach...

    Wir schreiben das Frühjahr 2019 und ich war mittlerweile gut ausgebucht mit 2 Bandproben pro Woche und dem Akkordeonorchester sowie dem ein oder anderen Auftritt. Eigentlich war es schon zu viel. Ich denke, ihr ahnt was jetzt kommt... 2015 hatte sich in meinem Nachbarort St. Peter die Band "Blackwood Mary" gegründet. Sie war hervorgegangen aus einer anderen Band, die einen Tapetenwechsel gebraucht hatte. Heraus kam eine Coverband, die sich den "Modern Country" auf die Fahnen geschrieben hatten, sowie einige Rock-Klassiker. Das Ganze wird nach wie vor mit viel Detailliebe zelebriert und klingt sehr amerikanisch. Obwohl ich keinen Kontakt zu diesen Musikern hatte, war mir die Gruppe von anfang an sympathisch. Sollte ich beschreiben, was mich daran so fasziniert, so würde ich ein Zitat von Hank Williams bemühen: "What do you mean by country music? I just make music the way I know how." Dabei geht es nicht einmal darum, was "Country" Music ist, ob da ein Banjo klimpert oder die Menschen Cowboy-Hüte tragen, sondern einfach die Art und Weise, wie diese Musik gespielt wird (damit meine ich vor allem den "Modern" Teil). Es klingt alles so vertraut und intuitiv gespielt, auch wenn einige behaupten, Country Music wäre die amerikanische Anwort (oder eher Entsprechung) auf den deutschen Schlager. Möglicherweise hat auch meine Bon Jovi Vergangenheit dazu beigetragen oder die Tatsache, dass ich mich nie der "einfachen" Musik der "einfachen" Leute verschlossen hatte. Elektronische Musik oder andere hisiege Trends haben mich nie wirklich gepackt, obwohl ich mittlerweile für das allermeiste sehr offen bin!

    Also gut, aber >> Blackwood Mary war ja voll besetzt. Der Bandname ist übrigens eine Verballhornung und kann frei mit "Schwarzwaldmarie" übersetzt werden. ;)

    Im Februar 2019 dann scrolle ich so durch mein Facebook und plötzlich stand da "Drummer gesucht". Es waren tatsächlich Blackwood Mary, die da auf der Suche waren! ich blendete für einen Moment alle rationalen Argumente aus, jetzt nicht sofort eine Mail zu schreiben, und tat es. Eine Mischung aus "erstmal musst du da rein kommen, bist ja sicher nicht der einzige" und "dann steckst du halt was anderes zurück" gab mir Recht. Ich wurde also Mitte März zu einer "Probe-Probe", neudeutsch "Casting" eingeladen und war der zweite von drei Drummern an dem Tag. Der letzte ging gerade, als ich in den Proberaum kam, der nächste kam, während wir noch ein Bier zusammen tranken. Nun war ich nicht der allersicherste Trommler, aber ich hatte die 3 vorgegebenen Songs so gut vorbereitet wie wahrscheinlich noch nie, und spielte nahezu jeden Fill und jeden Break original, was die Detailtreue der Band ja eigentlich auch forderte. Ich hatte ein gutes Mindset an dem Tag. Und etwa 24h Stunden später klingelte das Telefon, mein Puls ging auf 180, aber nicht umsonst: Ich würde der Auserwählte sein, sofern ich mir das alles zeitlich vorstellen könnte! ... Da war er nun, der "Boy", der (endlich) "put back in cowboy" war. :saint: Habe ich schon erzählt, dass ich tatsächlich ein Kind vom Land bin, tief aus dem Hochschwarzwald? Ein Kreis hatte sich wohl geschlossen.

    Nun konnte ich beweisen, wie ernst mir die ganze Sache war: Schon Ende April stand der erste Auftritt im Kalender. Den hätte der alte Drummer noch mal übernommen, wenn ich es nicht schaffen würde, aber ich nahm die Challenge an. In gut 4 Wochen habe ich mir etwas mehr als 30 Songs drauf geschafft und wir hatten sage und schreibe 3 Proben vor dem großen Tag. Es waren bei weitem nicht nur irgendwelche Top40-Songs, die man schon im Ohr hat, sondern es waren einige echt signifikante Breaks in den Songs, die man nicht umbedingt verpassen sollte...ein gutes Dutzend meisterte ich beim Gig zwar noch mit Leadsheets auf dem Tablet, aber alles in allem hatte sich die Arbeit gelohnt. Ich fühlte mich zuhause, wie angekommen!

    Insgesamt hatten wir 2019 dann 4 richtig gute Gigs, davon einen sogar komplett als Unplugged-Programm mit Cajon-Drumset in einer ausgeräumten Scheune mit Strohballen-Kulisse:


    drummerforum.de/gallery/image/13284/


    Eine Nahaufnahme vom "Drumset" habe ich leider nicht. Das Cajon stand in Bassdrum-Position und wurde über ein Cajon-Pedal mit Bowdenzug ausschließlich als Bassdrum gespielt. Mit Spanngurten hatte ich Bongos als Tom-Ersatz aufgeschnallt. Dazu stellte ich eine Snare mit Handtuchauflage und die Paiste Pst8 Cajon Becken. Gespielt wurde mit Rods. Was nach außen ganz annehmlich klang, war auf der Bühne mühsam: Ich hatte gefühlt kein Feedback von meinem Instrument trotz In-Ear Monitoring. Das führte dazu, dass ich es am nächsten Tag wahnsinnig im Rücken hatte, weil ich es mit Kraftspiel kompensiert hatte. Werde ich wohl so nicht mehr machen. Sogar der Bassist hatte sich beschwert, dass er auf der Bühne kein Schlagzeug hört.

