Miss_Mieze stellt sich auch mal vor

  • Also ich mache einiges parallel...

    Das hört sich alles nach einer sehr disziplinierten Überoutine an, vor allem wenn du es schaffst, das in eine Stunde zu packen und die auch täglich durchzuziehen!

    Finde vor allem gut, wie du auch von Anfang an Rudiments übst und die bewusst versuchst anzuwenden. An dieser Stelle muss ich meinem früheren Lehrer echt ankreiden, dass wir Rudiments nur irgendwann mal so nebenbei gemacht haben...naja, vielleicht hat er auch gesehen, dass ich damals nicht so weit war. Wir haben allerdings viele Funk-Drumsoli gemacht, die implizit auf Rudiments basieren. Aber nie explizit dahingehend analysiert. Im Nachhinein war das wohl eher die "Benny Greb Methode". Und Tommy Igoe z. B. ist ein harter Verfechter davon, das Gespielte NICHT beim Namen zu nennen. ^^

    Aber ja, viel Erfolg damit. Disziplin und Regelmäßigkeit bringt auf jeden Fall sehr schnell sehr weit. Das merke ich selbst immer wieder.

    Four on the floor sind zwei zu viel.
    SONOR Vintage Series: 22" BD; 14" Snare-Drum; 12", 13" TT; 14", 16" FT
    PAISTE 2002 Big Beat: 15" HiHat; 18", 20", 22" Multi, 16" PSTX Thin Crash, 14" Stack aus PST7 China und 14" PTSX Thin Crash

    VIC FIRTH 5A American Classic Hickory, REMO Ambassador Coated

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Willkommen im Forum. Für ein "Anfängerset" hast du reichlich aufgeschöpft. ;)

    Grüße,


    De' Maddin Set
    ________________________________


    Dängdäng-Dängdäng-Dängdäng
    Bababababaaa-baba - Brack........Meet you all the way....dadadab...usw.

  • Das mit dem Verinnerlichen kenne ich gut! Irgendwie wirkt das Üben oft noch eine Weile nach, und wenn sich man nach einiger Zeit eine Übung noch einmal vorknöpft, geht es plötzlich besser (manchmal aber auch nicht ^^ ). Das fällt mir ohnehin beim Schlagzeug besonders auf (ich spiele noch mehr Instrumente): wenn ich komplizierte Bewegungsabläufe auch nach einer intensiven Übungssession nicht hinbekomme, hilft es oft einfach darüber zu schlafen und am nächsten Tag geht es plötzlich. Irgendwie verarbeitet das Gehirn wohl das Erlernte noch eine zeitlang unbewusst.


    Ja das ist definitiv und nachgewiesener Weise auch so, dass das "drüber schlafen" einen weiter bringt.

    Ich nutze das auch ganz oft wenn ich was Schwieriges anfange, reicht es manchmal es nur kurz zu üben (ich übe ja fast immer am Abend) und den Tag danach hab ich dann einen guten Anfang und kann gleich viel besser ins Üben einsteigen, weil schon ein gutes Stück Anfang gemacht ist.


    Vorhin habe ich dann wie geplant mit einem sehr einfachen Shuffle angefangen (also nur bumm tschack erstmal) und bin scherzhafter Weise auf die Idee gekommen, ihn morgen nochmal kurz vor meiner Therapieeinheit (ich habe morgen eine EMDR Sitzung) zu üben und dann nach Hause zu kommen, nochmal 5 min zu üben und dann schlafen zu gehen (EMDR ist extrem anstrengend)... dann am Abend nochmal normal ein bisschen zu üben und Übermorgen bin ich dann auf Welttounee die Rosanna- Shuffle Abrockerin :D :D :D

    (diese Therapieform arbeitet mit Augenbewegungen wie beim Schlafen)

    Das wär mal was :S


    Das mit dem Gedanken des „Tagebuchs“ kommt mir jetzt irgendwoher bekannt vor *flötpfeiff* :D find ich aber gut, finds immer interessant, wie andere auf ähnlichem Niveau ihren Fortschritt angehen.

