Beiträge von zorschl

    ich bin vor etwa 1 jahr von 5a auf 7a umgestiegen, weils einfach schneller und kontrollierter ist. wegen meiner bedenken bezüglich der haltbarkeit habe ich direkt ein paar 7er aus karbon dazu genommen und muss sagen, ich bin voll des lobes. holz hält bei mir ca. 2-3 monate bei 2 proben die wochen, also 16 bis 24 proben, die karbon-dinger sind bisher kaum abgenutzt. die sind allerdings etwas schwerer als hickory, also von der power sind die mit den 5ern aus holz durchaus vergleichbar.

    das problem kenne ich. zwischen zwei bands musst ich mein schlagzeug in den keller des elterlichen wohnhauses verfrachten, was auf den ersten blick den charme hatte, das ich jeden tag üben konnte. aus dem bewusstsein heraus, dass mir die halbe nachbarschaft zuhört, hatte ich jedoch immer das gefühl, die leute auch unterhalten zu müssen, wenn ich schon krach mache. also habe ich anfänglich nur zu irgendwelchen liedern gespielt und die rudiments vernachlässigt (was mir nicht wirklich schwer fiel :o) ). nachdem mein schlagzeuglehrer aber gemoppert hat, dass ich gefälligst üben und meine hausaufgaben machen soll, habe ich dann auch diese übungen gespielt, und zwar nach möglichkeit so sauber, dass der unterhaltungswert nach möglichkeit erhalten blieb. was ich mir jedoch echt übel vorstelle ist, wenn dann noch irgendwelche nasen einem beim üben zusehen. wenn das nicht hemmt, dann weiss ichs nicht... mir geht es übrigens heute noch so, wenn ich alleine im proberaum bin: erster gedanke: scheisse, jetzt hören mindestens fünf drummer, wie scheisse du bist. zweiter gedanke: aber die wissen nicht, in welchem raum du sitzt und wie du aussiehst... also (das vielzitierte): "leck-den-arsch", denn wenn man sich davon ausbremsen lässt, kommt man nicht weiter.

    Aloha,


    27.09.2007: Längst überfälliges Update, leider noch ohne aktuelle Bilder...


    Für die, die es interessiert, ein bisschen was zu mir: Ich habe mit 17 Jahren angefangen zu trommeln (Kumpel: "Komm, wir machen 'ne Band!", Ich: "Okay...") und war auch von Anfang an in einer Punk/Hardrock-Band (was sonst? :D), was ich zurückblickend als sehr glückliche Fügung empfinde, sonst hätte ich in den ersten ein, zwei Jahre bestimmt ein übles Motivationsproblem bekommen. Ich habe mich dann ziemlich schnell in die Hände eines Schlagzeuglehrers begeben, der mir über ca. 1 1/2 Jahre die Basics beigebracht hat. Seit dem er mich entlassen hat, habe ich mir nur noch Sachen aus allen möglichen Liedern gezogen, hier ein paar Bands, die mich damals hauptsächlich beeinflusst haben: Nirvana, B.O. (ich war jung... :rolleyes: ), NoFX, Motörhead, Biohazard, ProPain, Suicidal Tendencies, Bad Religion, Dog Eat Dog, Danzig, u.v.m.


    Irgendwann hab' ich dann zusätzlich eine Zeitlang Sonntags mittags mit ein paar älteren Herren (Rockopas ;) ) gejammt, die konnten/wollten nur Hendrix, Deep Purple und sowas spielen. Das hat einen Riesenspass gemacht und mich musikalisch ein gutes Stück nach vorne gebracht.


    Mit zunehmenden Alter ist mein Musikgeschmack immer breiter geworden, und damit auch der Fundus an coolen Dingen, die man klauen kann. Mittlerweile höre ich fast alles, was sich nicht wehrt, von Rock (Metal, Stoner, Hardcore,...) über Pop, Jazz und Latin bis hin zu fast allem, was elektronisch ist (Trip Hop, Lounge, House,...).


    Bis auf eine einjährige Pause habe ich immer in der einen oder anderen Band gespielt, und das soll auch so bleiben.