    Umso besser, dass die nächsten Auftritte wieder "elektrisch" und mit "richtigem" Schlagzeug vonstatten gingen! :saint:

    Einer davon und der vorerst letzte war am 6. März 2020 in der Markthalle Freiburg:


    drummerforum.de/gallery/image/13283/


    Bis dahin dachte ich ja, das ist der Start in die "Roaring Twenties"... Fortsetzung folgt!


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    Teil 11: Vintage Baby Blue


    Also wer auf den Bildern im vorigen Teil genau hingeguckt hat, hat sicherlich das Drumset mit der hellblauen Folie erkannt. Wer noch genauer hinschaut, erkennt womöglich auch eine solche Snare im "Cajon Setup". Dabei handelt es sich um mein kleines Tama Club Jam Kit in "Aqua Blue" (ich finde "Vintage Baby Blue" schöner), welches meiner Meinung nach mit seiner "Kleinigkeit" nicht nur einfach zum Jammen dienen kann, sondern auch wirklich ganz große Töne spucken kann! Ich war Mitte 2018 auf eine Werbeanzeige bei Instagram hereingefallen. Die Geometrie des Sets hatte mich sofort angesprochen, da die Verhältnisse der Kessel von Bassdrum und darauf montiertem Tom diesen Vintage-Touch hatten, den ich schon 2015 implizit gesucht hatte, als ich letztlich das Superstar Hyperdrive anschaffte. Damals war der Trend zu einem einzelnen Rack-Tom und kürzeren Bassdrums irgendwie noch nicht so, zumindest nicht im Fachhandel für die "einfachen" Leute angekommen. Auf den Bühnen sämtlicher Indie-Bands aber irgendwie schon, weshalb mir auch suspekt vorkam, dass man "sowas eigentlich nur customized von DW bekommt" (Aussage des Händlers damals, ich berichtete weiter oben). Das Club Jam hat mich aber begeistert! Bei der "Aqua Blue" Farbe dachte ich "warum eigentlich nicht?" Vielleicht schaut so auch mal jemand auf den Drummer. :D Alternativ gab es noch schwarze Folie oder ein Natural Finish. Es war das erste Drumset, das ich nicht beim Fachhändler vor Ort kaufte. :saint: Ich hatte gleich noch Ambassadors für die Toms mitbestellt, Snare und Bassdrum blieben erstmal werksbefellt. Es sollte mein "ToGo" Set werden. Den ersten Auftritt hatte es im September in einem Weinkeller in Nordost-Württemberg, genau gesagt Laudenbach bei Weikersheim. Trotz der Kompaktheit des Kits (oder gerade deswegen?) hatte ich noch das Cajon mit Cajon-Snare und Cajon-Becken dabei, um die "leise" Unplugged-Runde beim Sektempfang zu begleiten:


    VintageBabyBlue


    Ach ja...kleiner Exkurs. Das Cajon hatte ich schon länger. Das war mir glaube 2012 untergekommen, als ich es für ein paar Lieder beim Geburtstag meines Vaters gebraucht hatte. Das typische Cajon-Spiel lag mir nie so richtig, sodass ich relativ schnell das Cajon-Pedal anschaffte. Die Meinl "Cajon-Snare" und die Becken kamen 2015 oder so, als wir mit dem Akkordeonorchester auf "Wirtshaustour" gingen - kleine Besetzung an Orten, wo wenig Platz ist. Ganz nette Idee mit dem vielen Holz, aber einfach nicht so wirklich meins. Ich habe ja jetzt auch ein kleines richtiges Schlagzeug, das man mit Besen oder Rods spielen kann...


    Auf dem Foto schimmert das "Aqua Blue" übrigens eher türkis/grün wegen der Beleuchtung. Das Bassdrum Frontfell ist noch original, weil das Custom-Fell mit dem Stern noch nicht da war. Ich hatte das Set wirklich erst 3-4 Tage. Mein Bassist (Mitte 60) war beim Auspacken aus den Trommeltaschen sichtlich überrascht und etwas amüsiert über die Farbkombi blau plus braune Spannreifen. "So hat man sich früher gekleidet. Krass, dass das wieder kommt." Die anderen Bandmitglieder waren eher verhalten mit der Euphorie bzw. sagten Dinge wie "du hast doch en Vogel" oder "igitt". ^^ Der Plan mit der Farbe war aufgegangen.

    Der Plan mit dem Sound auch! Bis heute steht es immer transportbereit m Proberaum, machmal aber auch aufgebaut. Das kurze Floor-Tom ist wider Erwarten richtig geil! Durch die Kürze wabert es nicht so, was bei der Preisklasse und damit verbundenen Stimmbarkeit bei einem längeren Tom vermutlich zu erwarten wäre. Die 13er Snare macht sich ebenfalls gut, mittlerweile auch komplett mit Remo Ambassadors befellt. Das war ein riesen Sprung! Über die Hardware kann man sich nicht beklagen für den Preis, allerdings war anfangs ärgerlich, dass sich die Teppich-Abhebung beim Spielen gelöst hat, weil sich die Mutter im Kesselinnern beim Spielen losgerattert hat. Das ist mir 2 mal passiert, dann habe ich beim Wiederanschrauben ein Stück Nähfaden mit ins Gewinde gedreht. Seither ist Ruhe! Kann es sein, dass ich den Tipp hier im Forum gelesen hatte? :/

    Also ich bediene mit dem Set alles, was ich eben so bediene. Es ist perfekt für kleine Locations oder wenn man gerade mal keine Lust hat, das "große" Set abzubauen und einzupacken. Vom Akkordeonorchester bis hin zu allen meinen Bands, wenn wir in Clubs gespielt haben, war es alles andere als nur ein "Club Jam Kit".