    Boulevard of Broken dreams war auch bei mir so in etwa nach denselben Zeit eines meiner ersten playalongs, vor allem das erste, das ich mit inears dann mal probiert hab. Hui, das war erst mal gar nicht so easy, wenn man keine Original drums hört (ich zumindest hatte einen drumless track). Aber immerhin war ein Klick dabei, aber auch das war beim ersten Mal ein bissi „komisch“.

    Deine Liste, was du alles mehr oder weniger gleichzeitig oder in kurzer Zeit machst, liest sich erst mal ziemlich dicht gepackt. Allerdings, wenn ich bei mir so überlege, was ich immer glz. mach, ist das vermutlich ähnlich 😅

    Ja ich find es auch sehr spannend andere Drummer/innen auf ähnlichem Niveau "zuzugucken", wie sie so vorran kommen. Ich frag mir nur, ob das grad wieder typisch Frau oder ob das ein Anfängertick ist :/ ^^

    Ich bin auch echt mal gespannt auf das erste mal Playalong ohne Drums... ist bestimmt voll merkwürdig. Damals hab ich in meiner Jugend ja auch schonmal zur Musik mitgespielt, aber da war das ja noch alles etwas anders. Da hab ich ne CD eingeworfen mit originaler Musik (also mit Drums) und hab dazu gespielt. Heute sind die Möglichkeiten ja echt ganz anders :)


    Also ich mache einiges parallel...

    Das hört sich alles nach einer sehr disziplinierten Überoutine an, vor allem wenn du es schaffst, das in eine Stunde zu packen und die auch täglich durchzuziehen!

    Finde vor allem gut, wie du auch von Anfang an Rudiments übst und die bewusst versuchst anzuwenden. An dieser Stelle muss ich meinem früheren Lehrer echt ankreiden, dass wir Rudiments nur irgendwann mal so nebenbei gemacht haben...naja, vielleicht hat er auch gesehen, dass ich damals nicht so weit war. Wir haben allerdings viele Funk-Drumsoli gemacht, die implizit auf Rudiments basieren. Aber nie explizit dahingehend analysiert. Im Nachhinein war das wohl eher die "Benny Greb Methode". Und Tommy Igoe z. B. ist ein harter Verfechter davon, das Gespielte NICHT beim Namen zu nennen. ^^

    Aber ja, viel Erfolg damit. Disziplin und Regelmäßigkeit bringt auf jeden Fall sehr schnell sehr weit. Das merke ich selbst immer wieder.

    Also mit parallel meine ich aber, dass ich nicht alles jeden Tag mache, weil es oft zeitlich nicht passt. Manchmal kann ich wegen der Wohnsituation nur eine Stunde spielen. Wenn ich 2 Std (oder mehr, was aber nur sehr selten vorkommt) zur Verfügung habe, dann wird natürlich alles durchgezogen was geht.

    Ansonsten wird aber schon täglich routiert, so dass ich an 2 aufeinanderfolgenden Tagen alles mindestens einmal durch habe, was grade so ansteht.

    Ich versuche jeden Tag zu üben... wenn ich mal einen schlechten Tag habe (um nicht zu spielen, muss ich mich aber schon sehr krank fühlen), sitze ich notfalls auch mit Wärmflasche an den Füssen, Decke über mich drüber gezogen auf der Couch und knüppel ein bisschen auf dem Pad rum. Das ist im Moment mein Mindestanspruch.


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    Dankeschön :)

  • Aber ich überlege allen Ernstes mir nochmal ne Hihat aufzustellen... aber nicht wie man das bei gespiegelgen Sets sieht auf der rechten Seite, sondern noch irgendwie zusätzlich links dazu zu packen, damit ich sie auch wahlweise mit dem Fuß spielen kann

    Da musste ich gerade dran denken, als ich dieses Video sah, auch wenn es hier definitiv nicht um Klangvielfalt (zumindest in deinem Sinne) geht 8o

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    Hihats braucht man schon ein paar, ja, aber da findet man nach und nach genug, um zufrieden zu sein.

