Beiträge von dex

    Was macht die 2005er so "advanced"?


    Ich überlege, ob die mir auch kostenlos meine Eliminator DoFuma erneuern, dass heißt die Pedale und deren Aufhängung am Fersenteil, sowie die Ketten austauschen. Komisch ist nämlich, dass ich das Ding November 2004 gekauft hatte und da schon längst die updated Modelle existierten.
    Habe mich deswegen an Pearl USA gewandt, was an Pearl Europe und schließlich an Musik & Technik weitergeleitet wurde. Fazit: Ich müsste knapp 40 € für zwei neue Fußplatten und knappe 40 € für zwei neue Ketten hinblätter. Ein US-Kunde erhält die Teile innerhalb von zwei Tagen nach Anruf bei Pearl kostenfrei zugesandt. Prima -.-

    SPF: Die AA Regular Hats müsst ich nochmal antesten, ist aber keine so schlechte Idee. Wie das Evolution Ride klingt, weiß ich ganz und gar nicht und Sound & Drumland hat es definitiv nicht da.


    DaviDian: Das HH Raw Bell Dry Ride trifft nicht so ganz meinen Geschmack. Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber es klingt mir irgendwie zu metallisch, hat außerdem ein relativ flaches Profil, was sich auf den Sound der Glocke auswirkt, die ebenfalls nicht das ist, was ich suche.


    Welche klanglichen Eigenschaften genau beschreibt eigentlich der Begriff "dry" bei Rides?


    drum_theater: Die AAX Stage Hats habe ich schon in der engeren Wahl, müsste dann aber auch mal hören, wie sie mit dem zukünftigen Ride harmonieren.

    Tach, da bin ich wieder mit meinen typischen Kaufentscheidungsproblemen.
    Nun, ich möchte mit der Zeit Ordnung in mein Beckenchaos bringen - klanglich gesehen. Den Anfang sollen Ride und Hi-Hat bilden. Zunächst wäre zu sagen, dass ich in Sachen Becken nicht der große Experte bin und nicht den Überblick über alle Serien aller Hersteller habe. Eingeschossen habe ich mich jedoch auf Sabian und möchte daher meine Zildjian und Istanbul Becken durch Sabians ersetzen.


    Was das Ride angeht, so spiele ich momentan einen alten 20er Aveden, der mir jedoch gar nicht so zusagt, da zu lautes Grundrauschen, allgemein zu laut und eine mickrige Glocke. Da ich schon eine ganze Weile ein meinen klanglichen Vorstellungen entsprechendes Ride suche, teste ich auch öfters Becken bei meinen Streifzügen und Kauforgien bei Sound & Drumland an. Leider sind grundsätzlich nur AAX Studio/Stage, AA Medium, irgendein HH und Paragon-Gelumpe auf Lager und sagt mir alles nicht wirklich zu. Wonach sich mein Ohr sehnt, ist ein nicht zu lautes Ride mit klarem Ping, sehr wenig Grundrauschen und einer präsenten Glocke.
    Natürlich hab ich auch schon mit dem Sound Check Programm auf der Sabian Website herumgespielt und wurde dort vom Sound des 22" HH Rock Rides überrascht, denn es ist genau das, was ich suche (Nein, nicht, weil Mike Portnoy es spielt ... um mal einigen vorlauten Herren hier den Wind aus den Segeln zu nehmen ;P). Natürlich ist mir klar, dass der Sound Check dort keineswegs den "live sound" des Beckens wiederspiegelt, nicht zuletzt, weil die 20"-Variante auffällig stark anders klingt. Da aber die Sache mit dem Bestellen und Antesten im Shop so eine langwierige und teilweise unzuverlässige Sache ist (Ich warte bis heute auf meine Iron Cobra Gummi-Beater, Sound & Drumland. -.-), wollte ich zunächst die Leute hier fragen, die das 22er HH Rock Ride spielen oder sonstige konstruktive Dinge anmerken können.