    Hier the Gear:


    Set 1: Tama Superstar in "Drogenfolie" White Satin Haze


    - 22x18 Bassdrum
    - 12x9 Tom
    - 16x16 Floortom


    Set 2: Sonor Champion aus meinem Geburtsjahr, Cremefarben


    - 22x14 Bassdrum
    - 13x9 Tom
    - 14x10 Tom
    - 16x16 Floortom



    Snares:


    - 14x5,5 Tama Superstar Snare
    - 12x4 Rocketshells Snare
    - 14x6,5 Sonor Stahleimer, vermutlich Phonic
    - 14"x6,5" Custom Acryl


    Becken:


    - 7" Sonor Splash
    - 8" Ufip Class Splash
    - 12" Stagg SH Splash
    - 14" Sabian HHX Stage Hats
    - 14" Paiste Old Alpha Soundwave Hihats
    - 14" Wuhan China
    - 16" Sabian HH Duo Crash
    - 17" Meinl Custom Shop 10 Years Sticks Anniversary Crash (sucht immer noch großen Bruder!)
    - 17" Sabian AA medium Crash
    - 17" Anatolian Emotion Light Crash
    - 18" Anatolian Emotion Light Crash
    - 18" Stagg Lion China Paperthin
    - 18" Paiste 505 China
    - 19" Sabian AA medium thin Crash
    - 19" Sabian HHXtreme Crash
    - 20" Paiste 505 heavy Ride (504 war verdammt nah dran... ;))
    - 22" Meinl Romen Crystal Ride
    - 24" Paiste Crash/Ride unbekannter Serie


    Hardware:


    Ein Sammelsorium verschiedenster Stands, Rackteile, Clamps, usw. von allen möglichen Herstellern, überwiegend Tama Road Pro.


    Sowie:


    - Cowbell
    - Triangel
    - Shure WH20 Headset
    - Korg Metronom
    - Roland SPD-6 Percussion Pad
    - Tama 1st Chair Wide Rider


    Hier das Ganze in Bildern, leider in eher fragwürdiger Qualität:


    Set 1:


    Paiste Ride unbekannter Serie:


    Acryl Snare nackig, halbnackig und in vollem Gewand:




    Großen Dank an Lunarsnare für den spitzenklasse Bau und die schicken Fotos!


    So, jetzt Ihr!


    Gruß


    Alex

    [quote]Original von saTa




    Da ist es bei Gitarren ein wenig anders... Joe Satriani und Steve Vai haben z. B. sehr stark an ihren Ibanez signature Gitarren mitgewirkt und ich liebe meine JS 90th Anniversary. [quote]


    Das ist beispielhaft für den gitarrenbereich genau die kategorie ausnahmemusiker welche ich meine, wenn ich produktives endosement meine. der rest fällt dann mehr in die kategorie werbeträger. ist vollkommen legitim, sollte man sich als kosument aber im klaren drüber sein.

    hi,


    das problem mit bandkonten ist, dass eine bank nur giro-konten für natürliche personen (also auf einen von euch, es sei denn ihr habt ein ehepaar in der band, dann auf zwei von euch) oder für rechtliche personen wie firmen (genauer: kapitalgesellschaften wzb. gmbh, kg oder ag) oder vereine eröffnen. da ihr wohl keine einlage über 25.000 öre und einen geschäftsführer habt, bleibt entweder eine privatperson eures vertrauens oder ihr schreibt 'ne satzung, geht damit zum amtsgericht und gründet einen verein. wir haben das ganze dann sehr pragmatisch gelöst: für laufende ausgaben wie miete und homepage hat jedes bandmitglied einen dauerauftrag auf das privatkonto unseres bassisten eingerichtet der wiederum diese dinge per dauerauftrag überweist. alle anderen einnahmen und ausgaben landen auf einem sparbuch, welches wiederum unsere sängerin verwaltet und dort gagen etc. einzahlt und unsere vorkasse für kabel und sonstigen kleinkram erstattet. klappt prima!


