Beiträge von skorpy69

    Hi Pezesonor


    Du hast mich ja via E-Mail kontaktiert :) . Nun zu deinem Anliegen. Ich habe diese Patterns nur ganz am Anfang benutzt um mich mit dem Modul und der Spielweise auf einem E-Drum zurecht zu finden. Auf den Sound habe ich da nicht geachtet sondern mehr darauf wie sich mein Spiel in der Dynamik wiedergibt. Parallel zu diesen paar Übungs-Sessions habe ich dann viel Zeit mit dem Studium der Bedienungsanleitung verbracht um "mein" eigenes Drum-Kit zu bauen. Auch hat mir unser Tontechniker geholfen wenn ich mit diesem Fach-Chinesisch nicht zurecht kam. Was interessiert ein Drummer was eine Velocity-Kurve ist? usw. Beim Sound-Editing habe ich dann peinlichst genau darauf geachtet wie z.Bsp die Bassdrum dann auch unserer PA rüberkommt. Also kein editieren mit Kopfhörer. Diesen habe ich dann nur noch zum fein justieren benutzt. Ich spiele Rock, Hard-Rock und das auf grossen wie kleineren Bühnen. Mein Ziel ist es immer einen identischen, fetten Sound abzuliefern welcher der Techniker vor Ort nur noch der Halle entprechend einpegeln muss. Hier im Forum gibts einen Thread welcher das editieren von Sounds sehr gut beschreibt. Mit diesem habe ich begonnen und dann nach und nach jedes einzelne Teil editiert und aufeinander abgestummen. Es braucht echt viel Geduld und Zeit, aber es lohnt sich allemal. Die Patterns laufen problemlos auch wenn ich mein User-Kit verwende. So habe ich meinen Sound und kann die Patterns begleiten.

    Ganz klar die Pro-Serie. Ich habe selber ein Pro-Serie-Kit welches ich mit der Band inzwischen auch für Live-Events verwende. Zudem ein Diabolo-Set als Übungsset zu Hause. Vom Spielgefühl ist das Pro-Set ganz klar mein Favorit.

    Nun, ich hatte vorher das TD-20x und jetzt das TD-30. Hier werden vom Modul her die Snare und Hi-Hat sowie die Cymbals deutlich besser getriggert. Ich habe immer noch die VH-12 und die schwarzen Cymbal-Pads und nicht die silbernen oder die ganz neuen in Antrazyt. Die Sounds im TD-30 sind sehr gut und lassen sich problemlos auf die eigenen Vorlieben editieren. Wie das aber bei den TD-4 oder TD-15 Modulen ist, kann ich dir leider nicht beantworten. Am Besten du fährst mal zu Drum-Tec und lässt dich dort beraten. Die haben alle Module auch 2-Box usw. So kannst du direkt vergleichen und findest ganz sicher die beste Lösung für dich!

    Hallo Heizer


    Willkommen im Club der TD-30 Drummer :thumbup:


    Ich kann deine ersten Eindrücke voll und ganz nachvollziehen. Habe vor einem halben Jahr ähnliche Erfahrungen gemacht. Nun inzwischen verwende ich nur noch Sounds aus dem TD-30, welche ich natürlich und mit relativ grossem Aufand auf meine Bedürfnisse editiert habe. Das Resultat aber ist genial. Selbst meine "kritischen" Bandkollegen wollen jetzt mein E-Drum nicht mehr missen. Auf grossen Bühnen spiele ich immer noch mein A-Set, aber in kleineren oder mittelgrossen Clubs bin ich mit meinem geilen Drum-Tec Pro-Serie Set und dem TD-30 bestens ausgerüstet. Ich bin sicher, auch du wirst dich nach entsprechender Einführungszeit und editieren der Sounds auf deine Bedürfnisse begeistert sein. Es wird immer kritische Stimmen betreffend Roland und der schon "frechen" Preispolitik geben und trotzdem kenne ich auch KEIN anderes Modul, was in Sachen einfacher Bedienbarkeit und dem Resultat (Live-Sounds) so rüberkommt, ohne dass ich noch einen Mac-Pro oder sonstiges auf der Bühne installieren muss! Viel Spass beim kennenlernen und austesten! :)