    Nunja und die Hi-Hat ist zur Zeit irgendeine Stagg-Gurke, die mich am meisten nervt. Passend zum Ride soll also auch solch ein Becken her, wichtig hierbei wäre, dass ich kein Freund von bespielbaren Gullideckeln bin, sondern eher eine leichtere Hi-Hat mit ordentlich "chick" suche. Sie sollte offen nicht blechern klingen und geschlossen sollte der Stick-Anschlag nicht zu penetrant sein.


    Ok, und nun mal wieder vielen Dank im Voraus für Eure Mühen :)

    Nun, Erfahrungen habe ich mit keinem der genannten In-Ear-Hörer, würde aber zu Shure E2 oder Voicetronic VT-01 tendieren, wobei Ludwig zu diesen mal schrieb:


    Zitat

    Wegen den Voicetronic: Die "Billigen" (VT-01) gehen schon oft kaputt bei mir. Jedes Jahr ist ein neues Kabel fällig... :/


    Ich persönlich würde nochmal 100 Eur drauflegen und Shure E3 oder Voicetronic VT-03 ins Visier nehmen. Damit wird man - denke ich - glücklicher fürs Geld.


    Was das Anschließen anbelangt, so ist für In-Ear-Monitoring ein Limiter oder Kompressor ein absolutes Muss, da Du dir sonst die Ohren förmlich zerschießen könntest. Ich hatte zu diesem Thema vor Kurzem selbst einen Thread eröffnet, mich dann jedoch gegen In-Ear und für geschlossene Kopfhörer entschieden. Einen gebrauchten Kopfhörerverstärker mit integriertem Limiter/Kompressor hatte ich aber bereits gekauft und nutze diesen mit einem Beyerdynamic DT 770 M.
    Nobels SST-1X Sound Studio
    Such einfach mal bei eBay, es ist auf jeden Fall eine günstigere Alternative zu allen anderen heute verfügbaren Belt-Packs etc.

    Nun, ich nutze eine 2002C seit Anfang November 2004 und musste feststellen, dass diese Fußmaschine nicht gerade unzerstörbar ist.


    Die folgenden Zeitangaben beziehen sich auf das Kaufdatum.


    Nach ca. 2 Wochen:



    Die Schrauben, die die schwarze Trittplatte halten lösten sich am rechten Pedal plötzlich beim Spielen, wobei ich es erst nach einer Weile merkte .. als bereits zwei von ihnen auf dem Bodem herumlagen und ich an einer halb herausgedrehten mit den Zehen hängenblieb.
    Nach ordentlichem Festschrauben (nicht übertreiben!) trat das Problem aber seither nicht wieder auf.


    Nach ca. 1 Monat:



    Eine der beiden Schrauben, die die Verbindungswelle am rechten Pedal befestigen, brach beim Aufschrauben und das so gekonnt, dass mit einer Zange nichts mehr zu machen war. Dies geschah nicht, weil ich Grobmotoriker bin, sondern weil die Schraube recht schwergängig zu Schrauben war und auch ein Tröpfchen Öl keine Abhilfe schafft. Also: Den rechten Teil der ausziehbaren Welle aus dem Wellenschaft gezogen und samt rechtem Fußpedal zum Händler (Sound & Drumland in Berlin) gebracht. Nach kurzer Begutachtung, dem Kommentar "Sowas geht normalerweise nicht so schnell einfach kaputt, aber ich schick das mal zu Pearl" und dem Angebot, das rechte Pedal einer äquivalenten Vorführmaschine aus dem Laden als Übergangslösung mitzunehmen, war ich doch wieder etwas beruhigt.
    Übrigens unterhielt ich mich noch mit einem Kunden, der das selbe Problem mehrere Male mit seiner Tama Iron Cobra hatte, es jedoch einfach mit der Bohrmaschine löste :P


    Nach ca. 1 1/2 Monaten:


    Als ich das reparierte Pedal wiederbekam, fragte ich mich bei dessen Betrachtung, wer es wohl zusammengebaut hatte. Die Beaterbefestigung für den linken Beater, welche auf einem hexagonalen Schaft ruht, war in einem falschen Winkel zur rechten Beaterbefestigung. Da diese Bolzen (ka, wie ich es nennen soll), an denen die Verbindungswelle befestigt wird, nicht komplett rund sind, sondern an einer Stelle eine Abflachung besitzen, läßt sie die Welle nur auf eine bestimmte Weise befestigen, was außerdem noch zur Auswirkung hat, dass die Trittbretthöhe mit diesem Problem zusammenhängt und somit nun links und rechts unterschiedlich war.
    Doch da hört der seltsame Service nicht auf. Der Teil inklusive Feder, Gewindestift, Rändelschrauben und der Aufhängung, die auf der Welle befestigt wird, wurde ausgetauscht und war eine völlig andere als das Original. Ich hab mich nur noch gefragt, was der Mist soll.
    Also nochmal zum Händler hin und teilweise auf Unverständnis und dumme Kommentare gestoßen, jedoch ein originales Federelement aus einer Vorführmaschine erhalten. Das Problem mit der Beaterbefestigung löste ich durch Auseinanderschrauben des halben rechten Pedals selbst.
    Ich weiß nicht, ob dieser ärgerliche Vorfall dem Pearl-Service zu verdanken ist, oder der Händler selbst daran herumgeschraubt hatte, aber wenn man keine Ahnung von der Materie hat und die Augen nicht aufmacht, ist man irgendwie am Arsch.


    Nach ca. 3 1/2 Monaten:



    Ich stellte fest, dass der Gewindestift des rechten Pedals ganz leicht verbogen war. Warum? Wenn man nicht ständig darauf achtet, dass beide Rändelschrauben verdammt fest angezogen sind, hat dieser Gewindestift Spiel und kann sich verbiegen. Sehr deutlich kann man das oft an Vorführmaschinen im Laden beobachten.


    Nach ca. 4 Monaten:



    Die verschraubte Verbindung zwischen Trittplatte und Fersenteil am linken Pedal löste sich leicht auf der linken Seite. Dies ließ sich mit einem Schlitzschraubendreher zwar beheben, jedoch muss man aufpassen, die Schraube nicht zu weit hineinzudrehen, das sich so der Widerstand bei der Bewegung der Trittplatte erhöht.


    Allgemein:



    Die große Schraube, die die Kette/das Band an der Trittplatte befestigt, löst sich hin und wieder (jedoch zum Glück nicht komplett). Hier hilft nur regelmäßige Kontrolle mit einem Kreuzschlitz oder man besorgt sich neue Schrauben. Bei den Bändern bzw. Ketten, die man einzeln kaufen kann, sind alle notwendigen Schrauben mitgeliefert. Als ich mir nun zwei Bänder kaufte und sie statt der Ketten befestigte, stellte ich fest, dass diese nun bombenfest saßen ... Problem gelöst.



    Die größten Probleme bereitet aber immer noch die Schraube, die damals brach. Der seltsame Widerstand beim Schrauben ist immer noch da, ich habe ständig Angst, die Schraube könnte wieder abbrechen und hinzu kommt, dass sie sich beim Spielen ständig löst.


    So viel zu Pearls High-End-Fußmaschine. Ähnliche Probleme gibt es übrigens mit Fußmaschinen der meisten, wenn nicht aller Hersteller. Bei den DW 5000ern brechen manchmal Trittplatten in zwei Teile, oder die Befestigung der Kette an der Trittplatte zerfetzt es irgendwie. Bei Tamas Iron Cobra sind, wie bereits gesagt, ebenfalls die Schrauben an der Verbindungswelle eine Schwachstelle usw.
    Das alles soll jetzt aber nicht heißen, dass alle Probleme auch bei allen Nutzern auftreteten. Das war lediglich ein persönlicher Erfahrungsbericht.