    Das Set war übrigens der eigentliche Grund, wieso ich mich mit der Beckenmarke Zultan beschäftigt habe: Zu der Zeit hatte ich noch das (eigentlich ekelhaft laute, zischelige) Byzance Vintage Trash Crash über, das sich dann auf einmal aber doch nicht so übel spielen lies. Als HiHat holte ich mir eine gebrauchte 13" Byzance "Murat Diril" Dry HiHat, weil ich dachte: Kleine Kessel, kleine Becken...diese HiHat wird nicht mehr produziert und das "Dry" hat meiner Meinung nichts mit den heutigen Dry Byzances zu tun, sondern die HiHat war ganz schön brilliant, aber auch glockig weil relativ dick. Kürzlich (August 2021) habe ich sie verkauft, weil ich mittlerweile hauptsächlich die 14er Zultan Caz HiHat aus dem Proberaum mit dem kleinen Set spiele.

    Dann wollte ich noch ein leichtes Ride haben, was mich dann irgendwie zum Zultan 19" Caz Crash-Ride führte. Es war relativ günstig, hatte ausgesprochen gute Bewertungen (wird irgendwo als "echte Perle" gehandelt), und auch nicht zu groß. Ich war mir noch nicht sicher, was ich dem Beckenarm auf der kleinen 18" Bassdrum zumuten konnte. Später hielt er aber auch mal ohne Probleme das 20er Sand Ride, welches glaube ich um die 2500g liegt...oder sogar eher 3000g? :/ Das hatte ich immer aufgelegt, wenn ich mehr Bell brauche. Das 19er Caz verlangt nämlich etwas Kraft, wenn man ne schöne Rock-Glocke haben möchte.

    So kam ich also zum ersten mal mit Zultan in Berührung, hatte ich sie vorher nie wirklich ernst genommen. Aber da hat sich in den letzten 10 Jahren doch einiges getan. Kann ich wirklich nur empfehlen, sich das mal anzuschauen, auch wenn man ungern mit Traditionen bricht oder mindere Qualität vermutet. ;)

    Ich denke, die Exemplarstreuung gibt es bei anderen Marken mit Ausnahme Paiste genau so. Dieses 19er Crash-Ride ist übrigens nicht das, welches oben am roten BASIX Set hängt. Ich habe davon 2 Stück, und sie liegen im Grundton fast eine Oktave auseinander, sodass ich das hohe gerne als Crash und das tiefe als Ride verwende. Lohnt sich also, 2-3 des gleichen Typs anzuschauen.


    So, das war jetzt nochmal ein bisschen "Gear-Talk" über das Tama Club Jam Kit (welches ich im Folgenden nur noch "Vintage Baby Blue" nennen werde :saint: ) und wie ich wirklich zu Zultan gekommen bin. Das wird nicht ganz unwesentlich werden für die "Roaring Twenties"... Fortsetzung folgt!


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  • Auf dem Bild sieht die BD gar nicht so kurz aus, eigentlich fast wie eine normale 18x14. Aber vermutlich machen die 2" in Wirklichkeit eine Menge aus, optisch und im Handling.

    Von Tama gibt es ja auch noch eine 18x7, was ich auch ein sehr ansprechendes Format finde. Allerdings wird die nicht einzeln, sondern nur im Set mit einer (für mich überflüssigen) 12x5 Snare verkauft. Schade, schade.

  • davon einen sogar komplett als Unplugged-Programm mit Cajon-Drumset in einer ausgeräumten Scheune mit Strohballen-Kulisse:

    Die Beschreibung des Gigs fand ich grad mega spannend, weil ich die strategische Entscheidung für das Cajon-Set nicht ganz verstehe. Da es ja offensichtlich Monitoring gab, und zwar sowohl Wedges als auch IEM, war es anscheinend nicht völlig unplugged. Warum nimmst du dann ein Setup, das eh wenig Output liefert, und spielst dann auch noch mit Rods? Man kann eigentlich keine bessere Umgebung schaffen, um sich als Drummer NICHT zu hören und auch von den Mitmusikern nicht gehört zu werden. Geschweige denn aus Publikumssicht, wo vermutlich bestenfalls ein diffuses Geraschel ankommt.

    Da wäre doch ein leise mit Sticks gespieltes, normales Set viel zielführender gewesen, und zwar das mit der größten Bass Drum, die du hast. Und unplugged ist das ja auch ;)


    Ich glaube, ich schreibe das nicht zum ersten Mal hier, aber Rods als Hilfsmittel zur Reduktion der Lautstärke zu nutzen, halte ich für Unfug, auch wenn die natürlich in ihrer Maximallautstärke deutlich leiser sind als Sticks. Aber wenn man sich etwas damit beschäftig, auch mit Sticks leise spielen zu können, braucht man eigentlich keine Rods. Rods sind ein Mittel zur Klanggestaltung sind ein MIttel zur Klanggestaltung sind ein Mittel zur Klanggestaltung. ;)

    Und speziell bei Country spielen die Drummer doch immer eher sanft, da darf man auch ohne Holzfällerattitüde trommeln.