    Ich gebe Lacheimer absolut recht. Ich war immer ein A-Drummer aus Überzeugung. Vor einem Jahr habe ich mich mit dem Thema e-Drums auseinandergesetzt und mich auch richtig informiert, bezw. getestet. Da ich öfters auch in kleineren Clubs spiele ist das Thema Lautsärke bei A-Set schon ein Problem, zumal wir Hardrock-Covers spielen. Ich war mehrmals bei Drum-Tec Süd und habe dort stundenlang Zeit verbracht, gespielt, verglichen und mich von Uwe kompetent beraten lassen. Auch habe ich einmal unseren Tontechniker mitgenommen, damit auch er sich ein Bild von der heutigen Technik machen kann. Mein klares Ziel war: Möglichst druckvoller Sound in vernünftiger Lautstärke und eine einfach Bedienbarkeit,da ich keineswegs noch einen Laptop mit auf die Bühne nehmen will. Mit dem TD-30 habe ich alles was ich brauche. Einige "neuen" Sounds gegenüber dem TD-20x habe ich schon rausgehört. Diese klingen frischer, wie Lacheimer schön gesagt hat. Begeistert hat mich die Triggeransprache vom Hi-Hat und der Snare. Hier sind markante Unterschiede zu hören. Nach dem ich auch noch bei Drum-Tec ein Pro-Serie Set gekauft habe bin ich jetzt optimal unterwegs. Grosse Bühnen mit A-Set, kleine mit E-Set. Fürs Publikum ist kein Unterschied zu hören, da wir beide Drums perfekt auf unsere PA eingestellt haben. Der "Drummer" im Publikum wird wohl als Einziger erkennen, wenn ich E-Drums spiele, sofern er sieht, dass ich da die Roland-Cymbalpads montiert habe. Da ich auch die Kabel in mein Gibraltar-Rack eingezogen habe, ist auch das schön gelöst und kein Kabelsalat überall am Boden. Ich habe kürzlich das E-Set sogar für einen Gig an einem kleinen Open-Air mitgenommen. Funktkonierte alles einwandfrei. Inzwischen sind auch meine Bandkollegen begeistert und der Tontechniker findet das auch sehr gut! Klar, ich habe schon einiges an Zeit aufgewendet um mir ein auch mich zugeschnittenes Set zu "basteln". Aber wenn's mal passt, dann steht der Sound und zwar überall, egal ob draussen, oder bei Hitze usw. Das lästige "Nachstimmem" beim Soundcheck gehört der Vergangenheit an. Stressfrei abrocken ist das Ziel und mit meinem E-Drum habe ich das heute erreicht. Fazit: Ein E-Drum ist KEIN A-Drum! Das muss man sich bewusst sein und auch genau so sehen. Beide Systeme haben Vor-und Nachteile. Je nachdem was man benötigt können beide die richtige Wahl sein. Das Preis für ein TD-30 grenzt an Frechheit und modernes Banditentum und dennoch gibts für mich zur Zeit kein idealeres Modul. Das 2-Box z.Bsp. hat zwar viele geile Sounds und ich kann diese sehr einfach von meinem Drum aufnehmen und importieren, dafür habe ich nur 6 Ausgänge. Wenn ich mehr benötige brauche ich schon zwei Module. Nein nein, ich will spielen und nicht stundenlang Module oder PC's verkabeln. Aufstellen, Kabel ins Modul, via Stagebox zum Techniker-> fertig! So, das ist meine Meinung zum Thema!