    So, vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten.
    Ich hab mir heute die Shure E3 bestellt und gebraucht einen tragbaren Kopfhörerverstärker mit integriertem Kompressor/Limiter gefunden (Nobels SST-1X Sound Studio), somit wird sich die Verkabelung auch einfacher gestalten.
    Wenn die Gerätschaften demnächst bei mir eintrudeln, werde ich sie mal genau unter die Lupe nehmen und vielleicht ein kleines review verfassen.

    Ja, der Voicetronic hat ein austauschbares Kabel (gehen die im regelmäßgen Einsatz wirklich so schnell kaputt?), Shure aber wirbt mit "druckvoller Basswiedergabe", was für mich nicht unerheblich ist, da ich zunächst nicht in einen Bass-Shaker inversieren will. Otoplastiken sind mir momentan auch noch etwas zu kostspielig, die knapp 200 Eur für die beiden zur Auswahl stehenden Hörer befinden sich gerade noch an der Schmerzgrenze. Außerdem benötige ich das funktionierende In-Ear-Monitor-System bereits in zwei Wochen. Wichtig ist mir auch wirklich, dass ich trotz Dämpfung noch etwas von außen hören kann, zumindest den Rest des Drumsets, der nicht mikrofoniert ist.


    Zur PA: Der Phonic Mixer besitzt Inserts, die man als Direct Out mißbrauchen kann, dem Powermixer fehlt so etwas. Zur Not könnte ich die Drummikros direkt an den Powermixer anschließen und den kleinen Mixer somit nur für Monitor-Input und In-Ear-Hörer Anschluss nutzen.
    Der Phonic Mixer ist übrigens recht robust und auch der Vorbesitzer hatte mir seiner Band damit keinerlei Probleme. Da ist uns eher der Powermixer vor zwei Wochen flöten gegangen, als ein IC explodiert war, aber nun läuft das Teil nach einiger Reparaturarbeit wieder.


    Was den Limiter angeht, so hab ich da nicht so viel Ahnung, und ein 19" Kombigerät (Kompressor/Gate/Limiter) will ich jetzt auch nicht unbedingt anschaffen. Ich habe ein wenig bei Thomann gestöbert und folgendes gefunden: Behringer Mic200 Tube Ultragain.
    Wäre das Gerät für meinen Fall anwendbar?

    Moin


    Ja, ich habe die Suche zum Thema In-Ear-Monitoring benutzt und auch einiges in Erfahrung bringen können, jedoch wuchs auch teilweise die Verwirrung und einige meiner Fragen konnten nicht beantwortet werden.


    Da ich mit unsere momentanen Monitoring-Lösung nicht zufrieden bin, d.h. sie mir ziemlich auf die Ohren geht und bei übermäßigem Beckeneinsatz sowieso fast nichts bringt, bin ich auf IEM aufmerksam geworden. Unabhängig von der plärrenden Monitoring-Anlage möchte ich allgemein einen Hörschutz beim Spielen, der gleichzeitig eben noch ein Teil eines Monitoring-Systems sein soll.
    Auf einen Bass-Shaker möchte ich zunächst verzichten.


    In die engere Wahl habe ich die Voicetronic VT-03 Pro von Fischer Amps und die Shure E3 genommen. Für welchen von beiden würdet Ihr Euch entscheiden? Welche Vor- und Nachteile haben sie jeweils?


    Zu kaufen gedenke ich die Hörer bei Thomann. Nun werben diese mit einer "30 Tage Money Back Garantie". Bedeutet dies, ich kann die Hörer bestellen, bei eventuellem Nichtgefallen zurückschicken und problemlos mein Geld wiedererhalten? Hat jemand von Euch schon Erfahrungen damit gemacht?