    Meinst du? Ich hatte immer das Gefühl, die HiHat ist so wie die Snare eher eine Art Herzstück, die man nicht mal so wechselt..alleine wegen dem Montageaufwand. Aber ja, ok...Snares hat man ja auch mehrere. :saint:

    Jedenfalls tu ich mir schwer, die "richtige" HiHat zu finden, da ich schnell mit jeder Oberklasse HiHat zufrieden bin. Jede hat was auf ihre Art...

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  • Ahh, sehr cool... genauso sieht es bei mir aus... bzw sah es.

    Da ich grade an diesem Paradiddle- Groove hänge, wo die eigentlich mit rechts gespielte HH nun in HH und Ride aufgeteilt wird, steht die eine HH jetzt rechts und die andere wie immer links (ich brauch wohl noch ne dritte 8o )


    (Ich muss eh gucken, ob ich nicht doch irgendwas umbauen muss, irgendwie hatte ich schon alles schön mit Klebesrreifen auf dem Teppich markiert, aber hier und da rücke ich nochmal was zurecht und bin immer noch nicht zufrieden. Wer weiss, wo die HiHats nächste Woche stehen :D )


    Jede hat was auf ihre Art...

    Ohh ja... :love:

  • Meinst du? [...] da ich schnell mit jeder Oberklasse HiHat zufrieden bin.

    Du meinst es doch selbst. 8o Ich habe auch mehrere Hats, die ich gut finde. Rides habe ich etliche, aber bei jedem immer irgendwas zu pienzen. Aber das ist auch gut so, sonst hätte ich ja keine Ausrede mehr. Nächste Woche kommen schon wieder 2 (und ein paar Hats). :Q

  • Edit: OT-Risiko zu groß.

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  • (Ich muss eh gucken, ob ich nicht doch irgendwas umbauen muss, irgendwie hatte ich schon alles schön mit Klebesrreifen auf dem Teppich markiert, aber hier und da rücke ich nochmal was zurecht und bin immer noch nicht zufrieden. Wer weiss, wo die HiHats nächste Woche stehen :D )

    Das geht mir auch immernoch so. Ich hab mir mal vorgenommen, die Positionen mit tape auf dem Teppich zu markieren. Aber da ich nach wie vor immer mal wieder irgendwas einen Müh verrücke hab ich mich von der Idee erstmal verabschiedet. Denke, wenn wir mehr Erfahrung und Routine haben, könnten wir zwar endlich tapen, brauchen oder wollen es dann aber nicht mehr.....

  • Denke, wenn wir mehr Erfahrung und Routine haben, könnten wir zwar endlich tapen, brauchen oder wollen es dann aber nicht mehr.....

    Gerade dann ist es von Vorteil, weil es unglaublich Zeit beim Aufbau spart. Man kann sogar die Bandkollegen helfen lassen - wenn man das will - ohne die Arbeit wirklich doppelt machen zu müssen, wenn man nicht nur die Footprints, sondern auch die Höhen und Winkel markiert hat. ;)

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  • MoM Jovi : Gelesen, kurz drüber nachgedacht....stimmt, da hast du recht, macht Sinn. Danke für den Hinweis! :)

    Soweit hab ich, ehrlich gesagt, nicht gedacht....liegt wohl daran, dass ich mich noch nicht mit dem Gedanken an eine Band (geschweige denn Auftritte!) beschäftigt habe.

  • Seit 1 1/2 Wochen beschäftige ich mich mit Shuffles. Ich hab ja so ganz einfache Dinger schon vor über 20 Jahren mal gemacht, aber die ersten zwei Tage waren schon echt strange, weil ich erstmal das Gefühl hatte, ich wüsste gar nicht mehr, was ein Shuffle ist, bzw. meine Hände wussten es so gar nicht mehr.