    Hallo Lacheimer


    Also, ich darf ebenfalls einen Porter & Davis mein Eigen nennen und würde das Teil nicht mehr hergeben. Spiele sowohl A-Set wie E-Drums live on Stage. Der Porter & Davis kostet zwar deutlich mehr als andere Butt-Kicker ist dafür aber sehr präzise und je nach Ausführung bekommst du das Teil in einem hochwertigen Case. Ich selber habe diese Profi-Variante gewählt, da ich eben öfters live spiele und alles transportiere. Zudem kann ich noch den Bassisten über einen separaten Eingang dazumischen. Vorallem in kleinen Clubs mit dem E-Drum ist dies noch ein cooles Feature. So habe ich das Gefühl wie auf der grossen Bühne und spüre eben auch den Bass. Also, mit dem Teil machst du bestimmt nichts falsch, aber es kostet etwas. Am besten probierst du das mal aus.


    Gruss aus der Schweiz


    Skorpy

    Ich weiß nicht ob diese VSTi Workstation noch an spielbar im Ladengeschäft bereit steht, aber für mich wäre dann auch eine logische Frage an skorpy69, ob Er bei dem Upgrade zum TD-30 Modul vom TD-20 Gerät direkt bei drum-tec die Gelegenheit wahrnehmen konnte und eben diese VSTi Workstation mal live anzutesten. Und wenn ja, ob Er dann immer noch so mit den angebotenen Leistungswerten des TD-30 Moduls zufrieden ist? Gerade auch unter dem Gesichtspunkt der hohen Preisgestaltung dieses Produktes? Das wäre dann IMHO mal eine interessante Frage, welche ich hier gerne beantwortet würde sehen wollen.


    Nein, bei Drum-Tec Süd konnte ich diese VSTi Workstation nicht testen. Insofern kann es durchaus sein, dass ich mit dem TD-30 im Vergleich mit der VSTi-Lösung entsprechende Unterschiede wahrgenommen hätte. Diese VSTi Programme müssen ja auch auf einem Laptop ect. laufen. Hier ist noch ein techn. Gerät mehr, was Fehler machen oder abstürzen kann. Ich habe die Sounds innerhalb des TD-30 mühsam überarbeitet und bin jetzt mit dem Resultat sehr zufrieden. Wir haben über verschiedene PA's gespielt und im Modul selber viele Anpassungen vorgenommen. Jetzt klingt der Sound druckvoll und fett. Mir ist klar, dass die Dynamik nie an ein A-Set herankommt. Da muss man auch etwas üben und sich mit dem E-Drum auseinandersetzen. Für Clubgigs ist es auf jedenfall geeignet.

    Hallo


    Ich habe mir genau deine Fragen ebenfalls gestellt und mich schlussendlich für den Kauf, bezw. ein Upgrade vom TD-20 auf das TD-30 entschieden. Die Gründe im einzelnen: deutlich besseres Triggerverhalten bei der Hi-Hat. Ich habe wie du die VH-11, aber das Modul kann jetzt die Sounds viel feiner und akzentuierter umsetzen. Ich habe beide Module nebeneinander an meiner Hi-Hat gestestet und den Unterschied festgestellt. Dasselbe gilt für die Cymbal-Sounds und die Snare. Auch hier arbeitet das TD-30 Modul viel genauer. Den Ambiance-Fader nutze ich an live Gigs immer je nach Raum. Kein langes programmieren mehr. Einfach aufstellen, Soundcheck und anhand der Raumgrösse den Fader positionieren, fertig. Der Rest macht dann eh der Tontechniker. Dieser ist im Übrigen ebenfalls begeistert, da er jetzt deutlich weniger zu tun hat :)


    Ich habe bei Drum-Tec von der Upgrade Möglichkeit Gebrauch gemacht. Du gibst dein Modul an Zahlung. Lass dich da beraten. Ich für meinen Teil bin zufrieden mit dem Teil, auch wenn es sicher seinen Preis gekostet hat.