    Nun zur Verkabelung des Ganzen: Unsere Momentane PA sieht so aus, dass alles in einem DAP Audio Powerstation 8 8-Kanal Powermixer zusammenläuft, wobei ich plane, die Drums nochmals separat über einen kleinen Phonic MM122 12-Kanal Mixer abzumischen, um eine greifbare Regelung zu haben (auch wenn es sich dabei aus Budgetgründen nur um Bassdrum und Snare handelt). Die beiden Monitore laufen über eine Bell PA-4022X Endstufe, die ihr Signal natürlich vom Powermixer erhält.
    Der Phonic Mixer, welcher bei mir am Set stehen soll, besitzt - wie jeder vernünftige Mixer - einen Kopfhörerausgang, an den ich die In-Ear-Hörer anzuschließen gedenke, d.h. ich höre dann genau das, was bei meinem Mixer auch über Main Out rausgeht. Jetzt verwirrt mich die Tatsache, dass ich mit dem kleinen Mixer sowohl zum Powermixer senden als auch von ihm empfangen muss, sprich ich brauche das Monitorsignal vom Powermixer als Eingang an meinem Mixer, aber muss über diesen gleichzeitig auch die Mikrofonsignale für Bassdrum und Snare an den Powermixer leiten.
    Wenn ich nun einerseits das Monitorsignal vom Powermixer kriege und ihm die Mikrofonsignale liefere, die dann wiederum in den Monitormix einfließen und somit zu meinem kleinen Mixer zurückkommen, müsste das doch eine Rückkopplung oder so etwas ergeben. Gibts da irgendwie eine intelligente Verkabelungslösung? Ich bin gerade leicht verwirrt.
    Ganz zu schweigen davon, dass in ca. zwei Wochen noch irgendsoein 24-Kanal DDR-Mischpult (Ende der 80er, immerhin mit einer Art Memory-Funktion) hinzukommt, welches die ganze Verkabelung eigentlich vereinfachen soll.


    Und jetzt noch die In-Ear-Monitoring-Geschichte ... Trotz Gehörschutz möchte ich wenigstens noch einigermaßen etwas vom Drumset mitbekommen. Würde ich da mit oben erwähnten Ohrhörern auf Probleme stoßen?


    Oh man, Audiotechnik ist eine scheiß komplizierte Angelegenheit.
    Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?


    Vielen Dank im Voraus :)


    EDIT: Hier noch eine kleine Skizze zum besseren Verständnis der Verkabelung...


    lol, ja Rockmania hat Recht, in dem Video sind es tatsächlich die alten Iron Cobras. Habe gerade nachgesehen. Also sorry für die Fehlinformation ;)
    Die DWs kamen wohl erst später zum Einsatz.

    Zitat

    Original von scarlet_fade


    Ohne das ich das Ding grad anschauen kann meine ich mich zu entsinnen, dass Protnoy zum Zeitpunkt der Produktion noch DW-Pedals gespielt hat und kurz danach auf die Iron Cobras von Tama geswitched ist. Zumindest offiziel...


    Ja, am neuen Siamese Monster Kit spielt er mit Rolling Glide Iron Cobras, welche er übrigens schon mal zu früheren Zeiten als Doppel-Variante an einem etwas kleineren Kit genutzt hatte. In dem von Dir erwähnten Video ist noch sein "altes" Kit, das Purple Monster, zu sehen. Dort kommen zwei DW 5000 AD3 zum Einsatz:


    Nun, ich habe die "Junior Cobra" zwar noch nicht ausprobiert, aber stand damals vor einer ähnlichen Entscheidung, lediglich eine Preisklasse höher. Zunächst war ich fest davon überzeugt, mir eine Iron Cobra anzuschaffen ... bis ich die Pearl Eliminator Doppelfußmaschine ausprobierte. Sie fühlte sich beim Spielen wesentlich leichter an und war bedingt durch die sehr vielen Einstellmöglichkeiten in meinen Augen (nicht, dass hier wieder Iron Cobra Fans rumnörgeln, dass am Tama-Pendant ebenfalls viel einzustellen ist) wesentlich versatiler ist. Die kleinere Pearl ist zwar vom Funktionsumfang gegenüber der Eliminator natürlich abgespeckt, dürfte aber ähnliche Laufeigenschaften besitzen. Was mir gegenüber der Tama-Doppelfußmaschine aufgefallen ist, dass bei dieser Master- und Slave-Pedal "gleicher" sind. Bei der Pearl erfolgt die Kraftübertragung vom linken Pedal über die Welle zum Schlegel mit einem etwas größeren delay.
    So im großen und ganzen würde ich aber auch im niedrigeren Preissegment Pearl Tama vorziehen. Von Yamaha-Fußmaschinen bin ich sehr begeistert, sogar von den günstigen und alten Modellen, nur die Doppelfußvarianten konnten mich nicht so überzeugen.
    Das wäre dann mal mein Senf zum Thema :)