    Hab dann ein paar Tage mit einfachen Shuffles verbracht und musste dann doch mal etwas aufstocken. Habe dann bei Bonedo ein bisschen was gefunden, hab mich erstmal an Higher Ground von Stevie Wonder gewagt, was vom Schweregrad her erstmal ähnlich den vorher geübten Sachen ist. Danach folgte recht schnell Freeway Jam von Jeff Beck und seit 3 Tagen bin ich bei Rosanna von Toto. Das Teil macht ja richtig Bock! Da ich mich ja letztens eh mal etwas mit Ghost notes auseinandergesetzt hatte und sowieso noch vorhatte, da mal nach weiteren Sachen zu schauen... das passt doch echt super. Zudem hat sich heute dann noch von Led Zeppelin Fool in the Rain dazugeschlichen.

    Natürlich bei allen nicht die kompletten Stücke, sondern nur die reinen Grooves, die dort als Noten auf der Seite zu finden sind.

    Wie gesagt, die letzten beiden machen total Spass, ich hab heute ne Stunde nur die beiden Sachen gemacht und die anderen 30 min mit anderen Sachen verbracht, weil' s so cool war. Die Nachbarn denken bestimmt auch :"Kennt/ kann die nichts anderes?" :D


    Was aber echt irre ist und mir schon mehrfach aufgefallen ist, ist wenn ich länger Shuffles (30 min und mehr) spiele und dann was "Grades" spiele, fühlt sich das die ersten Takte total merkwürdig an. Als würde ich voll ungrade spielen oder extrem eiern.

    Von binär auf ternär hab ich das nicht und eben auch nur, wenn ich wirklich länger rumshuffle.

    Ist Vergleichbar mit dem langen Fahren auf einer Autobahn... wenn man dann abfährt, sind 50 km/h total lahmarschig, also irgendwie wirkt es im Kopf total verfremdet/ verzerrt. Voll irre ^^


    Achso... das mit der Autobahn und dem lahmarschig fahren hab ich auch, wenn ich mit Metronom übe... ich fange bei um die 60 an und gehe schrittweise hoch (im Moment bis max 120) und dann wieder schrittweise runter. Das ist wirklich original Autobahn und normale Strasse. Total witzig.


    Auf der Seite sind ja noch andere, interessanfe Shuffles, aber wenn ich das richtig verstehe sind die interessanten Dinger mit Rolls... die kann ich doch gar nicht... vllt spiele ich das Zeugs erstmal ohne, denn da sind noch ein oder zwei (oder gar drei???, weiss ich grad nicht genau) interessant wirkende Sachen dabei.


    (Verdamte Axt, ich brauch nen Lehrer für so einige Rudiments, ich trau mich an bestimmte Sachen so einfach nicht ran. Corona, verp*ss' dich mal schneller)





    Mir würde hier ja echt ein Trommel Smiley gefallen... so wie bei "Gefällt mir"... :saint:

  • Der Umstieg von ternär auf binär wird noch einige Zeit etwas komisch wirken denke ich. Für mich ist das mehr so ein Schalter der von einem Moment auf den anderen umschalten kann. Gerade wenn so ein Wechsel in einem Stück vorkommt ist meiner Meinung ein Vorausdenken sehr wichtig.


    LG

  • Also es definitiv ein interessantes Gefühl. Und eben wie gesagt nur wenn ich schon länger Shuffle gespielt habe. Dass ich mitten in einem Stück wechsel, soweit bin ich noch nicht, Bisher waren meine "Wechsel" zwischen bi und tri immer nur bei der einfachen Pyramide... einfach nur auf dem Pad und da hab ich das nicht. Sind ja auch immer nur ein paar Takte und dann wird ja schon wieder gewechselt.

  • dann was "Grades" spiele, fühlt sich das die ersten Takte total merkwürdig an. Als würde ich voll ungrade spielen oder extrem eiern.

    Das Gefühl kenne ich auch. Pyramide spielen ist prima, Hab aber festgestellt, dass das komische Gefühl blieb. Bei mir hat es erst richtig "klick" gemacht, als ich mich mit Polyrhythmik beschäftigt habe. Also binär und ternär gegeneinander gespielt habe. Die Zusammenhänge verstehen und umsetzen lernen.