    Gruss aus der Schweiz

    Fahr am besten mal zu Drum-Tec. Erstens haben die wohl die grössete Auswahl an Sets und evtl. auch Vorführware welche preiswert zu kaufen ist. Zudem sehen die Drums echt Klasse aus. Habe selber zwei Sets dort gerkauft. Ein Pro-Serie für die Band und ein Diabolo für zu Hause. Neben dem akkustischen Set ebenfalls im Probreaum kann ich je nach Auftrittsort wählen, ob ich mit A-Set oder auch mit E-Set spiele. Optisch sieht das Publikum praktisch keinen Unterschied. Drummer im Publikum werden die E-Becken auffallen sonst nichts. Und was die Soundmodule angeht, da kommt es einfach auf deinen Geschmack an. Ich habe das TD-30 von Roland und selber auf meine Bedürfnisse konfiguriert. Braucht etwas Zeit und Geduld, aber dann kast du einen echt geilen Sound. Ich war selber sehr skeptisch betreffend E-Drums. Habe das jetzt ca. 1 Jahr und würde es heute nicht mehr missen wollen. Auch schon Live auf der Bühne gespielt und sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch meine Bandkollegen geniessen die angenehme Bühnenlautstärke. Vorne donnert es ins Volk und auf der Bühne selber ist es echt leise.

    Schade, dass ich nicht dabei sein kann. Für mich ist der Weg leider zu weit. Ich lebe in Kanton Bern (Schweiz). Gibts auch ein solches E-Drummer Treffen in Süd-Deutschland oder so? Wäre schon sehr interessant einmal mit paar erfahrenen E-Drummer zu plaudern und sich auszutauschen. Ich wünsche euch allen aber viel Spass und viele neue Erkenntnisse! :)
    Liebe Grüsse aus der Schweiz

    Ja klar, haben wir die 3 PA's in einer Dimension für die Beschallung von ca. 1500 Leuten aufgebaut. Natürlich können wir je nach Spielort die PA erweitern oder verkleinern. Wir haben ganz bewusst eine Halle gewählt, wo die Akkustik grundsätzlich eher schlecht ist. Ziel dabei war es den Sound so einzustellen, dass vom Grundsound her schon mal eine sehr gute Basis vorhanden ist. Natürlich wird der Tontechniker nach dem Aufbau vor Ort des Geschehens noch Einstellungen beim Soundcheck vornehmen, aber das wird nur noch marginal sein. Vor Publikum oder auch in akkustisch "guten" Hallen ist ein guter Sound von Natur aus schon gegeben. Da muss dann vielleicht noch etwas Hall oder Raum-Ambiente dazugemischt werden. Das Problem war, dass wir vorher bei den Live-Gigs einfach nie genügend Zeit hatten das E-Drum so einzustellen, dass es auch wirklich fett und druckvoll rüberkommt.

    Hallo,
    bin ebenfalls auf der suche nach einem Edrum.Habe auch schon meine Favoriten.
    Hat jemand noch Tips,wo ich faire Preise bekomme?Seriös und zuverlässig sollten die Shops schon sein.PN's sind erwünscht!
    Gruß Koorus


    Fahr mal zu Drum-Tec und lass dich beraten. Die haben viel Auswahl, faire Preise und helfen dir bei allen Fragen rund um E-Drums. Und Fragen wirst du bekommen, ganz bestimmt.