    Ideen dafür kommen bei mir größtenteils aus dem Bauch heraus, wenn ich am set sitze. Dann probiere ich einfach herum, bis es mir gefällt bzw. zur restlichen musikalischen Idee passt, denn sowas fällt mir wesentlich leichter, wenn man eine Melodie oder auch nur einige Gitarren-Riffs im Kopf hat oder sie hört.
    Die wichtigste Inspirationsquelle dabei ist für mich natürlich Musik anderer Künstler, und auf jeden Fall aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen.
    Was mir auch noch aufgefallen ist, dass mir nach Konzerten - egal ob eigene oder nicht - sehr viele musikalische Ideen durch den Kopf rasen, teilweise so, dass ich kaum einschlafen kann. :P Das hängt auch stark davon ab, wie die Instrumente klangen und wie laut es war. Jeder hat ja seine eigenen Vorstellungen, wann und wie z.B. ein Schlagzeug gut klingt.
    Als Fazit kann ich also empfehlen, einfach sehr viel Musik zu hören und rumzuprobieren, als sich die ganze Zeit den Kopf über technische Details seines Spiels zu zerbrechen. Natürlich ist das nur mein persönlicher Rat. :)

    Nun, ich bin auch nicht gerade ein Fan von Rammstein und ebenfalls nicht sonderlich angetan von Schneiders Spielweise, aber seit ich das Interview in der Drumheads!! 2/2005 las, sehe ich ihn mit etwas anderen Augen.
    Allgemein gefallen mir die Interviews in der Drumheads!!, ich denke mal, die Zeitschrift ist echt ein Abo wert .. um jetzt mal ein Wenig vom Thema abzukommen :)

    Nunja, ich denke wohl auch, dass ich die 14x5er nehmen werde. Was die Felle angeht, so spiele ich z.Z. zwar auch Remo, werde aber beginnend mit der Snare auch mal einiges von Evans ausprobieren. Auf meinem momentanen Tama Blechtopf (kann man nicht anders nennen *g*) hab ich Ambassador Coated + Ambassador Clear, hab letztens einer etwas älteren Pearl Export Stahlsnare mit selbstgebasteltem Dot-Schlagfell (Clear) einen richtig geilen Sound entlocken können und sonst gefällt mir diese Kombination aus zweischichtigem und einschichtigem Schlagfellbereich ziemlich gut.
    Ich war bei der Auswahl von Fellen bisher noch nicht so sehr in die Materie eingestiegen. Mich würde immer noch interessieren, ob ich nun eher das dünnere Hazy 300 oder doch das dickere Genera G1 Clear als Resofell nehmen sollte, da ich ja - wie gesagt - einerseits ordentlich draufdresche, aber andererseits auch nicht selten etwas filigraner spiele.


    Meine Entscheidung bezüglich Kupfer steht aber doch schon felsenfest, da ich den Sound ziemlich toll finde. :)


    EDIT:
    Ah, da waren einige wieder schneller mit dem Antworten als ich :)
    Also die G1 gibt es nicht in einer speziellen Version für Snares, jedoch werden sie von einigen Leuten tatsächlich als Snareresos genutzt.