    Mit der Zeit fühlt sich das total natürlich an. Auch das hin und her springen klappt fast wie von selbst.


    Am Mittwoch habe ich bei einem Livestream über den James Brown Song, Sexmaschine, mitgemacht.

    Da werden die 16tel Noten im Groove angeswingt (geshuffelt). Allein nur die HiHat gespielt ist schon cool. Von den Ghostings und der HiHat-Öffnung will ich gar nicht erst sprechen>>Hammer-Teil :thumbup: :thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von Lexikon75 ()

  • dann was "Grades" spiele, fühlt sich das die ersten Takte total merkwürdig an. Als würde ich voll ungrade spielen oder extrem eiern.

    Das Gefühl kenne ich auch. Pyramide spielen ist prima, Hab aber festgestellt, dass das komische Gefühl blieb. Bei mir hat es erst richtig "klick" gemacht, als ich mich mit Polyrhythmik beschäftigt habe. Also binär und ternär gegeneinander gespielt habe. Die Zusammenhänge verstehen und umsetzen lernen.

    Mit der Zeit fühlt sich das total natürlich an. Auch das hin und her springen klappt fast wie von selbst.

    Ich bin thematisch immernoch bei den Shuffles, aber parallel weiterhin bei binären Sachen. Interessanterweise hat sich das Phänomen irgendwie gelegt, obwohl ich nix anderes gemacht hab (Polythythmik oder so).


    ____________________



    Ich habe vor ein paar Tagen mit meinem zweiten Playalong angefangen. Bisher erstmal alles Wichtige raus geschrieben und ich übe es jetzt erstmal artig einzeln ohne Musik. So habe ich es bei Boulevard of broken dreams auch gemacht und das war ne gute Idee.

    Das erste Lied kann ich tatsächlich auch schon auswendig... das hätte ich echt nicht gedacht, dass ich das jemals hinbekomme- das war echt die größte Hürde.

    Also wird es jetzt beim zweiten Song wohl auch klappen. Ich mache mir diesbezüglich direkt schon viel weniger Kopf deswegen^^

    Das neue Stück ist übrigens von Linkin Park - What I've done. Ich bin mal echt gespannt... das ist ja schon nen Ticken schneller.

    Aber ich mag Herausforderungen.


    Ich muss ja mal sagen, dass ich beim ersten Stück während des Übens ganz oft das Gefühl habe, als würde ich ein Jump 'n' Run spielen. Ich bin ja eigentlich kein PC Zocker, aber ich habe früher zu Zeiten des C64ers gerne Super Mario/ Gianna Sisters gespielt. Und diese 2D Sachen hab ich echt gerne gemacht. Und das Nachspielen erinnert mich genau daran. Man hat ein Lied (Level) und den Grundbeat (die Strecke, die man läuft)... da muss man schon aufpassen, wann das nächste "Hindernis" (Fill/ Pausen, etc) kommt.... dann läuft man weiter bis zum nächsten Hindernis.

    Es macht richtig Bock...und wie bei den ganz alten Spielen ists ja auch so, dass man irgendwann weiss, wann welches Hindernis kommt, das war ja damals nicht variabel sondern immer gleich. Ist beim Song auch nicht anders.

    Ich weiss nicht wieso ich darauf komme, aber plötzlich waren diese Parallelen da.


    Also ich bin jetzt bei Level 2... Level 1 wird aber weiter geübt, weil es einfach echt Bock macht.

    Dennoch mache ich weiterhin brav Übungen aus dem Buch von Jost Nickel (Groove Book), diverse Sachen, die man im Netz findet (Shuffles Workshop von Bonedo, Sachen von Youtube, etc...)

    Das Groove Book scheint mir für mich als Anfängerin echt ne Lebensaufgabe zu werden (verdammt, ich brauch 2 Leben, ich hab mir damals von Jost Nickel noch das Fills Book gekauft... :S). Der erste Abschnitt mit den Paradiddles war schon was, wo ich mich echt lange mit beschäftigt habe und der zweite Groove braucht irgendwie auch so lange. Den Grundgroove bekomme ich ja hin (auch schon halbwegs mit den Ghost Notes), aber jetzt bin ich beim Splitten... also die Figur, die vorher nur auf der Hihat gespielt wurde, wird aufgeteilt in HH und Ride... wenigstens gleichmäßig abwechselnd, aber wirklich einfacher macht es die Sache nicht.