  • Warum nimmst du dann ein Setup, das eh wenig Output liefert, und spielst dann auch noch mit Rods?

    Ich bin zwar nicht MoM Jovi, würde aber dennoch gerne die Frage allgemeiner versuchen zu beantworten.


    Selbst wenn IEM, Monitore und PA zur Verfügung stehen, empfindet es der durchschnittliche Zuhörer als Unplugged-Gig, denn vom seinem subjektiven Höreindruck her liefert das Sounddesign der Band genau das, was der Zuhörer von einem Unplugged-Gig erwartet. Ob das tatsächlich gänzlich unverstärkt ist oder auf einer großen Bühne spielt, ist dabei nebensächlich. Der Zuhörer hört das, was er sieht: Cajon, kleines Schlagzeug und Rods - wobei letzteres wohl seltener maßgeblich benannt werden dürften, allerdings der Klang unterbewusst vertraut ist.


    Nun kann man entweder den ganzen Bandsound für derartige Kontexte (z. B. Sektempfang, Weinproben, Hochzeiten, Weihnachtsfeiern oder eben für den Zuhörer kommerziell "MTV unplugged") darauf ausrichten, oder losgelöst davon eben ganz bewusst featuern (z. B. ein Unplugged-/Acoustic-Set im Rahmen eines Konzerts - ob unmittelbar auf der Hauptbühne oder aber extra davon etwas separiert im vorderen Bühnenteil oder unten im Zuschauerraum.) Ein Beispiel, das mir da immer wieder einfällt, ist Toto auf der "Falling in Between Tour" oder "Live in Paris 2007".

    2 Mal editiert, zuletzt von greb ()

  • Ok, dann war ich wohl mehr bei der rein technischen Betrachtung des Begriffes "Unplugged". Als Label für eine bestimmte künstlerische Interpretation, die kein Drumset zulässt, habe ich es bisher tatsächlich nie gesehen. Und ich empfinde es weiterhin eher als eine Frage des Gesamtkonzepts. Wenn ich unplugged eine "Wohnzimmeratmosphäre" gestalte (alle sitzen gemütlich im Halbkreis und musizieren), dann ist sicher auch Cajon ein probates Mittel. Wenn aber wie auf obigem Bild in einer Halle eine normale Bühnensituation herrscht d.h. alle stehen an der Rampe "über" dem Publikum, nur werden keine rein elektronischen Klangerzeuger verwendet, dann spricht überhaupt nichts gegen ein normales Set. Und selbst bei MTV Unplugged als erstem Format, welches Unplugged-Konzerte einer breiteren Öffentlichkeit näher gebracht hat, sind Drumsets eher selten durch Cajon oder ähnliches substituiert worden. Bei jeder Form von unplugged auf Cajon ausweichen zu müssen, wär vielleicht auch ne Spur zu dogmatisch ;)

  • Auf dem Bild sieht die BD gar nicht so kurz aus

    Das stimmt. Das Foto ist nicht optimal.


    Ich glaube, ich schreibe das nicht zum ersten Mal hier, aber Rods als Hilfsmittel zur Reduktion der Lautstärke zu nutzen, halte ich für Unfug, auch wenn die natürlich in ihrer Maximallautstärke deutlich leiser sind als Sticks.

    Danke! Endlich sagt es einer. :) Tatsächlich bin ich hin- und hergerissen bei dem Hype, den es um "Drumset-Alternativen" gibt. Man schaue sich nur mal das Sortiment von Schlagwerk an. Na klar geht es da um eine "Choice of sound", aber wo ist die Grenze? Man sollte in Bezug auf die genannte "MTV Unplugged" Geschichte wirklich mal einige Profidrummer interviewen. Das "Unplugged" rührt ja auch vor allem daher, dass die Gitarristen ihren Stecker zumindest nicht in den Verzerrer stecken, mehr auch nicht. Ansonsten ist bei diesen Programmen ja alles erlaubt: Piano, Rhodes, Hammond, Synthies, zum Teil sogar eine wieder angezerrte Solo-Gitarre, und eben auch Drumset, welches viele Drummer dann mit Rods spielen, aber warum eigentlich? Vielleicht, weil die Snare dann nicht so knallt, was aber bei einer komplett abgenommenen Band auch kein Problem ist - es sei denn, die Halle ist so klein, dass man den Bühnensound nicht vernachlässigen kann.

    Die Entscheidung für speziell diesen Auftritt auf dem Foto war gefallen, weil wir im Sommer 2019 viel draußen geprobt hatten, weil man sich um halb 8 abends bei strahlendem Sonnenschein noch nicht in den Proberaum einbunkern wollte. Das war dann tatsächlich "unplugged", weil die Gitarristen im Garten natürlich Akustikgitarren gespielt haben. Aber der Bassist hatte auch wieder einen kleinen Amp dabei, weil er keinen Akustikbass besitzt. :) Jedenfalls waren alle außer mir ziemlich begeistert von meinem Sound und ich dachte halt, ok, wird ja nachher verstärkt. Dennoch ist und bleibt es halt so ein "Klappersound", wie wenn man auf einer Gitarre trommelt. Ich hab ja noch nie einen subjektiv ordentlichen Ton aus einem Cajon bekommen und finde auch diese Straßenmusik-Combos mit 2 Westerngitarren + Cajon fragwürdig, da das Cajon ja letztendlich einen beachtlichen Teil des Gitarren-Frequenzbereiches abdeckt. Das schättert halt ein bisschen und die Zuschauer und Schlagzeug-Laien finden es toll, "was man aus so einer Kiste zaubern kann."

