So, nachdem ich gerade ein paar Tage im "Urlaub" war, melde ich mich mal wieder zurück.
Interessanter Artikel, keine Frage. Aber der spielt meiner Meinung nach auch etwas mit Klischees (schlimm, das man das jetzt schon so schreiben darf:) ). Beim Lesen musste ich irgendwie an "früher war alles besser" denken...! Der MP3 hat das Geschäft verändert ...wohl wahr, aber: Wie gut oder schlecht man Songs mit Bitraten über 192kb im Gegensatz zu einer CD empfindet, liegt vor allem an Kopfhörern / Boxen.
Ich finde es vollkommen legitim, dass auf digitale Tools zurückgegriffen wird. Sehr gut fand ich das Statement "Mit einem Messer kann man sich ein Brot schmieren oder sich in den Finger schneiden.". Herrlich. Aber genauso ist es doch. Man muss diese Tools als Helfer ansehen, die den eigenen Sound herausbringen und erlauben, diesen druckvollen Sound zu schaffen, der anscheinend heutzutage gewollt ist. Leider kann man dabei ebenso viel kaputt machen.
Ich glaube, es gibt einfach (wie so oft) unterschiedliche Herangehensweisen. Die einen lieben die Musik wie früher; so echt und real, als stünde die Band neben dir. Die anderen wollen heutzutage einfach komplett fette Produktionen, die einem die Ohren wegfetzen und bei der alles klasklar zu hören ist. Und solang die Band alles selber spielt, ists doch egal...
Das war mein Senf,
Matthew