    Im Grunde ist ja die Figur gleich geblieben... nur eben die Verteilung... Knoten in den Händen, Füßen und im Kopf. Ich bin da ja echt schon ein paar Tage dran, aber scheinbar scheint sich seit gestern so langsam der Knoten zu lösen. Macht aber Spass "zuzugucken", wie sich so ein Knoten auflöst (fühlt sich ähnlich an wie ein während der EMDR aufgelöstes Trauma, voll cool)


    Ich muss mich auch nochmal mit meinee Hihatposition auseinandersetzen. Da ich ja nicht so groß bin, sind logischerweise meine Arme auch nicht die längsten. Wenn die Hihat so nahe steht, dass ich sie mit den Händen gut erreiche, ist sie mir dann oft wiederum für mein linkes Bein zu nahe und ich kann sie nicht vernünftig öffnen, weil der Winkel für mein Fußgelenk blöd ist. Schiebe ich sie weiter weg, komme ich mit den Armen oben nicht mehr gut dran und wenn ich nicht aufpasse, haue ich in die Luft und hau mir gleich den Stick aus der Hand. Mal sehen, ob sich nächstes oder übernächstes Wochenende zeitlich was ergibt, dass ich da nochmal basteln kann mit den Abständen.

    Das Problem mit meinem Ride und Standtom hab ich ja auch nach x Versuchen lösen können.

  • Ich muss mich auch nochmal mit meinee Hihatposition auseinandersetzen.

    Ich weiß jetzt nicht wie du am Schlagzeug sitzt.

    Ein Tipp, der vielleicht helfen kann. Aufrechte Sitzposition. Also Oberkörper gerade und dann nur minimal nach vorne beugen.

    War selbst erstaunt wieviel ich an Reichweite gewonnen habe.

    Man könnte jetzt meinen, dass ich mit 180cm groß genug wäre um locker überall hinzukommen.

    Ich hatte zu Beginn auch so meine Probleme mit der HiHat. Allerdings lag es mehr an meiner Ungeschicklichkeit. Kam einfach nicht mit der Cross-Handed Spielweise zurecht und habe mir entweder auf die Finger gehauen oder die Sticks bekamen Flügel.

    Daher spiele ich die HiHat jetzt etwas weiter oben an. Durch die kleine Änderung der Körperhaltung gewinne ich vielleicht nur 10 cm, aber es reichte aus, dass ich die HiHat optimal treten kann und mir beim HiHat-Spiel die Sticks nicht mehr abhanden kommen.

  • Ich muss mich auch nochmal mit meinee Hihatposition auseinandersetzen. Da ich ja nicht so groß bin, sind logischerweise meine Arme auch nicht die längsten. Wenn die Hihat so nahe steht, dass ich sie mit den Händen gut erreiche, ist sie mir dann oft wiederum für mein linkes Bein zu nahe und ich kann sie nicht vernünftig öffnen, weil der Winkel für mein Fußgelenk blöd ist. Schiebe ich sie weiter weg, komme ich mit den Armen oben nicht mehr gut dran und wenn ich nicht aufpasse, haue ich in die Luft und hau mir gleich den Stick aus der Hand. Mal sehen, ob sich nächstes oder übernächstes Wochenende zeitlich was ergibt, dass ich da nochmal basteln kann mit den Abständen.

    also ich bin ja nochmal 3 cm kürzer als du :) ich hab meine Hihat so stehen, dass bei einer 14" von oben gesehen der rechte rand der Hihatbecken ziemlich genau da ist, wo der linke Rand der snare ist. Das geht sich wunderbar aus mit meinen kurzen Ärmchen. Ganz am Anfang hatte ich die beiden um ca 5cm überlappend (von oben gesehen) stehen gehabt. Und Stück für Stück die Hihat mit der Zeit immer weiter nach links gerückt. Wenn ich die Dofuma benutze, muss ich die Hihat noch ca. 10cm weiter nach links stellen. Das war erst mal ungewohnt, aber geht sich inzwischen auch aus.