    gruss


    alex

    wenn ein endorser das mitnimmt, was ihm angeboten wird, finde ich das vollkommen okay. meiner ansicht nach sind die firmen es selber schuld, wenn sie zu werbezwecken ihren kram an leute verschenken, die ihre drumsets auf der bühne zu dramaturgischen zwecken zerkleinern. ich würde nur den jeweiligen verantwortlichen der firma feuern, wenn diese idioten jedesmal ein neues custom-set bekommen. meiner ansicht nach ist werbung das eine und die musik das andere. wenn super-drummer xyz in irgendeiner fachzeitschrift auf ein beckenset für 99 öre schwört muss eigentlich jedem gesunden menschen klar sein, dass der selbst mit vorgehaltener waffe im studio oder live keine note darauf spielen würde. aus diesem grund hat mich auch noch nie interessiert, wer welche becken oder welche trommeln spielt. selber hören, kaufen wenns gefällt und basta. die wirklichen traum-endorser, die in den firmen produktiv an neuentwicklungen mitarbeiten (können), kann man vermutlich eh an einer hand abzählen...

    hi,


    wenn du dich hier ein wenig umtust, wirst du einiges zum thema beckenreparatur finden. ich selber schwöre auf abdrehen, d.h. du entfernst den äusseren rand incl. riss plus ein paar milimeter zur sicherheit (wg. der haarrisse). bohren bringt gar nichts, selbst wenn du ein relativ grosses loch bohrst und die risskanten einsägst, damit diese keinen kontakt mehr miteinander haben. ausschneiden scheint zu funzen, sieht aber kacke aus. wenn du das mit dem abdrehen nicht selber machst, da du weder aus der metallbearbeitung kommst (vom prügeln mal abgesehen ;) ) noch über eine entsprechende drehbank verfügst, solltest du darauf achten, dass der äussere kreis abgestochen wird und auf gar keinen fall rattermarken entstehen. abschliessend sollte die neue beckenkante mit einer feile abgerundet werden (auf der drehbank, versteht sich). je früher du das machst, umso besser, denn je mehr du wegnimmst, umso mehr verändert sich der klang (verhältnis durchmesser/beckenstärke) in richtung glockig. wenn du danach noch lust hast am klang zu feilen, kannst du versuchen das becken noch mal zu hämmern. interessante infos von einem gewissen mike skiba (so was wie 'ne beckenbau-koryphäe) zum hämmern und bearbeiten von becken findest du unter http://www.cymalholic.com .


    alex

    hi,


    vielen dank für die schnellen antworten! ich fasse zusammen: NICHT erhitzen (wobei ich immer noch glaube, dass 100-200 grad das material einfach geschmeidiger machen :O) ), und mit einem runden hammer spiralförmig von aussen nach innen gleichgrosse dellen machen. zum glück habe ich vier becken abdrehen lassen, da hab ich was zum ausprobieren, wobei ich die beiden teuren ungerne als versuchskaninchen missbrauchen möchte.


    ich vermute mal, dass du beim abhören des beckens mit der stockspitze ringsrum gegangen bist?


    gruss


    alex

    hi,


    ich habe meine ganzen kaputten crash-becken abdrehen lassen und die klingen jetzt von ziemlich glockig (ehem. sabian aa stage-crash, jetzt das kleinste ride der welt) bis scheisse (alle low-cost becken, w.z.b. 302, 402, marathon usw). zuerst hatte ich die idee, die dinger dünner zu drehen, was aber aufgrund des hammerings und sonstiger verformungen relativ schwierig ist. mein nächster plan um die dinger wieder etwas zischiger zu kriegen, wäre ein erneutes hämmern. nun meine frage: kennt sich jemand damit aus und kann mir ein paar tipps geben, wie man becken prinzipiell hämmert? muss ich das ding erwärmen, damit ich keine struktur-risse ins metall bekomme, welche muster haben welchen effekt, was ist der klangliche unterschied zwischen grossen, flachen und kleinen, tiefen dellen, ist es egal, ob ich das becken von oben oder von unten hämmere? wenn jemand was weiss, sei es auch nur ein link oder eine literturangabe - her damit!


    gruss


    alex