    Moin


    Da komme ich heute nach Hause und stöbere gelangweilt durch den Online-Katalog von Thomann, als mir plötzlich auffällt, dass dort die heißgeliebte Snare, die ich mir schon seit längerer Zeit anschaffen möchte, zu einem - ich möchte sagen - sensationellen Preis angeboten wird. Es handelt sich um Pearl Free Floating Kupfer. Ich dachte, ich spinne, denn überall sonst muss man z.B. für die 14x5er zwischen 380€ und 420€ blechen.
    Nun steht fest, dass ich mir das Teil in den nächsten Tagen bestellen werde, bin mir aber noch nicht 100%-ig sicher, ob ich es bei der 5" tiefen Version (die ich probegespielt habe) belassen, oder nicht doch lieber zur 6,5" tiefen Snare greifen sollte, welche glatte 20€ mehr kostet.
    Was ich benötige, ist eine gute allround Snare, und ich denke, ich habe mit Kupfer als Material bereits einen guten Kompromiss zwischen den Sound-Charakteristika von Metall (Stahl) und Holz gewählt. Nun soll die Snare sowohl durchsetzungsfähig sein, sich aber auch für ruhigere Passagen eignen (Ja, ich weiß, eine etwas schwammige Formulierung).


    Der nächste Punkt wären die Felle. Ich hatte an Evans Power Center als Schlag- und Genera G1 als Resofell gedacht. Andererseits gibt's bei Thomann ein interessantes angebot mit 2 Power Center und 1 Hazy 300. Nun bin ich am Grübeln, da ich von vielen gehört habe, sie würden G1 als Snare-Resofelle nutzen, aber hier stehen ja immerhin 10mm (G1) 3mm (H300) gegenüber.


    Und zu guter Letzt soll noch ein Hardcase her. Da ich noch kein einziges besitze, betrete ich hier völliges Neuland. Es gibt ja z.B. Hardcases mit und ohne Schaumstofffütterung. Kann ich hier - angesichts des günstigeren Preises - ohne schlechtes Gewissen zu den Versionen ohne Fütterung greifen? Muss ich außerdem bei Free Floating Snares wegen ihrer Größe und dem Gewicht im Hinblick auf Cases etwas besonderes beachten? Um nochmals auf Thomann zurückzukommen ... Hier gäbe es für mich nämlich folgende Auswahl:
    Hardcase HN14S Snare Case
    SKB 14" x 5,5" Snare Drum Case
    Und noch ein angebliches Spezialmodell für Free Floating Snares zum doppelten Preis eines normalen Cases dieser Größe:
    Hardcase HCFFSK Snare Case


    Wo pass da jetzt die Pearl FF 14x5er überhaupt rein und welches würdet Ihr mir empfehlen?


    So, wieder einmal viele Fragen, aber ich hoffe doch mal, mir kann geholfen werden. :)
    Schon mal vielen Dank im Voraus


    Hm? Die PCL100 sehen auf dem Bild aus, als könnte man seinen kleinen Finger dort einspannen. Wundert mich, dass dort die "normalen" Beckenarme nicht reinpassen sollen. Wie auch immer, da der B-1000 doppelt ausziehbar ist, besitzt er natürlich auch das - von Dir erwähnte - 2 cm Rohr.
    Wo ist auf Deinen Bildern überhaupt das Rack? ;P

    Hmm, mal zwei Fragen zum Pearl 500er Rack: Es geht um dieses Angebot, die PCX100 sind ja die neuen Halteklammern, aber was sind PCL100, etwa die Verbindungsstücke zum Einspannen von Beckenarmen in die Standfüße des Racks?


    Zweite Frage: Ich besitze u.a. einen Pearl B-1000 boom stand. Kann ich dessen Boom-Arm problemlos in die Halteklammern einspannen?

    Zitat

    Original von Awake
    Mike Portnoy (singt zwar "nur" Backgroundvocals, was ich bei seinem Drumming aber dennoch recht beeindruckend finde).