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


    “You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis


    Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

  • Vielleicht würden dir auch größere Durchmesser bei der HiHat helfen. :) 15 oder sogar 16 Zoll, dann bekommst du das Pedal entsprechend weiter weg, wenn der Beckenrand an derselben Stelle bleibt. Da ich glaube auch kürzere Arme habe, hilft mir meine 15er, dass ich die rechte Schulter nicht zu arg zumache (mein HH Pedal steht ziemlich nah an der Snare, weil ich das linke Doublebass Pedal nochmal links davon habe, siehe in meiner Galerie, dadurch lappt die HiHat sogar über die Snare). Dann vielleicht noch die ganze Maschine eher auf 11 statt 9 Uhr stellen. Ich wundere mich eh, wie manche Drummer die HiHat in einem Doublebass Setup sooo weit links spielen können...

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  • Wenn die Hihat so nahe steht, dass ich sie mit den Händen gut erreiche, ist sie mir dann oft wiederum für mein linkes Bein zu nahe und ich kann sie nicht vernünftig öffnen, weil der Winkel für mein Fußgelenk blöd ist.

    Klingt für mich unlogisch. Wer kurze Arme hat, hat meist auch kurze Beine und einen kurzen Rumpf, wenn wir von normalen anatomischen Verhältnissen ausgehen.

    Wenn deine Hihat zu weit weg ist, dann sitzt du vermutlich falsch am Set oder hast die falsche Fußtechnik. Die Geometrie des Dreiecks Fuß - Hihatkante - Hand sollte sich bei unterschiedlichen Körpergrößen nicht wesentlich verändern, sondern lediglich größer oder kleiner werden, sofern man für eine entspannte Handposition auch die Höhe der HH anpasst.

  • Wenn deine Hihat zu weit weg ist, dann sitzt du vermutlich falsch am Set oder hast die falsche Fußtechnik. Die Geometrie des Dreiecks Fuß - Hihatkante - Hand sollte sich bei unterschiedlichen Körpergrößen nicht wesentlich verändern, sondern lediglich größer oder kleiner werden,

    Das stimme ich dir grundlegend zu. Problem ist, dass die Dimensionen der einzelnen Komponenten meist die gleichen sind.

    Nehmen wir z.B. die Sanre. Meist 14" im Durchmesser. Um die müssen kurze Beine genau so wie lange Beine herum. Wenn ich entspannt auf der Snare spiele steht diese wahrscheinlich weiter weg als bei jemanden mit kurzen Beinen. Bedeutet das der Winkel zwischen meinen Beinen kleiner ist.

    Eigentlich müsste aus diesem Grund die Snare auch kleiner werden damit es wieder passt.

    Ich kann meine Pedalerie etwas enger stellen, weil mir die Snare weniger im weg ist. Hoffe ihr versteht was ich meine.

    Schnappt euch mal eine 12" oder 13" Tom und tausch die gegen die 14er Snare. Dann richtet mal eure HiHat danach aus. Möglicherweise wird die Positionierung der HiHat etwas besser ausfallen.

    Was auch sein kann, aber eher unwahrscheinlich ist, dass der Winkel der Beine zum Rumpf nicht gleich ist oder zu mindestens nicht annährend gleich ist.

    Sehe manchmal, dass nur das HiHat-Bein ein Winkel hat zur Seite hat. Das Bassdrum-Bein jedoch im rechten Winkel zum Körper steht. Da verschenk man als Drummer so viel Spielraum und nicht zuletzt auch ne Menge Sitzstabilität. Letzteres wird wahrscheinlich bei den Wenigsten ein Aspekt sein, denn man sich anschauen müsste.

    Hoffe ich habe jetzt nicht alle Klarheiten beseitigt.

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