    Ich habe aber ja auch geschrieben, dass ich das so sicher nicht mehr machen werde. Wenn man sich das Foto anschaut, dann wurde letzten Endes ja auch nur die Bass-Drum durch das Cajon substituiert. Transporttechnisch wäre es kein Unterschied gewesen. ^^ War am Ende nur Show, die 99,9% des Publikums eh nicht kapiert hat. Da hätte das "Kleine Blaue" mehr Aufmerksamkeit erregt.

    Warum nimmst du dann ein Setup, das eh wenig Output liefert, und spielst dann auch noch mit Rods? Man kann eigentlich keine bessere Umgebung schaffen, um sich als Drummer NICHT zu hören und auch von den Mitmusikern nicht gehört zu werden. Geschweige denn aus Publikumssicht, wo vermutlich bestenfalls ein diffuses Geraschel ankommt.

    Ja, es war mir eine Lehre. ^^ Mir fällt gerade ein, dass es ein Video von dem Abend gibt. Ich hätte die "Drums" mehr nach vorne gemischt, aber wahrscheinlich wären sie dann noch mehr den ohnehin schon 3 Gitarren in die Quere gekommen. Ich erinnere mich auch, dass das Monitoring auf die Schnelle (wir hatten das Programm nicht mit Monitoring geprobt) nicht zufriedenstellend zu lösen war, weil jede weitere Erhöhung der höhenlastigen und "crispy" Schlaggeräusche unangenehm für die Ohren wurde. Es fehlte mindestens aus Spielersicht Substanz:


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    Da wäre doch ein leise mit Sticks gespieltes, normales Set viel zielführender gewesen, und zwar das mit der größten Bass Drum, die du hast.

    Meinst du etwa das Sonor Vintage Series? :saint: Du sollst doch nicht spoilern. 8o Aber ja, nächstes Mal definitiv!

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  • Im Video klingt es genau so, wie es klingen soll. In unserem Mikrokosmos Schlagzeug hätte es viel fetter klingen können. Das Publikum hört aber nicht selektiv sondern die Band. Und da passt alles zusammen, egal wie der Sound zustande gekommen ist.

    (Sänger gefällt mir super.)

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    Teil 12: Auf in die Roaring Twenties!


    06. März 2020, besagter erster Auftritt im neuen Jahr mit Blackwood Mary in der Freiburger Markthalle mit meinem Vintage Baby Blue (Foto oben). Als Becken hatte ich noch die erwähnte 13" Byzance Dri HiHat, ein Zultan Caz 16" Crash und das passende 19" Crashride als ebensolches (im Modern Country wird ja viel crashgeritten :) ) und außerdem das 18" Millennium "Hermann Schick" Signature als "far right" Crash. Da hatte ich oben drauf noch ein Paiste Alpha 8" Splash umgekehrt drauf montiert. Ein sehr bunter Beckenmix also. Das Hermann Schick Becken ist ein Multifunctional, designed für böhmische Blasmusik. Wahrscheinlich kommt es aus derselben Schmiede wie Zultan - nur mit noch hässlicherem Logo, dafür aber mit Herrn Schicks Autogramm aufgedruckt. Ich hatte es mir rein interessehalber zugelegt, weil wir gerade unter den ganzen Bläsern bei Brasstastisch viel über Blasmusik geredet haben und wie man dort das (einzige) Becken richtig spielt. Ich finde das auch wirklich faszinierend und meiner Meinung genau so anspruchsvoll wie wenn einer richtig "jazzen" kann. Die Idee, offensichtlich ein perfektes Becken zu bekommen, welches sich gleichermaßen crashen und riden lässt, fand ich ansprechend. Als Ride ist es mir natürlich zu klein, aber es gibt ein super Rock-Crash ab mit enormer Dynamik. Habe es dieses Frühjahr dennoch verkauft.

    Also diese anstehenden 20er Jahre hätten eigentlich starten können, die Bedingungen hätten nicht besser sein können mit nun 3 gut ausgebuchten Bands. 2020 sollte richtig gut werden...wenn da nicht...irgendjemand sagte Woche für Woche unsere schönen Gigs ab, erst war da Wut, dann Resignation, auch ein bisschen Hoffnung, anfangs alles im Wechsel und im Wochentakt, später eher nur noch Resignation und langfristig Hoffnung.


    Schon Ende März aber haben wir mit Brasstastisch unser erstes "Home Office" Video produziert. Ein eigenes Stück vom Gitarristen, Aufnahme zumindest meinerseits mit dem Handymikro:


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    Bei den anderen Bands war eher erst mal Funkstille, doch im Mai haben wir dasselbe mit Blackwood Mary auch gemacht. Bis zum Ende ansschauen lohnt sich, da könntet ihr Schwein haben! 8o


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    Ebenfalls Ende Mai legte Brasstastisch noch einmal mit einem hoffnungsvollen Titel nach:


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    Wie ihr in den Videos seht, habe ich mich sehr viel mit dem kleinen blauen Tama Set abgegeben. Ich hatte es bis auf die Einstellung vor dem Schweinestall in meinem Musikzimmer aufgebaut, weil es so kompakt ist. Das große weiße Tama dagegen stand in stetig hoffnungsvoller Erwartung eingepackt transportbereit. Da ich mir Anfang des Jahres aber noch den TuneBot zugelegt hatte und jetzt offensichtlich ein bisschen Zeit, habe ich es ein paar Wochen mitten im Wohnzimmer aufgebaut (zu sehen im letzten Video). Da habe ich mich mal ausgiebig mit dem Tuning und mit den Byzance Sand Becken befasst. Übrigens hört ihr beim mittleren Video ebenfalls das weiße Kit mit den Byzantinern. Wem ist es aufgefallen? :P