    Jep, das fiel mir auch gerade ein. Wen's interessiert, wie das ganze live aussieht, dem kann ich empfehlen, mal ins Video Liquid Drum Theater Volume 2 reinzuschauen. Sieht man gleich im ersten Song nach dem Intro des Videos, new millennium. Interessant ist, dass er kein Headset benutzt, sondern ein normales Mikro am Galgen von jemandem ein- und wieder ausgeschwenkt wird. Das macht es für mich noch um einiges schwieriger, als allein die Tatsache, beim Drummen mitzusingen, da so die Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird.
    Naja, wer's kann, Hut ab! Selbst versucht hab ich es auch schon mal, klappt bei manchen Songs besser als bei anderen, auch bei Main-Vocals. Zu kompliziert sollte der Drum-Part dann aber nicht sein. ;P

    Hallo miteinander, bin neu hier und möchte gleich mal meine erste Frage bzw. meine ersten beiden Fragen loswerden.


    Erstere dreht sich um die Entscheidung zum Kauf eines ... vernünftigen sets. Wichtig ist mir dabei, dass möglichst ein Hardware-Paket enthalten ist, da ich den sprichwörtlichen Schrott, der mr z.Z. zur Verfügung steht keinesfalls weiterbenutzen will. Mein Preislimit liegt bei max. 1500 €, wie gesagt mit Hardware. Das set soll hauptsächlich für metal (melodic, death) und progressive rock genutzt werden. Das ganze soll auch kein Schnellkauf werden, sondern ein solides set für lange Zeit sowohl für den Proberaum, als auch fürs Studio und für gigs werden. Daher möchte ich auf "professionelle" features sowie Road-Tauglichkeit, d.h. Stabilität und gute Verarbeitung, nicht verzichten, die ich in der angepeilten Preisregion wohl auch erwarten kann.
    Bis jetzt habe ich schon so einige Kaufideen verworfen. Angefangen hatte es, als ich von PDP gehört hatte und mich ins PDP FX verguckte. Dieser Langzeitfavorit wurde dann letzten Monat vom 2005er Tama Superstar Custom abgelöst, welches - in dieser Preisklasse - wirklich nette features bietet (die-cast hoops, starcast mounting system etc.) und (angetestet) recht gut klingt, aber irgendwie fast schon Tama-typisch sehr filigran wirkt, wenn ich da nur an die dünnen, nicht ausziehbaren Bassdrum-Füße und den wackeligen Tom-Holder denke. Vom Starclassic Performer bin ich hingegen sehr angetan, doch der Preis...
    Als ich heute dann den Testbericht zum Pearl SBX in der neuen Drumheads!! las, dachte ich "geil", aber das 4er shellset kostet allein schon knapp 1300 €, mitsamt der hardware, die ich noch benötige (HiHat-Maschine, Snare-Ständer, 3 Boom-Ständer, Boom-Arm und einige Multiklammern), ganz zu schweigen von einer Snare, bin ich schnell über 2000 €.
    Mir scheint es irgendwie ein allgemeine "Marktlücke" zu sein, dass es keine Midrange-Sets mit Hardware-Paket gibt, zumindest hier in Deutschland. In den USA kriegt man ohne Probleme die tollsten Kesselkonfigurationen (z.B. 22-10-12-16 beim Starclassic Performer) samt Hardware-Set für US$1799.
    Ich hoffe, hier kann mir jemand Tipps zum Kauf geben, oder seine Erfahrungen mit o.g. sets schildern. Dafür wäre ich sehr dankbar.


    Zu meiner zweiten Frage: Ist es irgendwie möglich, den Doppel-Tom-Holder samt passender Rosette mit Schiene (MTH1000) der Starclassic-Serie auf das 2005er Superstar zu montieren, und vielleicht noch die Starclassic-Bassdrum-Füße, oder sollte ich mir vielleicht doch besser zwei Roadpro Doppel-Tom-Ständer anschaffen, sollte ich mich im Endeffekt fürs Tama Superstar entscheiden?


    Puh, langer Text, aber eben auch vieles, was mich beschäftigt, da ich mein Geld nicht einfach für etwas zum Fenster hinauswerfen möchte, womit ich im Endeffekt gar nicht glücklich bin.