    Fazit: abgesehen von den Sounds, die alle recht künstlich klingen


    Das stimmt! Wenn du dich jedoch ein wenig länger mit dem Modul und dem V-Edit beschäftigst wirst du staunen was noch alles möglich ist. Die Preset-Sounds sind nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Mit editieren bringst du einen echt guten Sound hin. Wir haben extra dafür drei verschiedene PA's in einer Halle aufgebaut und diese im Quervergleich mit dem TD-30 Soundmodul ausgiebig getestet und entsprechend im Modul die EQ und Comp.Werte angepasst. Jetzt klingt der Sound mächtig, präsent und druckvoll. Natürlich ist es immer ein E-Drum und wird es immer bleiben und trotzdem werde ich das TD-30 auch live einsetzen. Nach diesen zwei langen Tagen des testens und anpassen sind die Hürden gemeistert. Ach ja, natürlich werden wir jeweils vor Ort on Stage beim Soundcheck kleine Korrekturen anbringen, aber das ist mit ein zwei kleinen Einstellungen gemacht und benötigt keine Minute Zeitaufwand. Das Wichtigste ist einfach die richtigte Grundeinstellung auf dein PA und dass du DEINEN Sound entwickelst. Wie in meinem vorherigen Beitrag erwähnt, brauche ich ein, zwei gut klingende Drums. Mehr nicht! Ich baue ja auch nicht an jedem Gig mehrere A-Drums auf um die feinen Soundunterschiede bemerkbar zu machen. Und zum Schluss ist es immer noch Sache des Tontechnikers wie dein Set live rüberkommt. Das ist beim E-Drum nicht anders als beim A-Drum. Wenn der Tontechniker sein Handwerk nicht beherrscht wird auch dein noch so super gestimmtes A-Drum nie klingen, da der Mann an den Tasten mit EQ und Kompressoren eh deinen Sound so stark verändert, dass du keinen Deut besser klingst als jedes E-Drum! Daher kann ich so gleich selber Einfluss auf MEINEN Sound nehmen, indem ich dem Tontechniker den Sound digital liefere. Der braucht sich nur noch marginal je nach Raumgrösse (Hall usw.) darum zu kümmern und ich weiss, dass mein Drum auch satt und deftig rüberkommt. PS: Natürlich auch in kleineren Clubs, so wegen Lautstärke usw. Insofern gefällt mir mein E-Drum-Set heute genau so gut wie mein A-Drum. Je nachdem wo wir spielen wähle ich das Set aus. Auch meine Mitmusiker stehen inzwischen voll und ganz hinter dieser Lösung. :thumbup:

    Also, ich habe nach reiflicher Überlegung und verschiedenen Test's letzte Woche das TD-30 Modul gekauft und mein TD-20x verkauft. Wohlgemerkt spiele ich von Drum-Tec ein Kit der Pro-Serie und kein Roland-Kit. Das neue Modul bringt hörbare Verbesserungen bei der Hi-Hat. Hierzu reicht aber auch die VH-12. Es muss also nicht unbedingt die teure VH-13 zusätzlich erworben werden. Das Soundmodul kann die viel feineren Abstufungen auch bei der VH-12 sehr gut umsetzen. Ein weiteres grosses Plus sind die Snare-Sounds und die viel besseren Rim-Shots. Die klingen jetzt wirklich unglaublich echt. Meine Snare "lebt" nun viel mehr. Ich habe bei Drum-Tec auch neue Trigger in die Snare einbauen lassen, welche das TD-30 optimal unterstützen. Die 50 Euro sind das allemal wert. Rolls und Ghost-Notes werden sehr gut wieder gegeben und ich finde die Unterschiede sind sehr gut hörbar. Kick, Toms usw könnt ohne Probleme weiter eure Pads der TD20-Series benutzen. Auch die lobgepriesene neue Hi-Hat braucht ihr nicht unbedingt. Bei der Snare müsst ihr selber entscheiden. Da ich wie erwähnt die Pads von Drum-Tec verwende kann ich zu der Roland-Snare keine Einschätzungen abgeben. Für mich hat sich das Upgrade sehr gelohnt. Die Preset-Kits sind zwar nett und reichen für ein bisschen üben. Wenn ihr euch aber etwas Zeit nehmt und das Modul richtig kennen lernt, so werdet ihr staunen was für tolle Sounds ihr da bauen könnt. Wer sich schon mit dem TD-20 auseinander gesetzt hat wird sich schnell zurecht finden. Wichtig immer vorher ein Back-up machen, oder das zu editierene Kit zuerst in einen user-Kit kopieren. Ach ja, weniger ist mehr! Ich habe nur gerade 2 Kits für die Live-Gigs gebaut. Ich baue ja auch nicht 5 oder mehr verschiedene A-Sets auf die Bühne. Somit lieber ein wirklich gutes Set was nach euch klingt und gut ist!