    Ich fand aber immer mehr Gefallen daran, nur noch 2 Toms zu haben und hatte immer mal den Gedanken, das Mittelklasse-Set durch ein Oberklasse-Set zu ersetzen und den Preisunterschied so "ungefähr" durch Weglassen des 3. Toms (also eigentlich des 2. Floortoms) zu kompensieren. Im Sommer releaste Zultan dann sein auf 75 Sets limitiertes "20th Anniversary Cymbal Set", welches ich mir "mal wenigstens zur Ansicht" bestellt habe. Zur selben Zeit war ich auch in 3 Proben und einem anschließenden Auftritt zur Aushilfe beim Musikverein in unserer Gemeinde, wo ich - ob man es glauben kann oder nicht - zum allerersten Mal mit den legendären Paiste 2002er in Berührung kam! Das war eigentlich genug Stoff für eine handfeste Sinnkrise. Vielleicht sollten es doch noch "Roaring Twenties" werden... Fortsetzung folgt!


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    Four on the floor sind zwei zu viel.
    SONOR Vintage Series: 22" BD; 14" Snare-Drum; 12", 13" TT; 14", 16" FT
    PAISTE 2002 Big Beat: 15" HiHat; 18", 20", 22" Multi, 16" PSTX Thin Crash, 14" Stack aus PST7 China und 14" PTSX Thin Crash

    VIC FIRTH 5A American Classic Hickory, REMO Ambassador Coated

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    Teil 13: Lockdown, Sinnkrise, GAS


    Verflixte 13! Da waren sie, diese "odd size" Zultan Becken inklusive Zertifikat, dass es sich bei meinem Set um die Nummer 2 von 75 limitierten Sets handelt. So begeistert ich von Zultan war, wollte ich mir den Pack nicht direkt entgehen lassen und zumindest mal zum Anschauen kommen lassen. Man weiß ja, wie "nur Gucken" enden kann... :saint:


    drummerforum.de/gallery/image/13287/


    Das sah erstmal ziemlich ungewohnt aus, ein 22/19/17/15 Beckensatz über Toms in 10" und 14" und einer 13er Snare. Was mir gleich auffiel, dass die Becken wesentlich mehr Low-End haben als im Zultan Demo Video. In der ein oder anderen Bandprobe konnte ich mich vergewissern, dass die Raumverhältnisse einen entscheidenden EInfluss haben. So war es bei den sandigen Byzantinern ja auch: An der frischen Luft waren sie super zu Rockmusik. Diese Zultaninen hatten irgendwie einen ähnlichen Grundton, sind aber bei weitem nicht so harsch in den oberen Frequenzen. Es war das erste Mal, dass ich eine 15" HiHat spielte. Das war gar nicht so komisch wie ich gedacht hätte. Außerdem rückt der Rand der HiHat wenigstens einen halben Zoll näher, was gar nicht schlecht ist, wenn man eine Doppelfußmaschine spielt. :) Hier alles noch etwas mehr in die Breite gezogen durch den Weitwinkel:


    Basix Custom Series Drumkit mit 12"/14" Floors


    Ihr seht hier übrigens auch meinen "1Up2Down" Aufbau von 10/12/14 Toms, was spieltechnisch gar kein so Problem ist. Die Montage aber umso mehr. Gott sei Dank steht dieses Set stationär im Proberaum! Die beiden "Floor Toms" hängen an einem Stück Rack, das ich ursprünglich auf der linken Seite mit der HiHat verbunden hatte und ein Drumpad und mein Metronom aufnahm. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, was es bedeutet, eine Rackstange per Rackklammer linksseitig mit dem Ride-Stativ zu verbinden und dann zwei Toms mit Kugelgelenk-Armen daran zu befestigen. Dazu die Platzverhältnisse, welche einem die Bandkollegen durch Aufzwingen irgendwelcher Schallschutzwände vorgeben. Ich weiß sowieso nicht, wer sich diesen "Floor Tom Aufhäng-Hype" irgendwann mal ausgedacht hat. Es ist überall das Gleiche, wohin man kommt: Das Floortom hängt schräg oder einfach zu weit oben. Ich kenne zwei Musikverein-Sets mit dieser Aufhäng-Technik, wo offensichtlich das stärkste Vereinsmitglied - vielleicht hauptberuflich Metzger oder so - ein Mal geholfen hat, das Set aufzubauen, und seither sitzt die Schraube aber sowas von. Ich habe regelrechtes Kopfkino, wie der Nachwuchstrommler aus der Jugendkapelle Hilfe vom dicken Tubisten bekommt, "komm, ich schraub dir das da mal fest."

    Zu diesen Schallschutzwänden: Offenbar scheinen sie zu helfen, wenn auch nur psychologisch. Die Bandkollegen finden es super, weil das Schlagzeug nicht mehr so laut ist. ( :) ) ( :D ) Für mich ist es der beschissenste Sound überhaupt, weil viel zu trocken, da hinter mir auch noch ein Molton hängt. Bei mir Zuhause ist es eigentlich auch trocken, aber anders. Das hier ist im Grunde ein Betonbunker, an zwei Seiten abgehängt mit Molton und mit Teppichboden. Könnte es zu trocken sein, oder handle ich mir mit den Schutzwänden doch irgendwelche Reflexionen ein? Man sollte sich mit der Thematik eigentlich ja mal befassen. Vielleicht sieht jemand von euch auf Anhieb das Problem!?

