Beiträge von xeemingly

    Du hast einfach meinen Text schon wieder nicht richtig gelesen oder mein Problem nicht verstanden (bzw. es auf gefühlt 20 weitere hochgebauscht...smh)... Nochmal final:


    Wir nehmen selbst auf - im Proberaum und mit 2 Tascam SD 24/32 - da ich bereits eines dieser Geräte hatte und damit gute Erfahrungen gemacht habe. 8 Spuren hätten uns nicht gereicht, da ich allein beim Schlagzeug 8 Spuren benötige. Wir wollen im Proberaum keine Interfaces oder DAW benutzen - wir haben das bereits gemacht und würden gern drauf während der Aufnahme im Proberaum verzichten. Die Tascams wollte ich über den Footswitch RC-3F irgendwie miteinander koppeln, was jedoch nicht funktioniert, da keine MIDI-Schnittstellen mehr bei den neuen SDs verfügbar sind. Mir ist dann hinterher aufgefallen, dass das Raummikro genug Schlagzeug, Bass und Gitarre aufnimmt, was eine repräsentative Wiedergabe der Instrumente eines Takes über die PA ermöglicht, ohne dass man unbedingt beide SDs laufen lassen muss. Mein Problem hat sich somit gewissermaßen FÜR MICH gelöst.



    Natürlich kriege ich selbst mit wie es läuft. Wenn es einen richtigen Patzer gibt dann hört man halt auf und beginnt von Neuem. Gemeint waren eher knifflige Stellen, wenn es zu Geschwindigkeits- oder Taktwechseln kommt und es dort besonders auffällt, wenn man nicht stimmig zusammen spielt. Nach der Aufnahmesession zuhause setzen wir die Spuren beider SDs in die DAW und schieben den Start zurecht um die Schlagzeugaufnahmen des anderen (die 8 erwähnten Spuren) dazuzunehmen, regeln nur ganz grob FÜR UNS zurecht und speichern ab - keine Arbeit die nennenswert Zeit frisst. Das ist - ich wiederhole gern - nur für uns und wir schicken am Ende die Ausgangsspuren (raw tracks wenn du möchtest) an jemanden, der sein Handwerk versteht und sich um die Feinheiten kümmert. Wir haben unser erstes Album selbst gemacht und möchten nach der Aufnahme die Arbeit an jemand anderen abgeben um ein besseres Ergebnis zu erzielen und wir selbst wissen zumindest wie man so abmischt, dass man am Ende bewerten kann ob die Tracks an den Mann gebracht werden können oder nicht.


    Ich hoffe du konntest mir damit folgen. Ja, vielleicht wäre ein Fieldrecorder besser gewesen, vielleicht aber auch nicht. Ist aber eh wumpe, ich hab jetzt zwei Tascam SD da. :)

    Was du mit "richtig machen" meinst kann ich erahnen, find ich aber völlig fehl am Platz, da ich ja eingangs schon beschrieben habe, dass ich den Fokus aufs unkomplizierte Aufnehmen und nicht auf der Fummelei in einer DAW haben möchte. Und ja, ich habe auch geschrieben, dass hinterher in einer DAW auch fix zurechtgerückt wird. Ich will aber primär nur aufnehmen und das Mixing und Mastering den Leuten überlassen, die etwas davon verstehen (sprich seit Jahren in der Materie stecken und ein Portfolio zum Reinhören anbieten). Für den Zweck "aufbauen, aufnehmen und los" ohne Interfaces oder Laptop hab ich damit eine für mich wunderbare Lösung gefunden - find ich! Schöner Nebeneffekt: man versucht überall tight zu spielen und hört genauer auf den Anderen.


    Am ersten Album haben wir das Abmischen und Mastern selbst probiert und Spaß daran gehabt - wirklich professionell war das aber trotzdem nicht. Die Zeit und Lust in Mixing und Mastering zu stecken will ich nicht.