    Ich nutze mein E-Drum auch in als Live-Set in Clubs und selbst meine verwöhnten Mitstreiter auf der Bühne finden diese Lösung mehr als gelungen. Macht euch eure eigene Meinung und öffnet die Augen und Ohren. Es gibt viele Drummer, welche sich nicht in ein neues Territorium wagen. Doch warum soll man sich als moderner Drummer von E-Drums verschliessen? Ich kenne viele, welche auch ganz einfach beim A-Set die Bassdrum triggern und noch viele weitere mehr, welche ihr ganzes A-Set mit Akustiktrigger ausrüsten und Sounds zum Akustikset dazumischen. Viele nutzen es und keiner gibt es zu? ;)


    Ich für meinen Teil sage, dass die E-Drums der heutigen Generation um Welten besser sind, als ihr Ruf. Ihr müsst euch einfach mal ohne Vorurteile mit dem Thema beschäftigen und werdet staunen, was alles möglich ist. Klar, es ist ein ganz anderes Spielgefühl und es braucht eine kurze Zeit, bis ihr euch auch wohlfühlt. Aber wenn ihr lernt, wie ihr spielen müsst, funktioniert das alles Bestens und macht genau so Spass wie mit dem A-Set.


    Nun wünsche ich allen Unentschlossenen viel Mut und viel Spass beim testen. Bin schon mal gespannt, was ihr für Erfahrungen gemacht habt und wer alles seine Meinung dazu abgeben wird :rolleyes: . In diesem Sinne....

    Und wer sagt denn das dabei gleichzeitig die bisherige (TD-30) Modul Klangerzeugungs-Technik aufgegeben werden muss. So ein Hybrid Gerät sollte doch Bautechnisch überhaupt kein Problem mehr darstellen! Wie ich schon häufiger schrub: Die derzeitig verbaute Modultechnik kostet den führenden Herstellern kaum noch Geld. So was baut man dem Kunden mal eben nebenbei in ein Gerät ein. Der Vorteil dabei: Ich kann wie gehabt Netzschalter anschalten und loslegen. Ich habe weiterhin meine Betriebssicherheit. Benötige ich dagegen Qualität/Ausdrucksstärke und realistische Klangeigenschaften aktiviere ich das native System. Ein "Panikschalter" am Gerät oder etwa auch ein Pad Schalter lässt mich in Bruchteilen einer Sekunde zwischen den Systemen hin und her "switchen".


    Was für ein spannender Gedanke? :) So habe ich's noch gar nicht betrachtet. Ja, wenn's sowas gäbe wäre alles tip top!


    Ich bin halt "neu" im E-Drum Bereich und suche die einfache, aber möglichst perfekte Lösung. Was du da schreibst, wäre genau der richtige Ansatzpunkt. So ist man live auf der Bühne auch "ruhig", wenn's mal irgendwo ein Problem mit Ladezeiten etc. gibt.

    VST-Technik kann mir leider immer noch keinen Wohlfühlfaktor auf der Bühne zaubern - auch hier hat sich an der Grundproblematik im Liveeinsatz noch wenig geändert (Aufwändigerer Komponentenmix, weniger robuste Hardware, unstimmiges Userinterface, lästige Lade- Umschaltzeiten). Das TD 20 ist mir da einfach viel stressfreier.