    Wie dem auch sein, die 10/12/14 Tom-Kombi ist seit kurzem Geschichte, weil im November 2020 endlich der Ebay Kleinanzeigen Suchalarm für ein passendes 16" Floor Tom ausgelöst hatte! :) "Basix Custom" gibt es ja wie Sand am Meer, aber diese erste Linie mit diesen Spannböckchen ist ja doch sehr rar, zudem in der passenden Farbe. Genau genommen muss es sich sogar um eine Linie zuvor handeln, weil mein 2003er Set ja schon nicht mehr mit 16er und schon gar nicht echtem "Standtom" kam, sondern eben mit dieser coolen angesagten "Floor Tom Aufhängung"... :P Aber der Lack passt, die Schrauben passen, und der Kessel an sich scheint doch derselbe zu sein. Einzige Bedingung war, ich musste ein komplettes Set kaufen, denn wer gibt schon ein einzelnes Tom aus einem Set dieser Preisklasse her? Es stand in einem Kinderzimmer im Hunsrück und bescherte mir eine schöne Fahrt durch den Pfälzer Wald und Navigationsschwierigkeiten durch Pirmasens. Da hatte sich die verrückte Idee, für ein Basix Floortom durch halb Deutschland zu fahren, doch echt gelohnt! Mit dabei war ein Satz mit "DrumPoint" gebrandete B20 Becken, die mir aber nicht gefielen und deshalb zurück in die Kleinanzeigen wanderten. Unglaublich für mich war, dass ich kurz vor Weihnachten die 22er Bass Drum mit den beiden Hängetoms (12" und 13") losbekam. Was bleibt, ist das lang ersehnte Floortom, die Basix Custom Seriensnare (welche ich mir ja >> anfangs gespart hatte) und ein kompletter Satz Hardware sowie eine idyllische Fahrt durch Mittelwestdeutschland - etwas schöngerechnet zum quasi Nulltarif! Denn die wieder verkauften Teile machen fast den Kaufpreis wett. :)

    Wegen dem Lockdown hat das neue 16er erst kürzlich den Weg in den Proberaum gefunden und dort das kleine 10er Tom bis auf weiteres verdrängt, weil eine zufriedenstellende Montage mangels Hardware nicht so möglich war, dass es auch spieltechnisch Sinn macht.


    Wie war ich jetzt eigentlich wieder auf das Basix Kit gekommen? Ach ja, über die 20jährigen Zultaninen, die ich einen Tag daran gehängt hatte. Anschließend hingen sie wieder zuhause und taten einen ganz erfreulichen Job. Sie hatten den Freunden aus dem banchbarten Byzanz (Zultan kommt ja aus Samsun) die Show gestohlen:


    Tama Superstar Hyperdrive


    Es wurde allmählich Herbst, und ich entschloss mich, die Byzantiner rauszuschmeißen. Ihren letzten Live-Einsatz hatten sie im Oktober 2019 gehabt, der letzte Studioeinsatz war zu den Home Office Videos im Frühjahr. Ich habe sie letztlich zu 60% des originalen Kaufpreises weggegeben und das musste für mich dann in Ordnung gehen für gut 2 Jahre Nutzungsdauer.


    Parallel zum Basix Floortom hatte ich noch einen weiteren Suchauftrag bei Ebay Kleinanzeigen aktiv. :saint: Die Abspeckidee bezüglich der Anzahl Toms hatte mir keine Ruhe gelassen. Ich wollte mein Spiel verbessern und gleichzeitig die Motivation dazu durch ein schickes Set steigern. Da mir der Vintage-Look meines Vintage Baby Blue absolut zusagte, war ich total auf die Vintage Schiene gekommen und mich nach entsprechenden Sets umgeschaut. Der Entschluss stand eigentlich fest: das große weiße Tama soll weg, sobald ich was neues gefunden habe. Ich hatte mal ne Zeit lang auf das Tama S.L.P. Fat Spruce geschielt, welches in einer ähnlichen Farbe wie das "Aqua Blue" vom Club Jam gibt, das wäre dann quasi der große Bruder geworden. Ich hatte schon coole Bilder von den beiden im Kopf mit der Überschrift "Big Brother's watching you". 8) Das Fat Spruce Kit wurde im Forum aber auch schon mal diskutiert. Ich meine, das war schon etwas früher gewesen. Aber irgendwie kam ich zu dem Eindruck, das Teil sei nicht so flexibel in Bezug auf seinen Einsatz, eher für leise Musik...

    Ich war also irgendwie auf die Sonor Vintage Series gekommen! Und danach hatte ich auch in den Kleinanzeigen ständig gesucht seit meiner Sinnkrise, die sich nach ein paar Wochen Lockdown eingestellt hatte. Ich wollte es in "California Blue" haben und hatte mir auch den Anschaffungspreis schon zurechtargumentiert. Ich wollte ja sowieso nur 2 Toms haben, außerdem die kleine Bassdrum, also 20". Aber verdammt, da ist noch keine Snare dabei. Noch ne Snare suchen? Hm...

    Da schlug eines Tages im September der Suchalarm zu: ein Three22, also 13/16/22 in Red Oyster als Ausstellungsstück beim Musikhaus Müller in Daun. Der Preis war der Hammer! Die passende Snare hatten sie auch noch! Aber es muss doch schon im August gewesen sein, denn ich hatte es längere Zeit gemerkt und es wurde dann noch mal reduziert! Es war dann inkl. Snare auf 60% des Originalpreises, also nicht UVP, sondern Thomann-Preis. Und dann schlug ich einfach zu! :saint: Die Tatsachen andere Farbe und andere Kesselgrößen konnten mich nicht mehr daran hindern. I just did it.