    Dass die beiden Tascams "unterschiedlich aufnehmen" kann ich nicht unterschreiben, ich habe in den Spuren keine konstante Verzögerung eines Geräts gegenüber des andreren in der DAW bemerken können. Das hätte für mich etwas von Nuancen aus irgenwelchen Weinen schmecken zu wollen oder können. ;)


    Danke dennoch auf dir für den Input. Um das Problem auf Eis zu legen habe ichs einfach damit gelöst für den ersten Eindruck auf einem der Tascams (mit Gitarren- & Bassabnahme) das Mikrofon für den Raum anzustöpseln, womit ich einen ungefähren Eindruck über den gesamten Take inkl. Schlagzeug bekommen kann, was für mich ausreicht.

    Hallo Slinor,


    danke für deinen Post. Der Hersteller stellt sich dumm und ist zu keinerlei Auskunft oder intelligenter Hilfestellung bereit und hatte mir empfohlen, 2 Pedale zu kaufen und so zu präparieren, dass man gleichzeitig auf die Tasten beider Pedale drückt. So frei nach der Idee, ich solle ein Holzbrett draufkleben um gleichzeitig zu betätigen.


    Ich habe auch in einem Tascam-Forum nachgefragt und dort erste Hinweise erhalten, ich solle es mal über MIDI probieren, wobei mir das als Noch-Laien in dem Bereich nicht viel sagt. Ich schätze da hilft wohl nur sich intensivst in die Materie einzulesen...

    Hallo,


    ich versuche mich gerade am Recording und wir stehen derzeit vor folgendem Problem: Wir möchten prinzipiell mit Portastudios (Tascam DP-24 bzw. DP-32) ohne zwischengeschaltete DAW aufnehmen. Wir haben dafür 2 Geräte, da uns die 8 Eingänge von einem Tascam nicht gereicht haben (sind derzeit bei 12 Eingängen angelangt).


    Um die Recording-Funktion simultan starten zu können, müssten wir theoretisch perfekt zur gleichen Zeit auf "record" auf beiden Tascams drücken. Ich weiß, mit einer DAW können wir nachträglich die Tracks so zurechtschieben, dass der Start genau angepeilt werden kann. Das machen wir auch fürs grobe Mischen nach der Aufnahmesession. Für die Wiebergabe im Proberaum ohne DAW und über die PA ist das jedoch sehr kontraproduktiv, da man auch hier 100% zur gleichen Zeit "play" drücken muss, damit die aufgenommenen Spuren im besten Fall im gleichen Timing liegen... vorausgesetzt natürlich, man hat auch gleichzeitig auf "record" gedrückt.


    Um das Problem zu beseitigen habe ich mir überlegt, dass man mit einem Footswitch-Pedal beide Tascams verbindet und die entsprechenden Befehle "record", "stop" und "play" hinterlegt, damit man das Timingproblem gelöst bekommt. Die Tascams haben einen Remote-Eingang für 2.5mm (?) Klinken, welche auch im Footswitch Tascam RC-3F verbaut ist: https://www.thomann.de/de/tasc…77b23c69fcbaa8d1dcf047468


    Nun zur Frage: ist es möglich beide Tascams mit einem einzigen dieser Footswitches zu verbinden um ein gleichzeitiges Starten von play / record / stop zu ermöglichen? Und falls ja, wie?


    Ich habe nach Y-Kabeln gesucht mit 1x 2.5mm female to 2x 2.5mm male aber nichts gefunden. Falls dieser Ansatz falsch ist und jemand weiß wie ich das Problem ohne DAW zwischengeschaltet gelöst bekomme wäre ich wirklich dankbar.


    VG xeemingly

    Habe mal die Hornby von einem Kumpel gespielt und empfand die Sticks als recht unangenehm zu spielen. Ziemlich schwer, auch der Durchmesser war damals ungewohnt groß. Bei Cross Sticks oder Rimshots hatte ich immer Angst, die Teile würden den Geist aufgeben. Bei Stick Clicks merkt man auch eine komische Resonanz im Stick aufgrund der verbauten Elektronik. Waren am Ende zu viele Negativpunkte für mich, die den Mehrwert des Leuchtens vernachlässigbar erscheinen lassen haben. :) War aber mal interessant zu spielen - solche Sticks hatte ich in so einer Machart noch nicht gehabt!