    Ich sehe das genau so. Wenn ich noch einen Mac-Pro oder sonstige Geräte zusätzlich auf die Bühne schleppen muss und dann noch Lade bezw. Umschaltzeiten berücksichtigen muss, so ist mir das ebenfalls viel zu stressig. Ich spiele Drums mit Leidenschaft und bin in erster Linie ein Drummer und nicht ein Tontechniker. Ich will, dass mein Schlagzeug auch in kleineren Clubs vernünftig klingt und eine gute Figur macht. Für grosse Bühnen bevorzuge ich weiterhin mein A-Set. Ich gebe aber zu, dass ich in den letzten paar Monaten als E-Drummer schon eine neue Welt entdecken konnte. Es ist ein ganz anderes Spielgefühl, was aber nicht unbedingt schlechter ist. Es ist einfach anders und daher muss man als Drummer das E-Drum auch spielen lernen! Ich spiele ein Drum-Kit von Drum-Tec (Pro-Serie) mit dem TD20-Soundmodul. Das TD20 klingt schon mal ordentlich und das TD30 hat gewisse Vorteile welche ich hier bereits gepostet habe. Ob ich mir das Upgrade zulege weiss ich heute noch nicht. Warscheinlich werde ich mich Ende Juli nochmals mit dem Thema beschäftigen sobald die Module einzeln erhältlich sind.

    Verstehe ich Dich richtig, dass die verbesserte Spielbarkeit der Hi-Hat beim TD-30 mit der "alten" VH-12 ganz exakt genauso gegeben ist wie mit der neuen (schweineteuren) VH-14? Man muss also nicht zwangsläufig auch noch in die VH-14 investieren um in den vollen Genuß der von Dir beschriebenen Verbesserungen zu kommen?


    Ich habe das TD30-Soundmodul mit den VH-12 gespielt und im Vergleich zu meinem TD20 eine erhebliche Verbesserung festgestellt. Die Sounds sind weicher und die Artikullation der einzelnen Schläge präziser. Ich für meinen Teil denke, dass ich mir im Sommer nicht noch zusätzlich die teurer VH-14 zulegen würde. Aber wie gesagt, dass ist auch Geschmacksache. Eine Hi-Hat eines E-Drums wird warscheinlich nie die akkustische Hat gleichwertig ersetzen können. Ich frage mich einfach, ob ich wirklich soviel mehr ausgeben muss, wenn ich schon mit meiner VH-12 ein recht gutes Resultat erreiche. Es kommt auch darauf an was für Musik du spielst. Ich bin ein Rocker der alten Schule und wir spielen eher druckvolle Songs. Trotzdem finde ich es sehr spannend wenn auf der Hi-Hat kleine Fills gut zur Geltung kommen und das habe ich mit nun mit dem TD30 auf den VH-12 deutlich besser wahrgenommen als mit dem TD20. Du musst dir dann allenfalls das selber anhören, aber ich denke, dass du dir die VH-14 sparen kannst!

    Hallo Leute


    Ich bin ganz neu hier im Forum. Habe mich heute erst angemeldet :)


    Nun, ich bin 42 Jahre alt und spiele seit meinem 10. Lebensjahr Drums mit grosser Leidenschaft. Ich habe drei Drumkits. 1 x Akkustikset von SCS (Schweizer Hersteller) und ganz neu zwei E-Drumkits von Drum-Tec (Pro-Serie mit der Band und Diaboblo für zu Hause!). Als Soundmodul verwende ich das TD20x. Ich gebe zu, dass ich viele Jahre auch der Meinung war, dass E-Drums der grösste Schrott sind. Inzwischen habe ich aber meine Meinung massiv verändert. Das TD20x ist schon sehr gut, was die Sounds betrifft, bezw. was man daraus alles machen kann. Gestern bin ich nun wieder einmal zu Drum-Tec Süd gefahren um das neue TD30 anzutesten. Uwe hat dort bereits zwei TD30 Module im Geschäft. Einmal an einem Rolandkit und einmal an einem Drum-Tec der Pro-Serie. Ich durfte mich gestern gründlich mit dem neuen Flagschiff von Roland auseinanderstetzen. Hier mein kurzes Fazit:


    Besonders überrascht, ja gar überzeugt hat mich die neue Hi-Hat. Die Soundeigenschaften sowie die Trigger bei der VH-14 (oder so?) haben hier meiner Meinung nach klar zugelegt. Kleine Fills auf der Hat werden jetzt fehlerfrei gespielt und selbst sehr schnelle Rolls werden sehr präzise umgesetzt. Auch die Simulation zwischen geschlossener Hat bis ganz offen werden jetzt stufenlos schön und sauber vom Modul umgesetzt. Da der Preis dieser Cymbal-Pads jedoch sehr hoch ist, habe ich gestern noch das Soundmodul mit die wesentlich günstigeren schwarzen VH-12 gestestet. Hier musste man einfach im Modul bei den Triggereinstellungen die VH-12 wählen, justieren und fertig. Auch die "alten" Pads können jetzt mithalten und vermitteln einen realitätsnahen Sound. Das ist meine grösste Entdeckung am neuen TD30-Modul. Auch die Cymbal-Sounds sind nun weicher und lassen sich akzentuierter spielen. Die Auswahl an Drum-Kits im Modul hingegen sind nicht westentlich besser geworden. Das Ansprechverhalten bei der Snare, vor allem die Rimshots sind jetzt besser abgestimmt und lassen mehr Variationen in der Spielweise zu. Die Dynamik finde ich auch besser. Die Toms sind sicher auch besser aber nicht ein grosser Unterscheid besteht meiner Meinung nach nicht. Einige Tomsounds klingen beim TD30 etwas "echter" aber ich finde, dass auch hier der Unterschied um TD20x nicht ein Upgrade wert ist. Auch der Ambienteregler ist ein nettes Feature welcher auf einer Live-Bühne vielleicht ideal eingesetzt werden kann. Wenn der Tontechniker am Mischpult einen cleanes und trockenes Soundsignal wünscht um dann selber den Hall etc. beizufügen, kann natürlich hier mit einem Wisch das ganze Kit umgestellt werden ohne noch lange Ambienteeinstellungen im Modul vornehmen zu müssen. Aber auch das ist ja eingentlich kein Problem und somit vernachlässigbar. Die Annschlüsse sind noch dieselben wie beim TD20x ausser dass noch ein USB-Anschluss dabei ist. Aber andere Sounds importieren kann man so viel ich weiss nicht. Roland geht da warscheinlich auf Nummer sicher, dass niemand seine eigenen Sounds anderen zur Verfügung stellen kann. Oder gibts da Möglichkeiten? Ich kenne mich da noch nicht so aus. Habe mein E-Drum ja erst seit einem halben Jahr.


    Alles in allem sage ich, dass das neue Soundmodul TD30 eine Verbesserung mitbringt. Wer heute ein TD20x besitzt und zufrieden ist kann durchaus auch so weiterfahren. Wer noch ältere Module besitzt und Wechselabsichten hat, wird mit dem neuen Modul sicher seine Freude haben. Da ich persönlich sehr grossen Wert auf gut klingende und spielbare Cymbals und Hi-Hat Wert lege überlege mir ernsthaft ober ich ein Upgrade machen soll. Drum-Tec bietet interessante Upgrades an. Noch habe ich mich nicht entschieden und lasse das noch etwas reifen, da der Rest plus/minus ohne die grosse sensationelle Verbesserungen daher kommt. Ist natürlich subjektiv und nur meine ganz persönliche Meinung.


    Es stellt sich für mich eh die Frage, wann ich das E-Drum oder das Akkustikdrum mitnehme. In kleinen Clubs ziehe ich das E-Drum natürlich vor. Guter Sound in angenehmer Lautstärke und dennoch druckvoll haben mich schliesslich vor einem halben Jahr überzeugt, ein E-Drum zu zulegen.


    In diesem Sinne, hoffe ich euch mit meinem kleinen Bericht weiterhelfen zu können.


    Rockige Grüsse aus der Schweiz :)