Zitat
Original von Apunkt
Spaß an der Sache und Metronom, ist das nicht ein Widerspruch in sich?
Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als ich mir nach einem halben Jahr Unterricht ein Metronom gekauft und ausprobiert habe. Ich fand es eine Unverschämtheit dass bei ppc solche Dinger, die so unregelmäßig ticken, überhaupt verkauft werden.
Naja, inzwischen habe ich viel mit Metronom geübt (besonders nachdem ich aus einer Band geflogen bin, weil ich den Takt nicht halten konnte. Dass sie Recht hatten, macht die Sache nicht besser, im Gegenteil). Neuerdings mache ich manchmal eine Pause, weil ich denke die Batterie ist leer, da das ticken verschwunden ist.
Ich gebe zu, es ist notwendig und hilfreich, aber Spaß?
Ich verstehe sehr gut, was du meinst denn mir ging es anfangs genauso!
Mein Üben bestand damals aus einem "Spaß-Teil" und in einen "Pflicht-Teil" - bei ersterem hab ich einfach munter drauf los gehauen, bei letzterem hab ich mich dann 5 Minuten mit einem Metronom abgequält.
Aber wie du selbst festgestellt hast, bringt es gar nichts, wenn man die tollsten Sachen spielen aber keinen Takt halten kann!
Deswegen habe ich mich auch irgendwann gezwungen, das Metronom nicht mehr auszuschalten.
Das ist zu Beginn vielleicht sehr deprimierend, aber irgendwann verschwindet das Ticken, wie du gesagt hast, und dann macht es doch auch wieder Spaß. 
Und wenn dir das mit dem Metronom zu trocken ist, macht es auch sehr viel Sinn zu Musik zu spielen!
Das mit Abstand beste Timing habe ich am Bass, weil ich ganz einfach ausschließlich zu Musik oder auch zum Metronom spiele und das auch von Anfang an konsequent durchgezogen habe.