    Sobald du auch nur ein Teil austauschst oder anbringst, ist es einfach kein Original. Es gibt einen Unterschied zwischen Restauration und Verbasteln - in deinem Fall ist es letzteres, da du nicht originalgetreu aufwerten sondern etwas komplett eigenes machen willst. Ich würde dir davon abraten, wenn eine Wertsteigerung bei dir zu den Gründen deiner Motivation zählt. Man wird spätestens am Finish, an der Machart / Kesselgrößen oder der Hardware sehen, dass es sich dabei um kein Original handeln kann (sofern ein Interessent recherchiert) und soweit ich weiß ist der Markt für Basteleien weder heiß begehrt noch profitbringend.


    Investition hin oder her - ich bezweifle stark, dass eine monetäre Wertsteigerung drin ist. Wenn du es für dich als Erfahrung machen möchtest, ist das etwas anderes.


    EDIT: Ich spreche hier beim Verbasteln nicht von Schrauben oder Muttern im Kesselinneren. Bei Concert-Toms hast du doch resoseitig keine Bohrungen und das muss dann gemacht werden. Auch würden die Badges zum Set nicht stimmen. Mir persönlich wäre das einfach zu viel Aufwand für zu wenig Effekt.

    Bis vor einigen Jahren war es aus Konsumentensicht oftmals super. Man bekam oftmals für vergleichbares Geld von Jahr zu Jahr mehr Features, Produkt-Leistung etc. Das ist seit knapp 5 - 6 Jahren nicht mehr so. Die Zeiten sind vorbei - firmenübergreifend!

    Findest du? Würde ich nicht von jeder Firma behaupten - spontan fällt mir ein dass bei Tama z.b. ab der Performer B/B aufwärts in Sachen Hardware doch viel getan wurde (neues Starcast-Lock-System mit engerer Kesselanlage, neu gefederte Füße...). An einer Trommel ist die Optimierung aber irgendwann nicht mehr möglich und auch nötig wie ich finde. Letzendlich ists doch nur ein runder Kessel mit Fell und Metall zum Festziehen. ;)

    Möchte hiermit die frische Leiche aus der Versenkung holen: http://www.wood-database.com/w…inga-really-banned-cites/ (ist auf Englisch)


    Bubinga wurde dieses Jahr in die Kategorie II (geht von I-III) der gefährdeten Hölzer aufgenommen. Grund dafür war maßgeblich der wachsende Mittelstand in China, wo aus kulturellen / traditionellen Gründen Edelhölzer für sämtliche Möbel und Dekorationen verwendet werden. Da echtes Rosewood bereits in der strengsten Kategorie I gelandet ist, ist man dort auf das nächst-ähnliche Holz (Bubinga) ausgewichen. Ich bin gespannt, wie das in Zukunft den Instrumentenmarkt (insbesondere die Ausfuhr bereits erstellter Objekte) beeinflussen wird. Gibson und Musiker mit Instrumenten die mit Hölzern aus besagter Kategorie I ausgestattet wurden hatten bereits sehr mit der Edelholzthematik zu kämpfen... dort heißt es dann kurzerhand "damals gabs genug davon, heute siehts anders aus, das Instrument bleibt beim Zoll".

    Danke für die Einschätzung. Das Angebot, das ich habe, liegt in dem von dir genannten Preisbereich. Wobei der Vergleich mit den USA schwierig ist. Das Angebot an Vintage Gretsch Sets ist dort viel größer. Ich schau mir immer ganz neidisch die ganzen Anzeigen und Auktionen an und werde weinerlich, wenn ich an Porto und Zoll denke.
    Das Angebot hier ist kleiner, ich suche schon ziemlich lange nach einem Set, das ich mir leisten kann und muss Dienstag nach Holland fahren, um das Set ggf. zu kaufen.

    Stimmt, in den USA ist Markt (aber auch die Preisspanne) deutlich größer. Ein 3-piece in Jazzgrößen kann auch gut und gern für 2500$ weg gehen, es kommt also immer drauf an. :)


    In deinem Fall bleibt nichts anderes zu sagen als: zugreifen!