    Eine gute Woche später kam dann eine Palette mit der Spedition. Nun war da das Problem mit dem Platz. Zwischen Euphorie und starkem GAS habe ich irgendwie Platz geschaffen und das Teil provisorisch in meinem ZImmerchen aufgebaut:


    drummerforum.de/gallery/image/13288/


    Notdürftig gestimmt und ungedämpft habe ich darauf begonnen zu swingen (man spielt tatsächlich anders auf so einem Set!). Rock-Geschichten gefielen mir noch nicht so auf diesem Teil. Dafür ging ich immer wieder zurück auf das weiße Tama. Deshalb sah es bis über den Jahreswechsel 2020/21 hinaus auch so aus wie auf dem Bild. Ich hatte ein Luxusproblem. Zwar war das Tama Set schon lange inseriert, aber ich wollte es auch nicht zu jedem Preis loshaben.

    Nebenher habe ich mir über einen eigenen Beckensatz für das Vintage Kit Gedanken gemacht. Ich habe mich an die 2002er vom Sommerkonzert beim MV erinnert und fand die Vorstellung gut, den Vintage-Drumsound mit echten Klassikern zu kombinieren! Ich hatte insgeheim schon vor meinem Umstieg auf Meinl etwas auf höherklassige Paiste-Becken geschielt, wollte dann aber einen Wechsel haben. Zudem hatte ich Respekt vor der B8 Bronze der 2002, weil meine Alphas ja aus demselben Material gewesen sein sollen. Dass das offensichtlich ein arger Trugschluss ist, war mir nun aber klar geworden, und spätestens bei einem Besuch bei Thomann im Oktober 2020 - kurz vor dem zweiten Lockdown. Dort hatte ich mich mal ausgiebig durch die Paiste-Welt durchprobiert. Ich war fasziniert von dem Sound gegenüber allem anderen, was da noch so hing: Bei den Meinls bekam ich sowieso wieder die schiere Krise, und mit den anderen Herstellern wollte ich mich nicht wirklich befassen. Es gibt ja so unendlich viele!

    In dem Thomann Beckenraum waren die 2002er richtig geil nach meinem Geschmack, vor allem die größeren Teller. Für mich war klar, nichts unter 18". Sehr gut gefielen mir auch die "neuen schwarzen" 2002 Big Beats! Modern Essentials 602 sind spitzenklasse! Aber man muss mal irgendwo nen Punkt machen, auch finanziell. Ich weiß nicht, ob ich in diesem Leben nochmal irgendwann die besten Becken der Welt finde, aber nun hatte ich mich erst mal auf die roten 2002er eingeschossen. Das war der nächste gespeicherte Suchbegriff bei Ebay Kleinanzeigen! Nach und nach kam also ein kleiner Satz tendenziell großer Becken an das Sonor-Set: Crashes in 18" und 20", Ride in 20" und HiHat in 14". Ich war schwer begeistert, wie weich B8 sein kann.

    Wäre kein Lockdown gewesen, hätte ich wohl gar keine Zeit gehabt, so viel Zeug auszuprobieren, weil ich ständig unterwegs gewesen wäre. Dann wären die Platzprobleme auch nicht entstanden, weil ein Set immer verpackt gewesen wäre. Ich hätte wahrscheinlich den Luxus zweier großer Sets genossen und gar nicht darüber nachgedacht, eines zu verkaufen. Die Frage ist aber, ob ich dann jemals an das Sonor Vintage Kit gekommen wäre...es war eine Mischung aus Sinnkrise und GAS. Wo ich mich Anfang des Jahres auf den "Weniger ist mehr" Ansatz verständigt hatte, also weniger Material und mehr Üben und kreativ werden, sammelten sich schon wieder Trommeln und vor allem Becken an, denn die 2002er Sammlung wurde noch ergänzt um ein 19er Crash und zwei Swiss Crashes in 16" und 18". Dazu später mehr...

    Über die Weihnachtstage habe ich mich dann endlich auch ein bisschen mit Home Recording und Covern beschäftigt und im Januar meine ersten beiden Cover-Videos gemacht.

    Das erste ist ein "Note-by-note" Cover des Gabalier-Schlagzeugers Marko Duvjnak, den ich sogar gefragt hatte, ob ich sein Video als Thumbnail einblenden darf. Er hat mein Video dann sogar auf seiner Facebook-Seite geteilt. :love:


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    Beim zweiten Video haben mich die wohl seit Jahren ersten "Weißen Weihnachten" inspiriert, weil mich der Song an einen dieser Weihnachtsfilme in New York erinnert. Die Schneeaufnahmen sind bei mir ums Haus an Weihnachten und "zwischen den Jahren" entstanden:


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    ...hört ihr die perligen Tröpfchen am Wasserfall? :)


    Das sollte fortan mein Konzept sein: Drumcovers mit passenden Bewegtbildern zu kombinieren, sodass vielleicht auch der/die ein oder andere Nicht-Drummer/in zuschaut. Zur technischen Umsetzung demnächst mehr...

    Übrigens, drei mal dürft ihr raten, ob es bei "nur angucken" des Zultan Beckensets geblieben ist... :P  Fortsetzung folgt!


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    Four on the floor sind zwei zu viel.
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